Das Umland der Festung

Die Salische Ebene - Ebene des SirSteelKing

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Das Umland der Festung

Beitrag von Ephirnion »

Von grünen Wiesen und kleinen Wäldchen umgeben erhebt sich die Festung Rogus majestätisch aus der Saalischen Ebene. Schon von weitem sieht man die Zwillingstürme des sagenumwobenen Goldenen Saales, in welchem der Herrscher selber, König Rogus, das Land regiert. So majestätisch sie sein mag, so widerstandsfähig scheint sie zu wenn, wenn es um eine Belagerung geht. Hohe Mauern mit breiten Zinnen umgeben die Stadt, die sich dahinter kauert. Nur wenige Gebäude sind von außen an ihren eigenen Türmen zu erkennen, wie zum Beispiel die Magieschule.

In diesen Thread könnt ihr die Geschehnisse posten, dich sich in der unmittelbaren Umgebung um die Festung abspielen. Dabei solltet ihr beachten, dass sich die Landschaft um die Festung herum als recht abwechslungsreich gestaltet. Es gibt hier, Seen, Flüsse, Wälder und auch ein paar niedrige Berge.
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Beitrag von GrafDracula »

Kairn war schon öfters aus dieser Stadt gegangen. Aber er hatte noch nie das gelände um die Aussenmauern herum untersucht.
Es war erstaunlich wie bunt das gebiet war. Man konnte kaum glauben dass sie nur wenige Meter von der Stadt entfernt waren. Wenn man nach vorne sah, sah man ein üppiges Weideland mit einigen Schafen und ein Kleines Wäldchen das etwas abseits der Haubtstraße lag. wenn man sich umdrehte sah man eine Steinwand die sich ,beiweitleufigem links ,rechts oben und unten schauen als gewaltige mauer entpuppte.

Da sie aber möglichst schnell wieder in der Stadt sein wollten gingen Kairn und Xenophex ohne zu zögern zu dem Kleinen wäldchen.
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Beitrag von MeisterAlucard »

Was sich als äußerst schwierig erwies,denn das Gras war nahezu einen halben Meter hoch und auch Büsche und sonstiges Gestrüp machten die Fortbewegung nicht gerade leichter.

"Vorsicht da kommt ein Ba...!"sagte Kairn doch der Lich war bereits in den Bach gefallen und nun pitsch nass.

Kairn lachte.

Xenofex warf dem Minotauren einen vorwurfsvollen Blick zu.

Es dauerte noch ca zwanzig Minuten bis sie sich auf einen kleinen Hügel vorgekämpft hatten von welchem aus sie das kleine Wäldchen gut sehen konnten.

Ein riesiger Steilhang der direkt zu dem Waldstück führte kam Ihnen wie ein unüberwindbares Hindernis vor.

"Schau mal Kairn!Rauch!",stellte Xenofex fest.

Und tatsächlich stiegen hinter einem weiteren Hügel deutlich Rauchschwaden auf.

Konnten das die Feuer der Goblins sein?
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Beitrag von GrafDracula »

Hmmm...... .Es geht doch das gerücht um dass die Goblins in der Nähe der Festung sind oder? Aber das ist nur ein einzelnes Lagerfeuer. Goblins stecken gewöhnlich einen Halben wald in Brannt .Sie geben immer untereinander an ,mit dem Feuermachen.

Das Xenophex nass war war nicht schlimm ,da Liche sich sowieso nicht erkälten können.
Der Steilhang machte Kairn mehr sorgen .
Vorsichtig gingen Kairn und Xenophex den Hang hinunter. Gerade als Kairn wieder nach dem Feuer schaute passierte es. Sein Huf blieb in einer Wurzel Hängen und Kairn rollte mit lautem Getöse den Abhang hinunter. Mist .verdammt Schnaubte Kairn und konnte sich nur allzugut das Grinsende Gesicht von Xenophex vorstellen. Er beachtete es nicht und ging schnell zu dem Wald weiter. Eine halbe stunde Später hatten sie den Rand des Waldes erreicht.
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Beitrag von Ephirnion »

