Taverne "Zur ruhenden Axt"
Moderator: Fansal
Der Wirt betrachtete den Fremden kritisch. Irgendetwas an dessen Gebaren ließ es ihm angeraten zu scheinen, nicht dessen Ärger zu erregen und mahnte ihn zur Vorsicht. Einer seiner schaufelgroßen Hände legte sich über die Münzen, während er dem Fremden Auskunft erteilte.
"Nun, der Regent sucht seit einiger Zeit immer neue Streiter, die für ihn lohnende Missionen erfüllen." Er verzichtete auf den Hinweis, dass diese Aufträge auch immer ein gewisses Gefahrenpotenzial bargen. Mit Gefahren schien sich der Mann vor ihm bestens auszukennen.
"Wenn Ihr nur ein wenig Gold verdienen wollt, solltet Ihr Euch an die Händler und Gilden wenden. Zum Beispiel der Lich Karak oder die Gilde der Söldner und Krieger."
"Nun, der Regent sucht seit einiger Zeit immer neue Streiter, die für ihn lohnende Missionen erfüllen." Er verzichtete auf den Hinweis, dass diese Aufträge auch immer ein gewisses Gefahrenpotenzial bargen. Mit Gefahren schien sich der Mann vor ihm bestens auszukennen.
"Wenn Ihr nur ein wenig Gold verdienen wollt, solltet Ihr Euch an die Händler und Gilden wenden. Zum Beispiel der Lich Karak oder die Gilde der Söldner und Krieger."
- Cadrim Kagrim
- Soldat(in)

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- Registriert: Do 08.01.2004 - 20:24
Cadrim hörte aufmerksam zu und stellte einige gezielte Fragen, worauf der Wirt ihm den genauen Weg zu jeder einzelnen wichtigen Einrichtung Kalanos' beschrieb. Ein Gähnen unterdrückend dankte der Dunkelelf dem Mann für seine Mühe (wobei man bei fünf Goldmünzen Bezahlung ja nicht gerade von 'Mühe' sprechen konnte), leerte seinen Becher Wein und ließ sich dann sein Zimmer zeigen. Der Raum war recht karg eingerichtet, aber das machte Cadrim nichts aus. Er ließ sich den Schlüssel geben und wartete, bis die schwerfälligen Schritte des Wirtes auf der knarrenden Holztreppe verklungen waren. Dann schloss er ab und lehnte sich einen Moment müde gegen die Tür.
Der schwere Wein und der Aufenthalt im Tageslicht trugen ihren Teil dazu bei, dass Cadrim kaum wahrnahm, wie er sich entkleidete und unter die dünne Bettdecke kroch, wo er auch nach nur wenigen Augenblicken in einen tiefen Schlaf fiel.
Der schwere Wein und der Aufenthalt im Tageslicht trugen ihren Teil dazu bei, dass Cadrim kaum wahrnahm, wie er sich entkleidete und unter die dünne Bettdecke kroch, wo er auch nach nur wenigen Augenblicken in einen tiefen Schlaf fiel.
- Cadrim Kagrim
- Soldat(in)

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Nach einigen Stunden herrlich erfrischenden Schlafes erwachte Cadrim. Einen Moment fragte er sich, was ihn wohl geweckt hatte, da bemerkte er den silbrigen Glanz des großen Mondes, der heute in seiner vollen Pracht am Himmel stand, während vom kleineren Erdtrabanten nichts zu sehen war.
Cadrim ging ans Fenster und betrachtete lange Zeit den Mond, dann seufzte er, wusch sich und zog sich an. Vor dem Verlassen des Raums kontrollierte er noch einmal seine Armbrust sowie den Köcher mit Bolzen, der an der anderen Seite seiner Hüfte hing. Mit einem Blick in den Spiegelsplitter auf der Kommode überzeugte sich der Dunkelelf, dass seine Verkleidung richtig saß, bevor das Zimmer verließ und hinter sich abschloss.
Die Treppe brachte er aus reiner Angewohnheit völlig lautlos hinter sich, doch wie sich kurz darauf herausstellte, waren solcherlei Vorkehrungen überhaupt nicht nötig. Zu dieser späten Stunde war in der Axt immer noch Hochbetrieb und neben den obligatorischen Rufen nach mehr Bier hatten einige Zwerge ein Lied angestimmt, in dem es um Bergwerke, die Heimat und - natürlich - Gold ging.
Einen Moment war Cadrim versucht, sich zu ihnen zu setzen, schüttelte dann aber den Kopf. Sein Ziehvater war unvoreingenommen gewesen, doch diese Zwerge würden beim Anblick eines Dunkelelfen wohl ziemlich schnell ihre Waffen ziehen. Stattdessen bewegte er sich unauffällig durch die Menge und wich ab und zu einer Kellnerin mit leeren, bzw. vollen Bierkrügen auf ihrem Tablett aus.
Als er die Theke erreichte, versuchte Cadrim erst gar nicht, dem Wirt etwas zu sagen, sondern deutete solange auf sich, die Tür und nach oben, bis der Mann verstand, dass er wegging und das Zimmer nicht weitervermietet werden sollte.
Noch einmal einen Blick in die Runde werfend, ließ er sich von der Bewegung der Masse erfassen und zur Tür tragen, wo er in die herrlich kühle Nachtluft trat und erst einmal kräftig durchatmete.
Cadrim ging ans Fenster und betrachtete lange Zeit den Mond, dann seufzte er, wusch sich und zog sich an. Vor dem Verlassen des Raums kontrollierte er noch einmal seine Armbrust sowie den Köcher mit Bolzen, der an der anderen Seite seiner Hüfte hing. Mit einem Blick in den Spiegelsplitter auf der Kommode überzeugte sich der Dunkelelf, dass seine Verkleidung richtig saß, bevor das Zimmer verließ und hinter sich abschloss.
Die Treppe brachte er aus reiner Angewohnheit völlig lautlos hinter sich, doch wie sich kurz darauf herausstellte, waren solcherlei Vorkehrungen überhaupt nicht nötig. Zu dieser späten Stunde war in der Axt immer noch Hochbetrieb und neben den obligatorischen Rufen nach mehr Bier hatten einige Zwerge ein Lied angestimmt, in dem es um Bergwerke, die Heimat und - natürlich - Gold ging.
Einen Moment war Cadrim versucht, sich zu ihnen zu setzen, schüttelte dann aber den Kopf. Sein Ziehvater war unvoreingenommen gewesen, doch diese Zwerge würden beim Anblick eines Dunkelelfen wohl ziemlich schnell ihre Waffen ziehen. Stattdessen bewegte er sich unauffällig durch die Menge und wich ab und zu einer Kellnerin mit leeren, bzw. vollen Bierkrügen auf ihrem Tablett aus.
