Vier Geweihte in Chedian

Hier geht es rund um Teil 9 der RPG-Reihe

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Juhan
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Beitrag von Juhan »

Da kann ich mich nur anschliessen. Das hat Hand und Fuss, und manchmal auch schon eine Level 18 Truppe gefressen :bounce:
Weihnachten ist gerettet, Mara schafft es durch die Level :)
Romus eunt domum
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numquam
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Beitrag von numquam »

Hey ihr Geweihten, bin nach wie vor an Eurem Abenteuer höchst interessiert (war schliesslich mal selbst in dieser Gegend tätig).

Der Gechichtschreiberin höchste Anerkennung!

numquam
potius sero, quam numquam

Streit - und Asthmalos!
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mara
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Teil 20: Die Kluft der Toten

Beitrag von mara »

Mir Beagans Hilfe wurde die Kluft schnell gefunden. Ein paar Knechte auf dem Weg waren kein Hindernis. Auch die ersten Räume der Kluft waren eher lächerlich zu nennen. Schon fragten sich die Freunde, warum die Kluft überhaupt als schweres Verlies gelte.

Nun waren sie schon ein ganzes Stück weit vorgedrungen. Gerade wollten sie einen schmalen Gang durchqueren. Khamul wollte schon losstürmen. „Haaaaaalt“ rief Annelie „Eine Falle!!!“ Khamul blieb sofort stehen. Er schaute angestrengt den Gang entlang, betrachtete Wände, Boden und Decke mit höchster Aufmerksamkeit, konnte aber rein gar nichts entdecken. Verwundert drehte er sich um. Annelie fachsimpelte mit Beagan. „Diese Falle lässt sich nicht umgehen.“ Meinte Beagan. „Ist eine von der gefährlichen Sorte. Man kann versuchen, sie durch Springen zu überwinden, jedoch ist der Sprung meist zu kurz. Dann kann man nur noch versuchen, schnell zu rennen, um möglichst wenig abzubekommen.“ Annelie nickte ernst. Hier zeigte sich der Wert eines Diebes: Ohne Beagan hätte Annelie die Falle nicht entdeckt.

Beagan und Annelie betraten den Gang als Erste. Vorsichtig schlichen sie sich voran, immer mit Blick auf den Fußboden, schließlich machten sie nur noch winzige Tippelschritte und blieben an einer bestimmten Stelle stehen. Annelie drehte sich zu den anderen um: „Merkt Euch diese Stelle gut! Genau hier beginnt die Falle. Wir werden jetzt versuchen, sie zu überwinden, Ihr kommt uns dann hinterher.“ Khamul und die anderen nickten. Beagan und Annelie sprangen. Die Falle wurde ausgelöst, aber sie kamen fast ohne Kratzer davon. Auch Ming und Stella gelang das ganz gut. Weniger Glück hatten Darre und Ake. Doch auch sie kamen mit leichteren Verletzungen davon und brauchten noch keine Heilmagie.

Kurz darauf trat man durch eine Tür ins Freie und fand sich am oberen Rand einer tiefen Schlucht wieder. Ein Weg wand sich spiralförmig ins Tal. Sie schauten in die Tiefe. „Hier sollten wir besser springen“ sagte Beagan. „Die Erscheinungen, die diesen Weg bewachen, sind zu stark für Euch.“ Er zwinkerte nachsichtig. „O.k.“ sagte Khamul, zauberte seinen Schwebefall und so konnten sich alle gefahrlos hinunterfallen lassen. Unter der Führung Beagans schlich man sich nun am Fels entlang in Richtung Süden, er meinte, man sollte sich bemühen, möglichst wenig Tote zu wecken. Stella beäugte mit einem Schauern den verfluchten Boden. Ake bemerkte das und nahm sie kurz in den Arm. Beide flüsterten ein geheimes Gebet. An umgestürzten Säulen vorbei gingen sie auf den Eingang einer Gruft zu, in der Beagan glaubte, die Crona Kiga zu wissen.

Als sie an einem rechteckigen Wasserbecken vorbeikamen, gab es plötzlich ein Geräusch, wie wenn Stoff zerreißt. Aber es war kein Stoff, es war der Boden, der sich auftat und vier unheimliche Gestalten erscheinen ließ. „Zombies“ sagte Khamul tonlos. Schauer liefen ihm den Rücken herunter. Er war noch nicht erfahren genug, diese Monster zu analysieren, aber er wusste genug, um sagen zu können, dass das die stärksten Monster waren, die sie bisher zu bekämpfen hatten. Khamul und Ming zauberten abwechselnd Gift. Ming richtete dabei pro Spruch etwa den doppelten Schaden gegenüber Khamul an. Er lächelte in sich hinein und berührte heimlich sein mächtiges Amulett. Stella und Annelie sprachen ab und zu „Untote vertreiben“, einen mächtigen Spruch, der allerdings viel Mana kostete, weshalb sie ihn so sparsam wie möglich einsetzen wollten.

