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Verfasst: Mo 26.05.2014 - 18:08
von stellabea
:D ... wir basteln ... uns einen zuckerwürfel ....
mit ausführlicher anleitung ... hm was ich allerdings dabei vermißte, war die durchnummerierung der einzelteile ... aber ok, geht auch so, ;) :D :lol:


zum bausatz




viel spass beim nachbau :D


gruß, stella :winken:

Verfasst: So 08.06.2014 - 15:17
von Thorus
Da wir es vor einiger Zeit mal mit dem neuen Anmeldungsbogen bei der Armee hatten:

Hier ist der Rekrutierungsbeauftragter der Bundeswehr.

http://www.youtube.com/watch?v=3b5EQ7pWxV0

Verfasst: Do 12.06.2014 - 11:08
von Ludwig
Fussballphrasen, Mitreden können alle, eine klene Hilfe für die Freundinnen :D

http://www.spiegel.de/panorama/fussball ... 73330.html

Gruss Ludwig

Verfasst: Do 12.06.2014 - 14:53
von Sir Marc von Göskon
Hach wir Zwei knuddeln da Rum und schauen kein Fußball 1000 mal schöner als Doof in die Glotze zu schauen, mochte Fußball nie.

Verfasst: Mo 30.06.2014 - 11:06
von Ludwig
Fundstück heute:
Nachdem ich festgestellt habe, das es fast unbekannt ist, das es sowas gibt, leider nur für Frauen(+Freundinnen):

Frisuren mit dem eigenen Passbild ausprobieren
http://www.efrisuren.eu/home/wie-funktioniert-es/

http://frisuren.brigitte.de/

Gruss Ludwig

Verfasst: Do 03.07.2014 - 12:34
von stellabea
... wer meint, nur mensch wollen schöner sein .... :unschuldig: :)) :))


klick





gruß, stella

Verfasst: Do 17.07.2014 - 11:08
von Ludwig
Ideen muss man haben :))
http://www.bambusratte.com/funfunfun.ph ... sen&id=328


1. Geh auf den Google Translator http://translate.google.com/
2. Kopiere:
pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk

3. Deutsch wählen und vorlesen lassen
Was meint ihr?

Gruss Ludwig

Verfasst: Do 24.07.2014 - 11:15
von Rinswind
Ludwig hat geschrieben:Ideen muss man haben :))



1. Geh auf den Google Translator http://translate.google.com/
2. Kopiere:
pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk bschk bschk

3. Deutsch wählen und vorlesen lassen
Was meint ihr?

Gruss Ludwig
Ähem ehrlich? Da fehlt mir mehr IQ! Sehe da weder einen Sinn, noch Witz drin. Und ein Lied hör ich da auch nicht.

Klärt mich mal jemand auf... bitte!

Gruß

Rinswind

Verfasst: Do 24.07.2014 - 13:13
von Arthur Dent
Aktuell gibt es auf concert.arte.tv die ersten zwei Staffeln von Monty Python als Stream. Das nicht zu kennen ist ne absolute Bildungslücke!

Und am 30. gibt es dann die Aufzeichnung der allerletzten Monty-Python-Show vor der Auflösung der Truppe. Die hat letzten Sonntag stattgefunden, wurde auch übertragen, war leider nicht daheim und bi n deshalb nicht dazu gekommen, das hier zu vermelden...

Verfasst: Mo 04.08.2014 - 20:22
von Cornflake01
Rinswind hat geschrieben:
Ähem ehrlich? Da fehlt mir mehr IQ! Sehe da weder einen Sinn, noch Witz drin. Und ein Lied hör ich da auch nicht.

Klärt mich mal jemand auf... bitte!
Schade, funktioniert nimmer.
Früher haste dann astrein Beatboxen können damit :D

Hier mal eine Verision:
https://www.youtube.com/watch?v=Wo9RemXlVC8

Verfasst: Di 05.08.2014 - 18:56
von Flyer
:top: Witzig :))

Verfasst: Mi 06.08.2014 - 10:34
von Chontis-Re
Arthur Dent hat geschrieben:Aktuell gibt es auf concert.arte.tv die ersten zwei Staffeln von Monty Python als Stream. Das nicht zu kennen ist ne absolute Bildungslücke!

