Die Rosenschlucht Quest 2 - 2. Teil

Die Salische Ebene - Ebene des SirSteelKing

Moderator: Ephirnion

Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Schwarze Wirbel der Bewußtlosigkeit umgeben Rheawin. Bilder aus seiner Vergangenheit tauchen auf...verschwommen zwar, aber erkennbar. Immer schneller drehen sich die Bilder, vermischen sich zu einem undurchdringlichen Farbenbrei. Und aus diesem tauchen zwei glühend rote Augen auf, die den Blick des Hexers festhalten.
Ein Arm in einer grauen Kutte streckt sich ihm entgegen und glitischige Finger tasten nach ihm, wollen ihn in die Dunkelheit ziehen.
"Komm. Komm, Elf. Komm zu mir.", erklingt eine uralte Stimme aus der Finsterniss, eine Stimme, die den Beginn und das Ende vieler Welten gesehen hat. Eine Stimme die voller Grauen und Bösartigkeit ist, aber auch vor List und Heimtücke strotzt.
Eine zweite Hand taucht auf, klammert sich an Rheawins Arm.
"NEIN! Ich will nicht! Weiche, Dämon!", brüllt der Hexer und will seinen Gegner mit seiner Magie zerfetzen....doch...Wo ist seine Magie? Sie ist nichtmehr da. Er nimmt seine Zauberzutaten zur Hand, spricht die magischen Worte...aber die Magie bleibt fern.
Der Dämon grinst belustigt und kommt weiter auf Rheawin zu. Er kann schon seinen fauligen Atem des Todes auf seiner ungeschützten Haut spüren...

Rheawin schlägt die Augen auf. Seine Stirn ist voller Angstschweiß und auf einmal kehrt der Schmerz an seiner Schulter wieder zurück. Gepeinigt schreit der Hexer auf, bevor sich eine undeutlich erkennbare Gestalt über ihn beugt und etwas auf die Wunde schmiert. Die offene Wunde brennt wie ein Feuerball des Hexers, doch nur kurz danach wird der Schmerz schwächer und Rheawin gleitet wieder in den Schlaf...
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Der Tag zieht langsam vorbei, Nesto harrt in seinem Verstack aus und wartet ab, wann denn wohl die Wachablösung bei den Pferden erfolgen wird, immer den Bogen und Pfeile griffbereit neben sich. Dabei überlegt er hin und her, ob er die Ablösung beobachte, den neuen Wächter wieder gehen lassen soll um die anderen zu alarmieren, was den Vorteil haben könnte, dass er in etwa die Anzahl seiner Gegner abschätzen könnte, was er allerdings schon aus der Anzahl der Pferde - es waren etwas mehr als ein Dutzend - getan hatte, oder aber den kommenden Gegner mit einem gezielten Schuss erledigen, wodurch sich die Anzahl der Feinde verringern würde.
Gewarnt vor seiner Anwesenheit wären diese sowieso, durch das Fehlen der Pferde.
Als er schließlich eine Ablösung kommen sieht, der noch dazu zwei Porionen Proviant mit sich führt - also nicht sofort vermisst werden wird -, entscheidet er sich schließlich für die zweite Variante. Kurz bevor der Räuber so weit ist, dass er bemerken kann, dass niemand da ist, den er ablösen könnte, trifft ihn ein Pfeil und er sinkt, zum Glück sogar lautlos, leblos zu Boden.
Nachdem Nesto alle Spuren beseitigt und den Körper seines Feindes versteckt hat, stellt er fest, dass diese Räuberbande einen recht guten Koch bei sich hat und begibt sich mitsamt diesem Proviant wieder in sein Baumversteck. Nach einer schnellen Mahlzeit, zu der ihn die vermeintlichen Entführer Rheawins einluden, ohne es zu wissen, widmet er siene Aufmerksamkeit wieder vollständig jeder möglichen Bewegung innerhalb des Waldes, da er bald damit rechnen muss, dass das Fehlen der beiden Wachen bemerkt wird.

