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Nachdenkliches

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Ludwig
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
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BeitragVerfasst am: Do 29.07.2004 - 01:44    Titel: Antworten mit Zitat

Satire, weiblich


Hey, Du Mann da
mit Deinem Manta

ich spür' ein Feuer
ich bin nicht teuer

ich werd' Dich lieben
bis früh' um sieben

was heißt denn "nein"
läßt mich allein

ich sag': ihr Männer
seid doch nur Penner

denn kommts drauf an
dann keiner kann



Satire, männlich

Hey, Du Frau da
mit dem Toyota

ich spür' die Triebe
ich brauch' heut' Liebe

denn ich kann stundenlang
und ich hab' großen Drang

was heißt da "Kopfweh -
wenn ich Deinen Kopf seh"

das sag' ich nur Frau
da bin ich lieber blau

denn kommts drauf an
darf keiner dran



Nun, mit meinen beiden Werken habe ich ein paar Klischees bedient, bewußt bedient.
Bin ich ein Mann, eine Frau ?
Wenn ich mich so im Spiegel betrachte, scheine ich einwandfrei männlich zu sein.
Und doch kann ich mit den Attributen "männlich" und weiblich" nicht viel anfangen.
Es mag typische Verhaltensweisen für Mann oder Frau geben,
aber warum steckt man überhaupt in diese Schublade.
Wenn ihr mich fragt - ich bin kein Mann, ich bin keine Frau - ich bin ein Mensch


gefunden auf http://seelenfarben.de/ ne wunderschöne Seite *empfehl*
Danke an Gobo für den Link Wink

Gruss Ludwig

_________________
Dr Wunderfitz macht Jungfern rar.
(Schwäbisches Sprichwort)
(=Neugierde)
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Gobo
Hexer/Hexe
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Alter: 43
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Anmeldungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 857
Wohnort: Worms

BeitragVerfasst am: Do 29.07.2004 - 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ludwig hat folgendes geschrieben:

gefunden auf http://seelenfarben.de/ ne wunderschöne Seite *empfehl*
Danke an Gobo für den Link Wink

Gruss Ludwig


Nichts zu danken Wink

Ich guck da jeden Tag mindestens 1x rein.. Fast jeden Tag gibts was neues zu sehn oder zu lesen. Top
Superschöne Gedichte Smile
Und wunderschöne Grußkarten Smile
Und wunderschöne Bilder Smile
Und ne Menge prima Links Smile
Und, und, und.... Wink unschuldig

Hier eins meiner Lieblingsgedichte von Engelbert:


wenn du
der Sturm
des Zweifels bist

und der Baum
den du umtost
nicht von der Stelle weicht

immer noch da ist
wenn der Wind sich legt

dann hast du einen Freund gefunden

Engelbert Schinkel

_________________
http://del.icio.us/matthewgood
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Man makes God so God to make Man
Man makes the Devil so that he can understand
Why things always turn out this way
(Matthew Good)
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Tonikum
Soldat(in)
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Alter: 30
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BeitragVerfasst am: So 01.08.2004 - 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Warum, Mami?



Ich ging zu einer Party, Mami,
und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken,
und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso,
wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami,
auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami,
und dass Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami,
Und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami,
wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde:
aufgrund deiner Erziehung -
so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami,
und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht,
und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami,
hörte ich den Polizisten sagen,
der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami,
Ach bitte, komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami,
dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es,
ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami,
die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der
gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur:
Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen,
wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami,
läuft herum, und ich liege hier im Sterben.
Er guckt nur dumm.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami,
nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami,
würde ich noch leben.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt
"Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Mein Atem wird kürzer, Mami,
Ich habe große Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami,
bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken,
warum bin ich die jenige, die sterben muss?

_________________
*~* Leben und leben lassen. *~*
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Urfin
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Beiträge: 28
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BeitragVerfasst am: Do 21.10.2004 - 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

horizont.....................


