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Nacherzählung eines Mythos Kapitel 1- ??

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Castore
Der ewig suchende Moderator
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BeitragVerfasst am: Sa 11.05.2002 - 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Was bisher geschah:

Kapitel 1:
Wie alles begann.


Es war ein Tag, wie jeder andere als der hochgewachsene, mit einer silbernen Panzerrüstung gekleidete, Wachmann an die solide Eichentür seines Hauses klopfte. Ragnarok öffnete die halbrunde Tür und lugte hinaus in den strahlenden Sonnenschein, der nocheinmal umso heller wurde, indem die warmen Strahlen auf der polierten Rüstung seines Gegenübers reflektierten. Ragnarok kniff die Augen zusammen und hob sein Haupt um der sehr viel grösseren Wache in die Augen zu schauen. "Ja bitte ?!" fragte der Zwerg, in einem gewohnt forschen Ton, wie er bei Zwergen üblich war. Die Wache lies sich keineswegs von der pampigen Art des Zwerges beeindrucken und zwang sich ohne Mühe ein freundliches Lächeln auf die Lippen und entgegnete ihm :"Wehrter Ragnarok Schmiedefaust. Ich bin im Auftrag von Rogus, dem Herrn der Salischen Ebene hier bei ihnen. Es geht um eine wichtige Aufgabe, an der Sie vielleicht Interesse haben könnten. Doch vielleicht dürfte ich erst einmal eintreten ?" Ohne eine Antwort abzuwarten schritt die Wache des Rogus an dem Zwerg vorbei, der durch dieses aprupte Eindringen in seine Privatsphäre vor Wut rot anlief. Ein leises Knurren kam über seine Lippen, dann jedoch wandte er sich um und stapfte hinter der Rogus-Wache in die Stube hinein. Zu seinem Zorn saß die Wache bereits am robusten Esstisch und schaute den Zwerg wartend an. Der Zorn des kleinen Mannes stieg weiter an und erreichte langsam aber sicher ein Maß, bei welchem selbst ein Titan Alpträume bekommen hätte. Die Rogus-Wache jedoch nicht. "Ich habe ihnen einen Vorschlag zu machen, Herr Schmiedefaust. Es gehen merkwürdige Dinge um im Lande der Salischen Ebene und darüber hinaus. Unsere Streitkräfte befinden sich grösstenteils im Krieg, und die Not im Land wird immer grösser. Hier -im Elfenwald- merkt man nicht viel von der Not in der Welt, da Elfen es zu verstehen wissen die Kräfte der Natur zu nutzen und sich selbst zu versorgen. Doch ausserhalb dieser Oase des Friedens herrscht eine nicht zu beschreibende Unruhe, und.." Eine kleine Wurfaxt sauste durch die Luft und schlug nur wenige Zentimeter neben der Wache im Tisch ein und blieb in dem starken alten Holz unweigerlich und tief eingegraben stecken. Die Wache zog ihr Schwert und schaute den Zwerg erschrocken an. "Was interessieren mich ihre Probleme ??" schrie das kleine Wesen. " Was ausserhalb des Elfenwaldes passiert ist mir egal. Ich lebe hier sehr gut. Ich habe Heim, Frau und Kinder. Mir geht es sehr gut hier und werde weiterhin hier bleiben ohne irgendwelche Abendheuer bestehen zu müssen !" Die Wache steckte ihr Schwert wieder ein. Sie musste sich mit Zwergen etwas auskennen, um genau zu wissen, dass solche Gefühlsausbrüche bei einem Zwerg nichts ungewöhnliches waren und recht häufig vorkamen. Er setzte sich wieder auf die Bank, die ebenfalls robust, aber trotzdem schön anzusehen und bequem war, und fuhr fort. Allerdings behielt sie eine Hand am Schwert und sah den Zwerg genauer an als zuvor.

