Der Weg nach Lims'Rhane 3.Quest

Die Salische Ebene - Ebene des SirSteelKing

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stone
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Beitrag von stone »

Gerade noch rechtzeitig waren die meisten der Gefährten ohne weitere Blessuren aus der zusammenkrachenden Schänke gekommen. Nur Nesto, der grad den Anführer der Barbaren in Schach gehalten hatte, war zwar den gröbsten Trümmern durch einen raschen Sprung aus dem Gefahrenbereich ausgewichen, jedoch hatten ihn einzelne Bretter an der Schulter und am Bein getroffen. In seinem Oberschenkel steckte ein großer Splitter, aber die Gegner, die soweit sie noch bei Bewusstsein waren sich gerade aus den Trümmern freikämpften, hatte es schwerer erwischt. Viele mussten erst wieder ausgegraben werden und brauchten medizinische Betreuung, worum die Abenteurer trotz entsprechender Fähigkeiten sich allerdings nicht kümmern wollten.
Zunächst begaben sie sich mal in den Stall, zu ihren Pferden, und kümmerten sich um ihre mehr oder weniger großen Blessuren.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

Avaloi hatte Nestos Bein schnell verarztet, aber Ephirnion machte ihr Sorgen. Er war kurz aus seiner Ohnmacht erwacht, nur um gleich wieder darin zu versinken. Sie vermutete eine magische Ursache. Roderick stimmte ihr zu, denn dass, was sie in dem Gasthof erlebt hatten, war schon recht ungewöhnlich gewesen.

Ihre Bleibe für die Nacht war zerstört. So legten sie Ephirnion über sein Pferd und führten ihre Reittiere ein ganzes Stück vom Dorf weg. In Anbetracht all der Aufregung war es besser Wachen aufzustellen. Darshu und Rippington übernahmen den Wachdienst, damit sich die Elfen ungestört um Ephirnion kümmern konnten.
Rippington war besorgt.
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king euba
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Beitrag von king euba »

Fluchend rannte Darsgu zu Rippington hinüber, die bei Ephirnion kniete. Die beiden hieften den ohnmächtigen Elfen vor die Tür, kurz bevor das Dach des Gasthauses über den verbliebenen Gästen ( nicht besonders vielen...) zusammenbrach. Nun, ihr Vorhaben, keine Aufmerksamkeit zu erregen, hatte sich damit jedenfalls erledigt, denn etwas wie die komplette Zerstörung eines Gasthauses machte schnell die Runde in solchen Städten. Die Gefährten würden bald in weitem Umkreis bekannt sein und aus der ganzen Stadt zwielichtige Gestallten anziehen wie ein Kadaver die Fliegen. Darshu kannte dieses Phänomen bereits aus Zaxon und war daher mit dem Vorschlag, schnell zu verschwinden mehr als einverstanden.


Nachdem sie das Lager aufgeschlagen hatten, übernahmen Darshu und Rippington die Wache, denn die Elfen mussten sich erst von der nachmittäglichen Schlägerei erholen, die sie allesammt recht mitgenommen hatte. Darshu grinste. Dieses große Volk hielt einfach nichts aus... Der Zwerhg setzte sich neben Rippington, nachdem alle
anderen schlafen gegangen waren. Sie blickte in die Ferne, Richtung Zwergenberg und wirckte abwesend. Nach einer Weile brach er das Schweigen und fragte:
"Was meint ihr, war das heute Nachmittag, diese Druckwelle? Diese
Art von Magie habe ich noch nie gesehn und Ephirnion scheint die Anwendung dieses Zaubers nicht gut bekommen zu sein."( Das Ephirnion diesen Zauber oder was auch immer gesprochen hatte, war ihm irgendwie klar...)
Rippington schreckte aus ihren Gedanken
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

Der Regen hatte nicht aufgehört und der kalte Wind wehte immer stärker vom Meer her. Wie es schien hatte sich Nesto doch geirrt, denn das Wetter war doch extremer als er es sich vorgestellt hatte.
In der Nähe konnte man jedoch eine kleine Felsengruppe ausmachen, doch um diese zu erreichen müsste man ein Stück über den Strand gehen und dabei in Kauf nehmen, dass man nicht nur vom Regen, sondern auch von der Gischt völlig durchnässt würde. Hier unter den wenigen Bäumen hatte man es zumindest jetzt noch trocken, wenn der Sturm jedoch stärker würde, hätte man hier kaum einen Schutz.

