Die Rosenschlucht Quest 2 - 2. Teil

Die Salische Ebene - Ebene des SirSteelKing

Moderator: Ephirnion

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stone
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Beitrag von stone »

Sie satteln die Pferde und machen sich alsbald auf den Weg, den Eremiten endlich zu finden. Der Zwerg reitet voran, die Elfen folgen ihm.
Da sie schweigend den Weg hinter sch bringen, nehmen ihre Sinne vieles aus der Umgebung auf und Nesto kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass sie verfolgt und beobachtet werden. In gewisser Entferung scheint ihnen jemand oder etwas zu folgen, möglicherweise das selbe Wesen, das für die mekwürdigen Geräusche der Nacht verantwortlich war. Leise, nur für Rheawin hörbar, weist er diesen darauf hin und ragt ihn, ob auch er das gleiche Gefühl habe.
Die Stunden vergehen, und Nestos Gefühl beobachtet zu werden wird eher stärker alsschwächer, obwohl zu keinem Zeitpunkt etwas zu sehen ist. Langsam nähert sich der Mittag und somit sollte auch bald das Domizil des Eremiten erreicht werden.
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Beitrag von Fansal »

Rheawin hat auch ein seltsames Gefühl, kann dies aber nicht näher bestimmen. Nach einer Weile öffnet sich die Schlucht in der sie reiten und vor ihnen breitet sich ein großes Tal aus. Der Zwerg deutet auf eine Hütte, mit Blattwerk überdeckt und von den vielen Sträuchern fast zugewachsen.
"Dort lebt der Eremit."
Die Gefährten führen ihre Pferde zu einigen nahen Bäumen und binden sie dort an. Als die drei vor der Tür des arg mitgenommen wirkenden Hauses stehen verdichtet sich das Gefühl beobachtet werden um ein hunderfaches und sogar der Zwerg spürt es. Alle drehen sich gleichzeitig um...
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Beitrag von stone »

Sie sehen am Rand einiger Büsche eine Gestalt stehen. In lange dukle Gewänder gehüllt und den Kopf samt Gesicht unter einer weiten Kapuze verborgen ist es unmöglich zu sagen um wen oder was es sich handelt. Waffen sind keine zu erkennen. Unruhig sieht Nesto sich weiter um, kann das Gefühl nicht abschütteln, dass mehr als nur diese eine Gestalt anwesend ist oder sind.

Nesto fragt flüsternd den Zwergen:
Ist das der Eremit den wir suchen? Oder wisst Ihr, wer dies sonst sein kann?

Zugleich macht er eine begrüßende Geste zu der vermummten Gestalt, um friedeliche Absichten auszudrücken, auch weil er weiß, dass er und seine Gefährten für Kampfhandlungen in einer denkbar schlechten Ausgangslage sind.
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Beitrag von Fansal »

Das Wesen hebt den Kopf ein wenig und die zwei Augen die wie rotglühende Kohlen erscheinen lassen die Gefährten erstarren.
Die Gestalt scheint zu wachsen und drohend ragt sie vor ihnen auf.
Rheawin ist dem Zusammenbruch nahe, denn dies ist die Kreatur die ihn im Auftrag ihres Meisters schon so lange sucht, über alle Ebenen hinaus. Er hatte sie schon fast vergessen, seit er sie das letzte Mal vor nichtmal einer Woche sah, als der MEISTER Rheawins Körper übernahm und sie beschwörte.
Dem Hexer wird übel als sich ihm ein Arm entgegenstreckt und eine Hand, deren Umrisse jedoch seltsam verschwommen wirken nach ihm tastet. Vor Schrecken erstarrt kann er sich weder bewegen noch etwas sagen, denn er weiß: Ohzagoromok, der Dämon aus einer Welt die ein Sterblicher noch nie gesehen hat braucht keine Waffen um zu töten.
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Beitrag von stone »

Nesto sieht, daß Rheawin vor Schreck erstarrt ist, kann sich aber immer noch nicht erklären warum, da er dieses Wesen nicht kennt.