Während alle Sinne hellwach sind um jedes Geräusch, jede Bewegung wahrzunehmen, wird Nesto´s Geist auf spiritueller Ebene aktiv, ruft die Kräfte der Natur an, bittet um Hilfe, um einen möglichen Boten, der eine Nachricht an den König übermitteln könnte, und auch zurück, da er selbst unsicher ist, was der beste Weg ist für sein weiteres Vorgehen - zum einen will er Rheawin so schnell wie möglich befreien, um ihm mögliche Qualen zu ersparen, zum anderen wess er natürlich, dass er allein kaum etwas ausrichten kann.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Als Rheawin endlich wieder erwacht, bemerkt er, dass der Schmerz in seiner Schulter nachgelassen hat. Vorsichtig betastet er das warme Fleisch und sieht, dass die Wunde wieder verheilt. Zwar ist ihm immer noch etwas schwindelig, aber er kann sich dennoch aufsetzen und an die beruhigend kalte Steinwand lehnen.
Als sich Rheawin genauer umsieht, entdeckt er zwei Schüsseln neben seinem von Blut und Schweiß durchtränktem Lager.
Eine ist mit abgestandenem Wasser gefüllt, die andere enthält noch warmen Reis.
Gierig isst Rheawin den sättigenden Reis und trinkt das schale Wasser, denn es kommt ihm vor, als ob er Wochen lang nichts mehr gegessen hätte.
Nachdem er satt ist, hat er Gelegenheit sich den Raum, in dem er sich befindet, genauer anzusehen. Im Licht der zwei brennenden Fackeln sieht er, dass er sich in einer Höhle befindet, die durch eine Holztür abgeriegelt ist. Ein kleines Luftloch in der Decke sorgt dafür, dass der Hexer nicht erstickt, doch groß genug um zu flüchten ist es nicht.
Als Rheawin die Taschen seiner Robe durchsucht, bemerkt er, dass die meisten Zauberzutaten fehlen, auch sein kleines abgehalftertes Zauberbuch befindet sich nicht mehr in der Geheimtasche.
Sein Stab lehnt an einer Mauer und als ihn Rheawin betrachtet, elektrisiert ihn die Erinnerung an den Mann, der seinen Dolch durch die Schulter des Hexers bohrte. Rheawin hatte ihn zu diesem Zeitpunkt nicht gesehen und er hält es durchaus für möglich, dass sich der Mann, getarnt durch seine schwarze Kleidung, in einer der dunklen Ecken versteckt.
Vorischtig nimmt Rheawin den Stab zu Hand und geht langsam auf die Tür zu. Dabei durchzuckt ihn immer wieder der Schmerz, der von der Schulterwunde ausgeht, doch der Hexer beißt die Zähne zusammen.
Als er an der Tür ankommt, ist Rheawin erschöpft, obwohl er noch nicht einmal fünf Meter gelaufen ist. Zögernd legt er ein Ohr an die Tür und hört die Geräusche mehrerer Männer, die sich unterhalten. Allerdings kann Rheawin sie nicht verstehen und so klopft er mit seinem Stab laut an die Tür, nachdem er erfolglos versucht hat, die Klinke herunterzudrücken.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nicht allzulange nachdem Nesto seine Mahlzeit beendet hat, scheint es, dass sich die Gegner doch langsam fragen, was mit ihren Wachen geschehen ist. Es erscheinen drei weitere von ihnen, wohl um nachzusehen, was die anderen beiden so lange machen - und im Gegensatz zu den Wächtern haben diese ihre Waffen bereits in der Hand.

Nesto sieht sich um und erkennt in der Nähe ein paar Rehe die am Waldrand grasen. Da er seinen Plan, die Gegner zahlenmässig zu schwächen, fortstzen will, schießt er zuächst einen Pfeil a, der kurz neben den Rehen in einen Baum einschlägt, um diese aufzschrecken und durch di Geräusche, die sie auf der Flucht verursachen die drei Gestalten, denen auch gerade das Fehlen der Pferde aufgefallen war, abzulenken. Er hört sie miteinander reden:

Was war das?

Weiss nicht, wir müssen nachsehen. Kommt mit ...

Halt - wir müssen dem Boss bescheidsagen - die Pferde

Gut, wir zwei sehen da nach und suchen Spuren. Du gehst zurück.


Zwei Gestalten gehen weiter zum Waldrand, wo Nesto die Rehe aufgescheucht hatte. Ihre Versuche dabei lautlos durchs Unterholz zu schleichen bringen Nesto fast zum Lachen, so untauglich sind sie seiner Meinung nach.
Er wendet seinen Blick der dritten Gestalt zu, die sich zurück zur Höhle gewandt hat - nach Größe und Gestalt muß diese aus dem Volk der Zwerge stammen. Ein weiterer gezielter Bogenschuß läßt diese Gestalt zusammenbrechen, jedoch wird auch einer der beiden anderen aufmerksam, dass etwas passiert ist. Er ruft dem anderen eine Warnung zu und beide laufen so schnell sie können in Richtung ihrer Höhle zurück. Unglücklicherweise sind vielfach Bäume im Weg, sodass es Nesto nur noch einen der beiden treffen kann - spätestens jetzt ist seine Anweseneit der anderen Seite bekannt.