Möglichkeit:
a.) Zu den Felsen nahe des Strandes gehen.
b.) Unter den Bäumen warten, bis der Strum vorbei ist.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

Rippington sah besorgt auf die schwarzen, dahinjagenden Wolken und sagte dann zu Darshu: "Was immer Ephirnion da zauberte, es war beeindruckend. Aber seht euch das Wetter an. Das wird ein Sturm! Diese Bäume bieten nicht viel Schutz."

Sie sah sich um: "Dort die Felsengruppe wäre besser gegeignet. Doch, ach, sie ist zu nahe am Strand. Bei einem solchen Sturm ist das Meer unberechenbar. Je weiter landeinwärts, je besser."

Sie warf eine Blick auf Ephirnions bewußtlose Gestalt: "Und wer sollte ihn tragen? Und wie würde es ihm bekommen? Nein, besser, wir bewegen ihn nicht und versuchen hier dem Sturm zu trotzen."
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king euba
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Beitrag von king euba »

Ein einzelner Wassertropfen fiel auf Darshus Nase und blieb an der Spitze hängen wie ein winziger Tropfstein. Finster blickte er zu denn riesigen, schwarzen Wolkentürmen, die am Himmel auftürmten. Ein zweiter Tropfen gesellte sich zu dem Ersten und bald darauf folgten weitere.

"Ich glaube, mit dem Sturm habt ihr recht, aber ich hab nicht die geringste Lust, bei diesem Wetter an den Strabd hinunter zu gehn.
Ein Wetter zum ersaufen ist das!"
Griesgrämig starrte er auf das eine halbe Meile entfernte Meer.
"Auch mit Ephirnion scheint ihr recht zu haben, der sieht nicht aus, als könne er weit laufen... aber wir sollten vieleicht einen Schutz vor dem Regen und dem Wind für ihn aufstellen, nicht das sich sein Zustand noch verschlechtert"
Schnell fügte er noch hinzu:
"Schließlich hab ich keine Lust ihn den ganzen Weg bis zu diesem Elfendorf zu tragen."
Die beiden bewegten den Bewusstlosen Elf vorsichtig zur windabgewandten Seite einer riesigen Eiche und errichteten ein kleines Zelt aus Decken über ihm, das den Regen abhalten sollte.
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stone
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Beitrag von stone »

Schließlich versuchten alle, sich mehr oder weniger mit den Decken gegen den immer stärker werdenden Regen zu schützen. Die heilende Magie tat zumindest bei Nesto gute Dienste und der Schmerz in seinem Bein ließ langsam nach. Allerdings wurde es zusehends nasser und damit költer auch unter den Decken. Als sie dann aber schleßlich sehen, wie der Strand von immer größeren Wellen überspült wurde, die schließlich auch die Gesteinsformation mit der Höhle erreichten - dort wären sie vermutlich also auch nicht trocken geblieben.
Alsbald mischten sich auch immer häufigere Donnerschläge in die Geräuschkulisse des prasselnden Regens und der Nachthimmel wurde wieder und wieder von Blitzen erhellt. Schließlich konnte man den bewusstlosen Epirnion fast beneiden, denn als einzigen der Gruppe hielt er eine Zeit lang die Augen geschlossen - an Schlaf war nicht zu denken. Irgendwann in der Nacht zog das Unwetter dann weiter nordwärts an der Küste entlang ab. Ein paar Stunden leichten Schlafes blieben noch, bis schließlich die ersten Anzeichen des Sonnenaufgangs die Abenteurer veranlassten sich reisebereit zu machen.
Nestos Bein war in der Nacht wieder weitestgehend verheilt, sodass er sich schon wieder beeinträchtigungsfrei bewegen konnte. Schnell hatten alle ihre Pferde gesattelt, Ephirnion, dessen tiefe Erschöpfung sich dank eines Regenerationszaubers langsam zu legen schien wurde dennoch zunächst mit Seilen uf seinem Pferd fixiert, zudem ritten stets zwei seiner Gefährten neben ihm her um darauf zu achten, dass er im Sattel sitzen blieb.
Bald hatten sie die Strasse zum Sonnenwald wiedergefunden und folgten dieser nun, bemüht nicht aufzufallen, deshalb waren alle mehr oder weniger in ihre Umhänge vergraben.
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Engel
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Beitrag von Engel »

