PSYCHOANALYSE: Warum Bush diesen Krieg führen muss

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naria
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Beitrag von naria »

Lump hat geschrieben: Der Markt der Zukunft liegt im Osten - und das deutsche Verhältnis zu Rusland und China ist durch diese ganze Angelegenheit stark verbessert worden. Ein nicht zu unterschätzender Punkt, meine ich persönlich.
das ist sicherlich richtig, dennoch halte ich es für einen fehler, sich derart mit den westmächten zu zerstreiten, schon allein, weil ein zesplittertes europa politsch kaum so stark sein kann wie ein eniges, wie viper schon richtig erwähnt hat.
Lump hat geschrieben: meine Mutter zitieren:
"Die armen Menschen im Irak haben schon so viel gelitten. Jetzt müssen die sie auch noch zubomben, als ginge es den Leuten dort nicht schon dreckig genug. Unzählige Menschen opfern, nur um ein paar Wenige (Hussein) zu kriegen. Die sind doch echte Monster (Kriegsbefürworter & Kriegstreiber)."
ich glaube, so wie deine mutter denken jede menge leute. nur denken sie nicht zu ende:
seit über zehn jahren leiden die iraker unter saddams diktatur. die wirtschafts-sanktionen der UNO, die saddam provoziert hat, stürzen das volk ins elend, obwohl das am wenigsten dafür kann. und solange der konflikt weitergeht, werden auch weiterhun jedes jahr hunderte menschen im irak verhungern. (außerdem werden sie seit dem golfkrieg regelmäßig bombardiert, also ist das keine verschlechterung)
was ist da letztendlich besser für sie? ein kurzer luftkrieg und dann kontrolle (und humanitäre hilfe!) durch die UNO, oder noch monate- oder jahrelang das elend unter der derzeitigen irakischen regierung?
wie heißt es? lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende!
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Cassie
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Beitrag von Cassie »

naria hat geschrieben:was ist da letztendlich besser für sie? ein kurzer luftkrieg und dann kontrolle (und humanitäre hilfe!) durch die UNO, oder noch monate- oder jahrelang das elend unter der derzeitigen irakischen regierung?
wie heißt es? lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende!
Das wäre ja alles super (jetzt völlig ohne Ironie), wenn das tatsächlich eine Kontrolle durch die UNO wäre. So wie sich die USA das vorstellen, soll das aber eine Kontrolle durch amerikanische Öl-Multis werden. Ich denke, nicht die "anderen Leute" haben da nicht zu Ende gedacht, sondern du bist ein wenig zu optimistisch in deinen Ansichten... So optimistisch wäre ich auch gerne, dann hätte ich gar nicht so viel gegen den Krieg, weil ich das eigentlich auch so sehe wie du: das arme Volk im Irak musste jetzt schon seit 12 Jahren leiden, weil die USA Hussein wegkriegen möchten und das nicht geschafft haben.

Und 20 Millionen (US-Dollar?) Aufmarschkosten sind wahrscheinlich nix gegen das was ein Krieg kosten würde, wenn das, was Lumpi hier vorgerechnet hat, stimmt...Das heißt, eine friedliche Lösung sollte aus Kostengründen auch jetzt noch im Sinn der Amerikaner sein, weil sie die ganze Welt sonst in eine fette Rezession treiben :(

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naria
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Beitrag von naria »

da hast du recht, cassie! ich wollte nicht sagen, dass ich für den krieg bin. genausowenig bin ich allerdings dafür, dass saddam hussein im amt bleibt.
wenn es eine friedliche lösung gäbe, wäre das klasse, aber ich glaube nicht mehr daran. ich bin also ganz und gar nicht optimistisch, nur realistisch.
wenn es schon zum krieg kommt, woran ich nicht zweifle, hat es wenigstens ein gutes: das volk im irak hat endlich die chance auf eine demokratische regierung, zumindest wenn es nach den amis geht, wahrscheinlich werden da andere leute aus der golfregion auch ein wörtchen mitreden wollen, das ist das risiko dabei: entweder es klappt, und sie können eine stabile administration etablieren, oder es kracht.

zu den kosten: die hauptkosten werden die kosten danach sein: der abzug der soldaten, der einzug der kontrolltruppen, aufbau des landes, also der verwaltung und der wohnungen, fabriken, landwirtschaft usw usw usw
zum glück hat schröder ja gesagt, das deutschland keinen cent bezahlen will. wir haben immerhin schon den löwenanteil am wiederaufbau im kosvo und z.Z. in afghanistan geleistet, sollen doch die amis selber wieder aufbauen was sie kaputthauen.
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guenterherbert
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Beitrag von guenterherbert »

Wer sind nach dem Irak die Nächsten?
Ich weiß noch einen Staat der verbotene Waffen besitzt. ÖSTERREICH ! Irgendjemand hat während des Krieges in Jugoslawien bemerkt, daß unsere Draken über keine Raketen verfügen und eine Zwuschel wohl schwerlich aureichen würde, einen Feind abzuschießen. Daraufhin wurden die laut Staatsvertrag verbotenen Raketen stillschweigend angeschafft. Was is wenn der Bushpräsi das erfährt? Werd gleich meinen Bunker reaktivieren.
ISRAEL hat nicht nur eine UNO Resolution ignoriert, werden dort bald die Amis einmarschieren?
Wenns nicht so traurig wär, würd ich mit einem lockeren Lachen über diese Dummheiten des Bushpräsi hinwegsehen. GÜ
Gott verzeiht, die Kirche nie.
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Joabary
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Beitrag von Joabary »

