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Verfasst: Do 30.05.2002 - 15:48
von stone
Nesto beschäftigt sich während er weiter wartet mit einem alten Lehrbuch der Magie, das er in der Höhle gefunden hatte.
Die meisten Seiten sind vergilbt und beschädigt, sodass er nur wenige zusammenhängende Stücke lesen kann.
Nach intensiuvem Studium dieser Lektüre und vielen zuerst erfolglosen, später immer besser gewordenen Versuchen gelingt es ihm, einen neuen Zauberspruch der Naturmagie zu erlernen: Schrumpfen.
Desweiteren beschäftigt er sich damit, seine sonstigen Fundstücke sowie die bereits vorhandene Ausrüstung zu pflegen und für einen möglichen Einsatz vorzubereiten.
Verfasst: Fr 31.05.2002 - 07:44
von Fansal
Rheawin schlägt die Augen auf und kommt langsam auf die Beine. Er streckt sich noch ein paar Mal, dann nimmt er seinen Wanderstab und geht, auf ihn gestützt nach draußen. In der warmen Mittagsssonne lehnt er sich an einen Felsen und zieht das Buch, welches er in der Drachenhöhle fand aus einer Tasche. Er beginnt zu lesen und flüstert manchmal seltsame Worte, während er immer wieder umblättert und ab und zu eine Augenbraue wölbt.
Verfasst: Fr 31.05.2002 - 10:04
von Susanna
Susanna begibt sich unmittelbar nach dem Gespräch mit dem Herrscher der Rosentempler zu einer Kampfschule, wo sie sich in den grundlegenden Fähigkeiten im Tragen von Roben und Führen von Äxten ausbilden lässt. Nach vier Stunden ist die Ausbildung beendet, und sie geht zur Taverne. Gerade hat sie ein ausgiebiges Mahl zu sich genommen, als ihr ein Bote des Herrschers den baldigen Aufbruch zur Drachenhöhle meldet. Die vom Herrscher der Rosentempler aufgestellte Truppe besteht aus einer Gruppe stark bewaffneter Kämpfer zu Pferde, mehreren Pferdewagen zum Abtransport der Kisten, außerdem ist ein Halbling mit dabei - ein Großmeister im Entschärfen von Fallen - und der Herrscher der Rosentempler selbst auf einem edlen schwarzen Ross mit goldenem Sattel.
Der Herrscher der Rosentempler befiehlt den sofortigen Aufbruch, und so reiten sie auf dem Handelsweg der Drachenhöhle entgegen.
Verfasst: Fr 31.05.2002 - 15:38
von stone
Das Warten auf Susanna gestaltet sich ereignislos. Offenbar war die Befürchtung verfolgt zu werden unbegründet, oder etwaige Wegelagerer wagen sich nicht so nahe an die Höhle heran.
Da die Zeit irgendwie verbracht werden will schlägt Nesto Rheawin vor, sich diese mit gegenseitigem Training zu verkürzen, Nesto möchte von Rheawin die Fertigkeit Mantel/Robe erlernen und bietet ihm dafür an, ihm den Umgang mit dem Bogen näherzubringen.
Verfasst: Sa 01.06.2002 - 06:03
von Fansal
Rheawin klappt das Buch zu und schließt für einige Sekunden die Augen. Es handelt sich um ein Zauberbuch eines längst verstorbenen Magiers, der eine umfassende Sprüchesammlung bei sich trug. Zwar sind einige Seiten verbrannt aber Rheawin konnte eine entziffern.
Rheawin hat den Zauber "Flammenwand" erlernt.
Dann wendet sich der Hexer an Nesto: "Nun, mit dem Bogen kann ich schon recht gut umgehen, auch wenn ich ihn nicht benutze und mich lieber auf meine Magie verlasse. Ich wäre euch jedoch dankbar mir den Umgang mit dem Dolch näher zu bringen."
