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Verfasst: Di 15.05.2007 - 08:05
von Koni
Aber er musste äußerst geschickt vorgehen. Er spürte auch, dass seine Brüder ihm folgten.
Verfasst: Di 15.05.2007 - 10:43
von jdoge
Gorad machte sich auf den weiten Weg zum Zigeunerlager, während Dogo zu Marcus sagte :"Ich muß mit dem Stab zurück durch die Eisbarriere, die Kinder und Lysinda befreien, die können uns sicher bei der Suche nach Gorad helfen. Warte du hier und schau dich mal nach Konrad und Johann um, die wissen nichts von Gorad, warn sie also.".
Verfasst: Do 17.05.2007 - 21:42
von Dragorad
"Ok, ich werde hier auf sie warten, falls sie vorbei kommen sollten."
Verfasst: Sa 19.05.2007 - 10:50
von Koni
So sagte er, aber er dachte nicht im Geringsten daran, hier auf die beiden zu warten. Sollten die beiden 'Abenteurer' doch dem Werwolf in die Arme laufen, so weit ging die Liebe nun doch nicht! Aber in seinem alten Schloss mal wieder nach dem Rechten zu sehen, gefiel ihm eigentlich schon.
Verfasst: Sa 19.05.2007 - 21:55
von Dragorad
Darum machte er sich flugs auf den Weg. Er wählte einen alten gut versteckten Trampelpfad, damit er vor den Augen irgendwelcher Bekannter verschont blieb.
Verfasst: Di 22.05.2007 - 22:04
von jdoge
Nach kurzer Zeit fand der Graf auf dem Trampelpfad frische Spuren, die nach ihrem Aussehen von Gorad stammen mußten, ´Er ist mir also doch schon voraus, ich muß mich beeilen.`, dachte ersich und verwandelte sich in einen Fledermaus, ´Denn fliegen geht schneller als laufen´, und spitze seine Fledermaussinne.
Verfasst: Mi 23.05.2007 - 09:31
von Koni
'Grrrh! Schmatz! Reiß!...', waren das nicht typische Fressgeräusche eines Raubtieres, das seine Beute verspeist? Sie kamen von vorn etwas abseits des Pfades. Lautlos flog der Vampir näher heran... alle Sinne gespannt.
Verfasst: Mi 23.05.2007 - 16:06
von jdoge
Da stand er in seiner Werwolf Gestalt, über die Reste eines Menschen gebeugt, der ihm wohl in die Quere gekommen war, ´Die Gelegenheit muß ich nutzen um einen Vorsprung zu bekommen.´, dachte der Graf.
Wenn das zu böse ist, ändere ich auf Reh um.
Verfasst: Mi 23.05.2007 - 20:27
von Dragorad
Die Story heißt ja nicht umsonst "böses Märchen"
Lautlos schwang er sich über seinen blutverschmierten Bruder und flog, so schnell ihm seine Flügel erlaubten, zum Lager.
Verfasst: Do 24.05.2007 - 07:13
von Nadine26
OT: Der Bruder?? Das kann nur der Gnom sein..
der is doch noch im alten Schloss hinter der Eisbarriere.. Wie geht denn das???
Koni, ne Zusammenfassung wär nich schlecht.. is dann leichter nachzulesen... danköö
Verfasst: Do 24.05.2007 - 21:40
von jdoge
Nadine, da hast du aber so einiges verpaßt.
Gorad fühlte sich gestärkt und ohne sein Opfer eines weiteren Blickes zu würdigen, setzte er seinen Weg ins Lager der Zigeuner fort.
Verfasst: Do 24.05.2007 - 22:17
von Koni
Nadine, der blutverschmierte Bruder war Gorad, der einen Menschen gerissen hatte.
Ok, hier ist die nächste Zusammenfassung
Fortsetzung lt. Forum ab 27.April:
Da ihm so kein anderer Fluchtweg blieb, riss er das Gitter aus dem Kellerfenster und suchte sich so seinen Weg nach draußen.
Das gleißende Sonnenlicht blendete seine Augen, wie lange war er doch im dunklen Verlies eingesperrt gewesen. Er hatte Mühe, sich zurechtzufinden.
