Die Stadt Kalanos
Ja'shak öffnete die vor Müdigkeit schweren Augen und sah den Zwerg rauchend in einer Ecke sitzen.
"Ah, wie ich sehe, habt Ihr Euch wieder erholt.", meinte der Mönch nur, während er sich auf Knien aus dem Zimmer bewegte, was bei dieser massigen Gestalt urkomisch aussah.
Nach kurzer Zeit kehrte Ja'shak zurück, eine große Platte mit belegten Broten in den Händen. Er bedeutete dem Zwerg zuzugreifen, wenn er es denn wollte, und langte selbst nach einem Schinkenbrot mit dicker Kruste.
Nachdem er, an die Wand gelehnt, einige Schlucke getan hatte, sprach er Bruenor wieder an.
"Ich kam nicht umhin, Eure Geistesreise zu beobachten. Das sind schlimme Neuigkeiten, aber immerhin ist Euer Onkel zur Zeit nicht ernsthaft in Gefahr. Wenn er als Opfer dienen soll, werden seine Wärter ihn nicht vorzeitig töten. Eins ist klar: Ihr müsst Euch dorthin aufmachen, sobald Ihr bereit seid. Doch dazu habt Ihr kaum ein halbes Jahr. Die Sümpfe südlich von Talimos sind äußerst unwegsam. Brachland soweit das Auge reicht, Schlamm, der Euch hinab in seine dunklen Tiefen saugt..."
Der Minotaur musste sich bei seiner nächsten Bemerkungen doch arg zusammenreißen, um nicht breit zu lächeln:
"Und da wäre natürlich noch Eure Abneigung gegen das Wasser. Wobei dies das geringste Problem sein sollte. Doch so wie Ihr Euch vorbereiten solltet, so rate ich Euch gleichzeitig, Euch nicht zu viele Gedanken um die Rettung Eures Onkels zu machen. Seht nach vorne und vertraut dem Weg, den die Götter für Euch ausgesonnen haben und Ihr werdet Euren Onkel finden."
"Ah, wie ich sehe, habt Ihr Euch wieder erholt.", meinte der Mönch nur, während er sich auf Knien aus dem Zimmer bewegte, was bei dieser massigen Gestalt urkomisch aussah.
Nach kurzer Zeit kehrte Ja'shak zurück, eine große Platte mit belegten Broten in den Händen. Er bedeutete dem Zwerg zuzugreifen, wenn er es denn wollte, und langte selbst nach einem Schinkenbrot mit dicker Kruste.
Nachdem er, an die Wand gelehnt, einige Schlucke getan hatte, sprach er Bruenor wieder an.
"Ich kam nicht umhin, Eure Geistesreise zu beobachten. Das sind schlimme Neuigkeiten, aber immerhin ist Euer Onkel zur Zeit nicht ernsthaft in Gefahr. Wenn er als Opfer dienen soll, werden seine Wärter ihn nicht vorzeitig töten. Eins ist klar: Ihr müsst Euch dorthin aufmachen, sobald Ihr bereit seid. Doch dazu habt Ihr kaum ein halbes Jahr. Die Sümpfe südlich von Talimos sind äußerst unwegsam. Brachland soweit das Auge reicht, Schlamm, der Euch hinab in seine dunklen Tiefen saugt..."
Der Minotaur musste sich bei seiner nächsten Bemerkungen doch arg zusammenreißen, um nicht breit zu lächeln:
"Und da wäre natürlich noch Eure Abneigung gegen das Wasser. Wobei dies das geringste Problem sein sollte. Doch so wie Ihr Euch vorbereiten solltet, so rate ich Euch gleichzeitig, Euch nicht zu viele Gedanken um die Rettung Eures Onkels zu machen. Seht nach vorne und vertraut dem Weg, den die Götter für Euch ausgesonnen haben und Ihr werdet Euren Onkel finden."
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Bruenor schluckt die Reste eines Käsebrötchens herunter:
"Ich danke Euch auf jedenfall erstmal sehr für Eure Gastfreundschaft und Eure Hilfe. Ich werde jetzt erstmal weitere Informationen suchen und vielleicht finde ich, auch hier in Kalanos noch einige Informationen. Ich mach mich nun auf den Weg aber wir werden uns sicherlich noch einemal sehen. Wenn es etwas gibt, mit dem ich Euch Eure Hilfe vergelten kann, gebt mir Bescheid." Bruenor sah sich um: "Vielleicht auch einen geschickten Handwerker?"
Bruenor verbeugte sich nochmals vor dem Mönch
"Ich danke Euch auf jedenfall erstmal sehr für Eure Gastfreundschaft und Eure Hilfe. Ich werde jetzt erstmal weitere Informationen suchen und vielleicht finde ich, auch hier in Kalanos noch einige Informationen. Ich mach mich nun auf den Weg aber wir werden uns sicherlich noch einemal sehen. Wenn es etwas gibt, mit dem ich Euch Eure Hilfe vergelten kann, gebt mir Bescheid." Bruenor sah sich um: "Vielleicht auch einen geschickten Handwerker?"
