Phänomen Mann, Frau und deren eigenartigen Verbindungen
Geschrieben am 07.07.2005 um 15:04:34 Uhr
Nach jahrelangen Studien (inklusive Selbststudium) kam ich zu folgenden Ergebnissen:
Der Mann
Ein seltsames Wesen, doch trotz seiner simplen Art und Weise nur selten zu verstehen. Sein Wortschatz beschränkt sich vermutlich auf nur ein drittel der Anzahl der Worte, über die eine Frau verfügt. 35% davon aus dem Sportbereich, 25 % aus dem EDV-Bereich, 25 % aus dem Bereich Nahrung, 15 % davon umfassen die Namen der verschiedenen Biersorten. Sein Satzbau: simpel und kurz angebunden. Seine Denkweise (sofern es Sport, Pc, Nahrung und Alkoholische getränke betrifft) einfach, aber logisch. Schwierig wird es für ihn, sobald es um Dinge geht, die Man(n) nicht mehr anfassen kann. Ich spreche von zwischenmenschlichen Beziehungen. Fangen wir vorn an. Frauen: der Mann liebt sie - so lange er sich nicht mit ihren Gefühlen auseinandersetzten muss, die nichts mit multiplen Orgasmen, verursacht durch seine Unübertrefflichkeit zu tun haben. Seine Unsicherheit und Verständnisschwierigkeiten in diesem Punkt überspielt er mit sog. "Machogehabe" um zu verbergen, dass sein Gehirn in diesem Punkte nicht fähig ist die hereinströmenden Informationen zu verstehen und zu verarbeiten.
Fahren wir fort...
Die Frau
Ein hochintelligentes Wesen, dessen komplexe Art, Vorgehens- und Denkweise nicht nur bei den männlichen Wesen der Schöpfung auf Unverständnis treffen. Ihr Wortschatz umfasst etwa das dreifache an der Anzahl der Worte über die ein Mann verfügt. 45% davon aus dem Bereich Bekleidung und Kosmetik, 25 % davon aus dem Bereich Nahrung/Diäten, 30 % davon über Männer wie auch Frauen (potentielle Rivalinnen) und deren Unarten. Ihr Satzbau: Äußertst lang, komplex und für Männer meist verwirrend, durch blitzschnelle Themenwechsel, gekonnte Verwendung von sprachlichen Mitteln wie Ironied od. Sarkasmus und unglaublicher Geschwindigkeit im aneinanderreihen mehrerer Sätze. Ihre Denkweise ist (eventuell auch aufgrund mangelnder Logik) sehr komplex. Verfolgt sie zwischenmenschliche Interessen wie in etwa eine Partnerschaft mit einem Mann einzugehen, kann sie auch hier nicht von der verwirrenden Komplexität Ihrer selbst nicht ablassen. Oft bereitet Ihr diese Tatsache Schwierigkeiten im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Ihr Gehirn verarbeitet und deutet kleinste Signale, die der Mann (meist unwissentlich) aussendet und setzt sich mit ihnen auseinander. Für den Mann völlig unverständlich, für die Frau nervenaufreibend. Wieder und wieder versucht sie den Mann in Punkto "Gefühle" zum Denken und reden anzuregen, was ihr jedoch nicht gelingt. Verwunderlich dabei ist, das hier kein Lernprozess von statten geht. Die sonst so lernwillige und vor allem lernfähige, kluge Frau scheitert an diesem Punkt ihr Leben lang.
Erhebt sich also die Frage: Warum gehen diese beiden grundverschiedenen Wesen eine gemeinschaftliche Verbindung ein?
Trennen wir wieder in Mann und Frau:
Der Mann geht aus körperlichen und generell logischen, zweckdienlichen Gründen eine Verbindung mit einer Frau ein. Er erfreut sich ihres Anblickes, ihrer häuslichen Arbeit und geht dem Instinkt der Vermehrung und weitergabe seiner Gene nach.
Die Frau sucht (ebenfalls logisch) Schutz, Hilfe bei für sie unmöglich zu erledigenden Aufgaben und vor allem jemanden "zum reden", "kuscheln", "liebhaben" kurzum also jemanden, der Herz und Seele beflügelt.
Wie vorrauszusehen sind diese Verbindungen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Dennoch versuchen Frau wie Mann es wieder und wieder miteinander. Wobei in diesem Punkt beiderseits jeglicher Lernprozess vergeblich gesucht wird. Wieder und wieder fühlt Man(n) sich "genervt" od. "verarscht" und Frau wird wieder und wieder vom männlichen Geschöpf "verletzt", "erniedrigt" und "unverstanden".
Warum zum Teufel belassen sie es nicht einfach dabei und rutschen sich einfach gegenseitig den Buckel herunter? Die Studien ließen nur eine Möglichkeit zur Beantwortung dieser Frage erschließen. Der Mann, unübertrefflich in der Selbstüberschätzung. Wieder und wieder muss er sich zwanghaft der Herausforderung stellen, um bei seinen potentiellen Rivalen Eindruck schinden zu können. Zur Frau gibt es da nur einen Satz zu sagen: Wir wissen ja, dass Frauen 7 Mal schmerzunempfindlier sind als Männer, doch jetzt wissen wir auch, dass sie absolute Masochistinnen sind.
Somit erübrigt sich natürlich auch die altbekannte Frage "Wer ist nun das klügere Geschlecht?". Denn wie man unschwer erkennen kann: Weder Mann noch Frau, denn beide sind gleichermaßen dumm.
Hier der Beweis
Auszug aus einer ganz "normalen" Alltagsunterhaltung - entstanden aus Langeweile
Geschrieben am 06.07.2005 um 17:57:26 Uhr
....
[17:10] * Moone sinnt über Fürst Fozzys Worte nach "Gewiss Fürst Fozzy, gewiss. Sie waren damals sehr edel gekleidet die etwas Betuchten Herrschaften
[17:11] <Fozzy2> jetzt komm, red ma wieder normal
[17:11] <Moone> außerdem verstanden sie sich auf die Kunst des Wortgefechtes und besaßen eine gewisse Anmut im Umgang mit ihrem Wortschatze
[17:11] <Fozzy2> is ja ab und zu mal kurz ganz schön, aber net auf Dauer
[17:11] <Fozzy2> davon bekomm ich Kopfschmerzen