Verfasst: Sa 01.06.2002 - 08:25
von stone
Gemeinsam beginnen sie mit dem Training und nach einiger Zeit hat Nesto die Fähigkeit Robe erlent und Rheawin versteht sich auf den grundsätzlichen Umgang mit dem Dolch.
Sie warten dann weiter auf Susannas Rückkehr.
Verfasst: Sa 01.06.2002 - 11:00
von Susanna
Nach der Durchquerung einiger Tunnel gelangt die Truppe schließlich wieder an den engen Pfad, der bergaufwärts zur Höhle führt. Sie binden die Zügel ihrer Pferde an Bäumen fest und lassen auch die Wagen stehen, da ein Fortkommen damit auf dem engen steilen Pfad nicht möglich ist. Ein Mann wird als Wache zurückgelassen, dann beginnt der Aufstieg in Richtung Drachenhöhle. Nach stundenlangem Marsch erreichen sie die Höhle und begeben sich sofort in den Höhlenraum, in dem der Drachenkampf stattgefunden hat und in dem Nesto und Rheawin schon auf sie warten.
Verfasst: Sa 01.06.2002 - 14:30
von Fansal
Rheawin dreht sich verstohlen um, als er Schritte von mehreren Personen hört. Dann sieht er die Gruppe der Templer mit Susanna und dem Anführer der Rosentempler. Er verneigt sich als die Gruppe zum stehen kommt.
"Nun denn, wir haben euren Schatz tatsächlich gefunden, ich hoffe Ihr wisst das zu schätzen?"
Verfasst: Sa 01.06.2002 - 15:54
von stone
Auch Nesto verneigt sich zur Begrüßung, deutet dann auf die neben ihm stehenden Kisten und meint:
So lasst uns alles hier wegbringen, denn in Eurer Stadt wird es besser aufgehoben sein, werte Herren.
Die Reiter der Rosentempler stürzen sich freudig erregt geradezu auf die Kisten und tragen sie in Richtung der Pferde. Die Abenteurer folgen ihnen und nehmen unterwegs gern die Einladung des Herrschers zu einem Freudenfest an, bei dem sie die Ehrengäste sein sollen.
Zwischenzeitlich hat Nesto den Eindruck, dass sie aus dem Gebüsch beobachtet werden, allerdings bleibt jede Störung aus. Sollten es Diebe und keine Täuschung gewesen sein, so war ihnen die Bewachung der Kisten wohl zu stark. Ungestört erreicht man die Pferde und reitet los um die Kisten zur Stadt zu bringen.
Verfasst: So 02.06.2002 - 09:05
von Susanna
Hm, wozu ist jetzt eigentlich der Fallenentschärfer mitgenommen worden? fragt sich Susanna. Ob der Herrscher uns vielleicht doch nicht traut und uns deshalb nicht in die Kisten hineinblicken lassen will? Mal sehen wie sich die Sache weiterentwickelt. Hoffentlich hält sich der Herrscher auch an sein Versprechen, ein Bündnis mit Rogus im Kampf gegen die Feinde zu schließen.
Verfasst: So 02.06.2002 - 10:51
von Fansal
Rheawin trottet hinter der Gruppe her und setzt sich auf die Ladefläche eines Wagens, als Sie bei diesen ankommen. Der Drache springt neben den Hexer und macht es sich in seiner Robe gemütlich. Zärtlich streichelt Rheawin die Schnauze des Drachen, welcher daraufhin zufrieden ein Rauchwölkchen in die Luft steigen läßt. Mit einem Ruck fährt der Wagen los und die Gruppe setzt sich in Bewegung. Doch schon nach kurzer Zeit bleiben die Wagen stehen und Rheawin hört Schreie von vorne. Da ihm die Schatzkisten die Sicht versperren springt er von Karren und läuft nach vorne...
Verfasst: So 02.06.2002 - 11:28
von stone
Nesto hört auch den Tumult vor den Wagen und sieht Rheawin nach vorn stürmen. Da er nicht weiß was dort vor sich geht und auch befürchtet, es könne ein Ablenkungsmanöver für eine Atacke von hinten sien, setellt er sich auf den Wagen um nach allen Seiten Überblick zu haben. Dabei hat er seinen Bogen schon Schußbereit in der Hand.
