Dobermann

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sepruecom
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Beitrag von sepruecom »

Jacqueline hat geschrieben:ein Dobermann würd ich mir an deiner Stelle überlegen. Wirklich nur,wenn du schon erfahrung mit Hunden hast.
Ok,irgendwann muss das erste mal sein,aber bei Hunden würd ich mit Vorsicht rangehen. Ansonsten geh doch in Tierheime, nicht jedes davon muss von dort schon irgendein Trauma haben ! und Welpen gibt es dort ebenso.
Nun ja, ich glaueb kaum, dass es im Tierheim Dobermänner gibt, sind das nicht Kampfhunde?

@ de-boef. Darf ich dir als Einstieg einen Zwergdobermann vorschlagen? Dobermänner sind das allemal, aber bei weitem nicht so gefährlich :D

Allgemein rate ich dir von einem Dobermann (als einem großen) ab, da du dir offenbar der Gefahren nicht bewusst bist, was so ein Hund anrichten kann. Jeder Hund hat das potential, mal auszuticken, wenn alle möglichen dummen und unwahrscheinlichen Umstände zusammenkommen, und ich weiss nicht, was du machst, wenn diese Umstände mal auf einem Kinderspeilplatz zusammenkommen. Mag sein, dass ich ein bischen Kynophob bin, aber zumindest lässt sich dieses Argument nicht von der Hand weisen...

Gruss, sepruecom
de-boef
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Beitrag von de-boef »

Einen Hund aus einem Tierheim zu nehmen habe ich mir auch schon ernsthaft überlegt. Vielleicht sollte ich wirklich dort auch nochmal vorsprechen.

Ich war schon ein paar Mal im Tierheim, aber die Hunde dort haben mir nicht gefallen. Auch hat man in den seltensten Fällen Papiere zu den Hunden. Wie soll man einen solchen Hund zum Beispiel im Bezug auf HD einschätzen?

Hunde sind auch keine Eintagsfliegen. So circa 10 bis 15 Jahre werden die allemal alt. Von daher mutet mich so ein "Einstiegshund" etwas seltsam an. Wie soll das aussehen? 10 bis 15 Jahre lang eine nervige kläffende Zwergtöle aushalten, bis man einen "richtigen" Hund halten kann.

Dobermänner zählen nicht offiziell zu den Kampfhunden. Natürlich brauchen Dobermänner Erziehung, Ausbildung, Aufgaben, Herausforderungen, viel Bewegung, Aufmerksamkeit, Verständnis und Liebe - aber das brauchen kleine Hunde eigentlich auch, mit dem Unterschied, dass man das bei kleinen Hunden nicht so ernst nimmt.

Auf einen Kinderspielplatz würde ich mit einem Hund sowieso nicht gehen.

de-boef
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naria
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Beitrag von naria »

sepruecom hat geschrieben: Nun ja, ich glaueb kaum, dass es im Tierheim Dobermänner gibt, sind das nicht Kampfhunde?
doch, sogar jede menge, und zwar gerade deshalb.
seit den neuen kamphunde-gesetzen laufen die heime doch geradezu über von hunden die einer kamphund-rasse angehören (was nicht automatisch heißt, dass es wirklich auf das töten trainierte unberechenbare kamofmaschinen sind), weil ihre besitzer sie nicht behalten durften oder wollten (hundesteuern für kampfhunde!)
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Beitrag von de-boef »

In Deutschland gehören Dobermänner nicht zu den Kampfhundenrassen, genausowenig wie alle "Polizeihunderassen", wie zum Beispiel: Deutscher Schäferhund, Rottweiler, und so weiter.

Wie die Situation in Österreich und der Schweiz ist, ist mir allerdings nicht bekannt. Vielleicht ist es dort anders.