Avaloi ritt die ganze Zeit neben Ephirnion und achtete auf jede Veränderung seines Zustandes. Bei der nächsten Rast die gemacht wurde braute sie einen Kräutersud dem sie ihm langsam einflöste.
(Sie hatte etwas von dem Pulver beigegeben, das sie damals bekommen hatte und das auch Roderick schon geholfen hat.)
Nicht lange danach merkte man, das die Bewustlosigkeit einem Erholsammen Schalf gewichen war. Befriedigt atmete Avaloi auf. Na also hatte sie doch recht vermutet, dass die Bwustlosigkeit auf die Anwendung der Magie zurückzuführen war.

Nach dem sie sich davon überzeugt hatte, das es Ephirnion soweit erst mal gut ging kümmerte sie sich um eine Suppe für die anderen, der sie noch ein paar heilende Kräuter beimengte, damit alle wieder zurkräften kommen konnten nach der zermürbenden Nacht und den anstrengenden Rit.
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

Die Nacht war für all diejenigen recht unangenehm verlaufen, die etwas davon mitbekommen hatten. Die Kleidung und die Decken waren klamm von der Feuchtigkeit, die während der Nacht dort hineingekrochen war. Doch da der Tag die lang ersehnte Trockenheit versprach, würden die Sachen nach einiger Zeit ebenfalls getrocknet sein. Sie zogen am Morgen auf dem Weg weiter die Küste entlang und dieser führte sie unweit an der Felsformation entlang, in dessen Zentrum des Nachts ein einsames Licht zu sehen war. Doch von dieser Unscheinbarkeit hatte keiner etwas mitbekommen, da man entweder den Blick missmutig gen Himmel hebte oder damit beschäftigt war den bewusstlosen Elfen auf dem Pferd zu transportieren. Doch wie es schien waren sie nicht die einzigen, die während der Nacht von diesem Unwetter überrascht worden waren. Nach kurzem Ritt begegneten sie einem Halbling-Kaufmann, der leise schimpfend seinen Eselskarren entlud und das darin gesammelte Wasser mit einer Schale heraus schöpfte. Es war ein bemitleidenswerter Anblick und es wäre unhöflich dem Halbling nicht zumindest Hilfe anzubieten den Karren aus dem Morast zu ziehen, in den er eingesunken war.
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stone
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Beitrag von stone »

Nesto, der mal wieder an der Spitze der Gruppe ritt, kam als erster bei dem Halbling vorbei. Als er dessen nehezu hoffnungslose Lage sah, sprang er ohne lange nachzudenken direkt vom Pferd und fragte, ob er helfen könne. Jedoch war bald klar, dass eine Person allein nicht genug war, um den Karren aus dem Schlamm zu bekommen. Ein paar Seile zu den Pferden und gemeinsames Anpacken all derer, die hinreichend bei Kräften waren brachte dann bald den gewünschten Erfolg. Nachdem die Karre wieder auf festem Boden stand und durch die Klappe am hinteren Ende, diue jetzt wieder aufging, der größte Teil des Wassers abgeflossen war, begann der Kaufmann sehr wortreich, sich bei seinen Rettern zu bedanken ...
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Beitrag von Ephirnion »

Nesto, Avaloi, Roderick, Darshu,Rippington und Ephirnion erhalten jeweils 50 CP für den Kampf gegen die Fischer.
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Beitrag von stone »

