Die Chroniken des heiligen Yak - MM-Story

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Beitrag von hafensaenger »

Nachdem die Schlacht nun vorüber schien näherten sich auch die übrigen Helden dem Geschehen. Delta zauberte erstmal einen Heilzauber auf Lord Sackels Überreste der bewirkte, dass er wieder vollständig zusammengesetzt wurde. Tod sollte er jedoch vorerst bleiben. Die Gefahr ist zu groß , dass Lord_Darkness und Alessia ihn sofort wieder für ihre Zwecke mißbrauchen sollte er frühzeitig wieder leben .

Avalonia teleportierte sich mit dem toten Lord Sackel an einen geheimen Ort um ihn da zu konservieren und zu beerdigen damit ihn das Böse niemals vorzeitig finden wird.

Die anderen bauten mit vereinten Zauberkräften in Windeseile wieder den Palast auf . Inwischen traf auch Nikolai mit seiner Armee am Ort des Geschehens ein. Natürlich zu spät. ( :D :evil: .shadow) . Nachdem im gefrorenen Hochland die Spuren des Krieges wieder verwischt, die Toten begraben wurden und alles wieder so gut wie möglich in den Urzustand versetzt wurde brachen alle unsere Helden auf um sich einer ebenfalls wichtigen Aufgabe zu widmen : Hafens Reinkarnation
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Beitrag von hafensaenger »

Sie trafen sich am neuen Standort des Orakels von Enroth an einem Stonehengeähnlichen Ort den man Tal der Tränen nannte und in dessen Nähe ein Fluß mit heiligem Wasser floß. Nur Auserwählte durften diesen Ort lebend und ohne Leid und Schmerz betreten . Da aber die "Mächte der Ewigkeit" ,die diesen Ort geschaffen hatten ,mit von der Partie waren war das alles kein Problem.

Man holte in einem geweihten Krug das geweihte Wasser aus dem heiligen Fluß und verteilte es auf Xajorkith , auf Hafen und auf dem Altar. Dann wurden alte Lieder gesungen und alte Gebete aufgesagt . Während der Zeremonie fingen die Körper von Xajorkith und Hafen an durchsichtig zu schimmern. Xajorkiths Organe wurden sichtbar und sie übertrugen sich in sekundenschnelle auf Hafens Körper. Hafens neuer Körper atmete jetzt , das Herz schlug, das Blut floß durch seine Adern. Eine blaue Aura umgab Hafen und Xajorkith. Die Helden schlossen die Augen und murmelten weiter die Gebete . Xajorkiths Skelett leuchte auf und ging auch an Hafen über . Schließlich blieb nur noch Xajorkith´s Seele übrig.

"Verwahre meine Seele gut in der Seelenbox , Delta. Wenn sich die Prophezeiung erfüllt und der Vogel der Heiterkeit auftaucht werde ich wiedergeboren!" sparch Xajorkith leise . Delta öffnete die Seelenbox und Xajorkith schwebte hinein. Danach wurde sie gut verschlossen und Delta versteckte sie in ihrem Umhang. Minuten später wachte Hafen auf.

Er konnte sich an nichts erinnern und war völlig perplexed. Faxo und Mara brachen mit ihm ins Diebsversteck auf . Nikolai und Gefolge kehrten nach Burg Ironfist zurück. Delta besuchte Xajorkiths Nachkommenschaft. Die Mächte der Ewigkeit brachen in ihre Heimat auf und Der Yak und Naria blieben vor Ort.
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Beitrag von hafensaenger »

Delta war inzwischen in Silvercove angekommen. Ihr war nicht wohl bei der Sache. Nichts hasst sie mehr als Unglücke, Tragödien, Hass & Gewalt und Schreckensnachrichten . Sie hat in ihrem Leben als sterbliche sowie unsterbliche soviel Gutes und Böses erlebt. Trotzdem fiel ihr der Gang heute verdammt schwer. Sie hatte die Fischershütte erreicht und sah vorsichtig durchs Fenster.