Und am 30. gibt es dann die Aufzeichnung der allerletzten Monty-Python-Show vor der Auflösung der Truppe. Die hat letzten Sonntag stattgefunden, wurde auch übertragen, war leider nicht daheim und bi n deshalb nicht dazu gekommen, das hier zu vermelden...
Den Flying Circus habe ich ja komplett (bis auf 2 deutschen Folgen) auf DVD.
Die 2014er-Show wurde mehrere Tage zum Abruf auf concert.arte.tv bereitgestellt (jetzt ist sie wieder rausgenommen, sagte mir jemand), ich habe sie mir angeschaut. War ganz schön nostalgisch.

Verfasst: Mi 06.08.2014 - 12:51
von Arthur Dent
Ja, Arte stellt die Streams immer nur 7 Tage zur Verfügung. Kann sein, dass sie per Staatsvertrag dazu gezwungen sind, die Inhalte wieder zu entfernen. ARD/ZDF lassen die Streams auch nur maximal 14 Tage drin.

@Flying Circus: Die "2 deutschen Folgen" gehören ja auch streng genommen nicht dazu. Außerdem ist nur die erste dieser 2 Sendungen wirklich in deutscher Sprache. Die 2. heißt zwar auch "Fliegender Zirkus", wurde aber auf Englisch gedreht und dann synchronisiert:


Hier ist Folge 1 auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=zSGawnGh0yY

Folge 2 habe ich bisher nur auf Englisch mit spanischen Unteriteln gefunden. Ist aber mE nicht so sehenswert.

Verfasst: Mo 11.08.2014 - 19:53
von Sir Marc von Göskon
Grins Star wars auf Schottisch.
https://www.youtube.com/watch?v=3NanlmY5LaM

Verfasst: Di 12.08.2014 - 08:39
von Chontis-Re
Arthur Dent hat geschrieben:Ja, Arte stellt die Streams immer nur 7 Tage zur Verfügung. Kann sein, dass sie per Staatsvertrag dazu gezwungen sind, die Inhalte wieder zu entfernen. ARD/ZDF lassen die Streams auch nur maximal 14 Tage drin.

@Flying Circus: Die "2 deutschen Folgen" gehören ja auch streng genommen nicht dazu. Außerdem ist nur die erste dieser 2 Sendungen wirklich in deutscher Sprache. Die 2. heißt zwar auch "Fliegender Zirkus", wurde aber auf Englisch gedreht und dann synchronisiert:


Hier ist Folge 1 auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=zSGawnGh0yY

Folge 2 habe ich bisher nur auf Englisch mit spanischen Unteriteln gefunden. Ist aber mE nicht so sehenswert.
Ehrlich gesagt, finde ich diese beiden deutschen Folgen (unter Mitwirkung von Biolek entstanden, soweit ich weiß, auch nicht sonderlich toll. Litt etwas darunter, dass die meisten Pythons gar kein deutsch konnten.

Verfasst: Di 02.09.2014 - 16:58
von stellabea
Benzin....
1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft
zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität
verteuert die Frachtraten überproportional.

2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender
Nachfrage, damit wird die Ware teurer.

3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die
zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.

4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.

5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb
ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis
(Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu
tragen haben.

6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der
Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren
Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.

7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt
durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.

8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die
Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.

9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen
werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die
Ware.

10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen Deutschland auf dem
Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem
Rhein eine geringe Rolle.

11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für
den Preis in Euro liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft
wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.

12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für Deutschland maßgebenden
Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert
es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher
auswirken.

13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der
großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag
zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist
es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür
beteiligen.

14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den
Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist
nicht mehr länger möglich.

15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist
gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein
sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die
von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.

16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist
gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer
angemessenen Umsatz-Marge existieren.

17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise
reagieren entsprechend.

18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer
freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht
ewig so weitergehen.

19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Um die Versorgung in der Zukunft
zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die
Prokuktionskosten werden ständig höher.

20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-
Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.

21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen
Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr
gewährleistet ist.

22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss
verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen
hat der Konsument zu tragen.

aha, eh alles klar, oder? I)


gruß, stella :winken:

Verfasst: Mi 03.09.2014 - 21:35
von Sir Marc von Göskon
Ufff bei den Preisen ist Fahrad fahren gleich Doppelt spassig. ^^

---------------------------------

Wer findet hier den Fehler?
http://www.gutscheinaffe.de/mmoga-gutschein

Also den halben Laden aufkaufen müssen wegen 10% ^^

Verfasst: Mi 24.09.2014 - 16:44
von Arthur Dent
Wo kommen eigentlich die kleinen Bagger her?

http://www.youtube.com/watch?v=3bic74MPiH4

Kaum zu glauben, dass das schon 6 Jahre alt ist und ich das erst jetzt entdecke...