Bruenor verbeugte sich nochmals vor dem Mönch
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[Ein Post noch, dann muß ich wieder was arbeiten
]
Bruenor fand sich wieder auf der Straße, angesichts der vorgerückten Stunde beschloß er den Rückweg zur Herberge abzukürzen. Er bog in eine schmale Gasse ein, nach einigen Schritten vernahm er eine dünne Männerstimme. Bruenor beschleunigte. - Nach einigen Schritten hörte er Hilferufe. Bruenor griff seine Axt fester und lief schneller, ach ein paar Schritten sah er wie ein schäbig, gekleideter Mann. Offensichtlich ein Handlungsgehilfe von zwei Raufbolden bedrängt wurde. Der Angegriffene ging mit einem Stöhnen zu Boden. Bruenor stürmte weiter, die Raufbolde bemerkten ihn nicht ...
Bruenor fand sich wieder auf der Straße, angesichts der vorgerückten Stunde beschloß er den Rückweg zur Herberge abzukürzen. Er bog in eine schmale Gasse ein, nach einigen Schritten vernahm er eine dünne Männerstimme. Bruenor beschleunigte. - Nach einigen Schritten hörte er Hilferufe. Bruenor griff seine Axt fester und lief schneller, ach ein paar Schritten sah er wie ein schäbig, gekleideter Mann. Offensichtlich ein Handlungsgehilfe von zwei Raufbolden bedrängt wurde. Der Angegriffene ging mit einem Stöhnen zu Boden. Bruenor stürmte weiter, die Raufbolde bemerkten ihn nicht ...
Als Bruenor am Ort des Geschehens eintraf, drehten die zwei Gestalten sich um - einen Zwerg in voller Rüstung kann man kaum überhören.
Mit einem kurzen Blick registrierte Bruenor, dass der größere von beiden ein Beil, wie es ein jeder zum Holzhacken gebrauchte. Der kleinere hielt ein eher plumpes, aber nichts desto trotz scharfes Kurzschwert in den Händen.
"Na, wen haben wir denn da, Eddie? Einen Halbling?", fragte der Kleine, wobei er mit diebischer Freude herumhüpfte.
"Nein, das ist ein stinkender Zwerg!", gröhlte der Größere mit einem breiten Grinsen.
"He, Kleiner, verzieh dich lieber, sonst rammen wir dich mit deinem kleinen Kopf voran in den Boden!"
"Genau, hör lieber auf Eddie - er kann ganz schön ungemütlich werden. Besonders wenn solche kleinen Mistkerle aufmucken wollen..."
Der Größere streckte eine Pranke aus und wollte Bruenor am Kragen zu Fassen kriegen...
Mit einem kurzen Blick registrierte Bruenor, dass der größere von beiden ein Beil, wie es ein jeder zum Holzhacken gebrauchte. Der kleinere hielt ein eher plumpes, aber nichts desto trotz scharfes Kurzschwert in den Händen.
"Na, wen haben wir denn da, Eddie? Einen Halbling?", fragte der Kleine, wobei er mit diebischer Freude herumhüpfte.
"Nein, das ist ein stinkender Zwerg!", gröhlte der Größere mit einem breiten Grinsen.
"He, Kleiner, verzieh dich lieber, sonst rammen wir dich mit deinem kleinen Kopf voran in den Boden!"
"Genau, hör lieber auf Eddie - er kann ganz schön ungemütlich werden. Besonders wenn solche kleinen Mistkerle aufmucken wollen..."
Der Größere streckte eine Pranke aus und wollte Bruenor am Kragen zu Fassen kriegen...
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Bruenor, überlegte blitzschnell das Leichen für seiner Reputation in der Stadt wohl abträglich sein könnten. Dennoch zögerte er keine Sekunde in seinem Lauf, noch im Rennen rückte er seinen Schild zurecht.
"Ich wasch mir meinen Bart in Deinem Blut!" brüllte Bruenor [diesen Satz, hatte er sich für solch eine Gelegenheit aufgehoben] - Bruenor lief direkt auf den großeren der beiden zu, tauchte unter der plump geschwungenen Axt durch, schlug einen Haken, um nicht frontal mit dem Großen zusammenprallen und hieb mit der stumpfen Seite seiner Axt direkt auf die Kniescheibe des Großen. Dieser bracht heulend zusammen und hielt sich mit beiden Händen, das Bein.
Der Kleinere, der beiden Schläger, wollte zunächst fliehen, denn ängstliche Bürger waren eine Sache, berserkerhafte, bewaffnete Zwergenkrieger eine Andere. Doch als ersah, daß sich der Zwerg zunächst dem Großen zuwand, glaubte er, seine Stunde gekommen, einen heimtückischen Hieb anbringen zu können. Der Zwerg wirbelte herum und mit ausgestrecken Arm ließ er die Zwergenaxt um seine Körpermitte kreisen. Der Kleinere hatte nicht mit dieser Reichweite der Axt gerechnet und die messerscharfe Axt schlitzte den Gegner die Bauchdecke in höhe des Nabels auf.
Bruenor glaubte sich schon als Sieger auf dem Schlachtfeld, da bewahrte in nur ein instinktives wegducken vor dem geworfenen Dolch des größeren. Jedoch wurde seine Stirnhaut oberhalb der Augenbrauen vom Messer geritzt. Blind vor Blut und Wut hieb Bruenor wieder und wieder mit der stumpfen Seite der Axt auf den größeren ein. - Bis in schließlich das Wimmern des Opfers der Schläger aus seiner Wut rieß.
Erwandte sich von seinen Opfern ab und sah einen kleinen Straßenjungen, er winkte den Jungen herbei drückte im eine Münze in die Hand und sagte:
"Hol schnell die Stadtwache, ich muß hier aufpassen. Lauf Junge" und der Knabe rannte los.
