Hi Jon, ich werde so bald den neuesten Band von Erikson nicht lesen können, hab noch zuviel rumliegen und muss nebenher auch noch bißchen was ackern.
Aber ein paar Buchtipps hab ich für Dich, es gibt da eine Serie die hypergenial und dennoch unbekannt ist; erinnert mich fast an Eriksson, den kennen scheinbar auch nicht allzu viele:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 62-7513653
Hawkwood's Reise -> die Königreiche Gottes.
5 Bände, vier sind mittlerweile auf dt. erhältlich. Habe sie extra auf englisch gelesen, weil es so spannend war. Der letzte Band beendet das ganze dann leider abrupt, Kearney hätte den Faden endlos weiterspinnen können, aber wollte sich anderen Dingen widmen, sehr schade, da ihm die guten Ideen für ein würdiges Finish etwas ausgingen.
Hawkwood's Reise
Die Ketzerkönige
Der eiserne Krieg
Das zweite Imperium
Der letzte Sturm
bieten eine Welt, die einige Anleihen bei der unsrigen macht:
Seefahrt (Entdeckung einer neuen Welt, allerdings ist dieses Amerika von boshaften Kreaturen, Vampiren, Werwölfen etc. besiedelt)
Kreuzzüge im "Age of Rifles", hier fliegt viel Pulverdampf zwischen den "Christen" und den muslimischen Merduks.
Dazu mit Corfe noch ein starker Charakter und eine tragische Liebesgeschichte und vieeel Magie...
Hier mal die Taglines von Amazon:
Ein Highlight der Fantasy! Der Konflikt zwischen Mauren und Christen, eine Überfahrt nach Amerika, in das gelobte Land, die Flucht der Magie aus dieser Welt: übertragen in eine Fantasy-Welt, stimmungsvoll und atmosphärisch dicht, wie man es von Paul Kearney gewohnt ist.
Die Königreiche Gottes liegen in Schutt und Asche. Derweil hat Richard Hawkwoods Flotte endlich das Land im Westen erreicht doch hier begegnen sie einer Magie, die weitaus stärker ist als alles bisher Bekannte...
Ein Buch über eine alternative Historie: den Konflikt zwischen Christentum und Islam. Krieg wütet in Normannia. Die Kirche hat ein weltliches Reich errichtet und will die Ketzerkönige auslöschen. Inmitten des Chaos kehrt Hawkwood mit der Nachricht von einem neuen Kontinent im Westen zurück.
Der Winter lastet kalt und dunkel auf der Welt. Im Hafen von Abrusio liegt ein Schiff vor Anker, das von einer langen Reise zurückgekehrt ist. Nur eine Hand voll Überlebende ist noch von der Expedition übrig, die ein Jahr zuvor die Segel setzte. Aber die Männer ahnen nicht, dass sie nicht allein sind: Etwas ist mit ihnen übers Meer gekommen, aus dem fernsten Westen ...
In den Legenden mancher heidnischen Stämme heißt es, eines Tages werde ein Wolf die ganze Welt verschlingen an einer anderen Stelle im Kosmos wieder ausspeien. In der Dunkelheit wird sich eine neue Menschenrasse erheben, wieder mit Feuerstein Feuer machen, und die lange, langsame Reise ins Licht antreten. In allen Legenden, selbst den primitivsten, schlummert immer ein Funken Wahrheit. Sechzehn Jahre sind seit dem Krieg vergangen, und nun treffen Schiffe aus dem Westen ein an Bord eine völlig neue Menschenrasse. Der unsterbliche Magier Aruan ist zurückgekehrt, und nun beansprucht er die Alte Welt für sich ...
Nuja, wenn Martin endlich mal mit "A Feast for Crows" fertig werden würde, das ist das einzige Buch auf das derzeit richtig warte.
Mit den Ketzern von Kearney kann man in der Zwischenzeit viel Spaß haben. Westeros in Klein quasi.
