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Verfasst: Do 12.09.2002 - 09:50
von mara
Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod

Vor einiger Zeit lief auf 3sat eine Sendung über Mumienbilder. Das sind kunstvoll gemalte, erstaunlich realistische Portraitbilder, die den Mumien bei der Bestattung beigelegt wurden. Diese Bilder sind zu Lebzeiten, meist lange vor dem Tod derjenigen Person entstanden, sie zeigen junge Leute, alle mit einem ernsten, gefassten Gesichtsausdruck.

Niemand weiß es genau, aber es wird vermutet, dass es ein ganz besonderer, feierlicher Tag im Leben eines jungen Menschen war, an dem er sich seine besten Sachen anzog, die Frauen ihren teuersten Schmuck anlegten, und dann zum Portraitmaler ging, sich ganz genau bewusst, wofür dieses Portrait gedacht ist...

In vielen Kulturen ist es üblich, sich mit dem eigenen Tod früh auseinanderzusetzen. Vielleicht scheint dieser Gedanke manchem grausam, aber ich finde es traurig, dass es in unserer modernen Industriegesellschaft eine solche Auseinadersetzung nicht gibt. Dabei ist eine Auseinandersetzung mit dem Tod ja auch immer gleichzeitig die mit dem Leben. Wer sich seiner eigenen Vergänglichkeit bewusst wird, lebt in der Regel viel intensiver und weniger "vor sich hin". Und dabei ist es für mich eher unwichtig, welcher Religion man angehört und ob man überhaupt an einen Gott glaubt oder denkt (wie ich), dass man eben nur dieses eine Leben hat als einzige Chance und danach von den Würmern aufgefressen wird. :)

Liebe Grüße!

mara

P.S. Bewertungsdiskussion wurde gelöscht, da sie nichts mit dem Thema des Threads zu tun hatte.

Verfasst: Do 12.09.2002 - 14:31
von GoldenAngel
Ja, wie ich schon mal sagte ist der Tot meit noch eine art tabu tema. Das ist echt raurig. ICh kann zwar nicht sagen was sich endern würde wenn es anders wäre, aber der Tot ist normal ud sollte auch so geandhabt werden.

Verfasst: Do 12.09.2002 - 15:03
von starship
ich finde den tod überhaupt nicht normal, genauso wie das leben.
:look:

Verfasst: Do 12.09.2002 - 15:19
von Krool
??? nicht normal... das leben ist unormal wie lebst du dann. :D

Ps. ich finde das wort tod klingt so hart ich nenne es wiedergeburt... DENN tod und leben ist eins... macht wird geboren aber mann muss auch sterben und sterben ist quasi die neugeburt... also das ist verflickst nochmal meine meinung... :D

Verfasst: Do 12.09.2002 - 15:42
von starship
nicht immer bedeutet die simple umkehr ein wortes, das genaue gegenteil davon...
oder findest du diese welt normal...?

ich führe auch keine normales leben, was immer das auch sein mag und du drunter verstehst oder nicht verstehst, ein normales leben wäre mir zu fad- obwohl ich nicht genau weiss was das ist, ein normales leben...

?(

oder meinst du, du stehst um 7 auf kommst um 5 von der arbeit, und setzt dich dann vor die glotze oder den computer. dazwischen iß du und scheißt du- ist das dein normales leben... ?(

Verfasst: Do 12.09.2002 - 16:07
von GoldenAngel
In der schule wurde mal die Fragegestelt Was ist schon normal?
ICh hab hingeschrieben rein garnichts ist mehr normal. LEider wurde ich nicht rangenommen, ich hätte gern mal gewust was unset Lehrer dazu sagt.

Es gibt kein normales leben. denn jeder ist auf seine eigene art normal, und das ist für jemand andere unnormal. Es gibt nur wenige dinge die alle miteinander verbinden. Dazu gehört auch der Tot. Denn jeder muss mal sterben, aber ob es dachach einfach vorbei ist, ob man im himmel oder in der Hölle weiter get oder ob man wider geboren wird weis man nicht. und trotzdem ist es bei allen gleich.
Der tot ist ein ende als Anfang.

Verfasst: Do 12.09.2002 - 18:18
von Megamalmer
Gibt es überhaupt ein 'normales' Leben? Ich denke nicht.

Verfasst: Do 12.09.2002 - 19:55
von Yoda
Hi,
ich denke nicht, dass man das Leben einfach als normal bzw. abnormal abstempeln kann. Zum Beispiel ist für mich mein Leben sicher normal, aber für wen anderen ist es abnormal. Man kann auch nicht sagen: wenn man reich und gesund ist, hat man automatisch ein normales Leben, oder so.
Naja...
mfG Yoda!

Verfasst: Do 12.09.2002 - 23:55
von Pottenham
Filmzitat : "there is no normal Life - there is just Life"


Grüsse aus Pottenham

Verfasst: Fr 13.09.2002 - 05:09
von steelkingrolf
Moin,
der Tod gibt denm Leben einen Sinn.
Ich finde es gut, dass es den Tod gibt, nicht weil ich nekromantisch oder sonst wie nihilistisch veranlagt bin, im Gegenteil, sondern weil die ganze menschliche Existenz ( irdisch ) darauf ausgelegt ist, das das Ziel des Lebens ist, dem ungewissen Ende entgegenzustreben und in dieser unbekannten Zeitspanne etwas zu tun, was der menschlichen Rasse hilft.