Als er die Theke erreichte, versuchte Cadrim erst gar nicht, dem Wirt etwas zu sagen, sondern deutete solange auf sich, die Tür und nach oben, bis der Mann verstand, dass er wegging und das Zimmer nicht weitervermietet werden sollte.
Noch einmal einen Blick in die Runde werfend, ließ er sich von der Bewegung der Masse erfassen und zur Tür tragen, wo er in die herrlich kühle Nachtluft trat und erst einmal kräftig durchatmete.
Baralis betrat die recht volle Taverne nicht ohne Freude, dem garstigen Tageslicht entgültig entkommen und durch den Schatten eines Daches geschützt zu sein.
Eine Weile lang blieb er im Eingangsbereich der Taverne stehen, um einen Überblick über die Situation im Schankraum zu gewinnen. Schließlich war er der Meinung, seinem Misstrauen gegenüber vollen Räumen genüge getan zu haben, und suchte sich einen Tisch, der noch nicht von den diversen, vermutlich einheimischen, Subjekten, die sich in der Taverne tummelten, in Beschlag genommen war, und winkte dem Wirt, um zu signalisieren, dass er bedient zu werden wünschte.
Eine Weile lang blieb er im Eingangsbereich der Taverne stehen, um einen Überblick über die Situation im Schankraum zu gewinnen. Schließlich war er der Meinung, seinem Misstrauen gegenüber vollen Räumen genüge getan zu haben, und suchte sich einen Tisch, der noch nicht von den diversen, vermutlich einheimischen, Subjekten, die sich in der Taverne tummelten, in Beschlag genommen war, und winkte dem Wirt, um zu signalisieren, dass er bedient zu werden wünschte.
Der Wirt wankte herüber, seine Hände beflissentlich an der dreckigen Schürze abwischend. Heute schienen sich ganz besonders viele dunkle Gestalten auf den Straßen herumzutreiben und leider empfanden sie die ruhende Axt wohl als geeignete Absteige. Der Wirt seufzte. Manchmal, in dunklen Nächten (oder besser: an frühen Morgen), wenn er mithilfe des Stallburschen die letzten Gäste aus der Schankstube warf (nach einigen Stunden in Gesellschaft von Alkohol konnten die Betreffenden kaum noch die Bewegungen ihrer Gliedmaßen kontrollieren), träumte er davon, die Axt in ein respektables Gasthaus zu verwandeln. Andererseits hatte sie einen Ruf zu verlieren: Gemeinhin galt sie als anrüchigste Kneipe der ganzen Stadt.
Seufzend kehrte der Wirt in die Realität zurück, schenkte dem Fremden einen nicht zu genau musternden Blick und fragte dann in seinem üblichen Sing-Sang: "Was darfs sein, der Herr?"
Seufzend kehrte der Wirt in die Realität zurück, schenkte dem Fremden einen nicht zu genau musternden Blick und fragte dann in seinem üblichen Sing-Sang: "Was darfs sein, der Herr?"
"Bringt mir ein Bier, und ich bitte euch, verzichtet nach Möglichkeit darauf, es mit Wasser oder schlimmerem zu strecken.", antwortete Baralis dem Mann, dem die Kassifizierung "Wirt" geradezu auf die Stirn geschrieben schien.
"Weiterhin wünsche ich ein Zimmer, und möglichst schnell ein kühles Bad."
Einen Moment lang überlegte Baralis, ob er den Wirt auch fragen sollte, wo er Arbeit finden könne - mit seinen 95 Goldmünzen würde er wohl kaum eine fundierte Ausbildung bezahlen können. Er zögerte, da der Wirt nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck auf ihn machte, doch entscheid sich der Magier schließlich dafür, den Rat des Wirtes einzuholen. Im Notfall musste er ihn schließlich nicht befolgen.
"Und schlussendlich wüsste ich gern, wo ich in der Stadt gut bezahlte Arbeit finden kann."
Baralis verzichtete darauf, den Wirt zur Eile anzutreiben, er wusste nicht, welchen Wesens der Mann war und wollte es sich nicht frühzeitig mit ihm verderben, doch der Gedanke, noch lange zu warten, bis er sich endlich den klebrigen Schweiß von seiner bleichen Haut waschen konnte, behagte ihm nicht sonderlich.
"Weiterhin wünsche ich ein Zimmer, und möglichst schnell ein kühles Bad."
Einen Moment lang überlegte Baralis, ob er den Wirt auch fragen sollte, wo er Arbeit finden könne - mit seinen 95 Goldmünzen würde er wohl kaum eine fundierte Ausbildung bezahlen können. Er zögerte, da der Wirt nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck auf ihn machte, doch entscheid sich der Magier schließlich dafür, den Rat des Wirtes einzuholen. Im Notfall musste er ihn schließlich nicht befolgen.
"Und schlussendlich wüsste ich gern, wo ich in der Stadt gut bezahlte Arbeit finden kann."
Baralis verzichtete darauf, den Wirt zur Eile anzutreiben, er wusste nicht, welchen Wesens der Mann war und wollte es sich nicht frühzeitig mit ihm verderben, doch der Gedanke, noch lange zu warten, bis er sich endlich den klebrigen Schweiß von seiner bleichen Haut waschen konnte, behagte ihm nicht sonderlich.
Der Wirt schenkte dem Risiko eines nahen Todes keine Beachtung und warf einen zweiten Blick auf den Fremden. Schon wieder so ein waghalsiger Abenteurer...die sterben einfach nicht aus...
Allerdings verzichtete er dem Fremden gegenüber auf Bemerkungen wie 'Wie wärs mit einem Handwerk?' oder 'Frag doch mal die Stadtwache!' - er war immerhin kein Narr. Stattdessen antwortete er so, wie er jedem Mistkerl antwortete, der danach fragte:
"Ich habe gehört, der Regent bezahlt seine Mitarbeiter sehr gut. Sucht dauernd beklopp...äh, mutige Leute, die für ihn auf geheime Missionen gehen. Ist schon ein komischer Kerl...naja, auf jeden Fall wird im Palast selbst solches Gesindel...ich meine, Herren von Eurem Stand werden dort gern gesehen. Karak der Lich sucht immer einige Leute für zwielichtige Geschäfte. Wenn Ihr ein gottesfürchtiger Mann seit, könnt Ihr es auch im Tempel versuchen. Oder in der Kriegergilde. Es gibt in Kalanos für einen halbwegs ehrlichen Mann genug Möglichkeiten Geld zu verdienen."
Der Wirt nickte dem Fremden zu, dann eilte er hinter die Theke, um das Bestellte zu bringen. Kurz darauf kam er mit einem Humpen Bier und zwei Schlüsseln wieder. Er erklärte dem Fremden, dass der eine für den Waschraum war - ein einfacher Wirt konnte es sich nicht leisten, in jedem Zimmer eine Badewanne aufzustellen.