......................... nichts und alles
.................................umgibt dich

................................... und erkennen wirst du
.......................... was du sehen willst
................... ohne dich dabei zu belügen

............ und spüren wirst du
............... was du fühlen willst
....................... ohne dich dabei zu fürchten
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Ludwig
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BeitragVerfasst am: Sa 06.11.2004 - 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Täglich fünf Brote (arabische Weisheit)

Abu Omar kaufte bei seinem Bäcker jeden Tag fünf Brote.
Der Bäcker, verwundert über den großen Bedarf, fragte ihn eines Tages, was er eigentlich mit all dem Brot mache.
Abu Omar antwortete leise: "Ein Brot kaufe ich für mich, zwei gebe ich zurück und die beiden übrigen leihe ich aus".
Der Bäcker, der mit dieser Antwort nichts anzufangen wusste, fragte erstaunt: "Entschuldige, mein bester Abu Omar, wenn Allah meinen Verstand getrübt hat, doch ich begreife nicht Deiner Rede Sinn. Kannst Du es mir nicht eingehender erklären?"
Abu Omar erwiderte: "Das Brot, das ich für mich kaufe, verspeise ich selber, wie ich schon gesagt habe. Die zwei Brote, die ich zurückgebe, gebe ich meinen Eltern. Ich schulde sie ihnen, weil sie mich im Kindesalter ernährt haben. Die beiden Brote, die ich ausleihe, gebe ich meinen Kindern mit der Bitte, sie mir zurückzugeben, wenn ich alt bin und mein Brot nicht mehr selber verdienen kann."

Gruss Ludwig

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Ludwig
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BeitragVerfasst am: Sa 12.02.2005 - 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ein König hate zwei Söhne:

Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen seines Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: " Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, das ist eure Sache."
Die Weisen sagten: "Das ist eine gute Aufgabe."

Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen.
Das ausgequetschte Zuckerrohr lag nutzlos herum. Er dachte sich: "Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen." Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle. Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: "Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger."
Der Vater antwortete: "Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten."
Bald darauf kam der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein.

Der Vater sagte: "Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen."

Ein Märchen von den Philippinen

Gruss Ludwig

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Ludwig
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BeitragVerfasst am: Sa 12.02.2005 - 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdenkliches

Der Junge, der Gott treffen wollte

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.
Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.
Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.
Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an.
Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.
Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort.
Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritte hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.
Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?"
Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!"
Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah.
Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