Der Schwager eines Freundes ist US-Soldat und seit wenigen Tagen am Golf. Er sagte bereits Weihnachten, dass ein Angriff nicht vor Anfang bis Mitte März erfolgen wird (rein aus logistischen Gründen). Die Stationierung der Truppen wurde erst in diesen Tagen abgeschlossen - dann muss man sich noch "aklimatisieren". Viel länger werden die USA aber nicht warten können, sonst kommen sie zu weit in den Sommer (da ist es in der Wüste ein bischen warm).
Sorry, da hast du Recht, das hatte ich vergessen. Man wollte auch noch wegen des heiligen Monats abwarten, während dem viele Muslime nach Mekka pilgern. War ich wohl leider etwas vorschnell. :unschuldig:
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Lump
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Beitrag von Lump »

Hmmmm .............. ich bin mir aber nicht sooooo sicher, ob nach einem Krieg im Irak da wirklich die Demokratie Einzug halten wird.
Bei den Kurden im Nordirak sicherlich nicht. Die dürfen sich dann im schlimmsten Fall auf eine lange, türkische Besatzungszeit einstellen. Und was die Türken so mit Kurden manchmal machen wissen ja alle.
Ich persönlich fürchte, dass der Fundamentalismus im Irak Einzug halten wird. Nach einem Krieg.

Und ich glaube als allerallerletztes das die Amis dort irgend etwas richtig aufbauen werden nach einem Krieg. Ausser bessere Pipeline Verbindungen zu den (von ihnen verwalteten) Ölquellen. Das Aufbauen, das dürfen dann wieder die Europäer machen (und zahlen).

Das Argument mit dem armen leidenden Menschen zählt für mich in diesem Fall irgendwie nicht. Dann müssten wir doch eigentlich auf dem gleichen Argument basierend bald mal die Türkei platt machen ..... oder die USA (siehe Menschenrechtsverletzungen) und noch so einige andere Länder ...... von mir aus auch Österreich, wenns denn sein musss ;)


Eines sollten wir nicht vergessen:
Der Irak ist immer noch - nach wie vor - ein souveräner Staat, mit einem souverän gewählten Staatsoberhaupt.
Warum will man JETZT auf einmal dieses Land angreifen. Weil sie gegen Resolutionen verstossen? Die Kleinigkeiten, die ihnen die USA vorwerfen ... das sind wirklich Peanuts.

Mal ne ganz andere Frage: Wenn einer von euch einen Verwandten im Irak hätte der da schlecht lebt. Was wäre euch lieber? Das er / sie weiter schlecht lebt oder .... das man ihn dem SEHR großen Risiko aussetzt zu sterben, bei einem Krieg?

Wer masst sich an, diese Entscheidung für diesen Menschen treffen zu wollen? Vor allem wenn man im "warmen molligen, sicheren" Europa lebt.
Hier lässt es sich leicht von Demokratie und Menschenrechten reden. Aber wenn ich persönlich die Wahl hätte, würde ich lieber in Unterdrückung LEBEN ..... als zu sterben (und am besten meine ganze Familie mit mir).



LANGES PS:
Hier ein netter Bericht aus der heutigen (25.02.03) "International Herald Tribune"
HIER http://www.iht.com/articles/87763.html
nachzulesen. Hier kopiere ihn mal trotzdem hier rein. Die Gefahr die der Verfasser aufweisst ist nicht von der Hand zu weisen.

Norman Mailer: Gaining an empire, losing democracy?
Norman Mailer Tribune Media Services


LOS ANGELES There is a subtext to what the Bushites are doing as they prepare for war in Iraq. My hypothesis is that President George W. Bush and many conservatives have come to the conclusion that the only way they can save America and get if off its present downslope is to become a regime with a greater military presence and drive toward empire. My fear is that Americans might lose their democracy in the process.
.
By downslope I'm referring not only to the corporate scandals, the church scandals and the FBI scandals. The country has gone kind of crazy in the eyes of conservatives. Also, kids can't read anymore. Especially for conservatives, the culture has become too sexual.
.
Iraq is the excuse for moving in an imperial direction. War with Iraq, as they originally conceived it, would be a quick, dramatic step that would enable them to control the Near East as a powerful base - not least because of the oil there, as well as the water supplies from the Tigris and Euphrates rivers - to build a world empire.
.
The Bushites also expect to bring democracy to the region and believe that in itself will help to diminish terrorism. But I expect the opposite will happen: terrorists are not impressed by democracy. They loathe it. They are fundamentalists of the most basic kind. The more successful democracy is in the Near East - not likely in my view - the more terrorism it will generate.
.
The only outstanding obstacle to the drive toward empire in the Bushites' minds is China. Indeed, one of the great fears in the Bush administration about America's downslope is that the "stem studies" such as science, technology and engineering are all faring poorly in U.S. universities. The number of American doctorates is going down and down. But the number of Asians obtaining doctorates in those same stem studies are increasing at a great rate.
.
Looking 20 years ahead, the administration perceives that there will come a time when China will have technology superior to America's. When that time comes, America might well say to China that "we can work together," we will be as the Romans to you Greeks. You will be our extraordinary, well-cultivated slaves. But don't try to dominate us. That would be your disaster. This is the scenario that some of the brightest neoconservatives are thinking about. (I use Rome as a metaphor, because metaphors are usually much closer to the truth than facts).
.
What has happened, of course, is that the Bushites have run into much more opposition than they thought they would from other countries and among the home population. It may well end up that we won't have a war, but a new strategy to contain Iraq and wear Saddam down. If that occurs, Bush is in terrible trouble.
.
My guess though, is that, like it or not, want it or not, America is going to go to war because that is the only solution Bush and his people can see.
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The dire prospect that opens, therefore, is that America is going to become a mega-banana republic where the army will have more and more importance in Americans' lives. It will be an ever greater and greater overlay on the American system. And before it is all over, democracy, noble and delicate as it is, may give way. My long experience with human nature - I'm 80 years old now - suggests that it is possible that fascism, not democracy, is the natural state.
.
Indeed, democracy is the special condition - a condition we will be called upon to defend in the coming years. That will be enormously difficult because the combination of the corporation, the military and the complete investiture of the flag with mass spectator sports has set up a pre-fascistic atmosphere in America already.



