theorien zum sinn des lebens

Hier könnt Ihr über Gott, die Welt und alles andere diskutieren.

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Antihero #9
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Beitrag von Antihero #9 »

@waldfee

"Ich glaube, dass man mit diesen Vorstellungen nur versucht, die Eigenverantwortung abzuwälzen auf Andere."

huh? warum das? und ja sicher ist jeder für sich selbst verantwortlich das schließt ja trotzdem nicht aus dass wir kontrolliert & gesteuert werden.

@ dragonfire

joah, hast recht... wurde auch mal zeit dass sich filme mit dem thema beschäftigen. wobei die trumanshow eher lächerlich ist.
startrek? :D nein, hab ich das letzte mal mit 5 gesehen, die serie daugt ma ned.

...und wie soll er uns "Unseren" weg zeigen? mit instinkten?

@ castore

hmm... dann sind kondome der größte fein der evolution! :D

@ hafensänger

und was war in dem umschlag? ?(


@ holfinor

.... schöne worte.
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Dylan
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Beitrag von Dylan »

Hi @ll

42 - die Antwort auf alle Fragen

Es gibt selbstverständlich viele Probleme, die mit dem Leben zusammenhängen; von denen sind einige der bekanntesten: Warum wird der Mensch geboren?, Warum stirbt er? und Warum verbringt er so viel Zeit dazwischen mit dem Tragen von Digitaluhren? Einer Rasse hyperintelligenter, pandimensionaler Wesen (...) hing es vor vielen Millionen Jahren zum Halse raus, sich ewig über den Sinn des Lebens rumzuzanken,..., so dass sie beschlossen, sich auf ihre vier Buchstaben zu setzen und alle ihre Probleme ein für allemal zu lösen.

Und zu diesem Zweck bauten sie sich einen kolossalen Supercomputer, der so wahnsinnig intelligent war, dass er, noch ehe seine Datenspeicher überhaupt miteinander verbunden waren, mit Ich denke, also bin ich die ersten Kernsätze von sich gegeben hatte und schon dabei war, die Existenz des Schokoladenpuddings und der Einkommensteuer auseinander abzuleiten, bevor es jemanden gelang, ihn auszuschalten.

Er war so groß wie eine Kleinstadt.
...
Am Tage des großen Anknipsens kamen zwei dezent gekleidete Programmierer mit Aktentaschen und wurden ohne großes Aufhebens in das Büro geführt.
...
Ihre Namen lauteten Lunkwill und Fook.

Einen Augenblick saßen die beiden in ehrfürchtigem Schweigen da, dann lehnte sich Lunkwill, nachdem er mit Fook still einen Blick gewechselt hatte, nach vorn und berührte eine kleine schwarze Platte.
Das allerfeinste Summen, das man sich denken kann, zeigte an, dass der gewaltige Computer nun voll betriebsbereit war. Nach einer kurzen Pause sprach er sie mit seiner Stimme, die kräftig, volltönend und tief war, an.

Er sagte "Wie heißt die große Aufgabe, für die ich, Deep Thought, der zweitgrößte Computer im Universum von Zeit und Raum, erschaffen worden bin?"
...
"Wieso denn der zweitgrößte?" bohrte Lunkwill nach. "Warum sagst du andauernd, du wärst der zweitgrößte?"
...
"Ihr wißt nichts von der Zeit, die kommen wird", verkündete Deep Thought, "doch ich kann in meinen unzähligen Schaltkreisen die unendlichen Deltaströme künftiger Wahrscheinlichkeiten überblicken und sehen, dass eines Tages ein Computer kommen muss, dessen simpelsten Funktionsparameter zu berechnen ich nicht würdig bin, aber den zu entwerfen letztlich meine Bestimmung ist."

Fook seufzte schwer und sah zu Lunkwill rüber.
...
Sie sahen sich beide achselzuckend an. Fook faßte sich als erster.
"Oh, Computer Deep Thought", sagte er, "die Aufgabe, die wir und für dich ausgedacht haben, ist die: Wir möchten, dass du uns...", er machte eine Pause," ... die Antwort sagst!"

"Die Antwort?" fragte Deep Thought. "Die Antwort worauf?"
"Auf das Leben!" drängte Fook.
"Auf das Universum!" sagte Lunkwill.
"Auf alles!" sagten beide im Chor.
Deep Thought dachte eine Weile scheigend nach.
"Knifflig", sagte er schließlich.
"Aber du schaffst es doch?"
"Es gibt eine Antwort?" fragte Fook atemlos vor Aufregung.
"Eine einfache Antwort?" setzte Lunkwill nach.
"Ja", sagte Deep Thought. "Auf das Leben, das Universum, auf alles. Da gibt es eine Antwort drauf. Aber", fügte er hinzu, "ich muss darüber nachdenken."
...
Fook guckte ungeduldig auf seine Uhr.
"Wie lange etwa?" fragte er.
"Siebeneinhalb Millionen Jahre", sagte Deep Thought.

