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Lump
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Beitrag von Lump »

Weil er böse ist !

Seine Seele ist so schwarz wie der finsterste Himmel ohne Sterne.
Er ist das personifizierte Böse :D - sozusagen!
Lieber Gruss
:bounce:

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Silverstar
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Beitrag von Silverstar »

Ja Willard...muss sofort Lump unterstützen...MBH ist wirklich...Äh..Lump...Er ist doch jetzt in Australien oder?? ...also..Willard...Ich erklärs nochmal....M=Mit....B=bösen....H=Habsichten...=MBH....o.k. :D :D

Ähem..Lump...wann kommt er wieder zurück??? :unschuldig:

Gruss und weg......Silverstar :winken:
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Abyhsen
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Weg

Beitrag von Abyhsen »

Ey, wusste gar nicht, das das (hmm langsam wird zur Gewohnheit :D ) MBH nicht da ist. Wo hat es :D sich denn versteckt ? :unschuldig:
Torak, der immer mal wieder einen Blick hereinwirft!
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Wolferl
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Beitrag von Wolferl »

Eigentlich wollte ich ja nur mal anfragen, bo es wieder mal was neues von MBH gibt.
Ich wollte hier KEINE :)) Verunglimpfung, Verkackeierung oder sonstige Messer im Rücken von MBH heraufbeschwören.
Das sind ja fast Castorische Ausmaße (im Lästern meine ich)

P.S. ich habe MBH noch nicht live und in Farbe gesehen. Da verhält es sich wie mit Gott, den habe ich auch noch nicht gesehen
Time to play the game!
It's all about the game, and how u play it
It's all about control, and if u can take it
It's all about your debt, and if u can pay it
It's all about pain, and who's gonna make it

Viele Grüße
W :motzen: lferl
darkjoe
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Beitrag von darkjoe »

Na gut...auf besonderen Wunsch von Cauri werd ich zu den Parapsychologischen Phänomen des MBH und dessen Bezug zu Gott Stellung nehmen. Die Verbindung der beiden eigentlich recht unterschiedlichen Tendenzen der parapsychologischen Phasenverschiebungen ist in der Person des allseits gefürchteten Osterhasen zu finden, der in seiner Person beide Phänomene auf subtile Art und Weise verbindet. Die alleinige Vormachtstellung und fragliche Existenz Gottes, sowie das ehrbare und anständige Wesen eines MBHs. Besonders wer MBH schon live erlebt hat wird sicher bemerkt haben das die Haptik mit der des Osterhasen gut vergleichbar ist.
@cauri: Und jetzt behaupte noch einmal ich würde meine Freizeit nicht nutzen und sei verrückt...ich denke nun habe ich erfolgreich das Gegenteil bewiesen! :)
@shadow: Guter Mann! *g*

Gruß dj

p.s. Korrektur von meinem vorhergehenden Post: Cauri sieht natürlich nicht wie 56 aus...54 wars. :unschuldig:
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Jean-Paul
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Beitrag von Jean-Paul »

Hmmm was müßen hier meine Entzündeten Augen sehen.
Ein Thread mit MBH`s Ergüssen.

Schön das Lupm dies zusammengetragen hat.

Aber wieso in aller Herrgotts Willen, müßt Ihr Euch dann um das MBH dann streiten.

Der/Die eine, gibt damit an MBH Persönlich zu kennen *Schleimer*

Andere um Ihn zu Verunglimpfen.

MBH Ist ein Geschöpf wie wir alle, also müßen wir Ihn nicht behandeln wie etwas "besonderes".

Das machen wir mit Hawk und Darkjoe ja auch nicht! :D

PS: Ich kenne Ihn auch, wie viele andere, und er hat mir auch etwas besonderes Geschenkt.....aber damit gebe ich nicht an ;)

PPS: Warum steht hier nicht Pinguins Geschichte?
So Long
Jean-Paul
:smokin:


Bedenke:
Unter den hirnrissigen ist der behämmerte der König!
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Ludwig
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Beitrag von Ludwig »

vermutlich hat er den Thread vorausgeahnt und ist so weit weg wie möglich gereist.
Nach Aussagen Herpes wollte er Tripp mangels Eiskeulen mit dem nächst grösseren Stein erschlagen, aber er hat nicht damit gerechnet, das der so schwer sein würde
http://www.andybell.ch/index_content.ph ... e=5&lang=2

Hier der Originalkomentar von mbh vom 02.11.02:
Ich muss für 5 Wochen nach Australien runter. Herpes und seine Familie kommen da natürlich mit, endlich wieder der Südpol in Sichtweite... und da gibt's bestimmt auch jede Menge zu erleben.

Gleich danach - im Dezember - geht's weiter.
Großes Pinguin-Ehrenwort! ;)


also Geduld, Herpes lebt und gedeit;)

Gruss Ludwig
Dr Wunderfitz macht Jungfern rar.
(Schwäbisches Sprichwort)
(=Neugierde)
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Lump
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Beitrag von Lump »

Das MBH (MeinBerühmtesHerpes) lebt und gedeit, daran zweifelt wohl keiner .... Unkraut und so ..... :D
Lieber Gruss
:bounce:

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Silverstar
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Beitrag von Silverstar »

Oder aber..Lump und Luzi...die "Aeburitschines"...Die Ureinwohner..binden Ihn wegen seinen Z.Teil bissigen Kommentaren auf den Rücken eines Kängurus und jagen Ihn durch die Wüste..... :D :D :D

Da kann er aber was erzählen,wenn er zurückkommt....wie heisst es doch so schön..."Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was berichten...."

Und die neue Geschichte heisst dann..."Herpes das wilde Kängi..und wie ich es unter Kontrolle brachte" :D

Gruss Silverstar :winken:
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Lump
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Beitrag von Lump »

MBH - weil er existiert und ein Mörder-Fieslings-Pinguin ist.

Aber vor allem .... weil er nicht da ist und uns somit nix tun kann, wenn wir über ihn herziehen :D und vor allem natürlich: Sich nicht wehren kann :D
Lieber Gruss
:bounce:

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darkjoe
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Beitrag von darkjoe »

Lump hat geschrieben:MBH - weil er existiert und ein Mörder-Fieslings-Pinguin ist.

Aber vor allem .... weil er nicht da ist und uns somit nix tun kann, wenn wir über ihn herziehen :D und vor allem natürlich: Sich nicht wehren kann :D
Unglaublich. Lump!!! 8o Dieses feige und hinterhältige Vorgehen ist ja mal wieder typisch. Zum Glück sind noch ein paar freundliche, nette und hilfsbereite Menschen in diesem Forum die sowas nicht zulassen können! ;) MBH ist kein Mörder-Fieslings-Pinguin...im Gegenteil, sogar ein Pinguinfreund (siehe Herpes)! Na gut, das mit seiner Existenz zu widerlegen wird schwerer,aber auch das werde ich versuchen. I) Wenn MBH wirklich existieren würde, wäre er ja quasi ein halber Osterhase (siehe vorhergehende parapsychologische Erklärung)...als halber Osterhase hat er aber auch besondere Pflichten zu einer bestimmten Zeit des Jahres (z.B. während Ostern. I) ). Nun steht also fest das MBH zu Ostern eigentlich beschäftigt sein müsste...aber es gibt Zeugenaussagen das dies nicht der Fall ist und er dann manchmal Zeit hat...und daraus folgt logischterweise das MBH nicht existiert! :hammer:
Da siehst du lump wie leicht deine Argumente zu widerlegen sind! *g* Und so ein hinterhältiges Vorgehen gegen Abwesende kann ich natürlich nicht tolerieren. :unschuldig: Schäm dich! ;)
@jp Hmm. Danke? :D

Gruß dj
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Jean-Paul
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Beitrag von Jean-Paul »

Nun mal in unbequatscher Form die Geschichte von Herpes:

Herpes, der Nordpol-Pinguin

Epilog:

Es klingt eigentlich eher unwahrscheinlich. Eher schon wie ein Märchen, dem, wenn überhaupt, nur ein klitzekleiner Wahrheitsgehalt innewohnt. Aber, so unglaublich es auch erscheinen mag, diese Geschichte ist eine wahre Geschichte.
Es ist nun mal Tatsache, daß Eisbären nur am Nordpol leben. Und ebenso ist es ein unumstößlicher Fakt, dass man Pinguine nur am Südpol oder in seiner Nähe findet. Zum Beispiel auf den Falklandinseln, und die liegen ja wohl näher am Südpol als am Nordpol. Eisbären gibt es auf den Falklandinseln auch nicht. Denn die sind ja nun reichlich weit vom Nordpol entfernt. Also nehmen wir es mal als gemeinsamen, bewiesen Ausgangspunkt, Eisbären - Nordpol, Pinguine - Südpol.

Doch vor gar nicht allzu langer Zeit beschloss ein junger Königspingu das zu ändern.
Hier soll nun die ganze Wahrheit ans Licht kommen, die unglaubliche, erschreckende und abenteuerliche Geschichte, von Herpes, dem Nordpol-Pinguin.

Niemand weiß heute genau, wie Herpes an seinen dämlichen Namen gekommen war. Sein Vater war schon bei seiner Geburt gestorben. Ja, richtig gehört, der Vater, als er, statt Mama-Pingus Hand zu halten, mit seinen Kumpanen in der Iglu-Bar zuviele Snowballs und Ice-Breaker gekippt hatte. Herpes Mutter meinte später, der Name sollte eine bleibende Erinnerung an seinen Vater und eine Mahnung darstellen...

Schon früh litt der Halbwaise Herpes sehr am Pingu-Dasein. Es ist schon ein schweres Schicksal, Flügel zu haben, ohne fliegen zu können und nebenbei noch auszusehen, wie eine Nonne. Das Letzte aber, so Herpes später in den Interviews, wären die lächerlichen, gelben Fransen auf dem Kopf, die man bei jedem Blick in die Eisscholle sehen müsste.

So beschloss Herpes in jungen Jahren etwas Außergewöhnliches zu vollbringen, endlich aus dem trägen, langweiligen Pinguin-Trott auszubrechen und nachdem er aufmerksam den Geschichten aus alten Tagen über den Nordpol und die dort lebenden Eisbären gelauscht hatte, beschloss er eilig, der erste Pinguin zu sein, der einen dieser legendären Eisbären jagt und zur Strecke bringt...

