Seite 3 von 5
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 09:42
von Joabary
Tja, aber das ist ja das Problem mit TCPA - mit "ach, den neuen PC brauch ich eh nicht fürs I-Net" ist es leider nix, denn TCPA basiert eben auf der Verbindung zur Zentrale. Das heisst, wenn du einen Rechner mit TCPA hast
musst du immer online sein, wenn du willst dass das Ding überhaupt über einen schwarzen Bildschirm rauskommt. In der Hinsicht hat sich Microsoft durchaus mal was einfallen lassen...

Verfasst: Mi 22.10.2003 - 09:54
von Sir Marc von Göskon
Einfach verweigern so 3 wochen lang.
Wenn das schön 10millionen Menschen machen und wech ist TCPA.
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 10:24
von Shadow-of-Iwan
ich frag mich mal was dann leute ohne inet machen.... *gruebel*
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 11:22
von kleine Waldfee
ich hab den Thread schon früher mal durchgelesen und war ziemlich entsetzt...
Mir tut sich jetzt die Frage auf, wie weit das denn schon fortgeschritten ist mit tcpa!
Ich habe mir einen neuen Rechner zugelegt, muss ich denn jetzt davon ausgehen, dass bei mir tcpa schon drauf ist?!
Ich habe noch nichts festegestellt, was darauf hinweisen würde...
Liebe Grüße
kleine Waldfee
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 11:32
von Sir Marc von Göskon
Also im Bios solte das stehen.
Wenn ein AMD hast den ists sowiso nichts drin.
Und natürlich der Verkäufer des PC's.
@all
Aber so get das nicht weil den müssten Miliarden den PC wechgeschmissen wenns ja die Programme nur noch mit TCPA Laufen würde.
Ging nicht.
Oder einfach Linux und OS/2 und andere systeme Drauf und kein Win mehr Kaufen PC mit Win einmal Formatieren und Linux Drauf.
Und von jedem User der umgestiegen ist ein eMail an M$ Schrott AG,
M$ würde das Proiect sofort Stoppen weil Viele zum Todes Feind gehen würden.
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 11:41
von kleine Waldfee
Ich habe einen AMD Athlon...heißt das jetzt, dass ich aus dem Schneider bin und wenn ja warum?!

Verfasst: Mi 22.10.2003 - 11:51
von Sir Marc von Göskon
AMD Integriert kein TCPA.
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 12:09
von kleine Waldfee
Tja, dann würde ich dafür plädieren, dass sich alle einen AMD zulegen, wenn sie sich einen neuen Rechner holen

Verfasst: Mi 22.10.2003 - 12:15
von Sir Marc von Göskon
Aber am besten wirt nur noch Linux und OS/2 Installiert.
Und M$ ist entlich TOD.
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 12:57
von Joabary
Shadow-of-Iwan hat geschrieben:ich frag mich mal was dann leute ohne inet machen.... *gruebel*
Die müssen sich dann wohl einen Anschluss anschaffen oder auf andere Betriebssysteme umsatteln oder den Rest ihres Lebens mit ihrem alten Computer weiterleben. Dass Microsoft neue Kosten verursacht ist denen sicher egal bzw. wahrscheinlich sogar willkommen in mancher Hinsicht.
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 13:00
von The Lord of Programming
Lord Marc hat geschrieben:@all
Aber so get das nicht weil den müssten Miliarden den PC wechgeschmissen wenns ja die Programme nur noch mit TCPA Laufen würde.
Ging nicht.
So weit ich das verstanden habe, ist es nicht die Software, sondern die Hardware, die ohne TCPA nicht mehr funzt(oder so ähnlich

).
Das würde mich auch mal interessieren, wie das ohne i-net geht(wir hatten vor einem halben Jahr auch noch keines). M$ kann uns doch nicht zwingen, laufend online zu sein.
PS: Es kann auch gut sein, dass AMD auch einsteigt. Auf againsttcpa.com hab ich gelesen, dass das System anscheinend vielen Gefallen werde(kA, warum

