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Kartenspiel zu Might and Magic
Verfasst: Fr 10.03.2006 - 11:42
von Sordi-Wordi
Wenn schon so viele Ideen kommen, wie Brettspiele dann würde ich vorschlagen ein Kartenspiel von "Might and Magic" zu entwickeln.
1. Ein Kartenspiel wäre doch viel einfacher,....man bräuchte nur einen Norm für das Kartendesign und dann einen Haufen bearbeiteter Screenshots von Monstern und Gegenständen, und vielleicht von Landschaften.
2. Die Regeln für das Spiel könnte so ähnlich wie bei "Magic - the Gathering" funktionieren.
....ich denke es wäre eine Idee die nicht so schwierig und unfangreich wäre,....wenn z.B mehrer Leute mitmachen würden und einer 20 Karten oder so machen würde.....
Verfasst: Fr 10.03.2006 - 12:02
von Ebeyon
ich habe für mein Kartenspiel einige Jahre gebraucht, bis ich es einigermaßen fertig hatte
okay, beim zweiten mal gehts wahrscheinlich schneller...
jaja
Verfasst: Fr 10.03.2006 - 12:03
von Sordi-Wordi
...ja, aber wenn mahrere Leute mitmachen würden....und wenn es eine Norm für das Kartendesign gibt, braucht man ja nur mehr die Bilder und die Texte eintragen !
Verfasst: Fr 10.03.2006 - 12:08
von Ebeyon
Das ist richtig, wenn dieses Gerüst steht, kann sogar ein einzelner viele Karten innerhalb kürzester Zeit erstellen.
TradingCardGames gibt es nur schon wie Sand am Meer. Was wäre also das Besondere bzw der Unterschied?
Verfasst: Fr 10.03.2006 - 12:34
von Sordi-Wordi
...naja.....es ist immerhin von Might and Magic - Universum.
Man könnte ja eine Menge Ideen einbauen.
Man könnte irgendwie Quest´s einbauen.
Man könnte Waffenschmieden und Rüstungsschmied wo man etwas kaufen kann einbauen.
Man könnte mit Würfeln kämpfen...
einfach ein wenige "kreativ" sein

Verfasst: Fr 10.03.2006 - 12:42
von Ebeyon
Also ein Regelwerk für TCGs ist meist sehr komplex und es sollte von vorne bis hinten logisch und stimmig sein.
Das ist nicht besonders leicht.
Also bevor man da auch nur daran denkt, eine Karte zu entwickeln, sollte man ein wirklich festes Regelwerk haben.
Und das ist nicht leicht.
Einfacher wäre es, ein bestehendes TCG einfach nur mit neuen Bildern und neuen Werten zu versehen.
Das ist aber nicht sehr kreativ.
Versuch ruhig Dein Glück, schau Dir schon bestehende TCGs an, überlege Dir ein eigenes stimmiges Konzept, Du kannst von mir jederzeit Rat haben (Konzept und Umsetzung), nur aus dem praktischen Teil werde ich mich wohl raushalten.
Verfasst: Fr 10.03.2006 - 13:06
von Saeru
In Amerika kommen zur Zeit etwa 10 neue Sammelkartenspiele pro Monat auf den Markt. Und genauso schnell wie sie gekommen sind, verschwinden sie meistens auch wieder. Ein Erfolg wird sowas eigentlich nur noch dann, wenn es in Kombination mit einer starken Lizenz läuft.
Beispiel Yu-Gi-Oh: Dazu gibt es eine Fernsehserie, die sogar als Inhalt eigentlich nur das Kartenspiel selbst hat.
Magic bildet in sofern eine Ausnahme, als das dieses Spiel halt der älteste Vertreter der Gattung ist, und schon etabliert ist.
Andere Sachen floppen recht schnell, auch wenn sie inhaltlich (Regeln, Kartendesign, ...) noch so gut aufgebaut sind. Denn man braucht halt genügend Aufmerksamkeit (z.B. Berichterstattung) und auch eine Spielstruktur ("Organized Play"). Was bringt es, wenn man irgendwo zwar Karten kaufen kann, aber sich zum Spielen selbst um alles kümmern muss ?
