Die Rosenschlucht Quest 2 - 2. Teil

Die Salische Ebene - Ebene des SirSteelKing

Moderator: Ephirnion

Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Bei Sonnenaufgang weckt Nesto Rheawin wieder und nach einem kurzen knappen Frühstück brechen sie sofort auf.

Nach ein paar Stunden sehen sie schon die ersten Rauchschwaden der Feuer bei den Hütten, wenig später ist das metallische Schlagen aus der dortigen Schmiede zu hören. Kurze Zeit später können sie die ersten Hütten selbst sehen.

Als sie dort ankommen, lassen sie zunähst die Pferde versorgen und sehen sich dann genauer um, was sie noch benötigen oder was sonst irgendwie nützlich sein könnte.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Rheawin schlendert durch die Ansammlung von Hütten und bleibt schließlich beim Schmied stehen. Dieser sieht von seiner Arbeit auf und wischt sich den Schweiß, der ihm in Strömen den Körper hinunterfließt, mit seiner Lederschürze ab.
"Seid gegrüßt, Schmied", fängt Rheawin zu sprechen an, als er die volle Aufmerksamkeit des Mannes hat.
"Ich würde gern wissen, ob Ihr wohl meinen Stab mit einigen Nieten und etwas Stahl verstärken könntet."
Der Hexer hält ihm den Stab hin, so dass der Schmied ihn untersuchen kann, doch dieser weicht nur zurück und hebt abwehrend die Arme. Zuerst verwirrt und verärgert über diese Reaktion, weiß Rheawin nicht, was er sagen soll, doch dann kommt ihm ein Geistesblitz:
"Er ist nicht magisch. Es ist einfach nur ein Holzstab."
Nun nimmt der Schmied den Stab in die Hand und schwingt ihn probeweise.
"Hmm, nun gut. Für 100 Goldstücke werde ich den Stab verstärken. Dies sollte ihn stabiler und fester machen."
Rheawin gibt ihm da Geld.
"Kommt nachher wieder, mein Herr, dann bin ich fertig mit meiner Arbeit."
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nach einigem Suchen und en paar Nachfragen gelingt es Nesto endlich, einen Ausbilder der Kampfkünste zu finden.
Mit diesem gemeinsam zieht sich der Waldläufer in dessen Hütte zurück und übt intensiv.
Nach einiger Zeit verläßt Nesto die Hütte des Trainers ein wenig erschöpft und hat für 100 Goldstücke (und 100 CP) die Grundfähigkeit ein Schwert zu führen erlernt.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Rheawin sieht sich, solange der Schmied mit seinem Stab beschäftigt ist, weiter in der Siedlung um.
Als er an die Stelle kommt, an der das Haus des Feuermagiers stand, der Rheawin gelehrt hat, findet er dort nur einen schwarzen Fleck vor, als ob eine Feuersbrunst über die Hütte gestürmt wäre und nicht mehr als ein wenig Asche zurückgelassen hätte.
Besorgt und panisch schaut sich der Hexer nach dem Feuermagier um, als ihm plötzlich eine Hand auf die Schulter klopft.
Erschrocken und mit weit aufgerissenen Augen dreht sich Rheawin um, doch als er den Magier vor sich erblickt, entspannt sich sein Gesicht.
"Seid gegrüßt, Rheawin! Oh, wie ich sehe, habt Ihr mein ehemaliges Heim bereits in Augenschein genommen. Tja, ich kann mir das auch nicht erklären, ich habe nur ein wenig mit einem neuen Zauber experimentiert...hmm, aber er hat anscheinend nicht richtig funktioniert. Oder vielleicht doch!", meint er mit einem gutmütigen Zwinkern.
"Ihr habt wirklich Glück gehabt, dass Ihr nicht auch verbrannt seid."
Der Feuermagier sieht Rheawin abschätzend an und fragt ihn:
"Eure Augen haben irgendwie etwas Gehetztes. Geht es Euch gut?"
"Ja...es..es ist nichts. Kein Grund sich Sorgen zu machen."
"Hmm, na gut, wie Ihr meint. Möchtet Ihr sonst noch etwas?"
"Nein, ich wollte Euch nur einmal wiedersehen. Ich werde nun weiterziehen. Lebt wohl und passt auf Euch auf."
Damit geht Rheawin zum Schmied und holt seinen fertigen Stab ab. Danach wendet er sich an Nesto:
"Von mir aus kann es weitergehen."
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Ach Nesto hat keine weiteren Besorgungen bei den Händlern mehr zu erledigen, nickt Rheawin also zustimmend zu und beide machen sich auf den Weg zu ihren Pferden, die gut versorgt und aufbruchbereit dastehen. Der Stallbursche erhält ein kleinees Trinkgeld, dann sitzt man auf und reitet weiter.

