Neuer Golfkrieg ? Bringt der Sohn des Vaters Werk zu Ende ?

Hier könnt Ihr über Gott, die Welt und alles andere diskutieren.

Moderatoren: Thies, mara, Gandalf, Tantalusss, Mighty, Thies, mara, Gandalf, Tantalusss, Mighty

Benutzeravatar
Castore
Der ewig suchende Moderator
Der ewig suchende Moderator
Beiträge: 5341
Registriert: Mi 22.08.2001 - 14:22
Wohnort: Monasterium
Kontaktdaten:

Neuer Golfkrieg ? Bringt der Sohn des Vaters Werk zu Ende ?

Beitrag von Castore »

Hi Ihr !

Seit einiger Zeit ist es ja wieder in aller Munde und anscheinend ist ein neuer Golfkrieg unausweichlich. Und warum ? Meiner Meinung nach gewiss nicht weil der Irak "angeblich" Massenvernichtungswaffen hat. Man brauch sich nur die Bilder dieses zerstörten Landes ansehen, welches sich glücklich schätzt Orte zu haben wo man Brot backen kann. Das Herstellen von Massenvernichtungswaffen ist dort sehr unwahrscheinlich und bis jetzt wurde ja auch nur bestätigt, dass der Irak keine hat.
Meiner Meinung nach handelt Amerika aus eigennützigen Gründen. Es ist sehr einfach einen am Boden liegenden Gegner noch einmal zu treten. Amerika ist meiner Meinung nach nur scharf auf das Öl, welches im Irak ja in grossen Mengen zu finden ist. Aber darf man nur wegen einem Rohstoff ein Volk angreifen, welches ohnehin viel eher Hilfe und nicht einen weiteren Krieg benötigt ? Saddam ist zwar mit Sicherheit nicht das beste Staatsoberhaupt, aber er ist meiner Meinung nach besser als ein Krieg. Doch Amerika will es anscheinend nicht anders. Es hört sich ja auch gut an, wenn man diesen barbarischen Krieg in den Mantel des Anti-Terrorkampfes hüllt. Jeder weiss mittlerweile, dass dies nur noch ein Vorwand ist. Oder Bush schlägt die Taktik ein Terror mit ebensolchem Terror zu bekämpfen. Und die Massenvernichtungswaffen sind auch nicht auf den Seiten der Terroristen, also des Iraks, sondern auf der Seite der Anti-Terrors, den USA. Die Fülle an atomaren Waffen sollte sich mal ein anderes Land ausser den USA natürlich, den die sind ja Terrrorbekämpfer, zulegen. Das Geschrei auf Seiten der USA wäre riesig, dabei schiessen die Amis seit Jahren generell mit Uranmunition. Uran ist radioaktiv und noch über 5 Milliarden Jahre später messbar. Diese Waffen werden ganz normal, sogar zu Übungszwecken eingesetzt, und auch im Golfkrieg wurde diese Munition benutzt. Seitdem ist die Säuglingssterberate und auch die Anzahl an Krebskranken enorm gestiegen. Das ist meiner Meinung nach ein Angriff auf das Volk ! Wenn man Terror sucht, dann sollte man in den USA anfangen. Bevor man sich für Recht und Ordnung einsetzen kann muss man selbst als gutes Beispiel voran gehen und nicht selbst den Terror vormachen, den man selbst an anderen Ländern bemängelt. Ich bin so weit, dass ich für Amerikas "Regime" nicht mehr das geringste Verständnis habe. Ein solches Land zu unterstützen kommt dem gleich, als wenn man sich Osama anschliesst. Die Mittel sind verschieden doch die Grundlage ist gleich. Terror. Ich hoffe ihr versteht diese Meinung oder respektiert sie wenigstens. Was meint ihr zu dem Thema 2. Golfkrieg ? Ich interessiere mich sehr für eure Meinungen.
Bye
Cast :bounce: re

Schlauer Spruch des Jahres 2013:

"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)
Benutzeravatar
hafensaenger
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 7175
Registriert: Di 21.05.2002 - 14:15
Wohnort: Fate2 Vers. 17.07.2007
Kontaktdaten:

Beitrag von hafensaenger »

Die Melodie, die die Europäer in der Diskussion um einen möglichen Krieg gegen den Irak spielen, ist so dissonant, dass sie ungenießbar ist. Der britische Premierminister Blair bereitet mit Blut- und Tränen-Reden sein Volk auf eine mögliche Mitwirkung der britischen Streitkräfte an einer solchen Operation vor. Fankreich spielt die Doppelrolle, die wir schon aus dem Golfkrieg vor zehn Jahren kennen, als ein Vermittlungsversuch des damaligen Präsidenten Mitterand noch unternommen wurde, als die Flugzeuge auch der französischen Luftwaffe bereits aufgetankt wurden - frei nach dem Motto: Wir sind dagegen, machen aber mit. Deutschland erklärt kategorisch, es werde sich an nichts beteiligen. Verteidigungsminister Struck interpretiert sogar die Bereitschaft einiger Soldaten, sich öffentlich für Kanzler Schröder zu engagieren, als Zustimmung zu dieser deutschen Position, ungeachtet dessen, in welche Sachzwänge auch eine SPD-geführte Regierung kommen könnte, gäbe es sie nach dem Wahltag noch.