Norman Mailer's latest book is "The Spooky Art: Some Thoughts on Writing." This comment was adapted from remarks Feb. 22 to the Los Angeles Institute for the Humanities and distributed by Global Viewpoint/Tribune Media Services International. Iraq is an excuse
Lieber Gruss
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Ein_Yak
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Beitrag von Ein_Yak »

Hey Mädels!
vyper hat geschrieben:Damit hat Deine Mutter sicher recht, aber dies wird es leider immer wieder geben. Ähnliche Fragen kann man mit Sicherheit auch über die Bombardierung Dresdens und die Atombombeneinsätze der USA diskutieren.
Was Du hier ansprichst, deutet auf die Frage der Relation hin. Ist es gerechtfertigt, alle zur Verfügung stehenden Mittel zur Erreichung eines Ziels einzusetzen?
- Deutschland hätte den Krieg auch ohne die Bombardierung von Städten verloren (die ebenfalls durchgeführte Zerstörung von Rüstungsanlagen oder der Militär- und Verkehrsinfrastruktur z. B. erfüllte ihren Zweck bereits).
- Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki haben den Krieg gegen Japan nicht entschieden, denn Japans Militärmaschinerie lag bereits am Boden. Heute kann nachgewiesen werden, daß dies auch 1945 in amerikanischen Militärführung bekannt war und der angegebene Grund, Japan mit den ABwürfen zur Kapitulation zu bewegen nur vorgeschoben war (Diesbezüglich empfiehlt sich die Lektüre der Reihe des Hamburger Instituts für Sozialforschung zur "Barbarei" im 20. Jh. Dieses Institut hat auch die Ausstellung zur den Verbrechen der Wehrmacht aus der Taufe gehoben.)

Ich denke, sobald absehbar ist - und die militärischen Planungsstäbe wissen das sehr genau - daß große Teile der Zivilbevölkerung nicht nur mit extremen Einschränkungen zu rechnen haben, sondern von der Vernichtung bedroht sind, sollte eine Grenze gezogen werden. Interessanterweise gibt es bis heute keine Zahlen, wieviele Iraker im letzten Krieg gestorben sind - ganz zu Schweigen von "Nachwehen" wie extreme Säuglingssterblichkeit oder Hunger. Schon im Krieg selbst waren nur etwa 10% der eingesetzten Bomben, Raketen, Marschflugkörper, usw. rein von ihrer Bauart auf eine "chirurgische" Kriegsführung ausgelegt.

Nun wird gesagt, das irakische Regime müsse weg, weil es Massenvernichtungswaffen besitze und diese auch anwende und weil es undemokratisch sei und seine Bevölkerung unterdrücke. Ein Ende mit Schrecken eben statt einem Schrecken ohne Ende. Nur wird sich dabei auch die Frage gestellt, ob das Ende mit Schrecken auch ein tatsächliches Ende hat?

Ich hoffe nur, daß keiner auf die Idee kommt, das Land mit der größten Militärmaschinerie, mit dem größten Arsenal an Massenvernichtungswaffen aller Art, deren Einsatz optional als selbstverständlich gilt und mit einer beachtlichen Latte an Menschrechtsverletzeungen (siehe die jährlichen ai-Reporte), "zu entwaffnen". Und was ist mit Rußland, was mit Indien, mit China, Großbritannien, Pakistan und wie sie alle heißen? Nach meinem Eindruck wird hier eine absolute Willkürlichkeit an den Tag gelegt - denn wirtschaftliche Interessen hat ja angeblich niemand...

Es gibt hier so viele Widersprüche und es wird sich noch nicht einmal darum bemüht, diese zu widerlegen. Wie kann es sein, was Lump schon angesprochen hat, daß die Türkei einfach 'mal so den Nordirak besetzen will (im Übrigen hat sie ja schon mehrmals mit ihren Truppen dort gestanden)? Hier scheint die vollkommene Regellosigkeit am Werke - und das ist ein verdammtes Problem!
PS: Entspannt bleiben!

Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
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Beitrag von MyBrainHurts »

guenterherbert hat geschrieben:Wer sind nach dem Irak die Nächsten?
Ich denke, ich weiß wer....
Die Steiermark ist als nächstes dran...

Denn die produzieren Unmengen von Kern-Öl.

Das klingt schon nach einer ganz gefährlichen Mischung.
Illegal obendrein.... bestimmt illegal.
Wenn Bush 'Öl' hört, wird er ohnehin ganz nervös.
Und dann noch Kernöl. Wow.....

Wird also bald anständig krachen bei uns. Drüber fliegen
tun sie ja schon die ganze Zeit... illegal übrigens... da kann man
schon mal unabsichtlich etwas 'verlieren' .....

Naja, sie werden aber von unseren Abfangjägern... ähm....
fotografiert.... wirklich... mehr nicht... von hinten natürlich nur *ggg*
(Würde mich interessieren, was mit den Fotos dann passiert.
Können die Piloten die dann kaufen, falls sie möchten?
So.... um € 4,90 das Stück, 30x20, Hochglanz...? ...Ach, egal)

Jedenfalls - zieht euch warm an, Steirer.
Das restliche Österreich steht natürlich hinter euch!
(Irgendwo müssen wir uns ja verstecken... :D)

;)
Das MBH
Bunt ist das Dasein...
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Joabary
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Beitrag von Joabary »

Die Miss Germany ist schon nach Graz unterwegs, umder steirischen Bevölkerung Mut zuzusprechen.
Gleichzeitig häufen sich die Gerüchte um ein gigantisches Ölvorkommen unter dem Großglockner...
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vyper
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Beitrag von vyper »

