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Verfasst: Do 16.01.2003 - 09:39
von MyBrainHurts
Nein, Nein... !!!
Es ist schon gut, wenn sie ihn nicht findet....
Frauen, die vor mir knien, machen mich, ob ihrer Hinterhältigkeit entweder nur misstrauisch, oder..... naja..... ähm.... nervös

Verfasst: Do 16.01.2003 - 12:01
von Lump
Immer zu deinen Füßen oh Herr und Meister

Verfasst: Do 16.01.2003 - 12:52
von MyBrainHurts
*kopfschüttel* ....dir ist nicht mehr zu helfen...

Verfasst: Do 16.01.2003 - 18:31
von BIG-BARON
echt stark mbh! solltest was daraus machen! alle storys zusammenfassen und n kleenes büchlein rausbringen, das alle die hier posten als geschenck bekommen!
denk mal drüber nach

Verfasst: Do 16.01.2003 - 19:14
von Delta
Verfasst: Do 16.01.2003 - 20:25
von Yaguar
ah, das sind sie (also herpes und MBH) wie sie schreiben und posten....(hä

na gut... das hieß jetz anders...)
Verfasst: Do 16.01.2003 - 20:41
von Willard

ich will auch ein Buch! Ich geb sogar Geld dafür her (paar Euros

). Ich kenn mich zwar nicht aus, aber dass muss ich haben
Verfasst: Fr 17.01.2003 - 02:06
von Khamul
Gibts denn hier keinen der einen Verleger kennt?
Sowas... aber die Idee an sich ist gut

Das spart mir dieses unsägliche copy&paste um die Zwischenposts (wie diesen hier) auszuklammern

Verfasst: Fr 17.01.2003 - 02:14
von Shadow-of-Iwan
tja...zu spät

ich kannte jemanden mit nem eigenen verlag...aber soweit ich weiß verlegen die nix mehr....*seufz*
egal...aber die idee ist trotzdem klasse...allerdings sollten wir vielleicht noch warten *ggg* herpes abenteuer sind ja noch lang nicht am ende (hoff ich mal)

Verfasst: Fr 17.01.2003 - 10:28
von Baerbel
Also mit nem Buch kann ich nicht dienen, aber der zusammengefasste Herpes hat sich auf meiner HP niedergelassen
Direktlink
Verfasst: Fr 17.01.2003 - 13:45
von Lump
Werden Herpese hier trotzdem noch weiter gepostet?
Verfasst: Fr 17.01.2003 - 14:00
von Baerbel
Ja natürlich! Herpes` Zuhause is weiterhin dieses Forum. Ich habs nur zusammengefasst. Ausserdem kann Herpes so noch weitere Anhänger finden

Herpes *gg*
Verfasst: Sa 18.01.2003 - 00:35
von stellabea
Herrlich!!!!!!! Herpes ist wieder da
Danke Dir MBH

und für seine neuen Geschichten
falls es mal wirklich ein Buch wird, möchte ich auch eins....bitte
.....endlich hat das warten ein ende.....
Gruss, Stella
Verfasst: Di 25.02.2003 - 01:00
von Baerbel
*mal wieder vorkram* .....in meinem Gästebuch wurde gerade nach der Fortsetzung gefragt

Verfasst: Di 25.02.2003 - 15:26
von Lump
Ich kenne eine Frau, die einen kleinen Verlag hat.
Wenn mir MBH mal das Ganze - hübsch formatiert - zuschickt, kann ich es ihr mal vorlegen. Als Word-Datei. Ich habe echt nicht die Zeit das jetzt selber zu machen, sorry. Ich würde es dann ausdrucken und mich mit ihr mal zusammensetzen ... würden ur etwas dauern bis ich sie erwische. Wenn sie das Ganze nicht selber verlegen will, vielleicht weiß sie mir Jemanden (einen Verlag) der in Frage käme.
Verfasst: Di 25.02.2003 - 18:56
von Echidna
ohhh schönneee geschichte,.........*schwärm* *ggg*
sie muss unbedingt weitergehen,..
und fals es sie als buch gibt,...ich will acuh ein Exemplar

Verfasst: Fr 28.02.2003 - 00:45
von stellabea
supergute Idee, Lump
wäre klasse, wenn es klappen würde *daumendrück*
gruss Stella
Verfasst: Fr 28.02.2003 - 01:51
von Radagast
Bezüglich Verlag hätt ich auch noch eine Idee. Vor etwa einem halben Jahr hatte ich auf Hessen 3 eine Sendung gesehen, in der die bekannte Krimi-Autorin Thea Dorn zu Gast war. Sie hat sich in dieser Sendung als Pinguin-Fan geoutet.

