Gott und die Welt
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Leben und Tod gehören untrennbar zusammen. Deshalb habe ich auch keine Angst vor dem Tod. Obwohl ich nicht an Gott glaube, denke ich, jeder besitzt so etwas wie eine Seele. Nur was mit der nach dem Tode passiert weiß ich nicht. Das wird das interessante, wenn ich mal dahingehe. Auf alle Fälle werde ich etwas Neues kennenlernen.
MfG Wild:drink:
MfG Wild:drink:
MfG Wild

Hallo SindarielOriginal von Sildariel:
Aber wer hat je gesagt, dass sich Buddhismus mit z.b. dem Christentum widerspricht?
Folglich ist es egal, ob Gott an oberster Stelle steht oder die Energie, es macht keinen einzigen Unterschied. Der Einfachheit glaube ich einfach an Gott als oberstes Wesen, und bin so ein richtiger Christ.
Ich möchte hier gerne noch einmal die zwei oben aufgeführten Punkte aufgreifen...
Ich hoffe niemand sagt das sie sich widersprechen, denn sie ergänzen sich hervorragend
Muss denn immer jemand an oberster Stelle stehen? Sind Energie oder Gott nicht nur Wörter?? Schränken wir mit unserer Sprache nicht unser Denken und Dasein ein?
Ist man nur ein richtiger Christ, wenn man an GOTT glaubt?
Liebe Grüsse
[/quote]Cauri
Wer wagen will, sich zu kennen, muss verzichten, sich zu gefallen!
- Xajorkith
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Sildariel Stelloth, WaldelfinOriginal von Sildariel:
Dann müsstest du riesige Angst vor dem Tod haben, Castore. Denn wenn du zu wissen glaubst, das alles danach endet, na, dann würde ich mich an deiner Stelle von hunderten von Leibwächtern beschützen.
So gibt mir mein Glaube Gelassenheit und Verachtung des Todes. So fürchte ich mich vor sehr wenigen Dingen, und der Tod ist nicht darunter.
[/quote]
Also das hört man oft von den Gläubigen.
Ich zähle mich nicht dazu doch Angst vor dem Tod habe ich trotzdem nicht. Wieso auch. Wenn ich Tod bin weiß ich ja auch nichts mehr. Also was soll`s. Und warum soll ich daran Gedanken verschwenden?
Ich werde erstmal mein Leben so über die Bühne bringen, daß ich sagen kann ich habe mein Leben gelebt und hab dabei kein moralisches Gebot verletzt. Falls es dann doch weitergehen soll ...
... kann man dann immer noch weitersehen.
... weiß ich dann von mein vorherigen Leben.
Zuviel Spekulation für mich.[/quote]
Zitadelle Asgard / Nibelungea
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@ Castore
Zuallererst möchte ich Dir und all den anderen, die in dem Elissa-Gedenk-Thread gepostet haben, mein Mitgefühl ausdrücken. Daß Dich dieses Ereignis an einer Existenz Gottes zweifeln läßt, ist nur zu verständlich. Ich persönlich glaube nicht an `seine` Existenz als Übervater, aber jeder der möchte, kann das gerne tun. Man könnte wahrscheinlich sehr lange darüber diskutieren, ab wann die `Ungerechtigkeit` des Todes zutrifft (Mit 80 Jahren, mit 50 Jahren, man sollte ewig leben). Versteh` mich nicht falsch, ich versuche nicht die eine Erklärung für den Tod Elissas zu geben, das ist wahrscheinlich unmöglich.
Mit tiefem Mitgefühl
T.F.M.
Zuallererst möchte ich Dir und all den anderen, die in dem Elissa-Gedenk-Thread gepostet haben, mein Mitgefühl ausdrücken. Daß Dich dieses Ereignis an einer Existenz Gottes zweifeln läßt, ist nur zu verständlich. Ich persönlich glaube nicht an `seine` Existenz als Übervater, aber jeder der möchte, kann das gerne tun. Man könnte wahrscheinlich sehr lange darüber diskutieren, ab wann die `Ungerechtigkeit` des Todes zutrifft (Mit 80 Jahren, mit 50 Jahren, man sollte ewig leben). Versteh` mich nicht falsch, ich versuche nicht die eine Erklärung für den Tod Elissas zu geben, das ist wahrscheinlich unmöglich.