Drei wichtige europäische Staaten, drei unterschiedliche Positionen. Auch der Stil ist nicht annähernd ähnlich. Blair sucht den offenen Kontakt mit den USA, um Informationen und Einschätzungen aus erster Hand zu erhalten. Frankreich verhält sich etwas zurückhaltender - dort hat der Irak noch immer hohe Schulden. In Deutschland beschränken sich die offiziellen Gesprächskontakte auf den Austausch einer Protestnote, weil US-Botschafter Coats in sicherlich ungewöhnlicher Weise seine Bedenken über die deutsch-amerikanischen Beziehungen in die Öffentlichkeit trägt. Offiziell gehen sich die Amtsträger zur Zeit bewusst aus dem Weg - man könnte ja unangenehme Fragen gestellt bekommen. Wer Europa zu dem nötigen Gewicht in der Welt verhelfen will, muss zum Kompromiss bereit sein. Das schien am vergangenen Wochenende zu gelingen, als die EU-Außenminister die UNO als Entscheidungsorganisation mit ins Spiel bringen wollten, was übrigens vor einigen Wochen auch noch die Position der Bundesregierung war. Dieser Verfahrens- oder Handlungsvorschlag verdeckt inhaltliche Meinungsunterschiede zunächst, könnte aber Einfluss sichern. Auch dieser Kompromiss hat die zurückliegende Woche nicht überstanden.

Vor allem die Art der Deutschen macht sie zur Zeit nicht europafähig. In einer Gemeinschaft wie der EU kann keiner seine Position gegen die anderen einfach durchsetzen, hier muss ein Ausgleich der Interessen gefunden werden. So gravierend der Fall Irak auch ist - für Europa steht in der Zusammenarbeit mit den USA mehr auf dem Spiel. In der Form, wie das EU-Europa sich präsentiert, verspielt es jeden Anspruch auf Gehör in den USA. Warum will denn George Bush nur noch mit den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrates sprechen, nicht mehr mit Deutschland, dem er bei seinem Besuch im Sommer noch Avancen gemacht hat? Diese Entwicklung ist fatal. In den USA hatte man in den letzten Monaten den Eindruck, dass das EU-Europa dort langsam als eine Einheit verstanden wurde. Mit dieser neuen Sichtweise in den USA konnten die Europäer Einfluss gewinnen. Das zerbricht nun - und die USA können die Europäer gegeneinander ausspielen. Dabei geht es nicht darum, mit fliegenden Fahnen US-amerikanischen Positionen hinterherzulaufen. Es geht darum, ein Gesprächsklima zu erhalten, in dem Europa seinen Einfluss geltend machen kann. Wer das nur aus Gründen vermeintlicher wahltaktischer Vorteile riskiert, handelt unverantwortlich. Deutschland hat in vielen Bereichen Interessen, die es nicht allein durchsetzen kann. Die Bundesregierung bietet mit ihrer kompromisslosen Haltung den Vorwand, dass auch die anderen sich nicht mehr europakonform verhalten müssen.
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
Benutzeravatar
Wolferl
Moderator i.R.
Moderator i.R.
Beiträge: 1839
Registriert: Fr 05.07.2002 - 16:09
Wohnort: Festung Wolfenstein
Kontaktdaten:

Beitrag von Wolferl »

Hallo Castore,

streng genommen ist es ja der 3. Golfkrieg. (die USA haben zusammen mit den Briten Anfang 99 glaube ich auch ein paar Tage lang den Irak bombadiert)
Eigentlich bombardieren sie den Irak dauernd.

Ich bin da mit meiner Meinung etwas vorsichtig, da ich nicht weiß was der amerikanische oder israelische Geheimdienst wirklich weiß.
Durch sein Zögern, die Waffeninspektoren in sein land zu lassen, hatte Saddam jedenfalls genug Zeit seine Massenvernichtungswaffen (wenn er welche hat) in Sicherheit oder sogar außer Landes zu schaffen.
Sicherlich geht es den Amerikanern vor allem auch um eigene Interessen (Öl usw), aber ich persönlich traue dem Irak nicht.

Was mir zur Zeit mehr Sorgen als ein evtl. Irakkrieg macht, ist das was zur Zeit in Nordkorea abgeht. Ein evtl. Bündniss zwischen Norkorea und dem Irak kann eine echte Bedrohung für den Weltfrieden werden.
Man kann den Amis Cowboytum vorwerfen, aber sie halten als kriegsbereite Weltmacht solche Ausreiser wie Nordkorea bisher im Zaum. Toll finde ich das auch nicht.

Wir wissen leider (oder Gott sei dank) nicht was sich hinter den Kulissen abspielt und wer welche Informationen besitzt. Aber wenn es ein Unomandat zum Irakkrieg geben wird, dann müssen wir uns wohl oder übel drauf verlassen das die Uno weiß was sie tut. Ein Alleingang der Amis allerdings wäre ein rießen Fehler.

