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Ich rauche, also bin ich?

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Therak
Halbgott
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BeitragVerfasst am: Mi 20.07.2011 - 23:44    Titel: Ich rauche, also bin ich? Antworten mit Zitat

Hossa!
Heute hatte ich das Vergnügen mal wieder in der Welt herumzureisen. Dazu nutzte ich zuerst den Dienst der Deutschen Bahn, was in der Regel damit beginnt, dass man den nächstbesten Bahnhof aufsucht. Dort war ich nicht alleine, denn ein Junge, ich schätze ihn auf ca 14 Jahre ein, wartete schon dort. Wie so häufig suhlte sich der Kleine in seinem eigenen Dreck, sprich: Er stand in seiner eigenen Spuckepfütze, die er sorgsam pflegte und vergrößerte. Wieso? Weil seine Spucke wohl nicht mehr gut genug zum Schlucken war, lag wohl an der Zigarette an die er ständig zog, aber bei der Wahl zwischen "schluckbarer Spucke" und "Nikotin" gewinnt wohl letzteres.

Egal, der Zug kommt und es begann eine nervenzerfetzende Fahrt von drei Minuten. Zeit umzusteigen. Auch für das obige Lama. Es folgte ein etwa 2 minütiger Fußmarsch zur Straßenbahnhaltestelle. Zwei Minuten sind lang, für ihn also Grund genug für eine neue Kippe. Der Weg zur Haltestelle wird natürlich mit genügend Spuckepfützen verschönert. Obwohl die Haltestelle schon voll war, schaffte es der Kleine dennoch sich so hinzustellen, dass die Einstiegstür der einfahrenden Bahn direkt vor ihm zum Stillstand kam (wenn man etwas an deutschen Schulen lernt, dann das!). Sobald die Tür offen war, stürme er rein und sicherte nen Sitzplatz - die Personen die eigentlich aussteigen wollten, wurden gekonnt ignoriert.

Nach einer (schrecklich langsamen) Bahnfahrt von 15 Minuten kamen er (und ich) endlich an unserem Ziel an. Für ihn war es mal wieder Zeit für eine Kippe (die Dritte innerhalb von 30 Minuten) und ich ging meines Weges.

Rauchen. Auch wenn die Statistik etwas anderes behauptet, so tun es doch trotzdem genügend Minderjährige. Was lernen die denn bitt'schön in der Schule? Wahrscheinlich das gleiche wie zu meiner Zeit: Nichts! Brauchen Schulen wirklich "Raucherecken"? Klar, dann sehen die Unterstufler, oder sogar die Grundschüler, wie cool die älteren beim Rauchen aussehen.
Bei meiner ehemaligen Schule befand sich die Raucherecke vor dem Haupteingang - bis die Schulleitung sie hinter das Hauptgebäude verlegen lies. Die paffenden Gymnasiasten am Haupteingang hinterliesen wohl keinen guten Eindruck auf Besucher und Passanten, also schnell hinter's Haus damit. Da stört's ja niemanden ... jetzt müssen nur die Unterstufler sich immer durch den Qualm kämpfen, wenn sie in die Aula wollten. Aber hey, kleineres Übel.

Um meine obige Frage zu wiederholen: Wieso brauchen Schulen die Raucherecken? Wieso keine rauchfreien Schulen? Ach ja, geht ja nicht, dann würden sich ja die "Lehrer" beschweren. Die hocken in den Pausen ja auch in ihren Raucherzimmern und nehmen den Dunst dann mit in die Klassenzimmern. So sind sie halt, die Pädagogen. Kein Vorbild, aber trotzdem sollen sie uns was beibringen. Razz

Glücklicherweise werden sowohl die Schüler, als auch die Lehrer von Vater Staat, Industrie und Lobby unterstützt: Denn normalerweise ist in der Nähe einer Schule *zufälligerweise* auch immer ein Zigarettenautomat (gut, fairerweise muss man sagen: Wo ist heutzutage keiner mehr?). Ach halt, die sind ja jetzt geschützt, da kommt man ja nur noch als 16 jähriger dran. *schielt zum 14 jährigen weiter oben* Echt tolles System!

Um das ganze abzukürzen, hab keine Lust mehr zu schreiben: Was haltet ihr davon? Jugendliche Raucher? Rauchen in Schulen? Rauchen als Lehrer? Seid ihr selbst Raucher? Und vor allem: Ist es rechtlich erlaubt einem guten Schüler Notenpunkte abzuziehen, weil er jede Pause damit verbringt sich zu vergiften? Ach nein, Schulnoten zeigen ja nur wie gut jemand was auswendig lernen kann, aber nicht welches Wissen er besitzt *hrhr*
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VwieVendetta
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BeitragVerfasst am: Do 21.07.2011 - 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme dir vollkommen zu, Jugendliche Raucher sind und waren schon immer mist Wink

Kleiner Tipp an die Automaten kommt man erst mit 18 dran nicht mit 16.