"Ich wasch mir meinen Bart in Deinem Blut!" brüllte Bruenor [diesen Satz, hatte er sich für solch eine Gelegenheit aufgehoben] - Bruenor lief direkt auf den großeren der beiden zu, tauchte unter der plump geschwungenen Axt durch, schlug einen Haken, um nicht frontal mit dem Großen zusammenprallen und hieb mit der stumpfen Seite seiner Axt direkt auf die Kniescheibe des Großen. Dieser bracht heulend zusammen und hielt sich mit beiden Händen, das Bein.
Der Kleinere, der beiden Schläger, wollte zunächst fliehen, denn ängstliche Bürger waren eine Sache, berserkerhafte, bewaffnete Zwergenkrieger eine Andere. Doch als ersah, daß sich der Zwerg zunächst dem Großen zuwand, glaubte er, seine Stunde gekommen, einen heimtückischen Hieb anbringen zu können. Der Zwerg wirbelte herum und mit ausgestrecken Arm ließ er die Zwergenaxt um seine Körpermitte kreisen. Der Kleinere hatte nicht mit dieser Reichweite der Axt gerechnet und die messerscharfe Axt schlitzte den Gegner die Bauchdecke in höhe des Nabels auf.
Bruenor glaubte sich schon als Sieger auf dem Schlachtfeld, da bewahrte in nur ein instinktives wegducken vor dem geworfenen Dolch des größeren. Jedoch wurde seine Stirnhaut oberhalb der Augenbrauen vom Messer geritzt. Blind vor Blut und Wut hieb Bruenor wieder und wieder mit der stumpfen Seite der Axt auf den größeren ein. - Bis in schließlich das Wimmern des Opfers der Schläger aus seiner Wut rieß.
Erwandte sich von seinen Opfern ab und sah einen kleinen Straßenjungen, er winkte den Jungen herbei drückte im eine Münze in die Hand und sagte:
"Hol schnell die Stadtwache, ich muß hier aufpassen. Lauf Junge" und der Knabe rannte los.
"Hier ist es, meine Herren."
Der Junge deutete nervös in die Richtung, wo Bruenor ihn aufgegriffen hatte.
"Diese Gasse entlang, ganz am Ende."
"Ich hoffe für dich, dass es stimmt.", brummte einer der Wächter und nach einem kurzen Blickwechsel mit seinem Kollegen betraten die Wachen die enge Gasse.
Nach kurzem Marsch erreichten sie Bruenor, der gerade einem Mann aufhalf, während er gleichzeitig zwei weitere vorsichtshalber im Auge behielt.
Die Wächter traten mit gezogenen, aber gesenkten Waffen näher und der ranghöhere verlangte von dem Zwerg:
"Erklärt Euch!"
Der Junge deutete nervös in die Richtung, wo Bruenor ihn aufgegriffen hatte.
"Diese Gasse entlang, ganz am Ende."
"Ich hoffe für dich, dass es stimmt.", brummte einer der Wächter und nach einem kurzen Blickwechsel mit seinem Kollegen betraten die Wachen die enge Gasse.
Nach kurzem Marsch erreichten sie Bruenor, der gerade einem Mann aufhalf, während er gleichzeitig zwei weitere vorsichtshalber im Auge behielt.
Die Wächter traten mit gezogenen, aber gesenkten Waffen näher und der ranghöhere verlangte von dem Zwerg:
"Erklärt Euch!"
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Bruenor sah den beiden Wachen offen ins Gesicht.
"Nun ich war bei dem Minotaurenmönch am anderen Ende der Straße, weil es spät geworden war nutzte ich diese Gasse um meinen Weg zur Herberge zur ruhenden Axt abzukürzen, als ich die Hilferufe dieses Mannes hier hörte. Ich kam gerade zurecht um zu sehen wie die beiden Schläger dort, diesen unbewaffneten Mann mit ihren Waffen bedrängte. Da entschloss ich mich zum Eingreifen.
Ich, fürchte nun aber wir werden Euren Hauptmann doch belästigen müssen ... den dieser hier" Bruenor wieß auf das Opfer, "ist, wie ich inzwischen herausgefunden habe niemand anderes als Jolem der Gehilfe des ermordeten Erzhändlers Isaak. Also laßt uns die beiden zur Stadtwache tragen, obwohl ich glaube das der größere den Transport nicht überleben wird."
"Nun ich war bei dem Minotaurenmönch am anderen Ende der Straße, weil es spät geworden war nutzte ich diese Gasse um meinen Weg zur Herberge zur ruhenden Axt abzukürzen, als ich die Hilferufe dieses Mannes hier hörte. Ich kam gerade zurecht um zu sehen wie die beiden Schläger dort, diesen unbewaffneten Mann mit ihren Waffen bedrängte. Da entschloss ich mich zum Eingreifen.
Ich, fürchte nun aber wir werden Euren Hauptmann doch belästigen müssen ... den dieser hier" Bruenor wieß auf das Opfer, "ist, wie ich inzwischen herausgefunden habe niemand anderes als Jolem der Gehilfe des ermordeten Erzhändlers Isaak. Also laßt uns die beiden zur Stadtwache tragen, obwohl ich glaube das der größere den Transport nicht überleben wird."