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Jacqueline
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Beitrag von Jacqueline »

ich glaub schon,dass des zur Kampfhundrasse gehört, allein wegen der Größe und Kraft. Wenn dem so ist, wirst wahrscheinlich eh zu aller erst diese Tests da machne müssen, damit die einschätzen,wie "gefährlich" der Hund is, bzw. wie du und er harmonieren etc.
No more boys!
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Krool
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Beitrag von Krool »

wenn ich einen Dobermann auf der Strasse sehe... 8o
Dann renne ich, und werde nicht vorher fragen ob er böse ist... ^^
Denn alle werden ihn zunächst erstmal auf böse einschätzten... -.-
Obowhl, wenn du richtig gut bist dann hol dir einen, die Umgebung wird dann schon bald keine angst mehr haben... :D
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Beitrag von Ferryman »

Soweit ich weiss laufen auch in der Schweiz Dobermänner, Rottweiler, Riesenschnautzer, Deutsche Schäfer, usw. nicht unter Kampfhunde, sondern unter Schutzhunde, im gegensatz zu Mastiffs, Bullterrier, Pitbullterrier oder American Staff...
"Irgendwann wird jeder von euch vor mir stehen! Sorgt besser dafür, dass ihr eure Münze dabeihabt, es führt kein anderer Weg über den Acheron!"
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Beitrag von de-boef »

Jacqueline hat geschrieben:ich glaub schon,dass des zur Kampfhundrasse gehört, allein wegen der Größe und Kraft. Wenn dem so ist, wirst wahrscheinlich eh zu aller erst diese Tests da machne müssen, damit die einschätzen,wie "gefährlich" der Hund is, bzw. wie du und er harmonieren etc.
Das kann tatsächlich sein, dass man so einen "Unbedenklichkeitstest" machen muss. Aber das wäre auch erst in einem bestimmten Alter sinnvoll. Ein Welpe wird in der Regel ja "unbedenklich" sein. Trotzdem gehört ein Dobermann nicht zu den Kampfhunden.

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Kampfhunde

Beitrag von -Skulmar- »

sepruecom hat geschrieben:sind das nicht Kampfhunde?
Kampfhunde....Kampfhunde.... Kampfhunde Bild Bild Bild

Es gibt keine Kampfhunde sondern nur Kampfmenschen !!!!

Und zu den Tieren aus dem Tierheim (sprech jetzt aus Erfahrung)
haben (bis auf ein kleine Minderheit) eine Schaden...klaro einige haben nur einen kleinen Schaden andere brauchen etwas Zeit und Gedult um wieder normal zu werden aber andere können ihren Schaden für immer behalten.
„Wir dürfen niemals vergessen, dass nach dem gleichen Maß,
mit dem wir die Angeklagten heute messen,
auch wir morgen von der Geschichte gemessen werden.“

Robert Jackson, (US-Chefankläger bei den Nürnberger Prozessen am 20.11. 1945)
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Re: Kampfhunde

Beitrag von de-boef »

-Skulmar- hat geschrieben: Und zu den Tieren aus dem Tierheim (sprech jetzt aus Erfahrung)
haben (bis auf ein kleine Minderheit) eine Schaden...klaro einige haben nur einen kleinen Schaden andere brauchen etwas Zeit und Gedult um wieder normal zu werden aber andere können ihren Schaden für immer behalten.
Welche Erfahrungen hast Du konkret gemacht?

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Re: Kampfhunde

Beitrag von -Skulmar- »

de-boef hat geschrieben: Welche Erfahrungen hast Du konkret gemacht?
Also unser 1. Hund war aus dem Tierheim und den konnten wir nicht allein zu Hause lassen...da das Tier (wahrscheinlich war es vom frühren Besitzer oft tagelang allein gelassen worden) dann immer Randale geschoben hat und die ganze Wohnung demoliert hat...war auch der Grund warum wir ihn dann zu meiner Oma getan haben (da Oma oder Opa immer daheim ist :) )

Unser 2 Hund (auch vom Tierheim) hatte wahrscheinlich Schläge bekommen...is immer jaulend abgehauen wenn man sich denn Gürtel ausgezogen hat oder ne Zeitung zusammengerollt hat...

Mein Oma hat aber zurzeit wieder nen Hund aus dem Tierhein
(muss aber bemerken das das ehe schwiere Rasse ist) den hat sie jetz schon 4 Jahre aber der Knurrt immer noch wenn sie an dem Hund seinem Fressnapf vorbeiläuft...und wenn sie den Hund mal Bürsten will zwickt er sie blutig...Ich hätt das Vieh wahrscheinlich wieder abgegeben...

Wir/Ich haben zurzeit nen Hund vom Züchter und der is nur Verfressen was aber an der Rasse liegt...

Aber ich sollt auch erwähnen das ich nene Bekannten habe (treff denn als im Wald wenn ich mit mein draußen bin) der hat nen Bullterrier aus dem Tierheim aber das Tier ist ganz "Normal"
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Lump
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Beitrag von Lump »

Das Thema hatten wir doch schonmal: Natürlich gibt es Kampfhund-Rassen!

