Die Dunkle Bedrohung ( 2. Zwischenquest )

Das Reich des Lich Lord's Sandro

Moderator: Abyhsen

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Abyhsen
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Beitrag von Abyhsen »

Gerade als der Zwist zwischen Hiver und Hothrun zu eskalieren begann. Trat plötzlich ein Wüstennomade ins Zelt, musterte kurz die Anwesenden und sagte mit ernstem Blick zu den Anwesenden: "Macht euch bereit, wenn die Sonne am höchsten steht ziehen wir los. Außer ihr wollt eurer Zelt hierlassen ehrwürdiger Priester!" Noch ehe die anderen eine Frage an den Nomaden richten konnten verschwand er wieder aus dem Zelt in Richtung der letzten stehenden Zelter.
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Hiver
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Beitrag von Hiver »

Voller Verachtung dem Elf gegenüber verließ Hiver das Zelt und machte sich auf sein eigenes abzubauen. Als er aus dem Zelt trat blendete ihn die Sonne sofort. Schnell zog er die Kapuze tiefer in sein Gesicht. Am Zelt angekommen sortierte er seine Gedanken.
Anscheinend herrscht ein unüberwindbarer Zwist zwischen den Kreaturen Tions. Der Elf war mir feindselig gegenüber eingestellt, also werde ich ihn im Auge behalten. Ob Sie alle so negativ eingestellt sind mir gegenüber?
Nach diesen Gedanken war Hiver fertig mit dem Abbauen seines Zeltes und übergab dieses an eine der Wachen. Anschliessend richtete er seine Ausrüstung und stellte sich in den Schatten eines großen Steines, der am Rand des Lager lag, und beobachtete das Geschehen im Lager.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

[Ich mein immer, Argh wär vor mir dran.]

Hothrun war verwirrt. Warum zogen sie los, wenn die Sonne am höchsten stand? Da war es doch verdammt heiß? Als Waldläufer war er sicher kein Wüstenexperte, aber ihm schienen die frühen Morgen- und späten Abendstunden wesentlich geeigneter zum Reisen. Ja, auf seinem bisherigen Weg war er oft sogar bis tief in die Nacht gelaufen. Der Vorteil der Wüste war, dass es keine Wurzeln oder Steine zum Stolpern gab und der Anblick des Himmels über ihm, klar und sternübersät, hatte ihn geradezu euphorisiert.

Aber gestandene Wüstennomaden würden schon wissen, was zu tun war. So half er Sam beim Abbauen des Zeltes und machte sich dann daran Hinterlistiges Biest zu zäumen und zu beladen. Es gelang ihm , alle zehen unversehrt zu erhalten und nicht mehr als dreimal von der Spucke getroffen zu werden.

Im Hinterkopf hatte er dabei immer die unselige Konfrontation mit dem Dunkelelfen. War es wirklich eine gute Idee, mit einem solchen Begleiter zu reisen?
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Argh
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Beitrag von Argh »

(@Rippington sorry .... Du hast recht, aber mir ist wiedermal was dazwischen gekommen, Entschuldigung auch an Hiver :) )

Sam wunderte sich auch warum der Nomadenanführer in der größten Hitze losziehen wollte. Resignierend zuckete er mit den Schultern belud seinen Esel und trottete hinter den anderen her.
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Raziel the Curse
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Beitrag von Raziel the Curse »

Raziel war es gleich ob sie jetzt oder am Abend loszögen. Durst konnte er sowieso keinen bekommen.

Da er weder gepäck noch sonst irgendetwas zu Packen hatte setzte er sich auf einen Felsen (Weis der Himmel wie der in die Wüste kam) und wartete darauf das alle ihre sieben sachen zusammengetragen hatten.
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Abyhsen
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Beitrag von Abyhsen »

Die Packpferde, Packesel und -wagen sammeln sich direkt beim ehemaligen Stadtzentrum, wo sich nun lauter Soldaten und Reiter für die anstrengende Reise vorbereiten. Abseits des Ganzen saß ein alter, gebrechlicher Mann auf seinem Esel und schien ein paar Zauberformeln zu sprechen. Plötzlich wurde es rund um die Karawane herum dunkel und angenehm kühl, und wie auf ein Zeichen hin setzte sich die Karawane in Bewegung. Die Reise am ersten Tag verlief ganz gewöhnlich, außer dass sich ab und zu Karawanen von anderen Stämmen der Karawane von Halef anschlossen. Mittlerweile ist die Karawane erheblich gewachsen und dementsprechend langsamer geworden.
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Hiver
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Beitrag von Hiver »