Allerdings verzichtete er dem Fremden gegenüber auf Bemerkungen wie 'Wie wärs mit einem Handwerk?' oder 'Frag doch mal die Stadtwache!' - er war immerhin kein Narr. Stattdessen antwortete er so, wie er jedem Mistkerl antwortete, der danach fragte:
"Ich habe gehört, der Regent bezahlt seine Mitarbeiter sehr gut. Sucht dauernd beklopp...äh, mutige Leute, die für ihn auf geheime Missionen gehen. Ist schon ein komischer Kerl...naja, auf jeden Fall wird im Palast selbst solches Gesindel...ich meine, Herren von Eurem Stand werden dort gern gesehen. Karak der Lich sucht immer einige Leute für zwielichtige Geschäfte. Wenn Ihr ein gottesfürchtiger Mann seit, könnt Ihr es auch im Tempel versuchen. Oder in der Kriegergilde. Es gibt in Kalanos für einen halbwegs ehrlichen Mann genug Möglichkeiten Geld zu verdienen."
Der Wirt nickte dem Fremden zu, dann eilte er hinter die Theke, um das Bestellte zu bringen. Kurz darauf kam er mit einem Humpen Bier und zwei Schlüsseln wieder. Er erklärte dem Fremden, dass der eine für den Waschraum war - ein einfacher Wirt konnte es sich nicht leisten, in jedem Zimmer eine Badewanne aufzustellen.
Wenn Baralis nun alle Hinweise, die der Wirt ihm gegeben hatte, meiden wollte, würden wohl nicht mehr viele Adressen der Stadt übrig bleiben, bei denen er wirklich Geld verdienen konnte, so musste er wohl oder übel eine eben dieser auswählen.
Mit den Kriegern jedenfalls wollte er nicht unbedingt etwas zu tun haben. Solche geistlosen Körperkultisten ging er, so es möglich war, gern aus dem Wege. Auch der Tempel war nicht gerade der Auftraggeber seiner Wahl. Die Kleriker würden mit ihrem Kirchenzehnt sicherlich nicht gerade freigibig sein.
Während er noch seinen Überlegungen nachhing, griff Baralis geistesabwesend nach dem Bierhumpen, den der Wirt ihm auf den Tisch gestellt hatte, und - wie sollte es auch anders sein - langte so ungünstig an dem Gefäß vorbei, dass er es mit dem Ärmel seines Mantels umriss. Laut und weithin vernehmlich begann er zu fluchen. Als könne er es sich leisten, ein wahrscheinlich völlig überteuertes Bier zu kaufen, um es dann noch nicht einmal trinken zu können. wütend griff er nach den Schlüsseln, dieses mal erfolgreicher, als er bei dem Bierkrug gewesen war, und entfernte sich aus dem Schankraum, um sich nun endlich das lang ersehnte Bad zu gönnen.
Bald fand der Magier den Waschraum. Er betrat ihn und schloss die Türe hinter sich wieder ab. Sollte ein anderer Gast das Bedürfnis verspüren, sich zu säubern, sollte er warten, bis Baralis fertig war.
Baralis ergriff einen herumstehenden Holzeimer, füllte ihn an einem Pumphahn und füllte das Wasser schließlich in das Gefäß, dass der Wirt wohl gemeint haben musste, als er von einer Badewanne gesprochen hatte. Nicht, dass man dieses Ding guten Gewissens als solche bezeichnen konnte, nein. Eher war es ein übergroßer Eimer. Wenn man denn unbedingt das Wort "Badewanne" gebrauchen wollte, so war es eine solche für Zwerge. Besagtes Gefäß jedenfalls war schnell gefüllt, so dass der Dunkelelf sich endlich des verhassten Schweißes entledigen konnte.
Baralis ließ sich nicht besonders viel Zeit mit seinem Bad. Während er sich den Schweiß von der Haut wusch, dachte er darüber nach, ob er nun den Lich, Karak hatte der Wirt ihn genannt, oder den Regenten aufsuchen wollte, um sich Arbeit zu suchen. Letztendlich entschied er sich dafür, zuerst den Lich aufzusuchen. Wahrscheinlich gab es lange Wartezeiten für Audienzen, bei dem Mann, der immerhin über die tantalischen berge herrschte. Bei dem Lich würde er schneller an Gold gelangen, da war er sich sicher.
Nach zehn Minuten schließlich beendete Baralis sein Bad, und kleidete sich wieder an.
Zwischen dem Verlassen des Waschraumes und dem der Taverne gab er den Schlüssel für besagten Raum wieder beim Wirt ab, während der Zimmerschlüssel in einer Tasche seines Mantels seiner Verwendung harrte.
Mit den Kriegern jedenfalls wollte er nicht unbedingt etwas zu tun haben. Solche geistlosen Körperkultisten ging er, so es möglich war, gern aus dem Wege. Auch der Tempel war nicht gerade der Auftraggeber seiner Wahl. Die Kleriker würden mit ihrem Kirchenzehnt sicherlich nicht gerade freigibig sein.
Während er noch seinen Überlegungen nachhing, griff Baralis geistesabwesend nach dem Bierhumpen, den der Wirt ihm auf den Tisch gestellt hatte, und - wie sollte es auch anders sein - langte so ungünstig an dem Gefäß vorbei, dass er es mit dem Ärmel seines Mantels umriss. Laut und weithin vernehmlich begann er zu fluchen. Als könne er es sich leisten, ein wahrscheinlich völlig überteuertes Bier zu kaufen, um es dann noch nicht einmal trinken zu können. wütend griff er nach den Schlüsseln, dieses mal erfolgreicher, als er bei dem Bierkrug gewesen war, und entfernte sich aus dem Schankraum, um sich nun endlich das lang ersehnte Bad zu gönnen.
Bald fand der Magier den Waschraum. Er betrat ihn und schloss die Türe hinter sich wieder ab. Sollte ein anderer Gast das Bedürfnis verspüren, sich zu säubern, sollte er warten, bis Baralis fertig war.
Baralis ergriff einen herumstehenden Holzeimer, füllte ihn an einem Pumphahn und füllte das Wasser schließlich in das Gefäß, dass der Wirt wohl gemeint haben musste, als er von einer Badewanne gesprochen hatte. Nicht, dass man dieses Ding guten Gewissens als solche bezeichnen konnte, nein. Eher war es ein übergroßer Eimer. Wenn man denn unbedingt das Wort "Badewanne" gebrauchen wollte, so war es eine solche für Zwerge. Besagtes Gefäß jedenfalls war schnell gefüllt, so dass der Dunkelelf sich endlich des verhassten Schweißes entledigen konnte.
Baralis ließ sich nicht besonders viel Zeit mit seinem Bad. Während er sich den Schweiß von der Haut wusch, dachte er darüber nach, ob er nun den Lich, Karak hatte der Wirt ihn genannt, oder den Regenten aufsuchen wollte, um sich Arbeit zu suchen. Letztendlich entschied er sich dafür, zuerst den Lich aufzusuchen. Wahrscheinlich gab es lange Wartezeiten für Audienzen, bei dem Mann, der immerhin über die tantalischen berge herrschte. Bei dem Lich würde er schneller an Gold gelangen, da war er sich sicher.
