Kommunikation und Benimmregeln

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Cr@sh
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Kommunikation und Benimmregeln

Beitrag von Cr@sh »

Hi Leute,

In einigen Beiträgen ging zuletzt heiß her. Von daher möchte ich einen Thread über Kommunikation als Problem an sich eröffnen. Vor kurzem hatte ich einen kleinen Dialog mit einem anderen Mitglied außerhalb des Forums, wo wir zu folgenden Schluß kamen:

Ich sagte:
(...) Vielleicht sollte man unter Allgemeines einen Thread über
Kommunikation starten. Mangelnde Kommunikationsfähigkeit und
Mißverständnisse halte ich für ein Grundübel in vielen
zwischenmenschlichen Beziehungen. Seien sie beruflicher oder
privater Natur. (...)

Als scherzhafte Antwort kam:
(...)Super Vorschlag. Eine Zeit lang war ich gar der Auffassung, daß
es regelrecht unmöglich ist, sich gegenseitig zu verständigen. Also
das fände ich echt spannend. (...)

Ich denke da ist was wahres dran, und ich sehe auch nichts verwerfliches darin, wenn über Kommunikation als Problem an sich gesprochen wird. Dazu gehört auch das Thema Netikette, Benimmregeln und was einem sonst noch so einfällt.
Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Oje, das fängt ja schon ganz toll an. ;( Im Prinzip ist es ein Thema wie 'Gott und die Welt', 'McDonalds', 'Was ist das beste Waffe in MM7' usw. nur mit dem Unterschied, dass es eben um Kommunikation geht.

Wenn man bedenkt, dass sich Leute von 13-? hier im Forum herumtummeln und das einzigste was sie verbindet ist eine Vorliebe für Computer-Rollenspiele, geht es hier sogar recht friedlich zu.

In anderen Fällen, außerhalb dieses Forums, ist das nicht immer so. Man könnte z.B. einen Generationskonflikt besprechen, Eltern verstehen ihre Kinder nicht oder umgekehrt. Eine mangelde Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit könnte sich z.B. auch in der Androhung von Gewalt äußern, wenn nicht sogar noch schlimmer. Andererseits heißt es noch lange nicht, dass jemand immer Recht hat, nur weil er besser argumentieren kann.

Vielleicht äußert sich auch der eine oder andere wie sinnlos er überhaupt normierte Umgangsformen findet, wo man krampfhaft versucht Rücksicht aufeinander zu nehmen, anstatt seine Meinung offen auszusprechen.

So nur als ein paar Anregungen... :winken:
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GoldenAngel
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Beitrag von GoldenAngel »

Ach so. Na denn will ich ma einen Anfang fersuchen. Ich bin der Meinug das ehrlchkeit das wichtigste ist. Was bringt es wenn man freundlichkeit heuchelt und den anderennicht ausstehn kann? Nur wenn man jemanden sagt das man ihn nicht mag oder seine ansichten nicht fersteht und blöd findet sollte man das doch in normalem Ton sagen, und nicht beleidigend werden.
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Castore
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Beitrag von Castore »

Ich hasse es, wenn Leute ständig lästern. Es gibt für mich in Sachen Kommunikation nichts schlimmeres, wenn man schlecht über Leute spricht, die nicht anwesend sind. Ich denke mir dann immer, ob man auch über mich schlecht spricht, wenn ich nicht da bin, und diese Vorstellung behagt mir überhaupt nicht. Wenn ich etwas an jemandem auszusetzen habe, so gehe ich zu ihm hin und sage es ihm ins Gesicht. Ich denke, dass ist eine fairere (komisches Wort ;) ) Lösung, als die Person hinterm Rücken schlecht zu machen.
Bye
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GoldenAngel
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Beitrag von GoldenAngel »

Ja Lästern ist eine schweinerei. In der Schule wird immer viel geläster. "Oh, Kuck mal wie die aussiht." und "Ha, hast du gesehn der hat schon wider anschiss gekrigt." ICh halte mich dabei immer raus. Oder versuche es zumindest.
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Maria
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Beitrag von Maria »