Doch wie zum Nordpol gelangen? Lange, ereignislose Jahre dachte Herpes darüber nach, während er nach und nach eine Schar gleichaltriger Pinguine für seine Idee begeistern und als Reisebegleiter gewinnen konnte.
Und dann - eines Tags kam ihm die Idee: Die Amerikaner! Nur die könnten sich für eine so schwachsinnige Idee begeistern, also müsste man doch nur auf sie warten.
So setzte sich Herpes, der (Noch-)Südpol-Pingu mit 3 seiner treuesten Gefährten auf eine Eisscholle, um auf die
Amerikaner zu warten. Und exakt 4 Minuten später waren sie auch schon da....


Aus dem Tagebuch von Herpes, dem Nordpol-Pingu:

Tag 1: Haben uns heute wie vereinbart auf der Eisscholle versammelt. Tripp, Syphie und Gono kommen auch mit, es sind doch wirklich treue Seelen. Obwohl ich mir bei Tripp nicht sicher war. Es stinkt in seinem Umkreis immer erbärmlich nach faulem Fisch. Syphi dagegen ist mit Abstand die steilste Pinguin-Braut aller Zeiten. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht bei ihr landen könnte. Wenn ich nur mal fliegen könnte...
Hatten erst zwei Minuten gewartet, als ein Aufklärungsflugzeug über uns hinweg flog.
Verdammt!
Natürlich sind wir wieder alle umgekippt. Oh Gott, wie ich dieses armseelige Pinguindasein hasse. Habe beschlossen, nie mehr umzukippen, wenn etwas über mich hinweg fliegt. Wenn es nur nicht so faszinierend wäre, Dinge zu sehen, die Flügel haben und auch wirklich fliegen können.
Tripp natürlich nicht mehr von allein auf die Beine gekommen...

Weitere 2 Minuten später tauchte ein U-Boot neben unserer Scholle auf. Ich wusste, dass es ein guter Plan war, aber, dass es so schnell geht? Wurden in große Tiefkühltruhen gepackt. Das dürfte jetzt wohl der Point-Of-No-Return sein. Es stinkt hier erbärmlich, aber Tripp beteuert, es diesmal nicht gewesen zu sein.

Dunkelheit umgibt uns. Wollte die Gelegenheit nutzen mich an Syphie heranzumachen, aber habe statt dessen Gono an den Hintern gefasst. Oh Gott, er dürfte das mögen. Ich wusste doch nicht....

Erlegte Eisbären: 0


Tag 2: Unglaublich! Wer hätte das gedacht, es gibt noch andere Farben, als Schwarz, Weiß und Blau... Wurden aus
unserer Box gelassen und an ein buntes Land geschafft. Ein Flugzeug hat uns hier abgeholt, um uns
weiterzutransporitieren. Wieder umgekippt. Menschen lachen darüber. Werde es ihnen zeigen.

Denke, wir fliegen jetzt Richtung Nordpol. Der verdammte Gono lässt seit meinem Fehltritt in der Gefrierbox
nicht mehr von mir ab. Werde ihn töten müssen, wenn er so weiter macht. Syphi von mir immer noch nicht beeindruckt.

Erlegte Eisbären: 0

Tag 3: Sind am Nordpol gelandet! Unglaublich war das ein turbulenter Flug. War leider etwas wirr im Kopf. Meine zurecht gelegten Worte: "Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Schritt für die Königs-Pinguine" konnte ich nicht mehr äußern, da es mich beim Aussteigen aus dem Flugzeug der Länge nach auf die Schnauze geworfen hat. Na toll ! Genau vor den Augen von Syphie. Sogar Tripp konnte sich vor Lachen nicht halten. Habe ihm natürlich eins auf den Schnabel gegeben. Denke auch, dass er irgendwann noch als Eisbärenköder nützlich sein wird...

War mir danach unmöglich die Augen zu schließen, als das Flugzeug ohne uns wieder abgeflogen ist.
Alle Umgekippt.
Herrgott, du musst ja wirklich einen schlechten Tag gehabt haben, als du uns erbärmlichen Kreaturen erschaffen hast.

Erlegte Eisbären: immer noch 0


Tag 4: ARRRGH! Sind in einem großen Forschungscamp untergebracht, in denen es von vertrottelten Pinguinen nur so wimmelt. Waren also gar nicht die Ersten. Immer noch keinen Eisbären gesichtet, dafür reden die Menschen hier von einer Pinguin-Koloniengründung und seltsam, anmutenden Tests. Die können Sie natürlich ohne mich machen.
Sollen sie doch Tripp testen... hehe.....

Eisbären: 0


Tag 5: Beim Buckelwal! Habe heute meinen ersten Eisbären erlegt. Trotzdem etwas enttäuscht. Habe mir Eisbären größer und wilder vorgestellt.
Aber besser ich beginne ganz von vorne...
Bin kurz nach der Abendtoilette zum Beine vertreten um die Eisberge gezogen und plötzlich einem weißen, furchterregenden Ding mit großem Maul und großen Augen gegenübergestanden. Gerade als ich davon wollte (nur um mich mal zu sammeln) flog einer dieser Hubschrauber über uns hinweg. Natürlich wieder nach hinten gekippt! Dürfte dabei so glücklich auf den Eisbären gefallen sein, dass dieser auf der Stelle sein Leben aushauchte. Natürlich sofort eine Kerbe in den Frack gemacht.
Als ich zurück kam haben die 3 anderen schon gepennt.
Habe das wunderschöne Tier Syphie vor ihren Käfig gelegt - das müsste sie schwer beeindrucken. Bin gespannt auf Morgen. Jetzt wird alles gut.

Erlegte Eisbären: 1


Tag 6: Mist! Ich hätte doch in Biologie besser aufpassen müssen. Großer Aufruhr über eine tot aufgefundene Babyrobbe im Camp. Ich weiß natürlich von nichts, sonst kürzen sie mir noch meine `Tote-Fisch-Rationen". Tripp hat natürlich den ganzen Tag über hämisch gegrinst und Gono meinte verständnisvoll, ich wäre ja `sooo ein Niedlicher Bursche`. Elendes, ekelhaftes Pack. Was aber viel schlimmer war: Syphie hat mich keines Blickes mehr gewürdigt und flirtet mit diesem verdammten Haubenpinguin aus dem Nachbarkäfig rum. Es wird Zeit, dass wir hier irgendwie rauskommen. Gefällt mir gar nicht, wie die ganze Geschichte läuft.

Die Amerikaner wollen heute Nachmittag mit irgendwelchen Flugtests beginnen. Vielleicht erfahre ich so, wie sich dieses verdammte Umkippen vermeiden lässt.

Bislang erlegte Eisbären: wieder 0

---
Liebe Leserinnen und Leser! An dieser Stelle müssen sich die Erzähler der Geschichte kurz zu Wort melden: Auf Grund der Tests, die nun folgten, und dem darauffolgenden kritischen Zustand unseres kleinen Helden fehlen einige Tage in seinen Aufzeichnungen. In kurzen Worten sei hier erwähnt, dass amerikanische Experten für Aerodynamik in tagelangen Tests (auf die hier aus Pietätgründen nicht näher eingegangen werden soll) mit Herpes beweisen konnten, dass die Stummelflügel des Königspinguin diesen ab einer Geschwindigkeit von etwa 600 km/h auch in der Luft tragen würden. Immerhin brachte Herpes bei diesen Tests Hunderte seiner Kameraden zum Kippen.

Die Ironie an dieser Sache ist nebenbei, dass Herpes bei einem, der anfänglich missglückten Versuche, einen Eisbären mit etwa 450 km/h (Schnabel voraus) rammte, wovon er aber in einem stark weggetretenem Zustand selbst nichts mitbekam. Die amerikanischen Forscher allerdings genossen nach Herpes` Heldentat an diesem Abend Eisbärensteak....
Wir wollen uns nun aber wieder mit den Originalaufzeichnungen unseres Helden befassen:
---

Tag 13: Kann zur Zeit nicht selbst schreiben, sondern diktiere diese Zeilen Gono, der dafür darauf besteht, währendessen meinen Bauch zu kraulen. Er meint, dass beschleunige den Heilungsprozess! Dieser verdammte.... kann jetzt nicht mehr sagen. Später!
Bin erst heute morgen zur Besinnung gekommen. Kann und will über die letzten Tage nicht viel sagen, nur eines. Sie werden büßen! Denke daran, meine ganz persönlichen Flugtests mit ihnen durchzuführen... vielleicht schicke ich später ein paar von ihren fliegenden Pinguinen in ihre Hochhäuser. Mal sehen...
Jetzt mal zu mir: Große Schmerzen, Flügel stark gestaucht, Kopf verbeult, Schnabel verbogen und Syphie, diese untreue Pingu-Tussie zieht mit diesem arroganten Hauben-Frackträger durch die Gegend....
ach - wenn sie nicht so süß wäre...
Tripp lacht hämisch.... wartet nur alle, bis ich wieder laufen kann.

Erlegte Eisbären: 0 ...(Anm.der Verfasser: Wir, liebe Leser, wissen das natürlich besser...!)

Herpes, der Nordpol-Pingu, Teil III

Tag 15: Gott sei Dank! Kann wieder selber schreiben! Gestern kein Eintrag durch Gono. Er verlangte dafür, diesmal auch meine Füße und meinen Rücken massieren zu dürfen. Teilte ihm unmissverständlich mit, er könnte mich mal kreuzweise.
Musste ihm trotz meines angeschlagenen Zustandes quer übers Packeis treten, als er das dann auch wirklich freudig versucht hat...

Habe heute in einem Zelt der Amerikaner ein Buch über Pinguine gefunden. Unter anderem stand folgendes darin:

"Weddellsee, Oktober 1915. Die "Endurance" des Polarforschers Ernest Shackleton sinkt. Die Crew rettet sich auf eine Eisscholle und schlägt sich zur Elefanteninsel durch. Sie trotzen extremer Kälte und allerhand Stürmen. Ohne Pinguine hätten sie nie überlebt. Die Schiffbrüchigen ernähren sich von Pinguin-Steaks und Pinguin-Eintopf. Und heizen ihren Ofen mit Pinguin-Tran. Expeditionsfotograf Frank Hurley schätzt den Pinguinverbrauch der Expedition später auf rund 1400 Vögel."

Jetzt wissen wir endlich, was aus unserem Clan auf der Elefanteninsel geworden ist. Jetzt reicht`s! Das wird Konsequenzen haben. Diesen Ernest Shackleton und seinen Frank Hurley knöpfe ich mir
natürlich gesondert vor. Ich wette, auch mit ihnen kann man gut heizen!!