Beides gefunden auf http://www.dreams4ever.de/Evi/g-nachdenklich-alles.htm

Gruss Ludwig

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wormthrax
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BeitragVerfasst am: So 13.02.2005 - 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ratte suchte eines Tages die Sonne auf und hielt ihr folgende Rede: "Hör mal, du gewaltiger Stern! Ich bin das unglücklichste Wesen auf der Erde, ewig verfolgt von den Menschen, den Hunden und Katzen, Tag und Nacht auf der Hut, jeden Augenblick darauf gefasst, in eine Falle zu tappen. Ich vergehe ja vor Angst. Und was ist mein Verbrechen? Von Zeit zu Zeit an einer Maisähre oder einem Käse zu knabbern!"
"Das, mein Freund, ist unmoralisch", bemerkte die Sonne, welche die Ratte nicht leiden kann.
"Auch das noch!" schrie die Bittstellerin auf. "Weißt du nicht, dass die Herren der Welt es genauso machen? Und dazu ohne jedes Risiko. Nur, es ist mir eben aufgefallen, dass sie, um sich vor jeglicher Gefahr zu schützen, immer die Tochter eines Mächtigen der Erde heiraten und sich von ihren Schwiegereltern beschützen lassen. Nun gut, ich habe mich entschlossen, es ihnen gleich zu tun, und habe dich ausgesucht, die Mächtigste von allen:
Gib mir deine Tochter zur Gemahlin und beschütze mich. Ich habe die Nase voll von diesem Leben!"
Die in Panik geratene Sonne wiech sofort aus: "Du irrst dich! Ich bin nicht die Mächtigste im Universum!"
"Wer dann?", fragte die Ratte.
"Die Wolke. Du hast es doch gesehen. In der schönen Mittagsstunde, wenn ich mir wünsche, die Erde zu braten, bedeckt die Wolke mein Gesicht und ich bin erledigt. Geh zur Wolke mein Freund. Bitte sie um ihre Tochter, denn sie ist am mächtigsten."
Die Ratte stellte den Schwanz hoch, sauste zur Wolke und berichtete von ihrem Kummer: "Du bist am mächtigsten. Gib mir also deine Tochter."
"Ich? Ich am mächtigsten? Du willst dich über mich lustig machen!",
sprach darauf die Wolke.
"Ganz und gar nicht", erwiderte wiederum die Ratte, "Die Sonne hat es mir bewiesen und es stimmt, du verdunkelst sie, wenn du willst!"
"Ich verdunkele sie? Aber wie lange? Der geringste Wind und es ist nichts mehr von mir übrig. Ja, der Wind ist am mächtigsten, das kannst du mir glauben. Und überhaupt, sobald du ihm davon erzählst, wird er sehr zufrieden sein, denn er ist sehr eitel.
Aber ich warne dich, bei der Wahl deiner Worte. Er gerät leicht in Wutausbrüche, ist überhaupt sehr launisch und aus der sanfesten Brise wird schnell ein heftiger Sturm, also vergreif dich nicht im Ton und akzeptiere lieber, was er dir sagt, selbt wenn es "Nein!" heißt, denn wenn nicht, kann ich dein weiches Fell auch nicht mehr vor der brennenden Sonne bewahren!"
Und schon war die Ratte beim Wind, der sich gerade damit amüsierte, seine tochter in einer Hängematte zu wiegen.
Die Ratte nun unterrichtete den Wind von ihrem Kummer und setzte ihm das Ziel ihres Besuches auseinander:
"Halte mich nicht für einen Parvenu", schloss sie. "Ich will gerne weiter umherlaufen, um mein Brot zu verdienen, aber ich sehe, dass meine Existenz ohne den Schutz eines Mächtigen unmöglich wird. Der ganze Mais, der ganze Käse wird von den Starken vereinnahmt, die Schwachen dagegen müssen ihren Gürtel enger schnallen.", sprach die Ratte, dei immer noch die letzten Worte der Wolke im Kopf hat und nun versuchte an den guten Willen des Windes zu appelieren.
"Aber du bist doch überhaupt kein Schwacher!", rief der Wind aus, "ganz im Gegenteil, du bist viel stärker als ich."
Die Ratte riß nur, verwundert und geschmeichelt zugleich, ihre Augen weiter auf.
"Siehst du die Klippe im Meer dort? Bevor sie da war, wo du sie jetzt siehst, hing sie a jenem Berg, der wie ein Kap vorspringt. Vor einigen tausend Jahren begannen dort oben starke, aber dumme Herren mit dem Bau eines Schlosses, genauso dumm und stark wie seine Herren. Der schöne Berg aber wurde seines Wildes beraubt, das Meer durch diese Räuberhöhle verödet und die schöne Landschaft durch hohe Mauern entstellt. Du weißt, ich liebe es nicht, wenn die Freiheit gefesselt wird. Ich liebe es, zu laufen und alles mit mir laufen zu lassen. Ich habe mich daran begeben, mit aller Macht auf dieses Raubvogelnest zu blasen. Sie hatten sich gut festgekrallt!"
"Ach!", seufztete der Wind, "Tausende von Jahren vergeudete ich meine Kraft damit, dieses Gewürm auseinandertreiben zu wollen. Von Jahrhundert zu Jahrhundert wurden sie immer mehr und immer arroganter! Nichts zu machen. Der Felsen rührte sich nicht, kaum, dass sich manchmal ein Mauerstück löste, war es auch schon wieder an Ort und Stelle. Gescheitert und völlig außer Atem, ruhte ich mich eines Morgens auf der anderen Seite der Meerenge aus, als mich plötzlich ein phantastischer Krach aus dem Schlaf weckte. Das Meer hob sich wie eine Mauer und hätte mich beinahe verschlungen! Der Felsen, der das Piratennest schützte, war von selbst herunter gefallen! Von selbst? Ganz und gar nicht! Ich sauste hin, schnüffelte herum und musste verärgert feststellen, dass das, was ich innerhalb von tausend Jahren nicht imstande war zu vollbringen, ihr, die Ratten, in einigen Generationen geschafft hattet. Du versteht, diese Herren hatten in ihren Kellern allen Überfluss dieser Erde gestapelt und wer von Überfluss und Herren spricht, der spricht von Ratten. Das ist ein und dieselbe Sippe. Und die Sippe der Ratten-Ratten hatte ihre Arbeit gut getan, um den Herren-Ratten ihren Überfluss streitig zu machen:
Der Felsen, von den einen ausgehöhlt, um ein Nest zu bauen, von den anderen unterhöhlt, um es wieder auszuheben, brach endlich zusammen!"
"Darum also sage ich dir eben, dass du stärker bist als ich! Gib also deine Idee auf, mein Freund und heirate ein Mädchen aus deiner Sippe. Und nimm zur Kenntnis, dass Gott die Macht unter seinen Lebewesen so gut verteilt hat, dass mit ein wenig Bescheidenheit jeder damit zufrieden sein kann, selbst wenn sich diese Überlegenheit nur in einer großen Gruppe zeigt und erst recht nicht in der Größe, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, ob man diese Nachteile nicht zu seinen Vorteilen nutzt. Als kleines Tier auf der Flucht vor dem großen, in kleine Löcher schlüpft, um schlagartig zu verschwinden und sich als abhängiges Gruppentier wiederum freut, dass man mit anderen zusammen sein kann und soviel Spaß hat und sich gegenseitig hilft, denn es gibt auch genug Große und Mächtige, die soetwas machmal vermissen!"
Der Wind blinzelte der Ratte zu, indem er ein kleines Blatt, leicht über ihren Rücken fahren ließ. Die Ratte weinte und lachte innerlich auf, so begeistert war sie von der Antwort des Windes.
Nach außen hin schmunzelte sie jedoch nur, machte kehrt und ging fortan ihren Weg. Smile