Bald reiten die beiden Elfen durch die Gesteinsformation, die man am ehesten als Tor zur Rosenschlucht bezeichnen kann. Ihr Blick fällt bald auf den kleinen Wald, an den sie keine besonders gute Erinnerung haben und gleichzeitig, fast wie auf ein geheimes Kommando zügeln beide die Pferde und sehen sich an.

Nesto stellt die Frage, die, wie er dem Gesichtsausdruck seines Gegenüber ansieht, auch diesem auf der Zunge lag:
Was wird uns wohl diesmal hier erwarten?
Zuletzt geändert von stone am Di 17.09.2002 - 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

"Ich weiß es nicht, mein Freund. Mögen die Götter, wo immer sie sich auch zu diesem Zeitpunkt befinden, schützend ihre Hand über uns halten. Es gibt keinen anderen Weg, wir müssen durch den Wald."
Mit diesen Worten reiten die zwei Elfen an den Waldrand, wo sie, aufgrund des dichten Baumbewuches, absatteln und die Pferde zu Fuß weiterführen müssen. Wie bei ihrem ersten Besuch ist es düster und kalt in dem Wald, kein Geräusch dringt an die empfindlichen Ohren der Elfen, nur das Schnauben der Pferde und das Klirren der Geschirre ist zu hören.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Sie reiten immer tiefer in das kleine Wäldchen, umgeben von einer unnatürlichen Stille. Schließlich erreichen sie das Zentum des Waldes, also genau die Stelle, an der sie auf dem Hinweg dem Dschinn begegnet waren. Jedoch sieht der Platz stark verändert aus. Ein Feuer scheint Teile der Rosenbäume an diesem Ort zerstört zu haben, Teile von Waffen liegen zerbrochen umher und die Brandspuren lassen erkennen, dass sie nicht besonders alt sind.
Vom Wächter des Waldes ist nichts zu sehen und so untersuchen die Elfen den Ort ein wenig genauer, um feszustellen, was hier passiert sein könnte.
Nach wenigen Minuten wird das Gefühl stärker, die Anwesenheit des Dschinns whrzunehmen, jedoch weit entfernt von dem, was sie fühlten, bevor sie ihm zuerst begegneten. Trotzdem beschließen sie, ihre Reise fortzusetzen, möglichst ohne ihn noch anzutreffen.
och gerade, als sie wieder aufsitzen verdichtet sich ein diffuses icht und ein dünner Nebel zu einer undeutlichen Gestalt - der Dschinn.
Jedoch wirkt er kaum bedrohlich auf die Elfen, nicht einmal die Pferde reagieren besonders ängstlich. Zu ihrer Überraschung scheinen sie seine Stimme zu hören - auch wenn seine Gestalt unbewegt bleibt, nicht einmal den Mund bewegt. Vielleicht ist es auch eine telepathische Wahrnehmung:
Seid gegrüßt, Fremde. Seid unbesorgt, ich habe nicht vor mit euch zu kämpfen, denn eure Pferde tragen Zeichen der Magier, die mich geschaffen haben.
Nesto sieht sein Pferd an, bemerkt dass auch Rheawin des sofort ganz automatisch tut. Scheinbar sind die Stickereien auf den Satteldecken der Templer doch mehr als nur Verzierungen.
Aber wenn ihr weiterreitet seid gewarnt. Ihr müßt eilen, gleich welches Ziel ihr erreichen wollt. Zwei Nächte vor euch zog ein Dämon durch meinen Wald, wir kämpften lange und hart und konnten uns doch nicht besiegen. Er ist sehr mächtig, aber auch geschwächt, genau wie ich, und wird Zeit brauchen, um seine gesamte Kraft wiederherzustellen. Jetzt reitet weiter in Frieden.
Nach diesen Worten löst sich die Erscheinung genauso auf, wie sie entstandn war. Nesto und Rheawin sehen sih verwundert an und setzen dann ihren Weg fort.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