Hiver begrüßte die Kühle und zog sich die Kaputze wieder normal hin, da die Sonne nun ja nicht mehr zu ihm vordringen konnte.
Schlaue Leute diese Wüstenmenschen. Langsam würde ich schon gern das Ziel unserer Reise erfahren. Ausserdem muss ich den Elfen so schnell wie möglich loswerden.
Nach einer Weile des Grübelns liess er sein Pferd vor zu Halef traben, um ihm ein paar Informationen abzugewinnen.

"Könnte ich euch kurz stören?"
Langsam drehte sich Halef dem Dunkelelfen zu und nickte kurz.
"Wann erreichen wir unser Ziel? Oder noch wichtiger was ist eigentlich unser Ziel? Wozu benötigt ihr unsere Hilfe, wenn es doch so viele Wachen gibt?"

Hiver schaute zu Halef hinüber und wartete auf eine Antwort.
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Argh
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Beitrag von Argh »

Sam zuckte mit den Schultern: so viel Aufwand. Er faßte sein Eselchen, daß er Lutz getauft hatte fester am Zügel und kontrollierte noch mal das Gepäck. Ob die eingepackten Gewürze reichen würden? Kritisch glitt sein Blick nocheinmal über den Packsattel. Aus einer Eingebung heraus, stieß er sein Knie in die Seite des Esels - das Tier ließ völlig überascht die Luft ab und der Halbling nutzte die Gelegenheit den Sattelgurt noch etwas fester zu ziehen.

Dann schloß sich Sam der Karawane an. Plötzlich viel im ein: "Ein Seil! Er würde sicherlich noch ein Seil brauchen, aber jetzt war es zu spät seufzend suchte der kleine Kleriker einen Platz zwischen den Anderen.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

Hothrun schüttelte mißbilligend den Kopf. Er hielt gar nichts davon, Magie unnötig anzuwenden.

Je größer die Karawane wurde, desto mehr Kamele kamen dazu. Der Waldelf hatte bei dem gemächlichen Reisetempo genügend Muße, sie zu beobachten. Er kam zu dem Schluß, dass Hinterlistiges Biest eher die Regel als die Ausnahme zu sein schien. Was für seltsame Tiere.
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Raziel the Curse
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Beitrag von Raziel the Curse »

Raziel war ziemlich froh darüber ,dass es jetz um die Karavane etwas dunkler war. er hatte schon befürchtet ,wie ein Blinder herumgeführt zu werden oder sich mit einem seiner zerfetzten flügel die sonne von den Augen fernzuhalten. Beides wäre sehr unangenehm gewesen.

Raziel ging neben den Anderen her und war komplett in gedanken versunken.

Warum braucht man erstens eine so stark bewaffnete eskorte und zweitens warum kommen so viele Karawanen zu unserer ?
die meisten von ihnen haben sicher einen gewaltigen umweg gemacht um uns zu erwischen. dafür haben sie sicher einen driftigen Grund gebraucht. Vieleicht befürchten sie ,dass wir angegriffen werden? Von untoten vielleicht? das würde erklären ,warum wir am Tag reisen. die sonne ist für die untoten tötlich.

Dieser beunruhigende gedanke passte irgendwie perfekt in die situation. Raziel beschloss seine Gedanken mit Hiver zu teilen ,der ihm wahrscheinlich im moment am ehesten trauen würde .
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Abyhsen
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Beitrag von Abyhsen »

Als Hiver neben Halef herritt und die fragen stellte, zog ein lächeln über das Gesicht von Halef. Gerade so als hätte Halef nur auf diese Frage gewartet begann es aus ihm herauszusprudeln.