[OT: Irgendwie muss es mal weitergehen, oder? ;) ]

Als die Gruppe gleich nach dem sie dem Händler geholfen hatten weiterreiten wollte, widersprach dieser heftig und drängte sie dazu, ein ausgiebiges Mahl mit ihm einzunehmen - die Verpackungen der Zutaten wären ohnehin beschädigt und er könne sie nicht mehr verkaufen. Zögerlich stimmte man diesem Vorschlag zu, unter anderem auch, um Ephirnion etwas Zeit zu geben, wieder zu sich zu kommen. Ein kleines Stück weiter fanden sie auch schon eine vom Weg aus nicht sofort einzusehende Stelle, an der der Boden nicht so schlammig war und die sich zum Rasten anbot. Während sie das Essen zubereiteten, kamen der Händler und die Abenteurer ins Gespräch.
[OOC: Wenn der Halbling was wichtiges zu sagen hat, könnte das ja der SL hier einbringen ... :unschuldig: ]
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

- "Setzt euch doch! Ich will schließlich nicht als Geizkragenverschrien sein, wenn ich die nächste Stadt aufsuche. Mein Name ist Gordenor und ich bin Händler für Lebensmittel, Stoffe und in seltenen Fällen auch Waffen."
Er grinste die Gruppe an und drängte jeden dazu sich zu setzen, obwohl niemand so recht wusste wohin. Er selber kramte aus seinem Wagen, der inzwischen wieder zusammengesetzt worden war und wieder ein Planendach hatte ein großes Holzbrett hervor und einige Messer. Dazu tischte er einen duftenden Schinken und Brot auf und forderte jeden auf sich nch herzenslust zu bedienen, denn der Schinken würde nun nicht mehr lange halten. Währenddessen bettete er Ephirnion auf eine dicke Decke neben die anderen und erst dann setzte er sich zu ihnen. Er selber griff ebenfalls beherzt zu, denn es war genügend Schinken für eine ganze Armee zu essen. Dann fiel ihm die kleine Kiste auf, die Roderick kurz zur Seite gelegt hatte.
- "Entschuldigt, dürfte ich mir das einmal kurz ansehen?"
Roderick zuckte mit den Schultern und gab sie ihm. Der Halbling wühlte ein kleines Vergrößerungsglas aus seiner Weste und begutachtete das Kästchen genau. Er wendete es und drehte es ausgiebig, gab grunzende Laute von sich und murmelte Worte die niemand verstand.
- "Woher habt ihr das? Eine solch gute Verarbeitung ist selten und die Kunst kenne ich nicht."
- "Wir haben es gefunden und wissen nicht, wie wir es öffnen sollen, da noch nicht einmal ein Schloss daran ist.", entgegnete Roderick.
- "Hmmmmmmm.......das stimmt allerdings. Nun, wenn sich jemand eine solche Mühe macht und etwas so gut verschließt, dann muss auch etwas Wertvolles darin sein. Vielleicht solltet ihr deshalb einen Freund von mir in Tikh aufsuchen, der euch sicherlich......weiterhelfen kann."

Während Gordenor sprach wachte Ephirnion langsam auf und zuckte vor Schmerz zusammen. Er stöhnte und drehte sich vorsichtig zu den anderen um.
- "Was zum....? Wo sind wir hier?"
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king euba
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Beitrag von king euba »

Eine leichte Brise wehte über die Hügel einer noch regennassen Landschaft.Schwere weiße Wolken trieben über den Himmel, die letzten Überbleibsel des Sturmes der vergangenen Nacht.
Fast unsichtbar, wohlverborgen in einem kleinen Hein wendete eine vermumte Gestalt die Augen von einer weit entfernten Gruppe, die sich um einen Planwagen schaarte.
Leise wendete er sein Pferd, das Hufgeräusch gedämpft von dicken Stoffbahnen, ritt die Flanke des Hügels hinunter und verschwand...