Diese Hunderassen-Angehörigen sind schlicht und ergreifend agressiver als andere Hunderassen. Das sollte man zwar grundsätzlich nicht pauschalisieren, aber: Man hat jahrhundertelang bewusst nur die agressivsten Tiere bei der Paarung "rangelassen" bei den Kampfhunden, die Züchter.
Solche Hunde eben die von Natur aus ein gesteigertes Agressionspotential haben.
Natürlich kann jeder Hund ausrasten - aber die Wahrscheinlichkeit ist bei Kampfhunden einfach höher.

Private Erfahrungen in allen Ehren, aber sie sagen eben halt nur EINE (oder mehrere wenige) subjektive Sicht der Dinge aus.

Züchter sind für mich das Allerletzte! Egal bei welchen Tieren. Ich verachte sie, ich hasse sie - ich lehne sie ab. Man braucht mir nicht mit dem Krempfel kommen: Wir behandeln die Tiere ja gut usw. usw. Oder wie würdet IHR das finden, wenn man euch züchten würde:
Och, du MBH bist schei sse, du darfst dich nicht paaren, weil deine Haarfarbe nicht sooo dem momentanen Modegeschmack entspricht. Du aber Jackie, du wirst jetzt bitte mit Xajor in die Kiste springen .... und danach bitte einen ordentlichen Wurf Kinder ihnlegen. Und kurze Zeit später wird dir dann das nächste Männchen eingeteilt. :wuerg:
Ich finde sowas total daneben. Und ich verstehe den Sinn von Züchtern - in unserer ach so aufgeklärten, sozialen Gesellschaft echt nicht. Sowas darf man nicht unterstützen!

By the way: Ein uncoupierte (wie immer man das schreibt) Dobermann wäre auch ein Traum von mir. Gleichlaufend mit einem Dalmatiner. Sollte ich aber jemals einen Hund halten können, werde ich auf jeden Fall zu einem 1.000 % Kurzhaar-Mischling "greifen". Da ist wenigstens der Genpol gut durchgemischt.
Ich glaube bei Dobermännern war da noch was - ein zuchtbedingtes Problem. Schäferhunde kriegen es ja sehr oft am Rücken und Dobermänner .... mist, ich weiss es nimmer. Die kriegen es öfter im Alter chronisch ..... irgendwo. Mischlinge sind übrigens im Durchschnitt "gesünder" (normalerweise) als Zucht-Tiere.
Lieber Gruss
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Beitrag von -Skulmar- »

Lump hat geschrieben: Natürlich gibt es Kampfhund-Rassen!

Diese Hunderassen-Angehörigen sind schlicht und ergreifend agressiver als andere Hunderassen. Das sollte man zwar grundsätzlich nicht pauschalisieren, aber: Man hat jahrhundertelang bewusst nur die agressivsten Tiere bei der Paarung "rangelassen" bei den Kampfhunden, die Züchter.
Solche Hunde eben die von Natur aus ein gesteigertes Agressionspotential haben.
Natürlich kann jeder Hund ausrasten - aber die Wahrscheinlichkeit ist bei Kampfhunden einfach höher..
Du sagst es und wer hat sie zudem gemacht was sie sind ...oho...der MENSCH was für ein Wunder...

Außerdem können diese Hunde gefährlicher sein...müssen es aber nicht ;)
Es kommt wieder darauf an in welche Hände sie kommen...
Ein Schäferhund kann genau so jemanden anfallen und umbringen wie jeder von den Medie gehetzter KAMPFHUND

Lump hat geschrieben: Private Erfahrungen in allen Ehren, aber sie sagen eben halt nur EINE (oder mehrere wenige) subjektive Sicht der Dinge aus..
Da ist was wahres dran...aber nur etwas... :D
denn woraus schließt sich die Mehrheit... genau... aus vielen kleinen Einzelerfahrungen....

