Der Weg nach Lims'Rhane 3. Quest (Teil 2)

Die Salische Ebene - Ebene des SirSteelKing

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Cirdan121
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Beitrag von Cirdan121 »

Dank einer kleinen Feuerwand hatte ich genug zeit um mein Schwert zu ziehen und mich wieder dem Biest zu wittmen das sich gerade mit Nesto anlegte. Ich ging auf das biest zu, noch ziemlich unsicher auf den Beinen der Schlag war sehr heftig gewesen, hob das schwert und wollte einen Schwerthieb von unten nach oben ausführen, was allerdings leicht misslang denn es wurde mir genau in dem Moment als ich ausholte wieder schwarz vor Augen und ich schlug knapp am Kopf des Tieres vorbei und riss nur dessen Schulter auf, was ihm wohl nicht sehr gefiel. allerdings schien er zu verstehn das er es nicht mit allen gleichzeitig aufnehmen konnte. Er setzte zum Sprung an und Sprang gute 3 Fuß zum nächsten Baum und schaute von dort auf uns herab und setzte wieder zum Sprung an diesmal wohl um uns zu zermalmmen!! Ich suchte nach sicherem Stand und fasste mein Schwert fester mit beiden Händen...
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king euba
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Beitrag von king euba »

Der Anführer des Elfentrupps, der mit ihnen hier unten festsaß, schien ein wenig unschlüßig, wie es weitergehen sollte. Sein Blick wanderte unsteht zwischen den fünf möglichen Gängen hin und her, während von oben vereinzelte besorgte Rufe erklangen, die sich scheinbar auf die beiden unerwünschten Besucher bezogen.
Nach nicht alzulanger Zeit (wie zu erwarten), verlor Darshu die Geduld und stieß den Elf grob beiseite.
"Geht beiseite, Elfenjunge, wenn ihr schon kein Seil mithabt. Rennt verträumt durch die Gegend, haltet nichtsahnende Reisende von ihren Angelegenheiten ab und seit auf nichts vorbereitet. Jetzt lasst wenigstens einen rann, der sich Unter Tage auskennt."
Der Mann hatte schon seinen Säbel halb aus der Scheide gezogen, lies ihn jedoch wiedeer zurückgleiten, als er erkannte, dass ihn der Zwerg nicht wirklich bedrohte. Ein flüchtiges Grinsen huschte über seine Züge. Zum Glück schien er mit herummosernden Zwergen mehr vertraut zu sein, als andere seiner Art. Darshu murrte trotzdem noch eine Zeit lang in seinen Bart hinein, wobei das meiste allerdings von dem Schmutz und Geäst, dass sich darin verfangen hatte, verschluckt wurde. Bedächtig ging er von einem Tunnel zum anderen und zog vor jedem eingang prüfend die Luft ducrh die Nase, was jedesmal ein lautes Schniefgeräusch verursachte. Von den stichelnden Komentaren des Elfen, hinundwieder unterbrochen von Ephirnions mahnender Stoimme, lies er sich nicht beeindrucken, aber er würde es sich ganz sicher merken. Irgendwann würde dieser arrogante Kerl nicht mehr lachen.

"Ha... Oh ihr Krone der Schöpfung",
grinste Darshu den Waldelfen mit sarkastischem Tonfall an. Nach sorgfälltiger Erwägung stand sein Entschluss fest.
"Ich hab den Weg nach draußen gefunden. Dort entlang. Hier ist die Luft etwas besser als in den anderen Öffnungen. Außerdem steigt der Weg ganz leicht an."
Verdutzt blickten ihn die beiden Elfen an. Sie konnten anscheinend keinerlei unterschied an den Tunneln feststellen. Allerdings schienen sie auf das Urteil des Experten zu vertrauen und gingen hinter dem Zwerg in den zweiten Tunnel von rechts.
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stone
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Beitrag von stone »

Der Mathnagor blutete inzwischen aus mehreren Wunden, das machte ihn wohl so gereizt, dass er vermutlich bis zum bitteren Ende kämpfen würde - was aus seiner Sicht heissen sollte: Bis er diese lästigen kleinen Zweibeiner endlich in der richtigen Lage hatte um sie verspeisen zu können.

Jetzt hing er mit seinen kräftigen Klauen an den starken Ästen eines Baumes und schien auszuwählen, welcher seiner Gegner sich als erstes Opfer eignen sollte. Sein leichtes Zögern dabei half besonders Cirdan und Nesto etwas weiter, denn so konnten die beiden wieder kurz durchatmern und sich sammeln. Dann, nur Sekunden später, die den beteiligten trotzdem wie eine Ewigkeit vorgekommen war, löste er sich vom Baum und sprang direkt auf Cirdan zu. Gleichzeitig hatte aber auch Roderick etwas Zeit gehabt einen neuen Zauber vorzubereiten, sodass die Bestie direkt in einen Feuerball sprang und von diesem zumindest teilweise geblendet wurde - was aber leider auch auf Nesto zutraf, der den an ihm vorbeispringenden Körper versucht hatte zu treffen.
Irgendetwas riss ihm das schwert fast aus der Hand, also musste er etwas getroffen haben - mit welcher Wirkung auch immer. Was aus Cirdan als Ziel des Mathnagors geworden war, war dem Waldläufer zunächst unmöglich zu erkennen. Was ihm blieb, solange sich seine Augen noch nicht wieder von dem Lichtblitz erholt hatten, war dass Roderick oder Avaloi in der Lage waren, etwas zu unternehmen.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

Rippington baumelte hilflos aus dem Maul des Mathnagoren. Das Viech sprang mit einem solchen Tempo durch den Wald, dass sie fürchtete, ihre Axt zu verlieren, wenn sie damit herumschwang.
So gut es ging, versuchte sie sich mit dem Schild gegen die Äste zu schützen, die ihr ins Gesicht peitschten.