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mfG
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'honi soit, qui mal y pense!'
(Ein Schuft, der Schlechtes dabei denkt!)
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@ Cauri
Meiner Meinung nach muß man nicht an GOTT glauben, um ein richtiger Christ zu sein.
Ich denke, jeder muß für sich selbst entscheiden, woran er glaubt, und ob dieser Glauben jetzt aus dem Christentum kommt, aus dem Buddhimus, aus dem Islam, aus dem Judentum oder aus irgendeiner anderen Religion, oder so wie Du es machst aus einem Konglomerat der verschiedenen Glaubensrichtungen, ist zweitrangig.
mfG
T.F.M.
Meiner Meinung nach muß man nicht an GOTT glauben, um ein richtiger Christ zu sein.
Ich denke, jeder muß für sich selbst entscheiden, woran er glaubt, und ob dieser Glauben jetzt aus dem Christentum kommt, aus dem Buddhimus, aus dem Islam, aus dem Judentum oder aus irgendeiner anderen Religion, oder so wie Du es machst aus einem Konglomerat der verschiedenen Glaubensrichtungen, ist zweitrangig.
mfG
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[/quote]
Original von Sildariel:
So gibt mir mein Glaube Gelassenheit und Verachtung des Todes. So fürchte ich mich vor sehr wenigen Dingen, und der Tod ist nicht darunter.[/quote]
[/quote]
Original von Xajorkith:
Ich zähle mich nicht dazu doch Angst vor dem Tod habe ich trotzdem nicht.
[/quote]
Mal ehrlich...
Schreibt ihr das nur so oder seid ihr wirklich so bewundernswert?
Ich fürchte mich:(
Der Tod zieht einen Schlußstrich unter mein für mich sehr wertvolles Leben. Da gibt es dann nichts mehr zu rütteln und ich habe auch einiges zum Verantworten. Sicher meint mein Glaube dass hier dann ein neuer Abschnitt beginnt, Inkarnation, universelle Energie, oder neue Lebensform.... wer weiß.
NEIIIIN....ich kann noch nicht. Ich habe noch so viel vor und der Gedanke an sowas kann mir manchmal schon die Luft wegnehmen. Auch wenns noch so drunter und drüber geht auf dieser Welt - ich möchte uralt werden
und trotzdem wie ein Kind alles erfahren wollen. Es gibt doch noch soviel zu tun.
Manchmal war es schon verdammt knapp, aber ich LEBE und ich bin hier und jetzt und ich werde hier und jetzt gebraucht und brauche auch hier und jetzt alles mir erdenkliche um weiterzukommen!
Irgendwann vielleicht werde ich auch diese Aufgabe abgelegt haben und meine Gedanken werden verlöschen, wenn ich die Ruhe in mir spüre. Alles mir lieb und wertvolle lass ich dann dem ewigen Kreislauf dieser Welt.... und ich schweige.
[/quote]Bran, der Rabenschwarze
Der Mensch stirbt dann, wenn er sich selbst von der Quelle seines Seins abschneidet, nicht wenn die Seele den Körper verläßt. (Mahatma Ghandi)
Original von Sildariel:
So gibt mir mein Glaube Gelassenheit und Verachtung des Todes. So fürchte ich mich vor sehr wenigen Dingen, und der Tod ist nicht darunter.[/quote]
[/quote]
Original von Xajorkith:
Ich zähle mich nicht dazu doch Angst vor dem Tod habe ich trotzdem nicht.
[/quote]
Mal ehrlich...
Schreibt ihr das nur so oder seid ihr wirklich so bewundernswert?
Ich fürchte mich:(
Der Tod zieht einen Schlußstrich unter mein für mich sehr wertvolles Leben. Da gibt es dann nichts mehr zu rütteln und ich habe auch einiges zum Verantworten. Sicher meint mein Glaube dass hier dann ein neuer Abschnitt beginnt, Inkarnation, universelle Energie, oder neue Lebensform.... wer weiß.
NEIIIIN....ich kann noch nicht. Ich habe noch so viel vor und der Gedanke an sowas kann mir manchmal schon die Luft wegnehmen. Auch wenns noch so drunter und drüber geht auf dieser Welt - ich möchte uralt werden
Manchmal war es schon verdammt knapp, aber ich LEBE und ich bin hier und jetzt und ich werde hier und jetzt gebraucht und brauche auch hier und jetzt alles mir erdenkliche um weiterzukommen!