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Der Wald lag friedlich vor den beiden Ankömmlingen und man konnte vereinzelt Vögel in den Baumkronen zwitschern hören. Der Wind ließ ein paar trockene Blätter rascheln und wehte sie mal hier hin und mal dort hin. Alles machte einen friedlichen Eindruck auf die beiden. Der Bach, in den Xenofex gefallen war schlängelte sich zwischen den Bäumen hindurch ins Unterholz. So betraten die beiden den Wald und wurden von seiner grünen Aura aufgesogen. Auf dem Waldboden entdeckte Kairn plötzlich Spuren. Sie waren groß, sehr groß sogar. Es war, als ob ein... nein mehrere große Vögel durch den Wald gelaufen wären. Er deutete dem Lich sich leise zu verhalten und sie schlichen vorwärts.
Ein Nianghibaum hatte seine Samen auf die Erde fallen lassen, die jetzt weite Bereiche um den selbigen den Boden bedeckten. Über und über war der Waldboden mit den kleinen Sämereien bedeckt. Und daran taten sich vier große Nakquadus gütlich. Ihr rosanes Federkleid schimmerte leicht und obwohl sie größer als ein Vogel-Strauß waren, sahen sie doch wesentlich friedlicher aus. Ein dicker Schnabel, mit dem sie selbst die stärksten Körner knacken konnten sahen vielleicht gefährlich aus, aber in Wahrheit waren diese Vögel sehr zutraulich. Kairn atmete jedenfalls auf und trat aus dem Gebüsch hervor. Xenofex folgte ihm. Die Nakquadus sahen auf und flohen weiter in den Wald hinein den Bach entlang. Wohin sollten die beiden sich jetzt wenden?

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Beitrag von MeisterAlucard »

"Verdammt musst du immer so laut sein,du ungehobelter Klotz?Du hast gerade unser Abendessen verjagt!Ich hab Hunger!",fauchte Xenofex Kairn an,warscheinlich nur;weil er immernoch sauer war,dass der Minotauros ihn ausgelacht hatte.

Kairn schnaubte auf.

"Leise!"sagte er jedoch dann.

Xenofex folgte widerwillig dessen Befehl und konnte tatsächlich ein Geräusch zu ihrer linken ausmachen.

"Es ist in den Büschen und es ist ziemlich groß oder es macht zumindest viel lärm!"meinte der Lixh.

Es raschelte erneut.Sie waren sich sicher,dass sie bald erfahren würden was oder wer diese Geräusche verursachte.
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Beitrag von GrafDracula »

Ein seltsames Tier verließ das Unterholz. Es sah aus wie eine Rießige Echse die sich ,scheinbar schwerfällig ihren weg aus dem Unterholz bahnte.

Sie maß etwa 7 Meter oder mehr und war etwa einen Halben meter hoch. Wie ein Krokodil schlich sie über den Boden. Anders als ein Krokodil streckte sie auf einmal eine Schlangenzunge aus und sah in richtung Kairn und Xenophex.

Was meinst du . sollen wir dieses Ding essen? Fragte Kairn zynisch . Er verspürte jedoch auch langsam hunger. Allerdings wussten sie nicht ob man das Ding essen konnte.

Die Echse hegte offenbar die gleichen gedanken ,denn sie kam Näher.
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Beitrag von MeisterAlucard »

"Zuerst müssen wir es mal töten!",meinte Xenofex gelassen.

Das Tier sah zwar gefährlich aus doch gegen den Minotauren sah es geradezu lächerlich aus.

Dieser stürtzte sich auch sofort mit einem markerschütternden Schrei auf die Bestie.

Doch seine neue Minotaurenaxt konnte den Schuppenpanzer des Wesens nicht durchdringen.

Auf was waren sie da gestoßen?
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Beitrag von GrafDracula »

Pfuscherei .Schrie Kairn als seine Neue Axt gerade mal eine Fingertiefe Kerbe im Rücken des Tieres zurückließ.

Die Axt schien nicht beschädigt zu sein. Was hat mir dieser verdammte Schmied da gegeben? Brüllte er und schlug mit der Axt gegen einen Armdicken Baum .