Zu deinem Beispiel:
Sowas machen zumeist nicht nur hauptschüler, auch an meinem Gymnasium kann man solche Individuen finden. einer aus meinem Mathekurs ist ständig (auch in der woche) sturzbetrunken und schreibt trotzdem immer einsen.

Muss doch alles nicht sein.

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Therak
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BeitragVerfasst am: Do 21.07.2011 - 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

VwieVendetta hat folgendes geschrieben:

Zu deinem Beispiel:
Sowas machen zumeist nicht nur hauptschüler


Hab ich auch nie behauptet Smile
Gymnasiasten sehen sich gerne als was besseres - zumindest besser als die Haupt- und Realschüler. Und nein, kein Grund das zu leugnen, es stimmt. Bei uns war's nicht anders. Und bei der nächsten Generation wird's ebenso sein - solange die Schultrennung besteht, wird sich daran nichts ändern.
Wie gesagt, sie sehen sich gerne als etwas besseres - aber beim Rauchen, Saufen und Kiffen unterscheiden sich die Jugendlichen heutzutage nicht mehr.

Zitat:
Kleiner Tipp an die Automaten kommt man erst mit 18 dran nicht mit 16.


Ja, hab die Jugendschutzänderung von 2007 verpennt. Dadurch ist meine Geschichte aber nur noch tragischer geworden Very Happy
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Harry
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BeitragVerfasst am: Do 21.07.2011 - 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns am Gymnasium gabs damals einen kleinen Extrabau mit Schulhof, der war rein für die Oberstufe. Da gabs dann auch ne Raucherecke, ansonsten war Rauchverbot. Allerdings war für Unter- und Mittelstufe zu dem kompletten Bereich der Zugang untersagt. Das hält manchen Zehntklässler natürlich trotzdem nicht davon ab sich dazuzustellen, was allerdings nicht zu deren Vorteil war, wenn sie von den Lehrern erwischt wurden.
Ich denke, das war damals so ok, da man ja ab 16 rauchen durfte. Heutzutage würde es sich wohl kaum lohnen. Da können die Abiturienten das eine Jahr auch noch ohne Zigaretten in der Schule aushalten.
Nur zur Info: Ich hab nie geraucht und werds wohl auch nie.

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Maunz die Eule( o )V( o )
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BeitragVerfasst am: Do 21.07.2011 - 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

tja... das liebe Rauchen...
Ich selber habe noch nie geraucht und werde damit auch niemals anfangen. Es hat mich im Teenageralter niemals gereizt. Ich fand es eher sowas von ekelig! Außerdem hat man dadurch viele negative Auswirkungen. Vom Geld und Gesundheit ganz zu schweigen.

Joar.... und Jugendliche und Rauchen ist ein Thema, dass ich immer noch nicht wirklich verstehen kann.... Ich bin nicht wirklich zu 100% überzeugt, dass das reine Modelllernen oder das soziale Umfeld ein Jugendlichen zum Raucher macht. Meine Eltern und meine jüngerne Brüder sind alles Raucher. Jahre lang. Auch die Leute mit den ich zur Schule ging. Aber NEIN! Ich habe niemals damit angefangen.
Also müssen auch noch andere Aspekte mitspielen. Bin aber noch am suchen. Dazu habe ich noch keine wirkliche Antwort sondern Spekulationen. Wenn ich euch sagen würde, dass ein starker oder solide Charakter von nöten sei um mit dem Rauchen nicht anzufangen, würden die Raucher unter uns es wiederlegen wollen. Wink
Aber wenn ich weitere Anhaltspunkte habe werde ich es euch wissen lassen. :winken:

Mich stört, dass Lamaverhalten auch ziemlich. Für mich sagt das Verhalten aus, dass der Mensch auf die Mitmenschen scheißt. So nach dem Motto "Ich spucke auf dem Boden, auf dem du läufst".
Ich bin ja nicht strickt gegen Spucken. Wenn im Hals etwas steckt, kann man es ruhig ausspucken. ABER bitte ins Gebüsch! Kleiner Tipp: Ist auch super Dünger für die Pflanzen.


Auch wenn es grad nicht das Hauptthema ist.
Gymnasiasten sind schon ein Kaliber für sich. Wenn man hier aus Arbeiterfamilien kommt und nicht aus Beamtenhaus oä., ist man sofort ein tolles Mobbingofer für Schüler und Lehrer. Das erlebe ich bei meiner Cousine und Cousin. Sie haben ein schweres Leben....
Und WIRKLICH. Die Schüler sind wirklich nicht besser als ein Schüler aus einer Haupt-, Gesamt- oder Realschule! Es hängt nur damit zusammen wie das Geld bei den Eltern steht! Diese Schüler werden mal später mafiosiähnliche Persönlichkeiten sein. Natürlich nur wenn sie sich was einbilden etwas GROßARTIGES zu sein als der normale Mensch. Will da nähmlich auch nicht alle Menschen strickt pauschalisieren.

so viel dazu...... momentan
:winken:

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Gandalf
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BeitragVerfasst am: Do 21.07.2011 - 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

natürlich ist Rauchen, vor allem bei Jugendlichen, nicht gut und überaus schädlich...
aber wieweit brachten uns immer mehr Verbote denn schon voran?
Ich halte es für den falschen Ansatz, alles zu verbieten, das schädlich sein könnte.

