Und wie geplant, ließ das Rasseln die Reiter inne halten und sich nach dem Grund des Geräusches umschauen, genau diese Gelegenheit nutzten Johann und Sebastian um sich weiter in den Wald davon zu machen.
"Und was nun?" flüsterte Sebastian als sie erst mal Zuflucht in einer kleineren Höhle gefunden haben. "Wir können hier nicht bleiben."
"Ich weiß", hechelte Johann. "Aber ich hab Konrad gefunden und Gorad und Markus. Wenn uns die Reiter weiter verfolgen, vielleicht laufen sie ja Gorad direkt in die Arme. Er müsste ja mittlerweile wieder wach sein" Sebastian verstand zwar kein Wort, aber rannte Johann hinterher.
Auch Nadine im Schloss hatte eine zündende Idee, schnappte sich Dogo und Lysinda und rannte zurück, in der Hoffnung, die Reiter würden ihnen folgen. "Ich kenne das Schloss in und auswendig", rief sie beim Rennen, "ich hab da eine Idee, wie wir sie uns vom Hals halten."
Die Reiter, unschlüssig wem sie nun hinterher preschen sollten, zügelten ihre Pferde und drückten ihnen gleichzeitig die Sporen in die Flanken, sodass diese wie wild auf der Stelle trampelten und Bocksprünge machen.