Die Axt fuhr ungehindert durch und ließ einen Glatten Baumstumpf zurück. Verzeih mir Schmied Brummelte Kairn wärend er verdattert auf die Echse sah die nur noch wenige Meter entfernt war. Ihr Rückenpanzer musste aus Granit bestehen. so schien es jedenfalls.

Na Los nimm einen Zauber. Drängte Kairn und Xenphex machte sich bereit.
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Beitrag von MeisterAlucard »

Das tat Xenofex auch sogleich und versuchte es mit "Höllenqualen" um das Biest zu verjagen.

Es funktionierte nicht.

Was zum Teufel war das?

"Wir brauchen dringend eine neue Taktik",meinte Xenofex."Fällt dir etwas ein?"fügte der Lich hinzu.
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Beitrag von GrafDracula »

Es gab einen Weg wie man praktisch alle Echsen töten konnte. Man musste sie "nur" auf den Bauch legen. dort waren sie in der regel nicht gepanzert.

Wir müssen sie umdrehen. sagte Kairn wärend er einen Biss der Echse mit seiner Axt blockte.

Klar kein problem meinte Xenophex zynisch und betrachtete die 7 Meter lange echse.

Hilf mir lieber einen Stock zu suchen mit dem wir das ding hebeln können . Schnaubte Kairn und sah sich um.
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Beitrag von MeisterAlucard »

"Na klar!Mit einem Stock willst du nicht gleich nen Grashalm nehmen?!"fauchte Xenofex Kairn an.

"Was ist denn mit dem los?",dachte sich der Minotauros.
Doch er hatte jetzt andere Probleme als sich seinen Kopf über die momentane Befindlichkeit des Lichs zu zerbrechen.

Kairn meinte lediglich:"Sie greift wieder an!"
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Beitrag von GrafDracula »

Irgendwie war die Idee mit dem Stock wirklich etwas abwegig.
Allein schon desshalb weil diese Echse mindestens 400 Kilo wog und desshalb ein Baumstamm her müsste. Vielleicht ist sie auf den Augen verletzbar. Schnaufte Kairn und ignorierte die Emotionsausbrüche des Lichs.

Er schlug mit aller kraft gegen das gesicht der Echse . Gerade in dem Moment machte die Echse wieder das Maul auf um zuzubeißen. die Axt grub sich horizontal in das Maul der echse . Zum ersten mal ein Erfolg. Ein dünnes rinnsal aus Blut tropfte aus ihrem Maul . Der Echse selbst schien es aber nichts auszumachen.

Kairn wurde langsam Nervös .Hast du keine anderen Zauber außer Höllenqualen? rief er dem Lich zu.
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Beitrag von Ephirnion »

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- "Lasst sie uns erschlagen!"
Der Minotaurus war von diesem seltsamen Einfall des Lichs etwas überrascht.
- "Ich meine sie scheint schon etwas träge zu sein und ihr mit eurer Axt köntet ja eigentlich problemlos einen der Bäume hier fällen und diesen dann direkt auf die Echse fallen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das aushält."
Der Minotaurus zuckte mit den Achseln und ging zu einer schweren Eiche und deutete darauf.
Der Lich nickte während sich die Echse langsam auf die beiden zu schob. Der große Krieger holte mehrmals mit der Axt aus um große Stücke aus dem Ende des Baumes zu schlagen. Langsam begann der Stamm unter dem Eigengewicht des Baumes zu ächzen und zu knarren. Dann began er zu stürzen und der Minotaurus sprang schnell zur Seite um nicht selbst darunter begraben zu werden.Grünzeug flog durch die Luft und der dicke Stamm donnerte genau auf die Echse.
Diese stieß einen halb röchelnden, halb quiekenden Laut aus und wand sich noch einmal kurz unter dem Stamm. Dann verließen auch die letzten Lebensgeister das Tier und es lag tot auf dem Boden. Die Panzerplatten auf dem Rücken waren aufgebrochen, ob der rohen Gewalt, die die beiden seltsamen Gefährten hatten walten lassen. Doch letztendlich hatte es doch zum Erfolg geführt.
- "Nun, ich hatte die gute Idee mit dem Stamm. Ihr macht dafür das Essen, nicht wahr, Kairn?"
Der Minotaurus legte den Kopf etwas schräg. Er hätte schwören können, dass der Lich unverschämt grinste, obwohl er dessen Gesicht nicht sehen konnte. Er schnaubte laut, machte sich aber dann doch an die Arbeit das Tier von der Last zu befreien.