Dort saß in einer Ecke eng gekauert am Kamin Angie , Xajors Frau mit ihren sechs Kinder . Ihr Blick starrte ins Leere, die Augen waren verweint. Sie sah abgemagert und krank aus. Wie muß der Verlust ihres Mannes an ihrem Körper und an ihrer Seele nagen. Delta war hundeelend zu Mute . Unter keinen Umständen wollte sie rein und schließlich überwand sie sich doch....
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Beitrag von hafensaenger »

Delta trat schließlich vor die schwere Holztüre und klopfte dreimal kräftig an. Kurz danach wurde ihr geöffnet. "Tretet ein Lady Delta! Ich weiß ihr werdet mir keine frohe Kunde bringen ", antwortete ihr Angie höflich und leise und bot ihr einen Stuhl am Kamin an. Delta bedankte sich und nahm platz. Angies sechs Kinder Andra, Erhard, Thomas, Kerstin, Uschi und Heinz sezten sich vor Delta und sahen sie mit feindlichen , durchdringenden Augen an . Delta fühlte sich unwohl und ihr kamen erst keine Worte über die Lippen. Die Kinderblicke und die Gesichtsausdrücke der Kinder flößten ihr Angst und Respekt zugleich ein .

Da schloß Delta die Augen und fing einfach an zu erzählen. "Xajorkith ist ein mächtiger , stolzer Krieger . Er hat schon viele Schlachten als sterblicher wie unsterblicher zu Gunsten der Menschen und der Welten entschieden. Trotzdem ist er der aufrichtigste und gütigste Mensch den ich kenne dazu noch einer der weisesten. In einer letzten glorreichen Schlacht rettete er Enroth und viele unschuldige Menschen . Zu guter letzt opferte er sein Leben um ein anderes zu retten !" sagte Delte mit bebender Stimme. Tränen flossen ihr aus den Augen und sie war jetzt genauso bleich wie Angie.

Die Feindlichkeit wich aus den Gesichtern der Kinder. Sie verteilten sich auf Delta Schoß und streichelten sie sanft um sie zu trösten. Delta mühte sich ein schwaches Lächeln auf die Lippen zu bekommen. Angie derweil reichte Delta eine heiße Schokolade.

"Ist er nun tod ?" fragten Angie und die Kinder wie aus einem Mund. Delta trank ein paar Schlücke aus der Tasse. Dann nahm sie die Kinder von ihrem Schoß und öffnete den Mantel. "Er ist tod und wiederum auch nicht ." Seine Seele steckt in dieser Seelenbox. Wenn sich die Prophezeiung erfüllt und Vogel der Heiterkeit erscheint wird er wieder unter euch weilen!"
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Beitrag von hafensaenger »

Mal wieder in Burg Ironfist

Soeren war nach dem Tod von Xajorkith die magischen Handschellen wieder los und lächelte diabolisch. Was ihn aber nervte war die Tatsache das ihm immer was oder wer in die Quere kam wenn er so etwa auf dem Höhepunkt seiner Macht angekommen war . Nein, sowas dürfte nie wieder passieren.
" Was Vater nur immer von der Prophezeiung faselte . Wenn ich nur wüste was drinnesteht", grummelte er und machte sich auf in Nikolais Privatgemächer. Wie es das Schicksal so wollte fand er Vaters Safe und konnte auch Mühelos die Kombination knacken. Freudestrahlend holte er die Schriftrolle raus. Nun würde er endlich wissen, was seine Bestimmung ist. Nun kann ihn nichts mehr aufhalten...
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Beitrag von hafensaenger »

Als er die Prophezeiung zu ende gelesen hatte rollte er sie wieder so zusammen wie sie war, packte sie wieder in den Safe und verschloß ihn. "Sechs gottverdamte Jahre warten bis ich meine Feinde endlich kalt machen kann und ständig mischen die Mächte der Ewigkeit mit. Das kann und darf nicht so weitergehen. Ich muß fort von hier und Lord Darkness und Alessia finden. Warscheinlich erfüllt sich dann endlich meine Bestimmung und ich kann die Prophezeiung zu meine Gunsten ändern", murmelte Soeren.

Kurz danach packte er so schnell wie möglich seine Habseligkeiten zusammen und machte sich auf die beiden zufinden. Zwei Tage später traf sein sein Vater Nikolai wieder mit seinen Mannen in Burg Ironfist ein und wurde gleich euphroisch von Yvonne begrüßt. Bis dahin merkte noch niemand dass Soeren fort war.