"Das Glück ist uns hold.", bemerkt Rheawin, als sie aus dem Wald herauskommen.
"Der Dämon dürfte vorerst geschwächt sein, ich denke wir können unbehelligt zur Festung zurückkehren."
"Was meint Ihr, Nesto, wie lange werden wir brauchen?"
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto überlegt kurz, wie lange die Hinreise gedauert hatte - in Gedanken ziehen die Ereignisse dieser Reise nochmal an ihm vorbei - und rechnet zusammen, wieviel der Zeit sie tatsächlich für die Reise gebraucht hatten.

Die Templer haben uns gte Pferde gegeben, mit denen wir schnell vorankommen. Wnn sie dies ausdauernd durchhalten, werden wir gegenüber der Hinreise Zeit sparen können auch wissen wir jetzt mehr über die Bedrohungen des Weges, sodaß wir ihnen ausweichen können. Ich rechne mit einer Dauer von 6-8 Tagen, bis wir die Festung erreichen, schneller wird es wohl kaum möglich sein - also lasst uns reiten.

Bei den letzten Worten seines Satzes treibt Nesto bereits sein Pferd an und zieht auch sein Packpferd mit, um keine Zeit mehr zu verlieren.

Wenn wir heute etwas in die Dunkelheit hineinreiten, sollten wir noch eine Ortschaft erreichen können.
Zuletzt geändert von stone am So 22.09.2002 - 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Schweigend reiten die Elfen über die Ebene und schon bald senkt sich die Sonne zum Horizont hin. Mit den letzten Sonnenstrahlen kann Rheawin ein kleines Dorf erkennen, nur wenige Meilen entfernt.
Rheawin deutet darauf und als Nesto zustimmend nickt, setzen die beiden ihren Weg zur Ortschaft hin fort.
Als sie an die einfachen hölzernen Tore kommen, ist es bereits finsterste Nacht. Doch dank ihrer speziellen Fähigkeit im Dunkeln zu sehen, stellt dies kein Hinderniss für die Elfen dar.
Rheawin klopft mehrere Male an das Tor, bis sich eine kleine Tür öffnet. Ein Mensch in einem dunklen Umhang tritt heraus, in der linken Hand eine Fackel, die rechte ruht auf dem Knauf seines Schwertes. Er mustert die Elfen kurz, dann fragt er:

"Was wollt Ihr hier?"
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nach einer kurzen Diskussion - der Wächter erweist sich als sehr mistrauisch und unwillig die beiden in die Stadt zu lassen - gelingt es den beiden doh noch, ihn von ihrer riedlichen Absicht zu überzeugen und sie zum Wirtshaus durchreiten zu lassen. Hier beziehen die beiden Quartier und legen sich, nachdem sie für die Versorgung der Pferde gesorgt und gut gegessen haben, bald zum Schlafen hin und haben eine ruhige Nacht, bis die ersten Sonnen strahlen durchs Fenster fallen und sie wecken.

Es dauert nicht lange und sie sitzen wieder auf dem Rücken ihrer Pferde und verlassen das Dorf. Eilig reiten sie weiter, machen nur eine sehr sehr kurze Mittagspause, und reiten schließlich dem Sonnen untergang entgegen, zufrieden wieder ein sehr gutes Stück Weges hinter sich gebracht zu haben.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Als sie an einem Lagerfeuer sitzen, meint Rheawin:
"Es ist doch merkwürdig. Nach so viel Aufregung müßte ich eigentlich zufrieden sein, einmal NICHT von Dämonen und Monstern gejagt zu werden, aber aufgrund der Langeweile bei diesem trostlosen Ritt zur Feste würde ich mir schon fast wünschen überfallen zu werden."
Rheawin schüttelt den Kopf, zieht seine Roben enger um sich und starrt ins Feuer.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto muss fast lachen, als er dies von Rheawin hört, wird nach einem kurzen Moment wieder ernsthafter und meint zu Rheawin:

Ich denke, ich kann euch beruhigen, in den Wäldern vor uns ist irgendwo das Gebiet der Räuberbanden, in dem wir uns zuerst trafen. Und es würde mich schon sehr wundern, auch wenn die eine Bande besiegt ist, wenn es nicht noch jede Menge von ihnen geben würde.
Und wenn wir erst die Festung erreichen, wird sicher der König noch hinreichend gefährliche und anspruchsvolle Aufgaben haben, mit denen wir uns die Langeweile vertreiben können.
Und jetzt beschäftigt Euch mit Wachen, Rheawin, ich gehe ein wenig schlafen. Weckt mich rechtzeitig für meine Wache.


Nesto legt sich zur Ruhe und läßt den grübelnden Rheawin mit seinen Gedanken allein am Feuer sitzen.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Doppelpost - Bitte löschen.
Zuletzt geändert von stone am Mo 30.09.2002 - 14:32, insgesamt 1-mal geändert.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Müde rückt Rheawin noch etwas näher ans Feuer. Seine Augen fallen ihm fast zu, als er plötzlich eine leise Stimme hört, die Worte der Magie flüstert. Als er sich umdreht, bemerkt er eine feine Berührung an seinen Kopf. Er greift sich ins Haar und spürt feine Sandkörner.
"Oh, nein, Schlafzauber...", ist sein letzter Gedanke, bevor er zusammensackt.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Am nächsten Tag erwacht Nesto spät, erst als die Sonne schon weit über dem Horizont steht und ihm ins Gesicht scheint.

Rheawin hatte einen sehr ruhigen und nachdenklichen Eindruck gemacht, als Nesto ihn am Feuer zurückließ, sodass der Waldläufer sich fragte, ob sein Gefährte überhaupt bemerkt hatte, dass er sich etwas abseits unter einem Strauch gebettet hatte und ihn dann auch zur Wachablösung finden würde. Jetzt scheint es ihm, dass der Magier wohl eingeschlafen sein muss und geht zur Feuerstelle um ihn zu wecken, kann ihn dort aber nicht sehen und wendet sich so dem Plätschern des Baches zu, den er in der Nähe hört, da er denkt, Rheawin dort finden zu können.