Hallöchen,

ich finde es schon sehr wichtig seine Meinung zu sagen egal ob positiv oder negativ.
Weil es bringt überhaupt nichts wenn man den Mund hält und am Ende alles in sich rein frißt, weil das macht einen noch fertiger und beschäftigt einen noch ziemlich lange, so ging es mir mal, bis es mir gereicht hat und ich Dampf abgelassen habe!
Natürlich musste ich mir auch mal auf die "Zunge beissen"als ehemalige Verkäuferin ist das meist nicht passend seine persönliche Meinung zu sagen, den Kunden gegen über, obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, das es vielen doch auf die ehrliche Meinung ankommt.

Was mich meist stöhrt ist, wenn mich jemand nicht ausreden lässt, ob es nun irgendwelche Leute am Telefon sind(meist beruflich)oder beim einkaufen usw. das nervt mich dann schon und da kann ich auch nicht anders und sage es dann.

Aber lästern tue ich eigentlich gerne (sorry) und ich glaube kaum das es jemand gibt der noch nie gelästert hat!
MfG Maria


Wer denkt er ist perfekt, verhindert dass er besser wird!
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BIG-BARON
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Beitrag von BIG-BARON »

es ist ja vielleicht paranoiar, aber auch beim chat, diese funktion des flüsterns, ich glaube dass diese funktion verstärkt zum lästern genutzt wird! nicht das es mich stört, aber...naja mich würde es schon ärgern wenn da sowas passiert!
_-"Ein Geist von meinem Kaliber kann seine Nahrung nicht allein von Kühen beziehen"-_
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Diablo
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Beitrag von Diablo »

Ich hätte da mal eine Frage zur Meinug sagen. Wenn man jetzt eine Person sehr gern hat und weiß das man ihr mit der Meinung sehr weh tut und vielleicht auch verlieren kann aber man das auf alle fälle nicht will würde es dann einer schaffen der Person mal die Meinung zu geigen??? Also ich schaffe es nicht klar ist es sehr belastend aber ich würde sagen wenn eim die Person sehr viel Bedeutet und die dann Abhaut dann ist das wesentlich belastender.

Beim Lästern bin ich der gleichen Meinung zumindestens fast der gleichen Meinung wie Maria jeder hat schonmal gelästert und wenn man ehrlich zusich selbst ist dann weiß man das auch aber im entefekt ist es nicht Inordnung über andere herzuziehen weil wie würde man sich fühlen wenn man raus kriegt das auch über einem gelästert wird ich schätz dem würde es dann genauso gehen wie dem über den man immer Lästert. Und wenn man unbedingt Lästern will dann sollte man es für sich behalten und keinem anderen sagen.

Und zum Chat Flüstern die Funktion ist ja mal ganz nützlich aber manch einer sagt dann garnichts mehr und das ist dann weniger positiv. Und da bin ich auch BB Meinung das, dass nicht fairere wäre wenn man beim Flüstern Lästert aber am Ende kann man das doch leider auch nicht ändern.
Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Diablo hat geschrieben
Ich hätte da mal eine Frage zur Meinug sagen. Wenn man jetzt eine Person sehr gern hat und weiß das man ihr mit der Meinung sehr weh tut und vielleicht auch verlieren kann aber man das auf alle fälle nicht will würde es dann einer schaffen der Person mal die Meinung zu geigen??? Also ich schaffe es nicht klar ist es sehr belastend aber ich würde sagen wenn eim die Person sehr viel Bedeutet und die dann Abhaut dann ist das wesentlich belastender.
@ Diablo

Das ist wahrhaft eine sehr schwierige Situation. Man könnte versuchen sich in die Lage des anderen zu versetzten. Vielleicht hilft es, den anderen besser zu verstehen und auf seine Sorgen/Probleme besser einzugehen. Einfach nur 'Die Meinung geigen' halte ich jedenfalls für problematisch. Man läuft Gefahr dem Gegenüber nur aus der eigenen Sicht Vorwürfe zu machen. Dennoch scheint eine Aussprache für unausweichlich, vor allem dann, wenn die andere Person einem sehr nahe steht. Vielleicht sind tatsächlich nur Missverständnisse dran Schuld und eine Aussprache wirkt wahre Wunder.