(Das hab ich übrigens im Forum RPG aufgegriffen. Mein Char ist gezwungne unsterblich und sucht einen Weg sterblich zu werden .)

Und mal so gesprochen - was ist schon normal ? So wie´s Schopenhauer sieht, das die Normalität , also die anerkannte Moral als jeweils zeitlich begrenztes Abbild der allgemein gesellschaftlich Anerkannten Normen der dominierenden Klasse ist? Oder ist Normalität ein höherer Wert, oder nur ein Wort. Jetzt sind wir bei Moral und Ethic, und ich glaube hier scheiden sich die Geister. Diskutiere heute gern noch weiter mit Euch darüber .

:p SKR :p

Verfasst: Fr 13.09.2002 - 12:10
von Krool
da dieses thema ja mit dem tod zusammen ist... (?, egal :D)

Aber jetrzt ernst: ein ehemaliger lehrer unserer schule, denn kannte ich nicht ist gestorben an crebs, aber dieser lehrer war der ehemann von unsere BK lehrerin... :(

wir hatten zwar die 6 stunde frei aber mir war das egal... :D naja.. (heute erfahren)

Verfasst: Fr 13.09.2002 - 14:48
von Linny88
Wenn der Mensch nie sterben würde, wäre die Erde schon seit 100 Jahren überfüllt und von Krnkheit und Hunger gezeichnet gewesen, schlimmer als heute.

Verfasst: Fr 13.09.2002 - 18:55
von Megamalmer
@ Linny: Stimmt. Da tut man ja fast was Gutes, indem man stirbt :D

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 12:25
von Linny88
Außerdem gibts du deine Seele wieder dorthin, wo sie herkam, und das kann nur gut sein.

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 15:25
von GoldenAngel
Genau, der Körper ist nur eine Hülle für die seele, und wenn der Körper stirbt ist die Seele endlich befreit.

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 15:57
von oldharry666
Hi,

Man sollte sich darüber vorerstmal keine Gedanken machen!
Selbst wenn man böse in der Scheiße liegt, es gibt immer wieder einen Grund aufzustehen.

Wenn der Sensemannt komm hat man fast keine Chance,
aber nur fast.....:bounce: :bounce: :bounce:

Freut euch des Lebens!

Harry

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 17:18
von mara
Original von GoldenAngel:
Genau, der Körper ist nur eine Hülle für die seele, und wenn der Körper stirbt ist die Seele endlich befreit.
Tut mir doch bitte den Gefallen und stellt so etwas nicht immer als "Wahrheit" dar. Es entspricht Eurem Glauben, mehr auch nicht. Dann schreibt meinetwegen: Ich glaube, dass... Aber nicht: Es ist so und so. Oder liefert mir Beweise für Eure Aussagen. ;)

mara


Verfasst: Sa 14.09.2002 - 18:10
von Maria
Meist ist doch der Tod mit Schmerzen, Leid usw.und natürlich mit dem nicht begreifen können(für mich trifft das zu) verbunden.
Ich habe leider meine Mutter(33) mit 13 Jahren verloren und habe immer nach dem" Warum"gefragt auf das ich bis heute keine Antwort habe!
Verstehen tue ich z.B. nicht ,warum jemand Selbstmord begeht,damit meine ich nicht kranke Leute, die in keinerlei Hinsicht Hoffnung haben gesund zu werden, sondern junge gesunde Leute die einfach Schluß machen,während kranke Leute gerne leben möchten und sich nichts sehnlicher wünschen als einfach "nur" zu leben!
Nach dem Tod meiner Mutter habe ich mich sehr oft mit diesem Wort auseinander gesetzt(über Jahre) und muss heute sagen, dass ich zwar keine Angst vor dem Tod habe aber vor dem Sterben!Ich denke mal es bleibt keinem erspart einen geliebten Menschen zu verlieren und was ich Euch dann nur wünschen kann, ist ein sehr, sehr guter Freund oder Freundin oder die Eltern, die Euch dann auffangen und mit denen Ihr drüber reden könnt, dass hilft ungemein, hat es mir zumindest!!!

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 18:22
von GoldenAngel
@mara: Oh natürlich, tut mir leid ich werd das nächste ma darauf achten das ich sage das das nur meine Persönliche meinug ist.

@Maria: Warum Junge leute selbstmord begehn? Aso ich erkläre mir das so. Es ist der einfachste weg. Das leben kann schwer und manchmal schreklich gemein sein. Und wenn man dann keine Lust mehr auf diesn ganzen stress hat ist es das einfachste nicht mehr zu leben. Besonders in der Pupertät ist der hass auf das Leben auf alle Menschen und auf sich selbst besonders groß (Ich solltes wissen, ich bin gerade mitten drin.) Ich denke das dann ein solcher Selbstmord eine Kurzschlus reagzion ist. So nach dem Mott: "Das Leben ist Scheisse, deshalb bin ich besser tot."

Verfasst: Sa 14.09.2002 - 21:34
von Frigg
@Golden Angel,wieso beantwortest Du die einen Posts in korektem Deutsch?und die nächsten sind kaum zu lesen,so schlecht ist dort Dein Deutsch?würde mich schon interessiern wie das kommt!!!!!!!!!!!?( ?( ?( ?( ?( Gruss Frigg