Setzte mich mit Tripp, Syphie und Gono zusammen, um Ausbruchspläne zu schmieden. Tripp meinte, er will hier noch nicht fort, hier gäbe es genug leckeren toten Fisch, ohne sich die Flügel nass zu machen. Syphie dagegen mag hier nicht ohne ihren Haubenpingu weg. Nur Gono ginge überallhin, wo ich hingehen würde. Na klar....
Ach, der weiße Hai soll sie alle holen!

Eisbären: 0


Tag 16: Na sowas - heute Abend kam Syphies Haubenpingu nicht von den täglichen Tests zurück. Alle sind ratlos, auch die Amerikaner. Syphie meinte, er würde sicher bald auftauchen.
Ich habe zwar nichts dazu gesagt, aber da bin ich anderer Meinung.
Wusste selbst nicht, dass Haubenpingus so perfekt in einen Fisch-Hexler passen.... har har.

Tripp meinte beim Abendessen, der tote Fisch hier wäre auch nicht mehr das Wahre, er schmecke zu sehr nach Pingu und möchte nun auch hier weg.
Möchte lieber gar nicht wissen, woher er den Geschmack kennt!

Wie schnell sich manche Probleme lösen. Bin begeistert.

Suche aber noch nach einem Weg hier rauszukommen. Wenn ich doch nur fliegen könnte.
Hmmm...., das bringt mich auf eine gute Idee...

Eisbären: 0


Tag 17: Gut, es ist alles vorbereitet. Rucksäcke sind gepackt. Konnte noch 3 Zwergpinguine und einen Galapagospinguin für unsere Idee begeistern. Die werden als Gepäckträger noch nützlich sein. Habe wegen Syphie natürlich die unansehnlichsten Pingus ausgewählt, die ich finden konnte. Sollte keine neue Gefahr bestehen.
Übrigens - Syphie hat ja wirklich die wohlgeformtesten Stummelflügel, die ich je gesehen hab.

Als Reiseproviant konnte ich in einem Lager nur einen Sack Krebse aufteiben. Tripp fragte, was mit totem Fisch wäre. Wie banal dieser Pingu ist. Konnte ihm nach 10 Minuten Bearbeitung mit einer Eiskeule davon überzeugen, dass auch toter Krebs völlig ausreichend ist.

Gono dagegen hat sich für die Reise mit einem rosa Strickpullie bekleidet. Er meinte, ihm wäre doch sooo kalt und er könnte sich die süßen Flügelchen verkühlen. Auf meinen Hinweis hin, anständigen Pinguinen wäre nicht kalt, war er eingeschnappt und murmelte etwas von "Du pöser Pingu, du!". Überlege stark, ihn hier seinem Schicksal zu überlassen.
Aber eins muss man sagen - von Bauchmassage versteht er was...

Morgen ist es soweit. Eisbären, ich komme!

Apropo Eisbären: 0

Herpes, der Nordpol-Pingu - Teil IV

Tag 18: Oh Mann! War das ein Tag!! Weiß gar nicht, wo ich beginnen soll, aber ich versuch`s einfach mal am Anfang:

Wollten bei Morgengrauen, im Schutze der Dunkelheit aufbrechen, bis Syphie mich dezent drauf hinwies, dass es hier jetzt noch ein halbes Jahr hell sein würde. Na toll, Sommer.... schon wieder.... verdammter Nordpol, verdammte geneigte Erdachse, verdammter Gott.
Wer muss natürlich wieder Tag-Nacht-Rhytmen haben, die ein ganzes Jahr dauern?
Na klar, die Pinguine... als ob wir noch nicht genug gestraft wären!

Egal, sind dann also bei Tageslicht geduckt zu einem der Hubschrauber am Rande unserer großen Forschungshalbinsel gelaufen. 8 Pinguine hoch: Tripp, Syphie, Gono, unsere 4 Gepäckssklaven, wie ich sie für mich im Stillen bezeichne und natürlich ich.
Jetzt, mit meiner Flugerfahrung, die ich schon sammeln dürfte, sollte es ja auch kein Problem sein, so ein Ding zu fliegen.
Doch es kam ja alles ganz, ganz anders!

In dem Moment, als Tripp den großen Flugvogel der Menschen mit Hilfe toter Krebse zum Fliegen überreden wollte (was bin ich gestraft mit diesem Idioten!) war ein furchtbares Krachen, Bersten, Heulen und Schreien zu hören.
Vor Schreck bemerkte ich zunächst gar nicht, dass sich Gono ängstlich an mich klammerte.

War doch tatsächlich ein gigantisch großes Schiff (noch größer, als ein Blauwal) mit 3 riesigen, rauchenden Schloten in unseren Eisberg gekracht.
Unbeschreibliche Szenen spielten sich ab, aber ich will versuchen, es hier kurz zu machen:

Das Schiff begann innerhalb von Minuten zu sinken, zerbrach in 2 Teile und war dann sehr schnell ganz verschwunden. Unser Eisberg zerbarst ebenfalls und zersplitterte in 100erte Einzelteile von denen die meisten im Sog des untergehenden Schiffes mitgerissen wurden.

Was soll ich sagen? Wir hatten furchtbares Glück, blieben doch nur einige Ruderboote und unsere Eisscholle zurück, auf der wir schon nach kurzer Zeit mutterseelenalleine auf dem Eismeer trieben.

Doch es kam noch bunter. Eine Mensch hielt sich plötzlich an unserer Eisscholle fest und zog sich nach oben.
Fragte ihn natürlich, ob er zufällig Ernest Shackleton oder Frank Hurley wäre, oder aber diese zufällig kennen würde. Der unflätige Schuft fluchte nur umher und meinte, nein, er wäre Leonardo DiCaprio und wollte sofort, aber SOFORT mit dem Regisseur sprechen, davon wäre nie die Rede gewesen und so wäre das nicht ausgemacht gewesen und was diese Scheiße sollte, dass es verdammt kalt wäre und was weiß der Seelöwe noch alles.

Toll, also noch ein Idiot mehr aus unserer Scholle - und wir haben nicht allzuviel toten Krebs.

Hoffe, die ganzen Flugzeuge am Himmel geben die Suche nach Überlebenden bald auf. Es ist äußerst mühsam, auf dieser engen Scholle ständig ins kalte Meer zu kippen. Leonardo lacht nur über uns. Verdammt, warum kippt er nicht, wenn er in den Himmel schaut??
Gono meinte, wir hätten uns auch einen Strickpullie besorgen sollen - er würde schön warm halten.
Habe natürlich getestet, ob er Gono auch nach einem 20minütigen Tauchgang warm halten würde....
Hat er nicht... har har.... endlich vorrübergehend Ruhe. Gono wieder beleidigt.

Leonardo nervte dann noch furchtbar. Er würde irgendein verdammtes Rendezvous mit irgendeiner Kate am Abend verpassen, wo es denn gottverdammt nochmal nach Hollywood gehen würde, wie lächerlich Pinguine wären, besonders der mit den gelben Fransen am Kopf, dass er glaube, im falschen Film zu sein und wie saukalt es wäre.

Wollte dann ein Feuerchen mit uns machen, aber zum Glück war kein trockenes Streichholz zur Stelle. Haben alle Menschen so wahnwitzige Ideen?? Konnten uns dann zum Glück einigen. Leonardo bekam den rosa Pullie von Gono, der natürlich gleich meinte, wie gut er diesem stehen würde, aber auch Leonardo war sehr begeistert und zufrieden. Hmmm.....

Gut, jetzt treiben wir hier dahin, frage mich nur, wie`s weitergehen soll.... wo sind die Eisbären.

Eisbären: 0

P.S. Hmm, das mit dem gelben Fransen am Kopf hat mich etwas irritiert. Habe erstmals bemerkt, dass die anderen keine Fransen am Kopf haben. Werde schweigen, aber versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen. Irgendwas ist hier faul...


Tag 19: Wir sind doch dumm, wie die Eiszapfen!

Haben in der ganzen gestrigen Aufregung vergessen, dass ja noch dieser Hubschrauber hier rum steht. Darum war es so eng auf unserer Platte. Und wir überlegten stundenlang, wie wir hier wegkommen sollen.
Syphie hatte die rettende Idee und ich dachte immer, Frauen hätten nichts in der Rübe....
Schlau ist sie also auch noch - wie anziehend! Und ihr voller, sinnlicher Schnabel - eine echte Augenscholle!

Tripp hat in der Nacht in einem Anfall von Kalthunger alle toten Krebse verspeist. Zum Nachtisch ließ ich ihn dafür natürlich auch meine Eiskeule kosten. Verfressener Bastard...

Während ich noch mit Tripp beschäftig war, wollte Leonardo dann schon alleine wegfliegen, doch als wir ihn warnten, dass er dann seinen neuen Pullover zurückgeben müsste, willigte er schnell ein, uns mitzunehmen.

Mittlerweile fliegen wir wieder Richtung Norden. Leonardo, der noch dümmer, als ein Eiszapfen sein dürfte, denkt, dass "N" am Kompass bedeute "Nach Hause". Da uns das aber hoffentlich zu den Eisbären führt, halte ich natürlich den Schnabel, er wird es schon noch merken.... har har.

Schärfe für alle Fälle meine Keule, ich denke, jetzt brechen die wirklich harten Zeiten an... Herpes kommt...

Eisbären: 0

Herpes, der Nordpol-Pingu - Teil V

Tag 20: Waah! Dieser Leonardo!

Sind so dahingeflogen und ich dachte mir, da ich schon mal ganz nah neben Syphie zu sitzen kam, ich könnte ihr doch mein, schon lange vorbereitetes Gedicht rezitieren, um sie endlich mal für mich zu begeistern. Tripp und Gono schliefen, Leonardo flog, die Gelegenheit war also günstig.
Gedacht, getan! Drehte mich also zu ihr, sah in ihre wunderhübschen Klupsch-Augen und legte los:
Zitat:

Syphie, holde Pingu-Braut
mein Herz ist rein und nicht versaut
Drum lausche, was ich sagen muss
Und hör`s dir an, bis ganz zum Schluss:

Beginne unten bei den Flossen
in die bin ich schon ganz verschossen
Dann deine Beinchen, wie ein Reh
Der hübscher Bauch, so weiß wie Schnee

Der schwarze Rücken, ganz famos
Ich liebe ihn, drum sag mir bloß
nicht, dass ich ihn nie küssen darf
Oh Gott, was ist dein Körper scharf

Geh über zu den strammen Flügeln
wie gerne würd ich die mal striegeln
Und unter all den Pingu-Schnitten
hast du die allerfeinsten .....


