Guten Abend allerseits,
neuer Stoff für meinen Glauben, wie ich sehe. Es wird Zeit, für neues Niederschreiben!
Dann wollen wir mal *hineinstürz* und möge Gott meine Hände leiten
Darum muss man Gott von der Kirche trennen und kann nicht alles in einen Topf schmeissen.
Und das von jemanden, der eine Institution und deren Argumente (beispielsweise das Gegenargumentieren bezüglich einer Einrichtung eines Feiertages für andere Glaubensrichtungen) vermengt und vermischt und im geeigneten Moment anderen diese Vermengung vorwirft?
Amen
Ich versteh´ nicht, was Du ständig mit Deinem "Einklang" und Deiner "Weltoffenheit" willst. Darum geht es doch gar nicht!
"Ständig, ununterbrochen" (C by "Im Auftrag des Teufels"). Wir haben es letztendlich ständig mit dem Entgegenwirken deinerseits bezüglich der Lehre Gottes über Einklang mit sich, den Tieren und der Umwelt. Du weißt, dass wir als Christen die Mission haben, über die Welt als Herr zu dienen - und zwar nicht im Sinne von Unterjochung, sondern, wie aus dem Aramäischen bekannt, als Verantwortliche. Verantwortung bedeutet nicht Zerstörung oder Negation - die moderne Theologie geht diesen Weg. Folge ihm, möchtest du den Anschluss nich verpassen
Jesus hat gesagt: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert."
Amen. Das ist eine der Basen für den Kreuzzug und ein Beweis dafür, dass Monotheismus zur Definition und Ausbreitung seinerseits den Kampf, notfalls mit dem Schwert, befürwortet. Aufgrund der Zeitzverschiebung stehen die fundamentalistischen Moslems wo das Christentum einige Jahrhunderte davor ebenfalls stand, geschichtlich nachgewiesen. Welche Religion kann von sich behaupten, die Wahre zu sein und die Mittel der anderen zu verurteilen wenn sie nicht besser ist als das, wozu sie in der Vergangenheit tätig war?
Als christlich nachdenkendes Wesen sage ich dir, dass blinder Glaube nicht das Blinde aus der Welt verbannt, aber ein Blinder als Regent über Blinde erst recht kein Licht inmitten völliger Dunkelheit ist.
ch bin gläubiger Christ - ich bin mir 1000%ig sicher, dass es nur den einen wahren Gott der Bibel gibt und dass Jesus Christus der Messias ist.
Was hast Du denn gedacht?
"Glauben" heißt "davon ausgehen, dass". So wie du davon ausgehst, dass Jesus dein Messias ist, gehen Andersgläubige ebenfalls von dem aus, was sie meinen zu glauben. Ihre Basis ist nicht stabiler als deine und deren Erleuchtung nicht weniger leuchtender als deine. Von diesem Abgleich ergibt sich der subjektiv wahre Glaube, anders ausgedrückt:
"Deine Version" - weil es dein personeller Glaube ist und nicht wahrer sein muss als meiner oder der von Hafen. Wurden Propheten nicht immer durch das Maß an Glauben definiert? Wie viele Propheten sind eventuell im Zuge dieses inquisitorischen Gedanken untergegangen?
Wenn Gott in der Vergangenheit alles zuließ weil er es guthieß, so gilt diese universelle Regelung auch für den Glauben anderer Menschen. Und wenn nicht, wenn der Mensch selbst entscheiden darf, was gut und böse ist - woher weiß ein Mensch, ob seine Entscheidung richtig war?
Genau, durch den eigenen Glauben daran - der nicht wahrer sein muss als... aber das hatten wir bereits
Das sind keine Götter sondern Götzen.
In Deutschland gibt es mittlerweile einen Götzen mit dem Namen "Toleranz".
100%ige Ignoranz Andersdenkender. Da waren einige Gläubiger des Christentums wesentlich offener. Und, tätigen sie Götzendienst? Der Begriff passte zu einer Zeit, als die Glaubensbekunder Angst um Konkurrenz haben mussten - heutzutage ist ein Gläubiger seines Glaubens sicher und benötigt keine Kritik über andere.