Die Zombies konnten mit ihrem Zauberspruch „Verwunden“ und auch mit ihren faulen Gliedern mächtigen Schaden anrichten. Erschwerend kam hinzu, dass sie alle zwei Leben hatten: Wenn man meint, man müsste „nur“ gegen vier von ihnen kämpfen, wird man acht töten müssen, bevor sie endgültig besiegt sind. Die Freunde konnten wirklich stolz sein, aus diesem Kampf als Sieger hervorzugehen. Auch waren sie mit ihrer Zauberkraft sparsam genug umgegangen, um sich ein weiteres Vordringen zuzutrauen. So traten sie denn in die Gruft ein.

Hier warteten nicht minder schwere Gegner auf sie: Skelettkrieger! Auch diese waren zäh, schlugen kräftig zu und hatten zwei Leben. Nachdem sie die ersten zwei (also vier) getötet hatten, entdeckte Annelie sofort eine Klappfalle, von der Art, wie sie sie schon aus Burg Anskram kannten. Neugierig löste sie die Falle mit der Fußspitze an, die Wand klappte um, sie stieg auf, schaute zu den anderen hin und gab das Zeichen, ihr zu folgen. Nur Beagan und Khamul ließen sich darauf ein, die anderen zogen es vor, im Gang zu warten.

Die Wand klappte mit den dreien zusammen zurück. Annelie tastete die Wand ab, tatsächlich, dort war eine Mauernische! Sie öffnete sie und sah dahinter: eine schwarze Truhe! Ihre Augen leuchteten. Fragend schaute sie Beagan an. Der untersuchte die Truhe sorgfältig und runzelte dann die Stirn. „Nein, Mädel, das wird nix“ sagte er kopfschüttelnd „Das schaffen wir nicht einmal zusammen, um diese Truhe zu entschärfen, braucht es wohl zwei Meister. Jeder Versuch wäre unser aller Tod.“ Annelie war einen Moment traurig, dann besann sie sich und sagte mit dem ihr eigenen Lebensmut: „Dann müssen wir eben später noch mal wiederkommen!“ Sprach’s, öffnete die Wand über den versteckten Schalter und gelangte mit den anderen beiden zurück in den Gang.

Alle gemeinsam setzen nun den Weg durch den langen Gang fort, der mehrere Quergänge hatte. In jedem dieser Quergänge lauerten zwei (also vier :D) Skelettkrieger. Es gab Nebenräume, die man vernachlässigte, um nicht noch mehr dieser harten Kämpfe ausfechten zu müssen, als unbedingt nötig war. Den Hauptgang musste man aber säubern, um sich einen sicheren Rückzugsweg zu schaffen. Dies hatte Beagan mehrfach betont und die Freunde sollten bald erfahren, warum dies so wichtig war.

Durch eine Tür betraten sie einen größeren quadratischen Raum, in welchem wiederum Skelettkrieger warteten. Als diese besiegt waren, blieb Beagan stehen. Die Anspannung war ihm anzusehen. „Folgendes“ begann er und deutete auf einen kurzen, dunklen Gang und die Tür an seinem Ende. „Dort ist es. Dort liegt die Crona Kiga. Sie wird von 16 Mumien bewacht. Diese sind jede einzeln etwa doppelt so stark wie ein Zombie, aber es sind eben 16! Also vergesst gleich die Idee, sie töten zu können.“

Er machte eine Pause, schaute dabei jedem einzelnen in die Augen, alle hörten gespannt zu. „Wir müssen versuchen, die Mumien zu überlisten. Sie werden schlafen, wenn wir den Raum betreten. Verhaltet Euch leise, geht nicht zu nah an sie heran, am besten, ihr schaut gar nicht hin.“ Nochmals machte Beagan eine Pause und atmete tief durch. „Die Crona werdet Ihr sicherlich gleich sehen, sie liegt auf einem Sims etwa in der Mitte des Raums. Daneben stehen zwei Truhen, diese sollten wir zuerst öffnen. Wenn wir Glück haben, bemerken die Mumien das noch nicht. Allerdings werden sie ALLE gleichzeitig aufwachen und auf uns zustürmen, sobald wir die Krone nehmen! Dann heißt es: Beine in die Hand, so schnell wie möglich im Zick-Zack-Lauf raus aus dem Raum und durch die Gänge rasen, bis wir die Gruft verlassen haben. Da die Mumien an die Gruft gebunden sind, werden sie uns dort nicht weiter verfolgen können.“

Stella schaute skeptisch. Ob ihnen das gelingen kann? Sie war voller Angst. Auch den anderen schlotterten die Knie. Allerdings waren sie so weit gekommen, dass sie nun nicht umdrehen wollten, ohne es wenigstens versucht zu haben. Sie gingen also Annelie hinterher in den schmalen Gang, wichen nach ihren Anweisungen einer weiteren Falle aus und betraten schließlich leise den Raum. Dort lag sie nun und strahlte: Die Crona Kiga! Purpur und violett, mit Gold und Edelsteinen besetzt, in ein geheimnisvolles Licht gehüllt. An den Wänden standen die Mumien. Ihr Anblick ließ die Freunde erschauern. Schnell senkten alle den Blick und nahmen sich vor, nicht mehr hinzuschauen, aber sie fühlten sich beobachtet und waren sich nicht sicher, ob die Toten denn wirklich schliefen.