[17:12] <Fozzy2> lol
[17:12] <Moone> Auch da habe ich etwas für Euch Fürst Fozzy, nehmt diese Arnicawurzeln und der Schmerz wird Euch nicht weiter behelligen
[17:12] <Fozzy2> menno
[17:12] <Fozzy2> hör auf

[17:12] <Fozzy2>

[17:12] <Fozzy2> ma beiseite mit dem Spiel, wie gehts dir, alles ok?
[17:13] <Fozzy2> nochmal belästigt worden? :/
[17:12] * Moone hätte gern ein prächtiges Gewand und ein Bernsteinamulett...
[17:12] <Moone> Sorgt Euch nicht um mein wertes Befinden edler Herr
[17:13] <Fozzy2> weisste wie teuer das heutzutage is?
[17:13] <Moone> Mir geht es derzeit hervorragend
[17:13] <Fozzy2> freut mich zu hören

[17:13] <Moone> Sollte ich die Zeit finden, würde ich gern eine Aufzeichung machen, wie dieses Gewand aussehen sollte
[17:13] <Fozzy2> lol, ich hätt fast selber angefangen, so geschwollen daherzureden
[17:13] <Fozzy2> :x
[17:14] <Fozzy2> machs doch, aber das will ich dann, wenns geht, auchmal sehen, ok?
[17:14] <Fozzy2>

[17:14] <Moone> Vielleicht ist mir das Glück hold und ich finde eine Schneiderin, die mir mit Freuden dieses Gewand nähen würde
[17:14] <Fozzy2> öhm
[17:14] <Fozzy2> meinste das jetzt alles ernst oder willste mich nur ärgern?
[17:15] <Moone> Warum sollte ich Euch necken wollen, Fürst Fozzy?
[17:15] <Fozzy2> wenn du unbedingt mal in so ner Kluft rumrennen willst, Kostümverleih

[17:15] <Fozzy2> kann man ja eh net jeden tag tragen, also lohnt sich kaufen garnet
[17:15] <Moone> Möglicherweise werde ich auch eine Schneiderin finden, die mir die Kunst des nähens nahe bringt, so dass ich es selbst tun kann
[17:16] <Fozzy2> [17:15] <Moone> Warum sollte ich Euch necken wollen, Fürst Fozzy? <--weil du das gerne machst?!
[17:16] <Fozzy2>