Zu einem kostenlosen Imbiss konnte Darshu natürlich nicht Nein sagen!Obwohl ihm dieser Halbling etwas suspekt war, setzte er sich mit Freuden an dessen Tafel und langte kräftig zu.Nach einigen Happen überwand er auch sein Misstrauen gegenüber Gordenor. Bald stellte sich auch heraus, das ihnen der kleine Händler bei ihrem Problem mit der Kiste weiterhelfen konnte. Auch Ephirnion wachte während des Essens auf und wirkte ziemlich verdutzt.
"Nun mein Freund, ihr wart eine ganze Weile bewusstlos und war waren nicht untätig. wir befinden uns bereits einige Meilen von diesem Fischerkaff entfernt."
Der Zwerg grinste (ein seltener Anblick!) und schob sich einen weiteren Bissen in den Mund.
Nachdem sie das Mahl beendet hatten, stellte sich dem Zwerg jedoch eine gewichtige Frage.
"Also Leute, was wollen wir jetz unternehmen? Setzen wir unsere Reise fort, oder wollen wir diesen Freund von Gordeon aufsuchen?
...hmm... wo liegt überhaupt dieses Tikh?"
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

Was der Halbling ihnen da auftischte war zwar keine Ratte, aber doch schmackhaft. Rppington langte zu, denn das gestrige Nachtmahl war rüde unterbrochen worden, bevor sie satt war.

Ephirnion kam zu Bewußtsein. Avaloi sah sogleich nach ihm und erzählte ihm dabei was während seiner Bewußtlosigkeit vorgefallen war. Rippington war froh, den zarten Elfen auf dem Weg er Besserung zu sehen.

Sie hatte genausowenig Ahnung wie Darshu wo sich Tikh befand. Sie sprach sich gegen einen Abstecher dorthin aus. Sie war nicht neugierig, was das Kästchen betraf. Im Gegenteil, sie stand dem Inhalt mißtrauisch gegenüber.
Außerdem hatten sie einen Auftrag zu erfüllen. Tikh wäre vielleicht als Station auf dem Rückweg einzubauen.

Sie wandte sich an den Halbling: "Ihr scheint Euch hier auszukennen. Könnt ihr uns etwas über diese Gegend erzählen, was einem Reisenden nützlich wäre? Gibt es hier noch andere Gefahren außer Schlammlöcher?"
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stone
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Beitrag von stone »

Nesto überlegte einen Moment, fragte sich ob es gut sein könne, nach Tikh zu gehen, dann sagte er:
Tikh - ich war ein einziges mal dort, als ich noch ein Kind war. Vermutlich hat sich die Stadt schon stark verändert seitdem. Sie ist riesig, ich hörte, die größte Stadt Providentias, ein gewaltiges Handelszentrum. Der Weg dorthin würde uns nach Norden führen, etwa 3 Tagesreisen, denke ich, an die nördliche Küste.
Was den Umweg dabei angeht, das sehe ich nicht so tragisch, denn wir würden zwar nicht an den mir bekannten Orten des Sonnenwaldes vorbeikommen, jedoch wissen wir auch nciht, wo in diesem Gebiet wir hingehen müssen, um unseren Auftrag zu erfüllen. Wenn Ihr also wissen wollt, was es mit dieser Kiste auf sich hat - von mir aus können wir auch über Tikh reisen.
Genausogut läßt es sich für den Rückweg einplanen, jedoch weiß ich nicht, ob wir dann nicht mehr mit uns führen als jetzt und ob dann ein Umweg nicht mehr aufhalten würde.
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Beitrag von Ephirnion »