Annelie öffnete die Truhen. Es fanden sich wertvolle Gegenstände darin, die zunächst Khamul alle in seinem Rucksack verstaute. Man war viel zu aufgeregt, um sich jetzt über eine Verteilung Gedanken zu machen. Alle machten sich schon fertig zur Flucht. Beagan und Darre waren zur Tür zurückgekehrt, um sie rechtzeitig öffnen zu können. Alle anderen blieben bei Annelie, um sie zu verteidigen, wenn es nicht anders ging. Für sie kam es gar nicht in Frage, eigene Wege zu gehen, dazu hatten die gemeinsamen Abenteuer sie schon zu eng zusammengeschweißt.

Annelie sagte leise „Achtung“ dann nahm sie die Krone und alle liefen los. Beängstigend schnell schloss sich der Ring der sofort aktiv gewordenen Mumien, aber wie durch ein Wunder gelang es den Freunden, ihnen auszuweichen und zur Tür vorzudringen. Diese war geschlossen, von Beagan und Darre nichts zu sehen. Die Zeitverzögerung, die man zum öffnen brauchte, reichte aus, dass eine Mumie Ming so stark erwischte, dass er sein Bewusstsein verlor. Alle anderen schafften es mit Mühe und Not. Ake fasste Ming irgendwie und schleifte ihn bei der Flucht durch den Gang mit. Es gelang ihnen tatsächlich, die Gruft lebend zu verlassen, die Krone im Gepäck.

Heftig zitternd setzten sie sich an den Rand des Wasserbeckens. Stella und Annelie bemühten sich, die Wunden so gut es ging zu versorgen. Hier traf man auch Darre und Beagan wieder, die um keine Ausrede verlegen waren, um ihr plötzliches Verschwinden in der Gruft zu erklären. Niemand hörte ihnen zu, jeder wusste, was er von ihnen halten sollte und was sich schon wieder einmal bestätigt hatte. Aber was sollten sie tun? Darre war ihr Schicksal und Beagan hatte sich in der kurzen Zeit schon als zu nützlich erwiesen, um ihn zu entlassen. Also musste man wohl irgendwie mit ihnen zurechtkommen.

Notdürftig hergerichtet stand Ming auf, ging auf Beagan zu und fragte ihn in barschem Ton und mit einem Blick, der sich nicht darum bemühte, seine offensichtliche Verachtung irgendwie zu verschleiern: „Die Lichanweisungen – wo finde ich die?“ Kühl grinsend und nicht im geringsten eingeschüchtert antwortete Beagan ganz ruhig: „In einer weiteren Gruft, etwas höher am Berg gelegen. Ob Ihr die in Eurem Zustand noch schafft, kann ich nicht sagen. Rennt über den verfluchten Boden, die Zombies werden erwachen, aber den Berg hoch verfolgen sie Euch nicht. Die Gruft werdet Ihr schon finden.“

„Klar werden wir die finden, aber DU KOMMST MIT!“ bemerkte Ming sehr deutlich. Die anderen waren hinzugekommen und schauten so finster, dass Beagan sich genötigt sah, einzulenken. „Ok, ok, ich komm ja schon“ er begleitete seine lapidaren Worte mit einer wegwerfenden Handbewegung und führte die Gruppe nun wieder mit Darre zusammen an, der zu dem ganzen Streit nicht einen Mucks geäußert hatte.

Es war, wie Beagan gesagt hatte: Die Zombies standen auf, verfolgten die Freunde aber nicht lange, so kam man ungeschoren zur zweiten Gruft. Auch hier gab es wieder Fallen und Skelettkrieger. Das Kämpfen fiel unseren Freunden immer schwerer. Inzwischen waren alle (bis auf die beiden Feiglinge) schwer angeschlagen. Mings Zauberpunkte waren aufgebraucht, Khamul hatte noch einige, wollte sich diese aber für ein Stadtportal aufheben. Auch Annelies und Stellas Zauberkräfte waren bereits auf ein Minimum zurückgegangen, so dass man nicht mehr zu heilen wagte. Aber sie hatten es ja auch schon fast geschafft.