) und deshalb AMD vielleicht kaum mehr Kunden hat.
Verfasst: Mi 22.10.2003 - 16:33
von Shadow-of-Iwan
Joabary hat geschrieben:Shadow-of-Iwan hat geschrieben:ich frag mich mal was dann leute ohne inet machen.... *gruebel*
Die müssen sich dann wohl einen Anschluss anschaffen oder auf andere Betriebssysteme umsatteln oder den Rest ihres Lebens mit ihrem alten Computer weiterleben. Dass Microsoft neue Kosten verursacht ist denen sicher egal bzw. wahrscheinlich sogar willkommen in mancher Hinsicht.
ich weiß

...das war auch eher ne rhetorische frage

Verfasst: Do 23.10.2003 - 00:52
von Ludwig
Lord Marc hat geschrieben:AMD Integriert kein TCPA.
Schaust du hier =>
http://www.againsttcpa.com/tcpa-members.html
Auf Platz 10 findest du AMD als Anwärter, eine Implementierung der Chips ist also auch nur eine Frage der Zeit.
und wenn ich richtig informiert bin, gehört OS2 zur Firma IBM, die ebenfalls schon lange auf der Liste steht und auch mit Microsoft zusmmenarbeitet. Dann wäre also Linux oder Unix die einzige Alternative, aber wer hat schon die Zeit, sich da einzuarbeiten
Aber egal welches Betriebssystem, die neuen Programme würden nur nach einer Online-Registrierung richtig laufen.
Vorläufig noch offen. Was passiert
- bei einem Comp ohne Internetzugang
- wenn das Modem defekt ist
- die Übertragung fehlerhaft ist oder manipuliert wird= Zugang verweigert = User hat illegale Prog.
- die Kennung nicht richtig ist oder bewusst verfälscht wird
- wenn von der Zentrale der Zugang missbraucht wird, eine Firma könnte man so sämtliche Comp stilllegen oder ausspionieren
- der registrierte Comp kurzfristig ausfällt und vor Ort ersetzt werden muss, die Programme laufen nicht auf dem neuen Rechner ohne Anmeldung
- Ein User mit mehreren Comp muss jeden einzeln mit allen Progs registrieren lassen
- wenn der Comp verkauft wird
- Bauteile ausgetauscht werden, um Fehler zu suchen
- bei Selbstprogrammierern, die Systemprogramme machen wollen
usw.
Gruss Ludwig
Verfasst: Do 23.10.2003 - 21:20
von sepruecom
Hm, mit Linux kann man sehr kurzen Prozess machen, indem man es per TCPA als "schädlich" klassifiziert und seineAusführung verbietet. Übrigends sehr böse, wenn ein Hacker mal den Bootloader von Windows als schädlich erklärt. Dann läuft nämlich gar nichts mehr, und Microsoft geht an den Schadensersatzforderungen zugrunde...
Gruss, sepruecom
Verfasst: Fr 24.10.2003 - 03:39
von Pottenham
Hallo
Entwickler am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, haben einen "virtuellen Sicherheits-Coprozessor" für Linux entwickelt, der TCPA-Hardware nutzt. Ein dreistufiges Konzept soll das Linux-System schützen: Die Schutzmechanismen des Trusted Platform Moduls (TPM), das über den quellcodeoffenen Linux-Treiber von IBM angesprochen wird, sorgen für manipulationssicheren Speicherplatz für den Kernel und stellen sicher, dass der modifizierte Bootloader nur diesen Kernel booten kann. Ein Enforcer-Modul, als Linux Security Module (LSM) implementiert, überwacht ebenfalls mit Hilfe von TCPA-Hardware die Integrität von Anwendungen. Ein verschlüsseltes Dateisystem schließlich schützt die Daten.
Soviel zum Thema "Linux als Hoffnung gegen TCPA"
Grüsse aus Pottenham
Verfasst: Fr 24.10.2003 - 15:53
von The Lord of Programming
Ich hätte wahrscheinlich Linux sowieso nicht als Alternative akzeptiert.
bei Selbstprogrammierern, die Systemprogramme machen wollen
Dieser Punkt interessiert mich natürlich am meisten