Lump hat geschrieben: Oder wie würdet IHR das finden, wenn man euch züchten würde:
Och, du MBH bist schei sse, du darfst dich nicht paaren, weil deine Haarfarbe nicht sooo dem momentanen Modegeschmack entspricht. Du aber Jackie, du wirst jetzt bitte mit Xajor in die Kiste springen .... und danach bitte einen ordentlichen Wurf Kinder ihnlegen. Und kurze Zeit später wird dir dann das nächste Männchen eingeteilt.
.
Es gibt nun mal noch unterschied zwischen Menschen und Tiere
(auch wenn wir sie nur haben weil wir stärker sind)
„Wir dürfen niemals vergessen, dass nach dem gleichen Maß,
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Beitrag von de-boef »

Lump hat geschrieben: Züchter sind für mich das Allerletzte! Egal bei welchen Tieren. Ich verachte sie, ich hasse sie - ich lehne sie ab. Man braucht mir nicht mit dem Krempfel kommen: Wir behandeln die Tiere ja gut usw. usw. Oder wie würdet IHR das finden, wenn man euch züchten würde:
Och, du MBH bist schei sse, du darfst dich nicht paaren, weil deine Haarfarbe nicht sooo dem momentanen Modegeschmack entspricht. Du aber Jackie, du wirst jetzt bitte mit Xajor in die Kiste springen .... und danach bitte einen ordentlichen Wurf Kinder ihnlegen. Und kurze Zeit später wird dir dann das nächste Männchen eingeteilt. :wuerg:
Ich finde sowas total daneben. Und ich verstehe den Sinn von Züchtern - in unserer ach so aufgeklärten, sozialen Gesellschaft echt nicht. Sowas darf man nicht unterstützen!
Anscheinend hast Du von Zucht und von Tieren allgemein nicht die geringste Ahnung.

Was schlägst Du vor? Soll jeder Hundehalter in den nächsten Wald gehen und sich einen Wolf fangen, den er dann für sich selbst domestiziert?

Oder soll sich der liebe Mischlingshund "A" in den lieben Mischlingshund "B" verlieben, anschließend heiraten beide und werden dann ein schönes Paar (wie wär´s mit Dackel-Mischling und Rottweiler-Mischling)? Leute mit solchen vermenschlichten Sichtweisen haben von Hunden (oder anderen Tieren) meistens nicht die geringste Ahnung.

Auch in der Natur paaren sich nur die Alpha-Tiere untereinander und der Rest des Rudels - hat keinen Sex - verliebt sich nicht - paart sich nicht (oh wie gemein - die böse unsoziale Natur). Der Züchter übernimmt heute die Rolle der Natur. Nur die gesündesten Tiere werden überhaupt zur Zucht zugelassen und miteinander gepaart - im Interesse der Rasse und des Nachwuchses.

Du schreibst, dass ein Dalmatiner oder ein Dobermann auch für Dich ein Traum wären - wer hat diese Hunde wohl gezüchtet?

Hier ein vorbildlicher Dobermann-Zwinger!
http://www.von-altamira.com/startseite.htm
Schaut unter die Rubrik: Welpen!!!

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Beitrag von Lump »

Klar - ich habe keine Ahnung, weil ich es völlig daneben finde. :rolleyes: Vielleicht habe ich Ahnung und finde es deshalb daneben.
Wenn die Tiere sich "natürlich" vermehren ist es in Ordnung - das ist natürlich und sie unterliegen dann ihren Instinkten.
Komm mir nicht mit: Der Züchter ersetzt das "Alpha-Männchen-Diktat: So ein Schmarrn. Als würde man Tiere danach züchten, welches der beste Jäger & das kräftigste Tier ist. Man züchtet sie nach Modediktaten. Meistens werden ihnen Sachen angezüchtet die sie noch weniger überlebensfähig in der Natur machen.
Ganz nebenbei: NIcht nur das Alpha-Männchen hat in einer Wolfsgruppe Sex - wenn der nämlich mal "nicht so genau hinkuckt" halten sich die anderen Rüden auch nicht immer zurück. Was manchmal zu ziemlichen Stress führen kann, wenn das Alpha-Männchen sie erwischt. Nur um dein profundes Wissen zu erweitern.

Der Mensch ersetzt die Natur - als wäre das JEMALS in irgend einer Form gut gegangen. Dieses "Gott-spielen-wollen" ist einfach nur krank.