Ein schmaler, abwärts geneigter Gang führte zum angestrebten Raum. Auch dieser war wieder von Mumien bewacht. Zwei waren wach, die anderen schliefen. Auf einem Grabhügel im Zentrum des Raums fanden die Freunde die gesuchte Rolle und stellten fest, dass sie hier den Mumien nicht durch eine Flucht würden entkommen können, denn sie waren schon zu nahe gekommen und ließen niemanden mehr vorbei. Also verbrauchten Stella und Annelie ihre letzten Zauberpunkte, um zweimal „Untote vertreiben“ zu sprechen. Es gelang: Die Mumien zogen sich augenblicklich zurück, die Freunde konnten die Gruft verlassen, und als sie vor Feinden in Sicherheit waren, konnte Khamul alle mit seinem Stadtportal direkt ins Schlafzimmer des Jarls teleportieren.

Dieser war mehr als überrascht und hocherfreut, die Krone zu sehen. Für lange Gratulationen hatte man aber keine Zeit. Es war schon nach 12, man musste sich beeilen, um die Schnellfähre nach Guberland zu erreichen.
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Beitrag von faxerobert »

Hallo Mara,

Respekt vor deiner Leistung :top: mach weiter so :respekt:

Gruss Faxerobert
Es stirb sich schwer und bevor du guckst kommt ein Lich daher.
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mara
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Beitrag von mara »

Fühle mich geehrt, faxe :D Ein Lob vom "Meister" persönlich, der das Buch auf Level 1 holte und auch den Bogen auf einem Level, wo der Gedanke an einen Alten Trellbog meine vier wagemutigen Abenteurer wie Espenlaub erzittern lässt... ;) Wäre lieb, wenn Du mir noch die Fragen beantworten könntest, die ich Dir in deinem "Fight" gestellt habe... ;)

mara
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Beitrag von faxerobert »

@Hallo Mara,

ist geritzt. :winken:

Gruss Faxerobert

P.S.
Gehe nach Frosgard von Thjorgard, dort wo der Magreeb war nach oben.
Mache die Tempel-Ruine und lerne das Ritual der Weihe, kannst sogar die Druidenpromo machen alle Gegner sind mit deinen Level lösbar.

Befreie den Hafen vom Eis.

Dienstags fährt das Boot von Frosgard nach Thormheim.

Den Bergpass solltest Du Sicherhalthalber erst nach den Auftrag machen. (Warum steht unter deinen Fragen)
Es stirb sich schwer und bevor du guckst kommt ein Lich daher.
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Beitrag von Khamul »

Mara :) wann geht es denn weiter? :)
:bounce:
lg
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Geduld bitte...

Beitrag von mara »

Bin zur Zeit total im Stress. :( Mehr als ab und zu mal ins Board schauen, ist nicht drin. Werde aber auf jeden Fall weiterschreiben. Kann allerdings bis Februar dauern, dann sind endlich alle Klausuren, Referate etc. geschafft und ich habe Ferien!!! :D

mara
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Beitrag von faxerobert »

@Mara,

Achso, ich hatte schon den verdacht Dir ist die Lust am Spiel vergangen. I) :unschuldig:
Dann wünsch ich Dir ein paar Stressfreie Stunden. :)) :P :bussi:

Gruss Faxerobert :winken:
Es stirb sich schwer und bevor du guckst kommt ein Lich daher.
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Beitrag von stellabea »

hi mara :winken:
hmmm, es ist schon Februar, aber du hast wahrscheinlich noch eine menge Stress...........
ich drücke Dir die Daumen, das dieser hoffentlich bald vorbei ist, denn ich will doch wissen, wie es weitergeht
werde also weiterhin mit Spannung warten.....
Gruss, Stella
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Teil 21: Die Fahrt nach Thjorgard

Beitrag von mara »

Sie kamen am Abend in Guberland an, hielten sich aber nicht lange auf, sondern bestiegen gleich das Schiff nach Thjorgard. Ming war guter Stimmung. Er redete von nichts anderem mehr, als von der bevorstehenden Aufnahme an der berühmten Universität. Auch Khamul freute sich, es bald den Frauen gleichtun und seine Ausbildung fortsetzen zu können.

Wieder konnten unsere Freunde ihren neuen Reichtum genießen. Sie bezogen 4 Kabinen in der ersten Klasse: Je eine für Annelie und Khamul, Stella und Ake, Darre und Beagan, Ming blieb gern für sich.

Darre und Beagan schliefen mit ihren Schwertern in der Hand, denn keiner der beiden traute dem anderen. Ming war in Bücher über dunkle Magie vertieft. Khamul und Annelie flirteten beim Kartenspiel, lachten und sprachen viel über ihre gemeinsamen Kinderstreiche.

Stella und Ake verbrachten die meiste Zeit in ihrer komfortablen Kabine. Zum ersten Mal hatten sie die Gelegenheit, ganz für sich zu sein. Morgens erschienen sie zum gemeinsamen Frühstück Hand in Hand mit jenem süßen Lächeln, dem Glitzern in den Augen, den erhitzten Gesichtern, wie nur frisch Verliebte sie hatten. Vier Tage lang lebten sie in ihrer eigenen Welt, sprachen nur flüsternd zueinander, berührten sich behutsam, spürten den Atem, den Duft des anderen und meinten, es dürfte niemals wieder anders sein.