Verfasst: Mo 03.06.2002 - 09:23
von Susanna
Susanna, die hinter der Gruppe hergegangen ist, stürzt ebenfalls nach vorne, als sie den Lärm hört. Im Laufen zieht sie die Waffe, bereit, sich der kommenden Gefahr zu stellen.
Verfasst: Mo 03.06.2002 - 18:27
von Fansal
*Ich darf mir wieder was ausdenken, wo ich doch gar keine Fantasie hab...

*
Als Rheawin nach vorne stürmt empfängt ihn plötzlich kühle Schwärze. Er hört die Schreie der Templer und auch von Susanna doch er sieht...NICHTS. Vollkommende Leere umgibt ihn. Der Schweiß rinnt ihm am Rücken herab als er sich zu konzentrieren versucht.
"Es ist nur ein simpler Zauber. Es ist nicht so wie damals. Nein, es kann nicht sein. Es ist nur ein Zauber. Und ich kann ihn brechen."
, versucht er sich Mut zu machen. Mit einer äußerst erschöpfenden mentalen Anstreckung schüttelt er den Zauber von sich ab und als er die Augen öffnet sieht er, dass er auf den Boden gestürzt ist, seine Unterlippe blutet. Er lässt sich von Susanna aufhelfen und lauscht dann.
Die Schreie sind verstummt. Das kann nichts gutes bedeuten, kommt!"
, wendet er sich an die menschliche Kriegerin.
Zusammen rennen Sie zu,vorderen Ende der Karawane wo sich ihnen ein unbeschreiblicher Anblick bietet. Mehrere Pferde liegen tot auf dem Boden, mit Spuren riesiger Pranken auf den Flanken. Direkt daneben liegen die Reiter und Krieger, die Kehlen zerfetzt, manche anscheinend in ihr eigenes Schwert gestürzt. Auch der fröhliche Halbling liegt dort, jedoch scheint er noch zu leben. Schnell kniet sich Rheawin neben ihn und hält seinen Kopf hoch. Der kleine Mann hustet und spuckt Blut.
Rheawin fragt ihn beutsam was hier geschehen sei. Daraufhin antwortet der Halbling:
"Wir wurden...angegriffen *hust*, es waren...ich weiß nicht was es für Kreaturen waren."
Er hustet wieder und spricht dann mit geschlossenen Augen weiter, selbst das Blinzeln zehrt zu sehr an seinen langsam schwindenen Kräften.
"Sie trugen lange Kutten und ihre Gesichter waren verhüllt. Es hatte...den Anschein, dass sie nicht bewaffnet waren"
, er hält einige Zeit inne, "doch sie brauchten keine Schwerter. Sie hatten Klauen und Reißzähne! Unter ihren Kapuzen konnte ich ihre funkelden Augen und gespaltenen Zungen erkennen. Es müssen...irgendeine Art von..."
, sein Blick trübt sich kurz, "Reptilien gewesen sein. Sie...sie haben alle niedergemetzelt. Ich sah noch unseren großartigen Herrscher gegen drei der Monstren kämpfen"
, sein Griff um Rheawins Arm wird zunehmend stärker, "doch er konnte sie nicht besiegen! Er wurde mitgenommen! *hust* Sie haben....den Herrscher!!!"
Ein letztes Mal trübt sich der Blick des Halblings, dann staren seine Augen nur noch ins Leere. Rheawin schließt sie ihm mit seinen Fingern und bettet ihn vorsichtig nieder.
Verfasst: Mo 03.06.2002 - 21:15
von stone
Nesto ist inzwischen auch nach vorn gekommen, leider zu spät um den Halbling durch einen Heilzauber zu retten.