Irgendwann vielleicht werde ich auch diese Aufgabe abgelegt haben und meine Gedanken werden verlöschen, wenn ich die Ruhe in mir spüre. Alles mir lieb und wertvolle lass ich dann dem ewigen Kreislauf dieser Welt.... und ich schweige.
[/quote]Bran, der Rabenschwarze
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Brân ...fliegt in die dunkle Nacht hinaus... cora cora[/center]

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Hi Bran,
sicher hast du etwas recht. Von Xajorkith glaube ich kaum, dass er vor dem Tod keine Furcht hat. Da ist mir seine Erläuterung falsch. Denn wenn er glaubt, dass das Leben irgendwann nicht mehr weitergehen wird, d.h. wenn er gestorben ist, dann müsste er doch irgendwie schon Angst davor haben.
Mit meiner fehlenden Angst vor Tod meinte ich aber nicht, dass ich keine Angst von den möglichen Todesqualen habe, sondern ich fürchte mich nicht davor, zu sterben. Das kann ich irgendwie nicht in Worte kleiden. Vielleicht verstehst du es ja trotzdem.
@Cauri: Ich glaube jetzt zum ersten Mal mittels des Internets jemanden wirklich ganz zu verstehen.
[/quote]Sildariel Stelloth, Waldelfin
sicher hast du etwas recht. Von Xajorkith glaube ich kaum, dass er vor dem Tod keine Furcht hat. Da ist mir seine Erläuterung falsch. Denn wenn er glaubt, dass das Leben irgendwann nicht mehr weitergehen wird, d.h. wenn er gestorben ist, dann müsste er doch irgendwie schon Angst davor haben.
Mit meiner fehlenden Angst vor Tod meinte ich aber nicht, dass ich keine Angst von den möglichen Todesqualen habe, sondern ich fürchte mich nicht davor, zu sterben. Das kann ich irgendwie nicht in Worte kleiden. Vielleicht verstehst du es ja trotzdem.
@Cauri: Ich glaube jetzt zum ersten Mal mittels des Internets jemanden wirklich ganz zu verstehen.
Faszination über Glück.
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Und warum kannst du das nicht glauben. Und wieso ist meine Erläuterung falsch. Wieso soll ich Angst haben.Original von Sildariel:
Von Xajorkith glaube ich kaum, dass er vor dem Tod keine Furcht hat. Da ist mir seine Erläuterung falsch. Denn wenn er glaubt, dass das Leben irgendwann nicht mehr weitergehen wird, d.h. wenn er gestorben ist, dann müsste er doch irgendwie schon Angst davor haben.
Du siehst - es ist eine andere Ansichtsweise.
Nur gesteht man diese den andersdenkenden nicht zu.
Immer dieses missionarische dabei.
Mal soll man vor Angst schlottern dann tut man einen Leid usw. usf.
Man sollte auch akzeptieren können.
Wenn ich schreibe, das ich keine Angst vorm Tod habe heißt das noch lange nicht das ich keinen Sinn mehr in meinen Leben sehe. Ich habe auch noch viel zu tun und möchte viel erleben.
Doch wenn ich Tod bin weiß ich das auch nicht mehr und kann mir keine Gedanken drum machen.
Also ich schreib jetzt nicht das mir andere Leid tun weil sie von Gott und Energien usw reden.
[/quote]
Zitadelle Asgard / Nibelungea
Hallo Ihr Lieben,
nun polar-wolf, daß sind ziemlich schwere Fragen, aber ich werd mal versuchen, was dazu zu sagen:
zu Frage 1: Ob es einen Gott gibt, darüber bin ich mir nicht sicher, d.h. ich glaube nicht an einen Gott (egal welchen), aber ich kann auch nicht ausschließen, daß es einen gibt. Da ich in dieser Frage eine Skeptikerin bin, müßte er wahrscheinlich, wenn es ihn gibt vor meinen Augen tanzen...
Allerdings wären für mich dann erst recht viele Fragen offen, wenn es einen Gott gibt. Warum tut er dies und jenes nicht, was könnte er tun, warum trifft er eine Entscheidung so und nicht anders etc..