Lump hat geschrieben:
Und ich glaube als allerallerletztes das die Amis dort irgend etwas richtig aufbauen werden nach einem Krieg. Ausser bessere Pipeline Verbindungen zu den (von ihnen verwalteten) Ölquellen. Das Aufbauen, das dürfen dann wieder die Europäer machen (und zahlen).
Sicherlich hast Du recht damit, dass die USA versuchen werden finanziellen Vorteil aus einem besetzten Irak zu ziehen. Auf der anderen Seite hat der Irak eine imense strategische Bedeutung für die USA. Im Interesse der USA muss es also sein, ein stabiles System im Irak zu etablieren. Stabil kann ein System aber nur sein, wenn die Bevölkerung zufrieden ist (also einen gewissen Wohlstand erreicht). Beide Ziele lassen sich im Irak aufgrund der Ölvorkommen sicherlich kombinieren.
Strategisch Bedeutend ist der Irak vor allem als Alternativ-Öllieferant zu Saudi-Arabien. Der USA muss klar sein, dass Saudi-Arabien aufgrund seiner politischen Struktur auf Dauer nicht der zuverlässigste Partner sein kann. Nicht ohne Grund stammt Bin Laden aus Saudi-Arabien - er findet dort mit Sicherheit immer noch große Unterstützung. Mit einer amerikanischen Kontrolle über die Ölreserven des Iraks würde die Abhängigkeit von Saudi-Arabien schwinden.
Eines sollten wir nicht vergessen:
Der Irak ist immer noch - nach wie vor - ein souveräner Staat, mit einem souverän gewählten Staatsoberhaupt.
Warum will man JETZT auf einmal dieses Land angreifen. Weil sie gegen Resolutionen verstossen? Die Kleinigkeiten, die ihnen die USA vorwerfen ... das sind wirklich Peanuts.
Über das "gewählte" Staatsoberhaupt kann man wohl zu Recht streiten. Man kann nicht gleichzeitig Bush vorwerfen bei den Wahlen der USA nicht demokratisch gewählt worden zu sein und gleichzeitig Saddam Hussein als gewähltes Staatsoberhaupt bezeichnen. In dem Sinne sind die meisten Diktatoren "gewählte" Staatsoberhäupter (aber ich denke, dass der Unterschied klar ist).
Hier lässt es sich leicht von Demokratie und Menschenrechten reden. Aber wenn ich persönlich die Wahl hätte, würde ich lieber in Unterdrückung LEBEN ..... als zu sterben (und am besten meine ganze Familie mit mir).
Wie gesagt - eine individuelle Entscheidung.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber das Risiko wählen und eventuell sterben um die Chance zu haben in Freiheit zu leben.
Viele blutige Aufstände unter diktatorischen Systemen belegen, dass auch andere Menschen so denken.

Nun zum Artikel von Norman Mailer:
Als Romanautor ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass er eine gewisse Fantasie hat. Seine Auffassung ist interessant, aber ich teile sie in weiten Teilen nicht. Beispiele:
By downslope I'm referring not only to the corporate scandals, the church scandals and the FBI scandals. The country has gone kind of crazy in the eyes of conservatives. Also, kids can't read anymore. Especially for conservatives, the culture has become too sexual.
Wie üblich wird ein zu pauschales Bild der "Konservativen" gezeichnet - no comment.
The Bushites also expect to bring democracy to the region and believe that in itself will help to diminish terrorism. But I expect the opposite will happen: terrorists are not impressed by democracy. They loathe it. They are fundamentalists of the most basic kind. The more successful democracy is in the Near East - not likely in my view - the more terrorism it will generate.
Was heißt das in der Konsequenz? Lieber Diktaturen unterstützen, da diese Terrorismus verhindern? Das kann es ja wohl wirklich nicht sein. Dann lieber mit einem erhöten Risiko in einer Demokratie leben. Dies ist aber ein beliebtes Vorurteil nach dem Motto "In einem totalitären System ist die innere Sicherheit größer". In der regel gibt es genauso viele Verbrechen wie in Demokratien, nur die "Öffentlichkeitsarbeit" ist besser - sprich es wird mehr vertuscht, oder die Kriminalität geht gar vom System aus.
The only outstanding obstacle to the drive toward empire in the Bushites' minds is China. Indeed, one of the great fears in the Bush administration about America's downslope is that the "stem studies" such as science, technology and engineering are all faring poorly in U.S. universities. The number of American doctorates is going down and down. But the number of Asians obtaining doctorates in those same stem studies are increasing at a great rate.
Von den reinen Zahlen ist dies durchaus richtig. Richtig ist aber auch, dass die Qualität der akademischen Abschlüsse in Asien häufig meilenweit hinter der "westlicher" Länder liegt. Nicht umsonst werden Absolventen vieler asiatischer Hochschulen die in Deutschland studieren wollen im Bereich des Grundstudiums eingestuft. Rein wissenschaftlich sehe ich dort noch keine Gefahr. Dies ist auch einer der Gründe für den wirtschaftlichen Rückschlag, den die sogenannten Tiegerstaaten in den letzten Jahren erlitten haben.

Das muss jetzt erstmal reichen...
Tot ziens
Vyper
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guenterherbert
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Beitrag von guenterherbert »

How can I reply to this? Not everybody can speak English as good as you. When you quote English texts the translation is also written and I want also to understand the English words. GÜ
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Lump
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Beitrag von Lump »

Hey, das ist der blanke Horror den ganzen Kram da zu übersetzen -dafür habe ich echt nicht die Zeit, sorry.
Und um ehrlich zu sein: Ich verstehe genug Englisch um den Text zu verstehen - aber nicht um ihn RICHTIG GUT zu übersetzen. Dafür würde ich ewig brauchen und wäre wäre ein ziemlicher ... Krampf.