Es ist schwierig hierzu Stellung zu nehmen. Ich schwanke selber etwas mit meiner Meinung. Generell ist Krieg keine Lösung, aber wenn Diplomatie versagt und eine reelle Gefahr für den Weltfrieden besteht wüßte ich auch keine andere Lösung
Time to play the game!
It's all about the game, and how u play it
It's all about control, and if u can take it
It's all about your debt, and if u can pay it
It's all about pain, and who's gonna make it

Viele Grüße
W :motzen: lferl
Benutzeravatar
Castore
Der ewig suchende Moderator
Der ewig suchende Moderator
Beiträge: 5341
Registriert: Mi 22.08.2001 - 14:22
Wohnort: Monasterium
Kontaktdaten:

Beitrag von Castore »

Zakath schrieb:
"Es ist schwierig hierzu Stellung zu nehmen. Ich schwanke selber etwas mit meiner Meinung. Generell ist Krieg keine Lösung, aber wenn Diplomatie versagt und eine reelle Gefahr für den Weltfrieden besteht wüßte ich auch keine andere Lösung"


Wieso versagte die Diplomatie ? Gab es wirklich genug Diplomatie, die fehl schlug um einen Krieg zu rechtfertigen ? Meiner Meinung nach keineswegs. Noch bevor alle Befunde der Waffeninspektoren gemeldet waren haben die USA bereits schon den Anfang der Offensive geplant und werden ihn auch mit Sicherheit durchführen. Für die spielt es keine Rolle ob nun Massenvernichtungswaffen gefunden werden oder nicht. Natürlich suchen sich auch die angeblichen Terroristen Verbündete. Zur Zeit ist es Korea. Aber machen sie wirklich etwas anderes als die Amis auch ? Suchen sie nicht auch nur Unterstützung im Kampf gegen den Terror der so nahe ist ? Amerika ist die Gefahr für den Weltfrieden. Korea etc. werden dazu gemacht, doch letztendlich ist es nur eine Schutzreaktion. Natürlich ist ein atomarer Krieg, egal von welcher Seite er ausgeht absolut nicht haltbar, aber im Moment sind di USA meiner Meinung nach näher dran ihn zu beginnen als Korea oder gar der Irak.
Bye
Cast :bounce: re

Schlauer Spruch des Jahres 2013:

"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)
Benutzeravatar
Wolferl
Moderator i.R.
Moderator i.R.
Beiträge: 1839
Registriert: Fr 05.07.2002 - 16:09
Wohnort: Festung Wolfenstein
Kontaktdaten:

Beitrag von Wolferl »

Hallo Castore,

ich sagt ja auch nicht das die Diplomatie bereits versagTE, sondern WENN die Diplomatie versagt (also Zukunft).

Ich hoffe einfach mal, das der Rest der Welt Amerika zurückhalten kann, sollten die Waffeninspektoren nichts finden. Ich glaube, einen Alleingang kann sich sogar Bush nicht leisten.
Time to play the game!
It's all about the game, and how u play it
It's all about control, and if u can take it
It's all about your debt, and if u can pay it
It's all about pain, and who's gonna make it

Viele Grüße
W :motzen: lferl
Benutzeravatar
Xajorkith
Inquisitor
Inquisitor
Beiträge: 4902
Registriert: Fr 13.07.2001 - 12:07
Wohnort: Bremen Fate2.exe-12.03.2007
Kontaktdaten:

Beitrag von Xajorkith »

Ich sehe auch nur, dass Amerika bereit dazu ist seine Waffen einzusetzen. Andere Nationen mögen solche Waffen ebenfalls haben aber würden sie diese ohne Billigung der Amerikaner auch einsetzen?
Ich denke nicht. Jeder weiß von der Weltpolizei und ruft automatisch die Amis auf den Plan sollten sie diese Waffen einsetzen. Doch wer stellt sich Amerika in den Weg?
Der Kosovo-Krieg zeigte es, Amerika setzt all ihre verherenden Waffen ein ohne Rücksicht selbst auf die eigenen Leute.
Meiner Meinung nach dürfte solche Aktion nur von einen Weltverband unternommen werden. Meinetwegen auch die NATO oder sonst die UNO.
Selbstverständlich muß die Anzahl der Wähler gerecht verteilt sein. Ist dieses dann gebilligt können die Kriegsleute meinetwegen losmarschieren. Aber es gildet, dass niemand zu einer offensiven Kampfhandlung gezwungen werden darf.
Zitadelle Asgard / Nibelungea
Benutzeravatar
Brân
Ritter/Amazone
Ritter/Amazone
Beiträge: 601
Registriert: Do 18.04.2002 - 11:53
Wohnort: Krems/NÖ
Kontaktdaten:

Beitrag von Brân »

um die Situation auf einen Punkt zu bringen.....

"Man führt Krieg, um den Frieden zu sichern"

Ich kann da nur meinen Kopf schütteln und verstehe die Welt nicht mehr, schon gar nicht Bush, seine Berater und Geheimdienste, macht- und geldgierige Mitwisser, die sich am Leid Anderer bereichern, Politiker und Diplomaten, die noch immer nicht einsehen, dass hier einer immer wieder gegen Menschenrechte verstößt und trotzdem als Beschützer der Erde gilt.

Nennt mir ein Land, dass im Lauf seiner Geschichte schon mal zur Atombombe griff....... na?

Heute gilt ja bald jeder normale Bürger als potentieller Terrorist ..... als unser aller Feindbild Nr.1 (sehr verdächtig!). So viele gabs ja noch nie???

