Verfasst: Sa 14.04.2007 - 09:08
Übertrag:
Hinter der Eisbarriere tat sich ein gähnendes dunkles Loch auf und die Barriere schien seltsam durchsichtig zu 'irisieren'.
Sebastian nahm Nadine bei der Hand und trat mit ihr vor die Barriere. "Lasst uns herausfinden, was uns auf der anderen Seite erwartet!"
Ein fragender Blick in die Runde "Wer folgt uns?"
Um Konrad eins auszuwischen, schubste Johann ihn etwas vor und meinte grinsend: "Hier, Konrad mag. Stimmt doch Konrad, oder??" und sah dabei fordernd zu ihm. "Ich muss mich um die Küche und den Garten kümmern", drehte sich um und machte schnurstracks kehrt.
"Ich, ehm, ja also da musste doch noch dringend was repariert werden", räusperte Konrad und sah zu, dass er so schnell wie möglich verschwand. "Außerdem muss doch hier jemand die Stellung halten, oder?", rief er noch beim Hinausrennen hinterher.
7. Durch die Barriere ins Ungewisse
Nadine, der das ganze langsam auf die Nerven ging, nickte Sebastian kurz zu und beide verschwanden durch die Barriere. Auf der anderen Seite angekommen sahen sie sich betroffen an.
"Wie kommen wir eigentlich zurück?", fragte Nadine. Sie starrten nämlich beim Umdrehen auf eine massive Wand.
"Ich denke, das klären wir, wenn wir wieder zurück wollen", meinte Sebastian und machte sich auch schon auf den Weg zum Schloss.
"Mann, ist das hier düster, keine Sonne, nur diffuses Licht, und Staub hat hier auch seit Hunderten von Jahren keiner mehr geputzt. Wir hätten vielleicht Waffen mitnehmen sollen oder wenigstens den anderen Bescheid sagen sollen", sagte Sebastian, während er langsam voran schritt.
"Na, als wir vor der Barriere standen, haben wir ja gefragt, wer mit will. Aber du hast recht, keiner hat gesehen, wie wir verschwunden sind. Die Angsthasen sind ja vorher getürmt. Da müssen wir wohl wieder einmal auf Lysinda und den Gnom hoffen."
Sebastian und Nadine gingen weiter zum Schloss, über die Zugbrücke, durch das offen stehende Tor in den Innenhof. "Mann, ist das hier still und es sieht völlig unbewohnt aus, hoffentlich ist es so auch!", sagte Nadine mit einem leichten Zittern in der Stimme.
"Da hinten bei den Arkadengängen scheint eine offene Tür zu sein. Dort können wir in das Gemäuer."
"Na dann lass uns gehen", sagte Sebastian und nahm seine Frau bei der Hand, währenddessen überlegten auf der anderen Seite der Barriere Lysinda und der Gnom, ob sie Sebastian und Nadine folgen sollten.
"Da fällt mir ein", hielt Lysinda den ungestümen Gnom auf, "das Mädchen hat von einem Buch berichtet - das Titelbild wies wohl auf Eismauern und Barrieren hin - aber sie konnten es nicht entziffern. Hilf mir mal, es zu suchen, sie haben es bestimmt hier irgendwo abgelegt. Vielleicht ist es ja in elfischer Schrift verfasst und wir können Wichtiges über die Barriere daraus entnehmen."
"Weil du grad elfisch sagst", zögerte der Gnom... "also mir is da was gegenüber Sebastian rausgerutscht. Er sollte es bald erfahren, dass er ein Halbelf ist."
"Ich weiß", erwiderte Lysinda. "Ich überleg schon die ganze Zeit, wie ich ihm das nur beibringe. Nadine hab ich es schon erzählt. Sie weiß es bereits."
"Lass sie uns erst einmal finden, dann können wir ja in Ruhe mit den Beiden darüber reden. Ich fühl mich doch genauso für ihn verantwortlich", erwiderte der Gnom liebevoll und nahm seine Lysinda in den Arm.
Daraufhin beugte er sich über das Buch und begann, die Einleitung zu entziffern.
"Hier steht, dass der erste Besitzer des Schlosses die Eisbarriere magisch erschaffen ließ, um seine Söhne, den wohl ersten Vampir, und seinen Bruder, den wohl ersten Werwolf, die von Zigeunern verflucht wurden, im alten Familienschloss einzusperren, damit sie den Menschen nicht schaden können, sie hätten in den letzten Jahren genug Unheil angerichtet. Die Barriere ist nur von dieser Seite zu durchschreiten und den Werwolf habe man zusätzlich noch in einem Kerker in Ketten gelegt. Einzig und allein Freude hatte er an seinem dritten Sohn, der geschützt von einem Karfunkelstein, keinem Fluch erlegen ist, im Gegensatz zu seinen Brüdern", übersetzte Lysinda. "Ich denke, wir müssen die beiden schnell finden, ich ahne Schreckliches, wenn der Werwolf noch da ist und sie ihn befreien, wird es schrecklich. Hol bitte ein paar Waffen, ich nehme das Buch mit und wir folgen den ’Kindern’ ."
Schnell kritzelte sie noch eine Nachricht für Johann und Konrad auf einen Zettel, und als ihr Mann mit Schwertern, Pfeil und Bogen, Messern und ein paar Fackeln zurück war, teilten sie alles unter sich auf und verschwanden in dem gähnenden Loch durch die Barriere.