Die Firma Upperdeck (die bringen auch Yu-Gi-Oh raus) plant für diesen August ein Sammelkartenspiel zu World of Warcraft. Das dürfte ein Test sein, ob der völlig übersättigte Markt noch was aufnehmen kann. Die Firma versucht da auch, speziell die Computerspieler anzusprechen. So sollen in den Kartenpäckchen ("Booster") spezielle Codes enthalten sein, mit denen man im Computerspiel neue Gegenstände freischalten kann.
Verfasst: Mo 13.03.2006 - 11:49
von Ebeyon
Hallo Sordi-Wordi,
immer noch Interesse?
Wenn ja, dann fang mal am besten mit folgender Überlegung an:
Wo soll das ganze gespielt werden ? (auf dem Tisch, schon klar

)
Ich meine:
Soll es Ortskarten (aus der MM-Welt) geben?
Was bewirken die? (was bewirken sie bei anderen Spielen?)
Sollen sie schon zu Spielbeginn auf dem Tisch liegen, gezogen werden, eventuell von einem Extra-Stapel?
Soll es eine bestimmte Ortskarten-Reihenfolge geben, damit sie einer MM-Vorgabe entsprechen? Wenn ja , wie willst Du das regeln?
Was soll auf diesen Ortskarten geschen?
Nur die Reisen der Helden/Party? Monster bekämpfen? Aufgaben lösen?
Da gibt es völlig unterschiedliche Möglichkeiten.
Ein paar Beispiele:
StarWars-TCG: es gibt Ortskarten zu den verschiedenen Planeten. Sie sind im normalen Kartenstapel untergemischt und können gelegt werden, sobald man sie auf die Hand zieht. Reihenfolge egal. Die Ortskarten haben "Macht-Symbole", diese geben an, wieviele Karten Du beim nächsten Zug zur Verfügung hast. Auf diesen Ortskarten kämpfen dann die Charakterkarten.
Magic-TCG: Ortskarten und Charakter/Monsterkarten sind getrennt von einander, die Anzahl der "richtigen" Ortskarten gibt lediglich an, welche Kampfkarten man spielen darf.
ShadowRun-TCG: keine Ortskarten, es gibt Auftragskarten. Diese kommen von einem gesonderten Kartenstapel. Die Spieler versuchen, sich gegenseitig den Weg zu diesen Aufträgen schwer zu machen.
Wäre vielleicht ein Ansatzpunkt, für Dein Fan-Projekt.
Elfwood-TCG (meine Eigenkreation): Ortskarten liefern Einkommen (Gold) und Rekrutierungsmöglichkeiten (welche Armeen hier überhaupt gespielt werden dürfen).
Hier wird gekämpft, gereist, Burgen gebaut, etc.
Die Karten liegen von Anfang an verdeckt in zufälliger Reihenfolge auf dem Tisch.
Du siehst also, alleine diese Überlegung beeinflußt schon das ganze Spielkonzept.
Darüber solltest Du Dir (gut) Gedanken machen, bevor Du anfängst irgendwelche konkreten Karten zu entwickeln.
Ich stehe bei fragen und Anregungen gerne weiterhin zur Verfügung.
Gruß
Ebeyon
Verfasst: Mo 27.03.2006 - 07:56
von Sten
Mal rein aus Neugierde gefragt: Kann man irgendwo mehr über dein TCG erfahren, Ebeyon? Oder gibt es sogar Bilder von Karten davon irgendwo?
Verfasst: Mo 27.03.2006 - 12:22
von Manni_B
Sten hat geschrieben:Mal rein aus Neugierde gefragt: Kann man irgendwo mehr über dein TCG erfahren, Ebeyon? Oder gibt es sogar Bilder von Karten davon irgendwo?
... Ebeyon hat z. Zt. keinen Inet-Anschluß und kann also nicht antworten. Wie lange das dauert kann er noch nicht sagen.