Wenn alle anderen Versuche fehlschlagen, vielleicht kann man ihr ja den Text mal zukommen lassen. Einfluss auf ihren Verlag und eine gehörige Portion Humor hat sie sicherlich.
Radagast der Braune
Verfasst: Mi 09.04.2003 - 19:33
von Yaguar
*schiiiiieeb* ja, MBH, gehts denn irgendwann auch mal weiter?
biiiitteeeh... *fleh*
oh... hat jemand zugeguckt?
*peinlich ist* *flücht*
Verfasst: Di 27.05.2003 - 18:40
von MyBrainHurts
Herpes, der Nordpol-Pingu, Teil XIV
Wieder sehen sich die Autoren verpflichtet, eine größere Lücke in Herpes' authentischen Aufzeichnungen zu überbrücken. Unser Held hatte nämlich ärgerlicherweise seinen beinahe neuen Pic-Kugelschreiber kurz vor der Abreise vom Nordpol in einer Eisspalte verloren und war ab diesem Zeitpunkt vorübergehend nicht mehr in der Lage, sein interessantes Tagebuch weiterzuführen.
Stellvertretend setzen wir exakt am 120. Tag der abenteuerlichen Reise unseres Helden ein und möchten den Umstand entschuldigen, Herpes' blumigen und unterhaltsamen Stil durch einen nackten Tatsachenbericht zu ersetzen.
Um seinen, für ihn sehr überraschend eintreffenden Nachwuchs in der Heimat aller Pingus auf die Welt zu bringen, hatte Herpes beschlossen, zurück an den Südpol zu ziehen.
Gemeinsam mit seinen 4 Begleitern, seiner Anvertrauten Syphie, seinen beiden Freunden, Tripp und Gono und Dr. Ulcus, dem treuen Galapagos-Pinguin machte sich Herpes auf den langen und beschwerlichen Weg und stand kurz darauf auch schon vor seinem ersten großen Orientierungs-Problem:
Was ein richtiger Pingu-Scout sein will, orientiert sich auf seinen Reisen selbstverständlich nach der Sonne (vor allem in Gegenden, in denen es sonst nur Eis gibt, dort kann man nämlich Dinge, wie das Moos an der Wetterseite von Bäumen und ähnlichen Humbug getrost vergessen).
Wie nun jedes kleine Kind weiß, geht die Sonne im Osten auf, wandert in der nördlichen Hemisphäre zu Mittag in den Süden und geht dann im Westen wieder unter.
Selbige Kinder wissen aber natürlich auch, dass es am Nordpol kein Osten und Westen gibt, die Sonne dort also auch ausschließlich im Süden stehen kann. Da am Nordpol aber eben dummerweise in jeder Richtung Süden ist, war die Sonne natürlich ebenfalls überall.
Völlig logisch wird sich unsere werte Leserschaft jetzt denken, und damit hat sie vollkommen recht, doch Herpes schien bei dieser Erkenntnis doch kurze Zeit überrascht zu sein. Nicht wie die Sonne - die schien einfach nur von überall, ohne Überraschung, wie sie es jeden Tag tat.
(Am Nordpol ist übrigens immer schönes Wetter, da Reisende dort ja keine andere Möglichkeit zur Orientierung haben, als die Sonne im Sommer und die Sterne im Winter - einer der vielen Beweise dafür, dass Gott bewundernswert vorausschauend gearbeitet hat)
Aber durch so eine Kleinigkeit ließ sich Herpes natürlich nicht aus der Ruhe bringen, gab sich keine Blöße, und zeigte mit dem instinktiven Orientierungssinn, der sämtlichen männlichen Exemplaren aller Gattungen dieser Welt schon in die Wiege gelegt ist, zielsicher in Richtung Pazifik. "Dort ist der schnellste Landweg!"
"Unsinn Herpes, hier", sagte Syphie nur kurz, marschierte los Richtung Europa, sofort gefolgt von Gono, Tripp und Dr. Ulcus.
Herpes, etwas dümmlich aus den Federn blickend, folgte kurz darauf, setzte sich wie zufällig wieder an die Spitze der Gruppe, dabei etwas von "Ja, notfalls kann man natürlich auch hier gehen" und folgte weiter seinem Plan.
Nämlich dem, keinen Plan zu haben.