[17:17] <Moone> Nun denn, ich fürchte in diesem Moment tut ihr mir Unrecht damit mich zu beschuldigen ich wollte Euch schlechtes
[17:17] <Moone> Derzeit erquicke ich mich an unserem Gespräch und führe nichts derartiges im Schilde
[17:17] <Fozzy2> ohman
[17:17] <Fozzy2> hey, du weißt, daß du manchmal ganzschön anstrengend sein kannst?
[17:18] <Fozzy2> jetzt isses wieder soweit *g*
[17:18] <Moone> Es wäre mir eine Freude, könntet ihr Euch genauso daran erfreuen, wie ich es tue
[17:19] <Moone> Nun, ihr seid wohl nicht gewillt mich an Eurem Wortschatz und dem Zauber, der Melodie wohlgeformter Unterhaltung teilhaben zu lassen
[17:19] <Moone> doch ich kann es Euch nicht verübeln
[17:19] <Fozzy2> ich freu mich ja über unser Gespräch, aber durch meine Abneigung gegen diese geschwollene Art zu Reden kann ich es nicht ganz so sehr geniessen
[17:19] <Fozzy2> wieso kannste mir das nicht verübeln?
[17:22] <Moone> Wie Ihr schon sagtet, Eure Abneigung gegen diese Art von Gespräch weist Eure Freude in enge Grenzen. Doch würdet Ihr den Zauber, die Melodie dieser Worte und Eurer Phantasie freien Lauf lassen, könntet Ihr möglicher Weise diese Grenzen erweitern
[17:22] <Fozzy2> aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah
[17:22] <Fozzy2>

[17:22] <Moone> Vielleicht würdet Ihr sogar Gefallen daran finden können, wenn ihr es nur richtig anstellen würdet
[17:23] <Fozzy2> ich kann das aber nicht

[17:23] * Moone seufzt und schaut etwas betreten drein
[17:23] <Fozzy2> ich will dir ja nicht wehtun mit meinem Gestammel
[17:23] <Fozzy2>

[17:23] * Moone stützt ihr gesicht in die Hände und sinnt nach
[17:24] <Fozzy2> ich bin nur um dein Wohl besorgt und verzichte deswegen darauf, meine Art zu Reden zu ändern
[17:24] <Moone> Es ist sehr schade, wenn die Magie der Phantasie einen verlässt
[17:24] <Fozzy2> Fantasie habe ich genug, aber diese herscht in meinem Kopf und findet leider nicht den Weg über meine Lippen hinaus
[17:25] <Fozzy2> es fehlt mir an Erfahrung und Übung im Umgang mit solchen Worten
[17:25] * Moone betrachtet den Sternenhimmel, ein Stern spiegelt sich in ihren glänzenden Augen. Sie ist betrübt ob der Schwierigkeit des Ausdruckes der Phantasie
[17:26] <Moone> *lächelt*
[17:26] <Fozzy2>

[17:26] <Fozzy2> oh
[17:26] <Moone> Ihr seid ein Narr
[17:26] <Fozzy2> =)
[17:26] <Fozzy2> da, das bin ich wohl
[17:26] <Moone> wie wollt Ihr es lernen, wenn Ihr es nicht übt
[17:27] <Moone> Bitte entschuldigt mich einen Augenblick
[17:27] <Fozzy2> da habt ihr Recht, junges Fräulein. Es wäre eine Freude und eine Ehre für mich, wenn ihr es mir näherbringen könntet, die Kunst der geschwollenen Unterhaltung *g*
[17:30] * Moone springt auf und umarmt Fürst Fozzy mit einem Lächeln auf den Lippen, hält ein und spricht "Oh bitte entschuldigt. Es ziemt sich nicht solch einen Übermut an den Tag zu legen"
[17:30] <Moone> Doch auch mir wäre es eine Freude Euch beizubringen, Euren Träumen Ausdruck zu schenken
[17:31] <Moone> Eurer Phantasie Bilder zu schenken und diese vor Eurem geistigen Auge ablaufen zu lassen
[17:31] <Fozzy2> achman Moone

[17:31] <Fozzy2> das is zu anstrengend und zu langwierig
[17:32] <Fozzy2> lass uns normal reden, sonst ruf ich dich an und dann musste am Telefon auch so labern!
[17:32] <Fozzy2>

[17:32] <Moone> Weshalb gebt Ihr auf, bevor Ihr überhaupt angefangen habt?
[17:33] <Fozzy2>

[17:33] <Fozzy2> *schnief*
[17:35] <Fozzy2> sagma, nervste Oli auch mit dem Gelaber? *g*
[17:35] <Moone> : sinnt nach .oO(Wie kann es sein, dass die Magie der Phantasie - die Phantasie überhaupt - derer entschwindet, die das Kindsein beenden?)
[17:35] <Fozzy2> ich habe meine Fantasie nicht verloren
[17:35] <Fozzy2> ich hab ne blühende Fantasie, nur keine Worte um die auszudrücken
[17:36] <Fozzy2> und im Moment auch ehrlichgesagt keine Lust, die in solche Worte zu packen, da muß ich vielzuviel nachdenken und die Worte zurechtlegen
[17:36] * Moone behelligt Fürst Oliver ob der berlorengegangenen Fantasie durch elektrische Geräte, die die Phantasie verdrängen, die den Menschen glauben machen, sie bräcuhten sie nicht, bis sie sich gänzlich zurückzieht
[17:36] <Fozzy2> Fernseher?
[17:36] <Fozzy2> hä?
[17:37] <Fozzy2> raff ich das jetzt richtig?
[17:38] <Moone> Besonders der Ausdruck der Phantasie. Was nützt sie Euch allein? Ihr glaubt ihr könnt sie ob der Schwierigkeit ihres Ausdruckes nicht teilen. Doch wollt ihr es überhaupt? Oder wollt Ihr sie vielleicht nur für Euch behalten, und sie in Eurer Obhut bewahren?
[17:39] <Fozzy2> vielleicht auch das
[17:39] <Fozzy2> ein Teil meiner Fantasie ist nämlich nicht ganz normal