Verfasst: Mi 24.09.2014 - 22:38
von Abyss
Wer es noch kennt, das gute alte Elite bekommt eine Neuauflage:
Elite: Dangerous

Und es gibt das Programm Voice Attacks.
Das ist eine Spracherkennungssoftware mit der Tastenkomandos in Spielen über Sprachkomandos Aktiviert werden können.

Kombiniert man nun Elite: Dangerous mit Voice Attacks kann folgendes dabei heraus kommen:

http://www.twitch.tv/geekdomo/c/4798274

Der Kommentar des Spielers zu dem Ergebnis ist:
"Voice Attacks has destroyed more ships than any player ever"


Man kann übrigens nicht Speichern, da Elite: Dangerous so eine Art MMO Spiel werden wird. I)

Verfasst: Do 25.09.2014 - 11:25
von Ludwig
Mal was Nachdenkliches

Gruss Ludwig


Ich habe einen Schlüssel. Als ich vor 11 Monaten in die Vereinigten Staaten gezogen war, habe ich wochenlang gebraucht, um das zu verstehen.

Ich habe einen Schlüssel - Ich habe einen Schlüssel für meine eigene Haustür, und die kann ich öffnen und die Straße entlanglaufen, wann immer ich möchte. Ich kann die Straße entlanglaufen, ohne dabei durch Fenster beobachtet zu werden und ohne dass irgendjemand meine Eltern anruft, um ihnen zu sagen, dass ich allein dort draußen herumstreife.

Ich kann die Straße entlanglaufen, mich auf eine Bank unter einen Baum setzen und ein Eis essen. Dann kann ich aufstehen und zurück nach Hause gehen.

Es wird bei mir zu Hause dann niemand auf mich warten, der mich fragt, wo ich gewesen bin, sich weigert, mich hereinzulassen, mich einen Lügner schimpft und meinen Spaziergang zum Anlass nimmt, mal wieder meine Sachen zu durchwühlen, immer auf der Suche nach einem Beweis, dass ich etwas Unrechtes getan habe.

Weil sich ja hinter einem so einfachen Wunsch wie dem, mal einen Spaziergang zu machen, sicher nur wieder etwas Abartiges verbergen kann.

Weil es einfach keinen vernünftigen Grund geben kann, warum eine Frau einfach so die Straße entlanglaufen und sich dabei den neugierigen Nachfragen der Nachbarn und den gierigen Blicken wildfremder Männer aussetzen sollte, einfach nur um sich mal die Beine zu vertreten.

Ich habe einen Schlüssel für meine eigene Haustür, und die kann ich öffnen und die Straße entlanglaufen, wann immer ich möchte.



Während der ersten Wochen in den Vereinigten Staaten habe ich angesichts so viel Freiheit vor Angst gezittert. In den ersten zwei Tagen nach meiner Ankunft blieb ich nur allein in meinem Apartment, und als ich dann endlich zum ersten Mal ausging, habe ich mich andauernd vergewissert, ob ich Schlüssel, Pass und Geldbörse eingesteckt hatte. Ich trug lange, wallende Kleider und mein Haar von einem Kopftuch verdeckt, obwohl es August und ziemlich heiß war, obwohl ich Atheistin bin und selbst keinen Wert auf ein solch prüdes Erscheinungsbild lege, obwohl ich mit niemandem verabredet war und nicht einen einzigen Mann in der Stadt kannte, und obwohl ich mich selbst zu überzeugen versuchte, dass all das in diesem Land auch keine Rolle spielt. Ich spähte vorsichtig um jede Straßenecke und blickte mir über die Schulter, ob mein Vater irgendwo lauern und mich beobachten würde.

Es dauerte ein paar Monate, bis ich nicht mehr damit rechnete, meinen Vater plötzlich auftauchen zu sehen, wenn ich irgendwo hinging oder von irgendwo her kam.

Bald darauf hatte ich mich allerdings an mein neues Leben, meinen Studiengang, meine Lehrtätigkeit und an die Lesungen und Veranstalungen am Institut gewöhnt. Ich ging sogar in Bars, ohne mich deshalb schuldig zu fühlen. Ich traf mich mit Leuten. Ich schloss Freundschaften, einige davon mit Männern, ohne dies verstecken oder deshalb lügen zu müssen. Ich hatte sexuelle und romantische Beziehungen.