Genau in diesem Moment - ich kam gerade zum Höhepunkt... (des Gedichts natürlich!), ging Leonardo, dieser Dumpfgummi plötzlich in den Sturzflug über. Wie das bei jedem anständigen Kompass so üblich ist, zeigte er, als wir den magnetischen Nordpol exakt erreicht hatten, direkt nach unten. Natürlich steuerte uns dieser hirnlose Affe tatsächlich steil auf das Eis zu.

Kletterte wild schreiend und gestikulierend nach vorne, zog im letzten Moment am Steuerknüppel und da schlugen wir auch schon ungebremst und laut krachend auf.

Nun - in billigen Holly-Ice-Produktionen sieht man ja immer, dass soetwas sofort eine Explosion zur Folge hat - hier, und für alle Zeit kann ich berichten: Das stimmt gar nicht. Haben den Absturz wie durch ein Wunder alle überlebt.
Naja - fast alle....
Bin mit meinem Schnabel sehr unglücklich auf einem der Zwergpingus gelandet, spare mir hier besser die Details...
Jedenfalls wird dessen Gepäck jetzt wohl Leonardo übernehmen müssen.... nach seiner Glanzleistung heute.

Dem Rest der Mannschaft geht es den Verhältnissen entsprechend gut: Gono kotzt sich die Seele aus dem Leib, Leonardo faselt etwas von einer Laufmasche in seinem rosa Pulli. Tripp klagt über Hunger, die 2 Zwerg- und der Galapospinguin noch bewusstlos und Syphie sitzt auf dem Eis und scheint etwas benommen.
Bin mir aber sicher, dass daran der nachhaltige, gewaltige Eindruck meines Gedichts und nicht der Absturz die Schuld tragen.
Wenn Sie`s erst zu Ende gehört hätte... oioioi....

Legen uns jetzt besser schnell schlafen. Der Schreck sitzt uns doch noch allen in den Gliedern.
Morgen kann die Jagd beginnen.

Erlegte Eisbären: 0

Herpes, der Nordpol-Pingu - Teil VI

Tag 21: Ähm, da lag nun wohl ein kleiner Irrtum meinerseits vor:
Wurden durch eine mächtige Explosion geweckt, als der Hubschrauber plötzlich doch noch in die Luft ging, und nicht nur er:
Mit ihm auch gleich Fred, der kleine Zwergpingu, der hinter dem abgestürzten Fluggerät gerade verschämt sein Morgengeschäftchen erledigte.
Mann, wie der weggeschossen ist, nur eine kleine Wolke schwarzer und weißer Federn zurücklassend..... sind auch prompt umgekippt, wie die Dominosteine.
Egal, wieder ein Meilenstein in den jahrhundertelangen Bestrebungen der Pinguine, doch noch die Lüfte zu erobern.

Haben den Kleinen dann aber leider nie wieder gesehen, was aber vielleicht ganz gut war. Tripp fing nämlich sofort etwas zu faseln an, von wegen, er hätte noch nie toten-Zwerg-Pingu gehabt, was ihm verständlicherweise einige angewiderte Blicke des letzten verbleibenden Zwerg-Pingus und eine Massage mit meiner Eis-Wurz einbrachte.

Gono war dann nicht von der Idee abzubringen, die Überreste der armen Seele zu begraben, selbst als ich ihn vorsichtig darauf hinwies, dass nur noch das zuvor gemachte Häufchen von Fred übrig wäre....

.... was soll ich sagen.....er hat es doch getan ....

Hmm..., ich frage mich dieser Tage öfters, warum, verdammt noch mal, ich anscheinend bloß geisteskranke Pinguine als Begleiter für meine Reise ausgewählt habe...

Gono war dann natürlich wieder beleidigt, als ich mir bei seinen salbungsvollen Worten "Asche zu Asche....." ein
leises "Scheiß zu Eis" nicht verkneifen konnte. Was soll`s - beleidigt ist er ja doch um`s Vielfache erträglicher... har har.

Nichts desto trotz zogen wir kurze Zeit später endlich los, um möglichst bald auf die Fährte von Eisbären zu stoßen.
Der Galapagospinguin, er heißt übrigens Ulcus, durfte einige Meter voran gehen (das es ja doch sein kann, dass wir recht plötzlich auf Eisbären stoßen),
Leonardo machte das Schlusslicht (da es ja doch sein könnte, dass plötzlich Eisbären hinter uns auftauchen).

Der letzte Zwergpingu dagegen, er heißt Molle, trug unser ganzes verbleibendes Gepäck. Ich dachte, so würde er vielleicht am besten von der Trauer, um seine Gefährten abgelenkt werden. Molle dagegen war erst nach dem 5. Knüppelschlag ebenfalls dieser Meinung ...

Als wir dann nach eingen Stunden Marsch um eine Schneehügel-Ecke bogen, stießen wir auf unsere ersten Spuren im Schnee, allerdings waren es menschliche und keine eisbärlichen...
Da diese Spuren aber nicht von uns weg, sondern uns entgegen führten, hatten wir die Verursacher dieser Spuren auch ziemlich rasch getroffen, nämlich.... sofort.
Ich war hocherfreut über diese Begegnung, hoffte ich doch so, rasch Auskunft über den Aufenthaltsort unserer Beutetiere zu bekommen.

Es handelte sich um zwei abgewrackte Männer, die ich fragte, wo es hier eine Straße oder einen Weg zu den Eisbären gäbe, doch die zwei (sie stellten sich als Daum und Wecker vor) meinten bissig, nach Straßen würden sie hier schon lange suchen, und dass das Reisebüro das verlangte `viel Schnee ungestört genießen können` irgendwie falsch verstanden haben muss, hier gäb`s ja gar keinen`....

Schon ein komisches Volk diese Menschen, aber so brauchen sie Herpes gar nicht kommen.
Natürlich prügelten wir sie windelweich... har har.

Ließen aber von ihnen ab, als sie uns flennend einen runden Lederball, eine Gitarre und eine gute Tagesration toten Fisch als Entschädigung anboten, Sinnvolleres hatten sie nicht dabei, aber wer weiß, vielleicht können wir das ja noch gebrauchen.
Leo fragte sie dann noch, ob sie denn auch gedacht hätten "N" bedeute "Nach Hause", aber die beiden schrien im Weglaufen nur, das müsse "Nase voll" bedeuten, denn das hätten sie jetzt endlich wieder - verdammte Pinguine...
Naja - wie ich schon sagte - eine seltsame Rasse....

Waren bald später zu erschöpft, um noch weiter zu reisen. Schlugen daher unser Nachtlager auf. Dabei nahm ich Syphie in einem günstigen Augenblick zur Seite und fragte sie, ob sie heute, in dieser kalten Nacht nicht vielleicht gerne in meinem Schlafsack übernachten würde. Was soll ich sagen - sie sagte `Ja`. Heureka!

Freu mich, wie ein Eisbär auf das Schlafengehen.

Erlegte Eisbären: 0
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Nachtrag, 21. Nacht: Liebes Tagebuch - schon wieder ein Missverständnis!! Sitze hier in der Kälte und statt im siebenten Himmel zu schweben friere ich mir mein bestes Stück ab, während Syphie sich in beide Schlafsäcke gewühlt hat.
Als ich beschwingt und augenklimpernd dazukrabbeln wollte, meinte sie bloß `aber sicher nicht in diesem Leben`.

Mann, was bin ich sauer. Tripp grinste blöd, Gono dagegen bietet mir ständig ein warmes Plätzchen an und meint, man könne sich doch kameradschaftlich arrangieren und gegenseitig in den Schlaf löffeln.
Als ich ihm mit der Keule gerade ein paar hinter seine Löffel geben wollte, hörten wir ein lautes und unheimliches
Pfeifen. Es kommt nach einer kurzen Pause immer wieder und ist manchmal näher manchmal weiter weg.
Muss dem morgen unbedingt auf den Grund gehen.
Verdammt, klingt wirklich gespenstisch.
Löffeln jetzt alle sieben.....
Nur wegen der Kälte.
Natürlich!

Herpes, der Nordpol-Pingu - Teil VII

Tag 22, Teil 1: Eisbären!
Haben uns nach einer unruhigen Nacht voll von diesen mysteriösen Geräuschen gesammelt, uns den Schreck aus dem Gefieder geschüttelt und uns schnell auf den Weg nach Süden (irgendwie ist hier überall Süden) in Richtung dieser Geräusche gemacht. Was soll ich sagen? Es war unglaublich worauf wir stießen. Wurden wir doch Zeuge einer der legendären Eisbahnüberfälle durch Eisbären. Und das Pfeifen, das wir öfters in der Nacht vernehmen konnten, kam von eben dieser Eisenbahnlinie .....

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Liebe Leser! Um die eben erfolgten Ausrufe des Erstaunens im Keim zu ersticken und die unvermeidbare Konfusion möglichst gering zu halten, sehen sich die Verfasser an dieser Stelle gezwungen, Herpes Aufzeichnungen durch eine kurze Erklärung der eben geschilderten Tatsachen, zu unterbrechen.

Es ist nämlich so: Schon seit langer Zeit gibt es eine Transibirisch-Arktische Eisenbahn, auf die eben zu diesem Zeitpunkt unser kleiner Held stieß.
Gut, wird mancher sagen, die gibt es, aber was hat das mit den Eisbären und den Pinguinen zu tun? Gemach, lassen sie uns erklären, denn das Wissen über die sagenumwobene Transsibirische Eisenbahn ist rudimentär.
Wo verlief sie? Durch Sibirien? Na, was sollte sie da? Von einem sibirischen Ende zum anderen?
Eine ziemlich unsinnige Annahme.
Nein, die Transsibirisch-Arktische Eisenbahn war in früheren Tagen eine fast global zu nennende Transportmöglichkeit für alle Arten von Waren und Menschen. Sie nahm ihren Ausgangspunkt im Wiener Zentralbahnhof und endete in der New Yorker Centralstation.

Ungläubige werden jetzt den Kopf schütteln, weil sie nur an die großen Ozeane denken, die zwischen Wien und New York liegen. Aber damals hatten die Menschen halt noch echten Pioniergeist!! Sie begannen in Wien, führten die Strecke über Budapest nach Moskau und dann... ja, da liegt die Lösung ganz nahe, nicht von Moskau nach Sibirien!! Denn durch die Tundra, die im Sommer gefroren war und im Sommer zu einer Schlammwüste wurde, da konnte man damals noch keine Schienen verlegen. Unsinn, sagte man sich damals, schlagen wir doch einfach einen Haken.
Und den schlugen sie dann über das ewige Eis der Arktis und dann wieder zurück über den permanenten Frostboden Sibiriens. Daß die Strecke unter der Beringsee über Alaska dann irgendwie weiterführte nach New York, das dürfte ja wohl klar sein, denn sie endete ja im New Yorker Zentral Bahnhof...
Für uns, beziehungsweise für die Eisbären und nun auch Herpes und seine Begleiter, ist aber nur das kurze Stück interessant, das ziemlich exakt über den Nordpol führte.