Um so cooler wird es. Und die Jugendlichen sehen Rauchen, Trinken und co nicht nur an den Schulen.

Gruß, Gandalf

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TerminusTechnicus
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BeitragVerfasst am: Fr 22.07.2011 - 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Willkommen in der Realität.... wenn man schon von Lobbyisten regiert wird warum sollte sich die Gesellschaft vorbildlicher verhalten als ihre eigene Staatsführung oder Pedagogen? Solang Raucher die gleichen Rechte und Abgaben haben wie Nichtraucher wird sich daran auch nix ändern. Für mein Dafürhalten sollten sie min 25% bis 50% mehr Kassenbeiträge zahlen, schließlich verreckt ein Raucher auch nicht vom einen auf den anderen Tag sondern belastet das ganze Gesundheitssystem statistisch min. 15+ Jahre lang.

Ebenfalls, wer zu faul für nen richtiges Studium ist und wem 27 Tage Urlaub im Jahr einfach nicht reichen, der macht halt Lehramt... schließlich hat man dann am frühen Nachmittag schon Feierabend, Ferien und bekommt dazu noch nen gutes Gehalt, für nicht körperliche Arbeit und ein bissi Gebabbel. Absehbar wer dann dort seinen "Job" macht, bestimmt nicht die Fleißigsten und Vorbildlichsten Vertreter der menschlichen Spezies.

Derartiges "Jugendliches Verhalten" gabs aber auch schon zu meiner Zeit, und das ist jetzt etwas mehr als 10 Jahre her, also definitiv nichts Neues... Dennoch werden auch hier die Auswirkungen kritisiert anstatt den Ursachen. Anscheinend sollte man wirklich mal das phagozytische Volk und seine beschlusslahme Regierung auswechseln oder zumindest mal ein paar gesetzliche Richtlinien implementieren, was diesen gesellschaftlichen Raubbau eines Wohlfahrtsstaates in die Schranken weisen könnte. Das Konzept des Wohlfahrtsstaats hat sich den heutigen Nicht-Kriegsgenerationen sowieso völlig entfremdet hat Aufgrund seiner schlichten Präsenz, dem Apell an die Gewohnheit und dem Mangel an Erfahrung aus der Vergangenheit; ergo: Wie will man so gesellschaftskritische, soziale und aufgeklärte Individuen heranziehen? Es ist offensichtlich, dass das System wie es jetzt ist, kein weiteres Vierteljahrhundert mehr überleben wird.

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Therak
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BeitragVerfasst am: Fr 22.07.2011 - 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Ebenfalls, wer zu faul für nen richtiges Studium ist und wem 27 Tage Urlaub im Jahr einfach nicht reichen, der macht halt Lehramt... schließlich hat man dann am frühen Nachmittag schon Feierabend, Ferien und bekommt dazu noch nen gutes Gehalt, für nicht körperliche Arbeit und ein bissi Gebabbel. Absehbar wer dann dort seinen "Job" macht, bestimmt nicht die Fleißigsten und Vorbildlichsten Vertreter der menschlichen Spezies.


Uno Momento.
Hier muss ich die Lehrer in Schutz nehmen, denn normalerweise hört ihre Arbeitszeit nicht auf, wenn die Schulglocke klingelt. Immerhin müssen Arbeiten korrigiert, Schulstunden vorbereitet und an Fortbildungen teilgenommen werden. Gut, es ist sicherlich so, dass die "älteren Exemplare" in einen Trott gefallen sind und jedes Jahr das gleiche Zeug vom Vorjahr aufwärmen, aber zu behaupten, Lehrer hätten es leicht, ist einfach etwas naiv.
Ich mein, schau dir mal die heutigen Klassen an, 30, 40 Schüler - und damit müssen die Herrschaften auskommen.

Du kritisierst ja auch keine Mitarbeiter in öffentlichen Ämtern, weil sie Vormittags bereits Feierabend haben und es offenbar nicht für einen "richtigen Bürojob" gereicht hat, oder? Wink
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Maunz die Eule( o )V( o )
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BeitragVerfasst am: Fr 22.07.2011 - 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm.... Ich habe zur meiner Zeit als Jugendliche und bis heute kein Lehrer erlebt, der mit Jugendlichen angemessen umgehen konnte. Die Halbstarken haben eher dem Würstchen das Leben zur Schnecke gemacht. Kommen noch weitere Faktoren hinzu ist der Lehrer nur noch ein Schatten seiner selbst...