Eiligst ändert Nesto seinen Standort, bemüht keine Spuren zu hinterlassen, bzw. diese direkt wieder unkenntlich zu machen.

Einige hundert Meter weiter, praktich auf auf einer Kreisbahn um die Höhle, findet er wieder ein geignetes Versteck. Seiner Schätzung nch waren es ursprünglich etwa 15 Feinde in der Höhle, vielleicht auch mehr, also sollten auf jeden Fall noch mehr als 10 von ihnen übrig sein, die jetzt allerdings weitaus vorsichtiger sein werden als zuvor. Zumindest können sie nicht ohne weiteres verschwinden, das ihnen die Pferde fehlen, und irgendwann wird Hilfe kommen sagt sich der Waldläufer im Vertrauen auf die Mächte der Natur, die er immer wieder anruft, ihm Kraft zu geben und seinen Verbündeten in der Festung Rogus Nachricht zu geben, dass ihre Hilfe benötigt wird.
Breuna-Level:
Bild
steelkingrolf
Providentia Entwickler
Providentia Entwickler
Beiträge: 883
Registriert: Mi 26.12.2001 - 22:31

Beitrag von steelkingrolf »

Spielleiter: Hilfe ist unterwegs. Diese Nachricht erscheint Rheawin im Traum.
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Rheawin hört Schritte, die sich der Tür nähern, doch auf einmal halten die regelmäßigen Geräusche schwerer Lederstiefel inne und der Hexer hört mehrere Männer schreien.
"Das muss Nesto sein.", denkt sich Rheawin und lächelt leicht. Wenigstens hat er ihn nicht verlassen.
Rheawin legt sich wieder auf sein behilfsmäßiges Bett, da er das Klirren von Schwertern und Rüstungen die angelegt werden gehört hat.
Gerade als er trübsinnig über seine Möglichkeiten, zu fliehen, nachdenkt, hört er die Stimme Rogus, doch nicht durch seine Ohren, eher wie eine verblasste Erinnerung, die in seinem Geist aufflammt und gleich darauf wieder zu Asche zerfällt:

"Hilfe ist unterwegs!"
Beruhigt und wissend, dass er im Moment nichts tun kann, legt sich Rheawin erneut hin um sich zu regenerieren.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto muß nicht lange warten, bis der geflohene Gegner mit reichlich Verstärkung wieder auftaucht. Der gesamte Bereich des Waldes, wo er sich zuvor verteckt hatte, sowie die Lichtung, auf der die Pferde gestanden hatten, wird von 10 Gestalten in dunkler Kleidung gründlich untersucht. Soweit Nesto erkennen kann, handelt es sich um Menschen und Zwerge, die aber scheinbar keinerlei Spuren von ihm finden können. Einer kommt sogar sehr nahe unter dem Baum vorbei, auf dem sich Nesto im Gewirr von Zweigen und Blättern getarnt hat, ohne aber etwas davon zu bemerken.

Zumindest konnte er sich jetzt auch ein Bild davon mache, wie diese Leute bewaffnet sind, das sie auf Kampf vorbereitet waren und diese Waffen, Langdolche, Schwerter, die Zwergen ihrer Art entsprechend Äxte, in den Händen hielten. Diesmal ist die Übermacht so groß, dass Nesto es sicherheitshalber unterläßt, irgendetwas zu unternehmen.

Während er bewegungslos in seinem Versteck verharrt hat er den Eindruck, als wenn Wind und Blätter eine nur für ihn hörbare Stimme formen, die vor seinem geistigen Auge die Gestalt des Königs hervorruft und die beruhigenden Worte bringt, dass Hilfe kommen wird. Nesto beschließt bis zum Zeitpunkt des Eintreffens von Hilfe, wann immer dieser auch sein mag, mit seiner "Guerillia-Taktik" fortzufahren.

Nach einiger Zeit, als dann die Räuber die Suche langsam aufgeben, und scheinbar recht betürzt darüber sind, dass ihre Pferde wohl unwiderruflich verschwunden sind, wird es wieder still im Wald. Nesto schleicht weiter umher, auf der Suche nach Wachen oder weiteren Suchtrupps. Irgendwann, kurz vor dem Abend, kommen ein paar von den Räubern vorbei, die offenar auf der Jagd waren und aus ihren Gesprächen entnimmt der Elf, dass wohl ausser den Räubern noch ein mächtiger Magier in der Höhle sein muß. Auch reden sie von "seinem Dämon", allerdings wird nicht klar, ob auch dieser anwesend ist.