Plötzlich geschiet jedoch überraschendes:
Der Dämon verblasst vor den Augen der Reisenden und neben ihnen taucht eine in helle Gewänder gehüllte menschliche Gestalt auf. Funkelnde Augen blitzen über einem dichten langen Bart, in der Hand hält er einen mit Schnitzereien verzierten Stock, der allerdings schon recht alt und abgenutzt wirkt. Mit tiefer Stimme läßt er vernehmen:
Dämon, du weißt, dass dies mein Land ist. Hier ist deine Macht zu gering, um etwas zu bewirken, das ICH nicht billige. Verschwinde, und weder Du noch deinesgleichen sollte sich hier wieder blicken lassen, solange ich hier bin.

Dann dreht er sich zu Nesto, Rheawin und ihrem Begleiter um und spricht zu ihnen.

Euch kenne ich nicht, ich habe euch auch nicht eingeladen. Ich mag Fremde nicht besonders, aber ich fühle, dass ihr, anders als dieser Dämon, in friedlicher Absicht in mein kleines Land gekommen seid.
Ich bin zu lange allein hier, als dass ihr Gastfreundschaft von mir erwarten dürftet, aber ihr könnt dort auf der Lichtung ein Lager aufschlagen. Zuvor solltet ihr mir alerdings sagen, was wirklich der Grund eures Besuches ist.


Mit einer einladenden Geste veranlasst er die drei, sich mit ihm dort auf den Boden zu setzen. Nesto und der Zwerg nehmen Platz, Rheawin, der erst langsam wieder zu sich kommt folgt ihnen dann schliesslich auch.
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Beitrag von Fansal »

Rheawin setzt sich hin und kann nicht sprechen, seine Augen starren ins Leere. Ab und zu zucken seine Gliedmaßen.
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Beitrag von stone »

Nesto trägt dem Eremiten die Bitte König Rogus´ vor, ihn bei seinem rieg mit magischen Pfeilen zu unterstützen und sie an die Anwesenden zu übergeben, damit diese sie dem König bringen könnten. Der Eremit, der zwar allgemein kein Freund von Besuchern ist, jedoch offenbar, nur als Unterton seiner Worte zu erahnen, eine gute Erinnerung an Rogus und seine Gefolgsleute hat, willigt ein die Pfeile abzugeben.

Nach dem kurzen aber wirkungsvollen Gespräch sitzt der Eremit eine Weile schweigend da, raucht seine Pfefe und sieht Rheawin prüfend an. Schließlich spricht er den langsam aus seiner Lethargie erwachenden Hexer an:
Ihr tragt eine alte Bürde mit Euch, die mit dem Dämon zu tun hat, der Euch gefolgt ist. Hier im Umkreis meiner Hütte seid Ihr sicher, hier ist meine Macht größer als jede andere. Jedoch kann ich Euch auf Eurem Weg keine Hilfe gewähren, und Ihr werdet Euch früher oder später Eurem Schicksal stellen müssen.
Wenn ihr bereit seid, den Dämon zu bekäpfen, wenn Ihr diese Angst verlieren wollt, die Euch zuletzt handlungsunfähig machte, dann biete ich Euch an, eine Nacht in meiner bescheidenen Behausung zu verbringen und ein Ritual durchzuführen, dass Euch zwar keine Kampfeshilfe und keine vergrößerte Macht gewährt, jedoch mehr innere Ruhe gibt und Euch weiser reagieren läßt, wenn es an der Zeit ist.
Wollt Ihr dies? Seid Ihr bereit?


Wieder ruhen die unergründlichen Augen des Eremiten auf Rheawin, abwartend, wie dieser wohl reagieren wird.
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Beitrag von Fansal »

Stumm schauen sich die beiden Männer in die Augen, als ob jeder versuchen wolle des anderen Seele allein mit seinen Blicken freizulegen. Schließlich wendet Rheawin den Blick ab und sagt zum Eremiten:
"Ja, ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mich dieses Ritual vollziehen lassen würdet, denn ich werde jeden Vorteil gegen meinen Verfolger brauchen können den ich erreichen kann."
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Beitrag von stone »

Nesto und der Zwerg ziehen sich dann zurück und schlagen ihr Nachtlager auf. Wissend, dass die Magie des Eremiten schützend über ihnen liegt, geniessen sie eine ruhige Nacht, ohne Wache schieben zu müssen.

