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Verfasst: Sa 14.09.2002 - 21:42
von GoldenAngel
Das ist ganz einfach erklärt.
1. Ich steh mit der Rechtschreibung auf absoluten Kriegsfuß, und wenn ich mal was richtig schreibe ist das schon ein kleinesn wunder.
2. Ich Tippe meistens zimlich schnell und dann komt es schon mal vor das der eine Finger schneller auf eine Taste kommt als eigendlich geplant. Und dann sind die Wörter immer durcheinander.

Ich hoffe ihr könt meine Posts trotzdem lesen.
ICh werde versuchen mich zu bessern.

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 22:03
von Frigg
Ist okay,Aber Du musst zugeben,dass es bei Dir ziemlich extrem ist.wünsch Dir viel Erfolg beim weiterlernen.Gruss FriggPS:also irgendwas stimmt trotzdem nicht,99,9von deinen Posts sind mehr als falsch,nur ab und zu stolpert man mal über einen richtigen.Und die richtigen sind perfekt(seltsam oder)?( ?( ?(

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 22:20
von Radagast
Original von mara:
Tut mir doch bitte den Gefallen und stellt so etwas nicht immer als "Wahrheit" dar. Es entspricht Eurem Glauben, mehr auch nicht. Dann schreibt meinetwegen: Ich glaube, dass... Aber nicht: Es ist so und so. Oder liefert mir Beweise für Eure Aussagen. ;)
Mara, ich weiß zwar nicht mehr die genaue Quelle, aber ich habe mal von einer wissenschaftlichen Untersuchung gelesen, dass der Mensch bei seinem Tod eine plötzliche Gewichtsabnahme von etwa 50 Gramm hat. Ob dies nun mit dem entweichen der Seele zu tun hat, sei dahingestellt. Es wäre aber eine mögliche Erklärung. Ich mein es war irgend wann ein Artikel in Spektrum der Wissenschaft. Ich hoffe dass ich den Artikel noch finde, dann poste ich es hier nochmal mit Quellenangabe.
Das Posts über ein solches Thema immer nur die persönliche Meinung wiedergeben sollte eigentlich jedem klar sein. Das nochmal extra zu betonen halte ich nicht unbedingt für notwendig.

Radagast der Braune

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 22:50
von Silverstar
[quote]
Original von Linny88:
Wenn der Mensch nie sterben würde, wäre die Erde schon seit 100 Jahren überfüllt und von Krnkheit und Hunger gezeichnet gewesen, schlimmer als heute.

Verfasst: So 15.09.2002 - 05:50
von Linny88
Man stirbt zwar nie, aber man leidet, schlimmer noch als jetzt, weil man wissen würde, dass es nie enden würde

Verfasst: So 15.09.2002 - 17:32
von RolandIV
Also ich habe vor dem Tod eigentlich überhaupt keine Angst, aber die Erlösung ist er für mich auch nicht.
Also wenn er zum Beispiel "kommen" würde, würde ich ihn nicht "wegschicken" sondern die Chance erfassen, etwas neues zu Erleben. Wenn er nicht "kommen" würde, würde ich ihn auch nicht "rufen". So siehts mit mir aus.

Verfasst: So 15.09.2002 - 19:39
von dpa
@Roland du sagst du hättest keine Angst vor dem Tod du würdes ihn nicht "weck schicken" weil du die gelegenheit ergreifen würdest etwas neues zu erfahren aber hättest du keine Angst vor der Ungewissheit Könntest du alle schönen Dinge der welt hinter dir lassen ohne zu wissen das du ersatz findest in himmel hölle o.ä. :shock1:

Verfasst: Mo 16.09.2002 - 13:00
von Gandalf
Das ist sowieso ein schwieriges Thema.
Ich denke, je empfänglicher ein Mensch für etwas völlig Neues ist, desto einfacher kommt er auch mit dem Tod klar.
Ich denke, unsere Lebensspanne gibt uns mehr als genug Zeit, um zu leben, uns zu entfalten und vielleicht auch etwas Gutes in diese Welt zu bringen. Am Ende dieser Lebensspanne kann man getrost diesem "Unbekannten" gegenübertreten ...
und bis dahin heißt es :hammer::heul3::drink:
Euer Gandalf

Verfasst: Mo 16.09.2002 - 13:32
von Linny88
Aber der Tod ist unbekannt ,weil alles vor unserer Geburt aus dem Gedächtnis gelöscht wurde. Ich wette, dass es uns alle schon einmal irgendwo gab und wir starben und zurückkamen.