Bis es fast vollständig dunkel ist, herrscht im Bereich des Höhleneingangs, den Nesto jetzt in Sichtweite hat, reges Treiben, wobei der Waldläufer den einen oder anderen Gegner genauer beobachten kann, Stärken und Schwächen erkennt. Später bleibt nur ein einzelner Posten zurück, der sich als es langsam kühler wird in seinen Mantel einhüllt und sich irgendwann zwischen ein paar Büsche zurückzieht, wo er sich gegen einen großen Stein gelehnt auf den Boden setzt. Offenbar ist er als Wächter eine schlechte Wahl, denn bald ist er tief eingechlafen. Nesto begibt sich vorsichtig in seine Nähe, checkt die Umgebung ab und sieht, dass er tatsächlich allein ist.

Als er sich irgendwann doch wieder bewegt und aufzuwachen scheint, schlägt Nesto ihn nieder, lädt ihn sich auf die Schulter und verschwindet mit ihm tief im Gestrüpp des Waldes. Mit viel Mühe schafft er ihn auf einen Baum, von unten nicht zu sehen, wo er ihn Fesselt und knebelt. Schließlich kann es nie schaden, etwas mehr Information über seine Feinde und ihre Pläne zu bekommen. Kaum ist der Waldläufer damit fertig, alle Spuren zu verwischen, ist wohl schon wieder Zeit, die Wache abzulösen. Jedenfalls erscheint Mensch vor der Höhle, der nach seinem Kumpanen ruft und Alarm schlägt, als er keine Antwort bekommt. Wieder wimmelt es im Wald von Gestalten, die diesmal mit Fackeln nach irgendwelchen Spuren suchen - wieder mal erfolglos.
Nach etwa einer Stunde geben sie es auf und ziehen sich in die Höhle zurück.
Vermutlich werden sie ab jetzt Doppelposten aufstellen.
denkt sich Nesto, da er es selbst tun würde.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Rheawin erwacht, als er ein Geräusch hört. Gerade als er die Augen öffnet, sieht er, wie jemand die Tür öffnet.
Vorsichtshalber stellt er sich schlafend.
Am Geruch erkennt der Hexer, dass es die gleiche Person ist, die seine Wunde versorgte. Zwar hat außer den schlurfenden Schritten keine Geräusche gehört, aber Rheawin ist sich fast sicher, dass auch der Mann in schwarz den Raum betreten hat.
Die Gestalt über dem Hexer befingert seine Wunde und brummt zuversichtlich, als sie bemerkt, dass diese gut verheilt ist.
Schließlich kann es Rheawin nicht länger aushalten und schlägt die Augen auf.
Die Person, die nun neben ihm kniet, ist in einen langen braunen Mantel gehüllt und eine weite Kapuze ist tief über ihr Gesicht gezogen.
Als sie merkt, dass der Hexer wach ist, steht die Gestalt auf und dabei verrutscht ihre Kapuze.
Rheawin erschrickt. Solch ein Gesicht hat er noch nie gesehen. Es ist wie...auf den ersten Blick sieht es aus wie ein frisch gepflügter Acker, überall verzerren Narben auf groteske Weise die Haut.
Doch nach einem Augenblick kann Rheawin mehr erkennen. Er sieht zwei klare Augen - wie Juwelen stechen sie aus diesem scheußlichen Anblick des Fremden hervor. Grau und kalt wie Stahl bohren sie sich in Rheawins Gedanken, schüchtern ihn ein, bis er an nichts anderes mehr denken kann, außer an diese Augen.
Die Person streckt eine Hand aus und als Rheawin sie ansieht, scheint er mehrere Hände zu sehen.
Erst ist sie knochig, wie die eines Skeletts, dann verwandelt sie sich zu einer Klaue mit rotschuppender Haut, doch am Ende sieht Rheawin nur einen Stummel, verbunden mit einem schmutzigen Tuch. Die Hand fehlt.

"Beruhige dich. Ich will dir nichts tun.", fängt die Gestalt plötzlich an zu sprechen. Fasziniert beobachtet Rheawin die Lippen seines Gesprächspartners, eben noch waren sie nicht zu erkennen, als wären sie Narben, doch jetzt bewegen sie sich auf und ab und verleihen der Aussprache des Fremden einen seltsamen Klang.

"Ich bin Raductil.", fährt der Fremde fort.
"Raductil? Das ist ein Elfenname, oder?", unterbricht ihn Rheawin.
Daraufhin formen die Lippen des vermeintlichen Elfen etwas, dass bei einem normalen Gesicht ein Lächeln gewesen währe und eine Spur von Traurigkeit mischt sich in das kalte Grau der Augen.