Derjenige Wächter, der den Zwerg so rüde angesprochen hatte, ein Seargent mit Namen Aravey, räusperte sich nervös und blickte die beiden Raufbolde kurz an, dann befahl er der anderen Wache schnell zu dem Mönch in der nächsten Straße zu laufen und ihn herzuholen, auf dass er sich um den größeren Mann kümmern könne.
Als die Wache wiederkam, hatte sie einen besorgt wirkenden Ja'shak im Schlepptau, der sich nach einem kurzen Lächeln für Bruenor daran machte, die inneren Blutungen des großen Raufboldes zu stillen. Nachdem dies getan war und der Mönch beide Straftäter mit einem Schlafzauber belegt hatte, verabschiedete er sich und kehrte in sein Heim zurück. Die Wachen schulterten nun jeweils einen der Verbrecher, während der Zwerg Jolem stütze. So machten sie sich zum Hauptquartier der Stadtwache auf.
Als die Wache wiederkam, hatte sie einen besorgt wirkenden Ja'shak im Schlepptau, der sich nach einem kurzen Lächeln für Bruenor daran machte, die inneren Blutungen des großen Raufboldes zu stillen. Nachdem dies getan war und der Mönch beide Straftäter mit einem Schlafzauber belegt hatte, verabschiedete er sich und kehrte in sein Heim zurück. Die Wachen schulterten nun jeweils einen der Verbrecher, während der Zwerg Jolem stütze. So machten sie sich zum Hauptquartier der Stadtwache auf.
Kuryn gab sein Pferd erneut bei dem Stall vom letzten Mal in Pflege, dann wanderte er langsam durch die Stadt, immer in Richtung seines Auftraggebers.
Der Meuchler schlug die Kapuze zurück, die sonst sein Gesicht verdeckte, und sog die Luft ein, die hier in der Stadt einen ganz besonderen Duft innehatte. Kuryn genoss dieses Gefühl, denn schon immer lebte er in Städten und fühlte sich hier wie zuhause.
Nachdem er einige Zeit herumgewandert war, betrat Kuryn schließlich Karags Laden.
Der Meuchler schlug die Kapuze zurück, die sonst sein Gesicht verdeckte, und sog die Luft ein, die hier in der Stadt einen ganz besonderen Duft innehatte. Kuryn genoss dieses Gefühl, denn schon immer lebte er in Städten und fühlte sich hier wie zuhause.
Nachdem er einige Zeit herumgewandert war, betrat Kuryn schließlich Karags Laden.
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Als ihn die Dunkelheit der Stadt wieder hat, atmed Bruenor tief durch. Die kühle Abendluft tat im gut und mit ruhigem Schritt strebte er die Herberge an. Warum nur trifft es immer den Überbrindger der schlechten Nachrichten. Er hatte es sich schließlich nicht ausgesucht.
Irgendwie regte in ihm sich auch ein Mitgefühl für den Hauptmann ... aber er fürchtete das der Ärger noch schlimmer werden würde, ...
[editiert am 06.06.03 ... in den richtigen Thread verschoben - Danke Fansal
]
Irgendwie regte in ihm sich auch ein Mitgefühl für den Hauptmann ... aber er fürchtete das der Ärger noch schlimmer werden würde, ...
[editiert am 06.06.03 ... in den richtigen Thread verschoben - Danke Fansal
Kuryn wanderte durch die Straßen und lenkte dabei seine Schritte in Richtung des sehr hohen und schlanken Turms, der sich unübersehbar in den Himmel reckte.
"Welche Wunder sich dort drin wohl verbergen?", fragte sich der Meuchelmörder leise. In seinem bisherigen Leben hatte Kuryn kaum Gelegenheit gehabt, sich mit der Magie zu befassen. Doch er vespürte ein leichtes Unwohlsein bei dem Gedanken, dass er sich, so lautlos er sich auch bewegen mochte, kaum an einen aufmerksamen Zauberer heranschleichen könne, der durch seine Magie vor dem Attentäter gewarnt würde.
Mit einem mulmigen Gefühl betrat er den Platz vor dem Magierturm und sah noch ein letztes Mal hinauf, bevor er sich der Tür näherte, einem alten, dunklen Eichenportal.
"Welche Wunder sich dort drin wohl verbergen?", fragte sich der Meuchelmörder leise. In seinem bisherigen Leben hatte Kuryn kaum Gelegenheit gehabt, sich mit der Magie zu befassen. Doch er vespürte ein leichtes Unwohlsein bei dem Gedanken, dass er sich, so lautlos er sich auch bewegen mochte, kaum an einen aufmerksamen Zauberer heranschleichen könne, der durch seine Magie vor dem Attentäter gewarnt würde.
Mit einem mulmigen Gefühl betrat er den Platz vor dem Magierturm und sah noch ein letztes Mal hinauf, bevor er sich der Tür näherte, einem alten, dunklen Eichenportal.
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Als Bruenor in der von dem Lich bezweichneten Ecke der Stadt ankam, stellte er fest das hier wohl tatsächlich die "bessere Gesellschaft" der Stadt wohnte. Gerade kam ein Halblingsmädchen - offensichtlich eine Küchenmagd - aus einer der vornehmen Villen. Geschwind sprach Bruenor sie mit seinem freundlichsten Lächeln an: "Hallo, magst Du Dich ein wenig mit mir unterhalten?"
