Wer in der letzten Zeit öfters mal im Chat war, wird es vielleicht mal mitbekommen haben: Das Thema "Pinguine am Nordpol" lässt uns nicht mehr los. Gibt es sie, gibt es sie nicht?
Und gestern, ja gestern kam Herpes, der Nordpol-Pinguin ins Gespräch
(Danke Lumpi!
Herpes, der Nordpol-Pinguin
Epilog:
Es klingt eigentlich eher unwahrscheinlich. Eher schon wie ein Märchen, dem, wenn überhaupt, nur ein klitzekleiner Wahrheitsgehalt innewohnt. Aber, so unglaublich es auch erscheinen mag, diese Geschichte ist eine wahre Geschichte.
Es ist nun mal Tatsache, daß Eisbären nur am Nordpol leben. Und ebenso ist es ein unumstößlicher Fakt, dass man Pinguine nur am Südpol oder in seiner Nähe findet. Zum Beispiel auf den Falklandinseln, und die liegen ja wohl näher am Südpol als am Nordpol. Eisbären gibt es auf den Falklandinseln auch nicht. Denn die sind ja nun reichlich weit vom Nordpol entfernt. Also nehmen wir es mal als gemeinsamen, bewiesen Ausgangspunkt, Eisbären - Nordpol, Pinguine - Südpol.
Doch vor gar nicht allzu langer Zeit beschloss ein junger Königspingu das zu ändern.
Hier soll nun die ganze Wahrheit ans Licht kommen, die unglaubliche, erschreckende und abenteuerliche Geschichte, von Herpes, dem Nordpol-Pinguin.
Niemand weiß heute genau, wie Herpes an seinen dämlichen Namen gekommen war. Sein Vater war schon bei seiner Geburt gestorben. Ja, richtig gehört, der Vater, als er, statt Mama-Pingus Hand zu halten, mit seinen Kumpanen in der Iglu-Bar zuviele Snowballs und Ice-Breaker gekippt hatte. Herpes Mutter meinte später, der Name sollte eine bleibende Erinnerung an seinen Vater und eine Mahnung darstellen...
Schon früh litt der Halbwaise Herpes sehr am Pingu-Dasein. Es ist schon ein schweres Schicksal, Flügel zu haben, ohne fliegen zu können und nebenbei noch auszusehen, wie eine Nonne. Das Letzte aber, so Herpes später in den Interviews, wären die lächerlichen, gelben Fransen auf dem Kopf, die man bei jedem Blick in die Eisscholle sehen müsste.
So beschloss Herpes in jungen Jahren etwas Außergewöhnliches zu vollbringen, endlich aus dem trägen, langweiligen Pinguin-Trott auszubrechen und nachdem er aufmerksam den Geschichten aus alten Tagen über den Nordpol und die dort lebenden Eisbären gelauscht hatte, beschloss er eilig, der erste Pinguin zu sein, der einen dieser legendären Eisbären jagt und zur Strecke bringt...
Doch wie zum Nordpol gelangen? Lange, ereignislose Jahre dachte Herpes darüber nach, während er nach und nach eine Schar gleichaltriger Pinguine für seine Idee begeistern und als Reisebegleiter gewinnen konnte.
Und dann - eines Tags kam ihm die Idee: Die Amerikaner! Nur die könnten sich für eine so schwachsinnige Idee begeistern, also müsste man doch nur auf sie warten.
So setzte sich Herpes, der (Noch-)Südpol-Pingu mit 3 seiner treuesten Gefährten auf eine Eisscholle, um auf die
Amerikaner zu warten. Und exakt 4 Minuten später waren sie auch schon da....
Aus dem Tagebuch von Herpes, dem Nordpol-Pingu:
Tag 1: Haben uns heute wie vereinbart auf der Eisscholle versammelt. Tripp, Syphie und Gono kommen auch mit, es sind doch wirklich treue Seelen. Obwohl ich mir bei Tripp nicht sicher war. Es stinkt in seinem Umkreis immer erbärmlich nach faulem Fisch. Syphi dagegen ist mit Abstand die steilste Pinguin-Braut aller Zeiten. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht bei ihr landen könnte. Wenn ich nur mal fliegen könnte...
Hatten erst zwei Minuten gewartet, als ein Aufklärungsflugzeug über uns hinweg flog.
Verdammt!
Natürlich sind wir wieder alle umgekippt. Oh Gott, wie ich dieses armseelige Pinguindasein hasse. Habe beschlossen, nie mehr umzukippen, wenn etwas über mich hinweg fliegt. Wenn es nur nicht so faszinierend wäre, Dinge zu sehen, die Flügel haben und auch wirklich fliegen können.
Tripp natürlich nicht mehr von allein auf die Beine gekommen...
Weitere 2 Minuten später tauchte ein U-Boot neben unserer Scholle auf. Ich wusste, dass es ein guter Plan war, aber, dass es so schnell geht? Wurden in große Tiefkühltruhen gepackt. Das dürfte jetzt wohl der Point-Of-No-Return sein. Es stinkt hier erbärmlich, aber Tripp beteuert, es diesmal nicht gewesen zu sein.
Dunkelheit umgibt uns. Wollte die Gelegenheit nutzen mich an Syphie heranzumachen, aber habe statt dessen Gono an den Hintern gefasst. Oh Gott, er dürfte das mögen. Ich wusste doch nicht....
Erlegte Eisbären: 0
Tag 2: Unglaublich! Wer hätte das gedacht, es gibt noch andere Farben, als Schwarz, Weiß und Blau... Wurden aus
unserer Box gelassen und an ein buntes Land geschafft. Ein Flugzeug hat uns hier abgeholt, um uns
weiterzutransporitieren. Wieder umgekippt. Menschen lachen darüber. Werde es ihnen zeigen.
Denke, wir fliegen jetzt Richtung Nordpol. Der verdammte Gono lässt seit meinem Fehltritt in der Gefrierbox
nicht mehr von mir ab. Werde ihn töten müssen, wenn er so weiter macht. Syphi von mir immer noch nicht beeindruckt.
Erlegte Eisbären: 0
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So, mal kurzer Timeout in einer der Geschichten, die die Welt nicht
braucht. Bevor ich mir weiter die Finger wund tippe, wollt ich mal
fragen, ob Herpes überhaupt weiterforschen soll....
LG, MBH






mehr, mehr, mehr !!!! 