Er sieht sich um un dstellt fest, dass es sich offenbar um einen rein kriegerischen Akt gehandelt hat, da nicht einmal versucht wurde, die Kisten zu stehlen. Ein paar der Rosentempler-Ritter sind unverletzt, da sie zur Bewachung bei den Wagen geblieben waren. Ihr Ranghöchster übernimmt das Kommando und sorgt mit seinen Männern für den weiteren Transport, während Nesto sich auf den Weg macht, die Spuren der seltsamen Wesen zu verfolgen. Dabei sieht er Susanna und Rheawin an, fragend, ob sie ihn begleiten.
Die Spur der Pferde ist deutlich zu sehen, und das Gelände wird ihnen nicht erlauben übermässig schnell voranzukommen, sodass eine Verfolgung durchaus erfolgversprechend ist.
Verfasst: Mi 05.06.2002 - 10:12
von Susanna
Susanna hat Nestos fragenden Blick gesehen, und sie nickt ihm zustimmend zu. Wir müssen uns beeilen, schnell, bevor sie uns entkommen! ruft sie ihm und Rheawin zu.
Die drei schwingen sich auf ihre Pferde und nehmen die Verfolgung auf, Nesto übernimmt die Führung, weil er es als Waldläufer gewohnt ist, die Zeichen der Natur zu deuten.
Wider Erwarten kommen sie nur langsam voran, da Nesto immer wieder absteigen muss, um weitere Spuren in der trockenen Erde zu suchen. Und schließlich enden die Spuren, als sie an einen breiten Bach kommen...
Verfasst: Mi 05.06.2002 - 10:25
von stone
Nesto untersucht das gegenüberliegende Ufer - erfolglos.
Sie müssen den Bachlauf entlaggeritten sein, nur in welcher Richtung kann ich nicht erkennen. Sollen wir uns für eine Richtung entscheiden, oder uns trennen? Dann müßte einer allein reiten.
Nesto sieht die beiden anderen an und wartet auf ihre Antwort.
Verfasst: Mi 05.06.2002 - 10:55
von Fansal
"Ich bin dafür, dass wir uns trennen"
, lässt sich Rheawin vernehmen und ein seltsamer Schatten huscht über sein Gesicht. Dann ist er aber verschwunden und der Hexer schaut fragend zu seinen Kameraden
Verfasst: Mi 05.06.2002 - 11:19
von Susanna
Susanna hat die seltsame Veränderung bei Rheawin bemerkt, weiss sie aber nicht zu deuten. Seltsam, er gilt doch als geheilt ... Ob wir um ihn doch wieder Sorgen machen müssen? fragt sie sich sorgenvoll.
Nach einer Weile gibt sie Rheawin eine Antwort, die aber nicht ihre Gedanken verrät: Nein, eine Trennung halte ich für zu gefährlich. Einer allein wird nie gegen die Gegner ankämpfen können! Daher werden wir das Risiko eingehen müssen, den falschen Weg einzuschlagen. Etwas anderes wird uns nicht übrig bleiben. Was meinst Ihr dazu, Nesto?
Verfasst: Mi 05.06.2002 - 15:35
von stone
Nesto versucht weiterhin irgendwelche Anzeichen einer Spur zu finden und schaut deshalb intensiv auf den Boden am Ufer.
Ich binauch der Meinung, dass wir nicht in der Lage sind, sie zu bekämpfen, wenn wir uns trennen. Und da wir keine Möglichkeit haben, uns schnell und unauffällig gegenseitig zu benachrichtigen, falls irgendwo etwas zu sehen ist, sollten wir wohl wirklich beisammen bleiben.
Jetzt gilt es nur festzulegen, wohin wir uns wenden. Da flußaufwärts die Berge sind, und diese viele Versteckmöglichkeiten bieten, denke ich, dass sie sich dorthin gewandt haben. Ausserdem wird vermutlich der Bach dort bald schmaler, sodass sie ihn verlassen haben müssen und zu sehen sein muß, ob sie dorthergeritten sind.
Bei diesen Worten deutet er seinem Blick folgend auf die vor ihnen liegenden Berge. Ohne lange auf Antwort der anderen zu warten geht Nesto auch schon in dieser Richtung los.