Die Gerüche waren aber vertraut, so dass er sich nach ihnen begann zu orientieren. ´Die Eisbarriere muss rechts sein. Ich muss hindurch - ich habe HUNGER.´
Schnell machte er sich auf den Weg zu dem alten Schloss, welches ihm nur schlechte Erinnerungen bereit hielt.
Dogo, der wieder bei Kräften war, sah, wie sein Bruder mit dem Stab Richtung Eisbarriere lief. Ihm war klar, dass keine Zeit blieb, die anderen zu verständigen, die im Schloss unterwegs waren, auf der Suche nach Gorad. Er war also auf sich allein gestellt und er musste den Stab haben, sonst würde es sehr schwierig, hier wieder weg zu kommen.
Darum nahm er einen Stein auf, der in der Nähe lag, und warf ihn mit aller Kraft in Richtung des flüchtenden Wolfes.
Der Stein flog an Gorad vorbei, doch trotzdem hatte er seine Wirkung nicht ganz verfehlt, er blieb einen Moment stehen und schaute sich um, so dass Dogo die Gelegenheit nutzen konnte, näher an seinen Bruder heran zu kommen.
"Bruder, geh nicht, wenn du jetzt durch die Barriere gehst, kann dir niemand mehr helfen. Es gibt kein Zurück! Warte, dieses junge Mädchen will mit dir sprechen!!", redete er sanft und lockend auf ihn ein.
Doch Gorad drehte sich zur Barriere und sprach die magischen Worte, "Odem Arcanum Senseri", worauf der Stab einen Lichtstrahl auf die Barriere warf und ein Portal öffnete. Gorad sprang hindurch und Dogo konnte ihm im letzten Moment, bevor es sich wieder schloss, folgen. Dem hell erleuchteten Raum ausgesetzt verwandelte sich Gorad in seine menschliche Gestalt und Dogo nutzte die Gelegenheit, um sich den Stab zu angeln und sich im Nebenraum vor seinem Bruder zu verstecken. Wie er so in der dunklen Nische im Nebenraum stand und versuchte so leise wie möglich zu sein, tippte ihm jemand auf die Schulter. "Dogo, mein Bruder, was drückst du dich in dunklen Ecken umher? Wo sind denn all die anderen, ich wollte sie nach all den Jahren mal besuchen", sagte Marcus in seiner ehrfurchtgebietenden Stimme.
"Marcus? Bist du es?", fragte der Gnom vorsichtig.
"Gorad ist frei, er muss nebenan sein. Ich konnte gerade noch durch das Portal hinter ihm her, aber er ist gefährlich, ich musste mich hier verstecken", sprudelte es aus ihm heraus, ohne eine Antwort des Grafen abzuwarten.
"Und überhaupt hast du uns ganz schön hängen lassen damals vor 100 Jahren", schimpfte er noch weiter. "Wohin bist du verschwunden? Was ist damals passiert?"
"Verschwunden? Ich war nicht verschwunden. Ich war immer hier. Der dunkle Schatten in der Bibliothek. Erinnerst du dich?"
"Ja, aber wonach hast du gesucht? Warum dann das ganze damals?"
"Ich suchte danach, was du gefunden hast. Unseren Bruder und eine Möglichkeit durch die Barriere zu kommen. Und mein Abgang damals. Du weißt, ich mag es theatralisch..."
"Warum wolltest du zu Gorad?", fragte Dogo auf vorsichtig, als ob er seine Antwort erahnte.
11. Der Fluch der Zigeunerin
"Der Fluch der Zigeunerin zwingt mich dazu und lässt mich nicht zur Ruhe kommen."
"Es muss doch einen Weg geben, den Fluch zu brechen. Wir müssen der Ursache auf den Grund gehen - wir müssen Kontakt mit den Zigeunern suchen!", sinnierte Dogo.
"Hast du eine Ahnung, wo wir sie finden können?"
In der Zwischenzeit hatte Gorad, unbemerkt von seinen Brüdern, die Witterung der Zigeuner aufgenommen, denn seine Werwolf Sinne funktionierten sehr gut. `Ich muss sie finden und töten, sonst könnte noch jemand den Fluch brechen und das ewige Leben von mir und meinen Brüdern beenden´.
Aber er musste äußerst geschickt vorgehen. Er spürte auch, dass seine Brüder ihm folgten.