Nach zehn Minuten schließlich beendete Baralis sein Bad, und kleidete sich wieder an.
Zwischen dem Verlassen des Waschraumes und dem der Taverne gab er den Schlüssel für besagten Raum wieder beim Wirt ab, während der Zimmerschlüssel in einer Tasche seines Mantels seiner Verwendung harrte.
Trotz der späten - oder besser schon frühen? - Stunde war noch immer eine nicht geringe Anzahl an Gästen anwesend. Baralis jedoch konnte sich nicht mehr über die Zwerge ärgern, die betrunken ihre Lieder gröhlten.
Bei seiner Zimmertür angekommen, fingerte Baralis in seinen Manteltaschen nach seinem Schlüssel, fand ihn schließlich und fuhrwerkte damit im Türschloss herum. Endlich gelang es dem Dunkelelfen, die Tür zu öffnen.
Von innen verschloss er die Tür wieder und ließ den Schlüssel darin stecken.
Baralis machte sich lediglich die Mühe, seine Stiefen auszuziehen, und fiel schließlich ins Bett. Zwar war es hart und unbequem, doch das war ihm in diesem Moment egal.
Bei seiner Zimmertür angekommen, fingerte Baralis in seinen Manteltaschen nach seinem Schlüssel, fand ihn schließlich und fuhrwerkte damit im Türschloss herum. Endlich gelang es dem Dunkelelfen, die Tür zu öffnen.
Von innen verschloss er die Tür wieder und ließ den Schlüssel darin stecken.
Baralis machte sich lediglich die Mühe, seine Stiefen auszuziehen, und fiel schließlich ins Bett. Zwar war es hart und unbequem, doch das war ihm in diesem Moment egal.
Als Baralis aus einem tiefen und traumlosen Schlaf erwachte, stand die Sonne bereits hoch am Himmel, wie ihm ein Blick aus dem Fenster verriet.
Mit Mühe hielt der Magier sich davon ab, sich sofort mit Notizen und Zauberbuch Crovax zu beschäftigen. Es würde ihm nichts nützen, so sagte er sich, wenn er hungrig, und somit nur vermindert konzentrationsfähig über dem Buch brüten würde. Statt dessen schlüpfte er in seine Stiefel, und verließ in seiner zerknitterten Kleidung sein Zimmer, um sich im Schankraum ein Mittagessen zu genehmigen.
Wie scheinbar zu jeder Tageszeit, war es in der Taverne voll. Die Zwergengruppe, die bis spät in die Nacht hinein ihre Lieder "gesungen" hatte - falls man in diesem Falle überhaupt von singen sprechen konnten - lag geschlossen unter einem Tisch und war scheinbar ebenso kollektiv der Bewusstlosigkeit anheim gefallen, was bei einem Zwerg durchaus auf ganz extremen Alkoholgenuss hindeutete.
Baralis suchte sich einen lehren Tisch im hinteren Teil des raumes und wartete, bis der Wirt sich endlich seiner annahm. Er bestellte wieder einmal ein Bier, und einen erschwinglichen Eintopf dazu. Schon gestern hatte er für das Essen eine enorme Summe bezahlen müssen, heute wollte der Dunkelelf sparen.
Wie erwartet ließ die Qualität der Mahlzeit zu wünschen übrig. Das Bier war so wässrig, dass die Bezeichnung "Wasser mit Schuss" dem Gebräu eher entsprochen hätte, als die Klassifizierung "Bier", die der Wirt ihm verliehen hatte. Der Eintopf war ebenfalls nicht gerade wohlschmeckend. Wahllos waren die verschiedensten Lebensmittel zusammengemischt worden, ohne Rücksicht darauf, ob sie nun zueinander passten, oder nicht.
Da die Güte des Essens ohnehin von niederster Sorte war, machte es nichts aus, dass Baralis die Mahlzeit schnell herunterschlang, um sich bald dem Studium des Buches und der Notizen widmen zu können, die Corvax sich gemacht hatte. Das Bier wurde dem Eintopf hinterher gestürzt und der Wirt wieder zum Tisch gewinkt. Das Bier vom gestrigen Tages inklusive verlangte der Gierschlund tatsächlich sieben Goldmünzen für den drittklassigen Fraß. Trotzdem bezahlte Baralis ohne jeglichen Kommentar den vollkommen übertriebenen Preis - es stand ihm momentan wirklich nicht der Sinn nach Verhandlungen - und zog sich wieder in seinen Raum zurück.
Dort angekommen nahm er schließlich Corvax Notizen zur Hand und begann sie zu lesen. Die ersten drei Blätter waren unbrauchbar. Sie beschäftigten sich mit Schutzzaubern, die Corvax offensichtlich schon gebrochen hatte. Auf der vierten Seite jedoch wurde das Ganze interessant...
Mit Mühe hielt der Magier sich davon ab, sich sofort mit Notizen und Zauberbuch Crovax zu beschäftigen. Es würde ihm nichts nützen, so sagte er sich, wenn er hungrig, und somit nur vermindert konzentrationsfähig über dem Buch brüten würde. Statt dessen schlüpfte er in seine Stiefel, und verließ in seiner zerknitterten Kleidung sein Zimmer, um sich im Schankraum ein Mittagessen zu genehmigen.
Wie scheinbar zu jeder Tageszeit, war es in der Taverne voll. Die Zwergengruppe, die bis spät in die Nacht hinein ihre Lieder "gesungen" hatte - falls man in diesem Falle überhaupt von singen sprechen konnten - lag geschlossen unter einem Tisch und war scheinbar ebenso kollektiv der Bewusstlosigkeit anheim gefallen, was bei einem Zwerg durchaus auf ganz extremen Alkoholgenuss hindeutete.
Baralis suchte sich einen lehren Tisch im hinteren Teil des raumes und wartete, bis der Wirt sich endlich seiner annahm. Er bestellte wieder einmal ein Bier, und einen erschwinglichen Eintopf dazu. Schon gestern hatte er für das Essen eine enorme Summe bezahlen müssen, heute wollte der Dunkelelf sparen.
Wie erwartet ließ die Qualität der Mahlzeit zu wünschen übrig. Das Bier war so wässrig, dass die Bezeichnung "Wasser mit Schuss" dem Gebräu eher entsprochen hätte, als die Klassifizierung "Bier", die der Wirt ihm verliehen hatte. Der Eintopf war ebenfalls nicht gerade wohlschmeckend. Wahllos waren die verschiedensten Lebensmittel zusammengemischt worden, ohne Rücksicht darauf, ob sie nun zueinander passten, oder nicht.