Wunderbar, ganz wunderbar. Sie konnte es nicht fassen, dass sie wie ein Welpe durch die Gegend getragen wurde. Sie war eine Zwergin, verdammt noch mal!
Auf einer kleinen Lichtung stoppte der Mathnagor plötzlich. Rippington wollte gerade die Chance nutzen, um doch mal mit ihrer Axt dreinzufahren, da schleuderte sie die Bestie auch schon gegen einen Baumstamm. Ohne den Helm wäre ihr Kopf wie eine Melone zerplatzt. So landete sie nur bewußtlos im Unterholz.
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

- "Ich dachte, ihr wüsstet, dass es hier nach draußen geht, Zwerg.", jammerte der Waldelf. Sie waren inzwischen gut zehn Minuten unterwegs und hatten keine Ahnung, wohin der Gang sie führte. DOch plötzlich konnte man vor ihnen etwas Licht erahnen. Sie steuerten darauf zu und traten hinaus. Darshu grunzte nur und der Elf grunzte ebenso laut zurück. Sie standen auf einer seltsamen Pyramide, die sich stufenförmig nach oben erhob. Sie war nicht sonderlich hoch, vielleicht drießig Meter, aber hier mitten im Wald war das schon ein erstaunlicher Anblick, zumal sich weiter unten noch weitere verfallene Häuser entlang der Straßen die vielleicht vor hunderten oder gar tausenden von jahren erbaut worden waren, aufreihten.
- "Wo zum........ ich meine: Wo sind wir hier überhaupt?" fragte Ephirnion den Elfen, der ihnen unhöflich wie er war, noch nicht einmal seinen Namen verraten hatte.
- "Eine Ruinenstadt.", antwortete dieser knapp.
- "Ihr wohnt in der Nähe einer Ruinenstadt und ihr wisst noch nicht einmal wie sie heißt?"
- "Doch! Natürlich - aber wir verraten es euch nicht."
Der Elf genoss anscheinend die Sprachlosigkeit der beiden Fremden und ging plötzlich los.
- "Kommt schon!"
Er ging auf eine der Treppen zu, die links die Pyramide hinunter führten und Darshu und Ephirnion folgten ihm. Als sie am Boden ankamen waren da schon die anderen Waldläufer und ihr Anführer wechselte ein paar Worte mit ihnen, die keiner der beiden so richtig verstehen konnte.
- "Ich find's ein wenig merkwürdig, wie die sich verhalten..... Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass diese Ruinenstadt noch einmal wichtig werden könnte für uns alle. Ich spüre so was. Ich hatte das Gefühl auch damals in den Kanälen von Tikh und hier wieder. Weiß Gott warum das so ist, aber ich bin mir verdammt sicher."
- "Wenn für uns genau so viel Gold dabei herausspringt....", meinte Darshu ohne dabei die Miene zu verziehen. Ephirnion wusste, dass der zwerg dies mehr als nur ernst meinte.
- "Los, kommt, wir sollten eure Freunde suchen, bevor sie etwas anstellen und dann wäre es besser ihr habt eine gute Ausrede, warum ihr schwer bewaffnete Zwerge in unseren Wald deportiert!"
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Cirdan121
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Beitrag von Cirdan121 »

Ich sah gerade noch aus den Augenwickeln einen Feuerball auf das Biest zu zischen und dreht mich schnell weg wobei ich auf meinen sorgsam vorberreiteten schlag verzichten musste. Ich wusste auf einmal wieder warum ich Magie nicht benutzen wollte sie verdarb einem alles. Ich stürtzte zu boden und das Vieh fiehl mit unglaublicher Wucht auf meine Beine die gleich 20 Inches im Boden versanken. das Vieh stank fürchterlich nach verbrantem fell. Der Mathagor richtete sich schon wieder auf als ein Pfeil seine Seite traf. Er fiel von mir herunter und ich konnte mich wieder aufrichten. Nesto hockte am Boden und hielt sich noch die augen zu er hatte wohl direckt in den Feuerball geguckt. Meine Beine schmerzten stark aber ich stand trotzdem auf. Dieses Tier knurte mich mürisch von der Seite an, der Pfeil hatte ihm leider nicht die lust genommen mich in Stücke zu reissen. Ich packte mein schwert fester und duckte mich unter einem pranken-hieb hindurch und gab ihm nochmal einen schlag auf die schulter die jetzt schwer lediert aussah. Das Biest schafte es allerdings irgendwie mich gleichzeitig mit der anderen Pranke vor die Brust zu stoßen. Ich ging zu Boden und sah wie Nesto es wieder geschaft hatte aufzustehen und jetzt bei dem Vieh war. Ich sprang wieder auf die Beine und eilte Nest zu hilfe. ich lies mein schwertkreisförmig von unten nach oben schwingen und ziehlte auf dessen Kopf. Ich traf. Leider nicht so wie ich gehoft hatte. Das gesicht dieses Wesens war aufgerissen was diesen nur noch mehr in einen Blutrausch trieb. Aber Nesto nutzte die Zeit um einen Tödlichen stich anzusetzen. Ich hörte ein Sirren von Pfeilsehnen und wollte Nesto noch warnen allerdings war ich nicht schnell genug. Gleich 7 Pfeile traffen dieses bemitleidenswerte wesen.Nesto wurde glücklicher weise nicht getroffen er stürtzte allerdings von dem schwung seiner Klinge über das biest und schlug auf der anderen Seite hart auf den Boden. Ich drehte mich um und konnte erst nach sekunden die gut getarnten Elfen mindestens 8 saßen zwischen gebüsch und auf den Bäumen ich richtete mich auf und ging zu dem getroffenen Wesen hin. Es musste Tod sein die Pfeile hatten es mit unvorstellbarer Wucht getroffen, aber es war nicht Tod konnte sich aber auch nicht mehr bewegen. Ich gab ihm den gnadensstoß der Für es die Erlösung seinen musste es blutete aus etlichen Wunden und sein Fell war total verbrannt. Die Elfen näherten sich und meinten nur "was sucht ihr hier fremde was verbrennt ihr den Wald und tötet dessen bewohner?" Die Bögen waren auf einmal gespannt aber nicht wegen des bieses zu meinen Füßen. Rippington knurte und guckte auf direkt in die Pfeilspitzen der Elfen. "Na toll von einem Unglück ins nächste" knurte sie nur und sank zurück.
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king euba
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Beitrag von king euba »