Hinter der Eisbarriere tat sich ein gähnendes dunkles Loch auf und die Barriere schien seltsam durchsichtig zu 'irisieren'.
Sebastian nahm Nadine bei der Hand und trat mit ihr vor die Barriere. "Lasst uns herausfinden, was uns auf der anderen Seite erwartet!"
Ein fragender Blick in die Runde "Wer folgt uns?"
Um Konrad eins auszuwischen, schubste Johann ihn etwas vor und meinte grinsend: "Hier, Konrad mag. Stimmt doch Konrad, oder??" und sah dabei fordernd zu ihm. "Ich muss mich um die Küche und den Garten kümmern", drehte sich um und machte schnurstracks kehrt.
"Ich, ehm, ja also da musste doch noch dringend was repariert werden", räusperte Konrad und sah zu, dass er so schnell wie möglich verschwand. "Außerdem muss doch hier jemand die Stellung halten, oder?", rief er noch beim Hinausrennen hinterher.
7. Durch die Barriere ins Ungewisse
Nadine, der das ganze langsam auf die Nerven ging, nickte Sebastian kurz zu und beide verschwanden durch die Barriere. Auf der anderen Seite angekommen sahen sie sich betroffen an.
"Wie kommen wir eigentlich zurück?", fragte Nadine. Sie starrten nämlich beim Umdrehen auf eine massive Wand.
"Ich denke, das klären wir, wenn wir wieder zurück wollen", meinte Sebastian und machte sich auch schon auf den Weg zum Schloss.
"Mann, ist das hier düster, keine Sonne, nur diffuses Licht, und Staub hat hier auch seit Hunderten von Jahren keiner mehr geputzt. Wir hätten vielleicht Waffen mitnehmen sollen oder wenigstens den anderen Bescheid sagen sollen", sagte Sebastian, während er langsam voran schritt.
"Na, als wir vor der Barriere standen, haben wir ja gefragt, wer mit will. Aber du hast recht, keiner hat gesehen, wie wir verschwunden sind. Die Angsthasen sind ja vorher getürmt. Da müssen wir wohl wieder einmal auf Lysinda und den Gnom hoffen."
Sebastian und Nadine gingen weiter zum Schloss, über die Zugbrücke, durch das offen stehende Tor in den Innenhof. "Mann, ist das hier still und es sieht völlig unbewohnt aus, hoffentlich ist es so auch!", sagte Nadine mit einem leichten Zittern in der Stimme.
"Da hinten bei den Arkadengängen scheint eine offene Tür zu sein. Dort können wir in das Gemäuer."
"Na dann lass uns gehen", sagte Sebastian und nahm seine Frau bei der Hand, währenddessen überlegten auf der anderen Seite der Barriere Lysinda und der Gnom, ob sie Sebastian und Nadine folgen sollten.
"Da fällt mir ein", hielt Lysinda den ungestümen Gnom auf, "das Mädchen hat von einem Buch berichtet - das Titelbild wies wohl auf Eismauern und Barrieren hin - aber sie konnten es nicht entziffern. Hilf mir mal, es zu suchen, sie haben es bestimmt hier irgendwo abgelegt. Vielleicht ist es ja in elfischer Schrift verfasst und wir können Wichtiges über die Barriere daraus entnehmen."
"Weil du grad elfisch sagst", zögerte der Gnom... "also mir is da was gegenüber Sebastian rausgerutscht. Er sollte es bald erfahren, dass er ein Halbelf ist."
"Ich weiß", erwiderte Lysinda. "Ich überleg schon die ganze Zeit, wie ich ihm das nur beibringe. Nadine hab ich es schon erzählt. Sie weiß es bereits."
"Lass sie uns erst einmal finden, dann können wir ja in Ruhe mit den Beiden darüber reden. Ich fühl mich doch genauso für ihn verantwortlich", erwiderte der Gnom liebevoll und nahm seine Lysinda in den Arm.
Daraufhin beugte er sich über das Buch und begann, die Einleitung zu entziffern.
"Hier steht, dass der erste Besitzer des Schlosses die Eisbarriere magisch erschaffen ließ, um seine Söhne, den wohl ersten Vampir, und seinen Bruder, den wohl ersten Werwolf, die von Zigeunern verflucht wurden, im alten Familienschloss einzusperren, damit sie den Menschen nicht schaden können, sie hätten in den letzten Jahren genug Unheil angerichtet. Die Barriere ist nur von dieser Seite zu durchschreiten und den Werwolf habe man zusätzlich noch in einem Kerker in Ketten gelegt. Einzig und allein Freude hatte er an seinem dritten Sohn, der geschützt von einem Karfunkelstein, keinem Fluch erlegen ist, im Gegensatz zu seinen Brüdern", übersetzte Lysinda. "Ich denke, wir müssen die beiden schnell finden, ich ahne Schreckliches, wenn der Werwolf noch da ist und sie ihn befreien, wird es schrecklich. Hol bitte ein paar Waffen, ich nehme das Buch mit und wir folgen den ’Kindern’ ."
Schnell kritzelte sie noch eine Nachricht für Johann und Konrad auf einen Zettel, und als ihr Mann mit Schwertern, Pfeil und Bogen, Messern und ein paar Fackeln zurück war, teilten sie alles unter sich auf und verschwanden in dem gähnenden Loch durch die Barriere.