Fast bedauerten sie den Moment, an dem die Küste von Thjorgard am Horizont erschien. Das Wetter war klar, das Meer ruhig. Kein Grund für eine Verzögerung der Reise. Unaufhaltsam kam das Ufer näher. Die Zeit hielt für die Liebenden nicht an.

Am Morgen des 23. Januar erreichten sie den Hafen.

***********************************************

Ab heute werde ich wieder regelmäßig neue Abenteuer unserer vier Freunde und ihrer Begleiter posten. Vielen Dank für Eure Geduld! :)

mara
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Ein_Yak
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Re: Teil 21: Die Fahrt nach Thjorgard

Beitrag von Ein_Yak »

Hey Mädels!
mara hat geschrieben: Vielen Dank für Eure Geduld!
Na, das Kompliment ist nur zur Hälfte annehmbar. Wir hatten ja gar keine Möglichkeit, darauf Einfluß zu nehmen. Umso besser, daß es jetzt weitergeht und die Ohnmacht beendet scheint :bounce: ...
PS: Entspannt bleiben!

Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
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Teil 22: Der Streit

Beitrag von mara »

Der erste Weg führte die Truppe ins Gasthaus. Dort trafen sie tatsächlich (niemand hatte geglaubt, dass die Tipps des schmierigen Sturmforder Barkeepers auch nur einen Heller Wert wären) einen Zwerg namens Snorri die Faust, der ihnen aber Näheres zum Drachen erst erzählen wollte, wenn sie erfolgreich die Trainingshalle durchquert hätten.

Während Annelie ein Gespräch mit dem Gastwirt begann und von ihm hinter vorgehaltener Hand von einem Schwarzmarkt im Obergeschoss erfuhr, war Ming ganz und gar von einer bildhübschen, weißhaarigen Elfin eingenommen, die in sich gekehrt an einem der Tische saß.

Er setzte sich zu ihr und schaute sie an. Sie schien keine Notiz von ihm zu nehmen. Erst als Khamul laut nach seinem Gefährten rief: „Ming, kommst Du? Wir wollten uns oben ... ähäm... mal die Zimmer anschauen.“ Erwachte die Elfin aus ihrer Trance, bemerkte den jungen Zauberer und lächelte ihn freundlich an. Ming wurde rot und begann zu stottern: „Ich... ich muss... mit meinen Freunden... bin gleich zurück... Ihr bleibt? Bitte... wartet einen Moment... gleich wieder da.“ Die Elfin nickte, ihre Augen lachten. Ming lief zu den anderen hinüber, drehte sich noch einmal um, stolperte dabei über einen Stuhl, der krachend umfiel, während sich Ming noch gerade so am Tisch festklammern konnte. Er zischte leise einen Fluch.

Annelie, die fast geprustet hätte, beschloss nach einem kurzen Blick in Mings Gesicht, das doch lieber zu lassen und ging still, aber mit nicht zu unterdrückendem Grinsen die Treppe hinauf. Ähnlich erging es den anderen. Nur Beagan wagte eine spöttische Bemerkung. Ming hätte ihn dafür liebend gern in eine Kröte verwandelt, aber er hatte zunächst damit zu tun, mit den Schwarzmarkt-Schurken über gute Preise zu verhandeln. Nach einem äußerst preiswerten Training fühlten die vier sich stark und bereit, die nächsten Aufgaben anzugehen.

Ming sprach mit der schönen Elfin und erfuhr, dass sie eine Magierin auf der Suche nach Anstellung sei. Sie beherrschte die Sprüche Elementarschock und Giftwolke meisterhaft und würde sie zudem ohne Unterlass sprechen können, da Elfen ab einem Alter von 300 Jahren keine Zauberpunkte mehr benötigten. Ming brannte darauf, sie mitzunehmen. Auch die anderen hätten die Magierin gern aufgenommen. Es hätte so schön sein können, da fing dieser Darre plötzlich wieder an, vom „Schicksal“ zu faseln.