Die Eisbären nun aber, waren äußerst geschickte Eisenbahnräuber. Sie hatten zwar keine Ahnung von der Tradition der Eisenbahnräuber in den Vereinigten Staaten oder von den zahlreichen Indianerüberfällen auf die Stahlrösser in den amerikanischen Steppen, aber ihnen wohnte ein Trieb inne, der beim Anblick eines vorüberziehenden Zuges immer erwachte, und kam nun so ein ratterndes und pfeifendes Ungetüm den Schienenstrang der Arktis entlang, dann war so ein Eisbär in der Regel nicht zu halten.

Und genau so geschah es an dem Tag, als auch Herpes den Schauplatz unseres Geschehens betrat.

Die Geschichte und den Ablauf eines Eisbären-Überfalls auf einen Zug wollen wir hier nicht im Detail schildern, denn es gibt zur Genüge Schilderungen in der einschlägigen Fachliteratur.
Kurz zusammengefasst lief es so ab:
Der Eisbär sucht sich einen passenden Seehund, galoppiert in Richtung Schienenstrang, schlägt, dort angekommen, den Kopf des Seehundes einmal kräftig auf das Eis, legt diesen dann quer über die Schienen und versteckt sich hinter einer nahen Schneewehe. Der Banause wird jetzt sagen, na und?
Aber in der Arktis ist ein Seehund-Leben auch einem Lokomotivführer noch viel wert. Und das wissen auch die Eisbären von den zahlreichen Erzählungen der Alten. Mit quietschenden Rädern und funkensprühend bremst der Zug also ab und kommt tatsächlich (meistens) ganz knapp vor dem Seehund zum Stehen. Es muß häufig schon sehr knapp gewesen sein, denn genau aus diesem Grund haben zahlreiche arktische Seehunde zwei kleine Einschnitte, einen am Ohr und einen am Fuß. Genau in dem Abstand der Spurweite der Eisenbahn, die über die Arktis führt. Einwände sind hier fehl am Platz, es handelt sich um ausgewachsene Arktis-Seehunde, und bei denen passt das.

Der Zug hält dann, der Lokomotivführer springt aus der Lok um dem Seehund zu helfen, der Eisbär springt hinter seiner Deckung hervor und verfährt mit dem Lokomotivführer so, wie er zuvor mit dem Seehund verfahren war, ein Schlag mit dem Kopf auf das Eis, nicht tödlich, aber betäubend, (na gut, manchmal auch tödlich, aber selten) sprintet zum ersten Wagen, reißt die Tür auf, greift sich seine Beute, danach wieder mit der Linken den Seehund (für das Abendessen) und eilt davon. So ähnlich laufen alle arktischen Eisenbahnüberfälle durch Eisbären ab. Angemerkt sei, daß dem Lokomotivführer meist nicht viel geschieht, er erwacht, kann sich an nichts erinnern, besteigt seine Lokomotive und fährt weiter. Erst in Alaska bemerkt man dann den Diebstahl. Aber da ist es schon zu spät.

Auch Herpes, einem der meist belesensten Pinguin-Abenteurer, waren diese, zuvor geschilderten Tatsachen natürlich hinlänglich bekannt.

Wir sehen auch Sie, werte Leser, nun mit dem nötigen Hintergrundwissen ausgestattet, und somit in der Lage, dem weiteren Geschehen problemlos zu folgen...
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.... Laut quietschend bremste der Zug, schaffte es aber diesmal nicht, rechtzeitig vor dem Seehund anzuhalten. Als der Zug endlich stillstand, stieg ein alter, dicker, mit wild wuchernden Kotletten bewachsener Lokführer aus, um nach dem Seehund zu sehen. Just in diesem Moment schlug der Eisbär zu, schlich sich in den Rücken des Zugsführers und schlug ihn mit dem Kopf gegen das Eis.

Es war höchste Zeit einzugreifen.
Schnell, kurz und prägnant gab ich meine Befehle an die anderen.
Dann stürmte ich los....

Tag 22, Teil 2:

...Dann stürmte ich los...

Alles wäre ja genial geplant gewesen. Gono sollte den Eisbären von der Flanke mit Wattebäuschchen bewerfen, während Tripp, mit einem Eiszapfen bewaffnet von der anderen Seite vorgehen sollte und Syphie letztlich, hatte die ehrenvolle Aufgabe, mir den Rücken zu decken (hmm, von Syphie gedeckt werden.... was für ein netter Gedanke!!).
Ich selbst wollte den Hauptangriff, keulenschwingend, in den Rücken des Ungetüms durchführen.

Doch selbst die besten Pläne scheitern manchmal, und ich brauche ja nicht zu erwähnen, wer da wieder mal daran schuld war.
Leonardo, der sich eigentlich zurückhalten sollte, ging einfach in Flammen auf. Ja, schon richtig gehört. Unglaublich, was für ein beschissenes Timing dieser Sack hat, pardon... hatte - har har. Fälle von spontaner Selbstentzündung sind ja selten genug anzutreffen, aber gerade in dem Moment, in dem eine Attacke auf einen Eisbären startet....
kaum zu glauben.
Aber das hat er jetzt davon.
Gono lies natürlich sofort ab, und versuchte panisch seinen rosa Pulli zu retten, was ihm übrigens mit sehr bescheidenem Erfolg gelang.
Syphie rief mir gelangweilt `Deck dich selbst, Nonne` nach, und Tripp hatte während des Angriffs in die Eisbärenflanke ganz viel leckeren, toten Seehund neben den Schienen entdeckt.
Der Eisbär dagegen kehrte mir durch Leonardos unnötig aufgebrachtes Todesgeschrei schon lange nicht mehr den Rücken zu...
Na toll!

Trotz panischer Bremsversuche, da mir die Situation etwas aus der Kontrolle geriet, schlitterte ich dem immer größer werdenden Eisbären entgegen.

Ich hatte noch kurz Zeit, meine Kameraden zu verfluchen und sie mir geteert und gehaart vorzustellen und dann wurde alles dunkel.
[...]

Doch wieder mal Glück im Unglück gehabt. Bin im Ganzen großteils unverletzt im riesigen Magen des Eisbären gelandet, kurze Zeit später kamen auch Tripp, dann Syphie und Gono mit einem verkohlten Stück Pullover heil hier an. Zu guter Letzt wurden sogar unsere Gepäckpingus verspeist, wodurch ich wieder in den Besitz meines Tagebuches gelangte.

Habe mich zunächst stellvertretend an Tripp abreagiert bevor meine Eiskeule dahingeschmolzen ist. Nach ersten Eindrücken - es ist hier leider stockdunkel - dürfte alles weit geräumiger sein, als man sich das von außen bei einem solchen Eisbären vorstellen würde. Tripp und Gono sind noch dazu begeistert über unseren Aufenthaltsort. Tripp meint, soviel toten Fisch, wie hier, gäbe es nirgends sonst, Gono jauchzt, weil alles hier `so schön warm und weich` ist.
Nur Syphie hat große Angst, ihr Gefieder `verdaut` zu bekommen. Nun, das werde ich natürlich verhindern und bald möglichst nach einem Ausweg suchen.
Aber jetzt ist es mal wichtig, auszuschlafen und neue Kräfte zu sammeln.
Die werden wir mit Sicherheit brauchen.
Schade nur, dass von Leonardo nur noch Asche übrig ist - hätte das Anzünden nur allzu gerne selbst erledigt... har har.

Herpes, der Nordpol-Pingu - Teil IX

Tag 23:

Schlimmes Erwachen! Nach unserem langen Schlaf packten wir die, aus dem Ami-Camp mitgenommenen Taschenlampen aus und mussten gleich eine schreckliche Entdeckung machen. Unser letzter, verbleibender Zwergpingu wurde in der Nacht ziemlich böse verdaut.
Was muss sich dieser Idiot auch in einer Pfütze Magensäure zur Ruhe begeben.
Ein trauriger Anblick jedenfalls und erschütternd noch dazu, denn schließlich hätte es jeden erwischen können.
Konnten daraufhin Tripp nur mit Mühe und viel toten Fisch davon abhalten, wieder eine Dummheit zu begehen...

Befanden uns in einer riesigen, rosa Höhle, in der alle Wände beängstigend und unheimlich pulsierten. Syphie dadurch sehr anschmiegsam geworden.... vielleicht sollten wir doch länger hier beiben....
Der Eingang, durch den wir in diese Höhle gespült wurden, ist in unerreichbarer Höhe, mussten also nach anderen Auswegen suchen. Glücklicherweise war Ulcus, unser Galapagospingu vor seiner Verfrachtung zum Nordpol Professor am anatomisch-antarktischen Institut - er scheint sich hier recht gut zurecht zu finden, und deutete bestimmt in eine Richtung, die ich, als Laie, als das Schwanzende des Ungeheuers bezeichnen würde.

Wie dumm, dass Pinguine so harmlos, wie frischgeborene Meerschweinchen sind, jetzt, wo wir endlich im Zentrum eines solchen Eisbären sitzen würden. Aber ich habe da ja noch etwas in meinem Gepäck... har har....

Entdeckten nach 4-stündigem Marsch durch die Haupt- und einige Nebenhöhlen Laternenlicht voraus. Näherten uns vorsichtig und sahen einen überrascht auffahrenden alten Herrn mit grauen Haaren und einer kleinen runden Brille.
Er kam mir mit offenen Armen entgegen gelaufen und rief `Pinocchio, Pinocchio, endlich hab ich dich gefunden`.
Oh Gott, gibt es untern den Menschen denn wirklich nur Wahnsinnige?? Nach minutenlangen Herzen und Drückenlassen und vielen Tränen konnte ich diesem alten Sack die Wahrheit dann nicht mehr erzählen. Er wäre wohl auf der Stelle eingegangen.
Welche Schande - musste mir eine rote Mütze aufsetzen und eine Fliege umbinden lassen. Gono von diesem Outfit schwer beeindruckt und nennt mich jetzt `du kleines, freches Püppchen`, Tripp dagegen spottete natürlich den ganzen Tag, solange, bis ich dann doch schrie `Verdammt, ich bin nicht Pinocchio`.
Seltsam - mein Schnabel wurde daraufhin länger - was das zu bedeuten hat....