Keck grüßte das Mädchen zurück: "Gerne, die sind hier ja so stur, hier unterhält sich sonst niemand mit einem. Aber laß uns ein wenig außer Sicht gehen sonst werde ich wieder geschimpft. Ich heisse Elanor. Du hast Dich wohl verlaufen, Zwerge sieht man hier nicht so oft - und freundliche überhaupt nicht" setzte sie mit einem schelmischen Grinsen hinzu.
Bruenor grinste breit zurück: "Unter den großen Leuten haben wir ja auch nichts zu lachen. Ich heisse Dwalin und bin Handwerksgeselle und auf der Wanderschaft, daher suche ich immer Arbeit um meinen Beutel zu füllen. Also Metallarbeiten, Schlösser richten, Werkzeug reparieren oder auch Tore und Geländer. Kannst Du mir etwas über die Leute hier erzählen?
"Naja" meinte sie: mein Herr könnte vielleicht schon einen Handwerker gebrauhen, er will an seinen Saal eine Veranda anbauen mit einer Treppe in den Garten, ich denke ein kunsthandwerkliches Geländer wäre da schon sehr schön. - Weißt Du diese vornehmen Herrschaften stehen hier immer in einem Wettbewerb jeder möchte edlere und bessere Dinge als sein Nachbar haben, schau mal die Vornehme dort das ist die Frau vom Händler Mekhgan - hat ihn nur wegen dem Geld geheiratet - das ist die Schlimmste. Mein Herr Lorndrin ist eigentlich noch ganz normal, mit den Mekhgans verglichen - sie hassen übrigens einander würden es aber nie öffentlich zugeben. Laufend läßt sich die Mekhgan irgendwelch Dinge aus exotischen Ländern kommen. Man sagt selbst sein Geld reicht auf Dauer für ihre Bedürfnisse nicht aus, er hat sich daher wohl auf dunkle Geschäfte eingelassen. Ich sag Dir, alles nur Angeberei bei siesen Leuten. Da werden zum Beispiel, Wachen gehalten die herum paradieren, aber Nachts wird der Garten nicht mehr bewacht - weils bikliger ist und die Nacharn sowieso nicht von Wachen zu beeindrucken sind die Nachts unter Bäumen stehen. Mein Freund kann jedenfalls Nachts regelmäßig durch die Gärten bis zu meinem Fenster schleichen. " fügte Elanor an.
"So sind die Vornehmen" brummte Bruenor "Die Vergabe von Auftragen überlassen sie wohl dem Verwalter. Wie finde ich denn die?"
"Siehst Du den schmalen Pfad zwischen den beiden Villen, der führt zu den Hintereingängen. Die "vornehmen" Leute wollen nähmlich nicht das Leute wie Du und ich den Haupteingang benutzen. Aber bei den Mekhgans ist das anders: da vergibt Sie die Aufträge - die ist nämlich auch eingebildet und geizig."
"Ich mag auch keine vornehmen Tussen, diese Edelfrauen. die den ganzen Tag nur die vornehme Gesellschaft im Kopf haben. Da sind mir nette Mädchen schon lieber." Bruenor lächelte noch breiter: "Danke für die Auskünfte, hier hast Du ein Goldstück. Dir einen schönen Tag noch und möge Dir die Liebe hold sein." grinste er.
Bruenor bummelte weiter die Straße entlang und betrachtete wie ein Müßiggänger die Villen. In der Nähe von Mekhgans Frau blieb er am Zaun stehen der Villa gerade vor dem schmiedeeisernen Tor stehen und brummte laut und abschätzig in seinen Bart.
Mekhgans Frau drehte sich mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihm um ...
Keck grüßte das Mädchen zurück: "Gerne, die sind hier ja so stur, hier unterhält sich sonst niemand mit einem. Aber laß uns ein wenig außer Sicht gehen sonst werde ich wieder geschimpft. Ich heisse Elanor. Du hast Dich wohl verlaufen, Zwerge sieht man hier nicht so oft - und freundliche überhaupt nicht" setzte sie mit einem schelmischen Grinsen hinzu.
Bruenor grinste breit zurück: "Unter den großen Leuten haben wir ja auch nichts zu lachen. Ich heisse Dwalin und bin Handwerksgeselle und auf der Wanderschaft, daher suche ich immer Arbeit um meinen Beutel zu füllen. Also Metallarbeiten, Schlösser richten, Werkzeug reparieren oder auch Tore und Geländer. Kannst Du mir etwas über die Leute hier erzählen?
"Naja" meinte sie: mein Herr könnte vielleicht schon einen Handwerker gebrauhen, er will an seinen Saal eine Veranda anbauen mit einer Treppe in den Garten, ich denke ein kunsthandwerkliches Geländer wäre da schon sehr schön. - Weißt Du diese vornehmen Herrschaften stehen hier immer in einem Wettbewerb jeder möchte edlere und bessere Dinge als sein Nachbar haben, schau mal die Vornehme dort das ist die Frau vom Händler Mekhgan - hat ihn nur wegen dem Geld geheiratet - das ist die Schlimmste. Mein Herr Lorndrin ist eigentlich noch ganz normal, mit den Mekhgans verglichen - sie hassen übrigens einander würden es aber nie öffentlich zugeben. Laufend läßt sich die Mekhgan irgendwelch Dinge aus exotischen Ländern kommen. Man sagt selbst sein Geld reicht auf Dauer für ihre Bedürfnisse nicht aus, er hat sich daher wohl auf dunkle Geschäfte eingelassen. Ich sag Dir, alles nur Angeberei bei siesen Leuten. Da werden zum Beispiel, Wachen gehalten die herum paradieren, aber Nachts wird der Garten nicht mehr bewacht - weils bikliger ist und die Nacharn sowieso nicht von Wachen zu beeindrucken sind die Nachts unter Bäumen stehen. Mein Freund kann jedenfalls Nachts regelmäßig durch die Gärten bis zu meinem Fenster schleichen. " fügte Elanor an.