Vielleicht mag ja Jemand Anderes ..... ???
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Radagast
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Beitrag von Radagast »

Hihi, ich konnte es mir jetzt nicht verkneifen, den Text durch ein Übersetzungsprogramm zu jagen. So schlecht ist das Ergebnis gar nicht........(naja ;) für ein Programm :)) ) , aber ich will das Ergebnis nicht vorenthalten :)) :

Normannemusterbeutel: Ein Reich erwerben, verlierende Demokratie?
Normanne-Musterbeutel-Tribune-Media-Dienstleistungen

LOS-ANGELES dort ist dazu ein subtext, was die Bushites tun, wie sie sich in Irak auf Krieg vorbereiten. Meine Hypothese ist dieses Präsidenten-George Westen. Der Busch und viele Konservativen kommen zum Abschluß das der einzige Weg, in dem sie Amerika könn sparen und in dem bekommen, wenn von seinem Geschenk den Daunenabhang ist, mit einer größeren militärischen Anwesenheit ein Regime zu werden, und gegen das Reich fahren ihnen. Meine Furcht ist, daß Amerikaner dabei ihre Demokratie verlieren könnten.
.
Durch Daunen-abhangs-I'm-bezieh sich nicht nur zu den Körperschaftsskandalen, den Kirchenskandalen und den FBI-Skandalen. Das Land ist in den Augen von Konservativen irgendwie verrückt gegangen. Gören können immermehr nicht auch lesen. Besonders für Konservativen ist die Kultur zu sexuell geworden.
.
Irak ist die Entschuldigung, um eine Kaiserrichtung bringen. , als sie ihn sich ursprünglich ausdachten, würde Krieg mit Irak ein schneller, dramatischer Schritt sein - nicht am wenigsten wegen des Öls dort genau so gut wie es das Wasser aus den Tigris- und Euphrates-Flüssen liefert - der ihnen ermöglichen würde, das Ost als eine mächtige Basis zu steuern sich näher, um ein Weltreich zu bauen.
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Das wobei Bushites auch erwartet daß Bushites Demokratie zur Region bringt und so in sich Willen glaubt helfen um den Terrorismus zu vermindern. Aber ich erwarte, daß das Gegenteil geschehen wird: Terroristen sind nicht von Demokratie beeindruckt. Sie haben ein Ekel davor. Sie sind Fundamentalisten der grundlegendsten Art. Die erfolgreichere Demokratie ist im sich näher Ost - nicht wahrscheinlichen in meiner Meinung - mehr der Terrorismus, den sie erzeugen wird.
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Das einzige hervorragende Hindernis für die Fahrt gegen das Reich auf den Bushites'-Geisten ist China. Zwar ist eine der großen Furcht in der Buschverwaltung über dem Daunenabhang von Amerika in U.S.-amerikanische Universitäten schlecht ergehen, daß die "Stammarbeitszimmer" wie Wissenschaft, Technologie und Technik alle sind. Die Anzahl der amerikanischen Doktortitel geht nach unten und nach unten. Außer der Anzahl von Asiaten, die darin Doktortitel erhalten, werden gleiche Stammarbeitszimmer bei einer großen Rate grösser.
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20 Jahre vorausschauen eine Zeit, wenn China eine nach Amerika überlegene Technologie haben wird, komme, daß das die Verwaltung dort wahrnimmt. Wann diese Zeit kommt, können wir Amerika gut das zusammen Griechen nach China ", sagen können funktionieren, daß wir an Sie als die Römer sein werden. Sie werden unsere außergewöhnlichen, gutgebildeten Sklaven sein. Aber versuchen Sie nicht, über uns zu dominieren. Das würde Ihre Katastrophe sein. Dies ist das Szenarium, über das einige des hellsten Neukonservativen nachdenken. (Ich benutze Rom als eine Metapher, weil Metaphern üblicherweise viel der Wahrheit näher als Tatsachen sind).
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Was geschehen ist, natürlich, ist, daß die Bushites in viel mehr Oppositionals sie geglaubt, sie von anderen Ländern wurden und unter der Heimbevölkerung gelaufen sind. Es kann gut enden, daß wir keinen Krieg haben werden, außer einer neuen Strategie Irak und die traurige Verschleißtalsperre zu enthalten herunter. Wenn das vorkommt, ist der Busch in schrecklicher Mühe.
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Mein raten aber doch ist, gern oder ungern, wollen die es oder nicht, Amerika wird sich bekriegen weil das der einzige Lösungsbusch ist werden und seine Leute können sehen.
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Die gräßliche Aussicht, die sich öffnet, deswegen, ist, daß Amerika eine mega-Bananen-Republik werden wird, wo die Armee in den Leben von Amerikanern mehr und mehr Bedeutung haben wird. Es wird eine größere auch immer und größere auch immer Überlagerung auf dem amerikanischen System sein. Bevor es über und über ist, kann, wie es ist, Weg und, Demokratie, edel und zart geben. Meine lange Erfahrung mit menschlicher Natur - ich bin jetzt 80-jährig-alt schlägt - vor, daß es möglich ist, daß der Faschismus, nicht Demokratie, der Naturzustand ist.
.
Ein Zustand, auf dem wir gerufen sein werden, ist zwar Demokratie - in den nächsten Jahren der besondere Zustand verteidigen zu. Dieser Willen ist ungeheuer schwierig weil die Kombination von die Körperschaft, das Militär und das vollständige investiture von der Fahne mit Massen-Zuschauer-Sport haben schon eine pre-fascistic-Atmosphäre in Amerika eingerichtet.

Das späteste Buch vom Normannemusterbeutel ist "die gespenstische Kunst: Einige Gedanken auf schreibende.. 22. Feb. paßt sich dem Los-Angeles-Institut für die Geisteswissenschaften diese Bemerkung Dienstleistungen von Bemerkungen und international von globalen Standpunkt-/Tribunemedien an verteilte. Irak ist eine Entschuldigung

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Wild
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Beitrag von Wild »

Schon zeitlich überholt, aber lustig..... :)) :))




Sieben Wochen, die die Welt verändern.