Ich habe meinen Jahrgang und die meiner jüngeren Brüder beobachtet. Zwischen uns liegen je 1 1/2 Jahre. Und diese mikrigen Jahre reichten aus, dass das Verhalten der Jugendlichen immer krasser wurde. Meine Mutter sieht es auch ebenfalls so. Es gab zwar überall irgendwelche Zicken, Spackos, Gangster und wie sie wir auch immer genannt haben. Aber mit jedem neuen Jahrgang wurde eine neue Kelle mit Kacke draufgeschöpft! Leute ich finde es grusselig.... Ohhhh

Ich bin zwar angehende Erzieherin, wo mein Arbeitsfeld die Jugendarbeit sein wird und könnte, ABER ich bin nicht mit allem einverstanden was die Lehrbücher "vorschreiben".
Normaler Weise wird auf uns appelliert, dass wir die Jugendlichen so annehmen und akzeptieren sollen wie sie sind und wie sie sich verhalten. Es ist ja unsere Gesellschaft in der sie leben und sie nacheifern Rolling Eyes Man soll ein Regelhaushalt haben aber die Kinder "ungestraft" ihre Erfahrungen machen lassen. Dieser Satz bietet jetzt eine Unmengen an Szenarien, die ein Jugendlicher machen könnte. Ich sehe zwar nichts schlechtes an Erfahrungen aber wenn die "Erfahrungen" so aussehen, dass man mit 14 Jahren die Dorfmatraze ist, fühle ich mich verpflichtet das Mädchen mit aller Macht vor sich selbst und der kack Gesellschaft zu schützen.
Deshalb will ich als Erzieherin die Gesellschaft nicht vertretten! Obwohl ich es müsste..... aber ätsch :evil: nix da!

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Therak
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BeitragVerfasst am: Fr 22.07.2011 - 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hängt vielleicht auch von der Schule ab, aber an meiner Schule gab es durchaus Lehrer, die alle zum Schweigen bringen konnten - und das ohne zum "Arschlochlehrer" zu werden.
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Koni
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BeitragVerfasst am: Sa 23.07.2011 - 08:42    Titel: Antworten mit Zitat

Terminus Technicus, hast du in der Schule nicht wenigestens gelernt, dass man nicht alle(s) über einen Kamm scheren und pauschalisierend verurteilen oder verallgemeinern darf? Schon man was von Vorurteilsfreiheit gehört?

Deine generelle Aussage über die "faulen" Lehrer und ihre Beweggründe, ihren Beruf zu wählen, kann ich einfach nur als bodenlose Frechheit und Beleidigung eines "ehrbaren" Berufsstandes, zu dem ich auch gehör(t)e, bezeichnen. bad

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Koni :laufen2: ... und er will noch nicht stille stehen.
»75 nun, 3/4 Jahrhundert, da ist man doch schon recht verwundert!!« Smile
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Cassie
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BeitragVerfasst am: Sa 23.07.2011 - 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Koni, ärgere dich doch nicht. :knuddel2: Wer derartig unreflektierte Stammtischparolen ablässt, hat sich für mich komplett disqualifiziert.
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Gruener Drache
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BeitragVerfasst am: Sa 23.07.2011 - 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich selbst bin kein Raucher, hab nie geraucht und werde nie rauchen. Bringt nix außer eine verkürzte Lebenserwartung und einen schmaleren Geldbeutel. Cool wirkt rauchen in keinster weise und das bereits angesprochene Gesabbere geht einem voll auf den Nerv.

Jugendliche Raucher gehen gar nicht, dass nur noch Leute ab 18 Tabakwaren kaufen dürfen war ein längst überfälliger Schritt. Mit 18 sind zwar die meisten noch nicht wirklich erwachsen, aber vielleicht nicht mehr ganz so dämlich.

Sollte Schülern an Schulen das Rauchen erlaubt sein?
Klares nein, die Schule hat schließlich einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, dazu gehört auch die Leute von Drogen jeder Art fernzuhalten.

Darf man einem Schüler fürs unerlaubte Rauchen in die Note pfuschen?
Klingt ja gar nicht mal so schlecht, aber die Note soll ja die Leistung wiederspiegeln, nicht das Verhalten. Darauf würde ich dann aber in der Zeugnisbemerkung nochmal zurückkommen.

Mir sind aus meiner gesamten Schullaufbahn nur drei Lehrer bekannt, die geraucht haben. Vorbildcharakter hat das aber bestimmt keinen gehabt, weil die auch sonst keinen so guten Eindruck hinterlassen haben das denen jemand in irgendeiner Weise nacheifern möchte. Grundsätzlich bin ich aber schon der Ansicht, dass Lehrer zumindest solange sie an der Schule sind nicht rauchen sollten (schaffen natürlich die wenigsten weil i.d.R. gilt Raucher = Suchti).