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Beitrag von GrafDracula »

Kairn wusste zwar nicht ob liche überhaubt irgendetwas essen aber er hatte selbst Hunger. Also begann er die Echse zu Häuten.

Sie musste eine Prima Rüstung abgeben In Der Festung würde Kairn sicher jemand . finden der sie ihm zu einer Rüstung machte .Etwas später saßen Kairn und Xenophex bei einem Lagerfeuer am frühen Nachmittag und aßen zähes Echsenfleisch .

Kairn wollte gerade sein Missfallen über den Geschmack des Tieres Kundtun als von den Felder vor der Festung lautes Geschrei zu hören war und das Knattern und ächzen von Katapulten herübertönte.

Verdammt. Es gibt also wirklich goblins die dumm genug sind diese Festung anzugreifen lachte Kairn Sie brauchen tausende um diese Festung einzunehmen. Xenophex war aufgestanden und schwieg. Kairn stand ebenfalls auf um zu sehen wesshalb.

Da waren nicht etwa tausende Goblins ,sondern zehntausende ,vermischt mit Orks und Trollen .

Kairn kannte sich mit Orktaktiken aus .
Der erste Angriff ist nur um unsere Schwachstellen zu finden . Der richtige wird morgen beginnen . Wir müssen bis dahin auf jeden fall in die Stadt. Die Goblins werden diesen wald niederbrennen um freies schussfeld zu haben . Bis dahin müssen wir weg sein sagte Kairn wärend er die Echsenhaut einpackte.
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Beitrag von Ephirnion »

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Es hatte ganz den Anschein, als ob der Lich grübeln würde.
- "Nun und ich denke, da gibt es auch nur eine Lösung für unser Problem. Wir müssen uns ranhalten. Ich trau dem Alten aus der Gaststube zwar immer noch nicht ganz über den Weg, wenn er aber dennoch Recht haben sollte, dann will ich seine Belohnung auf gar keinen Fall einfach so aufs Spiel setzen. Lass das Essen liegen, Minotaurus und komm mit. Wir müssen weiter in das Wäldchen hinein."
Kairn schnaubte und sah etwas traurig auf das gute, wenn auch etwas zähe Fleisch hinunter, das ihnen so viel Arbeit gemacht hatte.
'Er ist ohnehin schon ein wenig fett für einen Sterblichen.', fügte Xenofex in Gedanken hinzu, schwieg sich aber darüber aus, schließlich war ihm sein, wenn auch knöcherner Schädel doch sehr lieb.
- "Komm, Sterblicher. Wir haben nicht viel Zeit!"
Hin und her gerissen stand Kairn vor dem Fleisch. Er riss sich sicherheitshalber noch eine Keule von Fleisch ab und nahm es mit. Sozusagen als Wegzehrung.
Sie eilten durch den Wald und folgten dabei beständig dem kleinen Bach. Bald glaubte Kairn etwas in der Dunkelheit schimmern zu sehen. Und tatsächlich. Zwischen den Baumstämmen konnte man die Wasseroberfläche des Sees erkennen. Nun eigentlich war es vielmehr ein Teich. Der Mond warf sein silbriges Licht auf das blanke Wasser und es war abgesehen von einem Vogel, der sein nächtliches Lied sang absolut still.
- "Wisst ihr was, Minotaurus. Ich habe so das Gefühl, dass dieser Wald gar kein normaler Wald ist."
Hätte der Lich noch Haare gehabt, sie stünden ihm zu Berge, so sehr konnte dieser die magischen Energien spüren, die diesen Teich umgaben.
- "Und wisst ihr was ich noch glaube? Ich glaube dieser Teich oder gar der ganze Wald kann nur von denen bemerkt werden, von denen er auch bemerkt werden will."
Kairn sah etwas seltsam auf seinen untoten Begleiter.
- "Wie dem auch sei!" grollte er. "Dort steht die Hütte. Lasst uns nachsehen, wohin uns diese geheime Tür führt."