Was würde wohl geschehen wenn Soeren es zu den beiden schafft ?
Was würden sie ihm beibringen?
Wieviel Zeit bleibt dann unseren Helden?
Wäre die Prophezeiung dann hinfällig?
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Beitrag von hafensaenger »

Nikolai ging wieder in seine Privatgemächer zurück um sich etwas auszuruhen. Dabei fielen ihm Fingerabdrücke auf dem Tresor auf. Sein Herz klopfte bis zum Hals; Schweiß perlte von seiner Stirn . Sofort schrieb er eine Nachricht an Faxo die er von Echidna überbringen ließ. Faxo und seine Familie waren die besten Fährtenleser im Land und würden Soeren garantiert finden.

Delta und Avalonia bekamen eine Vision über die Geschehnisse und brachen auch sofort von ihren jeweiligen Standpunkten nach Burg Ironfist auf. Alle wusten was auf dem Spiel steht . Soeren darf um keinen Preis das Böse vorzeitig erreichen oder ihm in die Hände fallen. Die Prophezeiung muss sich erfüllen...
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Beitrag von hafensaenger »

Die rote Sonne ging über den Wanderdünen der fernen Hochwüste auf. Soeren war für einen zwölfjährigen Jungen schon ziemlich weit gekommen. Zu seinem Vorteil nutzte er jedes Lebewesen was ihm über den Weg lief, sei es eine Karwane , Kreeganer oder sonstwas. Dewegen war er auch trotz der gewaltigen Hitze und der geringen Luftfeuchtigkeit noch relativ fit. Denn in dieser Einöde half seine dunkle Magie nur gegen das verhungern und verdursten aber fürs Überleben würde es wohl nicht reichen. Der Schweiß rannte ihm von der Stirn und seine Kleidung stank schon vom eigenen Körpergeruch.

Ab- und zu plagten ihn schon Wahnvorstellungen und Wutanfälle. Allmählich muste er der mächtigen Wüste und ihren Naturgewalten und Gefahren Tribut zollen. Und obwohl er jeden Tag unzählige Geier mit einem Feuerstrahl vom Himmel holte so folgten ihm doch nicht gerade wenige....
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Beitrag von hafensaenger »

Die Helden hatten inzwischen den Anfang der Hochwüste erreicht jedoch verstand es Soeren nahezu perfekt seine Route zu tarnen. Nun waren höhere Mächte gefragt. Faxo versezte sich in Trance und murmelte alte Gebete . In seiner Konzentration erreichte seine Stimme eine Kraft die die anderen erzittern ließ . Sein Ehering fing an zu glühen und um die Gruppe bildete sich eine schützende Aura. Gefährliche Wirbelstürme loderten auf und der Sand peitschte meterhoch. Plötzlich sahen sie alle ein deutliches Bild von Soeren vor sich in der Wüste , wo er steckte und was er bisher getrieben hatte. Nach einer halben Stunde endete die Vision und Faxo wachte schweißgebadet und erschöpft wieder auf. Nachdem er sich erholt hatte brachen sie wieder auf um Soeren einzuholen.
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Beitrag von hafensaenger »

Der Wind nahm zu. "Oh nein, ein Sandsturm. Das hat mir noch gefehlt!" stöhnte Soeren. Er bemerkte die dunklen Wolken über ihm, die in einem spiralförmigen Muster um ihn herumwirbelten. Im Norden lauerte noch ein blasse tiefliegende Wolke. "Wenn er zuschlägt muss ich eine gute Deckung gefunden haben. Der Wind trägt soviel Sand in sich dass es die ganze Wüste treffen wird. "schrie er .

Der Wind fiel schließlich über ihn her und er klammerte mit sich mit all seiner Karft an einen Baum. Im letzten Moment konnte er in eine Höhle fliehen die er zufällig aus den Augenwinkeln erkannte...
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Beitrag von hafensaenger »

Die Kamele unsere Helden wurden unruhig. Zum Glück hatten sie die Kamele angebunden, denn sie wären sonst wahrscheinlich weggelaufen, denn sie waren komischerweise sehr unruhig. So verhielten sich Kamele nur, wenn sie Gefahr witterten. Doch es war weit und breit nichts zu sehen. Doch Faxo und Mara witterten genauso die drohende Gefahr wie die Kamele.