Verfasst: Mo 16.09.2002 - 14:43
von GoldenAngel
[quote]
Original von Linny88:
Ich wette, dass es uns alle schon einmal irgendwo gab und wir starben und zurückkamen.

Verfasst: Mo 16.09.2002 - 19:55
von Linny88
Schon, aber Menschen haben die Angewohnheit, das zu wollen ,was sie gerade nicht haben.

Verfasst: Mo 16.09.2002 - 23:17
von mara
Original von Radagast:
Das Posts über ein solches Thema immer nur die persönliche Meinung wiedergeben sollte eigentlich jedem klar sein. Das nochmal extra zu betonen halte ich nicht unbedingt für notwendig.
Hallo, Radagast! :)

Dass Dich das nicht stört, ist mir klar, da Du diesen Glauben ja wohl teilst. Aber mich stört es sehr wohl. Das letzte Post von Linny ist wieder ein Beispiel dafür.
Aber der Tod ist unbekannt ,weil alles vor unserer Geburt aus dem Gedächtnis gelöscht wurde.
Das werden die hirnrissigsten Theorien dargestellt, als wären es wissenschaftlich belegte Tatsachen. Wenn ich manche Beiträge hier lese, denke ich, wir sind noch im Mittelalter und das Zeitalter der Aufklärung hätte es nie gegeben... :rolleyes:

Edit: Noch was vergessen... Das mit den 50g halte ich für kompletten Humbug. Es stellt sich allein schon die Frage, wie man das denn gemessen haben will... "Ähm, Herr Müller... Laut Aussage Ihres untersuchenden Arztes werden sie in den nächsten 2 Stunden vermutlich sterben. Wären sie vielleicht so nett, sich schon mal auf unsere Präzisionswaage zu legen? Wir würden gern Ihr Gewicht kurz vor dem Tod mit dem kurz danach vergleichen... " I)

Liebe Grüße!

mara

Verfasst: Mo 16.09.2002 - 23:51
von Ein_Yak
Original von mara:
Das werden die hirnrissigsten Theorien dargestellt, als wären es wissenschaftlich belegte Tatsachen. Wenn ich manche Beiträge hier lese, denke ich, wir sind noch im Mittelalter und das Zeitalter der Aufklärung hätte es nie gegeben...
Hey Mädels!

@ mara:

So sehr ich Deine Position auch teile, denke ich, sollten grundverschiedene Dinge nicht durcheinander gebracht werden.

Seele ist ein Begriff, der sich wissenschaftlichen Maßstäben vollkommen entzieht. Das läßt sich wissenschaftlich weder belegen noch negieren. Wissenschaft beruht auf einem in sich geschlossenem System logischer Schlüsse. Klingt jetzt sehr oberlehrermäßig, sorry. Also als Psychologiestudentin weißt Du ja um die die Geltungskriterien von Experimenten. Genaugenommen stellen diese Geltungskriterien einen Katalog rationaler Regeln dar, die es ermöglichen, das, was man überprüfen will, von persönlichen Einflüssen freizuhalten.

Seele hat mit Wissenschaft gar nichts zu tun. Der Begriff Seele unterliegt in hohem Maße den individuellen Interpretationen.

Sie können Dir keine "Beweise" liefern, weil ihre Belege in einer durchweg andersartigen Weise schlüssig sind, das hat mit Rationalität und Logik nix zu tun. Und Du kannst diese "Beweise" nicht akzeptieren, so gut oder schlecht sie sein mögen, weil Deine Argumentation und Deine Begründungen dafür keinen Raum bieten. Ist nicht so gemeint, daß Du engstirnig wärest, sondern, daß es in den Denkstrukturen unüberbrückbare Barierren zwischen diesen Begründungszusammenhängen gib. Das bedeutet aber auch, daß diejenigen, die der Seele eine enorme Bedeutung zukommen lassen, genausowenig engstirnig sind. Und deshalb muß man nicht unbedingt mit der Aufklärungskeule und dem Mittelalter kommen. Letztlich sind es Lebens- und Welterklärungen, die man nachvollziehen oder ablehnen kann.