"So sind die Vornehmen" brummte Bruenor "Die Vergabe von Auftragen überlassen sie wohl dem Verwalter. Wie finde ich denn die?"
"Siehst Du den schmalen Pfad zwischen den beiden Villen, der führt zu den Hintereingängen. Die "vornehmen" Leute wollen nähmlich nicht das Leute wie Du und ich den Haupteingang benutzen. Aber bei den Mekhgans ist das anders: da vergibt Sie die Aufträge - die ist nämlich auch eingebildet und geizig."
"Ich mag auch keine vornehmen Tussen, diese Edelfrauen. die den ganzen Tag nur die vornehme Gesellschaft im Kopf haben. Da sind mir nette Mädchen schon lieber." Bruenor lächelte noch breiter: "Danke für die Auskünfte, hier hast Du ein Goldstück. Dir einen schönen Tag noch und möge Dir die Liebe hold sein." grinste er.
Bruenor bummelte weiter die Straße entlang und betrachtete wie ein Müßiggänger die Villen. In der Nähe von Mekhgans Frau blieb er am Zaun stehen der Villa gerade vor dem schmiedeeisernen Tor stehen und brummte laut und abschätzig in seinen Bart.
Mekhgans Frau drehte sich mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihm um ...
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Bruenor tat als sei er aus seinen Betrachtungen aufgeschreckt worden:
"Äh ... Ich! .. Oh, nichts gnädige Frau! Ich war nur bei Herrn Lorndrin und habe ihm ein Muster für ein Treppengeländer vorgelegt. Nun ... äh er scheint ein bißchen sparsam zu sein. Im Grunde muß ich ihm recht geben: die Villen hier sind zwar schön, aber im Vergleich mit der Nachbarschaft tuts einfaches Eisenwerk auch. Wahre Kunst ist glaube ich nicht erforderlich."
Bruenor verbeute sich und wand sich wieder der kritischen Betrachtung der Schmiedearbeiten zu. Er dachte bei sich: die Frau soll glühen vor Neid ... Je länger sie schmort desto gieriger wird sie.
"Äh ... Ich! .. Oh, nichts gnädige Frau! Ich war nur bei Herrn Lorndrin und habe ihm ein Muster für ein Treppengeländer vorgelegt. Nun ... äh er scheint ein bißchen sparsam zu sein. Im Grunde muß ich ihm recht geben: die Villen hier sind zwar schön, aber im Vergleich mit der Nachbarschaft tuts einfaches Eisenwerk auch. Wahre Kunst ist glaube ich nicht erforderlich."
Bruenor verbeute sich und wand sich wieder der kritischen Betrachtung der Schmiedearbeiten zu. Er dachte bei sich: die Frau soll glühen vor Neid ... Je länger sie schmort desto gieriger wird sie.
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Perdondaris betrat die Stadt durch das Haupttor und staunte: Soviele Menschen oder besser Geschöpfe und alle in Eile. Sie blieb offenen Mundes stehen und wurde sofort angerempelt.
"Hey, halt hier keine Maulaffen feil! Beweg dich!" Mit diesen Worten verschwand der Rempler auch schon, nur um dem nächsten Platz zu machen.
"Dummes Huhn! Halt hier nicht alles auf!"
Es gab keinen Zweifel, Perdondaris war nicht mehr im Kloster und auch nicht mehr auf der friedvollen Wanderung entlang der Küste zur Hauptstadt. Perdondaris war in Kalanos.
Wieder schubste sie jemand beiseite, diesmal aber ohne zu schimpfen, wofür sie ja schon dankbar war. Sie drückte sich an eine Hausmauer um erst mal zur Ruhe zu kommen und zu überlegen, wo sie hinsollte. Moment, da stimmte doch etwas nicht. Ihr Gürtel fühlte sich anders an, so - leicht. Perdondaris sah bestürzt an sich herunter: Da war ihr Dolch, da war Sheol Nugganoth, ihr Gott und da war ihr Kräutersäckchen. Was nicht da war, war der Lederbeutel mit den 100 Goldstücken, den ihr Meister Dunsany für ihre Wanderschaft mitgegeben hatte.
Großartig. Sie war keine fünf Minuten in der Stadt und schon mittellos!
"Hey, halt hier keine Maulaffen feil! Beweg dich!" Mit diesen Worten verschwand der Rempler auch schon, nur um dem nächsten Platz zu machen.
"Dummes Huhn! Halt hier nicht alles auf!"
Es gab keinen Zweifel, Perdondaris war nicht mehr im Kloster und auch nicht mehr auf der friedvollen Wanderung entlang der Küste zur Hauptstadt. Perdondaris war in Kalanos.
