Verfasst: Di 14.10.2003 - 21:54
Und gleich das nächste hinterher....

Ich kann mich in diesem Gedicht wiederfinden, es zeigt meine (unsere?) Zerrissenheit zwischen Sanftmut und Wutausbruch, Liebe und Hass.
Der Inhalt dieses Gedichtes ist stark, er bringt so wiedersprüchliche Gefühle zum Ausdruck, dass das meiner Meinung nach in keine 'schöne' Form zu gießen ist. Gefühlsausbrüche sind von elementarer Macht - schön und zerstörend zugleich. So kann man hier auch keine wirklich passende Form wählen, schleifen an diesem Thema ist mir zuwieder, weil jedes 'glätten' an diesem Thema die Aussage verflacht, ja 'schöndichtet'.
Allerdings ist das, was du zu Papier (oder zu Computer) gebracht hast, mehr ein Prosa-Text mit ganzen Sätzen, versuche, diese Aussage zu verstärken, indem du den Text 'zerreißt'. Keine schönen Sätze - Fetzen. Nichts Gereimtes, Gleichklingendes - Splitter. Man soll sich an jedem Satz das Gehirn stechen und darüber nachdenken, den Rest des Satzes selbst ergänzen und ihn so für sich selbst mit Leben füllen.
Eigentlich ist es ein Frevel, so ein Gedicht zu klauen, aber es gefällt mir so gut, dass ich es trotzdem mache. Ich würde es so machen:
Jetzt fühl ich mich frei, wie ein Vogel...
*strahl*
Das ist ja das schöne an Gedichten, man kann die Gefühl in ihnen teilen.
Hey, das macht Spaß, deine Gedichte gefallen mir. Wenn ich das so lese, sind wir uns glaub ich ziemlich ähnlich.Christine hat geschrieben: Ich möchte frei sein wie ein Vogel,
singen und fliegen, wann immer mir danach ist
Ich möchte ungezwungen sein wie ein Fisch,
mich einfach in meinem Element treiben lassen
Ich möchte so abschreckend sein wie ein Feuer,
vor dem sich jeder fürchtet und sich niemand in dessen Nähe traut
Ich möchte wachsen und meine Näherstoffe aus meiner unmittelbaren Umgebung holen
Nur dann bin ich ein glücklicher, freier und gesunder Mensch
Ich kann mich in diesem Gedicht wiederfinden, es zeigt meine (unsere?) Zerrissenheit zwischen Sanftmut und Wutausbruch, Liebe und Hass.
Der Inhalt dieses Gedichtes ist stark, er bringt so wiedersprüchliche Gefühle zum Ausdruck, dass das meiner Meinung nach in keine 'schöne' Form zu gießen ist. Gefühlsausbrüche sind von elementarer Macht - schön und zerstörend zugleich. So kann man hier auch keine wirklich passende Form wählen, schleifen an diesem Thema ist mir zuwieder, weil jedes 'glätten' an diesem Thema die Aussage verflacht, ja 'schöndichtet'.
Allerdings ist das, was du zu Papier (oder zu Computer) gebracht hast, mehr ein Prosa-Text mit ganzen Sätzen, versuche, diese Aussage zu verstärken, indem du den Text 'zerreißt'. Keine schönen Sätze - Fetzen. Nichts Gereimtes, Gleichklingendes - Splitter. Man soll sich an jedem Satz das Gehirn stechen und darüber nachdenken, den Rest des Satzes selbst ergänzen und ihn so für sich selbst mit Leben füllen.
Eigentlich ist es ein Frevel, so ein Gedicht zu klauen, aber es gefällt mir so gut, dass ich es trotzdem mache. Ich würde es so machen:
Hach...frei wie ein Vogel,
singen, fliegen, wannimmer ich will
ungezwungen wie ein Fisch,
mich treiben lassen
abschreckend wie verzehrendes Feuer,
das jeder flieht
Wachsen, Gedeihen
mit anderer Hilfe
gesund
glücklich
frei!
Jetzt fühl ich mich frei, wie ein Vogel...
Das ist ja das schöne an Gedichten, man kann die Gefühl in ihnen teilen.
