Nach vielen Monaten der finanziellen Schwierigkeiten muss der Softwarehersteller "3DO" nun die bittere Pille schlucken: Gestern meldete Gründer Trip Hawkins Insolvenz an.
Entsprechend Paragraph 11 der amerikanischen Handelsordnung, meldete "3DO" vor dem kalifornischen Bundesgerichtshof nun die Zahlungsunfähigkeit an und beantragte Gläubigerschutz.
Der Antrag gebe dem Spielehersteller mehr Zeit, alle Transaktionen im Interesse ihrer Aktionäre abzuschließen, so Firmengründer Trip Hawkins in einem Statement. Auch wenn man hoffe, dass dieser Schritt der Firma neue Möglichkeiten erschlössen, konzentriere man sich momentan darauf, das komplette Unternehmen oder deren Vermögensanteile zu veräussern.
Schon vor zwei Wochen seien entsprechende Optionen geprüft worden, einschließlich einer Fusion mit einer anderen Firma oder dem Verkauf an den Publishing-Rechten der sich noch im Stadium der Entwicklung befindlichen Spiele. Zudem wurden Massenentlassungen angekündigt, die für den Juli erwartet werden.
Mit Inkrafttreten der Insolvenz sind natürlich auch kommende Projekte gefährdet
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