Da die Güte des Essens ohnehin von niederster Sorte war, machte es nichts aus, dass Baralis die Mahlzeit schnell herunterschlang, um sich bald dem Studium des Buches und der Notizen widmen zu können, die Corvax sich gemacht hatte. Das Bier wurde dem Eintopf hinterher gestürzt und der Wirt wieder zum Tisch gewinkt. Das Bier vom gestrigen Tages inklusive verlangte der Gierschlund tatsächlich sieben Goldmünzen für den drittklassigen Fraß. Trotzdem bezahlte Baralis ohne jeglichen Kommentar den vollkommen übertriebenen Preis - es stand ihm momentan wirklich nicht der Sinn nach Verhandlungen - und zog sich wieder in seinen Raum zurück.
Dort angekommen nahm er schließlich Corvax Notizen zur Hand und begann sie zu lesen. Die ersten drei Blätter waren unbrauchbar. Sie beschäftigten sich mit Schutzzaubern, die Corvax offensichtlich schon gebrochen hatte. Auf der vierten Seite jedoch wurde das Ganze interessant...
(ich hoffe, ich hab deinen Wink mit dem Zaunpfahl richtig verstanden
)
Spielleiter
Baralis starrte intensiv auf die krakelige Schrift auf der Seite. Schon bald schmerzten ihm die Augen, doch langsam glaubte er, ein Muster zu erkennen. Er verglich seine Entdeckungen hastig mit den Notizen des verstorbenen Magiers und entdeckte, dass die Schrift auf jeder Seite, die entschlüsselt wurde, verschwand. Zudem hatte Corvax notiert, mit welchen Zaubersprüchen er die Banne gebrochen hatte, die auf den ersten drei Seiten gelegen hatten. Die Zeit verging wie im Flug, während Baralis die Zaubersprüche sorgfältig studierte und miteinander verglich. Schließlich, seine Augen hatten bereits zu tränen begonnen und sein Gehirn fühlte sich mehr denn je wie ein breiige Masse an, die schon einmal von jemanden gegessen und wieder ausgespuckt worden war, entdeckte er die Lösung.
Es war so einfach. Nur einige Silben mussten verändert werden und der Fluch würde gebrochen. Der Dunkelelf wisperte die Worte und kurz erglühte die aufgeschlagenen Seite des Buches. Baralis hatte das Gefühl, dass etwas von der Seite aufstieg und einen Moment glaubte er, einen durchsichtigen Schemen zu entdecken, der seine Augen durchdrang, dann war die Seite leer. Doch das Wissen war geblieben...
Baralis erlernt für 20 CP den Zauberspruch "Fluch"
Spielleiter Ende
Spielleiter
Baralis starrte intensiv auf die krakelige Schrift auf der Seite. Schon bald schmerzten ihm die Augen, doch langsam glaubte er, ein Muster zu erkennen. Er verglich seine Entdeckungen hastig mit den Notizen des verstorbenen Magiers und entdeckte, dass die Schrift auf jeder Seite, die entschlüsselt wurde, verschwand. Zudem hatte Corvax notiert, mit welchen Zaubersprüchen er die Banne gebrochen hatte, die auf den ersten drei Seiten gelegen hatten. Die Zeit verging wie im Flug, während Baralis die Zaubersprüche sorgfältig studierte und miteinander verglich. Schließlich, seine Augen hatten bereits zu tränen begonnen und sein Gehirn fühlte sich mehr denn je wie ein breiige Masse an, die schon einmal von jemanden gegessen und wieder ausgespuckt worden war, entdeckte er die Lösung.
Es war so einfach. Nur einige Silben mussten verändert werden und der Fluch würde gebrochen. Der Dunkelelf wisperte die Worte und kurz erglühte die aufgeschlagenen Seite des Buches. Baralis hatte das Gefühl, dass etwas von der Seite aufstieg und einen Moment glaubte er, einen durchsichtigen Schemen zu entdecken, der seine Augen durchdrang, dann war die Seite leer. Doch das Wissen war geblieben...
Baralis erlernt für 20 CP den Zauberspruch "Fluch"
Spielleiter Ende
[OOC: Sagen wir mal so: Es sollte nach dem nächsten Post einer daraus werden, aber auf den einen Beitrag kommt es mir nicht an
]
Als Baralis nach einigen Stunden endlich mit der Entschlüsselung der Buchseite, dieser einen einzigen Buchseite, fertig war, bereitete sich schließlich der Kopfschmerz den Weg in sein Bewusstsein.
Eigentlich hatte er vorgehabt, noch an diesem Tage um Audienz beim Regenten zu ersuchen, doch das beschloss er auf den nächsten Vormittag zu verschieben, denn abgesehen davon, dass es bereits wieder der Mond die Herrschaft über den Himmel antrat, und mit einer Audienz an diesem Tage ohnehin nicht zu rechnen gewesen wäre, hätte sich der Magier ohnehin nicht in der Verfassung befunden, mit dem Herrscher zu sprechen. Statt dessen machte er sich daran, Buch und Notizen in der Truhe zu verstauen, die am Fuße des unbequemen Bettes stand. Als er das nicht besonders stabil aussehende Werkstück öffnete, fand er einen Beutel darin. Der letzte Gast, den der Wirt mit diesem Zimmer gemartert hatte, hatte ihn wohl vergessen. Baralis jedoch kam der Beutel sehr gelegen. Er vertraute der Sicherheit von Zimmer und Truhe ohnehin nicht, so verstaute er seinen Besitz in dem Beutel und nahm ihn kurzerhand einfach mit in den Schankraum, wo er sich zur Feier seines Erfolges dieses Mal einen Wein bestellte.
Ungetrübt allerdings war Baralis Triumpf nicht: Drei Seiten hatte Crovax bereits gelesen, das enthaltene Wissen für Baralis endgültig unbrauchbar gemacht. Doch so recht ärgern konnte sich der Dunkelelf darüber nicht. Die Freude über die sehr viel größere Anzahl von Seiten, die noch folgen würden, überwog deutlich.
Als Baralis nach einigen Stunden endlich mit der Entschlüsselung der Buchseite, dieser einen einzigen Buchseite, fertig war, bereitete sich schließlich der Kopfschmerz den Weg in sein Bewusstsein.
Eigentlich hatte er vorgehabt, noch an diesem Tage um Audienz beim Regenten zu ersuchen, doch das beschloss er auf den nächsten Vormittag zu verschieben, denn abgesehen davon, dass es bereits wieder der Mond die Herrschaft über den Himmel antrat, und mit einer Audienz an diesem Tage ohnehin nicht zu rechnen gewesen wäre, hätte sich der Magier ohnehin nicht in der Verfassung befunden, mit dem Herrscher zu sprechen. Statt dessen machte er sich daran, Buch und Notizen in der Truhe zu verstauen, die am Fuße des unbequemen Bettes stand. Als er das nicht besonders stabil aussehende Werkstück öffnete, fand er einen Beutel darin. Der letzte Gast, den der Wirt mit diesem Zimmer gemartert hatte, hatte ihn wohl vergessen. Baralis jedoch kam der Beutel sehr gelegen. Er vertraute der Sicherheit von Zimmer und Truhe ohnehin nicht, so verstaute er seinen Besitz in dem Beutel und nahm ihn kurzerhand einfach mit in den Schankraum, wo er sich zur Feier seines Erfolges dieses Mal einen Wein bestellte.