Es sei Ihre Aufgabe, Chedian zu retten und nicht, eine Armee um sich zu sammeln! Sie könnten Begleiter haben, aber außer ihm nicht mehr als zwei. Sonst würde ein furchtbares Unglück passieren. „Was denn für ein Unglück?“ fragte Stella und streifte Darre mit einem skeptischen Blick. Dieser schaute mit einem unheimlichen Funkeln in den Augen zurück. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich, sein Körper zuckte und mit einer fremden Stimme, als wäre er besessen, begann er: „Es wird DAS große Unglück sein. Ihr werdet in allem versagen, alles, was ihr versucht, wird Euch misslingen, das Blut von Tausenden wird an Euren Händen kleben. Sie Sonne wird sich verdunkeln, alles Leben wird sterben, Ihr werdet niemals wieder glücklich sein.“ Darre (oder was immer das auch war) verstummte. Die Freunde schauten irritiert. Annelie schluckte hörbar. Khamul flüsterte heiser: „Gut, dann wäre das wohl geklärt. Die Mannschaft bleibt, wie sie ist.“

Annelie und Stella nickten. Ming aber wandte ein: „Wieso? Es war nicht davon die Rede, dass wir die Begleiter nicht ändern dürften, es sollen nur nicht mehr als zwei sein – außer Darre“, fügte er verächtlich hinzu.

„Das stimmt“, nickte Darre, „Austauschen könnt Ihr natürlich gern.“ Er grinste und wies einladend auf Beagan und Ake. Annelie gab durch einen Wink zu verstehen, dass die vier sich lieber untereinander beraten sollten. So zogen sie sich in eine ruhige Ecke des Gastraums zurück, während ihre Begleiter in der Nähe des Tresens blieben.

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir Beagan entlassen sollten“ begann Annelie leise. „Man wird ihm zwar nie ganz trauen können, aber er war auch schon sehr nützlich.“ Khamul und Stella schauten nachdenklich. „Nein, Beagan sollten wir wirklich behalten“ sagte Ming. Die anderen schauten fragend auf. „Annelie, wie viele Fallen wären schon explodiert, wie viele Tode wären wir schon gestorben ohne diesen Meisterdieb?“ fragte er trotzig, den Protest der anderen spürend. Annelie senkte den Blick. Niemand konnte Ming widersprechen, aber die Konsequenz, die sich daraus ergab... Da sagte er es schon: „Der einzig wirklich Entbehrliche – außer Darre, den wir wohl leider nicht loswerden können – ist... Ake!“

Stella erbleichte. Ihr Mund stand offen, doch der Schrei blieb ohne Laut.
“Wie kannst Du nur? Gefühlloser Trottel!“ Über Annelies Nasenwurzel hatten sich Zornesfalten gebildet. Khamul schüttelte den Kopf. Stella war zu Ake hinüber gelaufen, umarmte ihn, als wollte sie mit ihm verschmelzen. „Was ist?“ fragte Ake besorgt und hob Stellas Kinn sanft mit zwei Fingern seiner rechten Hand. Tränen liefen über das Gesicht der jungen Elfin, sie schüttelte stumm den Kopf. Da verstand er. Vorsichtig löste er sich aus ihren Armen, zwinkerte ihr zu. „Schon gut. Es ist gut so..“ und ging zu den anderen hinüber, die inzwischen heftig stritten.

„Wie könnt Ihr Euch nur eine solche Chance entgehen lassen! Die Begleitung einer so starken Magierin ausschlagen?“ fragte Ming mit heiserer Stimme und verständnislosem Kopfschütteln. Khamul kochte vor Wut: „Du bist so... ich habe keine Worte dafür!“ Er presste die Worte durch die Zähne, sein Kopf war knallrot, seine rechte Faust holte zum Schlag aus. Annelie machte keine Anstalten, dazwischen zu gehen. Das tat Ake. Ruhig fasste er Khamuls Faust und zog sie herunter. „Ming hat Recht.“ Sagte er „Die Zauberin wird Euch nützlicher sein als ich. Mein Schwert konnte Euch eine Zeit lang beschützen. Nun aber seid Ihr stark und braucht mich nicht mehr. Es ist schon richtig so. Ich werde Euch verlassen.“ Schon drehte er sich zur Tür um.

„Nein!“ schrie Stella. „Du kannst nicht gehen! Nicht ohne mich! Ich gehe mit Dir.“ Und sie verließ zusammen mit Ake den Gasthof.“ Khamul suchte vergebens nach einem Schimpfwort, dass seiner Wut auf Ming Ausdruck verleihen könnte. Da er keins fand, spuckte er neben Ming auf den Fußboden und ging dann zusammen mit Annelie den anderen hinterher.

Beagan hatte die ganze Szene amüsiert beobachtet. Genießerisch dehnte er sich am Tresen, trank seinen vierten Krug Bier leer und steckte sich eine Zigarre an.