Sie holten das Notfall - Set aus ihren Rucksäcken, das auch ein kleines Zelt enthielt. Sie bauten die Zelte auf, denn es wurde kurzfristig beschlossen , in der glühendheißen Wüste zu übernachten. Die Vorräte gingen zur Neige. Um es genau zu sagen, hatten sie nur noch einen Laib Brot und ein halbes Kilo Äpfel so für zwischendurch. Zu Trinken hatte sie leider nichts mehr, denn das Wasser hatten sie bereits leergetrunken.

Die Helden zogen sich in die Zelte zurück. Die Kamele brüllten inwischen laut und drehten sich im Kreis. Der Sandsturm war nicht mehr fern. Inzwischen rissen sich die Kamle los und rannten panikartig davon. Der Sandsturm war inzwischen im vollen Gange . Die Zeltwände drohten auseinander zu reißen. Die Helden legten sich ganz flach auf die Zeltböden und hofften dass der Sturm bald vorüber sei...
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Soeren zündete eine Fackel an und erkundete die Höhle . Schon nach wenigen Metern versperrten ihm Giftschlangen den Weg. Mit seiner letzten Zauberkraft streckete er alle Schlangen mit einem Feuerball nieder. Da seine Nahrung verbraucht war muste er sich notgedrungen überwinden den Schlangen die Haut abzuziehen und sie zu essen.

Keine besonders leckere Mahlzeit wenn man königliche Gaumenfreuden gewohnt war aber da muß man wohl durch. Durst quälte ihn. Sein gutes Gehör verreit ihm dass in der Höhle irgendwo eine Quelle zu sein schien. Als er dort ankam vernahm er er einen kleinen Schatten , der mit der Zeit imer größer wurde und laut grollte. Bei näherer Betrachtung war es ein verdammt großer Bär der mit Soeren nicht teilen wollte. Der Bär machte einen großen Sprung und stand vor Soeren, der leider nicht mehr zaubern konnte. Der Ausgang war vom Sand verschüttet worden.

"Hallo mein pelziger Freund . Ich habe nur Durst so wie du. Ärger mich nicht und ich ärger dich auch nicht ", rief er dem Bären zu. Der Bär , wenig beeindruckt von Soeren und seinem Gerede erhob die Pranke und Soeren flog im hohen Bogen durch die Höhle und blieb regungslos liegen...
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Beitrag von hafensaenger »

Zum einen hatte der Bär lange nichts mehr gefressen und zum anderen teilt er nicht gerne seine Höhle mit einem fremden Menschenkind. Soeren indes war immer noch bewustlos. Tiefe Wunden klafften an Armen und Beinen und auch an anderen Stellen des Körpers. Er verlor viel Blut. Er war dem Ende nah . Der Bär richtete sich drohend über ihm auf.

Auf einmal wurde die Höhle hell erleuchtet. Ein Portal wuchs und wurde größer . Aus dem Portal kamen rasch unsere Helden gerannt. Der Bär war nun verwirrt und seine Agressionen richtet sich nun gegen die Heldengruppe und er ließ von Soeren ab. Delta wuste das es nur eine Lösung für das Problem gab und zauberte flugs eine große Bärin herbei. Die Agressionnen des Bären wandelte sich schnell von erstaunen bis hin zur Liebe . Als er endlich mit seiner neuen Flamme in die Tiefen der Höhle abgetaucht war versorgte Mara den schwerverletzten Soeren der immer noch ohne Bewustsein war und mittlerweile an der Schwelle des Todes stand.

Sicher könnte man ihn jetzt sterben lassen und die Prophezeiung würde eventuell anders verlaufen, wohlmöglich auch besser . Doch selbst in den Wirren des Krieges sollte ein Funken Menschlichkeit in jedem stecken. Dazu kommt das Mara einen medizinischen Treueschwur ableisten muste der dem hippokatischen Eid gleich kommt. Ein Grund mehr warum man nicht willkürllich handeln konte und wollte.