Einen Post vorher war das weitaus differenzierter, als Du den Wahrheitsanspruch angezweifelt hast!!!

Verfasst: Di 17.09.2002 - 06:10
von Linny88
Die Seele wiegen: Darauf kommen nur die irren Amis und ich halte es für Humbug. Ich sage , der Mensch verliert Blut und wird dadurch leichter.

Verfasst: Di 17.09.2002 - 12:34
von GoldenAngel
[quote]
Original von Linny88:
Die Seele wiegen: Darauf kommen nur die irren Amis und ich halte es für Humbug. Ich sage , der Mensch verliert Blut und wird dadurch leichter.

Verfasst: Di 17.09.2002 - 12:47
von mara
Hallo, Yak! :)

Ich verstehe schon, was Du meinst und im Grunde hast Du auch Recht. Mein letztes Posting war wirklich ein bisschen zu extrem. Liegt daran, dass ich momentan in einer etwas sarkastischen Stimmung bin.

Übrigens ist es nicht so, dass ich meine, Menschen hätten keine Seelen. Das ist ja auch immer eine Definitionsfrage. "Seele" ist für mich alles, was zum Menschen gehört, aber nicht körperlich ist. Sein Bewusstsein, seine Gedanken und Gefühle, seine Erinnerungen, Träume, Ahnungen. Das muss also nichts Religiöses oder Mysteriöses an sich haben. Es ist einfach ein Teil von uns. Wer aber sagt, Der Körper sei NUR eine Hülle der Seele, wird meiner Meinung nach beidem nicht gerecht. Denn nur beides miteinander, der Körper und die "Seele" oder wie auch immer man das nennen mag, eben das, was uns "leben" und nicht nur "existieren" lässt, macht den Menschen aus.

Ob man nun glaubt, dass diese "Seele" zusammen mit dem Körper stirbt oder aber diesen "verlässt" und irgendwie weiterexistiert, ob nun auf einer anderen Ebene oder in einem neuen Menschen, ist eine Frage des Glaubens. Muss es sein, da sich diese Dinge der Wissenschaft zumindest nach heutigem Stand entziehen.

Yak, es sollte nicht so klingen, als ob ich alle religiösen Menschen für mittelalterlich halte. Wenn das so angekommen ist, bitte ich um Verzeihung. Und es gibt schließlich Millionen außerordentlich intelligenter Menschen, auch Physiker, Mathematiker usw., die einer Religion angehören. Nur manches, was hier so verkündet wird, klingt doch wirklich reichlich naiv, findest Du nicht? Da frage ich mich einfach: Aus welchem Märchenbuch haben die das nur? ;) Eigentlich bin ich der Meinung, dass einer Religion solcher "Aberglauben" - nichts anderes ist das nämlich für mich - nur schaden kann.

Nichts für ungut... :)

Liebe Grüße!

mara

Verfasst: Di 17.09.2002 - 13:30
von Linny88
Ich denke, mit dem Leben ist es wie mit den Schlafphasen: Was in einer anderen Phase der Existenz war, vergessen wir völlig.

Verfasst: Di 17.09.2002 - 13:54
von starship
von mara:
Denn nur beides miteinander, der Körper und die "Seele" oder wie auch immer man das nennen mag, eben das, was uns "leben" und nicht nur "existieren" lässt, macht den Menschen aus.

also das find ich gut!- dem kann ich nur zustimmen.

von mara:
Nur manches, was hier so verkündet wird, klingt doch wirklich reichlich naiv, findest Du nicht? Da frage ich mich einfach: Aus welchem Märchenbuch haben die das nur?

gib ich dir auch recht!!!!


von mara:
Das ist ja auch immer eine Definitionsfrage. "Seele" ist für mich alles, was zum Menschen gehört, aber nicht körperlich ist. Sein Bewusstsein, seine Gedanken und Gefühle, seine Erinnerungen, Träume, Ahnungen.

da gib ich dir nicht recht!
bewußtsein, gedanken u. erinnerungen sind nur über unser hirn
möglich.
gefühle nur über unseren körper!!!!!
wobei bewußtsein, gedanken, erinnerungen, träume und ahnungen ebenfalls ohne gefühle kaum vorstellbar sind. ausser du erinnerst dich an eine telefonnummer- aber auch da ist meist jemand an der anderen leitung, denn du entweder magst oder nicht magst.
nun ja, so seh ich das...

lg von starship.