Die Elfenmagierin hat sich nicht anmerken lassen, was sie vom Streit mitbekam und wie sie darüber dachte. Nun ging sie langsam zu Ming hinüber. Dieser lächelte schief: „Wie es aussieht, habt Ihr den Job.“ Sagte er triumphierend. “Ach ja?“ fragte die Elfin. „Und Eure Freunde?“ Ming zuckte die Schultern: „Die kommen schon wieder.“ Die Elfin schaute Ming aus den Augenwinkeln an „Ihr seid recht hochmütig, junger Elf, dafür, dass Ihr ein sehr mittelmäßiger Zauberer seid.“ Ming wurde bleich, dann rot, war zornig, verlegen und gleichzeitig fasziniert. Die Elfin bemerkte das, ihre Mundwinkel verschoben sich zu einem spöttischen Lächeln, das dennoch auf besondere Art charmant wirkte. Sie reichte Ming die Hand. „Arienh A’Klindor“ nannte sie ihren Namen. Für Ming klang es wie Musik. Er nahm ihre Hand in die seine und deutete einen Handkuss an, eine Geste, die ihm eigentlich völlig fremd war, aber in dieser Situation die einzig richtige zu sein schien. „MingLiao – sehr erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen.“ „Kein Nachname?“ fragte sie. „Ich weiß den Namen meines Vaters nicht.“ Sagte Ming leicht gepresst „Aber er war ein erathianischer Magier, ein großer erathianischer Magier“ fügte er schnell hinzu. Arienh nickte, ihr Lächeln wurde noch um eine Nuance spöttischer. „Wollen wir nun nach Euren Freunden schauen?“ Ming überlegte kurz „Das hat Zeit.“ Sagte er schließlich. „Ihr könnt mir doch sicher den Weg zur Universität zeigen.“

So verließen auch Ming und die Magierin das Gasthaus. Nur Darre und Beagan blieben. Sie begannen ein Pokerspiel mit ein paar arbeitslosen Zwergen im Hinterzimmer und ließen dabei reichlich Gerstensaft fließen.
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stellabea
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Beitrag von stellabea »

oh ?(
ich hoffe, ake und stella treffen sich wieder, wo sie sich doch gerade erst gefunden haben. aber wie heisst es, die liebe findet immer einen weg......hoffentlich
aber das warten auf die fortsetzung deiner geschichte hat sich gelohnt, sie ist spannend und auch humorvoll :respekt:
warte schon auf die nächste folge :)
gruss, stella :o
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mara
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Teil 23: Getrennte Wege

Beitrag von mara »

Es fällt mir schwer, sie so zu sehen. Mein wunderbares Elfenmädchen. In Tränen aufgelöst. Meinetwegen! Mein Herz blutet. Und ich würde es so gern zurücknehmen und bei ihr bleiben. Oder sie mit mir nehmen. Aber es geht nicht. Beides nicht. Der Fehler ist offensichtlich: Niemals hätte ich meinen Gefühlen folgen, diese Beziehung zulassen dürfen. Es war Hochmut. Wie konnte ich denken, ich würde Ihnen nützlich sein können bei ihrer Mission. Am Anfang war ich es vielleicht, aber nun ist mein Schwert lange überflüssig. Arienh A’Klindor ist weit über die Grenzen Chedians hinaus bekannt. Eine Magierin von großem Stolz und hohem Ansehen. Wenn die Gruppe sie als Begleitung gewinnt, werden sie sehr viel schneller zu ihrem Ziel gelangen, auch wenn die Magierin schnell ohnmächtig wird. Ihre einzige Schwäche. Aber mein wunderbares Mädchen ist auf dem Weg, eine der besten Heilerinnen in Chedian zu werden. Also muss ich mir darum sicherlich keine Sorgen machen. Und doch – sie jetzt zu verlassen, das tut so weh.

Sie waren im Tempel im südwestlichen Teil der Stadt. Ake saß mit Stella auf einer der hinteren Bänke, hielt sie tröstend im Arm und ging mit traurigem Blick seinen Gedanken nach.

Annelie sprach leise mit der Priesterin. Sie waren ja noch immer auf der Suche nach einem neuen Priester für den Tempel in Guberland. Aber auch hier konnte man ihnen nicht helfen.
Nun schaute sie zu Stella und Ake hinüber. Sie ahnte, dass Ake seinen Entschluss, die Gruppe zu verlassen, nicht zurücknehmen würde. Sie verstand es und sie wusste, dass sie ihn vermissen wird. Alle werden ihn vermissen. Stella sicherlich am meisten. Aber Annelie war sich sicher, dass dieser besonnene, immer verlässliche und auch starke Paladin sogar einem Ming fehlen werde. Natürlich würde er das niemals zugeben.

Sie seufzte und schaute Khamul an. Dessen Blick verriet, dass seine Gedanken zu demselben Schluss gekommen waren wie ihre. Er umfasste die Schultern seiner Freundin. „Lassen wir ihnen einen Moment Zeit.“ Annelie nickte. Die beiden setzten sich auf eine der vorderen Bänke und beteten still.

