Humanitäre Hilfe und Wiederaufbau des Iraks
Verfasst: Do 03.04.2003 - 03:49
Eben habe ich bei Maischberger eine Diskussion mit einer Bundestagsabgeordneten und dem Präsidenten des Dt. Roten Kreuzes gesehen. Lt. Schätzungen betragen die notwendigen Aufwendungen zum Wiederaufbau des Irak derzeit rund 75 Milliarden Dollar. Also dieselbe Summe wie Bush vor kurzem als Nachtrag vom US-Kongress erhalten hat, um weiter zu bomben.
Die Kosten für den Wiederaufbau hat noch nicht mal was mit humanitärer Hilfe zu tun. Es dient lediglich dazu, den angerichteten Sachschaden zu beheben. Die Frage ist nur, wer zahlt? Laut UN-Bestimmungen hat der Aggressor für den Schaden aufzukommen. Kein Wunder das britische Politiker jetzt auf einmal wieder auf die UN für den Wiederaufbau setzen wollen. Wahrscheinlich sollen die Aufbaukosten über die Staatengemeinschaft verteilt werden. Bin mal gespannt, was sich die Achse der Willigen noch alles einfallen lassen werden, um sich möglichst aus der finanziellen Verantwortung zu winden. Denn UN-Sanktionen werden wohl nicht zu befürchten sein.
Humanitäre Hilfen also Care-Pakete, Hilfsleistungen vom Internationalen Roten Kreuz etc. um die unmittelbare Not der Bevölkerung zu lindern, sind in den oben genannten 75 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau noch nicht mal mit eingerechnet. Diese Hilfen werden überwiegend aus privaten Spenden bestritten.
Ferner wurde bei Maischberger ein Punkt angesprochen, dass Kriegsparteien die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen einplanen würden, die das Ausmaß humanitären Katastrophen im Krieg abfedern. Eine Überlegung war, dass dadurch Kriege sogar wahrscheinlicher werden.
Nach dem Motto: "Wir bomben fröhlich drauf los, den Schaden zahlen andere. - Für humanitäre Zwecke gibt's doch die Hilfsorganisationen und ihre Helfer, die ihren Hals vor Ort hinhalten."
Die Kosten für den Wiederaufbau hat noch nicht mal was mit humanitärer Hilfe zu tun. Es dient lediglich dazu, den angerichteten Sachschaden zu beheben. Die Frage ist nur, wer zahlt? Laut UN-Bestimmungen hat der Aggressor für den Schaden aufzukommen. Kein Wunder das britische Politiker jetzt auf einmal wieder auf die UN für den Wiederaufbau setzen wollen. Wahrscheinlich sollen die Aufbaukosten über die Staatengemeinschaft verteilt werden. Bin mal gespannt, was sich die Achse der Willigen noch alles einfallen lassen werden, um sich möglichst aus der finanziellen Verantwortung zu winden. Denn UN-Sanktionen werden wohl nicht zu befürchten sein.
Humanitäre Hilfen also Care-Pakete, Hilfsleistungen vom Internationalen Roten Kreuz etc. um die unmittelbare Not der Bevölkerung zu lindern, sind in den oben genannten 75 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau noch nicht mal mit eingerechnet. Diese Hilfen werden überwiegend aus privaten Spenden bestritten.
Ferner wurde bei Maischberger ein Punkt angesprochen, dass Kriegsparteien die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen einplanen würden, die das Ausmaß humanitären Katastrophen im Krieg abfedern. Eine Überlegung war, dass dadurch Kriege sogar wahrscheinlicher werden.
Nach dem Motto: "Wir bomben fröhlich drauf los, den Schaden zahlen andere. - Für humanitäre Zwecke gibt's doch die Hilfsorganisationen und ihre Helfer, die ihren Hals vor Ort hinhalten."