"Ja, einst war ich ein Elf, Rheawin."
Rheawin schnappt nach Luft.
"Woher kennt Ihr meinen Namen?"
Zuletzt geändert von Fansal am Mo 14.10.2002 - 16:56, insgesamt 5-mal geändert.
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto hat die Gewohnheiten der Räuber mit der Zeit genauer beobachtet. So et er gesehen, dass sie imer wieder zu der Stelle am Wadrand gehen, wo auch er schon die Rehe gesehen hatte, wohl um nach diesen zu sehen und sie zu jagen. Scheinbar muß dort besonders gutes Gras oder was auch immer sonst wachsen, das das Wild wieder und wieder zurückkehren läßt.
Als sie gegen Mittag wieder mal erfolglos von der Lichtung zurück zur Höhle gegangen sind, beschließt Nesto ihnen auf diesem Weg fallen zu stellen, möglichst solche, die wenn schon nicht den Gegner töten, ihn längerfristig kampfunfähig machen sollen. Er spannt einige Äste so ab, dass sie, wenn bestimmte Stellen auf dem Trampelpfad, den sein Gegner nutzen betreten werden dorthin schnellen und versieht die voraussichtlich treffenden Stelln mit angespitzten Zweigen, lang genug, um tödliche Wunden zu verursachen.

Dann widmet er sich zunächst seinem Gefangenen und versucht von ihm mehr über Stärke und Pläne der Bande zu erfahren. Zunächst erweist sich dieser alles andere als gesprächig, jedoch murmelt Nesto irgendwann unverständliche Worte - nachdem er seinem "Opfer" mitgeteilt hatte, dass er sich auf Magie versteht - und redet ihm ein, dass dies ein Vergiftungszauber sei - den der Elf zwar tatsächlich beherscht, ihn aber niht angewendet hat - der kurzfristig einen Heilzauber erfordere um nicht den Verzauerten zu töten.
So erfährt er, dass sich noch 10 Räuber in der Höhle befinden, davon 7 Menschen und 3 Zwerge, zudem ein Magier und dieser Raductil, mit dem der Gefangene so wenig zu tun hatte - und auch nicht mehr wollte - dass er nicht mel wisse, was genau das für eine Gestalt sei.
Nachdem Nesto wieder irgendetwas vor sich hin gemurmelt hat,das der andere für den benötigten Heilzauber hielt, knebelt Nesto ihn wieder und bezieht wieder einen Beobachtungsposten in Sichtweite sowohl des Höhlenenigangs als auch seiner Fallen.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Raductil sieht den Hexer an.
"Für die, denen es möglich ist, in der Seele zu lesen, steht Euer Name groß über Eurem Kopf geschrieben. Ich bin dazu imstande, die innersten Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte einer Person aus seiner Seele herauszulesen."
"Hmm..", Rheawin zieht fasziniert die Augenbrauen zusammen.
"Davon habe ich noch nie gehört. Wie macht Ihr das?"
"Diese Technik ist ein lang behütetes Geheimnis meiner Familie, schon seit Jahrhunderten praktizieren wir sie.", entgegnet Raductil.
"Verzeiht die Frage, aber was ist mit Euch geschehen, dass Ihr nun so ausseht?", fragt Rheawin und kann dabei einen neugierigen Blick auf die narbenübersäte Haut des Anderen nicht zurückhalten.
Raductil lächelt bitter und lehnt sich zurück.