Als dieser auch dort nicht zu sehen ist, geht Nesto zurück zum Lagerplatz, wo er dann am Feuer seltsame Spuren findet, so als wäre eine schlafende oder bewußtlose Gestalt von anderen weggeschleift worden. Rheawin scheint also überfallen und verschleppt worden zu sein! Nesto´s nächster Gedanke -neben dem, Rheawin zu befreien- ist der an die Pferde und das wichtige Gepäck .....
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Als Rheawin wieder erwacht, hört er Geräusche direkt neben sich. Vorsichtig bleibt er mit geschlossenen Augen liegen und wartet ab. Eine Gestalt beugt sich über ihn und der Hexer spürt den Atem und hört das rasselnde Geräusch, als sich die Lungen der Person mit neuer Luft füllen.
Ein seltsamer Geruch geht von der Gestalt aus, deren Hände nun anfangen die Taschen von Rheawins Roben nach außen zu kehren.
Als er sich sicher ist, dass ihn die Person nichtmehr direkt anschaut, riskiert er einen Blick aus dem Augenwinkel. Wie Rheawin sieht, befindet er sich in einer Höhle, unter sich fühlt er ein Lager aus Stroh, sein Stab liegt dicht neben ihm.
Gerade als sich die Gestalt mit einem Schrei des Triumphes von dem liegenden Elfen abwendet, ergreift Rheawin blitzschnell seinen Stab und hebt ihn über den Kopf.
Bereit zum zuschlagen, kann der Hexer einen Blick auf das überraschte Gesicht seines Feindes erhaschen...
Zuletzt geändert von Fansal am Mo 07.10.2002 - 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto sieht nach den Pferden, und stellt überrascht fest, dass diese noch da sind. Jedoch wurde das gesamte Gepäck durchsucht und alles, was von irgendeinem Wert zu sein schien, ist verschwunden.
Nesto versteckt die Tiere etwas tiefer in einem nahen Waldstück, wo sie nicht für jeden sofort zu sehen sind und macht sich dann auf die Suche nach Rheawin. Vorsichtig folgt er den Spuren, was aufgrund des stellenweise recht felsigen Bodens nicht immer ganz einfach ist bis er von Ferne eine Höhle sieht, zu der die Spur hinzuführen scheint.
Ganz langsam, jede Deckung ausnutzend, schleicht er immer näher heran, landet schließlich einige Meter seitlich des Eingangs, bei dem er die bisher einzige Wache die ihm auffiel ausmachen konnte.
Hier beschließt Nesto, sich zunächst die Umgebung anzusehen - die Höhle, in der er damals gefangen war hatte schließlich auch einen Hinterausgang ....
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Mitten in der Bewegung erstarrt Rheawin und er spürt einen unglaublich intensiven Schmerz zwischen an seiner rechten Schulter. Er blickt darauf hinab und sieht eine blutverschmierte Dolchspitze aus seiner Robe hervorragen. Der Stab gleitet ihn aus den Händen und er bricht zusammen.
Kurz bevor er erneut bewußtlos wird, sieht Rheawin einen völlig in schwarze Kleidung eingehüllten Mann, der den langen Dolch an seinem ebenfalls schwarzen Umhang abwischt...
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto schleicht vorsichtig durch die Büsche rund um den Bereich hinter dem Höhleneingang. Tatsachlich kann er weiter hinten einen Luftschacht finden, durch den er ein paar Gestalten erkennen kann - jedoch ist Rheawin nicht unter ihnen. Es sind 5 Gestalten zu erkennen, jedoch nicht gut genug um zu sagen, ob es Menschen sind oder Elfen oder gar Vampire. Den Stimmen nach sind es jedoch noch einige mehr - und sie reden in kleinen Gruppen untereinander durcheinander, sodaß Nesto sich nicht festlegen will, wie viele es sind.

Er schleicht weiter und sieht eine versteckte Lichtung, hier ind die Pferde der Bande versteckt, bei ihnen steht eine Wache - der Gedanke an ein Ablenkungsmanöver schießt Nesto in den Kopf. Er nähert sich den Tieren lautlos un schaut sie sich geau an - eins trägt noch Abzeichen einer Wachtruppe, die irgendwo schonmal den Weg des Elfen kreuzten - in dem Dorf eine Tagesreise zurück könnte es gewesen sein.

Nach einer vorsichtigen Umrundung dieser Lichtung ist der Waldläufer sicher, dass nur eine Wache bei den Pferden ist. Er schleicht sich hinter den Wächter und schlägt ihn nieder - und sogt dabei dafür, dass kein Schrei zu hören ist. Er fesselt und knebelt ihn und bindet ihn auf eines der Pferde - immer bedacht, mitzukriegen ob sich nicht jemand nähert, hat in dieser Beziehung aber Glück.

Als Waldelf, der sich der Sprache der Tiere zu bedienen versteht, ist es ein leichtes, dem Pferd der Wache aufzutragen, seinen heimischen Stall aufzusuchen, die anderen bidet er an diesem Pferd fest und schickt sie dann alle auf ihre Reise - vielleicht hat er sogar Glück und die Räuber verdächtigen ihren eigenen Wächter, sie um die Pferde betrogen zu haben, sonst werden sie wissen, dass jemand in der Nähe ist, aber nicht wieviele gegner es sind, oder wo sie suchen müssen. Denn als er die Lichtung wieder verläßt, verwischt er alle Spuren, die ihn verraten könnten.

Während er sich danach tief in den Wald zurückzieht um sich zu verstecken denkt er noch:
Wäre doch ein Falke des Königs unterwegs, ich könnte ihm auftragen, den König zu informieren und Hilfe zu entsenden.
Nun muß ich uns wohl allein helfen - aber wie ...?


Er sucht sich einen sichern Platz hoch in den Bäumen und erwartet die Nacht, oder eventuell vorhergehende Reaktionen der Bande auf das Fehlen ihrer Pferde.
Breuna-Level:
Bild
Gesperrt

Zurück zu „Die Salische Ebene“