Denn ich würde mir auch in diesem Fall selbst das Recht zugestehen, einen Gott zu hinterfragen.
zu Frage 2: Eine Antwort darauf werde ich wohl erst nach meinem Tod haben und dann kann ich sie, denke ich, leider nicht mehr posten.
zu Frage 3: Ob es den Gott der Bibel gibt, kann ich ebenso gut oder schlecht beantworten wie die Frage 1. Allerdings würde es mich wundern, daß es einen Gott geben kann, der die manchmal recht unterschiedlichen Standpunkte des alten und neuen Testaments in sich vereinen kann. Doch für dieses Problem gibt es ja vielleicht diese Dreifaltigkeit.
zu Frage 4: Da kann ich mich dem anschließen, was bereits von Khamul und einigen anderen hier gepostet wurde. Jeder Mensch sollte mit seinem Glauben oder seiner Weltanschauung glücklich werden. Nach dem Glauben oder der Weltanschauung allein kann ich einen Menschen jedenfalls nicht beurteilen.
Ich denke, daß ich auf Grund meiner inneren Stimme (frat mich aber nicht, wo diese herkommt und wie sie sich zusammensetzt, Gesellschaftsmoral, auch christliche Anschauungen sind sicher darunter-) jedoch eine subjektive Einstellung zur Definition von Gut und Böse habe und mir danach eine Meinung über Menschen bilde. Für mich zählen in diesem Punkt Taten mehr als Worte.
zu Frage 5: Diese Frage beschäftigt mich weniger. Ich glaube nicht direkt an ein "jüngstes Gericht" im Sinne des christlichen Glaubens wie ich auch nicht an einen Gott glaube.
Solange ich mir selbst gegenüber ehrlich bin und immer daran arbeite, meine Auffassung von einem guten Lebensstil und Verhalten umzusetzen, also mir selbst ins Gesicht sehen kann, bin ich zufrieden.
Sollte ich tatsächlich nach meinem Tod dafür beurteilt werden, könnte ich damit "leben".
zu Frage 6: Ich bin auf der Suche bzw. dabei, mir einen Sinn für mein Leben zu überlegen. Ob wir Menschen aus einem bestimmten Grund erschaffen wurden bzw. uns entwickelt haben, kann ich jedenfalls genauso wenig beantworten, wie die Fragen 1,3 und 5.
mit lieben Grüßen
Tara
[/quote]Die Welt ist rund
[ Dieser Beitrag wurde von Tara am 10.05.2002 editiert. ]
liebe Grüße
Tara
Willst Du eine Stunde glücklich sein, geh schlafen. Willst Du einen Tag glücklich sein, geh spielen. Willst Du jedoch Dein Leben lang glücklich sein, liebe Deine Arbeit.
Tara
Willst Du eine Stunde glücklich sein, geh schlafen. Willst Du einen Tag glücklich sein, geh spielen. Willst Du jedoch Dein Leben lang glücklich sein, liebe Deine Arbeit.
- Castore
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Wir sind nun mal im Jahr 20??. Ich bin alt geworden, habe Falten bekommen und dauernd Rückenschmerzen. Eines Tages hört mein Herz auf zu schlagen, meine körperlichen Funktionen erschlaffen, mein Blutkreislauf kommt zum Stillstand. Ich werde kalt, blass und sterbe. Doch hat mich dieses Blut, welches nun langsam hässliche Flecken auf meinem Körper hinterlässt, nicht lange genug mit Sauerstoff versorgt ? Haben mich meine, nun unnützen, Beine nicht weit genug getragen ? Hat mein Herz nicht lange genug gepumpt ? Doch. Wenn ich sterbe, dann habe ich genug erfahren. Ich fürchte mich nicht vor dem Tot, weil ich weiss, dass er kommt. Irgendwann. Soll ich die Zeit nicht bis dahin nutzen ohne daran zu denken ? Ich weiss doch dass es passiert. Wie es passiert und was danach ist (wenn da was ist), ist doch egal. Und wenn ich heute sterbe, so weiss ich, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt ein erfülltes Leben hatte. Demnach bin ich zufrieden mit dem was ich hatte.[/quote]Bye
Cast;(re (Der zur Zeit riesig traurig ist.)