Original nachzulesen in Panait Istratis "Die Haiduken"
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Princess of Darkness
Dieb(in)
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Alter: 123
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 69
Wohnort: Unser Heim am Rande des Waldes

BeitragVerfasst am: So 03.04.2005 - 02:30    Titel: Wald der Vergessenen Antworten mit Zitat

Der Wald der Vergessenen ist groß!

Die Bäume sind die Seelen der Toten.

Einige sind grün- lebendig in den Köpfen der Menschen.

Andere sind braun- verblasst in der Erinnerung.

Wieder andere sind tot- gestorben durch Vergessen.

Ich gehe nicht freiwillig in diesen Wald.

Ich werde ausgesetzt - vergessen!

Allein finde ich den Weg nicht zurück.

werde ich zu einem Baum.

Erst grün,

dann braun,

dann tot.

Immer wieder versuche ich den Wald zu verlassen,

doch die Macht meines Steines,

zieht mich immer wieder an den Platz zurück.

Der Nebel mein steter Begleiter,

legt sich wie ein schwer schwarzer Mantel um mich.

Hüllt mich ein,

mit seiner Kälte und Leere,

hüllt mich in Vergessen.


Wenn der letzte Traum geträumt

wenn das letzte Wort gesagt ist

dann sieh mich an, wie ich

im Wald auf meinem Stein sitze

Wie ich versuche zu hören

den Gesang der Stille

Wenn das letzte Licht des Tages gegangen

wenn der letzte Atemzug getan ist

dann sieh mich an, wie ich

im Wald auf meinem Stein sitze

Wie ich versuche zu fühlen

den Gesang der Stille


for all the forgottens ~ sentire noctem ~

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~ Jeden Tag stirbt ein Teil von dir, jeden Tag schwindet deine Zeit, jeden Tag ein Tag, den du verlierst, nichts bleibt für die Ewigkeit. ~

~ sentire noctem ~

Im meleth cen, an- uir, Lord of Darkness
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Argh
Drache
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Beiträge: 2707
Wohnort: Bermudadreieck, Ruhrpott

BeitragVerfasst am: Fr 08.04.2005 - 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Gefunden bei Goethe in Wilhelm Meisters Lehrjahre (Kapitel 17)

»So glauben Sie kein Schicksal? Keine Macht, die über uns waltet und alles zu
unserm Besten lenkt?«

»Es ist hier die Rede nicht von meinem Glauben, noch der Ort, auszulegen, wie
ich mir Dinge, die uns allen unbegreiflich sind, einigermaßen denkbar zu machen
suche; hier ist nur die Frage, welche Vorstellungsart zu unserm Besten gereicht.
Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft
des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie
behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu
lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich
steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden. Wehe dem, der
sich von Jugend auf gewöhnt, in dem Notwendigen etwas Willkürliches finden zu
wollen, der dem Zufälligen eine Art von Vernunft zuschreiben möchte, welcher zu
folgen sogar eine Religion sei. Heißt das etwas weiter, als seinem eignen
Verstande entsagen und seinen Neigungen unbedingten Raum geben? Wir bilden uns
ein, fromm zu sein, indem wir ohne Überlegung hinschlendern, uns durch angenehme
Zufälle determinieren lassen und endlich dem Resultate eines solchen
schwankenden Lebens den Namen einer göttlichen Führung geben.«

»Waren Sie niemals in dem Falle, daß ein kleiner Umstand Sie veranlaßte, einen
gewissen Weg einzuschlagen, auf welchem bald eine gefällige Gelegenheit Ihnen
entgegenkam und eine Reihe von unerwarteten Vorfällen Sie endlich ans Ziel
brachte, das Sie selbst noch kaum ins Auge gefaßt hatten? Sollte das nicht
Ergebenheit in das Schicksal, Zutrauen zu einer solchen Leitung einflößen?«