Gepetto, das ist dieser alte, italienische und jetzt überglückliche Irre hat sich hier ein nettes Häuschen gezimmert. Werden wohl hier übernachten.

Was soll ich sagen! Eine wunderbare Nacht... Syphie dürfte der längere Schnabel und die Fliege gefallen. Rückte sie doch tatsächlich näher, um ein wenig zu kuscheln. Ich meinte zärtlich zu ihr `Ja, wärme mich, mir ist saukalt`.
Hmmm, merkte genau, dass mein Schnabel schon wieder länger geworden ist...!?
Schon komisch.
...aber....
nicht nur mein Schnabel....

Erlegte Eisbären: 0

Herpes, der Nordpol-Pingu - Teil X

Tag 24:

Was für ein Tag wieder mal - und vor allem - was für eine Nacht!!
Kaum, dass wir heute morgen aufgestanden sind (was ich aus naheliegenden Gründen so lange, wie nur mögich aufgeschoben hatte) brachen wir auf. Gono heute höllisch eifersüchtig. Wisperte mir nur ein `Untreuer Lump` zu, ansonsten sehr schweigsam.

Machten uns dann, von Ulcus geführt, weiter auf den langen Marsch durch die sehr übelriechenden Höhlengänge des Eisbärenungetüms. Schnabel wieder ein gutes Stück länger geworden, als ich andeutete, dass es wesentlich besser für unseren Erfolg wäre, wenn ich die Gruppe wieder anführen würde.

Sehr seltsam das Schnabel-Phänomen, das sich hier niemand wirklich erklären kann. Angenehm nur, durch das Gewicht nicht mehr so leicht nach hinten zu kippen.

Sind stundenlang unterwegs gewesen. Der Geruch wurde immer schlimmer, nur Tripp darüber sichtlich glücklich durch den Umstand, jetzt nicht mehr unangenehm aufzufallen.

Und was hier alles rumlag - einfach nicht zu glauben. Unzählige Schiffswracks und Flugzeuge aller Altersstufen.... also von wegen Bermuda-Dreieck und so, wenn die Menschen wüssten, har har.

Das Beeindruckenste war aber, als wir in einem Seitengang des Höhlensystems eine komplette, riesige Stadt entdeckten, auf deren antiken Ortstafeln Atlantis stand. Alles war hier aus purem Gold, Edelsteinen und anderem wertlosen Zeug. Tripp meinte darauf, der Eisbär wäre ihm langsam sehr sympathisch, denn er verstünde nur allzu gut, manchmal aus Hunger, ganze Städte zu essen... oh, wie ich meine Eiskeule vermisse...

Trotz sparsamen Umgehens mit unseren Taschenlampen, gingen die Batterien dann langsam zur Neige. Gepetto wies daraufhin, seine Laternen immer mit Tier-Tran zu betreiben. "Z.B. mit Pingutran", ergänzte ich mit einem gehässigen Seitenblick auf Gono und Tripp, dabei auch an die Geschichte von Frank Hurleys Südpol-Expedition denkend, die ich bei den Amis gelesen hatte.
Hui, wie schnell die beiden doch laufen können.... har har.

Sagte ihnen später natürlich, dass ich ja nur Spaß gemacht hätte.
Schnabel dabei wieder länger geworden, was langsam eine wirkliche Behinderung darstellt und mich zum Gespött von Tripp und Gono macht.

Doch glücklicherweise ist wenigstens Syphie beeindruckt. Flüsterte mir sie doch in einem unbeobachteten Moment zu, ob ich ihr heute Nacht nicht zeigen wolle, was ich mit diesem langen... Schnabel alles machen könnte.

Schluck

Sind dann noch ein Stück im letzten Taschenlampenlicht weitergezogen - ich dabei meine Aufregung (Puls 220!) verbergend.

Sitzen hier nun zusammen und richten gerade unser Nachtlager ein. Tripp und Gono sofort und erschöpft eingeschlafen. Gepetto dagegen wirkt von der langen Wanderung sehr übermüdet. Denke nicht, dass er es noch lange macht. Murmelte gerade vor mich hin `Würde mich sehr stören, Fliege und rote Mütze endlich wieder loszuwerden, har har...`
Schnabel danach auf furchterregende Länge gewachsen.
Doch egal, jetzt zu Syphie - werde morgen alles weitere erzählen.
Kann nicht mehr schreiben, mir zittern die Knie....
und will nicht mehr schreiben...

Herpes, das wird deine Nacht!!!

Erlegte Eisbären: 0
`Erlegte` Pingu-Bräute: gleich 1, har har...


Tag 25:

Oh Gott! Ist das zu glauben? Werde diesen Tag nie vergessen, an dem
sich mein Leben für immer verändert hat.

Alles begann so wunderbar. Kurz nachdem ich in unser, von Syphie für uns vorbereitetes Quartier kletterte, lies sie auch schon ihren schwarzen Frack fallen. Bin dem 7. Eismeer nahe gewesen! Ihr..., ihr... und ihre.... ach... ich kann das alles gar nicht in Worte fassen.
Dann, nach kurzem `Ertasten der Lage` stellte mir Syphie diese furchtbare Frage, ob ich denn schon mal mit einem Pingu-Mädchen dieses Schlimme gemacht hätte..... !
Und damit nahm mein erbärmliches Schicksal seinen Lauf....
Ohne zu überlegen wisperte ich, mich stolz in die Brust werfend: `Ja was denkst du? Hab doch schon in jungen Jahren bei etwa 50 Bräuten zu zählen aufgehört`...

Nur einen Sekundenbruchteil später schnellte mein Schnabel rapide in die Länge und war nicht mehr zu bremsen.
Warf mich sofort auf den Rücken und schloss vor Schreck die Augen, als meine Schabelspitze in der Dunkelheit verschwand.

Wieder nur ein paar Augenblicke später war ein furchtbares Reißen zu hören, das nur noch von dem vor Schmerzen brüllenden Eisbären übertönt wurde. Dann nur noch ein lauter Knall, eine Druckwelle und ich wurde wie wild durch die Luft geschleudert...

Kann mich an die darauffolgenden Minuten leider - nein, Gott sei Dank nur noch schemenhaft erinnern.
Landete mit meinem elends langen Schnabel bei Tageslicht auf dem Eis, rund um mich herum die anderen 5 mit überraschten und verschreckten Gesichtern und dazwischen und in einem weiten Bogen verstreut die Einzelteile des erlegten Eisbären. Mann, war das eine Sauerei.

Wäre aber wohl noch Stunden ungläubig staunend und halb apathisch auf dem Eis gesessen, hätte nicht eine nackte Syphie (hoioioi, was ein Anblick!!!) plötzlich panisch auf mich eingeschlagen und geschrien `Mein Frack, mein Frack, verdammt, wo ist mein Frack!`.

Wer mich kennt, weiß, dass mir dieses Bild ein paar Schläge mehr, als notwendig, wert war...

Nun, um es kurz zu machen. Wir haben den Frack dann, etwas in Mitleidenschaft gezogen, hinter einem Schneehügel gefunden. Bis zur nächsten Mauser wird Syphie damit wohl nicht mehr die holdeste Pingu-Braut sein.... har har.
Doch zu ihrem Glück ist die Konkurenz auf dem Nordpol ja relativ gering.

Gepetto dagegen hat diesen Schock natürlich nicht überlebt und ist mit einem Herz-Zick-Zack auf der Stelle tot umgefallen. Sensible Leser kann ich aber beruhigen. Samt einem Eisbären zu explodieren ist ein verdammt schöner und schneller Tod.
Mit der Entfernung meiner Fliege und der Mütze dürfte ich dann auch den Fluch des länger werdenden Schnabels ein für alle mal abgelegt haben. Bislang zumindest.

Ulcus, der Galapagos-Pinguin, nebenbei auch einer der angesehensten Pingu-Gesichts-Chirurgen der gesamten Antarktis konnte meinen Schnabel wieder zurechtrücken - der Vollständigkeit möchte ich hier noch erwähnen, dass ich ihn aus verständlichen Gründen etwas länger gelassen habe, als er ursprünglich einmal war... naja.... man nimmt schließlich, was man kriegt.... har har.

Auch Tripp und Gono haben den Tag mehr oder weniger gut überstanden. Tripp war mit sehr viel totem Eisbären leicht über die paar erlittenen Schrammen hinwegzutrösten (was für ein Glück auch, denn `toten italienischen Schreiner` konnten wir noch schnell genug zur Seite schaffen....), und Gono erhielt zum Trost wunderschöne Eisbärenfell-Puschen, Eisbärenfell-Ohrenschützer, Eisbärenfell-Muff und weiß der Geier was alles.

Nun, und das Wichtigste dieses Tages, ist ja schon vorweg genommen: Der Eisbär hat die Zwölfzig-Teilung nicht unbeschadet überstanden. Ich, Herpes, heldenhaftester der Königspinguine, habe heute, am 25. Tag unserer Reise meinen ersten Eisbären alle gemacht.

(wobei ich auf Grund meiner gelben Fransen langsam an diesem Königs- vor dem Pingu zu zweiflen beginne... doch das zu klären bleibt eine andere Geschichte...)

Der Jubel der Mannschaft war natürlich groß - zumindest nach einigen Bestechungs- und Überredungsmethoden mit Hilfe einer neuen Eiskeule.

Syphie strahlt mich mit bewundernden Augen an und spätestens heute Nacht, werden wir wissen, was so ein langer Schnabel alles kann.


Erlegte Eisbären: 1 !!!!
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Anhang:

Unnötig zu erwähnen, dass Herpes und seine Freunde - oder sagen wir lieber, seine Begleiter - hernach noch unzählige Abenteuer am Nordpol zu bestehen hatten, genauso, wie es auch Ihnen, liebe Leser klar sein dürfte, dass der Bermuda-Dreieck-Eisbär nicht das letzte Opfer seiner Art, des nun geweckten Jagdinstinktes unseres kleinen Helden blieb.

Und auch mit Syphie, auf seinem Weg zurück in den Süden und schließlich nach Wien(!) gab es noch viel zu erleben.

Tripp wurde, nachdem sich seine und Herpes Wege, Jahre darauf trennten, einer der angesehensten Ernährungswissenschaftler Englands und Deutschlands.

Gono dagegen, nachdem er sein Scheitern bei Herpes einsah, streifte später in einem wilden und bewegten Leben durch die Welt.
Seine Ehen, Eskapaden und Ausschweifungen mit durchaus bekannten Persönlichkeiten wie Elton John, George Michael, Helmut Kohl und Saddam Hussein sind aus diversen Klatschblättern ja hinlänglich bekannt.