Das letzte, was sie noch sehen, ist wie der Eremit Rheawin in seine Hütte geleitet, später ist nur gelegentlich ein leiser Gesang zu hören, der allerdings sehr beruhigend wirkt.

Am nächsten Morgen sind beide sehr früh wach und warten darauf, dass irgendetwas von den beiden in der Hütte zu sehen ist.
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Beitrag von Fansal »

Die Tür des Hauses öffnet sich und der Eremit und Rheawin treten heraus. Dankbar umfasst Rheawin den Arm des Eremiten und schenkt ihm ein warmes Lächeln. Danach lädt die ungleiche Truppe die unzähligen Pfeile in ihre magischen Beutel wo das zusätzliche Gewicht kaum zu spüren ist.
Wissend, dass dieser oder der nächste Tag die Konfrontation mit Ohzagoromok bringen wird packt Rheawin sehr nachdenklich aber sichtlich gestärkt vom meditieren in der Nacht. Nachdem sie sich vom Eremiten verabschiedet haben reiten die beiden Elfen auf ihren Pferden und der Zwerg auf seinem Pony durch das Tal auf die Schlucht zu. Niemand von den dreien weiß, was die Zukunft für sie bereithalten mag.
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Beitrag von stone »

Nesto sieht Rheawin prfüfend an und gewinnt den Eindruck, dass diesem in der Nacht tatsächlich eine gewisse Last von der Seele genommen wurde. Dem Zwergen hingegen ist anzumerken, dass ihn der Gedanke an den Dämon sehr beunruhigt, und er schlägt ein für sein Pony sehr hohes Tempo an, scheinbar um möglichst schnell die Elfen loszuwerden, da er keinesfalls weiter als bis zur Templerstadt mit ihnen reiten wird.

Auch Nesto hält es für sinnvoll, sich zu beeilen, da man ja nicht weiß, wie eilig der König mittlerweile die Pfeile benötigt. So legen sie an diesem Tag schon bis zum Mittag ein gutes Stück Weges zurück, bis dann die Pferde eine Pause benötigen. An enem Bachlauf tränken sie die Tiere und bereiten sich selbst auch eine schnelle Mahlzeit.

Nesto wendet sich, als der Zwerg sich um das Essen kümmert kurz an Rheawin:
Könnt Ihr die Nähe Eures Feindes fühlen, erahnen, oder ist es auch für Euch überraschend, wenn er auftaucht?
Ausserdem würde mich interessieren, mit wem oder was wir es dabei zu tun haben, und in welchem Verhältnis Ihr zu diesem steht. Seid Ihr bereit mir Auskunft zu geben?

Nesto erwartet eigentlich nicht wirklich, dass Rheawin ihn umfassend informiert, sieht ihn aber fragend an.
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Beitrag von Fansal »

