Sir Marc von Göskon hat geschrieben:Also wenn es Richtung DSA oder D&D geht solte man sich schon an die Karte halten, weil wenn den ein DSA/D&D Freak auf der karte schaut wo jetzt die Stadt/orte/umgebung ist wo Maunz beschreibt und nix findet.
Ist hald den wie bei den Mittelalter Romanen die Figur kann Maunz heissen, Persönlichkeiten, Könige und so aus dem Jahr in dem das Buch beschreibt sollten den schon stimmen.
Ja und nein!
Die Geschichte die ich Euch erzählen will findet lange vor der Zeit statt wo das Gebiet den Namen "Rakshazar" erhielt. Man nennt es auch in ferner Zukunft liebevoll das Riesenland. Ich weiß zwar nicht warum dieser Name zustande gekommen ist, denn heute lebt dort nicht ein Riese und es handelt sich um ein Gebirge welches fast unüberwindbar ist. Vielleicht sind aber auch mit Riesen die Berge gemeint? Wie dem auch sei, in meiner jetzigen Zeit heißt dieses Gebiet Zahrkul und ist von Zwergen besiedelt, die aber tief unter der Erde in den Bergen leben. Es ist ein primitives Volk, welches noch nicht mal anständiges Werkzeug besitzt um ihre Welt einigermaßen lebenswert zu machen.
Ganz anders als die Elben die viel weiter nördlich in Haldon leben, welches direkt am Nordmeer angrenzt. In diesem Gebiet herrscht für meinen Geschmack zu viel Nebel, aber dadurch gedeihen die dortigen Wälder prachtvoll und die Elben fühlen sich dort mehr wie wohl. Die Elben sind ein Hochvolk und versuchen nach einem dunklen Krieg diese Welt zu zivilisieren und ihr Wissen mit den anderen Rassen zu teilen. Allen voran mit den Menschen, da diese Rasse sich besonders gut leiten lässt und sehr aufnahmefähig ist. Aber auch solch niedrigen Völkern wie Schrate, oder auch anfangs erwähnten Zwergen soll die Zivilisation nahegebracht werden.
Aber dieses Unterfangen ist mit einem dunklen Fluch belastet und auch so lauern viele Gefahren, da die dunkle Macht zwar besiegt wurde, aber immer noch so stark präsent ist, dass die Gefahr besteht dass diese in einzelne Geschöpfe eindringen und diese dann beherrschen kann. Das Fatale daran ist, dass die meisten Zugänge zu dieser Dunkelwelt zwar zerstört wurden, aber einige konnten nur verschlossen werden und wenn die Dunkelmacht es schaffen würde diese durch geistige Sklaven wieder zu öffnen, wäre das für diese Welt katastrophal. Denn die verehrenden Auswirkungen haben die Elben in Paralleluniversen erlebt. Das Grauen ist unbeschreiblich und auch die Lebewesen der Dunkelwelt sind kaum mit Worten zu beschreiben. Grauenvolle Fratzen, wo ein mit Warzen und Furchen besetztes Gesicht zu einem Schönheitsideal gehören würde. Reißzähne länger wie Finger ragen aus den Fratzen, so lang, dass deren Maul immer Handbreit geöffnet ist, bereit jeder Zeit sich durch Knochen und Gliedmaßen zu beißen. Die Augen sind an den Seiten die aber in einer Krümmung nach vorn reichen, so das der Blick nur nach hinten den Kreaturen verwehrt bleibt. Die Augen strahlen reine Boshaftigkeit aus und lässt einen erschaudern, wenn die Schlitze von ungesund ausehenden gelben Pupillen einen fixieren. Dann der Körper dieser Kreaturen! Einfach grauenvoll. Sie sind mit Dornen besetzt und ähnlich wie bei einigen im Tiefmeer lebenden Fischen extrem giftig. Allerdings ist dieses Gift nicht tödlich, sondern lässt den Körper des Opfers binnen 5 – 6 Tagen unter extremen Schmerzen und Qualen um das Dreifache seines eigenen Volumens anwachsen, wobei auch zwangsläufig Deformationen des Körpers entstehen, die die Qual noch um ein vielfaches schlimmer ausfallen läßt. Und das alles dient nur dem, diesen dunklen Kreaturen als Opfer mehr Nahrung zu geben, als wenn sie sie sofort vertilgen würden. Glücklich dürfen sich die ernennen, die aus Gier dieser Dunkelkreaturen sofort gegessen werden. Aber damit nicht genug. Denn die Kreaturen besitzen auch Flügel. Ähnlich ledrig wie bei Fledermäusen. Die wiederum sind so groß, dass ein Flügel größer ist wie manches Kriegsschiff. Außerdem sind die mit unendlich vielen Krallen ausgestattet, wo selbst die kleinste Berührung ausreicht sein Opfer in 1000 Stücke zu zerreißen und zerschneiden, da diese mit Wiederhaken bestückt und die Krallen schärfer sind wie das schärfste Elbenschwert.
Die schlimmste Strafe für ein Opfer ist aber, wenn er nicht gefressen wird. Denn das Gift läßt auch nach ca. 2 Wochen den Verstand wandeln. Das wiederum dauert ca. 4 Wochen, wobei in den ersten 3 Wochen das Opfer das voll miterlebt und er weiß das er daran nichts ändern kann. Daraus wird dann die nächste Kreatur. Deformiert, riesig, und nur mit dem Drang alles zu töten, was ihr unter die Augen kommt. Selbst die schönsten bunten Singvögel fallen zum Opfer. Eben alles was lebt! Ein Gebiet von 100.000 Hektar wo nur 5 dieser Kreaturen umherstreifen ist nach ca. 2 Jahren Brachland. Selbst Bäume und Blumen wachsen dort nicht mehr, weil die Bestäubung ausbleibt und es keine Bienen mehr gibt, da auch die entweder gefressen oder vertrieben wurden.
Jetzt habe ich nur 2 dieser dunklen Kreaturen genannt, aber es gibt noch viel schlimmere….
Mhh… jetzt habe ich doch mehr als Beispiel gebracht wie ich eigentlich wollte.
Aber das Beispiel zeigt, dass man auch in einem bekannten Universum andere Namen nutzen kann wie eigentlich dort bekannt sind. Es reicht aus zu wissen wie die Welt Kartografisch aufgeteilt ist und man sollte ein paar Orte, oder Gebiete kennen. Dann kann man das so machen wie ich, oder man schreibt am Ende eine Legende. Hilfreich wäre vielleicht noch ein Kartenausschnitt vom beschriebenen Gebiet, die natürlich in dem Fall genauso aussehen muss wie sie bei DSA zu finden ist. Und ob dann da nun “Zahrkul“, oder der tatsächliche Name "Rakshazar" dort steht ist ziemlich Schnuppe, da die Erzählung das erklärt.
Ebenso könnte es sich um einen Dialekt handeln, wo eben ein unbekanntes Völkchen beschrieben wird, die mit keiner anderen Rasse bisher Kontakt hatte. Die haben also ihre eigene Sprache und woher wollen die Wissen das bei Zwergen und ELFEN (nicht Elben) der Name "Rakshazar" für dieses Gebirge lautet und nicht “Zahrkul“?
Vielleicht dient ja dieser Anfang einer möglichen grandiosen Geschichte manch einem als Inspiration? Nun wer weiß?
Gruß
Rinswind