Vielleicht ist das Ergebnis der Aussprache aber auch die Einsicht, besser loszulassen und zukünftig getrennte Wege zu gehen. Aber die Entscheidung, wie lange man an etwas 'glaubt' und meint, es lohne sich dafür weiterzukämpfen, muss jeder für sich alleine treffen...

PS: Ich hoffe, der Beitragt klingt jetzt nicht wie einer vom Dr. Sommer-Team :unschuldig:
Zuletzt geändert von Cr@sh am Fr 11.10.2002 - 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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elleshar25
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Beitrag von elleshar25 »

Zum Thema Ehrlichkeit:

Diplomatie ist eine hohe Kunst. Ab und an ist eben notwendig zu lügen. ( Warum soll ich mir wegen einer Person, an der mir nix liegt, durch Ehrlichkeit Ärger einhandeln ? )
Doch generell fährt man besser, wenn man offen und ehrlich ist, auch wenn das Konflikte und Streit mit sich bringt. Sobald man erkannt hat, daß man nur dadurch, zur wichtigsten Person - nämlich sich selbst - ehrlich sein kann, scheut man die Offenheit anderen gegenüber auch nicht mehr.
Das Anecken und sich mit anderen streiten, ist meist unschön, aber das kleinere Übel, wenn man nur dadurch morgens noch in den Spiegel schauen kann.
Außerdem kann nach meiner Meinung nur diese Ehrlichkeit dazu führen, einen Konflikt, der sonst hintergründig eine zwischenmenschliche Beziehung belastet, zu lösen, mit dem Risiko, daß die Beziehung zerbricht (Fall A), oder die Beziehung vom Konflikt beeinigt weiterläuft (Fall B). Doch egal ob A oder B eintritt, den Konflikt ist man los.
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Silverstar
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Beitrag von Silverstar »

Gut geschrieben Elleshar25...kann mich Deiner Meinung nur anschliesen...als einzige Ergänzung würde ich noch daranhängen..das man guten Freunden auch wirklich alles sagen kann und muss, ohne dass diese Freundschaft danach in brüche geht...also ich erwarte das auch umgekehrt.

Viele grüsse Silverstar
Jede Minute,die man mit Aerger verbringt,verpasst man 60 glückliche Sekunden!
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Cassie
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Beitrag von Cassie »

elleshar25 hat geschrieben:<snip>
Das Anecken und sich mit anderen streiten, ist meist unschön, aber das kleinere Übel, wenn man nur dadurch morgens noch in den Spiegel schauen kann.
Außerdem kann nach meiner Meinung nur diese Ehrlichkeit dazu führen, einen Konflikt, der sonst hintergründig eine zwischenmenschliche Beziehung belastet, zu lösen, mit dem Risiko, daß die Beziehung zerbricht (Fall A), oder die Beziehung vom Konflikt beeinigt weiterläuft (Fall B). Doch egal ob A oder B eintritt, den Konflikt ist man los.
Das ist für mich auch immer das wichtigste Anliegen, dass ich mich möglichst immer so verhalte, dass ich mir am anderen Tag noch im Spiegel in die Augen schauen kann. Es geht ja vor allem ums Bemühen, denn vielleicht empfinden andere das Verhalten nicht immer genau so, aber das kann man - wenn das Vertrauensverhältnis nicht ganz zerstört ist - in aller Regel noch klären.