Als sein Gesundheitszustand wieder einigermaßen stabil war gingen alle durch das Portal und fanden sich wieder in Burg Ironfist ein...
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Beitrag von hafensaenger »

Als die Helden wieder in Burg Ironfist angelangt waren, wurde Soeren sofort in ein Krankenbett gelegt und strengstens bewacht wegen aller Gefahren die trotz seines Gesundheitszustandes noch von ihm ausgehen konnten und grade weil sein Gesundheitszustand noch kritisch war. Stunden später erlangte er wieder das Bewustsein. Er nahm seine Umgebung wahr konnte aber noch nicht sprechen und stöhnte laut vor Schmerzen.

Nikolai lag wieder bei Yvonne und schmuste mit ihr . Für Liebesspiele war er zu ermattet und so kuschelten sie nur miteinander. Faxo und Mara gaben sich ähnlichen Dingen des Nachts in der Diebeshöhle hin. Hafen schob Nachtwache davor. Und Avalonia und Delta wachten in der Ferne über die Helden und über Wohl und Wehe von Enroth.
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Beitrag von hafensaenger »

"Sarpadia" - Das Land der Kreeganer

Viele Geschichten und Legenden erzählen von einem Land mit brennenden Hügeln, geheimnisvollen Tälern, düsteren Wäldern und unheimlichen Bergzügen deren Gipfel die Sonne verdunkelten
als wären sie böse Dämonen die die Welt ins Unglück stürzen und
das scheinbar friedliche Land mit einem Schlag vernichten wollten.


In den dunklen Wäldern dieses Landes lebten viele Kreeganer und Monster . Und auch die weiten Ebenen, deren Ende nicht das Auge und nicht der Wandertrieb erreichen konnte, boten vielen Monstern Platz und Nahrung. In den blutgetränkten Flüssen und Seen dieses so unheimlichen Landes fand sich der Tod mancher Völker.
Eine Aura des Hasses und des Bösen lag über diesem Land , denn es herrschte dauernd Kriegs - und Mordlust in diesem Land egschürt von Alessia und Lord Darkness.

Ja, dieses Land war so groß, dass niemand genaures darüber wuste und wers wuste war meistens schon tod. Nur Legenden und Geschichten berichteten von anderen Völkern die es schafften den Kreeganer unzählige Male die Stirn zu bieten und zu siegen.

Verschwunden im Nebel der Geschichte sind diese Ereignisse und nur wenige wissen um die Bedrohung, die von diesem Lande aus droht.
Zuletzt geändert von hafensaenger am So 09.03.2003 - 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von hafensaenger »

In der Burg Lim Dul im Lande Sarpadia sinnen derweil Lord Darkness und Alessia auf Rache. Der Verlust von 6.000 Kreeganern und ihrem treuen Verbündeten Lord Sackel schmerzt doch sehr. Die Brutkolonien laufen jetzt auf Hochtouren damit schnell wieder neue Kreeganer-INVITRO produziert werden können . INVITRO sind in Brutkästen gezüchtete Monster.

Lord Darkness wählte Diablo damals als besten Killer seiner Einheit für eine Geheimmission aus, bei der es darum ging, Soeren zu manipulieren. Vor kurzem schlich sich Diablo aus dem Quartier seiner Einheit weil ihn Schuldgefühle plagten.

Diablo muß alle Register seiner Ausbildung ziehen, um zu überleben, denn die Kreeganer scheinen überall zu sein. Darüber hinaus erscheint ihm immer wieder ein alptraumhaftes weibliches Wesen. Alessia!...

Vor 25 Jahren wurde Diablo aus einem InVitro-Tank geboren. Zusammen mit anderen bildete man ihn in einer InVitro-Anstalt zum Killer aus.

Weil Diablo neugieriger war als die übrigen, wurde er als "fehlerhaft" eingestuft und sollte getötet werden. Kurz bevor man ihn abholte, wurde er von einem anderen InVitro jedoch gewarnt. Diablo entkam mit dem Identifikations-Chip eines Aufsehers, nachdem er diesen getötet hatte.
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Beitrag von hafensaenger »

Die Häscher waren Diablo auf den Fersen. Als die kreeganischen Reiter ins Dorf Kotta in Silvercove eindrangen flohen die Frauen in die Häuser, vereinzelt suchten sie noch ihre Kleinkinder und Männer und flohen dann in die Häuser. Jedes Haus durchsuchten sie und stachen die Frauen nieder, manche wurden vorher vergewaltigt und dann erst Umgebracht, die Kinder wurden vereinzelt übersehen oder ansonsten erst nach der Mutter Umgebracht.