»Mit diesen Gesinnungen könnte kein Mädchen ihre Tugend, niemand sein Geld im
Beutel behalten; denn es gibt Anlässe genug, beides loszuwerden. Ich kann mich
nur über den Menschen freuen, der weiß, was ihm und andern nütze ist, und seine
Willkür zu beschränken arbeitet. Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen,
wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber
es ist mit dieser Kunst wie mit allen; nur die Fähigkeit dazu wird uns
angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.«

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Bookcrossing: Denn wer Bücher besitzt, benutzt sie mit dem falschen Körperteil
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Princess of Darkness
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Beiträge: 69
Wohnort: Unser Heim am Rande des Waldes

BeitragVerfasst am: So 17.04.2005 - 08:42    Titel: Antworten mit Zitat

My Lord, für den schönsten Monat in meinem Leben:

mein königreich zu deinen füssen
und du die königin
ein leben für die ewigkeit
die hoffnung zeigt mir neuen sinn

geboren aus den träumen
die ich auf erden fand
reich mir deine hände
folge mir ins zauberland

vergessen die stunden
die jahre, all die zeit
vor uns erhebt sich nun
unser schloss der ewigkeit

mein königreich zu deinen füssen
und du die königin
vom einst´gen narr
ich nun dann der könig bin

wir verlassen den raum
gewöhnlicher zeit
begleiten die winde
in unsere neue wirklichkeit

liebe ohne grenzen
nicht in gedanken nur berühr´n
halt mich an dir fest
laß´ mich dich für immer spür´n

ich bau dir ein zauberschloss
wie im märchenland
hoch über den wolken
bleiben wir beide unerkannt
für uns beide dort die zeit stillsteht
kein weiterer tag ohne dich vergeht
tausend jahre sind ein tag

im meleth
lin Princess

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~ sentire noctem ~

Im meleth cen, an- uir, Lord of Darkness
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Sir Marc von Göskon
Halbgott
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Alter: 45
Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 14.12.2001
Beiträge: 8568
Wohnort: Auf Wolke 7 mit Partnerin Suse

BeitragVerfasst am: So 17.04.2005 - 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Lord of Darkness Sing für Princess of Darkness
Eine Lied.
Horche die Melodai Liebste Prinzessin.
Nimmt die Laute hervor.

hätte ich einen pinsel zu zeichnen - dein antlitz,
den glanz deiner augen, den lieblichen mund,
ich malte die wimper, die braue, dein lächeln,
wie ich es erkannte in jener stund'.

hätte ich eine flöte zu spielen - die klänge,
die von deiner anmut und schönheit erzählen,
ich spielte den reigen der himmlischen tänze,
wie in den gedanken, die mich seither quälen.

doch weder bilder, noch klänge, noch wort,
könnten beschreiben, was an jenem ort
mit mir geschehen, als ich dich gesehen,
du in dunkler nacht, den schein hast entfacht.

die sonne die sterne tragen kunde von dir,
jeder lufthauch erzählt mir von dir.
jeder atemzug, jeder schritt
trägt deinen namen weit mit sich mit....

die sonne die sterne tragen kunde von dir,
jeder lufthauch erzählt mir von dir.
jeder atemzug, jeder schritt
trägt deinen namen weit mit sich mit....

hätte ich eine feder zu schreiben die worte,
die dich umgarnen wie silbernes licht,
ich schriebe von liebe, von nähe und hoffnung
und schrieb die sehnsucht hinaus in das nichts.

doch weder bilder, noch klänge, noch wort,
könnten beschreiben, was an jenem ort
mit mir geschehen, als ich dich gesehen,
du in dunkler nacht, den schein hast entfacht.

die sonne die sterne tragen kunde von dir,
jeder lufthauch erzählt mir von dir.
jeder atemzug, jeder schritt
trägt deinen namen weit mit sich mit....

die sonne die sterne tragen kunde von dir,
jeder lufthauch erzählt mir von dir.
jeder atemzug, jeder schritt
trägt deinen namen weit mit sich mit....

Reibt sich die Tränchen von den Augen.