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Schlauer Spruch des Jahres 2013:
"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)
Cast
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Genau das meinte ich mit uralt werden und genau dann werde ich zufrieden und ruhig mich meinem Schicksal ergeben. Irgendwann einmal macht jeden diese Welt alt.Original von Castore:
Wir sind nun mal ....
Doch wer weiß, ob dieses Schicksal nicht schon morgen ist? Viel zu früh, sei es ein Unfall, oder eine plötzliche Krankheit.
Als sich damals (Ich war 18 oder so) unser Auto mit über hundert Sachen überschlug und in die Bäume krachte hatte ich jedenfalls nur einen Gedanken....
Es ist unerklärlich, sowas wie eine Urkraft im Universum, die mich antreibt und wenn ich auch noch so oft denke ich lenke mein Leben, dann belehrt mich manches auf Neue...
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Der Mensch stirbt dann, wenn er sich selbst von der Quelle seines Seins abschneidet, nicht wenn die Seele den Körper verläßt. (Mahatma Ghandi)
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Brân ...fliegt in die dunkle Nacht hinaus... cora cora[/center]

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Niemand kann sein Leben lenken. Das habe ich nie behaupten. Aber solange ich eigene Entscheidungen treffen kann und selber die altäglichsten Sachen machen kann, wie Z.B. Atmen, so werde ich es tun. Und wenn ich es nicht mehr machen kann -egal wann- dann ist es halt so. Doch bis zu diesem Zeitpunkt, werde ich leben und nicht in Gedanken tausend Tode sterben. Dazu ist mir meine Zeit nämlich zu kostbar. [/quote]Bye
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[ Dieser Beitrag wurde von Castore am 10.05.2002 editiert. ]
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@ Castore
Ich glaube Dich zu verstehen.
Nur sterbe ich deshalb in Gedanken nicht tausend Tode weil ich meine dass ich den Tod fürchte. Es ist vielmehr die Sehnsucht nach dem Leben, die mich verzehrt, jeder Tag ein Geschenk, jeder Augenblick eine neue Erfahrung.
Das Leben bedeutet mir so viel, dass ich es gerne tue. Ich sehe daher den Tod als große Aufgabe und das sogar im doppelten Wortsinn - ich gebe mich nämlich selbst auf.
Wenn es dann soweit ist werde ich sehen ob ich der Aufgabe gewachsen bin....
...wir werden es alle einmal sehen
[/quote]Bran, der Rabenschwarze
Heaven is not what it is said to be
Hell is not what it is said to be
The saved are not forever happy
The damned are not forever lost
Ich glaube Dich zu verstehen.
Nur sterbe ich deshalb in Gedanken nicht tausend Tode weil ich meine dass ich den Tod fürchte. Es ist vielmehr die Sehnsucht nach dem Leben, die mich verzehrt, jeder Tag ein Geschenk, jeder Augenblick eine neue Erfahrung.
Das Leben bedeutet mir so viel, dass ich es gerne tue. Ich sehe daher den Tod als große Aufgabe und das sogar im doppelten Wortsinn - ich gebe mich nämlich selbst auf.
Wenn es dann soweit ist werde ich sehen ob ich der Aufgabe gewachsen bin....
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Ich weiss ja nicht, wies euch geht, aber ich hatte schon während einer Krankheit wegen einem begleitenden Kreislaufkollaps bei extrem hohem Fieber berechtigte Todesangst .
Das heisst: Das Herz rast wie verrückt, ich sauge Luft in die Lungen, aber sie scheint nicht anzukommen, überall Schweiss am Körper, meine Beine knicken, mir ist schwindlig und furchtbar schlecht und es kriecht so ein Gefühl langsam über den ganzen Körper, das immer manifester wird und schreit Panik PANIK - und das Herz schlägt noch schneller und Verwandte stehen um einen rum und der Arzt schaut besorgt und schießt noch eine Spritze nach - und die Aufregung aller verstärkt deine noch, weil du WEISST, jetzt ist was verdammt nicht in Ordnung und die PANIK wird noch viel stärker....
Wenn der Körper zu versagen droht, dann sagt keiner mehr cool und lässig `ich hab keine Angst`. Ich sagte das früher auch. Seit diesem Erlebnis weiss ich, was für ein Quatsch das ist und ahne, wie sich Herzkranke Leute fühlen müssen, die seit Jahren einmal in der Woche ihre Kreislaufattacke haben....