"Wann wir unser Ziel erreichen kann ich dir leider nicht sagen. Das kommt darauf an was noch alles auf unserem Weg passiert bzw. wie lange die anderen Stämme brauche um die vereinbarten Treffpunkte zu erreichen. Unser Ziel sind die sagenhaften und berühmten Gräber der Maik's. " Halefs Gesicht wirkt plötzlich unruhig aber doch von auserordentlichem Stolz geprägt, aber schnell sah er Hiver wieder mit normalem Gesicht an. "Und ich kann hier zur Zeit in der Wüste jeden Mann gebrauchen der kämpfen kann. Es ist hier leider nichtmehr so sicher wie noch vor ein paar Wochen. Ahja, falls du und deine Freunde Interesse hättet etwas Geld zu verdienen, dann meldet euch doch bei unserem Alchemisten Olegg." fügte Halef mit einem Lächeln hinzu und deutete auf einen seltsam anmutenden Planwagen. Ob es an den verschiedenen Farben die das Zelt hatte lag, oder ob es einfach die Form war konnte Hiver aber nicht feststellen. Langsam begann die Sonne am Horizont unter zu gehen. Nun beginnen die Nomaden im Schutze der Reiterei und der Soldaten, ein Nachtlager zu errichten. Schnell und trotzdem sicher stellen die Nomaden verschiedene Zelte auf und bilden mit den Wagen eine natürlich Mauer um die so entstandene Zeltstadt.
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Hiver
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Beitrag von Hiver »

Also zu ein paar Gräbern. dachte sich Hiver. Langsam begann der Drang nach Schätzen in ihm aufzusteigen.
Vielleicht lassen sich dort ein paar Schätze oder antike Waffen finden. Nur wie stark werden die Gräber bewacht sein? Meine Kräfte sind immernoch geschwächt und ich weiss nicht genau ob ich mich gut genug tarnen kann bei dieser Umgebung.

Er beschloss darüber erst bei Ihrer Ankunft nachzudenken und dort die Lage neu zu beurteilen. Nun spukte ihm der Gedanke beim Alchimisten etwas zu ergattern durch den Kopf.
Wobei würde dieser denn Hilfe benötigen? Und vor allem was würde er für einen Lohn zahlen?
Sofort lief er durch das Lager in Richtung des Zeltes von dem Alchimisten. Dabei versuchte er den anderen vorerst aus dem Weg zu gehen. Sonst schnappen sie mir noch diesen Auftrag weg.
Am Zelt angekommen schauter Hiver vorsichtig hinein.
Der alte Mann saß auf dem Boden und spielte mit ein paar Kräutern in den Händen.

"Seid mir gegrüßt Tränkebrauer. Halef sagte mir, Ihr könntet hilfe brauchen. Wobei benötigt Ihr denn diese? Und wie würde die Bezahlung aussehen?"

Hiver hoffte, dass die Aufgabe ein leichtes werden würde, wenn jedoch vielleicht spezielle Kräuter zu suchen sind, dann würde er sich an Sam wenden, der sicherlich von den Mitreisenden am Meisten davon versteht.
Gespannt wartete er auf eine Regung des Alchimisten, der immernoch seine Kräuter anstarrte.
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Argh
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Beitrag von Argh »

Sam stellte sein kleines Zeltchen auf und machte sich daran ein Abendessen zu kochen. Bohnen! Es würde Bohnen geben. Wärend der Wanderung hatte er in einem kleinen Keramikkrug die Bohnen bereits vorquellen lassen und nun begann er ein Feuer zu machen.

Ganz vertieft in seine Arbeiten regestrierte er kaum was um ihn herum vorging, aber was gab es für einen Halbling wichtigeres als das Abendessen - war doch schon der Nachmittagsimbiß ausgefallen. Gut er hatte eine Hand voll Datteln neben dem Laufen verzehrt, aber das war eben nichts richtiges. Seine Befürchtungen, dass die Reise unangenehm werden würde wuchs.
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Rippington
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Beitrag von Rippington »

Je mehr die Karawane wuchs, desto unruhiger wurde Hothrun. Soviele Menschen auf einen Haufen war er als Waldläufer nicht gewohnt. Ständig stand jemand einem anderen im Weg, Flüche und Schimpfworte erfüllten die Luft. Nicht zuletzt die eigensinnigen Kamele trugen zur angespannten Atmosphäre bei.

Hothrun flüchtete in die Wüste: Er hielt freiwillig Aussenwache.
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Raziel the Curse
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Beitrag von Raziel the Curse »

Raziel war mit Hiver zu Halef gegangen. Es war sehr frustrierend ,dass halef nicht mehr sagen wollte. Aus irgendeinem Grund schien er diese Maiks nicht zu Mögen .