07.02.03
Deutschland bleibt bei seinem Nein zum Angriffskrieg gegen den Irak.
Nicht so sehr, weil die "Beweise" des Herrn Powell Schrott waren, sondern weil Rumsfeld uns mit Kuba und Libyen in eine Lostrommel geworfen hat, bevor Schröder es sich schweren Herzens hätte anders überlegen können.

10.02.03
Deutschland verweigert den USA die Überflugfrechte, es sei denn, Bush nimmt auf der Stelle den Rumsfeld-Vergleich zurück.

11.02.2003
Bush informiert sich,was Kuba und Libyen überhaupt ist.
Dann setzt er noch einen drauf,
Er vergleicht Deutschland mit der DDR.

13.02.2003
Frankreich kippt um.
Nachdem die USA die Garantie für die Ölverträge des Elf-Konsortiums übernommen hat, verpflichtet sich Paris zur uneingeschränkten Baguette-Lieferung für die kämpfende Truppe.

14.02.2003
Alle anderen Länder der EU und die Aspiranten kippen auch um und gründen Elf-Konsortien und Baguette-Großbäckereien.

15.02.2003
Deutschland legt unter Protest den Vorsitz des UN-Sicherheitsrates nieder und tritt aus der Nato aus.

16.02.2003
Bush fällt kein Vergleich mehr für Deutschland ein.
Er droht jetzt mit dem Finger.

17.02.2003
Das läßt Deutschland nartürlich nicht auf sich sitzen uns schließt sämtliche McDonalds.

18.02.2003
Stoiber ruft zum Widerstand auf, oder zumindest zur Umwandlung der MCDononald-Restaurants in Löwenbräu-Keller

19.02.2003
Westerwelle meldet sich zu einem VHS-Kurs:"Außenpolitik"an.

21.02.2003
Westerwelle muß bei seinem Kursabend feststellen, daß der Referent der VHS Möllemann ist.
Sein Sprung aus dem Fenster läuft glimpflich ab.

22.02.2003
Deutschland ist nun völlig isoliert, die ersten Türken stellen Ausreisanträge.

23.02.2003
Das Bundespresseamt stellt klar, daß Ausreiseanträge nicht erforderlich sind und Bushs DDR-Vergleich Blödsinn sei.

24.02.2003
Da der Regierung jetzt keiner mehr glaubt, stellen jetzt auch Bayern Ausreiseanträge.

25.02.2003
Die Bundesregierung erhebt eine Ausreisegebühr in Höhe von 2ooo.-- Euro.

26.02.2003
Deutschland erfüllt die Maastricht-Kriterien, da es nicht nur keine Neuverschuldung zu vermelden hat, sóndern einen Teil seiner Altschulden ablösen kann.

27.02.2003
Weiberfastnacht

29.02.2003
Fällt dieses Jahr aus, da kein Schaltjahr.

03.03.2003
Deutschland wird wegen unportlichen Verhaltens aus der EU ausgeschlossen.

04.03.2003
In Österreich werden die ersten Bayern-Auffanglager wegen unzumutbarer hygienischer Zustände von der Weltgesundheitsorganisation geschlossen.
Angeblich s*******en die Bayern auf alles.

05.03.2003
Italien weigert sich weitere Flüchtlinge aufzunehmen.

06.03.2003
Erste Flüchtlingsschiffe an der italienischen Adriaküste.

07.03.2003
Alle Anrainerstaaten schließen ihre Grenze zu Deutschland.

08.03.2003
USA verlangen die Auslieferung Schröders. Amnesty international verhandelt die Haftbedingungen.

09.03.2003
Deutschland hat alle Schulden bezahlt und beginnt, die Schweiz zu kaufen.

10.03.2003
Deutschland braucht dringend Arbeitskräfte und ruft seine Führungskräft aus USA zurück.

11.03.2003
Der Dow Jones sackt im freien Fall auf 2100 Punkte.

12.03.2003
Deutschland führt die D-Mark wieder ein.
Der Dow Jones fällt auf 100 Punkte.

13.03.2003
Aldi Süd kauf Microsoft.
Bill Gates wird Filialleiter in Dinslaken

14.03.2003
USA verschiebt den Einmarsch Irak, da die Baguette-Lieferungen sich verspäten.

15.03.2003
Die ersten Flüchtlinge kehren zurück. Einreisgebühr 5000,-- DM

16.03.2003
Die Nachbarländer öffnen ihre Grenzen wieder, aber Deutschland schließt die seinen und führt eine Maut für alle Straßen ein, PKW 150,-- LKW1,500,-- DM

17.03.2003
Deutschland kauft Mallorca und weist Jürgen Drews aus.

18.03.2003
Deutschland erhält Elsaß-Lothringen geschenkt, lehnt aber ab.
Nach Zahlung von DM 10.000,000,000,-- ( Wechselkurs 1 DM = 435 Euro) durch Frankreich, wird es dann doch eingemeindet.

19.03.2003
Frankreich beschuldigt die USA, Baguette-Liefrungen nicht bezahlt zu haben.

20.03.2003
Der tschechische Präsident Karel Gott schwenkt aus der Pro-Irak-Phalanx aus.

21.03.2003
Lothar Matthäus übernimmt den Löwenbräu-Keller in Hasselhünne ( Ost).
Die amerikanischen Truppen an der Grenze zum Irak werden von einer geheinsvollen Dünnschiss-Epidemie heimgesucht.

22.03.2003
Bush vergleicht Deutschland mit Helgoland, zieht den Vergleich aber einige Stunden später mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück.

23.03.2003
Die Bundesregierung kündigt eine erneute Steuerreform an.
Jeder Staatsbürger erhält ab 01.04.2003 ein Grundgehalt in Höhe von 3.000,-- DM
(aus Mauteinnahmen) und eine Payback-Karte mit 20.000 Freemiles.