Noch kurz zu der Sache mit den Lehrern:
Lehramt ist ein anständiges Studium, ich kenn selber jemand der Lehramt studiert hat, geschenkt wird einem da nix. Auch nach dem Studium steckt da noch viel Arbeit und Fleiß mit drin. Klar, nach 20 Jahren oder so kennt man den Stoff dann wohl recht gut und so viel ändert sich nicht, wenn man das richtige unterrichtet. Da kann mans dann etwas ruhiger angehen.

Übrigens haben alle Lehrer die Klasse gut im Griff gehabt bis auf zwei Ausnahmen:
Der eine war sehr Stolz auf seinen antiautoritären Unterrichtsstil, der andere hat gemeint er müsse die Vorgaben von oben umsetzen und mit viel Gruppenarbeit und so nem Stuss arbeiten.

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Baerbel
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BeitragVerfasst am: So 24.07.2011 - 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

TerminusTechnicus hat folgendes geschrieben:
...Für mein Dafürhalten sollten sie min 25% bis 50% mehr Kassenbeiträge zahlen...

Prima Idee... da werden sich die Kassen freuen. Vor allem, wenn man die Leistungssportler auch noch mit ranzieht, die ihren Körper permanent überbeanspruchen, und die Adrenalinjunkies, die sich ständig in Lebensgefahr bringen, und den alkoholtrinkenden Teil der Bevölkerung, und alle Übergewichtigen, und alle Verkehrsteilnehmer...ups...das wären dann ja wirklich alle Ohhhh
Ach ja...Rentner... absoluter Kostenfaktor...die sollten sich eigentlich wirklich zu 100 % an den Kosten beteiligen...

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BeitragVerfasst am: So 24.07.2011 - 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Baerbel hat folgendes geschrieben:
TerminusTechnicus hat folgendes geschrieben:
...Für mein Dafürhalten sollten sie min 25% bis 50% mehr Kassenbeiträge zahlen...

Prima Idee... da werden sich die Kassen freuen. Vor allem, wenn man die Leistungssportler auch noch mit ranzieht, die ihren Körper permanent überbeanspruchen, und die Adrenalinjunkies, die sich ständig in Lebensgefahr bringen, und den alkoholtrinkenden Teil der Bevölkerung, und alle Übergewichtigen, und alle Verkehrsteilnehmer...ups...das wären dann ja wirklich alle Ohhhh
Ach ja...Rentner... absoluter Kostenfaktor...die sollten sich eigentlich wirklich zu 100 % an den Kosten beteiligen...

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BeitragVerfasst am: So 24.07.2011 - 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn wir uns grade über Lehrer unterhalten.
Dem Beruf des Lehrers in allen Ehern. Ich sehe auch einen Unterscheid wie alt die Lehrer sind.
Ich kann mich noch an meinen alten Klassenlehrer in der Gesamtschule erinnern. Er war über 50 Jahre und noch alte Schule. Ihm war es wichtig, dass wir mit einem offenen Geist alle mögliche Blickwinkel betrachten und nicht nach dem gehen, was der liebe Staat für einen vorsieht.
Da kann ich mir den Unterricht von Koni ganz gut vorstellen. Smile
Die jüngeren Lehrer sind nicht schlecht aber irgendwie habe ich immer mehr das Gefühl, dass sie stehts "politisch korrekt" sein wollen und richtige Kritik gegenüber den Instanzen nicht äußern können oder verleugnen. Bei Diskussionen kommen dann Äußerungen wie Toleranz, Menschlichkeit uvw vor. Wie gesagt, ich habe nix gegen diese Werte aber sie verdecken dann das eigentliche Problem und vor allem die Wahrheit die sehr schmerzt....
Deshalb kann ich von mir aus sagen, dass der Unterricht bei jüngeren Lehrer nicht viel hängen bleibt....

Wie ist es bei euch?

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BeitragVerfasst am: So 24.07.2011 - 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin jetzt in der Stufe 13, und habe natürlich einige Raucher auf der Schule. Auf meiner Schule ist das Rauchen jedoch verboten. Man muss das Schulgelände dafür verlassen. Qualmen tun sie trotzdem, aber nicht zu Lasten anderer. Was Lehrer angeht, so gibt es 1 oder 2, die rauchen, aber die tun das in ihrer Freizeit und nicht zwischen Unterrichtsstunden.