Verfasst: Sa 25.10.2003 - 00:12
von Cornflake01
Also prinzipiell ist TCPA garnicht mal so schlecht, es
macht den PC auf jeden Fall sicherer.
Das Problem ist nur, dass man teures geld für Gebühren
abdrücken muss, wenn man sein Programm zertifitiert
haben will.
Also ich würd sagen auf lange Sicht hin wird sich das
durchsetzen. Die Frage ist nur WIE...
Verfasst: Sa 25.10.2003 - 08:11
von Cassie
Cornflake01 hat geschrieben:Also prinzipiell ist TCPA garnicht mal so schlecht, es macht den PC auf jeden Fall sicherer.
Naja, da bin ich nicht so überzeugt von...
Ich will ja nicht Linux anpreisen, aber OpenSource ist natürlich besser, weil dort Fehler von irgend jemandem gefunden werden können und das ist eher, als wenn sich mal ein Konzernprogrammierer drum kümmert.
Was natürlich am schlimmsten an TCPA ist, ist, dass es unter der Kontrolle von M$ steckt. Aber auch wenn es unter Regierungskontrolle stehen würde - also der Regierung der Vereinigten Staaten traue ich kein Stück mehr als M$!
Wenn dann sollte es vielleicht eine Möglichkeit geben, dass man sich bei einem Webserver seines Vertrauens anmeldet und dort einstellt, was der für einen immer an neuen Updates für einen suchen soll und der meldet das bei jedem Einloggen oder so.
Wer keine Ahnung von Compis hat, sollte sowieso, bevor er/sie ins Netz geht, jemanden fragen, der was davon versteht. Der Service im Bereich Computer ist nämlich auch etwas, das nicht besonders groß geschrieben wird, aber das ist zum Großteil auch den Usern anzulasten: entweder sie können es oder sie haben keine Ahnung, dass sie so etwa brauchen können.
Greetinx, Cassie
Verfasst: So 26.10.2003 - 11:46
von Cornflake01
@Cassie:
Klar, Zentralisierung bzw. Monopolisierung ist das Problem.
Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis Micro$oft
die Weltherrschaft an sich reißt
Aber ich meinte die Idee an sich ist nicht schlecht, das Problem
ist eben: wer entscheidet denn welches Programm
"vertrauenswürdig" ist und welches nicht. Genauso gut könnte
man ja damit die Konkurrenten ausschalten...
Sowas sollte eigentlich von einer neutralen Kommission
geregelt werden. Aber selbst da würde es wohl wieder
Korruption geben.
Solange wir in einer Kapitalistischen Gesellschaft leben,
wird sich daran auch wohl wenig ändern...

Verfasst: Sa 06.12.2003 - 19:50
von Karyptis
Ich will ja nicht Linux anpreisen, aber OpenSource ist natürlich besser, weil dort Fehler von irgend jemandem gefunden werden können und das ist eher, als wenn sich mal ein Konzernprogrammierer drum kümmert
Ich arbeite selbst in einem größeren Konzern und kenne das Für und Wider bezüglich der Frage: Open-Source-Software? Ja / Nein / Entscheiden wir morgen.
Die Frage nach der Sicherheit: Naja, entweder kümmert sich in der Open-Source-Welt drum oder hackt erst den Kommunikationsserver einer großen Bank und bringt dann einen Patch heraus - Retter und Dieb zugleich

Das ist eine der vielen Kehrseiten, selbst OpenSoftware ist keine allgemeinverbindliche Lösung.
Bezüglich Ludwigs Beitrag bezüglich AMDs aktiver Teilnahme wollte ich mich bedanken. Dank dir, wirklich. Denn zu sagen, dass AMD nicht mitziehen würde, wäre ein guter IT-Scherz
Viele Grüße
Censere