Wieder schubste sie jemand beiseite, diesmal aber ohne zu schimpfen, wofür sie ja schon dankbar war. Sie drückte sich an eine Hausmauer um erst mal zur Ruhe zu kommen und zu überlegen, wo sie hinsollte. Moment, da stimmte doch etwas nicht. Ihr Gürtel fühlte sich anders an, so - leicht. Perdondaris sah bestürzt an sich herunter: Da war ihr Dolch, da war Sheol Nugganoth, ihr Gott und da war ihr Kräutersäckchen. Was nicht da war, war der Lederbeutel mit den 100 Goldstücken, den ihr Meister Dunsany für ihre Wanderschaft mitgegeben hatte.
Großartig. Sie war keine fünf Minuten in der Stadt und schon mittellos!
Die Frau ließ ihren nasalen Akzent fallen und mit einer, für ihren enormen Umfang, erstaunlichen Schnelligkeit näherte sie sich dem Zwerg, sodass sich ihr rosafarbenes und ziemlich geschmackloses Kleid in den hohen Spitzen des Tores verfing. Doch es schien sie nicht zu stören, sagte sie doch mit zischender und wutentbrannter Stimme:
"So, hat er das gesagt, ja?! Dieser Wurm! Ein Lügner und Betrüger ist er, ein Emporkömmling!!"
Plötzlich änderte sich ihr Tonfall und wurde weicher, ja schmeichlerisch:
"Sagt, guter Zwerg: Könnte ich Euer Muster einmal sehen? Das, welches dieser arrogante Kerl für zu protzig hält...
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ein Reiter galloppierte durchs Tor und bremste vor der Menschenmenge scharf ab, sodass sein Pferd wild und protestierend wieherte.
Auf dem Pferd saß ein abgekämpft wirkender Mann in verdreckter Rüstung, der einen weitern Mann vor sich auf dem Pferderücken hielt. Dieser saß bewußtlos dort und kippte beinahe vornüber, sein Kettenhemd war am Bauch zerfetzt und eine böse Wunde zeigte sich dort.
Das Pferd, erschöpft vom langen Ritt und dem Gewicht der zwei Reiter, brach mitten auf dem Vorplatz zusammen. Schnell zog der Mann mit Hilfe der zwei Torwachen den anderem vom Sattel und legte ihn auf den Boden.
"Schnell, holt einen Heiler!", rief er, denn einen weiteren Transport würde der Schwerverletzte nicht überleben...
"So, hat er das gesagt, ja?! Dieser Wurm! Ein Lügner und Betrüger ist er, ein Emporkömmling!!"
Plötzlich änderte sich ihr Tonfall und wurde weicher, ja schmeichlerisch:
"Sagt, guter Zwerg: Könnte ich Euer Muster einmal sehen? Das, welches dieser arrogante Kerl für zu protzig hält...
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Ein Reiter galloppierte durchs Tor und bremste vor der Menschenmenge scharf ab, sodass sein Pferd wild und protestierend wieherte.
Auf dem Pferd saß ein abgekämpft wirkender Mann in verdreckter Rüstung, der einen weitern Mann vor sich auf dem Pferderücken hielt. Dieser saß bewußtlos dort und kippte beinahe vornüber, sein Kettenhemd war am Bauch zerfetzt und eine böse Wunde zeigte sich dort.
Das Pferd, erschöpft vom langen Ritt und dem Gewicht der zwei Reiter, brach mitten auf dem Vorplatz zusammen. Schnell zog der Mann mit Hilfe der zwei Torwachen den anderem vom Sattel und legte ihn auf den Boden.
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Bruenor zierte sich, "Ehem, er könnte uns sehen. ... Ach was soll ist ja gutes Handwerk." Er nestelte an seinem Rucksach und zog die Rosenranke hervor. "Da seht Ihr. Freilich, freilich .... sowas paßt nicht zum allgemeinen Still, der mehr robust und schlicht ist."
Heimlich grinste Bruenor in sich hinein, sie hatte angebissen. Jetzt hieß es das Eisen zu schmieden so lange es heiß ist. "Dieses Stück ist für ein Treppenhausgedacht, einen Aufbang in einer Empfangshalle. Nun es schein hier üblich zu sein einfachen Holzdrechseleien den Vorzug zugeben, wahrscheinlich würde es den Neid anderer Nachbarn aufsich ziehen und sowas ist hier sicherlich nicht üblich."
Heimlich grinste Bruenor in sich hinein, sie hatte angebissen. Jetzt hieß es das Eisen zu schmieden so lange es heiß ist. "Dieses Stück ist für ein Treppenhausgedacht, einen Aufbang in einer Empfangshalle. Nun es schein hier üblich zu sein einfachen Holzdrechseleien den Vorzug zugeben, wahrscheinlich würde es den Neid anderer Nachbarn aufsich ziehen und sowas ist hier sicherlich nicht üblich."
- Rippington
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Eine Frau ergriff Perdondaris Arm und gellte ihr ins Gesicht: "Schnell! Man braucht einen Heiler!"
Sie folgte ihr im Eilschritt durch die Menge zu dem verletzten Kämpfer. O-O, eine böse Bauchwunde. Perdondaris erinnerte sich kurz an Bruder Yann, der einem Stier in die Quere gekommen war. Das war auch kein schöner Anblick gewesen, aber zusammen mit Meister Dunsany hatte sie ihn wieder auf die Beine gebracht. Hier gab es nun keinen Meister Dunsany, hier gab es nur sie und diesen verletzten Mann. Perdondaris schluckte kurz und machte sich an die Arbeit.