Könnte natürlich daran liegen, dass ich auf einem privaten Gymnasium unter Leitung des Erzbistums Köln bin. Man weiß es nicht Razz

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BeitragVerfasst am: So 24.07.2011 - 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr wahrscheinlich. Da achtet man sehr devotisch darauf, dass jede Person engelsgleich brav und artig ist. Ne Kollegin aus meiner Klasse ging auch auf eine christlich geführte Schule. Ein Lehrer schied sich von seiner Frau aufgrund dass sie eigentlich lesbisch ist. Die Scheidung war schon eine "Sünde" für die Schule und von der sexuellen Orientierung der Frau erst recht. Man versuchte es unter den Schüler zu verheimlichen aber natürlich drang es bis zu ihnen durch.
Ich weiß nicht wie deine Schule so ist aber ich finde wenn Schulen christliche Träger haben, ist manches Verhalten der Lehrer so ziemlich utopisch. Da herrscht ne Kluft zwischen "Realität" und die Erziehung an solchen Schulen.

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BeitragVerfasst am: Mo 25.07.2011 - 04:26    Titel: Antworten mit Zitat

Therak hat folgendes geschrieben:

Uno Momento.
Hier muss ich die Lehrer in Schutz nehmen, denn normalerweise hört ihre Arbeitszeit nicht auf, wenn die Schulglocke klingelt. Immerhin müssen Arbeiten korrigiert, Schulstunden vorbereitet und an Fortbildungen teilgenommen werden. Gut, es ist sicherlich so, dass die "älteren Exemplare" in einen Trott gefallen sind und jedes Jahr das gleiche Zeug vom Vorjahr aufwärmen, aber zu behaupten, Lehrer hätten es leicht, ist einfach etwas naiv.
Ich mein, schau dir mal die heutigen Klassen an, 30, 40 Schüler - und damit müssen die Herrschaften auskommen.

Du kritisierst ja auch keine Mitarbeiter in öffentlichen Ämtern, weil sie Vormittags bereits Feierabend haben und es offenbar nicht für einen "richtigen Bürojob" gereicht hat, oder? Wink


Öffentliche Ämter sind zumindest in manchen Bundesländern Vorbildlich besetzt. 42-48 Arbeitsstunden im öffentlichen Dienst legen dann schon nahe, dass hier nicht mehr das alte "Freitags um eins, macht jeder seins" gilt. Was natürlich mitunter nichts an der Arbeitsgeschwindigkeit ändert, aber durch den Druck von Medien, durch beschwerde beim Vorgesetzten oder Imageschädigung für die jeweilige politische Institution durchaus etwas "unterstützt" werden kann, dass Josef Jedermann und Susi Schneckenschiss auch ihren Job machen. Wer sich da verarschen lässt und sich nicht zur Wehr setzen will, ist diesbezüglich bei unadequater Behandlung selbst dran Schuld. Wenn er was will ist er sowieso im Handlungszwang den minimale Mehraufwand wäre es mir persönlich Wert.

Schulstunden vorbereiten... naaaja... für einen Junglehrer vielleicht, das macht man maximal 5 Jahre, dann hat man genug Erfahrung um hier mit seinen "genormten" Unterrichts-Karteikarten auszukommen. Dazu gibts auch noch lustige Fächer wie Sport, wo die Bewertung ausschließlich im Unterricht stattfindet und maximal noch das Hilfsinstrument "Stoppuhr" bemessen wird. Die Schüleranzahl ist in meinen Augen auch irrelevant, wenns nen popliges Nebenfach ist, müssen so oder so nur 51% durchkommen und die Noten kann man dann natürlich auch ein bisschen anpassen und an der Aktivität und Aufmerksamkeit im Unterricht bemessen, so dass der Test nicht wiederholt werden muss. Folgefehler und persönlicher Geschmack in den Sprachen spielen da z.B. ne größere Rolle. Ich kenne genug Lehrer die es genau so handhaben.

Ansonsten muss ich auch sagen, dass ich einen verdammt guten Mathe-Lehrer, zwei verdammt gute Physik-Lehrer und verdammt guten Steuerungs- und Regelungstechnik Lehrer hatte in meiner Schullaufbahn. Sehr junge und noch enthusiastische Lehrer, abgesehen von einem Physiklehrer, der etwas älter war, aber mit voller Begeisterung für sein Fach sprechen konnte. Während ich prinzipiell gelangweilte und mies gelaunte Germanistinnen hatte. Dummer Zufall vielleicht... zugegeben... würde aber den Arbeitsaufwand des jeweiligen Lehrers aber durchaus genauer definieren wie sich seine Laune bemisst. Ich kenne z.B. eine Germanistin die als Deutschlehrerin arbeitet... 1 Stunde fahrt zur Schule 2x am Tag, dazu die Aufsätze, Erörterungen und Interpretationen die mitunter bis zu 15 Stunden extra kosten, pro Test und unterrichteter Klasse.

Koni hat folgendes geschrieben:
Terminus Technicus, hast du in der Schule nicht wenigestens gelernt, dass man nicht alle(s) über einen Kamm scheren und pauschalisierend verurteilen oder verallgemeinern darf? Schon man was von Vorurteilsfreiheit gehört?