Ich kann Amerikas Aktionen in Hinblick darauf absolut nicht tolerieren :(
[center] "Gute Menschen sind ansteckend!"

Bild
Brân ...fliegt in die dunkle Nacht hinaus... cora cora[/center]
Benutzeravatar
mcbench
Bogenschütze/in
Bogenschütze/in
Beiträge: 196
Registriert: Mo 17.06.2002 - 10:55
Wohnort: Hamburg

Beitrag von mcbench »

moinsens @ll

zum thema massenvernichtungswaffen:

1. die usa haben saddam vor dem letzen golfkrieg giftgas geliefert. keiner weiss wo das geblieben ist.

2. wenn es nur um massenvernichtungswaffen gehen würde, müßten die usa auch nordkorea mit krieg drohen. tun sie aber nicht, weil

3. die nordkoreaner kein erdöl haben.

die amerikaner verbrauchen 25% des gesamten erdölverbrauchs dieser erde. bush selbst kommt aus der ölindustrie und es geht ihm nur darum ÖL für sein land zu sichern, welches er von saddam nicht bekommen würde. es bestehen schon verträge für nach der zeit saddams. auch bei den engländern und franzosen geht es nur ums öl. natürlich alles unter dem deckmantel der massenvernichtungswaffen (siehe punkt 2).
es ist das selbe wie in afghanistan, wo es darum ging ölpiplines zu sichern und zu bauen.

schon damals haben die usa im iran interveniert um ihren einfluss auf die damals noch nicht staatliche ölproduktion zu wahren.
was dabei herauskam sehen wir heute, die iraner hassen die usa. vor dieser ganzen aktion waren die usa eher beliebt im iran.

ES GEHT NUR UM DAS LIEBE ÖL UND WIRTSCHAFTLICHE INTERESSEN. ALLES ANDERE IST VORGESCHOBEN.

gruß mc.bench :bounce: :bounce: :bounce:
Benutzeravatar
Ferryman
Erzdruide/in
Erzdruide/in
Beiträge: 420
Registriert: Sa 30.03.2002 - 02:28
Wohnort: Acheron
Kontaktdaten:

Beitrag von Ferryman »

Dem muss ich mich leider Anschliessen. Im Vordergrund stehen wirklich Wirtschaftliche intressen. Das Öl ist ein Faktor, die eigene Industrie ein anderer. Ein grossteil der Amerikanischen Grossindustrie besteht nämlich aus der Rüstung, Waffen-, Munitions- uns Flugzeughersteller reiben sich jetzt schon wieder die Hände, die Leute, die den Republikanern Massgeblich zu Präsidentschaft verholfen haben...

Ein weiterer, meiner ansicht nach widerlicher, Faktor ist die momentan hohe Wirtschaftsarbeitslosigkeit in den Staaten. Viele Leute aus dem Mittelstand haben keinen Job in der Wirtschaft und sind zur Armee gegangen, um ein Auskommen zu haben. Nun muss man mit diesen Soldaten auch etwas anfangen...

Ein weiterer Grund ist: Ein (gewonnener) Krieg gibt dem Präsidenten in den USA einen ungeheuren Auftrieb, er ist danach beim Volk beliebt wie nie zuvor. Das War schon bei Papa Bush so, und der Sohnemann hat das genau erkannt und befolgt dessen weg. Auch wenn jetzt noch viele Amerikaner gegen einen weiteren Golfkrieg wettern, wenn der Krieg dann gewonnen ist sind alle glücklich und stolz auf ihr wunderbares, allmächtiges Land.

Mir persönlich ist es ein Rätsel, weshalb die USA immer noch als "Weltpolizei" wahrgenommen und akzeptiert wird, wo doch dieses Land nachweisbar viel Dreck am Stecken hat. Die Indianer, die wahren "Besitzer" des Landes, leben immer noch in Reservaten oder gammeln in der Arbeitslosigkeit und im suff vor sich hin, weil sie von der Regierung weder eine Abfindung noch Land bekommen. Die Schwarzen, die so grossartig aus der Sklaverei befreit wurden, haben heute noch nur Oberflächlich die selben Rechte wie die Weissen. Aber da wird nichts dagegen unternommen, man schaut lieber, wo man in der Welt wieder einen Krieg anzetteln kann...
"Irgendwann wird jeder von euch vor mir stehen! Sorgt besser dafür, dass ihr eure Münze dabeihabt, es führt kein anderer Weg über den Acheron!"
Gast

Beitrag von Gast »

Das einzige was mich an diesen blöden amis stört ist , das sie jedem Volk alles verbieten wollen was sie selber machen , und Bush hat in einer rede Saddam als gefährlichen Diktator bezaichnet ,allerdings fällt Bush Negativ auf was Krieg und unterdrückung anderer Völker angeht , meiner Meinung nach wollen die Amerikaner ALLES haben , ALLES beherschen und um ehrlich zu sein , als Am 11. September der Anschlag auf das WTC ausgeübt wurde war ich erst geschockt , aber jetzt...... na ja selber schuld mehr oder weniger......