Die Ruinenstadt hatten sie schnell hinter sich gelassen, doch Darshu blieb trotzdem ein wenig Zeit, sich die steinernen Gebäude ein wenig näher zu besehen. Auf den ersten Blick sah alles ziemlich verwittert aus, doch bei näherer Betrachtung kamen Darshu die Bauten recht solide und gut erhalten vor. Es war wirklich ausgezeichnete Steinmetzkunst, die der Zwerg da vor sich sah, das musste er neidlos zugeben (obwohl, ein bisschen neidisch war er schon). Er vermutete, dass die Ruinen schon ein paar hundert Jahre hier standen, denn der Wald hatte sein einstmaliges Teritorium fast zurückerobert. Der Krieger dachtesich, dass Zwerge diese Stadt errichtet haben könnten, wenn sie nicht in einer so unwirtlichen Gegend stehen würde.

"Ich ahne langsam, dass diese Burschen hier wahrscheinlich gar keine Ahnung haben, was dass für 'ne Stadt ist. Sah mir ganz und gar nicht nach Elfen aus, eher nach Zwergen."
richtete er sich flüsternd an Ephirnion, als sie die Ruinen schon hinter sich hatten. Der zuckte nur mit den Schultern und gab damit zu erkennen, dass er keine rechte Meinung zu diesem Thema hatte. Darshu gab nur ein triumphierendes HA von sich, was ihm gleich mehrere böse Blicke von ihren "Begleitern" einbrachte.

Mehrere der Elfen verschwanden plötzlich im Dickicht zu beiden Seiten. Darshu sah sich verdutzt um, da sie jetzt nur noch zwei der langen Kerle begleiteten. Wie von selbst glitt seine Hand langsam Richtung Axt, doch Ephirnion packte ihn an der Schulter, bevor er sie greifen konnte. Fast unmerklich schüttelte er den Kopf und warf ihm einen ernsten Blick zu. Darshu lies die Hand sinken, hörte jedoch plötzlich Kampfgeräusche. Das musste das Untier sein, das Rippington verschleppte hatte! Verdutzt blickte der Elfenanführer einem rasch kleiner werdenden Zwerg hinterher, der zwischen den Bäumen verschwandt, während er sich aufsetzte.

Darshu brach mit erhobener Axt und Wutgebrüll durchs Dickicht und hätte sich beinahe selbst an einem Pfeil aufgespießt, der in seine Richtung wieß. Erneut stieß er einen Schrei aus, als er den ziemlich toten Mathnagor auf dem Boden liegen sah, umringt von seinen Gefährten und fast einem Dutzend Elfenpfeilen. Wiedereinmal musste er seine Axt sinken lassen, obwohl ihm eher danach war einige dieser Spargel und ein paar ihrer ach so geliebte Bäume zu Zahnstochern zu verarbeiten. Er rammte seine Axt in den Boden vor ihm und traf dabei fast Ephirnions Zehen, als dieser aus dem Unterholz auf die Lichtung trat. Nun waren sie zwar alle wieder beisammen, aber auch irgendwie in Gefangenschafft. darshu wünschte sich eine kleine Zwergenarmee herbei. Die lies allerdings auf sich warten, also mussten sie sich wohl oder übel selbst aus dieser unangenehmen Lage herausmanövrieren.
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