Verfasst: Mo 27.03.2006 - 12:51
von Sten
Danke. Hab ich im Brettspielthread mittlerweile auch gelesen. Aber ich hab ja Zeit. Hauptsache er vergisst uns hier im Forum nicht und kommt überhaupt wieder.

Verfasst: Mi 29.03.2006 - 16:10
von Lord_of_the_Vampires
Der Wille Ebeyons:
Das Spiel ist nicht im Internet präsent oder als download vorhanden.
Grund 1:
Es besteht in dem Sinne nicht aus fertigen ansehbaren Karten, sondern aus einem Etikettenprogramm nebst Datenbank. Erst beim Ausdruck am Drucker erscheinen dann die Karten.
Das Programm heißt "LUW" (Labels Unlimited for Windows). Das Programm war auf dem Arbeitsrechner eines Kollegen vorhanden und ich habe es für meine Zwecke genutzt. Ich habe keine Ahnung, woher er das Programm hat. Ich weiß nicht ob es ein freeware oder shareware oder Kaufprogramm oder sonstwas ist. Ich habe keine Ahnung, ob es da Lizenzprobleme oder sonstwas gibt. Mit sowas kenne ich mich nicht aus und bevor ich noch aus Versehen etwas illegales tue, werde ich dieses Programm ganz bestimmt nicht auf irgendeiner Internetseite anbieten oder sonstwas. Den Namen kennt Ihr ja nun, vielleicht findet Ihr ja was darüber im Internet, vielleicht darf man es sich sogar legal downloaden. Das Programm war da, ich habe es genutzt, meine Karten ausgedruckt, fertig.
Eigentlich ist das Programm dafür da, selbstklebende Adress-Etikett-Aufkleber zu erstellen. Man gibt die Größe des Etikettes an (in meinem Fall das Format einer TCG-Karte), erstellt eine Matrix, dort definiert man die Positionen der jeweilgen Angaben, also Name, Straße, Ort, Firma etc. (in meinem Falle Name der Karte, Angriffswert, Leben, Bewegung, Kosten...) Größe, Farbe und Schriftart kann man auch wählen. Außerdem kann man noch die Position für Bilder angeben (bei TCGs ja sehr wichtig) (in meinem Falle ein einheitliches Hintergrundbild und ein jeweiliges kartenspezifisches kleines Monster-Bildchen).
Die ganzen Angaben sind dann verbunden mit einer Datenbank, dort gibt man dann die jeweiligen Monsternamen, Angriffswerte, Bildernamen etc. ein.
Schwupps, fertig. So kann man innerhalb kürzester Zeit seine Datenbank mit hunderten von verschiedenen Karten füllen, braucht aber nur einmal eine Matrix zu erstellen. Benötigt insg. nicht besonders viel Platz auf der Festplatte (im Gegensatz zu hunderten mühsam einzeln gefertigten Karten im .jpg-Format).
Grund 2:
Die verwendeten Bilder habe ich alle aus dem Internet geklau(b)t.
Wenn ich mir für mich persönlich einen Satz Karten ausdrucke, ist mir das völlig wurscht.
Sollte ich das ganze im Internet (oder sonstwie) veröffentlichen (vielleicht sogar noch komerziell), dann gibt es da sicherlich urheberrechtliche Probleme.
Das möchte ich nicht.
Bei Interesse kann ich gerne (über Lord of the Vampire) einen Screenshot von der Matrix und einige Bilder liefern (eine Handvoll habe ich zu Präsentationszwecken nämlich doch umständlich per Hand als .jpg gefertigt).
Ich kann auch einen kurzen Abriß über das Regelsystem liefern, mit Bemerkung aus welchen mir bekannten Spielen ich diese Regeln zusammengebastelt habe.
Gruß
Ebeyon (der leider zur Zeit nicht selber posten kann)
@Sten Ich frage ihn für dich trozdem nach den Regeln, OK?
Verfasst: Mi 29.03.2006 - 16:48
von Sten
Ja, das wäre nett. Und wenne r tatsächlich auch noch Bilder dabei hat: Auch gerne. Ansonsten interessieren mich halt erstmal die Regeln.