Rheawin und Nesto und der Zwerg reiten noch einige Zeit stumm nebeneinander, doch schließlich stößt Rheawin einen tiefen Seufzer aus und beginnt zu sprechen:
"Auf meiner Heimatebene lebte ich in einer prachtvollen Elfenstadt, genannt Ussilvani. Schon früh entdeckten meine Eltern mein Talent für die Hexerei und ich ging bei einem der größten Magier des Landes, Lothelatlan in Lehre.
Er weihte mich in viele Geheimnisse der Magie ein und ich war ein guter Schüler. Eines Tages beschwor mein Meister einen Dämon aus den unteren Höllen, um mir den Umgang mit diesen mächtigen Wesen zu lernen. Der Dämon war schlau und hinterlistig und konnte mich bezaubern. Unter dem Bann der geifernden Bestie griff ich meinen Lehrer mit meiner Magie an. Lothelatlan wurde zwar dank seiner Schutzzauber nicht schwerwiegend verletzt, aber durch die Unterbrechung seiner Konzentration konnte sich der Dämon aus seinem Schutzkreis befreien. Als ich den Zauber des Dämons abgeschüttelt hatte und sah wie dieser meinen Lehrmeister angriff, floh ich in heller Panik aus dem Turm des Erzmagiers. Auf dem Weg nach unten hörte ich seine Schreie und auch jemand anders hörte sie. Lothelatlan hatte einen Sohn, Elenthran, der zwar noch sehr jung war aber es war offensichtlich, dass er die Kunst der Magie seines Vaters geerbt hatte. Ich kann nur vermuten, dass er sah wie sein Vater getötet wurde und dass er wusste, dass ich die Schuld dafür hatte.
Als man mich fragte was mit Lothelatlan passiert sei, sagte ich, dass er einen neuen Zauber herstellen wollte, der über seine Fähigkeiten hinausging und dabei starb."
Rheawin macht eine Pause und atmet einige Male tief durch.
"In den nächsten Jahren lebte ich in einem eigenen kleinen Magierturm und studierte die Geheimnisse der Magie. Dabei beschäftigte ich mich nicht nur mit der weißen Magie, auch die schwarze Magie lernte ich. Damit machte ich mir keine Freunde, denn die Elfen auf meiner Heimatebene praktizieren nur die weiße Magie und verabscheuen alle anderen Arten der Magie. Nun so lebte ich also mein Leben und wurde zu einem mächtigen Magier. Eines Tages aber kam Elenthran in meinen Turm. Ich hatte ihn Jahre lang nicht gesehen und wollte es auch nicht, immer noch schmerzhaft an den Vorfall mit meinem Lehrmeister Lothelatlan erinnert und gepeinigt von den Schuldgefühlen die ich seitdem verspüre. Er war voller Zorn und Rachegelüsten. Leider überraschte er mich bei der Lektüre eines Zauberbuches und konnte so einen Zauber auf mich werfen der mich in einer magischen Schutzhülle gefangen hielt. Dann sprach er zu mir:
'Ich bin Elenthran, Sohn von Lothelatlan und ich bin hier um mit dem Mörder meines Vaters abzurechnen. Rheawin, ich weiß was Ihr getan habt und ich werde meinen Vater rächen. ich weiß, dass Ihr ein großer Magier seid, doch mein Vater war der mächtigste Magier aller Zeiten und ich, sein Sohn, bin mindestens genauso mächtig. Das Volk wird mich sogar feiern, denn dann habe ich einen schwarzen Magier zur Strecke gebracht, der mit dem Bösen im Bunde steht.'
Ich wollte etwas erwidern, doch Elenthran vollführte einen weiteren Zauber. Die magische Hülle verschwand und stattdessen betäubte ein ungeheurer Schmerz meinen ganzen Körper. Ich spürte wie die Magie aus meinem Körper gesaugt wurde, in einem schmalen Band kanalisiert, mit dem ich mit Elenthran verbunden war. Er sog meine magische Macht in sich auf und mir würde nicht mehr viel Zeit bleiben. Einen letzten Zauber konnte ich noch beschwören und damit lenkte ich meinen Widersacher ab, dann schleppte ich mich zu einem Spiegel der mit einem schwarzen Samttuch verdeckt war. Ich riss das Tuch herunter fuhr mit der Hand über die Spiegeloberfläche und schritt durch das entstehende Portal in eine andere Welt. Doch Elenthran beschwörte Ohzagoromok, den mächtigsten Dämonen der neun Höllen der sich durch einen Magier rufen läßt. Er schickte ihn hinter mir her und seitdem bin ich ein Reisender durch die Ebenen, immer verfolgt von Ohzagoromok, der eine Spur der Verwüstung hinter sich herzieht. Schon 78 Jahre reise ich von einer Ebene zu anderen und vor kurzem konnte ich dem Dämon nur knapp entkommen. Nun bin ich hier, auf Providentia und Ohzagoromok ist auch hier. Vielleicht sogar schon sein Meister, Elenthran. In jedem Fall, es ist zu spät, der letzte Kampf steht bevor, ich weiß es. Die finale Konfrontation, Elenthran und Ohzagoromok gegen mich. Es gibt kein Entkommen."
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Beitrag von stone »

Nesto reitet noch ein Stück schweigend neben Rheawin her und denkt dabei engestrengt darüber nach, wie er auf diese Vorgänge antworten soll. Schließlich wendet er sich Rheawin zu und sagt:
Zunächst sollten wir uns beeilen, unseren Auftrag zu erfüllen, da diese Pfeile wohl wichtiges Verteidigungsmaterial für den König darstellen. Dabei sollten wir versuchen, die Konfrontation mit diesem Dämon zu vermeiden.
Aber ich denke, ihr habt Recht, wenn ihr sagt, dass es unvermeidlich ist, sich euren Feinden zu stellen. Sobald unser Auftrag erfüllt ist, solltet ihr dies nicht mehr weiter aufschieben. Ich hoffe, dass es nicht schon unvermeidlich ist, bevor wir die Rogus-Festung erreichen.
Sei es wann es wolle, auf jeden Fall biete ich euch meine Unterstützung an, wenn ich auch nicht viel über Dämonen weiß. Zumindest weiß ich, nach einigen Jahren der Einsamkeit im Elfenwald, wie schwer es ist, sich seinem Schicksal allein zu stellen.