Währenddessen, und auch jetzt noch, fühlt es sich manchmal so an, als würde ich einen sehr unwirklichen Traum leben – wie ein weibliches Phantom, wie eine Frau, die bloß vorgibt, etwas zu tun und zu sein, was ihr aber niemals zustehen würde.

Auch jetzt kann ich immer noch nicht ganz glauben, dass ich all dies nicht in irgendeinem dunklen Zimmer in Beirut herbeiphantasiere.

Immer noch wache ich auf, wenn ich vom Libanon geträumt habe, und denke: "Ich habe meine eigene Wohnung. Meine Wohnungstür. Meinen Schlüssel. Und ich kann die Tür öffnen und auf die Straße gehen? Wann immer ich es möchte? Und ich habe MEINE Ausweise und MEINE Sachen und MEIN Einkommen? Und ich kann einfach irgendwo hingehen. Wann immer ich will? Das kann ich tun?”

Das muss ein schlechter Witz sein.

Und ich kann in der Bibliothek bleiben so lange ich will, ganz ohne Panik und ohne mich um meine Sicherheit zu sorgen, sobald ich nach Hause komme? Und ohne dass die Nachbarn mich deswegen eine Hure nennen? Ich kann nach Sonnenuntergang Leute einladen, auch Männer, und wir können Spiele spielen und etwas essen und trinken und uns unterhalten, und niemand wird mir deswegen wehtun?

Ja.

Und wenn ich etwas irgendwo hinlege, werde ich es dort auch wiederfinden, außer ich habe es selbst anderswo hingelegt.

Und wenn es irgendwo anders ist, habe ich es wahrscheinlich selbst dort hingelegt und es einfach vergessen, und ich werde nicht in Panik ausbrechen und mich fragen, wie und warum es wo hingelegt wurde. Ich werde mir nicht Gedanken machen wie: Wer immer es in der Hand hatte, was hat er darin gesehen, was hat er damit gemacht und was weiß derjenige und was weiß er nicht?

Trotzdem verstecke ich ganz einfache Dinge. Eine Tube Mascara. Spitzenunterwäsche, um auszuprobieren, wie es sich anfühlt, die zu tragen. Ein aus der Sicht des Teufels geschriebenes Gedicht, das ich sehr mag. Etwas von einem jüdischen Autor. Einen Roman, den mir ein Junge aus meinem Kurs geschenkt hat. Eine Schachtel Tampons.

Ich kann Dinge aufschreiben, ohne sie zu verstecken, verschlüsseln, verbergen und irgendwo zu verstauen. Ich kann sehr persönliche Notizen in ein Notizbuch schreiben, ohne mir Gedanken machen zu müssen, dass jemand sie liest und von mir eine Erklärung verlangt. Ich kann ein Passwort an meinem Computer, meinem Email- und Facebook-Account einrichten, das meine Eltern nicht kennen. Ich kann meine Kontakte unter ihrem richtigen Namen abspeichern und muss hierfür nicht die verschiedensten weiblichen Pseudonyme verwenden.

Ich kann die SMS, die ich bekomme, behalten und muss sie nicht auf der Stelle wieder löschen. Ich kann den ‚Lautlos‘-Modus an meinem Telefon getrost abstellen. Und wenn es dann in meiner Tasche vibriert, kann ich es herausnehmen und rangehen oder es ausschalten, ohne in Panik zu geraten und ohne einen glaubhaften Grund finden zu müssen, mich aus dem Raum zu schleichen, ohne dabei nervös zu wirken.

Ich kann telefonieren, ohne dass am anderen Ende jemand zuhört.

Ich kann einen Anruf meines Vaters ignorieren, wenn ich gerade einen Kurs besuche oder selbst unterrichte.

Ich kann mein Telefon in einem anderen Raum vergessen und werde, wenn ich dann einen Anruf von ihm verpasst habe, nicht gefragt, wo ich bin und mit wem und was ich da tue.

Wenn ich mehr als fünf Minuten im Bad brauche, wird niemand an die Tür hämmern und wissen wollen, was ich da drin mache.