Was ist denn so tolles bei den übertriebenen Züchtungen rausgekommen? Die normalerweise bei Schäferhunden auftretenden Rückenschäden? Weil die Menschen es ja sooo schicken fanden dem Schäferhund hinten eine flachen Hintern anzuzüchten? Oder das Dobbermänner (habe nachgefragt) chronisch (normalerweise) unter Herzproblemen leiden? Oder die übersensiblen Perserkatzen? Oder die Nacktkatzen?
Oder die Tatsache das Muttertiere als lebende Gebärmaschinen missbraucht werden?
Ich hatte einmal das zweifelhafte "Vergnügen" bei einer Stutenbegattung dabei sein ... zu ... dürfen. :wuerg: Die Stute wollte nicht und musste mehrfach angebunden werden. Die hat richtiggehnd Schreie von sich gegeben - sowas habe ich noch nie gehört. In diesem Moment kam ich mir vor, als würde ich selber einer verdammt miesen Rasse angehören.

Sicherlich finde ich persönlich Dobbermänner & Dalamtiner schön - trotzdem werde ich mir keine zulegen, sollte ich mir einen Hund holen. Weil ich so etwas nun einmal nicht unterstützen werde. ICH kann - zum Wohl des Tieres - auf etwas verzichten. Und ich werde mich sicherlich nicht durch die augenwischerische Propaganda von Züchtern beeinflussen lasssen, nur damit ich ja kein schlechtes Gewissen habe.

Und was soll das heissen: Es sind nur Tiere?
Ganz ehrlich - das ist mittelalterlich. Vor allem angesichts der Tatsache das noch immer nicht richtig klar ist, bei vielen Tieren, wie empfindungsfähig sie wirklich sind. Wenn ich meine beiden Kater hier betrachte - dann erachte ich sie als bei weitem intelligenter & empfindungsfähiger als das gesamte Proleten-Viertel hier um die Ecke.
Gehen wir weiter: Wenn man aber den Wert eines Lebewesen an Intelligenz & Empfindungsfähigkeit misst, dann dürfte ich wohl ungestraft das Deppen-Viertel hier alle machen, aber kein Tierheim.

Natürlich kann man die Uhr nicht mehr zurückdrehen - da bin ich lustigerweise auch schon dahintergestiegen. Aber was mir unklar ist: Statt das die Menschen sich weiterentwickeln und erkennen, was sie den Tieren antun und endlich damit aufhören - stattdessen wir einfach lustig weitergemacht.
Die Tiere sind da (im Überfluss, mal ganz nebenbei) - sie sind domestiziert. Niemand wird wohl gezwungen sein in den Wald zu laufen und sich einen Wolf oder eine Wildkatze einzufangen. Das ist einfach nur ein dämliches Argument.
Wenn man dies nicht glaubt, sollte man einfach mal das örtliche Tierheim besuchen und sich dort einmal umsehen, dann wird man sehen, dass es domestiezierte Tiere in rauhen Mengen gibt. Ganz nebenbei: Sie stellen sogar ein Problem dar, weil man teilweise kein Geld mehr hat, für ihre Unterbringung.
Lieber Gruss
:bounce:

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Beitrag von Wild »

Ich bin auch der Meinung: "Es gibt Kampfhunde!" Der Mensch hat sie zwar gezüchtet bzw. dazu gemacht, aber sie sind da und lassen sich nicht wegdiskutieren, indem man sagt, daß alle Hunde harmlos geboren werden. Das ist schlicht falsch. Wie bei Menschen gibt es auch Tiere, die agressive Gene haben. Und die sind bei den Kampfhundrassen verstärkt gezüchtet wurden. Und deshalb gehören sie verboten.
MfG Wild :drink: :drink: :drink:
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Beitrag von -Skulmar- »

Wild hat geschrieben:Ich bin auch der Meinung: "Es gibt Kampfhunde!" Der Mensch hat sie zwar gezüchtet bzw. dazu gemacht, aber sie sind da und lassen sich nicht wegdiskutieren, indem man sagt, daß alle Hunde harmlos geboren werden. Das ist schlicht falsch. Wie bei Menschen gibt es auch Tiere, die agressive Gene haben. Und die sind bei den Kampfhundrassen verstärkt gezüchtet wurden.

Sie sind vieleicht agressiver als andere Hunderassen aber es kommt immer noch auf den Halter darauf an... denn wer einen Bullterrier dazu bringt jemanden zu verletzen der kann das dann auch mit einem Schäferhund...
Wild hat geschrieben: Und deshalb gehören sie verboten.
In Deutschland sieht so ein Verbot dann so aus
-alle Halter von Hunden welche wir als Kampfhund eingestuft haben müssen jetzt 50€ mehr an Hundesteuer zahlen...
-außerdem sind solche Hundehalter verpflicht ihrem Hund einem Maulkorp anzulegen sonst ist eine Geldstrafe vällig...
Ja ja armes Dutschland.....