Und es ist recht wichtig, dass man schmutzige Wäsche (wie der oben angesprochene Konflikt als Beispiel) vielleicht nicht unbedingt in aller Öffentlichkeit wäscht, aber dieses interne Reinemachen ist eine wichtige Angelegenheit, um eine Beziehung wieder zum Funktionieren zu bringen. Und wenn es leider nicht mehr klappt, sind wenigstens die Reibereien trotzdem weg.

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elleshar25
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Beitrag von elleshar25 »

Silverstar hat geschrieben:Gut geschrieben Elleshar25...kann mich Deiner Meinung nur anschliesen...als einzige Ergänzung würde ich noch daranhängen..das man guten Freunden auch wirklich alles sagen kann und muss, ohne dass diese Freundschaft danach in brüche geht...also ich erwarte das auch umgekehrt.
Freunde kommen und gehen wie Gäste in einem Hotel. Ich möchte ja keine homo-homini-lupus-mentalität verbreiten, und es gibt auch in meinem Leben, Menschen, die mir beistehen und umgekehrt, doch letzlich muß man erkennen, daß es immer nur einen Menschen gibt, auf den man sich hundertprozentig verlassen muß, und das ist man selbst.
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Beitrag von salonga »

Castore hat geschrieben: Ich hasse es, wenn Leute ständig lästern. Es gibt für mich in Sachen Kommunikation nichts schlimmeres, wenn man schlecht über Leute spricht, die nicht anwesend sind.
Hallo Castore!

Da muss ich Dir Recht geben. Ich hasse Lästerung auch.

Wobei nicht jede Kritik an Leuten, die nicht anwesend sind, als Lästerung zu betrachten sind: Wenn zum Beispiel jemand sagt, daß der Krieg von George Bush gegen den Irak lediglich dazu dienen soll, die USA vom Saudi Arabischen Öl unabhängig zu machen, dann betrachte ich dies nicht als Lästerung gegen George Bush.

Wenn allerdings Nachbarin A mit Nachbarin B darüber lästert, daß Nachbarin C schon wieder nicht in der Kirche war und außerdem noch eine schreckliche Frisur hat, dann betrachte ich dies schon als Lästerung.

Salonga
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vyper
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Beitrag von vyper »

Mich stören vor allem zwei Dinge bei Diskussionen:
1. Unerlichkeit
2. (gilt vor allem fürs Internet) nicht zu dem zu stehen, was man sagt. So stört mich vor allem der Wechsel von Namen. Dies bezieht sich nicht auf eine reine Umbenennung von einem zum anderen Namen - das finde ich ok, selbst wenn es die Übersichtlichkeit nicht gerade erhöht.
Leider gibt es auch hier im Forum Mitglieder, die inzwischen mit ihrem 3. oder 4. Account auftauchen (jeweils komplett bei Null anfangen). Hier frage ich mich wirklich, was das soll.

Tot ziens
Vyper
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Castore
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Beitrag von Castore »

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich noch nie gelästert habe. Das hat jeder schon mehr oder minder, aber meine Kritik wendet sich an Leute, die ununterbrochen über andere schlecht reden, als ob sie nichts besseres zu tun hätten. das regt mich auf.
Bye
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

Das Problem ist doch manchmal auch, dass man nicht die selbe Kragenweite hat, obwohl man sich bemüht es so friedlich und ruhig wie möglich ablaufen zu lassen. Wenn man bedenkt aus welch trivialen Gründen man sich gegenseitig die Augen ausgestochen hat greift man sich schlichtweg an den Kopf. Den Grund dafür erkennt man aber seogar Jahre später noch nicht. Ich will damit sagen, dass es eben Leute gibt, mit denen man einfach nicht auskommen kann, ob man nun will oder nicht.........man kann eben nicht "everybody's darling" sein.

Zum "Flüstern": Manchmal ist es wirklich seltsam leise im Chat :D und dann kommen Beiträge, die ein wenig zusammenhangslos erscheinen..........verunsichert vor allem neue User des Chatrooms :( ....wie mich :P
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Ein_Yak
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Beitrag von Ein_Yak »

Hey Mädels!