„Du gehst also?“ fragte Stella mit kaum hörbarer Stimme. Ake nickte. Stella konnte es nicht sehen, aber fühlen. Der Stich ging so tief, dass sie glaubte, daran sterben zu müssen. Ihr wurde schwarz vor Augen. „Wohin... wirst Du gehen?“ Ake strich über das Haar seiner Geliebten „Ich werden nach Lindisfarne gehen, in das Kloster... Buße tun.“ Stella schaute auf „Buße? Aber wofür denn?“ Nun, da sie ihm direkt ins Gesicht schaute, konnte auch Ake die Tränen nicht mehr zurückhalten. Sein Blick verschwamm. Und hinter dem Schleier seine Liebste. Als wäre sie schon fort und dies nur ein Traum.

Stella war bestürzt, ihn so zu sehen. Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter, kuschelte sich noch enger an ihn heran. „Du musst nicht antworten.“ Flüsterte sie. Doch er sprach: „Eure Mission... sie ist das Wichtigeste. Sie ist wichtiger... als... unsere Liebe...“ Er hatte das Gefühl, an den eigenen Worten ersticken zu müssen. „Ich... hätte das früher erkennen müssen... und euch verlassen... hätte diesen Streit nicht zulassen dürfen... vielleicht... hätte ich mich Euch niemals anschließen dürfen.“ Seine Lippen zitterten. Stella nahm sein Gesicht in ihre Hände, küsste seine Tränen „Nein, das darfst Du nicht sagen. Ich war nie so glücklich... niemals zuvor... wie ich es mit Dir war. Kann ich denn nicht mit Dir gehen?“ Ake schüttelte den Kopf „Du weißt genau, dass das nicht geht. Es ist auch Deine Mission. Ihr werdet es nur gemeinsam schaffen.“

Arienh führte Ming zur selben Zeit durch Thjorgard, zeigte ihm das Rathaus, ließ ihn aus einem Brunnen trinken, der permanent 5 Punkte Ausdauer schenkte. Sie kamen am Zauberladen vorbei, der gute Sprüche führte, aber unverschämt teuer war, gingen weiter durch die verwinkelten Gassen, ließen noch Gemischtwaren- und Waffenladen hinter sich, um endlich an der berühmten Bembridge-Universität anzukommen. Ming sprach mit Tymon the Nord und erhielt den Auftrag, ein Wesen namens Magreeb zu finden und zu beobachten.

Auf der Straße vor der Universität fand Ming einen Handelslehrer und ließ sich zum Experten ausbilden. Arienh erzählte, dass der Jarlspalast ganz in der Nähe sei, dass er den aber nicht ohne seine Freunde betreten sollte. Sie zeigte auf ein großes Tor und den Weg dahinter, der sich den Hügel hinauf zu einem herrschaftlichen Gebäude hin schlängelte.

Einen staatlichen Trainer gab es auch hier, der wegen der billigen Schwarzmarkt-Konkurrenz sicher nicht allzu viel Zulauf hatte. An der nächsten Ecke waren der Rüstungsladen und die Bank. Der Buchladen war ebenfalls total überteuert. In den Straßen waren viele Lehrer unterwegs, vor allem für die handwerklichen Berufe. Ming traf den Fallen-Ausbilder und dachte sofort an Annelie.

Arienh hatte ihn beobachtet. „Was meint Ihr, wo könnten Eure Freunde sein?“ Ming zuckte die Schultern. „Wenn sie Ake gefolgt sind, kommt eigentlich nur ein Ort in Frage...“ Seine Stimme klang gekünstelt spöttisch. Die beiden gingen die Straße hinunter zum Tempel.
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Beitrag von JOGERA »

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"Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!"

oder auch:

"Jede 'Begleit'erscheinung wird später durch eine andere ersetzt!"

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Beitrag von numquam »

Bin schon gespannt, wie die einzelenen Fäden wieder zusammenlaufen!

Macht wirklich Spass, der Party zu folgen und deren Gefühlswallungen mitzuerleben!

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Beitrag von stellabea »

.....seufz.....
...schonwiederandertischkankterumkau....., na besser als die fingernägel :D
warte doch so sehnsüchtig auf das nächste kapitel....bitteeeeeee....
gruss, stella
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Beitrag von numquam »

Also ich weiss ja nicht, wie es den anderen geht, aber mir fehlen sie.
Haben sie sich verirrt? Gab es noch mehr Gezänk und ging jeder schliesslich seines Weges ohne die Mission zu erfüllen? Hat der Speichern/Laden-Zauber versagt und wurden folglich beim Trinken eines vergifteten Wassers ausgerottet (ob's so was in der MM9 Welt gibt?)?
Vielleicht hatten sie aber auch gar keine Lust mehr, weil sie sowieso schon mal da waren und die Bevölkerung nur hinhaltenden Zuspruch spendete.

So viel Fragen!

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Beitrag von stellabea »

tja mara.... X(
.......die tischkante hab ich inzwischen abgekaut und die halbe platte ist auch schon weg.... ?( wenn das so weitergeht, kommen bald die stühle dran...
hoffentlich geht es bald wieder weiter, sonst habe ich bald keine möbel mehr :))
sei lieb gegrüsst von mir, stella
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