[17:39] <Moone> Ihr wisst es also nicht einmal?
[17:40] <Fozzy2> doch schon
[17:40] <Fozzy2> ich will einen Teil auch garnet preisgeben
[17:40] <Fozzy2> das wär peinlich

[17:41] <Fozzy2> wie gesagt, hab ne blühende Fantasie und die geht öfters mit mir durch und dann träum ich von Sachen, puuuuuuh
[17:41] <Fozzy2>

[17:41] <Fozzy2> is besser, wenn die keiner weiß
[17:42] <Moone> Seht Ihr? Eure Phantasie besteht nicht einmal mehr gänzlich. Ob Eurer "abnormalten" Phantasie seid Ihr nicht darum beschwert Ihr Ausdruck zu verleihen, doch Ihr spracht Ihr müsst zuviel Nachdenken, wenn Ihr Euch Eurer Phantasie annehmen wollt und Ihr Ausdruck verleihen wollt. Warum? Phantasieren und Denken sind zwei verschiedene paar Schuhe. Sobald Ihr Phantasie mit Denken verbindet vermag es wohl zu spät sein.
[17:42] <Fozzy2> ohman Moone

[17:43] <Fozzy2> ich esse jetzt erstma
[17:43] <Fozzy2> hoffe, du bist gleich noch da und redest dann normal
[17:43] <Fozzy2> bis gleich :/
[17:43] * Moone wickelt eine Strähne Ihres Haares um einen Finger und betrachtet den gilblichen Mond in seiner strotzenden Schönheit
[17:45] * Moone lässt den Blick über das Firmament streifen, welches über und über von Sternen besäht ist. .oO(Vielleicht mögen die Sterne die verlorengegangene Phantasie der Menschen sein, die Phantasie derer, der sich ihrer nicht mehr unbeschwert bedienen können...)
[17:49] <Fozzy2> re
[17:49] * Moone fragt sich wie so etwas entstehen, wie die Menschen der Magie der Phantasie absagen können. Nichts ist magischer, erfrischender und erschaudernder zugleich als seine Phantasie mit jemandem zu teilen. Im einen Moment fällt es uns noch ganz leicht und im anderen Moment gibt es nichts schwierigeres. Und gerade deswegen ist es so zauberhaft. Kein Film, kein Buch, vermag die Magie der Phantasie zu übertreffen und doch sagen so viele Men
[17:49] <Moone> phantasie ab
[17:50] <Fozzy2> Fantasie kann man auch ohne geschwollene Worte mitteilen
[17:50] <Moone> Nun..
[17:50] <Fozzy2> unserer Zeit und unseren Umgansformen angemessen
[17:50] <Fozzy2> und angepasst
[17:51] <Fozzy2> ich kanns nicht und ich möchte es auch nicht, mir sagt das Mittelalter nicht zu und ich will damit auch nichts zutun haben
[17:51] <Fozzy2>

[17:51] <Moone> Ich sehe ihr versteht Euch nicht darauf den Zauber zu endtecken ob der Phantasie vorzugeben ein anderer zu sein, nein sich ob der Magie der Phantasie für einen Augenblick als jemand anderen zu fühlen
[17:51] <Moone> gänzlich der Realität zu entschwinden
[17:51] <Fozzy2> ich kann auchnet japanisch quatschen, auch wenn mich da was von interessiert
[17:52] <Fozzy2> ich kann der Realität entschwinden, ich mach die Augen zu und schon bin ich sonstwo und das mach ich gleich auch

[17:53] <Fozzy2> wenn mich dieses geschwollene Reden wenigstens anmachen würde, tuts aber net *g*
[17:54] * Moone steht langsam auf, den Blick forthin zum Himmel gewandt und verlässt diesen Ort der Willenlosigkeit langsam. Sie Blickt zurück "Bitte entschuldigt mich. Nun, da Ihr Eure Phantasie nicht mit mir teilen wollt, werde ich wohl ein Nickerchen machen und allein in meine Träume eintauchen und in Ihnen versinken"