Spielleiter

Lelldorin sprang von einem der Äste herunter auf den Waldboden. Das Geräusch, beim Aufprall, war für Menschenohren fast nicht hörbar. Mit einem unauffälligen Handzeichen signalisierte er seinen Kameraden, dass sie ein wenig zurück treten konnten, denn von den Eindringlingen schien keine Gefahr auszugehen. Er musterte sie alle der Reihe nach. Den Mann in Kutte und den Zwerg kannte er ja schon, doch, dass sich unter der anderen Gruppe ebenfalls ein Elf befand, der ihnen so ähnlich war, verblüffte ihn ein wenig. Darüber hinaus, waren noch zwei weitere Elfen anwesend, einer männlich, eine weiblich, eine Zwergenfrau (er gestand sich ein, dass er noch nie eine Zwergenfrau zu Gesicht bekommen hatte und diese hier sah sehr verwahrlost aus) und einen Menschen mit einer großen Waffe in der Hand.
- "Eure Waffen sollten weggesteckt sein, denn ihr befindet euch hier im Wald des Asmodean, Fremde."
Ein Grummeln ertönte hinter seinem Rücken - der Zwerg.
- "Mein Name ist Lelldorin - ihr seht, ich behandle euch höflich und zuvorkommend, was eigentlich nicht meine Pflicht ist, aber ich erwarte in Gegenzug zu erfahren, warum ihr wirklich in unseren Wald gekommen seid!"
Er sah in Richtung des Waldelfen - er schien hier von allen am meisten Gripps im Kopf zu haben.

Cirdan, Nesto, und Rippington erhalten je 50 CP für den Kampf gegen den Mathnagor.
Darshu und Ephirnion erhalten je 50 CP für das sichere Durchqueren der unterirdischen Höhlen von *******

Spielleiter Ende
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stone
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Beitrag von stone »

Nesto war froh, dieses Wesen vor sich liegen zu sehen und damit selbst ausser Gefahr zu sein. Zudem schien neben kleineren Wunden und Prellungen keiner aus ihrer Gruppe ernstlich verletzt zu sein.

Zudem war es ihnen tatsächlich gelungen, eine Gruppe Elfen anzutreffen, die auch mit ihnen redeten, statt sie als Feinde zu behandeln.

Auf die Worte des scheinbaren Anführers dieser Gruppe hin registrierte er erst, dass sie tatsächlich noch alle mit mehr oder weniger kampfbereit wirkenden Waffen in der Hand dastanden. Sofort steckte er sein Schwert weg, nahm den Bogen wieder auf den Rücken und antwortete dem Elfen:
Zunächst möchte ich Euch danken, dieses wesen hat uns angegriffen und eine unserer Begleiterinnen entführt, sodass uns nichts anderes übrig blieb, als es zu verfolgen und zu töten. Welche Schwierigkeiten dies mit sich brachte, habt Ihr ja selbst gesehen und vermutlich kennt Ihr diese Tiere ohnehin viel besser als wir Auswärtigen.
Nun zu unserem Grund hier zu sein: Wir sind auf dem Weg nach Lims` Rhane, um dort einige Dinge zu regeln, die für uns von einiger Bedeutung sind und bei denen wir möglicherweise nochmals um Eure Hilfe bitten möchten.
Ich möchte aber vorschlagen, diese Dinge nicht hier zu besprechen, sondern eher in ruhiger Runde, mit Zeit und Muße - und vor allem dort, wo man sicher sein kann, dass es nicht in falsche Ohren gelangt. Ich denke, Ihr werdet verstehen, dass ich ... dass wir ... dies für besser halten.
Ich kann Euch auch noch versichern, dass wir in friedlicher Absicht hier sind, uns selbst als Freunde Eures Volkes sehen und sicherlich nichts tun wollen, das Euch schaden würde.


Der eindringliche Blick des fremden Elfen hatte Nesto zu einem für seine Verhältnisse langen Vortrag, der trotzdem eher wenig aussagte veranlasst. Irgendwie war er sich nicht sicher, ob es gut war, sofort ihre gesamten Pläne zu offenbaren, deshalb wollte er sich und seinen Begleitern Zeit verschaffen, dies in aller Ruhe zu entscheiden.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

[Verwahrlost? Na, danke schön auch! X( ]

Sie kam langsam zu sich. So dunkel wie es war, mußte es Nacht sein. Alles drehte sich und ihr war gar nicht gut. Sie beschloß erst einmal still liegen zu bleiben. Nach einer Weile hörte die Dreherei auf und nur ihr Kopf schmerzte noch zum Gotterbarmen. Sie faßte sich an den Schädel und fühlte Metall. Vorsichtig schob sie den Helm nach oben und es ward Licht. Der Helm mußte ihr bei dem Aufprall über die Augen gefallen sein. Sie hörte Stimmen, irgendwie bekannte Stimmen und so richtete sie sich langsam aus dem Gebüsch auf und sah sich um. Eine Menge Fremder standen da herum, wobei sei bei einigen Fremden das Gefühl hatte, sie eigentlich kennen zu sollen.

Etwas unsicher auf den Beinen wankte sie auf die Lichtung.
"Hallo hallo hallo! Wo bin ich denn hier? Gibt es ein Fest? Bin ich eingeladen?"
Einige Augenpaare richteten sich verstört auf sie. Sie strahlte alle an. "Darf ich mich vorstellen? Ich bin.. ich bin... na, egal. Fällt mir jetzt grad nicht ein. Wer seid denn ihr?"
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Zoltan
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Beitrag von Zoltan »

Avaloi und Roderick gesellten sich zu Nesto und Cirdan, der gleich wie ein Wirbelwind auf Roderick losging.

Dein Feuerball hätte mich beinahe erwischt und Nesto war auch kurz geblendet, das hätte sehr gefährlich für uns werden können. Laßt eure Magie da wo sie ist und kämpft mit eurem Stab.

Nur die Ruhe Cirdan, erstens ist nichts passiert und zweitens kann ich die Situation in der ich Magie einsetze sehr wohl richtig einschätzen um niemanden zu gefährden.