Ungetrübt allerdings war Baralis Triumpf nicht: Drei Seiten hatte Crovax bereits gelesen, das enthaltene Wissen für Baralis endgültig unbrauchbar gemacht. Doch so recht ärgern konnte sich der Dunkelelf darüber nicht. Die Freude über die sehr viel größere Anzahl von Seiten, die noch folgen würden, überwog deutlich.
- Tomás de Torquemada
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- Registriert: So 11.01.2004 - 11:52
- Wohnort: Providentia
Tomás steuerte die Theke an wie ein sturmzerzaustes Schiff den rettenden Hafen.
"GOtt zum Gruße", redete er den Wirt an und hoffte, dass dieses eine Mal jener nicht fragen würde: Welcher Gott?
Der Wirt war ein praktisch denkender Mann und grummelte nur: "Was wollt ihr?"
"Ein heißes Bad, ein Zimmer mit Feuer, heißen Gewürzwein und euer Tagesgericht." Tomás wollte nicht wissen, was ihn das kosten würde. Heute war es egal.
Der Wirt sah ihn einen Moment prüfend an. Er kam zu dem Schluß einen zahlenden Gast vor sich zu haben. Also rief er eine Magd herbei, die Tomás in den Waschraum führte und ein Bad bereitete.
Später saß er in seinem Zimmer vor der Feuerstelle, gehüllt in eine Decke, vor sich Wein und Eintopf. Ein zufriedener Seufzer entrang sich ihm. So sah das Leben doch schon lebenswerter aus. Er faltete die Hände und hub an zu singen:
"Danke, Herr, für deine Gaben,
danke, Herr, für dieses Brot.
Danke, Herr, für all die-"
Lautes Klopfen und Fluchen erklang aus dem Nebenzimmern: "Halt die Schanuze!" "Geh zum Singen in den Tempel!" "RUHE!"
"GOtt zum Gruße", redete er den Wirt an und hoffte, dass dieses eine Mal jener nicht fragen würde: Welcher Gott?
Der Wirt war ein praktisch denkender Mann und grummelte nur: "Was wollt ihr?"
"Ein heißes Bad, ein Zimmer mit Feuer, heißen Gewürzwein und euer Tagesgericht." Tomás wollte nicht wissen, was ihn das kosten würde. Heute war es egal.
Der Wirt sah ihn einen Moment prüfend an. Er kam zu dem Schluß einen zahlenden Gast vor sich zu haben. Also rief er eine Magd herbei, die Tomás in den Waschraum führte und ein Bad bereitete.
Später saß er in seinem Zimmer vor der Feuerstelle, gehüllt in eine Decke, vor sich Wein und Eintopf. Ein zufriedener Seufzer entrang sich ihm. So sah das Leben doch schon lebenswerter aus. Er faltete die Hände und hub an zu singen:
"Danke, Herr, für deine Gaben,
danke, Herr, für dieses Brot.
Danke, Herr, für all die-"
Lautes Klopfen und Fluchen erklang aus dem Nebenzimmern: "Halt die Schanuze!" "Geh zum Singen in den Tempel!" "RUHE!"
Es kann nur einen GOtt geben! 
Als er schließlich seinen Wein ausgetrunken und bezahlt hatte, beschloss Baralis, sich zu Bette zu begeben. Der Kopfschmerz, den die anstrengende Arbeit mit Crovax Zauberbuch ihm verursacht hatte, war noch immer nicht gewichen, und der Abend war nicht mehr unbedingt jung, so dass er am heutigen Tage ohnehin nichts mehr erledigen könnte.
Langsam, um seinen Kopf nicht stärker zu erschüttern, als unbedingt notwendig, schritt er zu seinem Raum. Wie schon Tags zuvor, machte Baralis sich lediglich die Mühe, seine Stiefel auszuziehen, und legte sich in das ungemütliche Bett, das sich eher anfühlte, wie ein Brett, dass man mit einem Stofftuch überzogen hatte, als wie ein wirkliches Ruhelager.
Trotz der harten Lagerstätte schließ der Magier fast sofort ein und erwachte am darauf folgenden Morgen nicht unausgeruht, aber noch immer mit leichtem Kopfschmerz.
Nur kurz wollte sich Baralis im Schankraum aufhalten, und sich ein Frühstück genehmigen, bevor er sich endlich für eine Audienz beim Herrscher anmelden würde.
Schließlich stellte Baralis weitere Überlegungen seinen Tagesablauf betreffend hintan und begab sich in den Schankraum, wo er Brot und Käse, sowie ausnahmsweise ein ganz unalkoholisches Getränk bestellte.
Er hielt sich mit seiner Mahlzeit nicht lange auf, sondern beeilte sich, alles zu vernichten, was der Wirt ihm gebracht hatte. Noch immer den Beutel mit seinen Habseeligkeiten mit sich herumtragend versprach er dem Wirt, das Essen später zusammen mit dem Zimmer zu bezahlen und verließ endlich die Taverne, wobei er sich bedeutend wohler fühlte, als die Male zuvor, weil er seinen Besitz, gerade das wertvolle Zauberbuch, mitnehmen konnte.
Langsam, um seinen Kopf nicht stärker zu erschüttern, als unbedingt notwendig, schritt er zu seinem Raum. Wie schon Tags zuvor, machte Baralis sich lediglich die Mühe, seine Stiefel auszuziehen, und legte sich in das ungemütliche Bett, das sich eher anfühlte, wie ein Brett, dass man mit einem Stofftuch überzogen hatte, als wie ein wirkliches Ruhelager.
Trotz der harten Lagerstätte schließ der Magier fast sofort ein und erwachte am darauf folgenden Morgen nicht unausgeruht, aber noch immer mit leichtem Kopfschmerz.
Nur kurz wollte sich Baralis im Schankraum aufhalten, und sich ein Frühstück genehmigen, bevor er sich endlich für eine Audienz beim Herrscher anmelden würde.
Schließlich stellte Baralis weitere Überlegungen seinen Tagesablauf betreffend hintan und begab sich in den Schankraum, wo er Brot und Käse, sowie ausnahmsweise ein ganz unalkoholisches Getränk bestellte.
Er hielt sich mit seiner Mahlzeit nicht lange auf, sondern beeilte sich, alles zu vernichten, was der Wirt ihm gebracht hatte. Noch immer den Beutel mit seinen Habseeligkeiten mit sich herumtragend versprach er dem Wirt, das Essen später zusammen mit dem Zimmer zu bezahlen und verließ endlich die Taverne, wobei er sich bedeutend wohler fühlte, als die Male zuvor, weil er seinen Besitz, gerade das wertvolle Zauberbuch, mitnehmen konnte.