EDIT: Es ist NUR meine Meinung , falls da was nicht stimmt oder so , ich interresiere mich nicht so besonders für politik , lese keine zeitung , schaue nicht so oft Nachrichten Sendungen :D
Benutzeravatar
Nightraven
Erzdruide/in
Erzdruide/in
Beiträge: 455
Registriert: Mo 15.07.2002 - 23:53
Wohnort: Kiel

Beitrag von Nightraven »

Ich denke auch, daß die USA lieber heute statt morgen angreifen würden :(
Und zwar aus Gründen von Profit (Öl) und Prestige der amerikanischen Politiker (ein gewonnener Krieg verdeckt wirtschaftl. Probleme bei den Wählern)

Es wird nur noch eine akzeptable Rechtfertigung für die US-Bürger und UNO gesucht bzw. abgewartet X(
Leider äußern die Bündnisspartner leider (noch) sehr zurückhaltend Kritik X(

Politiker sind doch dem Gesetz nach ihrem Gewissen verpflichtet ?(
Ich finde das alles sehr :wuerg:
Benutzeravatar
Castore
Der ewig suchende Moderator
Der ewig suchende Moderator
Beiträge: 5341
Registriert: Mi 22.08.2001 - 14:22
Wohnort: Monasterium
Kontaktdaten:

Beitrag von Castore »

@Vogelhirn:
Das stimmt nicht ! Der Angriff auf das WTC war alles andere als positiv. Er war feige und verbrecherisch. Soetwas darf man bei allem nicht gut heissen. Weder auf Seiten der Taliban (oder anderen) noch auf den Seiten Amerikas. Ein Krieg darf sich nicht an das Volk richten sondern NUR an das Regime, welches das Volk führt, den die haben schuld. Das Volk kann nichts für seine Unmündigkeit. Das Volk kann nur Opfer werden. Egal ob das Land am Ende Gewinner oder Verlierer ist. Täter wird das Volk nicht.
Bye
Cast :bounce: re

Schlauer Spruch des Jahres 2013:

"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)
Benutzeravatar
mcbench
Bogenschütze/in
Bogenschütze/in
Beiträge: 196
Registriert: Mo 17.06.2002 - 10:55
Wohnort: Hamburg

Beitrag von mcbench »

@ Ferryman
Mir persönlich ist es ein Rätsel, weshalb die USA immer noch als "Weltpolizei" wahrgenommen und akzeptiert wird, wo doch dieses Land nachweisbar viel Dreck am Stecken hat.
ganz einfach. sie haben die besten waffen und die beste ausbildung und so nebenbei die größte armee.

@ castore

sicher war der angriff auf das wtc nicht korrekt da es sich gegen zivilisten richtete (ich lehne diese art terror entschieden ab), aber es war nicht unverdient wenn man mal bedenkt wie die usa die welt bevormunden wollen und alles so haben wollen wie es ihnen gefällt (ohne rücksicht auf verluste). man gucke sich nur mal die napalmangriffe an oder die benutzte uranmunition etc (alles ohne das die angegriffene bevölkerung oder wie im 2ten fall die natopartner informiert worden).

wie gesagt ICH LEHNE DIESE ART VON GEWALT AB, DA SIE HINTERHÄLTIG UND NIEDERTRÄCHTIG IST.

gruß mc.bench :bounce: :bounce: :bounce:
Benutzeravatar
Ein_Yak
Erzmagier(in)
Erzmagier(in)
Beiträge: 1950
Registriert: Di 02.04.2002 - 14:14
Wohnort: Kontinentaleuropa

Beitrag von Ein_Yak »

Hey Mädels!

Ich sehe die Politik der jetzigen Bush-Administration eher als Fortsetzung der Reagan-Ära...
Ich denke, es geht beileibe nicht nur um Öl. Eine Weltmacht muß ihren Status auch immer wieder neu reproduzieren in militärischer, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht.
PS: Entspannt bleiben!

Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
Benutzeravatar
hafensaenger
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 7175
Registriert: Di 21.05.2002 - 14:15
Wohnort: Fate2 Vers. 17.07.2007
Kontaktdaten:

Beitrag von hafensaenger »

Die Angriffe auf das WTC waren ungeheure Gräueltaten. Doch die Zahl der Opfer erreicht nicht die Höhe vieler anderer Gräueltaten, bspw. Clintons Bombardement des Sudan, bei der ohne glaubwürdigen Vorwand die Hälfte der Pharmaindustrie zerstört und wahrscheinlich zehntausende Menschen getötet wurden (Bis heute sind keine genauen Zahlen bekannt, denn die US blockierten eine Untersuchung der UN und niemand bestand auf ihre Durchführung).

Von schlimmeren Fällen, die leicht vorstellbar sind, soll hier nicht gesprochen werden. Aber dass es sich hier um ein schreckliches Verbrechen handelte, steht außer Zweifel. Die hauptsächlichen Opfer waren, wie gewöhnlich, arbeitende Menschen: Reinigungskräfte, Sekretärinnen, Feuerwehrleute etc.. Wahrscheinlich wird es sich als ein vernichtender Schlag gegen die Palästinenser und gegen andere arme und unterdrückte Menschen herausstellen. Es wird ebenso wahrscheinlich zu massiven Sicherheitskontrollen führen, wobei es zu einer Untergrabung von bürgerlichen Freiheitsrechten und der Freiheit im Land kommen kann.