Roderick wandte sich von Cirdan ab und sah sich den toten Mathnagor von der Nähe an.

Tja die Elfenpfeile sitzen genau an den richtigen Stellen aber mein Feuerball hat auch genau dort getroffen wo er treffen sollte. Nur konnte ich keinen grossen Feuerball einsetzen um euch nicht zu gefährden, Cirdan.

Roderick drehte sich wieder zu den anderen und sah Cirdan provokant und mit breitem Grinsen an.

Da ging auch schon Avaloi dazwischen, der dieses männliche Balzgehabe wie immer tierisch auf die Nerven ging. Sie schob Roderick auf die Seite und hob ihren Zeigefinger mahnend.

So nun ist´s aber gut Roderick. Wir wissen dass wir uns auf deine Magie verlassen können aber im Moment müssen wir uns auf uns gegenseitig verlassen können und das heißt ihr hört jetzt auf zu streiten, verstanden.

Natürlich meine Liebste, wie konnte ich mich nur hinreissen lassen.

Nun gut, dann lasst mich mal eure Wunden begutachten und einige Heilzauber sprechen.

Avaloi´s ruhige Ausstrahlung wirkte auch beruhigend auf die fremden Elfen, die sich nun auch einigermaßen hilfreich zeigten und Avaloi bei den Heilversuchen unterstützten. Während sie mit Heilzaubern die gröberen Verletzungen behandelte reichten die Elfen allen Anwesenden kleine Fläschen mit Heiltränken.

Roderick gesellte sich zu Nesto, der gerade dabei war dem Anführer der Elfengruppe einiges über ihre Unternehmungen zu erzählen. Der Elf hörte sich geduldig die Ausführungen Nestos an und musste leicht schmunzeln als Roderick gelangweilt die Augen verdrehte.

Nesto drehte sich blitzschnell zu Roderick, der sofort wieder mit ernstem Gesicht einen interessierten Eindruck vermitteln wollte.

Was ist los Nesto, sprecht weiter.
Roderick der Hochelf-Magier
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king euba
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Beitrag von king euba »

Darshu überlies das Reden den Elfen, denn er würde swieso nur Ärger mit diesen Hanseln anfangen. Stattdessen zog er seine Axt aus dem Boden, schulterte sie und ging er hinüber zu Rippington, die sich reichlich seltsam aufführte, seit sie wieder auf den Beinen war. Der Zwerg sprach sie an, worauf er ein fröhliches Grinsen zu sehen bekam, dass von absolutem Unverständniss zeugte.

"Ripington, seit auch wirklich in Ordnung?"... verständnisslose Blicke, auf die ein etwas verwirrtes "Wer ist denn Rippington, klingt irgendwie komisch." folgte.
Eine leicht seuselnde, amüsierte Stimme erklang hinter Darshu, die ihm zurief, dass ihre Gefährtin scheinbar an Amnesie litt. Der Zwerg zuckte zusammen und drehte sich zu dem Spitzohr um, das plötzlich hinter ihm stand. "Anne... was?", fragte er. "Gedächtnissverlusst" meinte der Bursche den die Unwissenheit des Zwerges nur noch mehr zu ammüsieren schien. Der Zwerg kocht, drehte sich abrupt um und meinte nur "Oh", woraufhin für ihn das Gespräch beendet war. Er wandte sich wieder der Zwerin zu, die ihn noch immer wie einen Fahrenden ansah, der mit vergoldeten Ratten vor ihren Augen wedelte.
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stone
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Beitrag von stone »

Von Roderick kurz unterbrochen, innerlich entschlossen ihm bei Gelegenheit auch mal eins auszuwischen, setzte Nesto seine Rede fort ...
Der vielen Worte Sinn ist eigentlich dann unsere Bitte:
Führt uns nach Lims´Rhane und dort besprechen wir weiteres in aller Ruhe.


Der Elf überlegte kurz, wobei seine Entscheidung wohl von der Anwesenheit von seinesgleichen innerhalb der Gruppe, den Hochelfen, ein wenig beeinflusst wurde. Nach etwas Zögern schließlich nickte er und sagte knapp:
Gut, so soll es sein. Gehen wir. Trotzdem werden wir Euch im Auge behalten und nicht zögern Euch zu töten, solltet Ihr auch nur versuchen zu den Waffen zu greifen.

Es folgten einige Worte an die anderen Elfen des Sonnenwaldes, danach machte sich die Gruppe, angeführt vom Oberhaupt der Elfengruppe, dahinter die Abenteurer, zum Schluß einige der anderen Elfen, wobei Nesto sicher war, dass sie noch nicht alle zu Gesicht bekommen hatten und weitere im Wald verborgen sie ganz in der Nähe begleiten würden.
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king euba
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Beitrag von king euba »

Die Reise durch den Wald war alles andere als angenehm. Die Spitzohren drängten sehr zur Eile und behielten vor allem die beiden Zwerge misstrauisch im Auge. Darshu gefiel dieses Beobachtet Werden überhaupt nicht und auch sonst waren ihm diese Burschen reichlich suspekt. Eigentlich, so dachte sich der Zwerg, dürfte er sich langsam an Elfen gewöhnt haben, wo er doch soviel mit einigen dieser Rasse erlebt hatte, doch diese hier schienen ganz anders als seine Gefährten... irgendwie viel zu fremdenfeindlich. Hin und wieder schubsten sie den Zwerg sogar, wenn er zu langsam wurde und man sah ihm seine miese Laune förmlich an der Nasenspitze an. Er würde froh sein, wenn er wieder aus diesem Wald raus wäre...