Deine generelle Aussage über die "faulen" Lehrer und ihre Beweggründe, ihren Beruf zu wählen, kann ich einfach nur als bodenlose Frechheit und Beleidigung eines "ehrbaren" Berufsstandes, zu dem ich auch gehör(t)e, bezeichnen. bad


Sicher, aber dann kennst du denke ich auch die Begriffe "Polemik" und "Polarisierung", weil nichts anderes sollte meine polemisierende Aussage sein, einfach um darüber einen weiteren "Anstoß" zu definieren und die Diskussion auf die Pedagogik weiter voran zu treiben um einfach ein paar Statements dazu zu bekommen. War nichts anderes als die Fortführung meinerseits auf Theraks Aussage, ob man denn nichts anderes mehr in der Schule lerne, als das richtige stehen an einer Bushaltestelle. Ebenso wo der pedagogische Fauxpas zu suchen sei. Dazu meinerseits: Nein, der Lehrer trägt hier meiner Meinung nach nicht die Verantwortung, sondern das Elternhaus. Zumindest so, wie es momentan in Deutschland läuft. Andere Länder haben längst erkannt, dass die Heranwachsenden bei zu viel Freizeit und mangelnder elterlicher Kontrolle, Aufgrund ihrer eigenen Arbeitszeiteinschränkung durchaus zu Problemen kommen kann und bieten deshalb auch sinnvollerweise schulische Alternativen an.

Aber hier steht man wie schon geschrieben um einiges hinter anderen Ländern, Schulpsychologen welche die Situation besser einschätzen könnten oder die Eltern hinweisen könnte auf ihre Sprösslinge fehlen so gut wie völlig im deutschsprachigem Raum und sind für Lehranstelten nicht verpflichtend. Genau so wenig wie sinnvolle Aktivitäten an Schulen mit anschließender schulischer/freizeitlicher Betreuung über die Zeit eines normalen Arbeitstages 8-16 Uhr. "Plicht"schule als eine solche ist nicht zielführend in der jetzigen Gesellschaft wenn letztere nicht als Chance sondern reine Pflicht wahrgenommen wird.

Cassie hat folgendes geschrieben:
Koni, ärgere dich doch nicht. :knuddel2: Wer derartig unreflektierte Stammtischparolen ablässt, hat sich für mich komplett disqualifiziert.


Offensichtlich nicht erkannt, was die Aussage bezwecken sollte. Aber sei es drum, mich kennt man hier auch zu wenig um einschätzen zu können, welche Intention diese Aussage hatte. Ist schließlich geschriebenes, nicht gesprochenes, dazu keinerlei Mimik und Gestik aus der man "lesen" könnte. Zugegeben hätte ich es anders (neutraler) formulieren können. Maunz hats wohl dennoch erkannt... ^^

Baerbel hat folgendes geschrieben:

Prima Idee... da werden sich die Kassen freuen. Vor allem, wenn man die Leistungssportler auch noch mit ranzieht, die ihren Körper permanent überbeanspruchen, und die Adrenalinjunkies, die sich ständig in Lebensgefahr bringen, und den alkoholtrinkenden Teil der Bevölkerung, und alle Übergewichtigen, und alle Verkehrsteilnehmer...ups...das wären dann ja wirklich alle Ohhhh
Ach ja...Rentner... absoluter Kostenfaktor...die sollten sich eigentlich wirklich zu 100 % an den Kosten beteiligen...

Zensiert


Überwachung machts möglich... Very Happy Wart noch 20 Jahre, dann weiß man sowieso alles über dich, was relevant wäre um dich "gerecht" zu besteuern. Aber mal durchaus ernst gemeinte Ironie bei Seite...

Eigenes Verschulden an den Umständen des eigenen Lasters soll tolleriert werden, nur weil man in einem Sozialstaat lebt? Allein das Wort "Sozialstaat" sollte schon etwas implizieren. Bei nem Selbstmord-Versuch wird der Klient in die Klapse eingewiesen, einfach weil der Staat berechtigterweise was dagegen hat, dass ihm ein mitunter Volljähriger und Steuerzahlender Mensch verloren geht, der min 16-18 Jahre seines Lebens von ihm durchgefüttert wurde. Warum dann hier ne Ausnahme bei Rauchern machen? Allein die obligatorische Raucherpause kostet dem Arbeitgeber am Ende der Woche schon min. 2 Arbeitsstunden... dazu wird er statistisch auch noch öfter krank, warum sollte er einen solchen Arbeiter einstellen, aus Tolleranz? In einer Kapital und Profit orientierten Wirtschaft? Absolut unvernünftig, bilanztechnisch wenn man bei gleicher Qualifikation einen gesunderen Menschen einstellen kann.