"Es war SEINE Magie. ER hat mir das angetan. Ihr wisst von wem ich spreche."
Rheawin zögert.
"Was? Wie...woher? ER? Woher kennt Ihr IHN? Und wie hat ER es geschafft auf diese Existenzebene zu gelangen?"
"Das ist eine lange Geschichte..."
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Der Nchmittag zieht langsam dahin, die Feinde sind deutlich vorsichtiger als zuletzt und lassen sich so gut wie gar nicht sehen. Aber scheinbar hatten sie bei ihren letzten Jagdausflügen wenig Glück, sodass sie es erneut versuchen müssen.
Allerdings kommen sie diesmal in einer größeren Gruppe, suchen den Schutz der Bäume, es gelingt Nesto nur schwer überhaupt zu sehen, mit wievielen er es zu tun hat, voraussichtlich 5 oder 6.
Da es zu viele für einen Angriff sind, beschließt der Waldläufer abzuwarten, und sie nur zu beobachten, zu erkennen, wie sie sich bewegen, zu was sie fähig sind.
Sie versuchen zwischen den Bäumen entlangzuschleichen, was aber nicht verhindern kann, dass der Elf sie vor allem hört, umgehen dabei aber zunächst seine Fallen.
Als sie dann mit ihrer Jagdbeute zurückkehren, sind sie besser zu sehen: 2 tragen das Wild, 4 weitere gehen beobachtend um sie herum, mit Bögen und Armbrüsten in den Händen. Da die Träger jetzt nicht mehr zwischen den Bäumen bleiben, lösen sie diesmal die Fallen aus, jedoch aufgrund der Bewegungsrichtung ist die Wirkung nicht so, wie es hätte sein sollen
Ein Ast, der in Brusthöhe hätte treffen sollen, wird durch den vorderen der Träger ausgelöst, trifft aber, von unten kommen, den hinteren und verletzt ihn, sticht durch seine Haut, er wird wohl in den nächsten Tagen nicht sitzen .....
Leider sind sie daraufhin gewarnt und suchen nach weiteren Fallen, bevor sie den Weg weiter benutzen und finden die Übrigen Überraschungen, die Nesto für sie aufgestellt hatte ...
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Raductil fängt an zu erzählen:
"Früher lebte ich im Elfenwald und war dort glücklich und zufrieden. Vor einigen Monaten",erschreckend stellt Rheawin fest, dass es zu der Zeit war, als er in Providentia ankam, "kam ER auf diese Welt. Ich war gerade mit einigen anderen unterwegs um die Grenzen des Waldes zu überprüfen.
Wir sahen IHN, wie er aus dem Portal schritt, wie sich SEIN Körper vor Qualen krümmte, als ER den unglaublichen Energien dieses Zaubers ausgesetzt war.
Wir wussten nicht, wer ER war...noch nicht.
Er war ein Elf, also eilten wir IHM zuhilfe...doch kurz darauf wurde uns klar, dass wir IHN hätten mit Pfeilen spicken sollen.
ER brachte sie alle um. Meine Freunde und Verwandten...
Niemand kann gegen SEINEN Willen aufbegehren...niemand...
Wie höhnisch ER grinste, als ich mich in meinem eigenen Blut vor IHM wand. Er lachte und obwohl SEINE Haut verbrannt und ER tiefe Wunden hatte...trotzdem war SEINE Macht beinahe uneingeschränkt...solch eine Magie...wenn ich daran zurückdenke..nein...nicht denken...nicht..."
Rheawin spürt Mitgefühl in sich aufsteigen und ist darüber verblüfft.
"Was hat ER getan?"
"Für IHN war es nur eine kleine Fingerbewegung und ich stand in Flammen, mein ganzer Körper verbrannte, meine Haut wurde schwarz. Der Schmerz war so intensiv, ich konnte nicht einmal schreien. Ohja, ER ließ mich am Leben...als Mahnmahl..."
"Ich weiß nicht wielange ich dort lag, doch irgendwann kam jemand und versorgte mich. Ich weiß nicht wer es war oder...was...", Raductil legt eine Pause ein.
"Aber ich überlebte. Meine Haut war nicht mehr zu retten, doch immerhin überlebte ich. Was würde ich dafür geben, durch SEINE Hand gestorben zu sein."
"Als ich nach langer Zeit, ich weiß nicht ob es Wochen oder Tage oder vielleicht nur Stunden waren, wieder zur Besinnung kam, war keine Spur von meinem vermeintlichen Retter. Ich wußte nur, dass ich nach Norden gehen musste, denn dort, so wurde mir prophezeit, sollte ich jemanden treffen. Jemanden, der es mit IHM aufnehmen kann."
"Und nun, Rheawin. Was denkt Ihr? Seid Ihr derjenige?"
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Da sich seit dem letzten Vorfall nur noch größere Gruppen von Räubern sehen lassen, bleibt Nesto nichts anderes übrig, als zu beobachten und abzuwarten, seinen Gefangenen zu verhören und darauf zu achten, dass sein Versteck nicht entdeckt wird. Ausserdem versorgt er regelmäßig die eigenen Pferde, die noch immer in ihrem Versteck auf ihn warten müssen.

Irgendwann zieht ein Schwarm Vögel vorbei, und Nesto versucht zunächst, einen davon zu sich zu rufen, bis er bemerkt, dass weit oben am Himmel, vielleicht sogar durch diesen lauten Schwarm angelockt, ein Adler seine Kreise zieht. Da ihm die Greifvögel die liebsten aller Vögel sind - nicht zuletzt, da er ihre "Sprache" am besten beherrscht, ist es dieser, den er letztendlich zu sich ruft.
Der Adler läßt sich auf einem Ast nieder und Nesto übergibt ihm eine eilig vorbereitete Nachricht an den König, die die Lage hier rund um die Höhlen beschreibt. Dann "erklärt" er dem Tier, wohin und an wen diese Nachricht zu überbringen ist.