Der Zwerg, der wenig interessiert am Schicksal der Elfen ist und zwar halbwegs mitbekommen hat, was sie miteinander geredet haben ohna aber wirklich zuzuhören, schüttelt nur den Kopf und murmelt vor sich hin:
Jaja, sucht ihr Elfen euch eure Kämpfe soviel ihr wollt, hauptsache ich bin dann wieder zu Hause und habe Ruhe vor euch. Ich habe sowieso viel zu wenig Bezahlung ausgehandelt, für dieses ganze Theater hier .... ....mehr ist nicht zu verstehen, was er in seinen Bart grummelt.
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Beitrag von Fansal »

"Danke, Nesto, ich bin Euch sehr dankbar für Eure Hilfe. Also dann, lasst uns zur Festung reiten und diesen übellaunigen Zwergen bei seinen Templerfreunden lassen, auf dass er uns nicht mehr mit seinem äußerst grimmigen Gesichtsausdruck zu jeder Stunde des Tages beehrt."
Rheawin lacht.
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Beitrag von stone »

Auch Nesto muß bei diesen Worten lachen.

Sie reiten dann weiter und legen ein gutes Stück Weges zurück, ehe langsam die Dämmerung heraufzieht. Nesto wendet sich an seine Mitreisenden und deutet auf einen Hügel ein Stück ab vom Weg.
Denkt ihr, das wäre ein geeigneter Platz für unser Nachtlager? Von dort könnten wir ein wenig Überblick über die Umgebung haben und so schneller sehen, ob sich uns jemand nähert.
Morgen um diese Zeit sollten wir die Templerstadt wieder erreichen, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht.
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Beitrag von Fansal »

"Ja, dieser Hügel bietet uns einen guten taktischen Vorteil."
Also schlagen sie ihr Lager auf und teilen die Wachen ein. Nesto übernimmt die erste Wache.

Sorry, ich bin zur Zeit in einem Kreativitätsloch :(.
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Beitrag von stone »

Während der ersten Wache bleibt alles ruhig, danach übergibt Nesto an den Zwerg. Doch genau wie die anderen zuvor kann Nesto nur wenig Ruhe finden. Dicht in ihre Decken gehüllt, da sie es nicht wagen, ein Feuer anzuzünden, vergeht dieNacht überwiegend schlaflos.
Der Zwerg übergibt später an Rheawin und auch der verbringt die Nacht schweigend und wachsam, aber in Ruhe. Als der Morgen graut und der Hexer die Gefährten wecken will, sehen sie ihn schon kommen und machen sich eilig bereit, ihren Ritt fortzusetzen.
Der Tag vergeht gefühlsmäßig nur langsam, es ziehen viele Wolken über den Himmel, sodaß es nur mäßig hell wird. Der Vormittag bleibt recht ereignislos, jedoch nach der Mittagsrast befällt alle gleichermaßen das Gefühl, wieder beobachtet zu werden. Aufmerksam achten vor allem die Elfen darauf, dass sich auf ihrem Weg nirgends eine Möglichkeit bietet, sie in eine Falle zu locken - z.B. größere Felsbrocken oder Wälder werden also in weiterem Bogen als normal umgangen soweit dies möglich ist. Das Gefühl bleibt jedoch erhalten, bis man am Abend, kurz vor dem vollständigen Sonnenuntergang, die Templerstadt wieder in Sichtweite hat. Es dauert noch fast 2 Stunden, diese zu erreichen, jedoch kommt keiner auf den Gedanken, so kurz vor der Stadt noch zu rasten, obwohl die Pferde ausgesprochen ermüdet sind.
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steelkingrolf
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Beitrag von steelkingrolf »