Schließlich machte man einen kurzen Stopp und zwei grün gekleidete Elfen traten auf die beiden Zwerge zu. Sie hielten Augenbinden in der Hand und Darshu konnte sich bereits denken, was jetzt kam.
"Wir müssen euch Zwergen die Augen verbinden, ebenso dem Menschen." meinte einer der beiden. Der Krieger sträubte sich, doch lies er den Mann schließlich gewähren, vornehmlich des Stahls wegen, der ihn in den Rücken pieckte. Für Rippington schien das alles ein großer Spaß zu sein, was Darshus Laune nur noch weiter senkte. Allerdings half es ihm, dass sich seine Freunde aus Sympathie ebenfalls die Augen verbinden liesen (vieleicht um eine Katastrophe zu verhindern). Wieder gingen, beziehungsweise stolperten, sie los, ihrem Ziel entgegen.

[tschuldigung, zu mehr hat's momentan nicht gereicht :(]
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

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Es hatte noch einmal geraume Zeit gedauert, bis sie alle am Ziel waren. Die Waldelfen hatten die Gruppe tief durch einen mystischen Wald geführt. Kaum ein Sonnenstrahl gelangte bis zum Boden und deshalb lief man auch auf einem Flickenteppich aus Moosen, Farnen und abgestorbenem trockenen Laub, das jedoch so anders aussah als in den üblichen Wäldern Providentias. Selbst die trockenen Blätter schienen noch in den Farben Rot und Gelb, Beige und Golden zu leuchten. In den Baumkronen über ihnen vernahm man fremde Vogellaute - manchmal hatte man aber das Gefühl, dass es sich dabei gar nicht um Vögel handeln könnte. Und dann nach einer Unendlichkeit, wie es den Zwergen und Cirdan erschien hielten die Elfen an. Der Ritter sah ein wenig mitgenommen aus, da er mit verbundenen Augen die viele harten Wurzel im Boden natürlich nicht sehen konnte. Er war folgerichtig mehrmals heftigst gestürzt und hatte sich scheppernd wieder aufgerappelt. Die Elfen waren jedoch mehr oder weniger verblüfft von den Flüchen, die er danach ausgestoßen hatte. Vielleicht hatte der ein oder andere Elf unter seiner grünen Stoffkapuze auch rote Ohren bekommen.
Das alles war jedoch vergessen, als die Waldelfen Rippington, Darshu und Cirdan die Augenbinden wieder abnahmen.
- "Dort vorne liegt Lims'Rhane. Ihr könnt es nicht verfehlen."
Als er die fragenden Blicke der Fremden sah meinte er:
- "Wenn ihr lebend unsere Siedlung betretet, dann wissen sie, dass ihr mehr oder weniger willkommen seid........ oder zumindest keine Feinde. Ansonsten hättet ihr schon längst mit eurem Leben bezahen müssen."
Dann verschwand der Elf im Unterholz und ließ sie allein. Doch dann erkannten sie erst, dass sie sich eigentlich schon mitten in der Siedlung befanden. Rings um sie herum sah man fahles Licht in den Baumkronen leuchten. Auf dem Boden standen kleine Hütten aus Stein oder Holz. Manche waren in den riesigen Stämmen der Urwaldbäume, manche schienen von den Stämmen umwachsen zu sein. Doch sie hatten alle eines gemeinsam, sie waren erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Und zwischen all dem schlenderten Waldelfen herum, so lautlos wie Katzen und bedachten die Fremden mit seltsamen Blicken - ein bizarrer Ort!

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Beitrag von stone »

Nesto - als einer von ihrem Volk würde er den Bewohnern wohl am wenigsten unangenehm auffallen - machte sich auf den Weg und ging vor den anderen her in die Mitte der Siedlung. Er vermutete, dass sich eine Art Bürgermeister oder wie auch immer sich der zu Verhandlungen berechtigte Vertreter des Dorfes nennen würde zu erkennen geben würde, spätestens sobald sie die Dorfbewohner ansprechen würden. Und er sollte Recht behalten....

Bewusst die gemeinsame Sprache der Völker Providentias wählend, damit auch Menschen und Zwerge die Gespräche nachvollziehen konnten wandte er sich dann an die Elfen.

Seid gegrüßt, Bewohner von Lims´Rhane.
Wir kommen von weit her und würden gern mit Euch reden. Erweist Ihr uns die Ehre Eurer Gastfreundschaft?


Tuschelnd steckten einige der Elfen erstaunt ihre Köpfe zusammen, als wären sie sich unsicher, wie sie weiter vorgehen sollten, bis schließlich eine kleine Gruppe sich herausbildete, die leise beratend einige Schritte auf die Gruppe zumachten. Schließlich trat ein weißhaariger, auf einen Stock gestützter - somit vermutlich sehr alter und weiser - Elf vor, der seinerseits das Wort ergriff.

Selten finden Fremde den Weg in unsere Mitte, und auch Ihr seid kaum ohne Hilfe unserers Volkes hier angekommen. Zumindest wurdet Ihr nicht daran gehindert. Aus diesem Grund bitten wir Euch, unsere Gäste zu sein. Ich selbst bin Erualion, Dorfältester von Lims´Rhane. Folgt mir bitte und setzt Euch mit mir an mein Feuer.