Ansonsten, wenn ich den Post mal ernst nehme:

Leistungssportler machen diese Überbeanspruchung nur so lange bis sie nicht mehr dazu in der Lage sind -> Karriere-Ende und damit auch wieder die Regeneration des Körpers. Die wenigsten Leistungssportler kriechen nach ihrer Karriere auf den Brustwarzen aus ihrer Schwimm- oder Turnhalle, so viel sei gesagt.

Adrenalinjunkies haben überall in Europa auch keine absolute Narrenfreiheit in ihrem handeln. Ansonsten; siehe auch hier "Selbstmordkandidaten" vom Abschnitt oberhalb.

Alkohohl ist ebenfalls das gleiche, da sind die Symptome aber sehr viel offensichtlicher als die schleichenden Nebeneffekte von Folgeerkrankungen die so ein Raucher mit sich bringt. Im Falle von übermäßigem Alkohohlgenuss könnte man den Patienten durchaus auch einen Teil mehr zahlen lassen, gebe ich dir Recht.

Verkehrsteilnehmer halte ich für unsinnig, einfach höhere Strafen her und den Lappen mal was länger als nur 3 Monate einziehen, sondern vlt. einfach mal 2-5 Jahre, sollten da vielleicht auch mal helfen. Beim zweiten derart drastischen Verstoß -> weg auf Lebenszeit. Die stvo ist schließlich net zum Spaß da, man kann sowieso sagen, dass da Deutschland gegenüber allen Normen der restlichen Welt unglaublich kulant ist, was teilweise aufgehobene Tempo-Limits auf Autobahnen betrifft.

Übergewicht, von mir aus auch hier höhere Kassenbeiträge, nachgewiesen sind auch hier genug Folgeerscheinungen... Dann kostet der Beipass einfach mal was mehr... Zukünftig wird man sich bei jährlich steigenden Lebenerhaltungskosten im Ernährungssektor von durchschnittlich 8% jährlich sowieso umsehen müssen.

Prinzipiell sollte nach wie vor jeder tun und lassen können was er will, aber dennoch mit Einschränkungen. Verplichtend sollte diesbezüglich meiner Meinung nach z.B. der "Zwangsentzug" sein, WENN schon Folgeerkrankungen nachgewiesen sind, sollte im Interesse und als Apell an den guten Willen auf die betroffene Person einmalig der Entzug gezahlt werden um somit den Körper zu entlasten und regenerieren zu lassen. (Ein Raucher kann sich mitunter in unter 5 Jahren sogar bei richtiger Therapie vollständig an einen Nichtraucher angleichen). Bei Verweigerung und Zuwiderhandlung sollten hier meiner Meinung nach wirklich systematisch die Kassen-Beiträge jährlich erhöht werden um nicht allgemein am Gesundheitssystem und am Standart zu sparen, auf Kosten derer, die meinen unsinnigerweise Beitragsgelder für ihre verhinderbaren Weh-wehchen zu beanspruchen. In meinen Augen absolut ne Frechheit für die Narrenfreiheit Anderer zu zahlen um an Ende weniger Leistungen zu bekommen durch bewusstes Fehlverhalten und Ignoranz. Selbstverantwortung, kategorischer Imperativ und eine sinnvolle, transzendentale oder kollektive Denk- und Lebenweise (die ich mitunter als sinnvoll erachte gegenüber dem allgemeinen Egozentrismus und persönlicher Bereicherung) gehört da einfach dazu. Schließlich lebt man nicht ohne Grund in einem Sozialstaat und sollte dafür vielleicht auch mal ein bisschen Dankbarkeit zeigen. Zudem hat auch niemand gemeckert außer den Betroffenen, wo ABM a la 1€-Jobs für Langzeitarbeitslose und H4 zwangsverordnet wurde um weiterhin Gelder vom Steuerzahler beziehen zu können, die wenigstens ein bisschen durch die getane Arbeit kompensiert werden können.

Fazit: In Maßen hat alles seine Richtigkeit, denn allein die Dosis macht das Gift oder in dem Fall auch die Abhängigkeit. Ein Genussmittel auch als solches anzuerkennen fällt aber erfahrungsgemäß wohl vielen schwer.

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Koni
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BeitragVerfasst am: Mo 25.07.2011 - 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

TerminusTechnicus hat folgendes geschrieben:
Zugegeben hätte ich es anders (neutraler) formulieren können.


Oder noch besser: vorher überlegen können, ob du mit deiner Aussage nicht nur polarisierst, sondern vielleicht auch jemanden beleidigen könntest. Dann hättest du es nicht nur neutraler, sondern auch "wertungsfreier" (objektiver) formulieren können.

Aberr da ich mich im Forum grundsätzlich nicht an (endlosen) Diskussionen über unser Schulsystem im allgemeinen und über das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern/Eltern/öffentliche Meinung im besonderen beteilige, ist die Sache für mich hiermit erledigt.

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