Lump hat geschrieben: Und was soll das heissen: Es sind nur Tiere?
Ganz ehrlich - das ist mittelalterlich. Vor allem angesichts der Tatsache das noch immer nicht richtig klar ist, bei vielen Tieren, wie empfindungsfähig sie wirklich sind. Wenn ich meine beiden Kater hier betrachte - dann erachte ich sie als bei weitem intelligenter & empfindungsfähiger als das gesamte Proleten-Viertel hier um die Ecke.
Dennoch sind es Tier welche unter dem Mensch stehen
-Grund wir sind stärker und in der welt regiert nun mal das recht
der Stärkeren...
Lump hat geschrieben:
Die Tiere sind da (im Überfluss, mal ganz nebenbei)
Hmmmm dagegen wüsste ich was ... man könnt sie doch töten und als Essen an die Obdachtlosen verteilen.... :D
„Wir dürfen niemals vergessen, dass nach dem gleichen Maß,
mit dem wir die Angeklagten heute messen,
auch wir morgen von der Geschichte gemessen werden.“

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Beitrag von Baerbel »

Kampfhund hin oder her....natürlich gibt es Hunde die ein stärkeres Aggressionspotential haben als andere und auch mehr Schaden anrichten, aber wie so oft befindet sich auch hier das Problem am oberen Ende der Leine - wenn denn überhaupt eine vorhanden ist.

Fast alle Haustierbesitzer neigen dazu, ihr Tier zu vermenschlichen. Man vergisst einfach, dass es ein Tier ist und Tiere natürliche Instinkte haben, die auch nach jahrhundertelanger Züchtung latent vorhanden sind.
Das fängt schon bei der Haltung an. Die wenigsten Leute überlegen sich vorher, was der Hund braucht sondern kaufen sich einen Hund der Rasse, die ihnen gefällt. Ein Schäferhund oder ein Hund in vergleichbarer Grösse gehört auf einen Hof, nicht in eine 50 qm-Neubauwohnung. Dort kann ich mir nen Staubwedel mit Schleifchen halten, der hat da genug Auslauf.

Ich kenne z.b. jemanden, der hatte eine 3-Raum-Neubauwohnung und hat dort einen Schäferhund und einen Boxer gehalten. Sowas finde ich abartig.

Ein (grosser) Hund braucht Bewegung - aber die meisten können sich doch grad mal dazu aufraffen, ne halbe Stunde auf die Pipi-Promenade zu gehen. Wer schnappt sich schon seinen (Schäfer-)Hund und macht mit ihm täglich einen ausgedehnten zweistündigen Wald- oder Feldlauf, wo der Hund sich auch mal austoben kann. Dass unter solchen Umständen selbst der harmloseste Hund Psychosen entwickelt ist doch völlig normal.

Dazu kommt noch, dass viele Halter sich schlichtweg überschätzen. Wenn ich sehe wie ne Omi von ihrem Hund durch die Stadt gezerrt wird oder ein Kind mit nem Schäferhund an der Leine durch die Gegend läuft, könnt ich ausflippen. Keiner der beiden könnte den Hund halten, wenn dem mal was nicht passt. Da nützt auch keine Leine.

Wenn man sich einen Hund zulegen will sollte man folgendes überlegen (und sich selbst und dem Hund zuliebe auch ehrlich sein):
- Passt der Hund zu mir was Grösse und Kraft betrifft?
- Was weiss ich über die Eigenheiten der Rasse? Kann ich dem entsprechen?
- Kann ich dem Hund angemessene (Wohn-)Verhältnisse bieten?
- Habe ich genügend Zeit für den Hund oder sitzt er den grössten Teil des Tages allein in der Wohnung rum?
- Warum will ich mir einen Hund dieser Rasse zulegen?
Zum letzten Punkt...Klar, wenn man mit ner Dogge durch die Strassen läuft sieht das natürlich imposanter aus als wenn man nen Rehpinscher an der Leine hat....aber das sollte nicht den Ausschlag geben.