Ich kann mir die Beine rasieren, ohne über die Gründe ausgefragt zu werden, da doch ohnehin nie jemand meine Beine zu sehen bekäme.

Ich kann mein Haar bürsten und dabei in den Spiegel schauen und Kleider anprobieren und ausprobieren, wie es sich anfühlt, etwas aus meinem Körper zu machen, mich zu bewegen, zu genießen, mich schön zu fühlen, ohne dafür verhört und gefragt zu werden, wer er ist und wie lange ich mich schon mit ihm treffe und was ich mit ihm mache und ob ich eine Prostituierte wäre oder schwanger.

Ich kann ohne besondere Absicht abnehmen oder beim Abendessen sagen, dass ich keinen Hunger habe, ohne dass irgendjemand von mir eine Erklärung verlangt, warum und für wen ich abnehmen will.

Ich kann duschen, ohne dass mich jemand nach den Gründen fragt.

Ich kann lächeln, weil ich einen guten Tag bei der Arbeit hatte, ohne dass mich jemand zwingt, zu erklären, warum ich so glücklich bin.

Ich kann mein leeres, roboterhaftes Leben beweinen, ohne dass mich jemand zwingt, zu erklären, warum ich unglücklich bin.

Ich kann mein Gesicht sprechen lassen. Einen Gesichtsausdruck haben.

Ich habe einen Gesichtsausdruck.

Ich habe einen Gesichtsausdruck.

Zu lernen, meine Gefühle und Meinungen offen zum Ausdruck zu bringen, war richtig schwer. Mein Gesicht sprechen zu lassen.

Ich kann mich in meinen eigenen vier Wänden hinsetzen wie ich will, ohne dass mir jemand sagt, dass meine Beinstellung unangemessen sei.

Ich kann lange aufbleiben und arbeiten oder philosophische Bücher lesen oder einfach nur im Internet surfen, ohne dass mich jemand zwingt, ins Bett zu gehen.

Ich kann Dinge im Internet nachlesen, ganz ohne Überwachung oder Zensur.

Ich kann einen Film ansehen, ohne ihn vorher jemandem zur Begutachtung zu überreichen.

Ich kann schlafen, wann ich will, aufwachen, wann ich will und essen, wann ich will oder nicht will.

Ich muss nicht so tun, als würde ich fasten oder beten.

Ich kann meine Arbeit machen und muss nicht anderen dienen. Ich werde nie wieder irgendjemandem die Socken ausziehen oder jemandem auf Befehl Essen und Trinken bringen.

Ich kann mitten in der Nacht aufstehen und auf die Toilette gehen oder mir ein Glas Wasser holen, ohne völlig verängstigt auf Zehenspitzen schleichen zu müssen.

Ich kann die Tür meines Zimmers abschließen. Ich kann die Tür meines eigenen Zimmers abschließen.

Sagen, dass ich alleine sein will, dass ich Raum brauche, dass ich dieses persönliche Detail nicht preisgeben will, dass ich diese Frage nicht beantworten werde, dass es dich verdammt nochmal nichts angeht, dass das hier mein Körper ist und ich mich so hinsetzen kann, wie ich möchte, dass ich dir nicht erklären muss, warum ich gerade lächle, dass es meine Zeit ist, meine Arbeit, mein Geist, und dass ich ihn verwenden kann, um zu lesen und zu schreiben was und wie es mir passt…

Ich kann diese Dinge jetzt sagen.

Das konnte ich vorher nie.

Wir konnten es vorher nie. So viele von uns können es immer noch nicht.

Diese Art zu leben – ständig seine Persönlichkeit und sein Menschsein verhehlen und verstecken zu müssen – ständig den Ton der Stimme, die Lautstärke und ihren Klang zu kontrollieren, die Art wie wir sitzen oder stehen oder gehen oder sprechen zu kontrollieren, dauernd eine Entscheidung zu treffen, ob und wann wir das Haus verlassen können, wie und wann wir mit Leuten sprechen, was wir lesen und nicht lesen, denken oder nicht denken, sagen oder nicht sagen können – diese Art zu leben ist eine Realität und der Standard für so viele von uns.

Wir werden so unterdrückt, das kann man sich gar nicht vorstellen.

Man muss bedenken, dass das bisher Gesagte noch nicht einmal die abscheuliche körperliche Gewalt betrifft, der sich zahlreiche Frauen ausgesetzt sehen, die gegen die oben genannten Regeln verstoßen – Missbrauch, Vergewaltigung in der Ehe (oder einfach: Vergewaltigung), Kinderhochzeiten (Sklaverei und Vergewaltigung), Vergewaltigung, Auspeitschen, Steinigung, Verstümmelung der Genitalien.