Todesangst ist ein so starkes Gefühl, dass meiner Meinung keiner drüber reden sollte, der sie nicht hatte - weil sie völlig irrational ist - deshalb hats überhaupt keinen Sinn, hier nüchtern drüber zu diskutieren, ob man sich fürchten will oder nicht. Wäre genauso als würde man mit einem Mönch über Sex reden oder mit einem blinden über die Sonne....
Nur so meine Meinung....
Wolfi
PS.: Natürlich hats keinen Sinn, sich jetzt ständig in Gedanken daran zu verzehren - aber zu behaupten *ich hab kein e Angst vor dem Tod* ist an sich aus meiner Sicht eine sehr kühne Aussage....
[ Dieser Beitrag wurde von Wolfi am 10.05.2002 editiert. ]
Das heisst: Das Herz rast wie verrückt, ich sauge Luft in die Lungen, aber sie scheint nicht anzukommen, überall Schweiss am Körper, meine Beine knicken, mir ist schwindlig und furchtbar schlecht und es kriecht so ein Gefühl langsam über den ganzen Körper, das immer manifester wird und schreit Panik PANIK - und das Herz schlägt noch schneller und Verwandte stehen um einen rum und der Arzt schaut besorgt und schießt noch eine Spritze nach - und die Aufregung aller verstärkt deine noch, weil du WEISST, jetzt ist was verdammt nicht in Ordnung und die PANIK wird noch viel stärker....
Wenn der Körper zu versagen droht, dann sagt keiner mehr cool und lässig `ich hab keine Angst`. Ich sagte das früher auch. Seit diesem Erlebnis weiss ich, was für ein Quatsch das ist und ahne, wie sich Herzkranke Leute fühlen müssen, die seit Jahren einmal in der Woche ihre Kreislaufattacke haben....
Todesangst ist ein so starkes Gefühl, dass meiner Meinung keiner drüber reden sollte, der sie nicht hatte - weil sie völlig irrational ist - deshalb hats überhaupt keinen Sinn, hier nüchtern drüber zu diskutieren, ob man sich fürchten will oder nicht. Wäre genauso als würde man mit einem Mönch über Sex reden oder mit einem blinden über die Sonne....
Nur so meine Meinung....
Wolfi
PS.: Natürlich hats keinen Sinn, sich jetzt ständig in Gedanken daran zu verzehren - aber zu behaupten *ich hab kein e Angst vor dem Tod* ist an sich aus meiner Sicht eine sehr kühne Aussage....
[ Dieser Beitrag wurde von Wolfi am 10.05.2002 editiert. ]
Ich glaube, ich weiß was Bran meint ... JETZT möchte ich auch noch nicht sterben, das Leben ist noch viel zu schön. Aber ich denke wenn ich nochmal so 20 - 30 Jährchen hinter mich gebracht habe und vor allem noch so Sachen erlebt habe und mitmache wie in den letzten Jahren, dann gehe ich gerne - dann hab ich mein Leben gelebt, Erfahrungen gesammelt, hoffentlich meinen Sohn auf den Weg gebracht und kann beruhigt loslassen. Vielleicht kann auch der Gedanke tröstlich sein, dass man nicht mehr leben MUSS.
Nixe
Nixe
Hm - ich hab mal von einem Mediziner gehört, dass der Körper da genug Endorphine ausschüttet, um es "erträglich" zu machen (weiß nicht welches Wort besser passen würde). Aber ob das so stimmt? Obwohl - wenn du dir Leute anhörst, die schon fast tot waren oder klinisch tot waren - die haben eigentlich auch nichts Schreckliches berichtet.
Nixe
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@ Siladriel:
Sorry, bitte nicht persönlich nehmen, aber dein letzer Post ist für mich nur ein Eingeständnis der typischen kirchlich-christlichen Intoleranz. "Unser Gott macht unsterblich, unser Gott nimmt die Angst vor dem Tod, er ist der beste und einzigste der das kann".
Das ist mE nicht richtig. Jede Religion und auch manch humanistisches Weltbild vermag das ebenfalls. Glaub mir, ich weiß, wie du denkst, ich war auch mal soweit im christlichen Glauben verwurzelt, daß ich dachte, nur der Gedanke an ein Leben nach dem Tod macht den Gedanken an den Tod erträglich... Aber im Nachhinein war es genau umgekehrt. Denn ich glaubte immer, ich düfte noch nicht sterben, weil ich noch nicht genug Gutes getan habe, ich ein schlechter Mensch bin etc. Also hatte ich im Endeffekt viel mehr Angst vor dem Tod, als vorher.