Ephirnion war trotz Avalois Bemühungen nicht ganz verschwunden. Es war ihm etwas unangenehm, dass er so lange ohne Bewusstsein war und ihnen vor allem so viel Unbequemlichkeiten bereitet hatte, aber dann fiel ihm wieder ein, dass der Hüne ihn fast erwürgt hätte und ließ dies für sich als Entschuldigung durchgehen, da die anderen ohnehin anderweitig beschäftigt waren. Auch er hatte sich jetzt mit in den Kreis gesetzt und musste ab und zu etwas trinken, da er nämlich einen sehr trockenen Mund hatte und ihm auch noch etwas wackelig auf den Beinen zumute war. Doch was er dort hörte gefiel ihm nicht sonderlich. Doch er wollte erst einmal hören, was der halbling zu sagen hat. An Rippington gewandt meinte Gordenor: "Nun Schlammlöcher sollten wirklich die gefährlichsten Ereignisse auf einer Tour nach Tikh sein, es sei denn ihr zieht es vor auch nachts über im Freien zu verbringen. Dann kann es passieren, dass ihr von Bären oder ähnlichem Ungeziefer heimgesucht werdet, aber seht das nicht so wild. Jedoch bin ich vor drei Jahren kurz vor Tikh einmal von einer Goblinbande bis aufs letzte Hemd ausgeraubt worden und glaubt mir, mit denen war nicht zu spaßen."
Ephirnion war froh das zu hören mischte sich aber dann doch ein.
- "Ich finde, wir sollten erst auf der Rücktour in Tikh vorbeischauen und erst den Auftrag von Rogus ausführen. Wir können ihm ja dann eine Nachricht schicken und uns dann in Ruhe um die Kiste kümmern. Wenn es stimmt, was Gordenor sagt, dann befindet sich etwas sehr Wertvolles darin und ich denke, dass wir das trotz erfahrener Hilfe nicht einfach so geöffnet kriegen."
Ephirnion erinnerte sich an seinen letzten Ausflug: Dort stolperte man von einem Problem zum nächsten und hatte alle Mühe endlich zur festung zurück zu kehren.
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Beitrag von Engel »

Avaloi freut sich das es Ephirnion soweit wieder besser geht. Sie überlegt einen Moment und äußert sich dann auch.

Ich bin der Meinung, das wir erst nach Tikh gehen sollten und versuchen sollten etwas über den Inhalt des Kästchens heraus zu finden. Vielleicht enthält es ja etwas, was uns bei unserem Auftrag weiter helfen könnte und mir ist gar nicht wohl bei dem Gedanken, das es uns womöglich abhanden kommen könnte. Das ist meine Bescheidene Meinung. Sie guckt in die Runde und wartet ab, was die anderen dazu sagen.
--
Avaloi von den Hochelfen
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king euba
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Beitrag von king euba »

Ephirnion schien es langsam besser zu gehen. Noch ein wenig Zeit und er würde wieder ganz der Alte sein. Dann stünde ihrer weiteren Reise nichts im weg stehen und auch ein kleiner Umweg würde ihnen nicht schaden...

"Wenn ihr mich fragt sollten wir den Weg über Tikh nehemen. Unser Auftrag läuft uns schließlich nicht davon. Ob wir ihn einige Tage eher oder später erledigen, ist meiner Meinung egal. Außerdem interessiert mich brennend, was sich in der Kiste befindet. Vieleicht hat Avaloi ja recht, dass uns der Inhalt weiterhilft."

Außerdem, nuschelte der Zwerg in seinen Bart, hab ich es nich besonders eilig, in diesen verdammten Wald und zu diesem Elfendorf zu kommen.
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Beitrag von Rippington »

Rippington hatte wohl gehört, was Darshu da in seinen stattlichen Bart murmelte. Er hatte nur nicht bedacht, dass sie die Zeit, die sie länger brauchten, auf Pferderücken zubrächten.

Sie für ihren Teil hätte die Reiterei lieber hinter sich gehabt, aber wenn ihre Gefährten nach Tikh wollten, so würde sie sich nicht quer stellen.
Wenn es so ein großes Handelszentrum war, gab es vielleicht zwergengerechte Tavernen. Und das bedeutete Ratten!

Rippington bedankte sich höflich beim Halbling für seine Gastfreundschaft und ermunterte die Gruppe zum Aufbruch: "Auf werte Freunde und Kampfgenossen! Der Tag wird nicht jünger und der Weg nicht kürzer vom herumsitzen. Laßt uns weiterziehen." Wenn schon ein Umweg, dann sollte man ihn möglichst schnell hinter sich bringen.
Sie fügte hinzu: "Natürlich nur, wenn es Ephirnions Zustand zuläßt."
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