Sorgfältig und konzentiert säuberte sie die Wunde und schob die schon hervorquellenden Gedärme an ihren Platz zurück. Dazwischen verlangte sie nach Leinenstreifen, vielen Leinenstreifen, die ihr bald von irgendwem von irgendwo geholt wurden. Das bekam sie alles nicht mit, denn für sie gab es nur diese Verletzung und in einem Teil ihres Hirns die ständigen Gebete an ihren Gott, der ihr genügend Heilkraft gewähren möge.
Sie fixierte die Wundränder mit Klammern aus dem Holz des Windenbaums, belegte die Wunde mit Kurimblättern und wickelte um alles einen festen Verband aus den Leinenstreifen.
Dann richtete sie sich an die Umstehenden.
"Er kann nun transportiert werden. Vorsichtig auf einer Trage. Habt ihr Häuser der Heilung hier? Er braucht noch einige Tage Behandlung, wird aber mit Hilfe der Götter überleben."
Sie folgte ihr im Eilschritt durch die Menge zu dem verletzten Kämpfer. O-O, eine böse Bauchwunde. Perdondaris erinnerte sich kurz an Bruder Yann, der einem Stier in die Quere gekommen war. Das war auch kein schöner Anblick gewesen, aber zusammen mit Meister Dunsany hatte sie ihn wieder auf die Beine gebracht. Hier gab es nun keinen Meister Dunsany, hier gab es nur sie und diesen verletzten Mann. Perdondaris schluckte kurz und machte sich an die Arbeit.
Sorgfältig und konzentiert säuberte sie die Wunde und schob die schon hervorquellenden Gedärme an ihren Platz zurück. Dazwischen verlangte sie nach Leinenstreifen, vielen Leinenstreifen, die ihr bald von irgendwem von irgendwo geholt wurden. Das bekam sie alles nicht mit, denn für sie gab es nur diese Verletzung und in einem Teil ihres Hirns die ständigen Gebete an ihren Gott, der ihr genügend Heilkraft gewähren möge.
Sie fixierte die Wundränder mit Klammern aus dem Holz des Windenbaums, belegte die Wunde mit Kurimblättern und wickelte um alles einen festen Verband aus den Leinenstreifen.
Dann richtete sie sich an die Umstehenden.
"Er kann nun transportiert werden. Vorsichtig auf einer Trage. Habt ihr Häuser der Heilung hier? Er braucht noch einige Tage Behandlung, wird aber mit Hilfe der Götter überleben."
Ein Funkeln trat in die Augen der dicken Frau und sie plusterte sich noch etwas mehr auf.
Schnell grabschte sie nach der eisernen Rose und betrachtete sie mit gierigen Augen. Danach wanderte ihr Blick heimtückisch von links nach rechts und fragte dann den Zwerg:
"Ach, glaubt Ihr? Hmm...mir gefällt sie sehr...wir bräuchten sowieso ein neues Geländer...schon ganz alt und rostig...", brummelte sie vor sich hin, während sie die Schmiedearbeit nicht aus der Hand gab.
"Könntet Ihr Euch das ganze wohl einmal ansehen, denn ich ziehe in Erwägung, Euch mit der Aufgabe zu betrauen, ein neues Geländer für unsere Treppe anzubringen...", meinte sie schließlich mit einer einladenden Geste und winkte einen Wächter herbei, der mit ausdruckslosem Gesicht näher trat.
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Der Verwundete wurde schnell zu einem nahen Priester gebracht, der die Kunst der Heilung ausübte, aber zu alt war um in aller Eile zum Tor laufen zu können. Der alte Mann namens Javan begutachtete Wunde und Verband, worauf er Perdondaris für ihre sorgfältige Arbeit lobte.
Der Soldat, der den Verletzten vor sich im Sattel hatte sitzen lassen, gab der Klerikerin alles Gold, was er bei sich hatte und dankte ihr für ihre Mühe.
Perdondaris erhält 20 CP und 70 Gold für ihre klerikale Hilfe.
Schnell grabschte sie nach der eisernen Rose und betrachtete sie mit gierigen Augen. Danach wanderte ihr Blick heimtückisch von links nach rechts und fragte dann den Zwerg:
"Ach, glaubt Ihr? Hmm...mir gefällt sie sehr...wir bräuchten sowieso ein neues Geländer...schon ganz alt und rostig...", brummelte sie vor sich hin, während sie die Schmiedearbeit nicht aus der Hand gab.
"Könntet Ihr Euch das ganze wohl einmal ansehen, denn ich ziehe in Erwägung, Euch mit der Aufgabe zu betrauen, ein neues Geländer für unsere Treppe anzubringen...", meinte sie schließlich mit einer einladenden Geste und winkte einen Wächter herbei, der mit ausdruckslosem Gesicht näher trat.
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Der Verwundete wurde schnell zu einem nahen Priester gebracht, der die Kunst der Heilung ausübte, aber zu alt war um in aller Eile zum Tor laufen zu können. Der alte Mann namens Javan begutachtete Wunde und Verband, worauf er Perdondaris für ihre sorgfältige Arbeit lobte.
Der Soldat, der den Verletzten vor sich im Sattel hatte sitzen lassen, gab der Klerikerin alles Gold, was er bei sich hatte und dankte ihr für ihre Mühe.
Perdondaris erhält 20 CP und 70 Gold für ihre klerikale Hilfe.