Majestätisch erhebt sich der große Vogel in den Himmel und entfernt sich in Richtung der königlichen Festung, begleitet von den besten Wünschen und Gedanken des Waldläufers, der dann wieder seinen Beobachtungsposten bezieht und sich immer mehr Gedanken darüber macht, wie es wohl Rheawin in der Höhle ergehen mag.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Die Zeit wird für Nesto immer länger, ausser der Versorgung der Pferde und gelegentlichen Beobachtungen der Jagdausflüge seiner Gegner gibt es praktisch keine Abwechslung zum Warten auf Verstärkung. Auch der Gefangene kann ihm keine weitere Information mehr geben, trotzdem spricht er ab und zu mit diesem, vor allem während er ihm Verpflegung gibt - reiner Zeitvertreib - aber vielleicht könnte der auch mal ein Verbündeter werden.

Ab und an nähert Nesto sich der Höhle von allen möglichen Seiten, jedoch ist es ihm nicht möglich genau zu erkennen, wo man Rheawin gefangenhält. Also bleibt weiter nur die Hoffnung, dass der Hilfstrupp nicht zu lange auf sich warten läßt.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

Rheawin sieht den Elfen verwirrt an.
"Ich...ich weiß nicht.", er fasst sich an den Kopf.
"Ich muss darüber nachdenken."
Raductil wendet sich zum Gehen.
"Aber sagt mir, was mir noch nicht ganz klar ist: Warum seid Ihr mit einer Bande von Räubern unterwegs? Und wieso habt Ihr mich gefangen genommen? Wer hat euch geholfen? Und woher wusstet Ihr, dass ich hier bin? Eure Geschichte klingt sehr unglaubwürdig. Ich weiß nicht, ob ich Euch Glauben schenken soll..."
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Nesto macht sich irgendwann wieder auf den Weg, um die Pferde, die noch immer in einem kleinen Wald versteckt dastehen, zu versorgen. Dabei fällt ihm ein Vogel auf, der ihn umflattert, dann wieder ein Stück weg - wieder zu ihm - ihn offenbar auf etwas aufmerksam machen will.

Nesto bleibt nun zunächst hier und hält Ausschau in der Richtung, in die der Vogel immer wieder fliegt - es ist die Richtung, in der es zur Festung weitergeht. Vielleicht ist ja der Hilfstrupp nicht mehr weit.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
stone
König(in)
König(in)
Beiträge: 3813
Registriert: Do 21.03.2002 - 10:27
Wohnort: Brake/Unterweser
Kontaktdaten:

Beitrag von stone »

Als Nesto dem Vögelchen folgt, bemerkt er auch Reiter, die aus dieser Richtung kommen. Irgendetwas in ihm sagt ihm, dass es sich um die Hilfe handelt, die vom König geschickt wurde. Er geht ihen entgegen und wird plötzlich von ihnen aufgegriffen, hat ein Messer am Hals, bis sie ihn erkennen.
Erfreut begrüßt er die neuen Gefährten und zeigt ihnen den Weg tief in den Wald, wo auf einer verborgenen Lichtung seine und Rheawins Pferde stehen. Hier lassen dann auch die anderen ihre Tiere. Er führt sie dann weiter in Richtung der Höhle, in der Rheawin noch immer gefangenhalten wird, zeigt, wo der Eingang ist, wo die kleinen Luftschächte an der Rückseite und sagt ihnen, dass es leider noch nicht möglich war, genau zu lokalisieren, wo Rheawin war. Zudem klärt er sie noch über seine Kenntnisse von Stärke und Bewafnung der Feinde auf. Auch was er über ihre üblichen Gewohnheiten, Jagd usw., erkennen konnte teilt er den anderen mit. Nun wollen siegemeinsam einen Plan entwerfen, wie sie den Magier befreien können.
Breuna-Level:
Bild
Benutzeravatar
Fansal
Engel
Engel
Beiträge: 4025
Registriert: Mo 07.01.2002 - 18:13
Wohnort: Ober-Mörlen
Kontaktdaten:

Beitrag von Fansal »

"Glaubt das, was Euer Herz für richtig haltet.", entgegnet Raductil achselzuckend und tritt auf die Tür zu.
Doch Rheawin erhebt sich und greift ihn am Arm.