Tun wir mal so, als gäbe es das gar nicht. Ignorieren wir fürs Erste mal die Gewalt. Lassen wir die mal beiseite.

Und jetzt stelle man sich vor, wenn man diesen ganzen Horror mal beiseitelässt und so tut, als würde das nicht mit der Zwangsvorstellung einhergehen, dass man Kontrolle haben muss über unsere Körper, unser Verhalten und Ehre und Scham, selbst wenn man es beiseitelässt, stelle man sich vor, wie wir so gelebt haben.

So leben meine Schwester, meine Mutter, meine Cousinen, meine Freundinnen immer noch.

Man stelle sich das vor und versuche zu verstehen, was Freiheit für Frauen wie uns bedeutet. Was es bedeutet, eine Wahl zu haben. Was es bedeutet, wirklich die Wahl zu haben und nicht nur eine Auswahl unter mehreren sinnlosen Möglichkeiten. Bloß weil wir uns beim Eismann auch eine Sorte aussuchen können, genau wie in Amerika, bedeutet das nicht, dass wir deshalb frei sind.

Wer die institutionalisierten Formen der Unterdrückung nicht versteht, ist blind gegenüber dieser Unterscheidung. Das ist ein so allgegenwärtiges wie falsches Argument: dass ja niemand die Frauen aus muslimischen Familien oder Ländern mit einer muslimischen Mehrheit zwingt, irgendetwas zu tun, da sie ja auf dem Papier alles dürfen, was ich als verboten beschrieben habe, und theoretisch die gleichen Rechte wie die Männer oder wie die Frauen im Westen genießen. Das ist so, als würde man behaupten, dass Kinder afroamerikanischer Herkunft, die in den Slums der Großstädte aufwachsen, die gleichen Möglichkeiten haben wie die Weißen.

Klar, viele von uns können zur Schule gehen, zur Arbeit, können unser eigenes Geld verdienen und ausgeben. Aber was wir studieren und wo wir arbeiten, wie und warum und wann und wo und mit wem und welche Kleider wir dabei tragen – das alles wird kontrolliert. Wenn wir versuchen, das zu ändern, gibt es diese institutionellen Mechanismen, die unser Leben zerstören können – politische Sonderregelungen, vom Gesetz nicht erfasste soziale Normen und Gebräuche, Leute in einflussreichen Positionen an unserem Arbeitsplatz, in unseren Schulen, in Polizeistellen und in der Regierung. Diese Bedingungen herrschen immer und überall vor, wo Muslime leben und wo sie zusammenkommen. Die Tatsache, dass es solche Bedingungen auch in Entwicklungsländern und -gesellschaften sowie in Ländern gibt, wo keine Muslime leben, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Zustände tatsächlich existieren, und zwar überall dort, wo muslimisches Gedankengut und Gebräuche das soziale und politische Leben bestimmen.

Wir haben Freiheiten, die keine sind, und auch wenn wir weiterhin zur Schule und zur Arbeit gehen, können wir trotzdem leblose Roboter sein. Und wenn wir aufgeben und zu Hause bleiben würden - wir würden ja tatsächlich unsere Bildung aufgeben und unsere Karrieren, so begrenzt diese Dinge auch sind. Allerdings würden wir auch die dauernde Hoffnungslosigkeit aufgeben, die Selbstzerstörung und die Sinnlosigkeit des ewigen vergeblichen Strebens nach Erfüllung, angesichts der Tatsache, dass wir doch alle eigentlich nur Schaufensterpuppen sind.

Es ist als würden drei Viertel unserer Glieder und Muskeln durch unsichtbare Fäden gesteuert, während uns zu einem Viertel noch der Versuch und die Fähigkeit bleibt, uns etwas vorzumachen, indem wir so tun als wären wir echte Menschen.

Aufgeben ist so dermaßen verführerisch.

Aber manchmal, nur manchmal, können wir fliehen.

Und wenn wir dann geflohen sind, oder wenn sich die Zustände geändert haben?

Es wird uns einige Zeit kosten, uns anzupassen. Im Endeffekt werden wir verstehen, was es bedeutet, Freiheiten zu haben.