(Noch dazu, wo unser Held - wir gestehen es hier nur sehr ungern - nicht nur, wie schon erwähnt, den Großteil des Biologieunterrichtes verschlafen hatte, sondern auch die wertvollen Geographiestunden dazu verwendet hatte, den Pingumädchens der Klasse unsinnige, präpupertäre Zettelchen zu schreiben. Wir wollen aber Abstand nehmen, den Inhalt selbiger an dieser Stelle wiederzugeben, sind sie doch gar zu kindlich und mitunter peinlich für unseren nunmehr erwachsenen Herpes.)
Nun, laut den weiblich-intuitiven Aussagen der werdenden Pingu-Mutter Syphie, blieben der gefiederten Reisegruppe ja nur noch 3 Wochen bis zur Niederkunft. Verdammt wenig Zeit für diese fluguntauglichen Vögel, deren bloße Existenz man hinter vorgehaltener Hand durchaus als eine seltsame Laune der Natur oder aber einen schlechten Scherz Gottes bezeichnen könnte - je nachdem woran sie, geschätzter Leser, eben eher glauben möchten.
"Warum mussten sie dann aber den Landweg wählen, sie sind doch schnelle Schwimmer", wird der intelligente Leser jetzt natürlich fragen. Nun:
Auch das Schwimmen kommt für schwer bepackte, trächtige Pinguine nicht wirklich in Frage, vor allem darum, weil unsere Freunde 80kg nördliches Packeis in ihren Rucksäcken verstaut hatten, um vor ihren früheren Freunden nicht ohne einen Beweis ihrer erfolgreichen Reise zurückzukehren.
Und wem dies als schlagendes Argument immer noch nicht reicht, und daher nicht unberechtigter Weise denkt, "Na und? Auch Eis ragt doch zu 10% aus dem Wasser", der möge auch folgendes
bedenken:
Wer von der werten Leserschaft schon einmal die Erfahrung gemacht hat, mitten im Ozean von einsetzenden Wehen überrascht zu werden, und das haben bestimmt schon viele von
ihnen erlebt, der weiß ganz genau, dass das nicht zu den erklärten und herausragenden Vergnügungen des Lebens zählt, und nach Möglichkeit durchaus zu vermeiden ist.
Blieb unseren Helden also nur noch der Landweg und solch ein hochschwangeres, auf unförmigen Flossen watschelndes Königspinguin-Weibchen ist nur unbedeutend schneller, als eine am Rücken liegende, griechische, beinamputierte Landschildkröte nach Verabreichung einer Überdosis Beruhigungsmittel, aber auch knapp langsamer, als eine nur leicht betäubte, normal laufende Rotwangenschildkröte.
Berücksichtigt man diese konkreten Angaben, so benötigt ein im Endstadium schwangerer Pinguin für die geplanten 20.000km also cirka 60 Jahre, allerdings nur, wenn sie keine Pause einlegen würden, was wir auf Grund der Dringlickkeit dieser Reise aber
durchaus voraussetzen dürfen...
Nach 5 Minuten Marsch verlangte Tripp auf Grund akuten Heißhungers seine erste Brunch-Pause - ein Ausdruck, den er vor langer Zeit im amerikanischen Forschungscamp aufgeschnappt hatte, und von dessen Idee er nachhaltig begeistert war. Gono dagegen verkündete "mal ganz kurz auf's Eis-Löchlein zu müssen, er hätte als zarter Pingu ein so kleines Bläschen" und Dr. Ulcus, der natürlich die ganzen 80kg Eis schleppen musste, konnte sich
ohnehin nicht mehr auf den Flossen halten.
Der aufgeweckte Leser wird nun zu dem Verdacht gelangen, dass der gesetzte Zeitrahmen für die Reise von 3 Wochen etwas zu knapp kalkuliert erscheint, doch wie so oft, kam unseren Freunden auch in diesem Fall der Zufall zu Hilfe.
Genau in dem Moment, als Gono nach der "Säuberung" sein Wattebäuschchen in das Plumps-Eis-Loch nachschmiss (Zitat Gono:"Ein Pingu verlässt seine Scholle nie unvorbereitet"), zeriss das ohrenbetäubendes Signal eines Schiffs-Horn die Stille.
Unsere Helden schreckten herum, und sahen einen mächtigen, norwegischen Eisbrecher auf sie zuhalten....