Mit einer einladenden Geste drehte er sich um und ging auf eine der größeren Hütten zu.
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Beitrag von Ephirnion »

Die Hütten waren recht luftig eingerichtet und selbst hier im Schatten, hinter Wänden aus Holz und Blättern wuchsen noch kleinere Pflanzen. Teilweise dienten sie als Stützpfeiler der Hütte, teilweise waren sie einfach nur schmückendes Beiwerk. Und wie es schien hatten die Elfen alle Hände voll zu tun diese auch zu pflegen.
Erualion bemerkte die verständnislosen Gesichter - vor allem die der Zwerge und musste lächeln.
- "Ja, das ist so eine Art von Freizeitbeschäftigung. Wir nehmen diese Pflanzen mit in unsere Heime und müssen dann künstlich für Licht und Nahrung sorgen - hier ist also keine Magie im Spiel; jedenfalls nicht mehr als sonst auch. Setzt euch doch und sagt mir, warum ihr in den Sonnenwald gekommen seid."
Die Wanderer ließen sich zunächst schweigend nieder. Sie hatten nicht erwartet, dass sie nun doch so unverhältnismäßig herzlich aufgenommen wurden. Schließlich war ihre erste Begegnung mit den Waldelfen weniger freundlich abgelaufen.
- "Wir wurden von Rogus geschickt um den Beschützer des Elfenvolkes nun endlich fertig zu stellen. Doch dafür, so meinte er, bräuchte man ein ganz bestimmtes Holz. Wir sind also tatsächlich hier um euch zu helfen.", begann Ephirnion das Gespräch.
Erualion stand auf um eine Tonkanne von einem kleinen Tischchen mit Trinkschalen zu holen.
- "Rogus hat uns also doch nicht vergessen. Tja, als wir ihn um Hilfe baten, das war vor gut einem Jahr, da hatten wir gedacht er schickt uns sofort Hilfe, aber nach und nach hatten wir die Hoffnung aufgegeben."
- "Das stimmt! Wir wurden mehrmals aufgehalten, aber Rogus hatte mir diese Aufgabe schon vor langer Zeit übertragen. Doch ich bin fremd in diesen Landen und dazu brauchte ich jemanden, der sich hier einigermaßen auskannte und ... ach, die ganze Geschichte würde zu lange dauern."
Der alte Elf kniff die Augen zusammen und musterte Ephirnion genau.
- "Fürwahr: Ihr sprecht einen sehr seltsamen Dialekt und seht auch etwas seltsam aus mit eurer Kapuze im Gesicht und ... "
- "Ich weiß das, guter Mann. Aber bitte habt Verständnis dafür, dass es für uns alle besser so ist, wenn alles so bleibt, wie es ist - besonders für mich."
Sie schwiegen sich eine Weile an und Erualion sah ins Feuer. Dann ergriff er erneut das Wort.
- "Wie dem auch sei. Der Beschützer gehört zu einer Elfensiedlung weiter nordwestlich von hier. Die Bewohner nennen ihn übrigens den Bewacher, aber im Grunde meinen wir in unserer Sprache das Gleiche. Diese Siedlung heißt Liandris und befindet sich am Fuße der Berge von Diria. Auf dem Gipfel eines der Berge befindet sich der noch unfertige Bewacher. Ich denke, ihr solltet euch dorthin begeben. Der Hohepriester kann euch sicherlich weiterhelfen."
Ephirnion brannte schon die ganze Zeit eine Frage unter den Nägeln:
- "Was ist überhaupt der Bewacher oder der Beschützer?"
- "Ein Tempel, genauergesagt ein Artefakt im Innern des Tempels. Mit dem Holz der Kreatur kann wieder eine magische Spähre um Liandris entstehen, so wie es vor Jahren schon einmal der Fall war. Doch alle einhundert Jahre muss dieses Holz ausgetauscht werden, da es an magischer Kraft verloren hat."
Ephirnion nickte verständnisvoll und schwieg vorerst wieder.
- "Nun, wenn sie alle noch Fragen haben, dann stehe ich bereit sie ihnen zu beantworten. Ansonsten werde ich Darim meinen Sohn holen lassen, der ihnen eine bescheidene Bleibe zeigen kann. Er ist im Übrigen Heiler und kann sich eventueller Verletzungen annehmen. Morgen sollten wir uns darüber unterhalten, wie sie so schnell geht nach Liandris kommen."
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Cirdan121
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Beitrag von Cirdan121 »