Doch das alles sind andere Geschichten, die ein anderes Mal erzählt werden sollen...

Herpes der Norpol-Pingu, Teil XI

Monate waren vergangen, während Herpes und seine wohlbekannten Freunde das nördliche Packeis unsicher machten.
Eine nicht allzu lange Zeit, doch lange genug, um aus Herpes den berühmtesten und berüchtigsten Pinguin zwischen Alaska und Sibirien zu machen.

Sein Name eilte selbst Tripps Körpergeruch weit voraus, und wenn sein Schlachtruf über dem einsamen Eismeer erscholl, gab es keinen Eisbären, der sich nicht, zu Tode geängstigt und um Gnade winselnd, in der hintersten Ecke seiner Höhle verkroch.

Selbst der WWF wurde bald auf Herpes aufmerksam (galt doch der Eisbär schon nach kurzer Zeit als vom Aussterben bedroht). Aber auch die beherztesten links-linken WWF-Kopfgeldjäger hätten dem einmal geweckten Jagdinstinkt eines blutrünstigen Königspinguins nichts entgegen zu setzen gehabt, wäre den ursprünglichen Bewohnern der nördlichen Polarregion nicht ein kleiner und doch so bedeutsamer Zufall zu Hilfe gekommen:

Allmählich und unübersehbar nämlich, wurde Syphies Bauch dicker und dicker, und wer nicht mehr an den Storch glaubte, wie Gono es tat, oder wem, wie Tripp, nicht klar war, dass es auch andere Gründe für dicke Bäuche, als Fressen gab, der wusste, welche Stunde es geschlagen hatte...

Die Autoren sehen sich trotz anhaltender Mitternachts-Sonne leider außer Stande, den genauen Zeugungstermin für Syphies zukünftigen Nachwuchs bekannt zu geben, noch sind sie in der Lage, hier anschaulich zu schildern, wie grotesk und entwürdigend sich das Paarungsverhalten, zweier ausgewachsener, plumper Königspinguine darstellt.
Ein unwürdigeres, motorisches Verhalten kann sonst nur noch bei alternden Schwermetall-Musikern und in Tanztherapiegruppen beobachtet werden.

Außer Frage aber steht dafür, wer der zweite Schuldige, an diesem kleinen Wunder der Natur war: Es ist natürlich Herpes, der Eisbärenschreck, Herpes, der Packeiskiller, Herpes, der geflügelte und doch flugunfähige Wahnsinn, Herpes, der Antichrist - eben unser Herpes, der Familienpapa...!

Nun, wie ja jeder, nicht ganz komplett beschränkte Mensch weiß, beträgt die Tragezeit des gemeinen Königspingu-Weibchens ca. 75 Tage, also etwa genau so lange, wie in der weltbekannte Stadt Pieátany im westlichen Teil der Slowakischen Republik, im Tal des Unterlaufes des längsten slowakischen Flusses Váh, jedes Jahr durchschnittlich keine Sonne scheint (aber auch das ist ja dem halbwegs normal gebildeten Mitteleuropäer hinlänglich bekannt).

75 Tage also. Eine relativ kurze Zeit, bedenkt man, dass Herpes so weit weg von zu Hause, plötzlich von Vater-Gefühlen, Heimweh und dem dringenden Bedürfnis, nun endlich sesshaft zu werden, geplagt wurde.

Und so ist es auch mehr als verständlich, dass unser Herpes seine Eisbären Eisbären sein ließ, und sich auf den langen, beschwerlichen und ereignisreichen Weg in seine alte Heimat machen wollte.

Doch halt - greifen wir nicht zu weit vor, sondern lassen wir wieder den Helden selbst ans Wort kommen und schlagen wir sein Tagebuch an jenem ereignisreichen Tage auf, als sich Herpes Leben (und damit auch das, der letzten paar spärlich gesähten Eisbären) auf einen Schlag veränderte...:


Tag 117:

Syphie ist eindeutig schon wieder fetter geworden. Dann ist es also tatsächlich wahr, dass die Bräute sich zu sehr gehen lassen, sobald sie unter der Haube sind. Aber nicht mit Herpes, Schluss ist nun mit Tripps 5-gängigen toten Eisbären-Menüs. Wenn es doch hier in dieser Einöde nur eine größere Auswahl an Bräuten gäbe, so käme ich wenigstens zu... naja, auf andere Gedanken eben.

Ob ich doch mal diese Sache versuchen sollte, von der Gono ständig spricht? Wenn es so angenehm, wie seine tägliche Flossenmassage ist....
Nein, zum Teufelsrochen damit.
Herpes, was schreibst du da nur?
Der Umgang mit diesen Idioten hier tut mir wohl nicht gut.
Nein, ich werde Syphie schon Flossen machen. Gleich heute Abend wird ein ernstes Pingu-Wort mit ihr gesprochen. Krabben-Diät ist angesagt.
...

Herpes der Norpol-Pingu, Teil XII


Tag 118:

Da stand ich also nun.
Vor der schwersten Aufgabe, der sich ein Pingu-Mann gegenüber sehen kann: Seiner Pingu-Braut ruhig und einfühlsam klar zu machen, dass etwas... nun... zu ändern wäre.
Aber kein Problem. Wer mich kennt, weiß, dass Mut und Feingefühl zu meinen absoluten Stärken zählen. Und genau die brauchte ich jetzt auch, also stapfte ich - nicht bevor ich noch ein Fläschlein Eiswein gekippt hatte - zu meinem Sonnenschein, weckte sie mit einem sanften Tritt und legte los:

Herpes: "Syphie, wach auf! Nun, bei aller Liebe *hüstel* ... ich beobachte das schon seit geraumer Zeit. Du wirst zu fett, darüber brauchen wir nicht mehr diskutieren. Sogar Tripp kann da nicht mehr mithalten und wollte dich jemand mit einem Moped umrunden, müsste er sich wohl ein Lunchpaket mitnehmen, um dabei nicht zu verhungern....
Also, entweder, das ändert sich schleunigst, oder ich such mir hier eine hübsche Robbe und du kannst abschwimmen...."
[...]

Nun, wieder einmal müssen sich die objektiven Verfasser an dieser Stelle in Herpes Erzählung einmischen. Wohl ist eine gewisse subjetive Auffassung des Geschehens durch Herpes zu tolerieren, ja vom Leser sogar durchaus erwünscht. In diesem Fall jedoch weichen Realität und Herpes' Aufzeichnungen einfach zu sehr voneinander ab.
Um Herpes aber weder zu kompromittieren, noch in Zukunft unglaubwürdig erscheinen zu lassen, wollen wir den Grund des, nun..., etwas mangelhaften Erinnerungsvermögens unseres Helden, in den zwei zuvor genossenen Flaschen Eiswein sehen.
Hier also stellvertretend die tatsächliche Unterhaltung der beiden:

Herpes [heranschleichend]: "Syphie, Stern meines Lebens... ähm .... schläfst du schon?"
Syphie [etwas ungehalten]: "JA!"
Herpes: "Oh, sehr gut, sehr gut...." [dreht sich um und versucht schnell wieder zu gehen]
Syphie: "Hiergeblieben, Herpes! Dir brennt doch was unter den Flügeln... aber sag mal, hast du schon wieder gesoffen?"
Herpes [noch unruhiger werdend]: "Ich? Nein... das heißt ... praktisch nichts,.... ein ganz klein wenig... aber,... schlaf doch jetzt besser, ja?"
Syphie: Nichts da! Spucks aus, worum geht's!"
Herpes [nervös von einer Flosse auf die andere steigend]: "Tja,... weißt du, Syphie, mein Sonnenschein, ....mein Licht in dunkler Nacht, du weißt doch, wie sehr ich dich...."
Syphie [augenverdrehend]: "Herrjeh, ... dunkel war es hier noch nie, also hör auf hier rumzusülzen und komm zum Punkt"
Herpes: "Zum Punkt, ja, sicher.... also.... dieser Punkt, ja,... also ist.... ich wollte nur sagen, dass.... ich dich sehr gern habe!"
Syphie [lauter]: "Herpes!?!?"
Herpes [kleinlaut]: "Also gut, es ist.. nun, ich sag dir doch oft, ...dass du.... in meinem Leben die Hauptrolle spielst, mein Augenglanz, mein....."
Syphie: "Ja Ja! ´Schon gut! Und? weiter?"
Herpes [sehr leise]: "Nun, ich.... wollte sagen,... dass du das "Rolle" ja nicht zu ernst nehmen brauchst."
Syphie: "Wie ist das jetzt zu verstehen?"
Herpes [kaum hörbar]: "...naja... weil du ja.... schon ein wenig... wie eine Rolle aussiehst..."
Syphie [zunächst stirnrunzelnd, dann allmählich verstehend]: "Herpes! ....Herpes, du rückratloses Stück Eisbären-Dung. So kommst du mir also hier angekrochen..... na gut.... du kannst jetzt wählen!"
Herpes [sichtlich aus dem Konzept gebracht]: "Wie jetzt? ....Was wählen?"
Syphie [schreiend]: "WÄHLEN, OB ICH DICH BIS RUNTER ZUM ÄQUATOR TRETE, ODER DU VOR ALLER WELT FREIWILLIG BEKENNST, DAS DÜMMSTE ARSCH-LOCH DES GANZEN GOTTVERDAMMTEN SÜDPOLS ZU SEIN!" [dann wieder ganz ruhig]. Wenn du letzteres wählst, erklär ich dir danach mal einiges...
Herpes [im typisch männlichen Versuch mit einem schlechten Witz den Ernst aus der Situation zu nehmen]: Aber ich dachte, das dümmste Arsch-loch wäre Tripp...
Syphie erhebt sich rasch
Herpes [gehetzt]: "Nein, nein, ich bekenne es, bleib liegen, ich bekenne es,... ich bins..."
Syphie [sich wieder setzend]: "Was bist du?"
Herpes [unwillig]: "Na,... du weißt schon..... das... dümmste"
Syphie [bereits unmerklich grinsend]: "dümmste was?"
Herpes [noch leiser als zuvor, dabei missmutig ein Eisstück forttretend]: "......aschlo...."
Syphie: "Ich kann dich so schlecht hören..."
Herpes [ein wenig lauter]: "Aschloh"
Syphie [belustig]: "nein, Herpes, mein armseliger Held, so wird das nichts... du bist doch sonst immer so laut..."
Herpes [brüllend]: "ARSCH-LOCH!!! HERRGOTT, ICH BIN DAS DÜMMSTE ARSCH-LOCH IM GANZEN UNIVERSUM, UND JETZT WÜRDE ICH GERNE WISSEN, WIESO ICH DAS BIN! BIST DU JETZT ZUFRIEDEN?"
Tripp [heraneilend]: "Du hast mich gerufen, Herpes? Was gibt's?"
Herpes schnappt sich den nächst besten Eisklumpen und beginnt damit unaufhörlich auf Tripp einzuschlagen, der mühsam und um einge Federn leichter, die Flucht ergreift.
Syphie: "So, jetzt setz dich hier her und horch mal aufmerksam zu, falls das in deinem Dusel überhaupt noch möglich ist.... nein.... nicht so nah.... du stinkst nach Alkohol... da rüber.... ja ..... genau so..... also.... weißt du Bescheid über die Bienen und die Blumen?"
Herpes:[leicht dümmlich] "Was soll das sein?"
Syphie: "Dann eben über die Seepferdchen und die Algen?"
Herpes [wieder breit und frech grinsend]: "Na klar, das Schlimme, das was wir auch immer..."
Syphie: "Ja, genau,... das, was wir auch nur noch ein mal im Monat machen... das Schlimme! Und du weißt auch, was passieren kann, wenn zwei Pingus das machen?"
Herpes: "Klar, es wird alles so klebrig... und...."
Syphie: "Nein! ....Idiot, das meine ich nicht... ich meine, was man davon bekommen kann"
Herpes: [leicht angewidert ]"Ach so, ja... schlimme Krankheiten, hab davon gehört..... aber frag mich nicht, wie die heißen.... "
Syphie: "Ähm..... Ja, das auch, aber ich meine etwas Anderes.... weißt du denn eigentlich wo du herkommst?"
Herpes: [schnell]"Ja klar, von Mama!"
Syphie [augenrollend]: "Herrje, und du denkst dein Vater hat damit nichts zu tun??? Männer!!!"
Herpes: "Mein Vater?? Nein, der war da angeblich grad an der Eisbar... ist irgendwann umgekippt und liegt jetzt schon lage 20.000 Meilen unter dem Meer"
Syphie: "Dacht ich's mir doch, du hast davon keine Ahnung.... hast du das denn bei den Robben-Babies hier noch nie gesehen? Was da passiert?"
Herpes: "Klar, du meinst, wie sie zum Pelzmantel werden?"
Syphie [verzweifelnd]: "Nein, davor!"
Herpes: "Hmm, ... naja.... sie kommen aus dem Bauch von.... [plötzlich stockend]... aus... dem....
Syphie: "Jaaa... Weiter!...."
Herpes [zwischen Syphie's Augen und Bauch hin- und herblickend, dann ungläubig]: "Du meinst, es... es könnte bei den Pingus genauso sein?"
Syphie: "Ich glaube nicht... ich weiß das!"
Herpes [bereits hoffnungslos stammelnd, dabei auf Syphies Bauch deutend]: "Und du... du .... du"
Syphie: "Nicht ich.... wir, Herpes! Wir!"