Auf dramatische Weise entblößen diese Ereignisse die Dummheit der Vorstellung einer "Raketenabwehr". Die ganze Zeit lag es auf der Hand und wurde von Strategieanalysten betont, dass, falls jemand einen immensen Schaden, z.B. mit Massenvernichtungswaffen in den USA anrichten will, ein Einsatz von Raketen höchst unwahrscheinlich ist, da in diesem Fall der Absender sofort zerstört würde. Es gibt unzählige einfachere Methoden, die im wesentlichen nicht zu verhindern sind. Doch die Ereignisse vergangener Tage werden dennoch dazu benutzt werden, den Druck zur Entwicklung und Aufstellung dieser Systeme zu erhöhen. "Verteidigung" ist eine fadenscheinige Verpackung für Pläne der Militarisierung des Weltraums. Mit einer guten PR wird selbst das dünnste Argument bei einer verängstigten Öffentlichkeit Wirkung zeigen. Kurz gesagt ist das Verbrechen ein Geschenk an die extreme nationalistische Rechte, an diejenigen, die zur Kontrolle ihrer Einflusssphären militärische Mittel einsetzen wollen. Und das bezieht sich nicht nur auf die wahrscheinlichen Maßnahmen, die die US ergreifen werden und was diese auslösen werden -- weitere Anschläge wie dieser oder noch schlimmere. Die Aussichten sind düsterer, als sie vor den letzten Grausamkeiten erschienen.

MFG

Jens
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
Benutzeravatar
Sandro
Providentia Entwickler
Providentia Entwickler
Beiträge: 538
Registriert: Fr 10.05.2002 - 21:31
Wohnort: St. Eiermark - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von Sandro »

Wer sagt den das Amerika den 11. September nicht selbst inszeniert hat ?

1.
Fragwürdige Beweise
Die Beweise kamen aber schnell wie gerufen: Es hieß, am Flughafen von Boston sei ein Auto der Terroristen gefunden worden. Man erfuhr auch, es seien zwei Koffer nicht eingecheckt worden, zufällig gerade die Koffer der Terroristen. Inhalt: Koran, arabische Fluganleitung, ein Abschiedsbrief mit letzten Unterweisungen an die Terror-Komplizen. Das ist höchst unglaubwürdig: Ein fanatischer Moslem würde seinen Koran nicht im Koffer verstauen, der in den Frachtraum geht. Diese Profi-Piloten brauchten auch keine Boeing-Gebrauchsanleitung in letzter Minute. Und sie brauchten auch keine Klischee-Unterweisungen wie die im angeblichen Abschiedsbrief: "Prüft eure Waffen, prüft eure Messer ... Sterbt mit einem Lächeln auf dem Gesicht."

Am 13. September meldeten die Medien, in den Trümmern des WTC sei ein Paß gefunden worden, der einem Terroristen gehörte. Die explodierenden Flugzeuge brachten angeblich Stahl zum Schmelzen. Kann ein Paß aus Papier aus diesem Inferno rausfliegen, ohne sogleich in Flammen aufzugehen? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß gerade der Paß eines Terroristen rausfliegt?


2.
Außergewöhnlich leere Flugzeuge:

Flug AA 077: 289 Plätze, 64 Passagiere (3/4 leer)
Flug AA 011: 351 Plätze, 92 Passagiere (fast 3/4 leer)
Flug UA 175: 351 Plätze, 65 Passagiere (4/5 leer)
Flug UA 093: 289 Plätze, 45 Passagiere (4/5 leer)

Fliegen American Airlines (AA) und United Airlines (UA) immer mit so wenigen Passagieren? Dann wären sie längst pleite! Deshalb werden Flüge mit weniger als 50% Belegung von allen Fluggesellschaften generell abgesagt oder mit Flügen anderer Gesellschaften kombiniert, da sich keine Fluggesellschaft einen derartigen Ausfall leisten kann. Zudem handelte es sich hier um Langstreckenkurse (von der Ostküste nach Kalifornien), wo derart leere Flugzeuge einen besonders großen Verlust darstellen. Aber eben: Normalerweise kommt es nie vor, daß Flugzeuge zu 75 bis 80% leer sind! Aber hier waren vier Maschinen gleichzeitig derart unterbesetzt!! (www.eirna.com)
Für die Anschläge waren Boeing-Flugzeuge mit großen, vollen Tanks (45 000 Liter Kerosin pro Flugzeug) nötig, aber sie mußten größtenteils leer sein, nicht aus Gründen der Menschlichkeit, sondern damit die Terroristen nicht von 289 oder 351 Personen überwältigt wurden. Dies war eine reelle "Gefahr", die beim 4/5-leeren Flug UA 093 tatsächlich eintraf, denn in diesem Flugzeug wehrten sich die Passagiere, und es kam zum vorzeitigen Absturz.
Welche Terrororganisation kann bewirken, daß vollgetankte Flugzeuge auf dem gewünschten Langstreckenflug unterbesetzt sind, trotz großen Verlusten für diese Fluggesellschaften?