Mittlerweile betrachte ich den Tod anders. Jetzt ist er für mich das Ende. Das Ende meiner bewußten Existenz, meiner Selbst. Meine "Energie" wird heimkehren in den Schoß der grossen einen Mutterenergie, aus der sie geboren wurde und ich werde aufhören zu sein. Ich, die ich nur ein Gefäß für diese Energie bin. Die mich jeden Tag mit diesem Leben beschenkt. Ich kann dieses Geschenk annehmen, kann es genießen, aber wenn es einmal nicht mehr sein sollte... so what?
Natürlich habe ich auch Angst vor dem Sterben, ich habe Angst davor ein Pflegefall zu werden, an Geräte angeschlossen zu werden und nur noch dahinzuvegetieren. Habe Angst vor den Schmerzen, die der Tod vielleicht mit sich bringt. Aber Angst vor dem Tod selbst? Angst vor dem Ende der Existenz? Nein, nicht wirklich. Sicher, ich möchte noch viel erleben, so viel, daß ich weiß, ich werde nicht alles schaffen, aber das macht doch nichts. Ich mache, wozu ich Lust habe, ich lebe im Augenblick und versuche aus allem das Beste zu mache und bin glücklich kann es einen schöneren Sinn im Leben geben? Wer glücklich ist, teilt auch Glück aus. Ich bin gelassener geworden, kann anderen zuhören, auf sie eingehen, ihnen helfen, mit ihnen fühlen (was so viele verstockte Christen nicht können, ich kenn dich aber nicht genug um zu wissen, wie du bist).
Ich glaube, viele wissen gar nicht, was für ein befreiendes Gefühl es sein kann, auf einem Berg / Hochhaus / Fensterbrett egal was zu sitzen / stehen den Mond anzuschauen und sich vorzustellen zu fliegen... loszulassen, frei zu sein. So brutal das klingt, dieses Gefühl gibt mir Kraft. Die Kraft weiterzuleben. Wenn du so willst, gibt mir der Tod die Kraft die schweren Stunden zu überstehen, denn ich weiß, es hat einen Sinn das ich mich anstrenge, den schwereren Weg zu gehen. Nämlich den Sinn, daß ich nicht unendlich viel Zeit habe, alles hier zu tun.
@ Xajorkith: Ich kann mir das gut vorstellen, ich kenne zu viele Menschen, die nicht religiös sind und weniger Angst vor dem Tod haben als die Gläubigen, ganz einfach, weil sie gut (im Sinn von schön) gelebt haben. Freut mich für dich
Soviel von mir zum Thema "Sterben" und "Tod".
Gruß
Anni
[/quote]Die Zukunft kommt von selbst, der Fortschritt nicht (George Lúkas)
Sorry, bitte nicht persönlich nehmen, aber dein letzer Post ist für mich nur ein Eingeständnis der typischen kirchlich-christlichen Intoleranz. "Unser Gott macht unsterblich, unser Gott nimmt die Angst vor dem Tod, er ist der beste und einzigste der das kann".
Das ist mE nicht richtig. Jede Religion und auch manch humanistisches Weltbild vermag das ebenfalls. Glaub mir, ich weiß, wie du denkst, ich war auch mal soweit im christlichen Glauben verwurzelt, daß ich dachte, nur der Gedanke an ein Leben nach dem Tod macht den Gedanken an den Tod erträglich... Aber im Nachhinein war es genau umgekehrt. Denn ich glaubte immer, ich düfte noch nicht sterben, weil ich noch nicht genug Gutes getan habe, ich ein schlechter Mensch bin etc. Also hatte ich im Endeffekt viel mehr Angst vor dem Tod, als vorher.
Mittlerweile betrachte ich den Tod anders. Jetzt ist er für mich das Ende. Das Ende meiner bewußten Existenz, meiner Selbst. Meine "Energie" wird heimkehren in den Schoß der grossen einen Mutterenergie, aus der sie geboren wurde und ich werde aufhören zu sein. Ich, die ich nur ein Gefäß für diese Energie bin. Die mich jeden Tag mit diesem Leben beschenkt. Ich kann dieses Geschenk annehmen, kann es genießen, aber wenn es einmal nicht mehr sein sollte... so what?
