Die letzten RPGs an die ich mich erinnern kann wo es kein Blut gab waren Spellforce, die beiden Kotor Teile, NWN 1-2, BG und Icewind.
NWN 1 hatte Blutflatscher wenn man Gegner getroffen hatte. War in der deutschen Version rausgeschnitten, wurde aber später wieder reingepatcht.
Und in BG und Icewind Dale sind die Gegner explodiert wenn du sie mit nem kritischen Treffer getötet hast.
Davon abgesehen finde ich es nicht fair alte Spiele mit den moderneren zu vergleichen

Blut war zum Teil damals technisch einfach nicht möglich ohne schlecht auszusehen.
Hauptsache man muss nicht wieder irgendeinen Rat zusammentrommeln und es darf keine Blasterwaffen geben.
In Ubisofts M&M-Universum gibt's ja eh keine Blasterwaffen mehr.
Wenn sie 10k sichere Käufer hätten, würden sie womöglich anfangen, darüber nachzudenken, aber vorher ist das fürs Marketing nichts weiter als eine irrelevante Zahl von Nostalgikern. Leider.
Für 10k schreiben die dir nichtmal den Namen auf's Papier. Zum Vergleich: Assassin's Creed 3 hat sich in der ersten Woche schätzungsweise 3,5 MILLIONEN Mal verkauft. Skyrim hat man in der ersten Woche 10 Millionen mal ausgeliefert (d.h. an Händler geliefert, Verkaufszahlen sind natürlich geringer). Wenn sich also eines von Ubis großen Studios da ransetzen würde, müßte man auch dementsprechende Verkaufszahlen bieten.
Um kleiner zu Stapeln: Anno 2070 hat sich in den ersten zwei Wochen 64.000 mal in Deutschland verkauft.
IMO sollte Ubisoft die alten Teile nehmen, sagen wir mal MM 3 oder World of Xeen, die grafisch aufpolieren und das fertige Produkt dann als Downloadtitel auf dem PC und den Konsolen anbieten. Das weckt alte Erinnerungen, und festigt den Markennamen. Außerdem: Wenn sich in Japan immer noch Wizardry-Produkte gut verkaufen, die technisch weit zurückgeblieben sind, dann müßte das ein M&M doch auch schaffen? Und auf dem Downloadvertriebsweg kommen auch nicht viele Kosten auf Ubi zu...
Leider (!) kann man bei den alten Spielen nicht einfach die Auflösung erhöhen und es als "HD Remake" verkaufen. Man müßte sie von Grund auf neu programmieren ... und das will ja keiner von den Konzernbossen.
Und ein neuer Teil, tja. Irgendwer bei Ubisoft wird sich sicherlich mal Skyrim oder Dragon Age angeschaut haben und dachte dabei: "Mh, das könnten wir doch auch in Ashan machen!". Aber wie schon Obsidian festgestellt hat: Offenbar gibt es daran kein Interesse.
Der Haken ist, dass erfolgreiche aktuelle Konzepte immer wieder aufgegriffen werden. Ausreißer - egal ob nun in Sachen Story oder Gameplay, wie The Witcher - gibt es ausnehmend selten, weil das Risiko nicht in Kauf genommen wird.
Vergiss "Man-bin-ich-schwer" Dark Souls nicht

The Witcher ist ja noch ein doppelter Sonderfall, da die russischen Entwickler von den "hohen" Verkaufspreisen des westlichen Marktes profitiert haben - und das sogar an die Kunden weitergab. Sehr nette Leutchen dort bei CD Projekt