24.03.2003
Aldi Dinslaken kauft Florida.

25.03.2003
Die USA brechen den Golfeinsatz wegen Spritmangel ab.
Die Lufthansa wird beauftragt die Truppen zurückzutransportieren.
Ein Lufthansa-Sprechen: " Das wird teuer!"

26.03.2003
Saddam Hussein begrüßt das Ende der US-Hegemonie und Ruhrgas erhält verabredungsgemäß die Ölrechte.

27.03.2003
Die SPD lüftet das Gehei'mnis des Erfolges.
Gerhard Schröder ist schon im Sommer 2002 heimlich mit Sandra Maischberger durchgebrannt und durch einen Doppelgänger ersetzt worden.
Seither Leiter der Regierung: Oskar Lafontaine.
MfG Wild :drink: :drink: :drink:
Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Hi Leute, ich habe mich bisher zurückgehalten, möchte aber auch noch was dazu sagen: :wuerg:

Sicherlich ist Hussein kein Kind von Traurigkeit, da gibt’s auch überhaupt nichts zu verharmlosen. Aber die Amerikaner gehen mir langsam tierisch auf den Sack mit ihrer Weltrettermentalität.

Auch ich war damals entsetzt als Schröder vielleicht nur aus wahlkampftaktischen Gründen sich gegen die USA scheinbar eindimensional stellte. Aber jetzt ist genug. Ich bin froh, das Deutschland mit seiner Antikriegshaltung andere Mitstreiter gefunden hat und auch so viele Millionen Menschen in der westlich ‚zivilisierten Welt’ gegen einen erneuten Irak-Krieg demonstriert haben. Die Vorhaltung Frankreich und Deutschland seien ‚old europe’ (altes Europa) sind lächerlich. Immerhin sprechen da zwei Nationen, die über Generationen hinweg bis aufs Blut miteinander verfeindet waren und im Prinzip keine Gelegenheit ausgelassen haben, um gegeneinander in den Krieg zu ziehen. Wenn sogar diese beiden Nationen gelernt haben friedlich miteinander umzugehen und ihre Konflikte anders als mit Waffen zu lösen, ist das ein Fortschritt in ein modernes Europa und kein Rückschritt in alte Zeiten.

Schauen wir mal auf die andere Seite: Erst unterstützen die USA die Taliban im Kampf gegen die UdSSR in Afghanistan, nun werden sie bekämpft. Erst hat USA den Irak in den 80er zu einer der größten konventionellen Streitkräfte der Welt im Kampf gegen den fundamentalistischen Iran gemacht, nun meinen sie Irak, ist mal wieder eine Bedrohung und müssen es mal ordentlich knallen lassen. Was haben also die amerikanische Einmischungen letztendlich für die USA gebracht?

Sicherlich war ich auch erschüttert über die Terroranschläge auf das WTC und habe die tausende Toten und ihre Hinterliebenden bedauert. Aber was haben die USA tolles seit den 60er Jahre gemacht: Vietnam - unzählige zivile Opfer durch den Einsatz von Napalm und Agent Orange. Im Irak-Krieg Anfang der 90er haben amerikanische Streitkräfte mit radioaktivem URAN angereicherte Munition verwendet, die auf Jahrzehnte hinaus, Teile der irakischen zivilen Bevölkerung schrecklich dahinraffen wird.

Aufgrund des unsinnigen und menschenverachtenden UN-Embargos gegen den Irak, das immer wieder am Vetorecht der USA erhalten blieb, ist es sogar verboten, Medikamente einzuführen, die irakische Kinder dringend zur Behandlung von Krankheiten benötigen. Denn diese Medikamente könnten auch militärisch genutzt werden. Folge: Viele unschuldiger Kinder sterben heute noch an den Spätfolgen des 1.Irak-Krieges und am Handelsembargo.

Um mal auf das Thema medienwirksamen Kriegsdarstellung zu sprechen zu kommen: Damals beim ersten Irakkrieg wurde die Mär’ vom sauberen, nahezu chirurgischen Krieg in die Welt gesetzt, wo mit amerikanischen High-Tech-Waffen nur militärische Ziele ausgeschaltet werden. Die Wahrheit war jedoch, das wie im jedem Krieg die Zivilbevölkerung am meisten darunter zu leiden hat. Aber das wurde von den USA natürlich nicht verkriegsherrlicht. Nun war vor kurzem den Medien zu entnehmen, dass die amerikanische Regierung vor gehabt haben soll, europäische Journalisten zu bestechen, damit sie positiv über die Vorhaben der amerikanische Außenpolitik berichten. Ohne Worte. Der Verdacht den einige hegen, dass die USA den Anschlag auf das WTC selbst initialisierte, würde ich zwar keiner halbwegs menschlichen Regierung zutrauen, aber immerhin kam es den USA wie gerufen, um mal wieder den Wild-West-Cowboy raushängen zu lassen. Hierbei möchte ich noch mal an die Macht der Medien erinnern: Über den Angriff auf das WTC wurde selbst in den deutschen Medien über eine Woche lang auf allen Sendern über nichts anderes berichtet. Über die Folgen der amerikanischen Kriegspolitik gibt’s aber nur ab und zu eine kleine 45minütige Dokumentation über die Wahrheit des Irakkrieges, wo weitaus mehr Unschuldige sterben mussten. Scheinbar sind 5000 Tote Amerikaner mehr wert, als hunderttausende Irakies und Vietnamesen oder was sonst noch so auf der Welt rumläuft. Dieses Bild wird zumindest auch durch unsere Medien transportiert. Solch eine Berichterstattung kann man getrost auch als Desinformation durch einseitige Überinformation bezeichnen.