Kurz danach legte sich anscheinend ein Schutzschalter in Herpes bemitleidenswert kleinem Gehirn um, er kippte nach hinten und landete krachend auf dem Eis. Wir möchten hier noch anmerken, dass erstmals kein vorüberziehendes Flugobjekt, ob nun organisch oder anorgansich, an diesem Kippen Schuld trägt, und wir so erstmals in der Lage sind, eine evolutionäre und genetische
Erklärung für das Kippen von Pinguinen zu liefern...
Aber jetzt natürlich wieder zu Herpes' Tagebuch.

Mea Culpa
MBH

Dies bis jetzt.......Copyright @ MBH
So Long
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:smokin:


Bedenke:
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Beitrag von Shadow-of-Iwan »

heute hab ich mal was gefunden *ggg* ein geburtstagsgedicht für unser caurilein :D


Also, zum Geburtstag für dich ein schönes... äh... Anti-Gedicht von mir... es heißt 'Herzlichen Nicht-Glückwunsch' oder 'Das kleine Geburtstags-Gedicht, das gegen Ende irgendwie immer brutaler wird'.... ;)
Kannst dir den Titel aussuchen....


Liebe Cauri, dumme Pute
Hoffte, du lässt mich im Kraute
doch du willst, dass ich mich oute?
Zweifelst denn an meinem Mute?
Ha! Dann sieh, wie ich mich spute:

Ich wünsch dir nicht alles Gute,
sondern Hiebe mit der Rute
meinetwegen auch der Knute
auf deine viel zu große Schnute

Dann ab mit dir in eine Tüte
eine aus Leinen oder Jute
ja, kratz du nur, und beiß und wüte
Schluss ist's nun mit unserer Güte
Ich will baden im Cauri-Blute

Schon hör ich es, dein 'büdde, büdde'
Hilft nichts - íns Feuer - und nun brüte!
Danach den Raum ich auch noch flute ...

:D
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Beitrag von Shadow-of-Iwan »

und wieder einer:

An Mone, Cauri, Mara...
... und all die vielen anderen ollen Mütter hier... ;) :D

Zum Muttertag

Ihr seid nicht schön, und über dreißig,
doch immerhin seid ihr recht fleißig. (außer Cauri...)
Bringt euren Kindern Essenssachen,
und uns im Forum hier zum Lachen.
Keiner tut sich je bedanken,
schon gar nicht einer von uns Kranken.
Sagt DarkJoe auch: "Weg mit der Alten",
wir woll'n euch trotzdem noch behalten. (außer Cauri...)
Ihr putzt, kocht, schrubbt und näht, (außer Cauri...)
es wär' schon schade wenn ihr geht. (außer Cauri...)
Wir tun euch alle hier lieb haben, (außer Cauri...)
(pssst - nur gelogen - nicht weitersagen).
Drum werden wir euch nie vergessen, (außer Cauri...)
jetzt denkt an unser Mittagessen.

:unschuldig: MBH
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Beitrag von Cauri »

Shadow das finde ich jetzt nicht lustig :D Ich glaube wir müssen mal zusammen reden *g*.....
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Beitrag von Shadow-of-Iwan »

och evi :D *ggg* wieso war mir klar, daß du protestierst :P

:bussi: ;)
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Beitrag von mara »

Ah, ich sehe, Ihr habt das Cauri-Geburtstagsgedicht schon gerettet, dann kann ich ja ohne schlehctes Gewissen die alten Geburtstagsposts löschen. ;)

mara
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Beitrag von Shadow-of-Iwan »

und wieder einer:


Ode an die Board-Narren

Auf der großen weiten Welt,
In keinem Zoo noch Zirkus-Zelt,
gibt's, so wie hier, für fast kein Geld

soviele Freaks nah zu erleben
die die Stimmung deutlich heben
und dabei so viel Lernstoff geben:

Da wär zunächst das Jackylein
man denkt zunächst, das kann nicht sein
doch liest du mehr von ihren Texten
so nach dem Fünften oder Sechsten
lernst du die Not der Pupertät
Gesicht mit Pickeln übersät
Man will sich kaum mehr draußen zeigen
Hormone spielen dir nen Reigen
Klar kommt das Internet gelegen
dort kann man dann Kontakte pflegen
Beziehungen auf weite Ferne
da hat man schnell ne Biene gerne
Man kann den andern zwar nie sehen
(doch machts auch nichts, muss man mal blähen)
und sollt's nicht ausgehen allzu gut...
am virtuellen Baume baumeln tut.

Sir Marc, der nächste in der Rige,
den Wortschatz zwar von einer Ziege,
nein, Ziegen können besser schreiben.
Das gibt natürlich buntes Treiben,
'den' noch gepaart mit wildem Spammen.
Als würde wer im Kopfe stemmen,
hat mich das oft den Nerv gekostet
doch lies genau, was er so postet:
Von Unix, Liebe bis zu Drachen,
schmeißt er uns alles in den Rachen,
da brach bei manchen schon der Damm,
nur er blieb friedlich wie ein Lamm.
Auch ich bin ruhiger, seh's als Spaß,
ein Hoch auf gutes, schweizer Gras...

Ach, wo wir grad bei Drogen sind:
Vogelhirn, das nächste Kind.
Auch er fröhnt einem schweren Laster,
(und damit mein ich jetzt nicht Asthma)
doch anders, als Sir Marc es macht,
kippt er sich alles in den Schacht
- Wodka, Whiskey, Bier und Wein -
danach ganz flink ins Forum rein,
für einen neuen Spitzen-Thread
dass man es schwer gebacken kriegt.
Verfällt zwar oft den tiefen Trieben,
da möchte man ihm eine schieben,
doch schon, ich freu mich jeden Morgen
auf Vogelhirnies neue Sorgen.

Bleibt noch Krool hier zu erwähnen,
wem kam da nicht zunächst das Gähnen?
Sofort sieht man, er hat's nicht leicht,
die Threads waren auch entsprechend seicht.
Doch sagt er auf der ganzen Erde,
lebt nur ne große Puppen-Herde,
Schon versteh ich das Problem,
nichts, wofür ich mich nun schäm,
denn er ist der, der hier noch denkt,
der Rest wird von den Borgs gelenkt.
Sein Werk seh ich seitdem mit Pepp,
als erklärt von Krool zum Depp...

Nun, wo fast alles offen liegt
die Threads der Vier mein Hirn durchsiebt,
kann ich vielleicht für alle sagen,
man hat's nicht leicht in diesen Tagen,
doch ohne Jacky und Genossen
wär manches Lachen nicht geflossen.
Will meinen: wär'n die vier jetzt fort,
wär's Board kein ganz so bunter Ort...


Es grüßt allerliebst ;)
Das MBH
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Christine
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Beitrag von Christine »

ich bin beeindruckt!

ich dachte immer, mbh wäre ... naja, lassen wir das,jedenfalls, jetzt, wo ich das alles an einem Platz sehe , bin ich wahrlich beeindruckt.
Ein Schreibstil hat der drauf, wahnsinn!
Eine Fantasie hat der drauf ,wahnsinn!
Und die gedichte sind auch irgendwie total irre,alles reimt sich, und dennoch stumpft das niveau nirgends ab

Ein dreifaches :respekt: :respekt: :respekt: für dich,mbh!
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Lump
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Beitrag von Lump »

Er ist ein Scharnier, mein Knuffi-Buffi-Baby-Bärchen *Tränchen wegwischt* .... gell ..... s'MBHchen ist schon unser kleines Forums-Mäuschen *snief* ........

*sehr gerührte (und nicht geschüttelte) Lump*
Lieber Gruss
:bounce:

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