"Nein, das ergibt keinen Sinn. Ich glaube...ich glaube Ihr seid nicht das, was Ihr zu sein scheint..."
Als Rheawin diese Worte ausspricht, kommt es ihm vor, als ob die Pupillen seines Gegenübers in Flammen ständen und vor Angst erstarrt, muss der Hexer mit ansehen, wie das Gesicht des anderen Elfs eine furchteinflößende Veränderung durchlebt...
Benutzeravatar
Ephirnion
Providentia Entwickler
Providentia Entwickler
Beiträge: 2860
Registriert: So 26.05.2002 - 18:05
Wohnort: Gummersbach
Kontaktdaten:

Beitrag von Ephirnion »

Sie begeben sich nach gründlichem Auskundschaften zurück zu einer kleinen Baumgruppe. Dort scheinen sie wenigstens einigermaßen vor neugierigen Blicken geschützt zu sein. Avaloi kümmerte sich um die Pferde und band sie etwas versetzt an die Bäume. Roderick hob einen Stock vom Boden auf und zeichnete eine Skizze auf den trockenen Waldboden.

Wir sind jetzt ungefähr hier.....dort liegt die besagte Höhle und hier hinter Er zog mit dem Stock einen Bogen um ein Kreuz, sind die engen Schächte. Ich schlage vor, dass wir uns trennen und in Zweiergruppen in die Höhle eindringen, damit wir uns nicht gegenseitig im Weg herumstehen.

Sie besahen sich die Skizze genau und nickten zustimmend. Nur Ephirnion nicht.

Wir hatten Glück bisher, dass wir nicht gesehen wurden. Der Wald ist sehr licht und ein falscher Blick würde genügen um uns zu enttarnen. Nein, wenn wir uns tatsächlich trennen sollten, dann dürfen wir erst zuschlagen, wenn es dunkel ist. Zwei gehen durch die Schächte und zwei von vorne herein.

Stille folgte....... Nesto, der sich an einen Baum gelehnt hatte trat vor und sagte:
Wäre es nicht sinnvoller, dass wir erst vor dem Eingang etwas Krach machen und sie somit herauslocken um dann von hinten hinein zu gelangen? Ich meine Zwei greifen scheinbar tumb die Wachen am Eingang an und schalten sie unter möglichst großer Lärmnetwicklung an, sodass der Rest der Bande aus der Höhle gelockt wird. Sie flüchten auf ihren Pferden und die andere Gruppe holt Rheawin aus der Höhle und verschwindet auf dem selben Wege, auf dem sie gekommen waren.........durch die Schächte. Wir treffen uns dann an einem vereinbarten Treffpunkt.....?
Veris dulcis in tempore
Florentis stat sub abore
Nymphenzeit
Benutzeravatar
Zoltan
Ritter/Amazone
Ritter/Amazone
Beiträge: 701
Registriert: Fr 05.04.2002 - 20:25
Kontaktdaten:

Beitrag von Zoltan »

Roderick hört interessiert den Ausführungen von Ephirnion und Nesto zu. Natürlich war sein Plan noch nicht richtig ausgereift, aber jemand mußte den ersten Vorschlag bringen.

Ich muß sagen Nesto dein Vorschlag ist eigentlich nicht schlecht. Zwei Mann sollten sie rauslocken und die anderen beiden sollten die Befreiung vornehmen.

Roderick steht vor der Zeichnung am Boden grübelt vor sich hin, wie ist wohl die sinnvollste Einteilung für die beiden Gruppen.

Mein Vorschlag für Gruppe 1, die die Bande aus der Höhle lockt ist Ephirnion und ich selber. Gruppe 2 sollte Nesto und Avaloi sein.

Einige der Gefährten scheinen mit der Einteilung nicht so recht zu Frieden zu sein und deshalb erläutert Roderick seinen Vorschlag kurz.

Nesto ist ein Meister des Schleichens, was in der Höhle von großer Bedeutung sein könnte. Avaloi ist eine Meisterin der Körpermagie und dann man den Gesundheitszustand von Rheawin nicht vorhersagen kann wäre es sinnvoll Avaloi mitzuschicken.

Roderick kann deutlich die Enttäuschung von Ephirnion sehen, der wohl gerne auch bei der Rettung in der Höhle dabei gewesen wäre.

Ephirnion, Ihr und ich werden die Räuber aus der Höhle locken. Hier kommt es einmal aufs Rennen an und dann sollten wir uns die Räuber durch schnelles Reiten vom Leib halten. Sollten diese mal etwas näher kommen, können wir durch starke Kampfzauber wieder etwas Abstand gewinnen. Ich glaube diese Einteilung wäre am sinnvollsten, aber wer einen besseren Vorschlag hat, sollte sich jetzt äußern.
Roderick der Hochelf-Magier
Gesperrt

Zurück zu „Die Salische Ebene“