Da die USA die einzige verbliebene Großmacht ist, scheint bei denen wohl der Größenwahn auszubrechen. Die sollten sich mal überlegen, wie glaubwürdig es klingt, einerseits großspurig auf die Einhaltung der Menschenrechte zu pochen, andererseits auf die Entwürfe der UNO mit ihrem Vetorecht zu pfeifen, oder gar ganz auf die Unterstützung der völkerrechtlichen Gemeinschaft zu verzichten, um ihre Ziele, welche das auch immer sein mögen, durchzusetzen. Sie bezeichnen andere Staaten als Schurkenstaaten und als Achse des Bösen und überhöhen sich selbst, indem sie meinen, sie wollen das Böse der Welt mit 'Gottes Gnaden' vertreiben. Keine der christlichen Kirchen hat bisher den Irakkrieg unterstützt. Wie kommen die amerikanische Regierung dazu, so was ihrem Volk glaubhaft machen zu wollen? Ist die derzeitige amerikanische Regierung die Reinkarnation des christlichen Glaubens?

Zu guter letzt nimmt sich die amerikanische Regierung das Recht heraus mit einem atomaren Erstschlag zu drohen. Was soll man davon halten? Die sogenannten Schurkenstaaten haben ja kaum eine andere Wahl als atomar aufzurüsten, um eine Pattsituation wie damals USA – UdSSR zu erreichen, um somit politisch/militärisch ernst genommen zu werden (siehe Pakistan). Dabei es ist noch nicht mal notwendig, den scheinbaren Gegner durch Terror gegen die Zivilbevölkerung, bzw. durch konventionelle oder atomare Waffen zu besiegen. Selbst die ehemalige Großmacht UdSSR hat sich wirtschaftlich eher selbst besiegt...
Zuletzt geändert von Cr@sh am Do 27.02.2003 - 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Cassie »

fridoxl hat geschrieben:Selbst die ehemalige Großmacht UdSSR hat sich wirtschaftlich eher selbst besiegt...
Na, dann drück mal die Daumen, dass die USA das auch noch schaffen, sie sind ja beinah auf dem besten Wege dazu :D Auf dem Weg waren sie schon mal unter Reagan und Bush, bis Clinton dem Einhalt geboten hat ;) aber Bush junior macht da ja nahtlos weiter.

Naja, wollen wir mal hoffen, dass die USA genau wie die UdSSR den Weg aller Dinosaurier geht...

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Beitrag von Joabary »

Ich hab so meine Zweifel dass die USA in näherer Zukunft von ihrer Rolle als mächtigstes Land der Welt zurücktreten werden.

Aber angenommen das geschieht tatsächlich, was kommt danach? Ich bin zwar beileibe kein Freund der momentanen US-Politik, aber mir ist trotzdem zumindest doch etwas mulmig wenn ich an die Weltordnung nach der amerikanischen Hegemonie denke.
Man kann sagen was man will, aber die USA haben gerade Europa sowohl wirtschaftlich als auch militärisch im vergangenen Jahrhundert den Rücken gestärkt und zumindest das Ausbrechen eines wirklich großen Konflikts vermieden (was natürlich ganz und gar nicht zu ihrer jetzigen Haltung passt - und dann ist da natürlich auch noch Nordkorea...).

Denn eine Welt ohne die USA an der Spitze muss - zumindest für uns - nicht unbedingt gleich besser aussehen...
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Beitrag von Lump »

Stimme fridoxl im gesamten Umfang zu.


@fridoxl

Genial formuliert :respekt:

Inhaltlich: Scharf beobachtet, ausgezeichnet geschlossfolgert (meine persönliche Meinung)
Lieber Gruss
:bounce:

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Beitrag von MyBrainHurts »

Lump hat geschrieben:ausgezeichnet geschlossfolgert
Rapunzel:"Oh, mein Prinz, mein Held, wie hast du mich hier in diesem Schlossturm nur gefunden?"

Prinz:"Och, das war nicht schwer..., ich bin dir geschlossfolgert"

:silly:
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Beitrag von Radagast »

fridoxl, ich stimme dir im grossen und ganzen zu. Aber ein paar kleine Anmerkungen möchte ich doch machen.

Du sprichst das Importverbot von Medikamenten für Kinder an. Es hört sich grausam an. Wenn du aber schon zurecht die Informationspolitik und Kriegspropaganda der USA angreifst, solltest du auch hier bei der vollen Wahrheit bleiben. In dem von der UN zugelassenen begrenzten Ölverkauf ist als Gegenleistung natürlich auch der Import von Medikamenten nicht nur zugelassen sondern auch erwünscht.
Das Verbot bezieht sich auf das Metall Kobalt, welches in irakischen Kliniken zur Strahlentherapie von an Leukämie erkrankten Kindern (und Erwachsenen) benötigt wird.
Leider ist es nun mal auch ein wesentlicher Bestandteil der grausamsten Massenvernichtungswaffe, nämlich der Kobalt-Bombe. Würde man den Import erlauben, wäre den Kindern nicht wirklich geholfen. Saddam Hussein würde es ausschliesslich für die Entwicklung von Waffen verwenden (behaupte ich mal). Ein "paar" erkrankte Kinder dürften einem Diktator, der etwa 150000 Zivilisten im eigenen Land umgebracht hat, so ziemlich egal sein. Schon steht man nämlich vor einem Dilemma. Was tun ?

Du sprichst an, dass die USA in den 80er Jahren den Irak erst so stark gemacht haben. Das ist schon richtig, aber auch nur ein Teil der Wahrheit. Es waren nicht nur die USA. Das waren die Europäer und allen voran Deutschland genauso. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass Mercedes Benz tausende von Fahrzeugen an die irakische Armee geliefert hat.

Die von dir angesprochen atomare Rüstung Pakistans richtet sich ja nicht gegen die USA sondern gegen Indien. Ein weiteres Pulverfass, welches leider noch schlimme Folgen haben kann.

Radagast der Braune
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