Verfasst: Do 30.03.2006 - 13:53
von Lord_of_the_Vampires
Der Wille Ebeyons:
Ein kurzer Abriß der Regeln:
Jeder Spieler stellt sich selbst ein Deck aus 60 Karten zusammen. Auf dem Tisch liegen Ortskarten, zufällig aneinandergereiht und verdeckt. Nur die Anfangsorte der jeweiligen Spieler sind offen. Auf den Ortskarten sind Angaben über Einkommen (Gold) und Rekrutierungsmöglichkeiten.
Auf diese Ortskarten spielt man dann Karten von der Hand (welche man vorher von seinem Stapel gezogen hat). Also man spielt Helden und Armeen, Ausrüstungsgegenstände und Zauber, Ausbau-Karten (Burgen, Städte, Tempel)...
Diese ausgespielten Karten bezahlt man mit dem eingenommenen Gold.
Die Ortskarten geben als Text an, welche Armmen hier überhaupt nur gespielt werden dürfen (Rekrutierungsbedingungen).
Es ist also sinnvoll, sein Kartendeck dementsprechend zusammenzustellen, sonst hat man Ortskarten, wo nur Elfen rekrutiert werden dürfen, auf der Hand hat man aber nur Zwergen-Kämpfer, Ork-Waffen, Magier-Zauber und Menschen-Burgen. Dann passt nix zusammen.
Sinn ist es, Helden und Armeen ins Spiel zu bringen (diese auszurüsten) und dann damit zu den verdeckten Ortskarten zu ziehen und diese zu erobern und zu besetzen. Dadurch bekommt man logischerweise mehr Einkommen und mehr Rekrutierungsmöglichkeiten. Der Gegenspieler kann einem diese Eroberung erschweren, indem er verdeckte Monsterkarten als Hindernis spielt. Diese müssen erst beseitigt werden, bevor man einen Ort erobern kann.
Das ganz große Ziel ist es, bis zur gegnerischen Heimatortskarte vorzudringen und dort die gegnerischen Helden und Armeen zu plätten...
So, das war die Kurzversion der Regeln.
Wo habe ich die Ideen her?
Das Ortskarten-System ist aus dem StarWars-TCG (allerdings etwas abgewandelt, dort liegen sie nicht von Anfang an auf dem Tisch, sondern werden gezogen). Aber dort sind auch die Ortskarten der Ort der Kämpfe und des "Einkommens".
Das Kampfsystem der Armeen (Leben und Angriff) habe ich aus dem ShadowRun-TCG übernommen.
Die Monster-"Hindernisse" sind auch vom ShadowRun-TCG.
Bei Heroes-of-Might-and-Magic habe ich die Rekrutierungsbedingungen geklaut. Man kann also nur an bestimmten Orten, Burgen etc seine Armeen rekrutieren. Möchte man z.B. unbedingt Zwerge in seiner Armee haben, dann muß man erst per Ausbau-Karte eine Zwergenkneipe spielen, dann kann man dort auch Zwerge rekrutieren.
Die Bewegung ist auch wie bei HoMM, Armeen können nur zusammen mit Helden bewegt werden.
Die Bilder für die Karten habe ich zu hunderten im Internet zusammengesucht.
Falls noch weiterhin Interess besteht, kannst du dich bei mir melden und ich frage ihn nach Bilder, etc.
Verfasst: Do 30.03.2006 - 14:08
von Sten
Nein, reicht mir erstmal. Klingt jedenfalls sehr cool! Besonders wenn man HoMM-Fan ist wie ich.

Verfasst: Sa 01.07.2006 - 00:06
von Dragorad
Hallo,
Ich hab mir mal überlegt, das Acromagespiel aus MM 7 nachzubasteln. Die Grafiken hab ich alle auf'm PC; für den Turm/ die Mauer kann man Plättchen, Chips etc. nehmen.
Die Karten müsste man dann noch ausdrucken und optimal auf Zeichenkarton kleben und mit Klebefolie versiegeln.