Ephirnion bedankte sich und meinte das sie alle erst einmal Ruhe bräuchten. Erualion nickte und unterhielt sich kurz mit einem der umherstehenden Elben: "Darim wird gleich da sein, euere Bleibe ist nicht weit von hier ich werde Speise und trank zu euch bringen lassen." Wir bedankten uns und Erualion ging davon um wohl wichtigeren Aufgaben nachzugehen. Mir gefiel dieser Ort er war lebendig und doch ruhig und es sah alles wunderschön aus "Ich bin Darim Erualions Sohn folgt mir " sprach der Elb der wie aus dem nichts erschienen war zu uns, er hatte eine für die Elben gewohnt hohe Stimme sah aber viel kräftiger aus als die anderen seines gleichen. Wir folgten ihm eine Straße, wenn man dieses Kunststück Elbischer Baukunst Straße nennen konnte, nach Norden. Nach einem kurzen Marsch von nur ein paar Minuten standen wir vor einem großen auf schmucke Art gebautes Gebäude. " habt ihr hier nichts ebenerdiges?" murmelte Rippington und Darshu konnte ihr nur gewissentlich beipflichten. Für Zwerge sah dieses Haus auf Stelzen, das noch dazu aus Holz bestand; wohl nicht sehr sicher aus. "Tut mir Leid ihr müsst wohl hiermit vorlieb nehmen oder ihr schlaft unter dem Haus." sagte Darim spitz. bei dem Wort Haus guckte Darshu als ob es in seinem Sinne diesen Ausdruck nicht verdient hätte aber er murmelte nur leise vor sich hin dass es der Elb nicht verstehen konnte "ich bin ja nicht lebensmüde mich unter dieses Ding zu legen." "Wir haben Bäder für euch eingerichtet sie sind noch warm, und euch täte ein Bad bestimmt nicht schlecht." sagte Darim und ging als erstes in unser heutige Bleibe. Wir folgten ihm und ich trat als letzter hinter Darshu ein. Das Haus war aus Wunderschönem Holz gebaut das irgendwie lebendig erschien. Weiter vorne sprach Ephirnion mit Darim: “das Mahl ist rechts angerichtet, die Bäder sind links von euch. Wenn ihr schlafen gehen wollt sind weiter hinten die Schlafgemächer und gegenüber davon ist ein Raum zum entspannen und hin setzen, wenn ihr euch beraten wollt.“ „Ich danke euch Darim“ sagte er und verabschiedete sich von Darim der kurz darauf ging.
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king euba
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Beitrag von king euba »

Darshu beschloß, kurzerhand auf ein Bad zu verzichten, denn schließlich roch er ja nicht übermäßig streng und hatte sich schließlich bei den heuteigen Waldtouren nicht komplett in Kanaldreck eingehüllt. Ein Bad im Jahr schien ihm mehr als genug an Reinlichkeit, auch wenn andere nicht der gleichen Meinung zu sein schienen. Folglich hate der Zwerg Zeit, sich in ihrer Bleide - Er weigerte sich strickt, dieses hölzerne Etwas auf Stelzen als Haus zu bezeichnen, denn in Häusern wuchsen keine Bäume - umzusehen. Die Einrichtung wirkte genau wie im letzten Elfenhaus, dass sie vorhin verlassen hatten... irgendwie... pflanzlich. Darshu konnte sich mit dieser Raumgestaltung absolut nicht anfreunden. Nur die anderen Elfen der Gruppe, besonders Avaloi, die es als "anheimelnd" oder so bezeichnet hatte, schienen sich hier wohlzufühlen. Der Zwerg schnaubte, als ihm dieser Gedanke durch den Kopf fuhr. Eine Wohnung sollte wenigstens aus vier solieden Wändenen und einer Decke bestehen, nicht aus einem luftigen Geflecht von Feuerholz, in dem bei jedem Regenschauer die Möbel wegschwammen. Obwohl er zugeben musste, dass es sich um ein kunstvolles luftiges Feuerholzgeflecht handelte. Der Krieger beschloß, sich erst einmal seiner Waffen und Rüstung zu entledigen, da er hier sowieso mit einem dutzend Pfeilen durchbohrt werden würde, sobald er seine Axt auch nur zum schärfen hervorholte. Dann würde er auf die Wasserratten warten, die im Bad herumplanschten, damit sie essen konnten. Zu seiner Bestürzung, befand sich auch Rippington in einer der Wannen... und es schien ihr auch noch Spaß zu machen. Mürrisch schüttelte er den Kopf und machte sich doch auf zum Esstisch, der schon fertig gedeckt war. Sicher würde es die anderen nicht stören, wenn er schon eher anfing...
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stone
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Beitrag von stone »

Nesto fühlte sich recht wohl unter seinesgleichen. Er sprach mit dem einen oder anderen Elfen, musste dabei aber feststellen, dass hier im Sonnenwald scheinbar manches anders war als bei ihm zu Hause im Elfenwald. Trotzdem überließ er den hiesigen Elfen nach ein paar weiteren Gesprächen den verletzten jungen Falken, der die meiste Zeit noch auf dem Sattel seines Pfredes gesessen hatte - denn fliegen war ihm ja noch nicht wieder möglich - zur weiteren Pflege.

Das Bad genoss er, fühlte sich danach erfrischt und belebt. Nachdem er im Anschluß daran wieder angekleidet war, machte auch er sich auf den Weg zum Abendessen, wo er Darshu bereits vorfand.
Typisch Zwerg, für ein Bad hatte er nicht viel Zeit und Interesse, aber beim essen würde er, obwohl früher da als die anderen, auch problemlos bleiben, bis alle anderen schon längst satt und zufrieden in den Betten lägen.

Nesto setzte sich zu ihm und griff seinerseits zu. Es schmeckte hervorragend, weitaus besser als die übliche Kost, die sie während ihrer Reise zu sich nehmen konnten. Entsprechend langten alle zu.

Am meisten von allen schien sich Avaloi hier wohl und geradezu heimisch zu fühlen. Nesto glaubte aus ein paar Andeutungen die er von ihr aufschnappte fast herauszuhören, dass sie recht ernsthaft überlegte, sich von den anderen zu trennen und hier zu bleiben.
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