Gorad machte sich auf den weiten Weg zum Zigeunerlager, während Dogo zu Marcus sagte: "Ich muss mit dem Stab zurück durch die Eisbarriere, die Kinder und Lysinda befreien, die können uns sicher bei der Suche nach Gorad helfen. Warte du hier und schau dich mal nach Konrad und Johann um, die wissen nichts von Gorad, warn sie also."
"Ok, ich werde hier auf sie warten, falls sie vorbei kommen sollten."
So sagte er, aber er dachte nicht im Geringsten daran, hier auf die beiden zu warten. Sollten die beiden 'Abenteurer' doch dem Werwolf in die Arme laufen, so weit ging die Liebe nun doch nicht! Aber in seinem alten Schloss mal wieder nach dem Rechten zu sehen, gefiel ihm eigentlich schon.
Darum machte er sich flugs auf den Weg. Er wählte einen alten gut versteckten Trampelpfad, damit er vor den Augen irgendwelcher Bekannter verschont blieb.
Nach kurzer Zeit fand der Graf auf dem Trampelpfad frische Spuren, die nach ihrem Aussehen von Gorad stammen mussten. ´Er ist mir also doch schon voraus, ich muss mich beeilen`, dachte er sich und verwandelte sich in eine Fledermaus, ´denn fliegen geht schneller als laufen´, und spitzte seine Fledermaussinne.
'Grrrh! Schmatz! Reiß!...', waren das nicht typische Fressgeräusche eines Raubtieres, das seine Beute verspeist? Sie kamen von vorn etwas abseits des Pfades. Lautlos flog der Vampir näher heran... alle Sinne gespannt.
Lautlos schwang er sich über seinen blutverschmierten Bruder und flog, so schnell ihm seine Flügel erlaubten, zum Lager.
Gorad fühlte sich gestärkt und ohne sein Opfer eines weiteren Blickes zu würdigen, setzte er seinen Weg ins Lager der Zigeuner fort.
Und um das böse im Märchen weiterzutreiben:
Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass es Konrad war, den der Werwolf erwischt hatte. Vergebens hatte Johann nach ihm Ausschau gehalten.
Verfasst: Fr 25.05.2007 - 12:06
von Dragorad
Konrad hat's erwischt?!
Nach einer ganzen Weile beschloss er daher, nach ihm zu suchen.
Verfasst: Fr 25.05.2007 - 12:32
von jdoge
Währenddessen schaut sich der Graf, wieder in seine menschliche Gestalt verwandelt, nach dem Zelt der Zigeuner Hexe um, welche als Nachfahrin, der Fluchsprecherin, sicherlich den Fluch aufheben kann, ´Ich muß sie töten, wer will denn schon wirklich auf ewiges Leben verzichten?!´.
Verfasst: Fr 25.05.2007 - 20:53
von Dragorad
Leise schlich er sich an den Eingang heran und spähte vorsichtig hinein.
Verfasst: Mo 28.05.2007 - 17:28
von GOTTI
Das Zelt war leer. Also beschloss er hineinzugehen um sich etwas genauer umzusehen.
Verfasst: Mo 28.05.2007 - 21:45
von Dragorad
Vorsichtig betrat er das dunkle Zelt. Ihm schoss der stechende Geruch von Räucherstäbchen in die Nase, welcher seinen Vampirsinnen ordentlich zu schaffen machten. 'Es riecht aber sehr stark nach Knoblauch', war sein letzter Gedanke bevor er in eine tiefe Ohnmacht fiel.
Verfasst: Di 29.05.2007 - 10:08
von Koni
Sein Körper fiel gegen das Nachtlager der Zigeunerin und riss den bunten Vorhang mit sich, der ihn nun vollends zudeckte.
Verfasst: Di 29.05.2007 - 13:28
von Dragorad
Kurze Zeit später kam hektisch ein kleines Wesen in das Zelt, welches sich schnell umblickte, einen Gegenstand unter den Teppichen, die überall auf dem Boden verstreut lagen, versteckte und lautlos wieder verschwand. Da die Tücher, die auf Markus gefallen sind, den Knoblauchgeruch von ihm fern hielten, wachte er auch bald wieder auf und sah gerade noch den Schatten des Schleichers.
Verfasst: Di 05.06.2007 - 17:23
von Koni
Konrad lebt nicht mehr.
Sind die Helden nun müde und haben sich verkrochen