Die Stadt scheint verändert zu sein, oder liegt es an der Abendsonne, welche fast friedlich langsam dem Horizont entgegen sinkt. Doch irgendetwas ist anders. Die Luft selbst scheint magisch Gestalt anzunehmen - fühlbar, greifbar zu werden. Leichter Nebel entsteigt den Gassen und Tempelanlagen. Das zentrum scheint ein alter Gebetshügel zu sein.
"Hört mich an, Freunde !" Dies ist kein Templer, diese Stimme ist den Wanderern des Schicksals irgendwie näher und heimatlicher als alles die letzten Wochen der Qual.
"Haltet ein und rastet - Rogus grüßt Euch und segnet Euch für Euren heldenhaften Widerstand gegen Dämonen der Tiefe und des Geistes. Was Ihr seht ist eine Illusion - Spiegelbild meiner körperlichen Existenz. "Das Bild im Nebel wird klarer. Nesto und Rheawin sehen mehr - sie sehen auch ihre Mitstreiter für den Frieden in der Ebene. Hinter dem König erscheinen die Kämpfer des Zwergenberges.
"Ich wäre gern bei Euch, doch auch die körperliche Daseinsform eines Templers ist nicht teilbar - leider. Was Ihr seht ist der alte Thronsaal der Götter der Zwei Monde im Zwergenberg. Und nur hier, in der alten Stadt meines Ordens kann ich mich für kurze zeit manifestieren." Vom Tempel des Ritterordens geht eine warmer Wind des Friedens und der Ruhe aus. Er legt sich auf die Seelen der Gequälten und beruhigt sie.
"Ihr habt den Weg der Leiden beschritten, seit Euren Dämonen begegnet und habt Euch die Treue gehalten. Nun ist es Zeit, das erste Mal dem Schicksal eine Antwort zu geben. berichtet kurz wohin Euch der Weg führen wird. Ich werde Euch später eine Frage stellen - diese soll über des Schicksals weiteren Weg entscheiden." Rogus hebt den linken Arm und sein Falke kreist über ihm. "Keine Angst alter Freund, ich bin es und unter den Lebenden !" Der Falke findet seinen Platz, Rogus legt sein Schwert beiseite und lauscht den Helden.
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Beitrag von stone »

Nesto ist sichtlich ermüdet und verwirrt, dieses Bild des Königs vor sich zu sehen und sucht eine Zeit lang nach Worten, ehe er zu einer Antwort fähig ist.

Verzeiht, werter König, aber ich verstehe nicht ganz den Sinn Eurer Worte. Ich denke mein Weg führt mich zunächst zu Eurer Festung, um die magischen Pfeile dort abzliefern.
Weiterhin gedenke ich den Kampf für den Frieden dieser Welt, dem ich jetzt schon viele Tage gewidmet habe, fortzusetzen ....

- mit einem Seitenblick auf Rheawin -
.... zudem habe ich Rheawin mein Wort gegeben ihm bei Bedarf gegen den Dämon, der ihn folgt beizustehen.

Weiterhin erhält der König eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse seitdem man zuletzt Kontakt hatte,
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Beitrag von Fansal »

Rheawin, der tagtäglich mit den Wundern der Magie konfrontiert wird, hört Rogus und Nesto stumm zu. Dann tritt er vor und blickt zu der Erscheinung des Königs.
"Seid gegrüßt, edler Herrscher. Auch ich will diese Pfeile so schnell wie möglich zur Burg bringen, denn ich weiß, dass sie dringend gebraucht werden. Sollte ich dies schaffen, ohne von Ohzagoromok gestellt zu werden, dann bitte ich Euch mich aus Euren Diensten zu entlassen um mir die Möglichkeit zu geben meinem Schicksal gegenüber zu treten.
Mein Leben steht auf Messers Schneide und womöglich hat der Ausgang dieser Schlacht Folgen für alle von uns.
Doch wenn Ihr eine andere Aufgabe für mich habt, so sagt es, denn in meiner Zeit in Euren Diensten habe ich Euch zu bewundern und Eure Entscheidungen zu akzeptieren gelernt."
Rheawin kniet nun vor dem Bild Rogus'.
"Sagt mir mein König, was soll ich tun?"
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