Nach all diesen Überlegungen sollte man sich dann fragen, ob man wirklich in der Lage ist, den Hund wenigstens annähernd artgerecht zu halten oder ob man nicht vielleicht doch dem Tier zuliebe darauf verzichten sollte.
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Beitrag von Cr@sh »

Die Zucht von außergewöhnlichen Rassen geht z.T. von den Züchtern aus. Aber in erster Linie reagieren sie auf die Nachfrage am Markt. Wenn kein Schwein Interesse an einem Kampfhund hätte und auch auch nicht will, dass der Hund besonders blutrünstig abgerichtet wird, würde niemand mit solchen Hunden auch nur einen Cent verdienen. Einfaches Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Inzwischen habe ich aber eingesehen, das ein gut erzogener Kampfhund in den Händen eines verantwortungsbewußten Herrchens weniger schlimm sein mag, als ein verhaltensgestörter Pudel in den Händen ein psychopathischen Alkohlikers. Wenn sich nun aber ein psychopathischer Alkoholiker einen Kampfhund zulegt und ihn mishandelt, kann sich wohl jeder vorstellen, das diese Kombination das Gefahrentpotential, exponential erhöht wird. (Ein gewisses Grundgefahrenpotential geht von jedem Lebewesen aus, sobald es sich in irgendeiner Form in seiner Umgebung bewegt.)

Sicherlich hat immernoch der Mensch den Hund so gezüchtet und speziell der Hundehalter hat eine besondere Verantwortung. Aber wenn die Mehrheit einsieht, dass es eine falsche Entwicklung gegeben hat, warum sollte man davon nicht abrücken und es zukünftig anders machen? Seien es mittelalterliche Rituale, die aktuelle Arbeitsmarktpolitik, oder die Ansicht als Deutscher einer überlegenden Herrchenrasse anzugehören? I)

Witzig finde ich auch, dass teilweise die 'verantwortungsbewußten' Herrchen, dann ihre jugendlichen Kinder mit dem Hund Gassi gehen lassen. In den seltesten Fällen legen die ihren Hund den Maulkorb und Leine um, zumindest nicht in Berlin. Weder in der U-Bahn, noch in der Nähe von Kinderspielplätzen oder wo man sonst in der Öffentlichkeit Hunden über den Weg laufen kann.

Besonders witzig fand ich ja den Kommentar von dem einem, der hier meinte, dass sein Hund im 'Endstadium' auf lautlose Befehle gehorchen soll. Neulich habe ich eine ältere Dame mit ihrem Pudel spontan vom Gehweg ins Gebüsch springen sehen, weil ihr ein Typ mit Kampfhund entgegenkam. Da hat das lautlose Komando offensichtlich schon ganz gut funktioniert. :))

Es ist ja nichts passiert...Und wenn nicht's passiert, fühlen sich Einige auch noch in ihrer Sicht bestärkt, wie unsinnig diese Gesetze von wegen Maulkorbzwang sein mögen. Und machen sich dann auch noch über Leute lustig, die wie eben beschriebene ältere Dame reagieren.
-Bis vielleicht wirklich was passiert.-

Und da habe ich ein Problem einzusehen, warum nun beispielsweise ein mehr oder minder unschuldiges Kind mit der Gesundheit oder gar mit dem Leben dafür zu bezahlen hat, weil die Hundezüchter so gemein sind und weil der Hundehalter versagt hat.

Aber zum Glück ist ja die plastische Chirugie schon weit fortgeschritten. Das beste Pro-Kampfhunde Argument, was ich je von einem Hundeliebhaber gehört habe. :top:

Ansonsten habe ich dem Thema nichts mehr hinzuzufügen. Es ist eigentlich auch schon mehr als genug im Kampfhundthread gesagt worden.
de-boef
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Beitrag von de-boef »

fridoxl hat geschrieben: Besonders witzig fand ich ja den Kommentar von dem einem, der hier meinte, dass sein Hund im 'Endstadium' auf lautlose Befehle gehorchen soll. Neulich habe ich eine ältere Dame mit ihrem Pudel spontan vom Gehweg ins Gebüsch springen sehen, weil ihr ein Typ mit Kampfhund entgegenkam. Da hat das lautlose Komando offensichtlich schon ganz gut funktioniert. :))
Der "eine", der "meinte" - war ich!

Es nicht ungewöhnlich, zusammen mit dem akkustischen "Kommando" ein Zeichen zu geben. Im Laufe der Zeit reagiert der Hund auch allein auf das Zeichen.

Was soll daran also witzig sein?

de-boef
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