Der Kommandant hob gerade neben einem Haus das Schwert auf um ein junges Mädchen zu enthaupten, er hörte nur noch ein wahnsinniges brüllen und das sausen einer grossen Klinge und der leblose Körper des Kommandanten fiel zu Boden.
Den anderen Reitern im Dorf erging es ähnlich, sie sahen ihren Angreifer nicht, sie wurde Präzise von einem Pfeil getötet oder mit dem Schwert, alle.

Die übrigen Kreeganer sah ein Reiter auf sich zu kommen, Sie verspürten eine nie gekannte Furcht, es war Diablo. In seinen Augen spiegelten sich Zorn, Hass und Entschlossenheit.

"Wollt ihr Kämpfen oder soll ich euch töten wie die Frauen und Kinder im Dorf, ihr verdammten Bastarde."
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Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und mit wildem Kriegsgeschrei stützten sich die 500 Kreeganer auf Diablo. Die Langbogengeschosse erreichten blitzschnell die überraschten Kreeganer bevor sie überhaupt noch Zeit dazu fanden einen weiteren Angriff zu starten. Es
langte allerhöchsten noch für einen kurzen Schreck, denn schon durchschlugen die metallenen Pfeilspitzen mit unerbittlicher Wucht die Haut und bohrten sich tief durch das weiche Fleischgewebe bis zum Herzen vor, das daraufhin mit grausamer Brutalität zerfetzt wurde.

Ein letztes Zucken erfasste den Körper der Kreeganer, doch dann ergaben sie sich ihrem Schicksal. Diablo war inzwischen von den vielen Kämpfen körperlich und seelisch gezeichnet. 2 Monate lang hatte er weder viel gegessen oder getrunken noch geschlafen. Er war am Ende seiner Kräfte mit letzter Kraft schlepte er sich vor ein Haus an der Küste von Silvercove. Mit einem lauten dumpfen Knall sackte er vor der Haustür zusammen...
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Beitrag von hafensaenger »

Als erstes wurden die Kinder wach. Panisch rannten sie durchs Haus. Bei ihren kleinen nackten Füßen hörte ich das an als ob eine Armee Mäuse sich unerlaubt Zutritt ins Haus verschafft hätte. Durch den Lärm wurde auch Mama Angy wach. "Was soll der Lärm?" fuhr Angy ihre Rasselbande an.

"Wir haben einen lauten Knall gehört !" riefen die Kinder wie aus einem Mund. " "Das habe ich allerdings auch. Und ihr wart´s nicht?" Die Kinder schüttelten den Kopf. "Na Gut !" Angy nahm das Schwert ihres verstorbenen Mannes, ein paar Dolche und öffnete die Tür.

Kaum hatte sie das getan plumpste auch schon der scheinbar leblose Körper Diablo´s in den Flur. Erschrocken ging sie ein paar Schritte zurück. "Mama , das ist ja ein Kreeganer", riefen die Kinder. "Ja, das sehe ich auch erwiderte Angy . Vrosichtig überprüfte sie die Halsschlagader und den Puls von Diablo. Er lebte noch.
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Soeren indes hat sich inwzischen von seinen Blessuren erholt und wandert unruhig in seinem Zimmer auf und ab. "Verdammt nochmal. Beinahe wäre ich draufgegangen. Es muss doch einen leichteren Weg nach Sarpadia geben !" flucht er .

Kurze Zeit darauf erscheint ein Vogel mit einer Botschaft im Schnabel an seinem Fenster. Soern nimmt ihm die Botschaft ab und der Vogel verschwindet genauso schnell wie er gekommen war. "Nur ein Wesen mit angrundtief böser Seele , bösen Gedanken und bösen Herzen findet den Weg nach Sarpadia. Japsenden sterblichen mit Gewissen und reinem Herezn werden die Pforten immer verschlossen bleiben und sie finden nur den Tod in Sarpadia!"

Soeren zerknüllt das Pergament und schmeißt es in den Kamin in seinem Zimmer . "Was soll das heißen? Bin ich zu jung oder nicht böse genug?" schreit und jammert Soeren. Auf einmal schlagen die Flammen im Kamin hoch und bilden eine Pforte. Eine Stimme in seinem Kopf zischt "Folge mir!"
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