Wie kannst du nur dein Schwert richten wider andere deines Glaubens? Sind sie fehlgeleit und woher beziehst du diese Sicherheit? Weiß das Schaf, das die Herde verlässt um seinen Verlust bis es eines Tages wieder zurückkehrt?
Wenn es soweit ist, dann wünsche ich dir frohe Heimkehr - oder verantworte dich vor deinem Gott
Ich berufe mich auf Gottes Wort (die Bibel) und meine persönlichen Erfahrungen mit Gott.
Ebenfalls. Und auf die Dikrepanzen und die Zeit der Aufklärung und auf meine persönlichen Erfahrungen mit den Herrn. Vergesse nicht, ich bin Italiener und in einem Dorf aufgewachsen. Ich weiß was ich glaube und ich weiß was ich sehe und ich sehe, dass die Menschen an die Form eines Gottes glauben und bereit sind, ihr Hierseits für das Jenseits zu opfern wenn es sein muss - obgleich das Wunder des Lebens das er uns offenbart (so die Bibel) negiert wird.
Lies mal die Bibel und lies den Koran - und überprüfe den Ursprung der beiden Bücher. Dann siehst Du, wie überlegen die Bibel dem Koran ist
Ich sehe wenig Widersprüche und
keine zeitgenössischen Abwandlungen. Der Koran ist für mich glaubwürdiger als die Bibel weil er durch Menschenhand nicht verändert werden darf, obgleich sich das Christentum durch Verwässung und Abwandlung, vor allem im Mittelalter, kennzeichnet und definiert.
Amen. Wenn das die Religion ist, die glaubwürdig zu sein scheint, dann glaube ich lieber an das, was ich sehe und selbst denke, bevor ich mir von jemand anderem vorschreiben lasse, wie Gottes Wort wirklich gemeint ist.
Dies war nicht böse gemeint - ich finde nur keinen Zugang zu Deinen Posts (obwohl ich mir Mühe gebe). Vielleicht geht es Dir umgekehrt genauso - vielleicht reden wir auf unterschiedlichen Ebenen.
Ich genieße die Diskussion und glaube nicht, dass ich von deiner Ebene abweiche, wohl aber, dass es schwierig ist, mit Menschen deiner Glaubensrichtung mit dem gleichen Maß an Argumentation zu kommen wie im gleichen Maße tiefgläubige Christen bereit sind, dieses Schwert gegenüber andere zu richten.
So wie das Judentum (nicht missionarisch und unmittelbar zu Gott).
Amen. 100%ig richtig.
Mitunter unmittelbarer als eine angeblich von Gott gelenkte Art sein Wort zu ändern vermag.
Glaube lieber an den einzig wahren Gott.
Wenn Du Gott finden willst - dann suche ihn mit reinem Herzen. Suche ihn aufrichtig mit all Deiner Kraft und er wird sich von Dir finden lassen.
Dein Gott ist nicht wahrer als meiner. Wir verfügen über die gleichen Argumente als Begründung für unseren Glauben. Wir nehmen uns beide das Recht heraus, dies als Grundlage zu nehmen, das gleiche Werk, die gleichen Diskussionspunkte.
Nur verfolge ich keine tiefgründige Missionierung und Wortbekundungen wie ich es an mancher Stelle von dir lese. Und stehe damit eventuell dem Gebot des Gleichgewichts der Bibel noch näher als du es glauben willst.
Und wenn du nicht glauben willst - so beweise mir, dass dein Wort wahrer ist als meines. Und Gnade dir dann, denn solange du mir schon auf die Parabel aus Nathan den Weisen keine Wahrheit erwidern kannst, solange werde ich glauben. Und notfalls auf Basis deines Gedankenguts.
Übrigens, mein Wort für heute:
Wer anderen eine Grube gräbt ist seines eigen Glückes Schmied
Mahlzeit
Kary
Adendum:
Viele Menschen beenden die Diskussion mit dem Christentum etwa nicht, weil sie überzeugt worden sind, vielmehr liegt es einfach daran, dass man gegen das Argument "es ist einfach so" der Kirche nichts mehr sagen kann, sonfern man Vernunft als Grundlage sieht. Auf Deutsch: Man kann Gott auch totreden