Und sagt " calad a meleth an-ujr a im meleth cen Princess"

_________________
Win Server 2016u1797 und Windows 10 Enterprise 1709u19. Firefox 59a1, ThunderBird 59a1

Ein Glücklicher Marc Senn Ohne Spielen, ohne Rollenspiel, nur Realität und der Liebe frönen.I Love You Suse, und ab mitte nov. entlich 100K
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Princess of Darkness
Dieb(in)
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Alter: 123
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 69
Wohnort: Unser Heim am Rande des Waldes

BeitragVerfasst am: Di 19.04.2005 - 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Im meleth cen, hervenn

Ein Gefühl

Als ich Dir in die Augen sah, hatte ich so ein gefühl:
war es Liebe?
Als Du meine Hand nahmst, hatte ich so ein Gefühl:
War es Liebe?
Als Du mich in die Arme nahmst, hatte ich so ein Gefühl:
War es Liebe?
Als ich Dich ganz nah bei mir spürte, hatte ich so ein Gefühl:
Es war Liebe!

lin Princess

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~ sentire noctem ~

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Sir Marc von Göskon
Halbgott
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Anmeldungsdatum: 14.12.2001
Beiträge: 8568
Wohnort: Auf Wolke 7 mit Partnerin Suse

BeitragVerfasst am: Di 19.04.2005 - 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

O Wundervollste a arod Hervess.
Die Liebe die uns Verband und unsere Herzen und Seelen für immer verschweisste.
O ja die Liebe Die immer Tiefer wurde jeden Tag unseres zusammen Leben
Unsere Liebe die allen Menschen Licht und Wärme gibt.
Unsere Liebe die 2 Wundervollsten Wesen die jetzt Heranwachsen jetzt noch im Körper.
Sie werden die vollendung des Lichtes und der Liebe sein.

lin Lord

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Ein Glücklicher Marc Senn Ohne Spielen, ohne Rollenspiel, nur Realität und der Liebe frönen.I Love You Suse, und ab mitte nov. entlich 100K
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Princess of Darkness
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BeitragVerfasst am: Mo 25.04.2005 - 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Gefühle...

einkerkern...
...an Ketten legen
...sie langsam dahinsiechen lassen...

Und darauf achten...
...dass sie nie wieder den Schein
des Tageslichts erblicken...

...um Fluchtversuche zu vermeiden...

~ carpe diem ~

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~ Jeden Tag stirbt ein Teil von dir, jeden Tag schwindet deine Zeit, jeden Tag ein Tag, den du verlierst, nichts bleibt für die Ewigkeit. ~

~ sentire noctem ~

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hafensaenger
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BeitragVerfasst am: Mo 25.04.2005 - 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Entäuschungen

Sitzen oft tief
wie ein Dolch im Herz
der verletzt
aber nicht tötet
dabei wär der Tod die Erlösung

Dieser Schmerz ist unerträglich, quälend.
Oft hört er nie auf.
Oft bleiben Narben.

Zur Linderung gibt es
Das Vergeben
Das Vergessen
Das Vedrängen

Beim ersten schließen sich die Wunden
Manche Narben gehen, andere bleiben

Beim zweiten nimmt den Schmerz irgendwann nicht mehr wahr obwohl er da ist. Bis jemand wieder die Wunden aufreißt oder neue hinzukommen.

Beim dritten versuchen wir den Schmerz zu ignorieren was nur solange klappt bis neuer hinzukommt oder er zu groß wird.

Jedoch

sind an dem Schmerz nicht immer andere schuld
entäuschen wir auch oft und selbst und andere und fügen uns selbst Schmerzen zu

Wer gelernt hat mit dem Schmerz und der Entäuschung umzugehen, der hat es auch gelernt mit sich und anderen umzugehen.

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"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
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Princess of Darkness
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BeitragVerfasst am: Mo 25.04.2005 - 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht alle Schmerzen sind heilbar

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.

[ Ricarda Huch ]

Jeder einzelne von uns trägt für sein Leben die eigene Verantwortung.

~ carpe diem ~

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Ebeyon
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BeitragVerfasst am: Mo 25.04.2005 - 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Schmücke mein Grab nicht mit Rosen
Sondern mit Deiner Anwesenheit

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BeitragVerfasst am: Mo 25.04.2005 - 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ebeyon hat folgendes geschrieben:
Schmücke mein Grab nicht mit Rosen
Sondern mit Deiner Anwesenheit


..einer der Gründe warum ich im Wald verstreut werden will.
die Erinnerungen sind im Herzen und nicht in einem Erdloch

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hafensaenger
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BeitragVerfasst am: Mo 25.04.2005 - 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weinte als ich auf die Welt kam und ich werde lächeln wenn ich sterbe. Dann werden die weinen die einst lachten.
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