An manchen Tagen werden wir diese Freiheiten sogar als selbstverständlich ansehen, und wenn wir das bemerken, werden wir eine Art Abneigung gegen uns selbst spüren, dass wir solche verwöhnten Erste-Welt-Gören sind. Dann fühlen wir uns schuldig, weil wir gedacht haben, dass Menschenrechte zu haben und verwöhnt zu sein das Gleiche ist, denn schließlich sollten Rechte einem ja eben einfach nur zustehen.

Aber an manchen Tagen werden wir uns unserer Rechte sehr bewusst sein. Die irrwitzige Allgegenwärtigkeit von Wahlmöglichkeiten um uns herum wird uns lähmen und verwirren, und wir werden uns leer fühlen, unvollständig.

Ich hatte mal eine Panikattacke, als ich einen Belag für meine Pizza auswählen sollte, weil mein Gegenüber ein "entscheide du" nach dem x-ten Mal nicht mehr akzeptieren wollte.

Ich habe mich so daran gewöhnt, mir Dinge auszusuchen, indem ich mir schnell ein Bild davon verschaffe, was andere wollen, mögen oder brauchen, so dass sie froh und zufrieden sind und mein Leben in ihrer Gegenwart leichter ist, so dass sie mir nicht wehtun oder mich zerstören – so daran gewöhnt, das zu wählen, was andere glücklich macht – ich habe mich so daran gewöhnt, dass es mich deprimiert, in irgendetwas für mich Bedeutung zu entdecken.

Ich weiß nicht, wie ich einen Bezug zu meiner Arbeit und meiner Kunst entwickeln soll, denn mein Leben war im besten Fall wie ein großer Raum voll apathischer Leere und im schlimmsten Fall die fürchterlichste Folter.

Und deshalb habe ich Angst, in die Lage zu kommen, frei zu sein. Ich habe Angst, diesen Zustand hinter mir zu lassen, in dem mich mein Trauma und mein Unglück auffrisst. Ich habe Angst, dass ich diesen Teil von mir, der nicht weiß, wie man auswählt, sich kümmert oder einfach existiert, reparieren könnte. Dass ich aufhören könnte, zwanghaft Gefühle auszudrücken, die ich gar nicht empfinde, und mich selbst befreien könnte. Ich habe Angst davor, frei zu werden, weil ich fürchte, dann nicht mehr wütend zu sein, mir nicht mehr dieser unglaublichen Ungerechtigkeit bewusst zu sein, Unfreiheit nicht mehr wahrnehmen zu können.

Ich habe Angst davor, glücklich zu sein, weil es bedeuten könnte, dass ich das Glück annehme und die Ketten meiner Vergangenheit nicht mehr wahrnehme.

Ich habe Angst davor, zu vergessen, was es heißt frei zu sein.

Ich habe Angst, dass ich, wenn ich einmal in Freiheit lebe, nicht mehr verstehen werde, was diese Freiheit wert ist und warum sie wichtig ist.

Dies hier soll meine Erinnerung sein.

-Marwa

Disclaimer: Dies erhebt natürlich nicht den Anspruch, die Erfahrungen aller oder auch nur vieler Frauen widerzuspiegeln, die als Muslima leben, beziehungsweise in Ländern oder Haushalten mit muslimischer Mehrheit aufgewachsen sind. Der Anspruch ist eher, das Verständnis dafür zu fördern, wie das Leben für viele Frauen tatsächlich aussieht. Der vorliegende Blog macht außerdem keine Aussage darüber, wie, warum oder ob der Islam als Religion, Doktrin oder Ideologie in irgendeiner oder in jedweder Form zu der Unterdrückung beiträgt, die in diesem Blog beschrieben wird. Das geht über den Anspruch des Formates hinaus, soll aber in zukünftigen Veröffentlichungen untersucht werden.

PS: Ich kann allerdings mit Überzeugung behaupten, dass das oben Gesagte das Leben und die Erfahrungen meiner Freundin Reem Abdel-Razek widerspiegelt. Wenn Sie die Sache der Freiheit unterstützen möchten und den Willen sowie die Mittel haben, helfen Sie ihr bitte, in den USA bleiben zu können. Unterstützen Sie ihre Kampagne und das Recht auf Asyl allgemein. Gründe, sie zu unterstützen, finden Sie in meinem Blogeintrag unter folgendem Link

http://europenews.dk/de/node/71997