- Cadrim Kagrim
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- Registriert: Do 08.01.2004 - 20:24
Cadrim betrat die Taverne, wobei er mit sichtlich schmerzerfülltem Gesichtsausdruck sein Bein nachzog. Er schenkte dem üblichen Gesindel, das sich in der Spelunke herumtrieb keinen zweiten Blick, sondern marschierte, bzw. humpelte direkt zur Theke, wo er den Wirt bat, ein kräftigendes Mahl und ein starkes alkoholisches Getränk auf sein Zimmer zu schicken.
Nicht ohne Mühe bewältigte der Dunkelelf die Treppe, schloss die Tür auf und zog seinen Mantel und die einfache Tunika, die er darunter trug, aus. Er setzte sich auf das nicht allzu bequeme Bett und untersuchte vorsichtig die Wunde. Es war nicht so schlimm, wie er gedacht hatte. Die Ränder hatten sich nicht geschwärzt, was auf eine Blutvergiftung hinweisen würde. Auch die Muskeln schienen glücklichweise relativ unbeschädigt zu sein, doch die Schmerzen waren immer noch bei jedem Schritt höllisch. Es klopfte an der Tür, das musste der Wirt sein. Cadrim schob vier Goldstücke warf sich schnell den Mantel um die Schultern und setzte die Kapuze auf, dann öffnete er die Tür einen Spaltbreit. "Danke", sagte er zu dem Wirt, der mit einem Tablett vor ihm stand und mit einiger Mühe gelang es den beiden, Tablett und vier Goldstücke auszutauschen, ohne dass etwas zu Bruch ging.
Cadrim schloss die Tür, drehte den Schlüssel im Schloss und begann dann erst einmal, etwas zu essen. Als er damit fertig war, setzte er sich erneut aufs Bett und trank einen Schluck der bernsteinfarbenden Flüssigkeit, die der Wirt ihm gebracht hatte. Das Zeug hatte es in sich, aber dafür lenkte es den Dunkelelfen von seinen Schmerzen ab. Mithilfe des Alkohols schaffte er es, die Wunde zu säubern und einen frischen Verband anzulegen, der fürs erste reichen musste. Sein Geist vom Alkohol vernebelt, schlief Cadrim einen ruhigen Schlaf, ohne dass ihn der Schmerz mit all seiner Intensität heimsuchte.
Nicht ohne Mühe bewältigte der Dunkelelf die Treppe, schloss die Tür auf und zog seinen Mantel und die einfache Tunika, die er darunter trug, aus. Er setzte sich auf das nicht allzu bequeme Bett und untersuchte vorsichtig die Wunde. Es war nicht so schlimm, wie er gedacht hatte. Die Ränder hatten sich nicht geschwärzt, was auf eine Blutvergiftung hinweisen würde. Auch die Muskeln schienen glücklichweise relativ unbeschädigt zu sein, doch die Schmerzen waren immer noch bei jedem Schritt höllisch. Es klopfte an der Tür, das musste der Wirt sein. Cadrim schob vier Goldstücke warf sich schnell den Mantel um die Schultern und setzte die Kapuze auf, dann öffnete er die Tür einen Spaltbreit. "Danke", sagte er zu dem Wirt, der mit einem Tablett vor ihm stand und mit einiger Mühe gelang es den beiden, Tablett und vier Goldstücke auszutauschen, ohne dass etwas zu Bruch ging.
Cadrim schloss die Tür, drehte den Schlüssel im Schloss und begann dann erst einmal, etwas zu essen. Als er damit fertig war, setzte er sich erneut aufs Bett und trank einen Schluck der bernsteinfarbenden Flüssigkeit, die der Wirt ihm gebracht hatte. Das Zeug hatte es in sich, aber dafür lenkte es den Dunkelelfen von seinen Schmerzen ab. Mithilfe des Alkohols schaffte er es, die Wunde zu säubern und einen frischen Verband anzulegen, der fürs erste reichen musste. Sein Geist vom Alkohol vernebelt, schlief Cadrim einen ruhigen Schlaf, ohne dass ihn der Schmerz mit all seiner Intensität heimsuchte.
- Cadrim Kagrim
- Soldat(in)

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Cadrim erwachte. Er hatte eine angenehme Nacht verbracht und seine Träume zeichneten sich durch eine angenehme Art aus, wie sie nur ein Schlückchen Hochprozentiges hervorruft. Doch auch wenn der Schmerz betäubt gewesen war - er hatte nicht Trübsal geblasen, sondern hatte in den Schatten auf der Lauer gelegen, auf seine Chance gewartet...und dann schlug er zu.
Der Dunkelelf stöhnte auf, als erneut brennende Schmerzen sein Bein hochfluteten. Er besah sich den Versand und bemerkte, dass er blutdurchtränkt war. Mit zusammengebissenen Zähnen schaffte Cadrim es, den Verband zu wechseln, doch die Blutung wollte offenbar nicht aufhören und jetzt spürte er mehr denn je heiße Pein.
Ächzend zog sich Cadrim so gut es ging an und warf sich den Mantel über die Schultern. Er musste alle Vorsicht fahren lassen und den Tempel aufsuchen - nur die heilenden Hände eines Priesters konnten ihn jetzt noch retten. Der Dunkelelf trug eine Grimasse zur Schau, als er die Taverne verließ, doch zum Glück konnte das im Schatten seiner Kapuze niemand sehen. Unbeholfen stolperte er in die Straßen.
Der Dunkelelf stöhnte auf, als erneut brennende Schmerzen sein Bein hochfluteten. Er besah sich den Versand und bemerkte, dass er blutdurchtränkt war. Mit zusammengebissenen Zähnen schaffte Cadrim es, den Verband zu wechseln, doch die Blutung wollte offenbar nicht aufhören und jetzt spürte er mehr denn je heiße Pein.
Ächzend zog sich Cadrim so gut es ging an und warf sich den Mantel über die Schultern. Er musste alle Vorsicht fahren lassen und den Tempel aufsuchen - nur die heilenden Hände eines Priesters konnten ihn jetzt noch retten. Der Dunkelelf trug eine Grimasse zur Schau, als er die Taverne verließ, doch zum Glück konnte das im Schatten seiner Kapuze niemand sehen. Unbeholfen stolperte er in die Straßen.
- Tomás de Torquemada
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Als Tomás am frühen Morgen die Augen aufschlug, erfüllte ihn eine Gefühl heiliger Erhabenheit. Dies war der Tag, auf den er lange hingewandert war.
