Die Informationslebewesen aus Otherland

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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Zuerst muss ich anmerken, dass ich durch die Buchreihe "Otherland" von Tad Williams auf diese Frage kam. Wer wenigstens den vierten Band gelesen hat, wird meine Frage besser (oder überhaupt) verstehen.

Meine Frage ist, ob ihr es für möglich haltet, dass Informationslebewesen existieren?

Ich will kurz erklären, was Tad Williams damit in "Otherland" beschrieb: Einmal wurde das Gehirn eines Menschen als das Betriebsystem eines Netzwerkes benutzt. Mit Hilfe des Wissens und der Gedanken des Betriebsystems erlebten nun Wesen aus Code (=Informationswesen) (,die in einem virtuellem Netzwerk lebten,) eine Art - Evolution. Sie lebten also wie Menschen, nur dass sie reiner Code waren.

Haltet ihr so etwas für möglich?

(Auf den ersten Blick sieht das lächerlich aus, aber so sicher bin ich mir nach längerem Nachdenken doch nicht.)

Sildariel
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mightyEkk
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Beitrag von mightyEkk »

ich halte das NICHT für möglich, aber die idee ist witzig...

du mußt mal die ender trilogie lesen, da gibts auch so ein "informations-überwesen" namens jane (ab dem zweiten band).
dauert jetzt zu lange, zu beschreiben, was das für ein wesen ist, aber seit ich das gelesen habe wünsche ich mir, daß diese jane auch meine freundin wäre und nicht nur die von ender...

die bücher sind im übrigen sehr empfehlenswert, und ab dem zweiten wirds philosophisch, also was für dich :)) :D
gruß
mE

ceterum censeo ust natham esse delendam
DonCharon
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Beitrag von DonCharon »

So lächerlich finde ich das gar nicht... eher interessant. es ähnelt doch der Matrix-Problematik. Vielleicht sind *wir* ja eigentlich auch nur so 'ne Art Code in einem Supercomputer...
Don
Peregrin
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Beitrag von Peregrin »

Das halte ich durchaus für möglich, wenn es auch mit heutigen Mitteln wohl noch nicht zu erreichen ist.

Man bedenke das unser menschliches Denken letzten Endes auch nicht mehr ist als elektrochemische Reaktionen zwischen den Synapsen unseres Gehirns. Wenn man also in der Lage wäre alles Wissen und alle Erfahrungen eines Menschen in eine Art Supercomputer einzuspeisen und dieser Computer anhand dieser Daten reagiert, handelt der Computer genauso wie der Mensch. Ob dieser Computer dann auch so denkt und fühlt können wir Menschen nicht beurteilen, aber für uns wird er handeln wie ein denkender, fühlender Mensch.

Und aus dieser Situation würde dieser "computerisierte Mensch" bestimmt eine Art Evolution anstreben, da das eigentliche Ziel eines Menschen m.E. immer auf Weiterentwicklung abzielt.

Diese Theorie ist definitiv nicht lächerlich, weil ich weiß dass selbst große Denker wie Stephen Hawking über solche Möglichkeiten bereits philosophiert haben und das Williams sich bei Hawking's Theorien für die Otherland-Saga bedient hat.

Gruß Peregrin
liebe - das einzige prinzip

thomas d
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