
hat zwar nur ca. 70 Seiten und gut ein Drittel davon sind nur Bilder, aber die Geschichte ist einfach schön
Gute-Laune-Macher für zwischendurch und nebenbei. Echt empfehlenswert
Moderatoren: mara, Tantalusss, Khamul, Castore, mara, Tantalusss, Khamul, Castore



Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."



Also gut, Du hast mich überzeugt!Ludwig hat geschrieben:Hab ich mal gelesen, ist eine sehr potische Geschichte über eine Möwe, die nicht so ist wie die anderen. Jonathan erkennt, das er auch lernen und eigene Erkenntnisse haben kann. Das unterscheidet ihn irgendwann grundlegend von den anderen. Er versucht erst sich anzupassen, aber irgendwann schafft er das einfach nicht mehr und baut seine Fähigkeiten weiter aus. Dabei wird er nach einem Unfall vom Schwarm ausgeschlossen. Er übt weiter, bis er Gleichgesinnte findet und mit ihnen trainiert.
Also er schließlich wieder zurückkehrt wird er über seine wunderbaren Fähigkeiten verteufelt und gleichzeitig vergöttert.
Das Buch zeichnet sich dadurch aus, das die Hauptfigur sich selbst in Frage stellt, sich verändert und lernt und weiterentwickelt. Er nimmt Rückschläge persönlich und versucht sie zu verarbeiten, versucht nach den Ratschlägen seiner Eltern eine ganz normale Möwe zu sein, die Selbstverleugnung klappt aber nicht.
Er muss danach seinen Weg alleine finden, findet später Anschluß und stellt sich später der Gemeinschaft.
Die Paralellen eines Werdegangs eines Jugendlichen sind gut aufgezeichnet, ohne dem moralischen Zeigefinger. Es ist stark idealisiert, der Schluß wird etwas theologisch angehaucht, da wurde ich irgendwie an Jesus erinnert (nicht im negativen Sinn).
Das Buch kann ich nur empfehlen als Bettlektüre, es ist sehr gut und anschaulich geschrieben, man kann es mehrmals lesen und und findet immer wieder ein Detail, über das man nachdenken kann.
Gruss Ludwig