Als er vor Wochen aus seinem Tal aufbrach, hatte er die letzte Nacht wachend und betend in der Dorfkirche zugebracht. Eine Erkenntnis war über ihn gekommen, die nur göttlichen Ursprungs sein konnte. Natürlich konnte man als Missionar einfach jeden bekehren, der einem unterkam. Aber war es nicht viel besser, erst die Herrscher all dieser Leute zu bekehren, die einem unterkamen? Hatte man da nicht auf einen Schlag sozusagen alle bekehrt?
War nicht auch GOtt, der Herr, den Ältesten erschienen, als diese gerade ein heidnisches Frühlingsopfer darbringen wollten, und nicht etwa Bartoloméo, dem Hirtenjungen?
Tomás richtete sich sehr sorgfältig her für diesen großen Tag. Er polierte sein Kettenhemd auf Hochglanz, bürstete allen getrockneten Straßenschmutz aus den Kleider, polierte die Stiefel und wendete seinen dicken Reiseumhang auf die gute, innere Seite. Dann nahm er den Hammer GOttes zur Hand und ölte ihn sehr sorgfältig. Dabei sagte er einhundertmal das Glaubensbekenntnis auf: "Ich glaube an GOtt, den Herrn, den Allmächtigen, den Einzigen! Ja, an ihn glaube ich, an GOtt, den Herrn, den Einzigartigen!"
Anschließend las er noch in den Geboten GOttes zur reinlichen Herstellung von Ziegenkäse und fand sich dann innen und außen gestärkt für seine Aufgabe. Er glühte förmlich vor Bereitschaft, göttlichen Willen zu erfüllen.
Diesen Moment nutzte sein Magen ihn an sein Vorhandensein zu erinnern. Tomàs schritt also in den Schankraum und brach das nächtliche Fasten mit Haferbrei.
Anschließend beglich er seine Zeche. Es kostete ihn einige Mühe, sich über den Verlust von 10 Goldstücken mit dem Gedanken hinwegzutrösten, dass es in der Welt nicht auf die weltlichen Güter, sondern auf den Glauben an GOtt ankam.
Als er vor Wochen aus seinem Tal aufbrach, hatte er die letzte Nacht wachend und betend in der Dorfkirche zugebracht. Eine Erkenntnis war über ihn gekommen, die nur göttlichen Ursprungs sein konnte. Natürlich konnte man als Missionar einfach jeden bekehren, der einem unterkam. Aber war es nicht viel besser, erst die Herrscher all dieser Leute zu bekehren, die einem unterkamen? Hatte man da nicht auf einen Schlag sozusagen alle bekehrt?
War nicht auch GOtt, der Herr, den Ältesten erschienen, als diese gerade ein heidnisches Frühlingsopfer darbringen wollten, und nicht etwa Bartoloméo, dem Hirtenjungen?
Tomás richtete sich sehr sorgfältig her für diesen großen Tag. Er polierte sein Kettenhemd auf Hochglanz, bürstete allen getrockneten Straßenschmutz aus den Kleider, polierte die Stiefel und wendete seinen dicken Reiseumhang auf die gute, innere Seite. Dann nahm er den Hammer GOttes zur Hand und ölte ihn sehr sorgfältig. Dabei sagte er einhundertmal das Glaubensbekenntnis auf: "Ich glaube an GOtt, den Herrn, den Allmächtigen, den Einzigen! Ja, an ihn glaube ich, an GOtt, den Herrn, den Einzigartigen!"
Anschließend las er noch in den Geboten GOttes zur reinlichen Herstellung von Ziegenkäse und fand sich dann innen und außen gestärkt für seine Aufgabe. Er glühte förmlich vor Bereitschaft, göttlichen Willen zu erfüllen.
Diesen Moment nutzte sein Magen ihn an sein Vorhandensein zu erinnern. Tomàs schritt also in den Schankraum und brach das nächtliche Fasten mit Haferbrei.
Anschließend beglich er seine Zeche. Es kostete ihn einige Mühe, sich über den Verlust von 10 Goldstücken mit dem Gedanken hinwegzutrösten, dass es in der Welt nicht auf die weltlichen Güter, sondern auf den Glauben an GOtt ankam.
Es kann nur einen GOtt geben! 
- Hibiscus Dunelm
- Bursche / Magd

- Beiträge: 21
- Registriert: Mo 19.01.2004 - 20:57
- Wohnort: Taverne "Zur ruhenden Axt"
Hibiscus besah das Glas kritisch. Er hielt es gegen das Licht und wendete es hin und her. Dann wählte er einen graugrünen Lappen aus. Sorgfältig wischte er damit am Glasrand entlang bis ein dichter Schmierfilm den ganzen Rand umzog.
Befriedigt stellte er das Glas zu den anderen.
Befriedigt stellte er das Glas zu den anderen.
Preisliste:
Zimmer - 3 GM
Getränke - 1 GM
Tagesgericht - 1 GM
Heisses Bad - 2 GM
Zimmer - 3 GM
Getränke - 1 GM
Tagesgericht - 1 GM
Heisses Bad - 2 GM
Von dem vielen Training erschöpft und deutlich ärmer als zuvor betrat Kuryn die Taverne. In seinem Denken herrschte der Wunsch nach einer warmen Mahlzeit und einem weichen Bett vor, weshalb er die anderen Gäste kaum beachtete.
Der Assassine schleppte sich zu einem Tisch in der Nähe eines der großen Quarzfenster, wo er sich schnaufend auf eine Bank fallen ließ und den Bogen mitsamt dem dazugehörigen Pfeilköcher auf die gegenüberliegende Bank legte. Dann machte er es sich so gut es ging gemütlich und wartete auf den Wirt, um seine Bestellung aufzugeben.
Der Assassine schleppte sich zu einem Tisch in der Nähe eines der großen Quarzfenster, wo er sich schnaufend auf eine Bank fallen ließ und den Bogen mitsamt dem dazugehörigen Pfeilköcher auf die gegenüberliegende Bank legte. Dann machte er es sich so gut es ging gemütlich und wartete auf den Wirt, um seine Bestellung aufzugeben.
- Hibiscus Dunelm
- Bursche / Magd

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- Registriert: Mo 19.01.2004 - 20:57
- Wohnort: Taverne "Zur ruhenden Axt"
Hibiscus sah prüfend zu dem neuen Gast herüber. Ob es lohnte, den daran zu gewöhnen, seine Bestellung gefälligst an der Theke aufzugeben? In Anbetracht jedoch der schwarzen Kleidung, die auf keiner Welt Gutes verhieß, bequemte sich der Wirt lieber zu dessen Tisch herüberzuwatscheln.
"Wos dorf's denn soin, där Härr?"
"Wos dorf's denn soin, där Härr?"
Preisliste:
Zimmer - 3 GM
Getränke - 1 GM
Tagesgericht - 1 GM
Heisses Bad - 2 GM
Zimmer - 3 GM
Getränke - 1 GM
Tagesgericht - 1 GM
Heisses Bad - 2 GM