Möchte hier 'mal eine grundsätzliche Frage aufwerfen: Könnt Ihr Euch vorstellen, von einem anderen Menschen tatsächlich verstanden zu werden? Und könnt Ihr dies auch noch erkären/beschreiben?
PS: Entspannt bleiben!

Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
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Beitrag von elleshar25 »

Ein_Yak hat geschrieben: Könnt Ihr Euch vorstellen, von einem anderen Menschen tatsächlich verstanden zu werden? Und könnt Ihr dies auch noch erkären/beschreiben?
Versteh Dich nicht. ;)

Aber im Ernst: Das Problem gibt es immer wieder. Je komplizierter eine Sache ist, um so größer ist die Gefahr mißverstanden zu werden. Mir geht es manchmal so, daß ich genau weiß, was ich meine, aber es mir unwahrscheinlich schwerfällt, das zu transportieren. Sei es, daß ich mich nicht richtig ausdrücke, oder mein Gegenüber eifach nur auf dem Schlauch sitzt, oder einfach nicht verstehen will. Manchmal ist halt der Sender kaputt, manchmal halt der Empfänger und manchmal auch beides.

Aber daran muß und kann man arbeiten, indem man als Sender sich genau überlegt, wann und wie man etwas sagt, und als Empfänger, indem man sich größte Mühe gibt, den anderen auch verstehen zu wollen. Schwierig mag es sein, aber machbar, wenn man sich anstrengt.
Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Wahrheit und Lüge:

Einige vetreten die Meinung, dass man gerade seinen besten Freunden gegenüber bedingungslos ehrlich sein muss. Aber in manchen Situationen ist es vielleicht besser, auch den engsten Freunden, Arbeitskollegen oder der Familie eine kleine Notlüge unterzujubeln, als allen mit der blanken Wahrheit ständig vor den Kopf zu stoßen. Zumal man mit seiner Meinung auch auf dem Holzweg sein könnte. I)

Parodistisch wurde dieser Konflikt zwischen Lüge, Notlüge und Wahrheit im Film der 'Dummschwätzer' auf den Höhepunkt getrieben. Wo der Hauptdarsteller Jim Carrey erst das eine und dann das andere extrem durchlebte. Ich lach' mich immernoch halbtot, wenn ich an einzelne Szenen denke. :P

orginal von Ein_Yak
Möchte hier 'mal eine grundsätzliche Frage aufwerfen: Könnt Ihr Euch vorstellen, von einem anderen Menschen tatsächlich verstanden zu werden? Und könnt Ihr dies auch noch erkären/beschreiben?
Nun, das jemand mich 100% versteht, halte ich für ausgeschlossen. Ein größeres Verständnis, bzw. ein tieferes Vertrauen oder gar Freundschaft könne sich ME auch nur im Laufe der Zeit bei ähnlichen Ansichten über verschieden wichtige Themen entwickeln. Ein guter Freund kann einem in kritischen Situationen besser helfen, als wenn man völlig auf sich allein gestellt ist. Er kann bestimmte Probleme aus einem anderen, objektivieren, Blickwinkel beurteilen, ohne das man die z.T. berechtigte Kritik gleich persönlich nimmt.

Im Zusammenleben mit weniger vertrauten Menschen, mit denen man sich arrangieren muss, würde ich ellehar25 in seinem Post von 19.50 zustimmen. Wobei die Frage nach dem 'Wie' interessant ist. Nämlich wie der Konflikt trotzdem gelöst werden kann, obwohl Sender oder Empfänger nicht so richtig wollen oder können.

Mich ärgerts zum Beispiel außerordentlich, wenn falsch und zusammenhangslos zitiert wird. Damit meine ich beispielsweise, wenn jemand anders eine Aussage von mir aufgreift, aber nicht auf meine Schlußfolgerung eingeht. Stattdessen präsentiert er mir sein Patentrezept, ohne sich mit meinen Gedanken auseinandergesetzt zu haben. So kann man mich i.d.R. nicht überzeugen.
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