Raziel ging dann nicht mit zum Alchemisten sondern zur Spitze der Karawane . Es war nichts zu sehen als sand sand und noch mehr sand. Die Sonne war gerade dabei wie ein Rotglühender Ball die Obersten spitzen der Sanddünen im Westen zu berühren als sich
vor der Karawane eine Staubwolke bewegte . Wie ein Wüstensturm kam sie direkt auf die Karawane zu. Raziel hatte sie etwas später als die Übrigen Nomaden bemerkt und stellte fest das die Übrigen Nomaden schon bei Halef waren um ihm bericht zu erstatten Verdammte Sonne Fluchte Raziel innerlich . Er konnte trotz des Magischen Sonnenschirms nur wenig sehen. Tatsachlich verließ er sich bei der orientierung haubtsächlich auf seine Telepatischen fähigkeiten. Eine ziemlich ermüdente tätigkeit.

Dieser Sandsturm- ób das diese Maiks sind? Fragte sich Raziel . Gerade in diesem Moment kommt auch Halef zum Zug der Karawane um sich ein genaueres Bild zu verschaffen.
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Abyhsen
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Beitrag von Abyhsen »

@Raziel: Mit bewertendem Blick beobachtete Halef die Staubwolke und um ihm herum begann sich ein kleiner Trupp Reiter zu sammeln. Noch während die anderen Nomaden das Lager errichteten ritten Halef und seine Leibgarde der Staubwolke entgegen. Einer der zurückgebliebenen Wachen fing zu Raziel an "Entweder ihr reitet Halef hinterher, oder ihr geht zurück ins Lager" ehe er sich wieder auf seinen Wachposten begab.

@Hiver: Misstrauisch blickte der Alte Hiver an ehe er mit heiserer Stimme zu Hiver sprach "Na, ihr habt es aber eilig junger Dunkelelf. Setzt euch doch einmal zu mir.". Nachdem sich der Dunkelelf zu dem Alchimisten ans Feuer gesetzt hatte. Fuhr dieser fort: "Sie her, junger Dunkelelf, ich benötige diese Kraut." Er zeigt Hiver eine kleine Pflanze mit dunkelroten, breitovalen Blättern. "Sie ist in jeder Oase zu finden. Wo aber eine Oase in der Nähe ist kann ich dir nichtmehr sagen, da meine Augen schon ziemlich schlecht sind. Als Belohnung kann ich dir nur eine kleine Auswahl an Tränken anbieten." Mit erwartungsvollem Blick sah der Alchimist den Dunkelelfen an.

@Sam: Während Sam so dasass und sein Abendessen zubereitete, schlich sich ganz heimlich ein kleiner Junge an, ( Nicht aus Halefs stamm, da Sam ihn nicht kennt ) und blickte begierig auf die Bohnensuppe. Als Sam fast fertig war kam der Junge zögernd näher und frage Sam: "Ohhh, Hallo..... Darf ich mich zu dir setzen und ein paar Happen von der Bohnensuppe haben? "

@Hothrun: Als Hothrun in einer nahegelegenen Oase haltmachte und sich an der belebenden Frische der Bäume und Pflanzen labte, entdeckte er in der Ferne eine Staubwolke die auf das Lager zufegte. Ganz wenig und verschwommen konnte er mit seinen geschulten Augen ein paar Pferde und Reiter in der Staubwolke entdecken. Gerade als er sich auf den Rückweg machen wollte, ritt eine Gruppe vom Lager aus der Staubwolke entgegen.
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Beitrag von Hiver »

Nachdem Hiver sich das Kraut genau beschaut hatte, gab er es dem Alchimisten zurück.
Ein paar Tränke könnten immer hilfreich sein. Wer weiss was uns noch erwartet.

"Ich werde euch helfen alter Mann. Ich werde eure Augen auf der Suche nach diesem Kraut sein."

Nach einem kurzen Nicken des Alchimisten verabschiedete sich Hiver aus dessen Zelt.
Endlich ist der grelle Feuerball am Himmel verschwunden, lange hätte ich dieses Blenden nicht mehr ausgehalten.
Hiver schaute nun umher und suchte den Horizont nach einer Oase ab. Durch die Nachtsicht, die alle Dunkelelfen beherrschen, wurde er schnell fündig.
Dort, ich hoffe das ich das Kraut schnell finden kann, um die Belohnung einzustreichen.
Hiver machte sich auf den Weg und beachtete die Staubwolke am anderen Ende des Camps nicht.
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Beitrag von Argh »