Lange erzählte die Wache ihm von den Schrecken ausserhalb des Elfenwaldes. Unheimliche Wesen würde rumgehen. Vampire und schlimmeres. Ragnarok kannte Vampire. Er hatte sie bereits einmal auf dem Kontinent Jadame gesehen und auch hier auf Providentia waren sie nicht unbekannt. In der Wüste von Toriak zwischen den Tantalischen Bergen und der Salischen Ebene gelegen, hausten sie ebenfalls, und auch sie waren diejenigen, die gegen die das Salische Imperium kämpfte, so glaubte Ragnarok. Doch die Rogus-Wache erzählte nicht nur von Furcht und Schmerz, sondern auch von Reichtümern, die Resurectra, hoch oben auf Schloss Lambent in der Wolkenstadt Celeste regierend, würdig gewesen wären. Ragnarok schmunzelte. Gold war etwas verlockendes für jeden Zwerg, und auch Ragnarok versank in Überlegungen, ob er nun die Bitte der Rogus-Wache annehmen solle und ihn in die Festung des Rogus begleiten solle, um dort mit einigen Begleitern, die er nicht kannte, Aufgaben zu bezwingen. Der Zwerg war in so tiefen Gedanken, die seinen restlichen Geist umnebelten, so dass er nicht mitbekam wie eine hochgewachsene Elfin die Stube trat. Erst als Andara, die Frau des Zwerges hinter ihrem Mann stand und ihn spielterisch an die Schulter stieß und damit das brüchige Geäst seiner Gedanken zerstörte, und ihn aus dieser meditativen Phase wieder in die Wirklichkeit zurückholte, nahm er wahr, wie sehr ihn doch das viele Geld anlockte. "Was ist los, Ragna ?" fragte seine Frau und sah ihn aus ihren klaren grünen Augen an. "Gibt es irgendwelche Probleme ? Ragnarok schüttelte den Kopf und beschloss ihr alles zu erzählen. Als er fertig war, bemerkte er, dass auch in den Augen der Hochelfin ein listiges Blitzen auftauchte. Normalerweise kann man Elfen mit keinem Geld der welt locken, aber eine Hochelfin, welche mit einem Zwerg vermählt ist, ist etwas besonderes, und kann von daher auch mal unnatürliche Zustände an den Tag legen. Schliesslich beschlossen sie das, was ihr ganzen Leben verändern wird. Sie schlossen sich der Wache an und stimmten zu zur Burg des Rogus zu reisen. Schnell wurden Boten der Waldelfen ausgesandt um der grossen Familie Schmiedefaust die Nachricht zu überbringen. Selbst Ragnaroks Vetter 3. Grades, welcher in Darkmoor, einer kleinen Siedlung in den Sümpfen Enroths, in einer alten Wirtschaft lebte wurde informiert und auch Andaras Familie in Tuleria und Avlee blieb nicht ahnungslos. Schliesslich packten ragnarok und Andara ihre Sachen und traten den Weg zur Burg des Rogus an. Die Wache hatte irgendwo her ein weiteres Pferd und ein Pony besorgt, so dass Ragnarok und Andara nicht neben der Wache herlaufen mussten. Allerdings flog wieder eine Wurfaxt nur wenige Zentimeter neben dem Kopf der Wache an selbiger vorbei, da Ragnarok mit einem kleinen Pony nicht zufrieden war. Schliesslich stieg er trotz aller Proteste auf das kleine Wesen und zog, irgendwelche Schimpfwörter in fremden Sprachen in seinen Bart brummelnd, mit etwas Abstand hinter der Wache her.

Vier Tage dauerte die Reise, bis die Zinnen der Burg des Rogus am Horizont auftauchten. Lange tage zogen sie durch die Wildnis der Salischen Ebene, immer auf der Hut vor Gefahren, die im Geäst oder in den Bäumen lauerte. Nicht selten spaltete die Axt des Zwerges oder das Schwert der Rogus-Wache oder sogar ein Feuerpfeil Andaras irgendein Wesen, welches nichts gutes im Sinn hatte, oder wenigstens der kleinen Gemeinschaft schadete. Ragnarok war heilfroh, als er endlich das mächtige Burgtor der Festung des Rogus durchschritt. Vor ihm erstreckte sich eine kleine Stadt in deren Mitte sich die tatsächliche Burg befand, dessen Mitte ein übergrosser Burgfried bildete.Sie durchschritten die engen, mit Kopfsteinpflaster ausgelegten, Gassen und näherten sich der tatsächlichen Burg. Allerdings bogen sie kurz vor der eigendlichen Burg in eine enge Seitengasse, welche mit rußenden Fackeln trotz Tageslicht, die Gasse weiter erhellten. Am Ende der Gasse erschien eine Tür, neben der ein Holzschild angebracht war, auf der ein Früchtekorb abgebildet war. darüber stand in alten bronzenen Lettern "ZUR KÖNIGLICHEN TAVERNE". Die Wache stieg vor der Taverne von seinem erschöpften Pferd ab und wollte Andara vom Pferd helfen. Allerdings stieg sie alleine mit einer Elleganz, die ihr nach vier Tagen Reise nicht zuzutrauen war, vom Pferd und band dieses an der vorgesehenen Halterung an der Mauer des Wirtshauses fest. ragnarok versuchte selbiges, und wurde gleich von seinem schmerzendem Rücken bestraft, dessen Schmerz dem Zwerg fast Tränen in die Augen schiessen ließ. Trotzdem richtete er sich ganz auf und schaute die Wache an. "Und jetzt ?" Die Wache erwiederte seinen Blick und schüttelte lächelnd mit dem Kopf. "Jetzt werdet ihr in die Wirtschaft gehen und dort auf weitere Anweisungen von Rogus warten. Vielleicht sind ja auch schon andere Gefährten in der Schenke. Ihr seid übrigens als Freunde des Rogus hier, demnach müsst ihr für Bier und Speisen nichts zahlen. Und fal..." Weiter kam er nicht, da Ragnarok in die Wirtschaft stürmte. Freibier ! der Weg hat sich gelohnt.

Lesen Sie demnächst: Im Thronsaal der Burg und die erste Aufgabe.

_________________
Bye
Cast bounce re

Schlauer Spruch des Jahres 2013:

"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)
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