3.Namen von gesuchten Terroristen auf der Passagierliste:
Ein paar Tage nach den Anschlägen wurde die Namen veröffentlicht, die auf den Passagierlisten der vier Flugzeuge als Terroristen identifiziert wurden, darunter vom FBI gesuchte Terroristen wie Atta, Alomari usw. Dies würde bedeuten, daß alle Terroristen ihre Tickets mit ihren eigenen Namen
gebucht hatten. Einige Namen standen auf Fahndungslisten! Aber niemand merkte etwas ...

Die Wahl des Datums:
Der 11. September war schon öfters Datum für wichtige Ereignisse.
Am 11.9.1978 wurde der Camp David-Vertrag unterzeichnet. Am 11.9 1990, kurz nach Iraks Invasion in Kuwait, hielt Präsident Bush sen. eine Rede, in der er zum ersten Mal öffentlich eine "neue Weltordnung" forderte. Auf den Tag genau elf Jahre danach geschahen am 11.9.2001 die Anschläge, nach denen die Welt nicht mehr sein würde wie vorher. Dies war 23 Jahre nach Camp David, was uns an Wilson's Romane "Illuminatus" erinnert, in denen die Zahl 23 als Schlüsselzahl der Hintermächte hervorgehoben wird. (z.B. www.prophecyandpreparedness.com)
Auch das Pentagon, eines der Ziele der Anschläge, ist mit diesem Datum verbunden. Das Zeremoniell zur Grundsteinlegung dieses Gebäudes mit der okkult bedeutsamen fünfeckigen Form, fand am 11. September 1941 statt. Der 60. Jahrestag wurde mit einem Feuerwerk besonderer Art "gefeiert"!

Vom 11.9. sind es genau 111 Tage bis zum Jahresende. Mit diesen Zahlen und Daten sind verschiedene okkulte Faktoren verbunden. Islamische Terroristen würden niemals Termine mit Numerologie und Astrologie, die für sie zu den "Werkzeugen des Satans" gehören, auswählen. Diese Zahlenmagie entspringt der talmudischen Kabbala. Vertreter dieser Richtung berechnen jeden ihrer Schritte mit dieser obskuren Technik, die für Nichteingeweihte absolut unverständlich ist.


In den USA setzt sich die Regierung wieder und wieder über die Verfassung hinweg und setzt sie faktisch außer Kraft, unter dem Vorwand von Sicherheit und Anti-Terror-Gesetzen werden Bürgerrechte beschnitten, Globalisierung und totalitäre Kontrolle werden vorangetrieben. (Bürgerkarten mit Fingerabdruck, Chip-Karten, Überwachung, Abschaffung des Bargeldes usw.)


Auf jeden Fall zeigen die vielen offensichtlichen Spuren: dieser Satans-Akt wurde geplant und durchgeführt von höchster Stelle, die über unbegrenzte Finanzen, Geheimdienstverbindungen und über irregeleitete Kamikaze-Handlanger verfügt. Durch diese menschenverachtenden Anschläge sollen die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Welt unter dem Vorwand von Terrorbekämpfung und Sicherheit radikal verändert werden, ganz nebenbei auch verbunden mit taktischen Gewinnen in den Bereichen Drogenhandel und Öl.
Zuletzt geändert von Sandro am So 27.04.2003 - 05:28, insgesamt 1-mal geändert.
[center]
Terragengalerie
Bild[/center]
Benutzeravatar
Baerbel
Magier(in)
Magier(in)
Beiträge: 1462
Registriert: Di 24.07.2001 - 17:21
Wohnort: zuhause
Kontaktdaten:

Beitrag von Baerbel »

Die USA kommen mir manchmal vor, wie ein Kind dessen Spielgefährte (UdSSR) weg ist und das sich nun andere (kleinere) Kinder sucht um sie zu ärgern.
Das Problem ist, dass dieses Kind leider ziemlich gefährliche Spielzeuge hat und sich langsam aber sicher in einen Schulhof-Tyrann verwandelt - um mal beim Gleichnis zu bleiben.

Die USA hatten (vom Bürgerkrieg mal abgesehen) noch keinen wirklichen Krieg im eigenen Land - und aufgrund der geografischen Lage in Verbindung mit dem sehr gut ausgebauten Spionage- und Verteidigungsnetz auch in absehbarer Zeit keinen zu befürchten. Deswegen kann man es sich leisten, Weltpolizei zu spielen. Europa hat es schlicht und ergreifend verpasst, den USA Grenzen zu setzen, weil es jahrzehnte- bzw. jahrhundertelang mit seinen eigenen Problemen beschäftigt war.

Was die Beweggründe der USA-Regierung für ihr Verhalten im aussenpolitischen Bereich angeht sehe ich das genauso wie Ferryman - und wohl auch die meisten hier. Es geht nicht darum, den armen Bürgern fremder Länder Freiheit und Wohlstand zu bringen. Damit könnte man genausogut im eigenen Land anfangen. Es geht einzig und allein um die Sicherung der Pfründe und das Ankurbeln der Wirtschaft durch verstärkte Rüstungsindustrie.

Eines möchte ich unbedingt noch loswerden, weil ich (auch in anderen Threads) eine gefährliche Tendenz bemerkt habe:
Es ist völlig egal was man von den USA hält... man mag sie verdammen, verstehen, entschuldigen oder verteidigen... man mag Verständnis für den Hass anderer Völker in Bezug auf die USA haben oder vielleicht selbst so empfinden - Terroranschläge wie der vom 11. September sind feige und grausam und absolut zu verurteilen!!!!