" Oops, wo kommst Du denn her? Ich habe Dich ja garnicht bemerkt, war wohl zu vertieft ins Kochen. " Sam betrachtete den Jungen ausgiebig von oben bis unten, so ausgiebig daß der Junge schon nervös von einem Fuß auf den andren trippelte. Der Junge sah mager aus selbst für einen Jungen, der sich in einem Alter befand in dem man schnell wächst und naturgemäß etwas dürr ist. Die hellbklauen Augen wirkten wach und frisch und das zerstrubbelte haar wirkte als hätte es nie einen Kamm gesehen. Der Halbling freute sich war doch für ihn ein Essen ohne Gäste kein richtiges Essen und dieser Junge dürfte eine ergiebige Quelle für neue Geschichten sein.

" Einen Happen? Komm her Du Schlingel wenn gegessen wird, dann richtig! Warte ich hol nur noch einen zweiten Napf. Leider scheinen meine Kameraden heute nicht ans Essen zu denken. Naja, die grossen Leute mißachten oft die Kultur und die guten Sitten, aber wir wollen essen, plaudern und singen wie es sich gehört. Nicht war? " Sam hatte unterdessen einen hölzernen Napf hervorgekramt und füllte ihn mit dem aromatisch duftenden Eintopf. Dann rührte er im Kessel um auch noch ein schönes Stück Fleisch zu finden, schließlich gab er den Napf zusammen mit einem Kanten Brot dem Jungen. Dieser hatte sich in der Zwischenzeit niedergesetzt und kauerte sich vor das Kochfeuer des Halblings. Gierig griff der Junge zu.

" Ich bin Samweis Hornbläser, wie mein Name schon sagt war mein Urahn Wachmann. Hmm, hmm, ich wache auch aber eher über das Seelenheil und die Gesundheit meiner Kameraden. Du hast nicht zufällig eine Verletzung oder Schramme? Meine Kameraden treiben sich im Moment irgendwo rum, es sind eben Abenteurer - Wurzellose. Wie heißt denn Du? Und welches ist Dein Stamm? " Sam blickte den Jungen nachdenlich und intensiv an, aber er lächelte dabei breit.
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Beitrag von Rippington »

Hothrun stieg wieder ab. Offensichtlich hatte das Lager die Neuankömmlinge bemerkt und Maßnahmen getroffen. Sein Hinzueilen wäre überflüssig. Nützlicher war gewiß hier weiterhin die Umgebung zu beobachten, ob sich nicht etwas an das Lager anschlich.

Der Gedanke war kaum vollendet als er auch schon etwas schleichen sah. Nicht auf das Lager zu, nein, auf eben diese kleine Oase zu, in der Hothrun unter ein paar Palmen stand. Schnell zog der Waldelf Hinterlistiges Biest hinter die Stämme, inständig hoffend, das sie nicht losbrüllte. Und tatsächlich blieb die Kameldame ruhig und ließ sich sogar nieder.
Hothrun spähte auf den sich nähernden Schatten. Wer kam da und was führte er im Schilde? Vorsichtshalber lockerte er sein Schwert und ließ die Hand auf dem Griff ruhen.
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Raziel the Curse
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Beitrag von Raziel the Curse »

Wärenddessen stand Raziel vor einem Ersthaften Problem. Er konnte nicht reiten. Als er noch lebte hatte er vielleicht 3 oder 4 Reitstunden gehabt. Und das auf Pferden. Kamele hingegenwaren viel unberechenbarer und launischer. Zudem schwankten sie wie ein Schiff in Seenot. Aber dazubleiben und nichts zu tun war noch schlimmer .

Raziel sah zu einem Kamel und fasste einen entschluss. Er setzte sich darauf und umfasste mit seinen Klauen den Kopf des tieres .
Dann sendete er Psychische Signale um das Tier zu lenken. Bei Intelligenten Wesen war soetwas um ein vielfaches schwerer und sogar bei einem Kamel erforderte es unglaubliche energie.

Linker vorderfuß .Rechter Hinterfuß. Rechter Vorderfuß Linker Hinterfuß ...... Langsam setzte sich das Kamel in bewegung und lief etwas unbeholfen hinter den anderen Reitern her. Raziel musste jede bewegung so steuern als wär es seine Eigene.

Hoffentlich "wacht" das Biest nicht Plötzlich auf
dachte Raziel besorgt. Trotz allem kam er der Gruppe von Halef ,die inzwischen stehen geblieben war langsam Näher .
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