Verfasst: Di 17.09.2002 - 14:17
von mara
Original von starship:
da gib ich dir nicht recht!
bewußtsein, gedanken u. erinnerungen sind nur über unser hirn
möglich.
gefühle nur über unseren körper!!!!!
wobei bewußtsein, gedanken, erinnerungen, träume und ahnungen ebenfalls ohne gefühle kaum vorstellbar sind. ausser du erinnerst dich an eine telefonnummer- aber auch da ist meist jemand an der anderen leitung, denn du entweder magst oder nicht magst.
nun ja, so seh ich das...

lg von starship.
Hallo, Starship! :)

Das ist gar kein Widerspruch, sondern bestätigt nur meine Ansicht, dass man Körper und "Seele" eben nicht trennen kann. Ohne das materielle Gehirn können wir nicht denken. Ohne Nerven nichts fühlen. Ohne die Mimik und Gestik unseres Körpers, ohne die Sprache könnten wir unseren Gefühlen keinen Ausdruck verleihen udn unsere Gedanken nicht wiedergeben. Dass Gefühle Hormone freisetzen und diese wiederum Gefühle verstärken oder verursachen können, da ist alles bekannt.

Dennoch ist das Leben ein unerklärliches Phänomen. Und genauso das Denken und Fühlen. Wir können Hirnströme messen und wissen genau, welche Regionen des Gehirns fürs Sprechen, Rechnen, Träumen, Musizieren... "zuständig" sind. Aber WARUM wir überhaupt denken, sprechen, träumen, musizieren oder Liebe, Trauer, Hass empfinden können, ist immer noch ein Rätsel.

Der menschliche Körper ist bis in den Zellkern hinein erforscht (DNS-Analyse etc.), aber wie Bewusstsein entsteht und was das überhaupt genau ist, das ist immer noch eines der größten, für mich wichtigsten Rätsel, die es zu ergründen gilt. Genau damit beschäftigt sich ja die Psychologie, die von vielen auch als "Seelenkunde" bezeichnet wird: Mit dem Denken und Fühlen, mit dem Verhalten von Menschen.

Liebe Grüße!

mara

Verfasst: Di 17.09.2002 - 14:20
von Ein_Yak
Original von mara:

[...], es sollte nicht so klingen, als ob ich alle religiösen Menschen für mittelalterlich halte. Wenn das so angekommen ist, bitte ich um Verzeihung. Und es gibt schließlich Millionen außerordentlich intelligenter Menschen, auch Physiker, Mathematiker usw., die einer Religion angehören. Nur manches, was hier so verkündet wird, klingt doch wirklich reichlich naiv, findest Du nicht? Da frage ich mich einfach: Aus welchem Märchenbuch haben die das nur? ;) Eigentlich bin ich der Meinung, dass einer Religion solcher "Aberglauben" - nichts anderes ist das nämlich für mich - nur schaden kann.
Hey Mädels!
@ mara:

Jo, ich wollte es gar nicht so hoch hängen... also da steckte kein Vorwurf drin, sondern nur meine Ansicht äußern, daß Du vielleicht ein bißchen viel verlangst.
Klar, manche der Äußerungen wirken auf mich schon seltsam. Aber Naivität - denn Du meinst wohl eher Einfältigkeit - eröffnet manchmal für weitaus mehr dern Blick als daß sie ihn versperren würde.

In einem Punkt, denke ich, sollten sich die Verfechter von rationalem Denken und Aufklärung - zu denen ich mich zähle - darüber im Klaren sein: Der mit Wissenschaft begründete Wahrheitsanspruch ist vorläufigen Charakters.