Natürlich habe ich auch Angst vor dem Sterben, ich habe Angst davor ein Pflegefall zu werden, an Geräte angeschlossen zu werden und nur noch dahinzuvegetieren. Habe Angst vor den Schmerzen, die der Tod vielleicht mit sich bringt. Aber Angst vor dem Tod selbst? Angst vor dem Ende der Existenz? Nein, nicht wirklich. Sicher, ich möchte noch viel erleben, so viel, daß ich weiß, ich werde nicht alles schaffen, aber das macht doch nichts. Ich mache, wozu ich Lust habe, ich lebe im Augenblick und versuche aus allem das Beste zu mache und bin glücklich kann es einen schöneren Sinn im Leben geben? Wer glücklich ist, teilt auch Glück aus. Ich bin gelassener geworden, kann anderen zuhören, auf sie eingehen, ihnen helfen, mit ihnen fühlen (was so viele verstockte Christen nicht können, ich kenn dich aber nicht genug um zu wissen, wie du bist).
Ich glaube, viele wissen gar nicht, was für ein befreiendes Gefühl es sein kann, auf einem Berg / Hochhaus / Fensterbrett egal was zu sitzen / stehen den Mond anzuschauen und sich vorzustellen zu fliegen... loszulassen, frei zu sein. So brutal das klingt, dieses Gefühl gibt mir Kraft. Die Kraft weiterzuleben. Wenn du so willst, gibt mir der Tod die Kraft die schweren Stunden zu überstehen, denn ich weiß, es hat einen Sinn das ich mich anstrenge, den schwereren Weg zu gehen. Nämlich den Sinn, daß ich nicht unendlich viel Zeit habe, alles hier zu tun.
@ Xajorkith: Ich kann mir das gut vorstellen, ich kenne zu viele Menschen, die nicht religiös sind und weniger Angst vor dem Tod haben als die Gläubigen, ganz einfach, weil sie gut (im Sinn von schön) gelebt haben. Freut mich für dich
Soviel von mir zum Thema "Sterben" und "Tod".
Gruß
Anni
Carpe diem...
- Xajorkith
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@Wolfi
Auch ich stand dem Tode schon sehr Nahe. Zwar nicht in deiner Form doch in Form von Ertrinken.
Desweiteren habe ich mir die Worte von Cürd Jürgens zu eigen gemacht.
(von dem ich sonst absolut nichts halte)
Diese Worte hat Manni schon beschrieben. Das muß man klar auseinander halten. Trifft mich ein Blitz, dürfte es das gewesen sein und ohne viel tamtam. Hatte ich ein erfülltes Leben ...
... von vielen älteren Menschen hört man das sie des Lebens müde sind. Da mache ich mir ebenfalls keine Gedanken. Das einzige was bleibt sind solche Sachen was du in einem Beispiel aufgeführt hast.
Hab dank für deine Worte Delta. Selbst wenn ich mich dem jügsten Gericht stellen muß/sollte/wie auch immer so brauche ich das Urteil nicht fürchten. (Meine Überzeugung).[/quote]
[ Dieser Beitrag wurde von Xajorkith am 11.05.2002 editiert. ]
Auch ich stand dem Tode schon sehr Nahe. Zwar nicht in deiner Form doch in Form von Ertrinken.
Desweiteren habe ich mir die Worte von Cürd Jürgens zu eigen gemacht.
(von dem ich sonst absolut nichts halte)
Diese Worte hat Manni schon beschrieben. Das muß man klar auseinander halten. Trifft mich ein Blitz, dürfte es das gewesen sein und ohne viel tamtam. Hatte ich ein erfülltes Leben ...
... von vielen älteren Menschen hört man das sie des Lebens müde sind. Da mache ich mir ebenfalls keine Gedanken. Das einzige was bleibt sind solche Sachen was du in einem Beispiel aufgeführt hast.
Hab dank für deine Worte Delta. Selbst wenn ich mich dem jügsten Gericht stellen muß/sollte/wie auch immer so brauche ich das Urteil nicht fürchten. (Meine Überzeugung).[/quote]
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Zitadelle Asgard / Nibelungea