Das gilt natürlich für sämtliche Akte dieser Art, aber in dem Maße wie die USA sich nach aussen hin kriegerisch geben ist immer wieder zu hören/lesen, dass sie ja eigentlich selbst Schuld sind. DAS, meine Lieben, ist eine sehr sehr gefährliche Einstellung. DAS würde Terrorakte zwischen verfeindeten Ländern rechtfertigen, weil ja irgendwie jeder Konfliktpartner selber schuld ist daran!

Nachtrag:
@Sandro: Was du da geschrieben hast klingt leider alles sehr einleuchtend, auch wenn ich den okkulten Anteil daran etwas fragwürdig finde.
Leider ist mein Englisch (und mein Wissen insgesamt) bei weitem nicht ausreichend genug um mich auf entsprechenden Webseiten zu informieren und vor allem, diese auch zu durchleuchten. Fakten zusammentragen oder sogar erfinden kann jeder. Und wie schnell aus Gerüchten Fakten werden können wissen wir auch alle. Sind denn diese Behauptungen hieb- und stichfest bewiesen? Wer sagt denn, dass nicht Gegner der amerikanischen Politik diese "Informationen" gestreut haben und ihre Verbreitung forcieren?

Ich weigere mich einfach, zu glauben, dass die Amis so skrupellos sind - aber der Gedanke ist wohl nicht unberechtigt. :(
Bild
Benutzeravatar
naria
Titan(in)
Titan(in)
Beiträge: 2147
Registriert: Do 18.07.2002 - 17:53
Wohnort: Halsabschneidergasse

Beitrag von naria »

Sandro hat geschrieben:die Koffer der Terroristen. Inhalt: Koran, arabische Fluganleitung, ein Abschiedsbrief mit letzten Unterweisungen an die Terror-Komplizen. Das ist höchst unglaubwürdig: Ein fanatischer Moslem würde seinen Koran nicht im Koffer verstauen, der in den Frachtraum geht.
wer weiß noch, was marius van der lubbe (niederländischer kommunist, als schuldiger des reichstagsbrandes vom 27./28. 2.'33 hingerichtet) rein zufällig in der hosentasche mit sich herumtrug, als er am ort seines verbrechens flanierte? richtig, seinen kpd-mitgliedsausweis.

öl. seit einigen jahren bauen die usa an einem neuen system von pipelines, das beireits bis auf des letzte stück fertig ist: eine pipeline führt durch afghanistan zum kaspischen meer und eine weitere ist 5 kilometer vor der irakischen grenze zu ende. vor 1 1/2 jahren wollte die afghanische regierung das unternehmen stoppen, nur zufällig waren sie 2 monate später nicht mehr an der macht.
die usa, die sich normalerweise einem feuchten dreck um die sozialen misstände in südamerika kümmern, haben sich urplötzlich zum eifrigsten verfechter der ansprüche der streikenden arbeiter venezuelas gewandelt. was natürlich nichts mit der tatsache zu tun hat, dass sie aus venezuela 19% ihrer erdölimporte beziehen und das seit beginn des dortigen generalstreiks die tanker nicht mehr fahren.

nachtrag: eventuell mögliche vergleiche von amtierenden präsidenten mit toten kanzlern sind nicht meine schuld.
Zuletzt geändert von naria am Di 14.01.2003 - 18:40, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
naria
Titan(in)
Titan(in)
Beiträge: 2147
Registriert: Do 18.07.2002 - 17:53
Wohnort: Halsabschneidergasse

Beitrag von naria »

Baerbel hat geschrieben: Ich weigere mich einfach, zu glauben, dass die Amis so skrupellos sind
sind sie ja auch nicht, genauso wenig, wie die deutschen allesamt kinderfresser sind. es klafft manchmal ein ziemlicher unterschied zwischen einem volk und der es vertretenden regierung. nicht umsonst pritestieren die amis in diesen tagen so viel wie seit den rassenkonflikten vor 40 jahren nicht mehr. dass sich ihr gewählter chef darum nicht schert, sollte eher kritik an der amerikanischen verfassung und weniger am amerikanischen volk hervorrufen.
Benutzeravatar
Cassie
König(in)
König(in)
Beiträge: 3732
Registriert: So 21.04.2002 - 11:49
Wohnort: Im Paradies

Beitrag von Cassie »

Brân hat geschrieben:um die Situation auf einen Punkt zu bringen.....

"Man führt Krieg, um den Frieden zu sichern"
Zum Glück sind nicht alle Amis völlig hirnlos auf der Seite dieses dummen kleinen weißen Kriegstreibers.

Auf ihrer neuesten CD haben Crazy Town einen kurzen und bündigen Kommentar dazu abgegeben, der auch meiner Meinung entspricht:

"Fighting for peace is like fuc.king for virginity."

Für die nicht-Englischkönner im Forum: Für den Krieg kämpfen ist wie für Jungfräulichkeit fic.ken.

Greetinx, Cassie
Breuna-Counter
Bild
"Niemand hat die Absicht, Weltmeister zu werden." :D
Antworten

Zurück zu „Allgemeine Diskussionen“