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Beitrag von GrafDracula »

Kairn war noch immer der meinung ,dass man erst die Goblins erschlagen müsste. aber er schloss sich dann doch dem Lich an.

Die Magischen energien konnte Kairn nicht spüren für ihn war das alles ein .............nun ja "fast" normaler Wald . Aber er schien irgendwie genau um diese hütte herumzuwachsen.

Wärend Kairn entteuscht daran dachte wieviel spaß die soldaten in der Festung mit dem Orkzertrümmern haben mussten , öffnete er die Tür der Hütte
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Beitrag von Ephirnion »

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Etwas "rustikal" sah die Hütte schon aus. Fensterläden, einstmals grün, hingen schief von den Fenstern und letztere hatten früher einmal farbenprächtige Vorhänge. Doch inzwischen war alles zerrissen, zerfressen und matt-grau.
Xenofex betrat die Hütte und schob die Eingangstür vorsichtig zurück. Durch ein Fenster konnte man den See sehen und das einfallende Mondlicht erhellte den Raum etwas.
- "Wo ist die Bodenklappe?", schnarrte der Lich.
Kairn stapfte hinter dem Untoten her und begutachtete den Boden. Dort lagen allerlei Krempel verstreut und Staub hatte alles gräulich bepudert. Doch dort an der rechten Seite der Hütte konnte man eine Unregelmäßigkeit erkennen.
- "Dort! Das muss sie sein."
Kairn deutete auf das, was er erkannt hatte und beide eilten dorthin. Er wischte den Boden sauber und hob die Bodenklappe an. Es knarrzte lautstark und ein muffiger Geruch wehte ihnen entgegen. Doch zu ihrer Verwunderung hatte der Alte Recht behalten. Dort war nicht, wie angenommen Wasser, sondern es führte in die Tiefe. Eine schmale Steintreppe, etwas feucht, aber haltbar aus Stein gebaut.
- "Nach dir!" meinte Xenofex und trat ein Stück zurück um dem Minotaurus Platz zu machen.

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Beitrag von GrafDracula »

Die Steintreppe war wirklich schmal . der drei Meter große Minotaurus musste sich praktisch durchquetschen . Unten war dann ein Gang der offenbar unter dem see hindurchführte . Xenophex schätzte ,dass er bis zur mitte des sees ging .

Der gang war etwas breiter sodass Kairn nur gebückt gehen musste . Am ende ging wieder eine treppe nach oben .

Wie kann das sein? Hier müsste doch noch wasser über uns sein . fragte Kairn . doch auch Xenophex schien keine erklärung zu haben . er spürte nur ,dass die energie hier sehr stark war.

Langsam gingen sie die treppe nach oben .
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Das ganze hatte inzwischen etwas absurdes bekommen. Xenofex und Kairn waren die Treppe nach oben gegangen. Wieder war es schmal und eng und glitschig, aber irgendwie war das, was sich ihnen dort bot nicht das, was der Lich erwartet hatte. Sie standen nämlich wieder in der gleichen unterirdischen Höhle, die sie zuvor verlassen hatten.
- "Moment mal...."
Xenofex drehte sich um und begutachtete die Treppe hinter sich, die ja eigentlich nach unten führen müsste, weil sie ja auch von dort kamen, aber sie führte tatsächlich nach oben in die alte Hütte.
- "Das riecht nach Ärger!", grollte Kairn.
Der Minotaurus sah sich etwas verduzt um in der niedrigen Höhle.
- "Sie ist größer als ich erwartet hatte, Dicker.... äh, Kairn."
In einer Ecke konnte man etwas knarzen und kratzen hören, ganz so, als ob altes Holz über den Steinboden schabte.
Auf einmal sahen acht glänzende Augen die beiden Eindringlinge an. Riesige Mandibeln begannen zu arbeiten.
- "Zieh deine Waffe, Mann!"
Xenofex hatte sich in Angriffsposition begeben. Die Spinne war monströs und wenn sie an die Kiste wollten, die sich dahinter befand, dann gab es nur einen Ausweg: Kämpfen!

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