Lunkwill und Fook vermieden es, sich anzusehen. "Siebeneinhalb Millionen Jahre...!" schrien sie im Chor.

...

[Siebeneinhalb Millionen Jahre später]
...

"Siebeneinhalb Millionen Jahre hat unser Geschlecht auf diesen großen und hoffnungsvollen Augenblick der Enthüllung der Wahrheit gewartet!" rief der Oberjubler. "Den Tag der Antwort!"
Die hingerissene Menge brach in Hurras aus. "Nie wieder", schrie der Mann, "nie wieder werden wir morgens aufwachen und uns fragen 'Wer bin ich?', 'Was ist der Sinn meines Lebens?', 'Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich nicht aufstehe und arbeiten gehe?'. Denn heute werden wir endlich und ein für allemal die schlichte und einfache Antwort auf alle diese bohrenden kleinen Fragen des Lebens erhalten!"
...
Zwei schlicht gekleidete Männer [Luunquoal und Phouch] saßen ehrfurchtsvoll vor dem Terminal und warteten.
...
"Schsch!", sagte Luunquoal mit einer leichten Handbewegung, "ich glaube, Deep Thought wird gleich sprechen."

"Guten Morgen", sagte Deep Thought endlich.
"Äh...Guten Morgen, oh Deep Thought", sagte Luunquoal ängstlich, "hast du...äh, das heißt..." "Eine Antwort für euch?" unterbrach ihn Deep Thought würdevoll. "Ja. Die habe ich."
Die beiden Männer zitterten vor froher Erwartung. Ihr Warten war nicht vergeblich gewesen.
"Es gibt tatsächlich eine?" hauchte Phouchg.
"Es gibt tatsächlich eine", bestätigte Deep Thought.
"Auf alles? Auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem?"
"Ja."
"Und bist du bereit, sie uns zu geben?" drängte Luunquoal.
"Das bin ich."
"Jetzt?"
"Jetzt", sagte Deep Thought.

Beide Männer leckten sich ihre trockenen Lippen.

"Allerdings glaube ich nicht", setzte Deep Thought hinzu, "dass sie euch gefallen wird."
"Das macht doch nichts!" sagte Phough. "Wir müssen sie nur jetzt erfahren. Jetzt!"
...
"Sie wird euch bestimmt nicht gefallen", bemerkte Deep Thought.
"Sag sie uns trotzdem!"
"Na schön", sagte Deep Thought. "Die Antwort auf die große Frage..."
"Ja...!"
"...nach dem Leben, dem Universum und allem...", sagte Deep Thought.
"Ja...!"
"...lautet...", sagte Deep Thought und machte eine Pause.

"Ja...!"
"...lautet..."
"Ja...!!!...???"

"Zweiundvierzig",
sagte Deep Thought mit unsagbarer Erhabenheit und Ruhe.


Entnommen aus:
Douglas Adams, "Per Anhalter durch die Galaxis"
MfG Dylan :unschuldig:

[center]Ich fluche nicht, ich rauche nicht und ich trinke nicht ... :))

Verdammt jetzt ist mir die Kippe in mein Schnapsglas gefallen ... :unschuldig:
[/center]
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

Naja, das war mal wieder Aufklärung auf höchstem Niveau, nicht wahr ;)

Also den Sinn des Lebens kenn ich zwar nicht, allerdings stell ich mir ein Leben auch ärmlich vor, wenn man dies wüsste; all die Illusionen, die dann zerplatzen - Nein, danke :D
Darüberhinaus denke ich schon, dass es da oben (unten, links, rechts oder hinterm Sofa) schon jemanden gibt, der dem was man allgemein als den lieben Gott bezeichnet schon sehr nahe kommt. Nur ist er nicht ganz soooo lieb, wie man immer sagt, sondern immer nur gerecht; sprich, wenn du Mist baust, dann kriegste auch ein paar aufs Maul (und nicht dieses Ich-vergebe-dir-alles-Gelaber :unschuldig: ). Ansonsten denke ich, dass der Typ da oben ganz lustig ist und nicht so verstaubt (weißer Bart, Tron, Stab etc.) wie man ihn sich oftmals vorstellt. Ich habe ihn/sie/es noch nie gesehen und werde es so lange ich lebe wohl auch nicht. Danach? Vielleicht und hoffentlich. Wer sagt, er müsse erst etwas sehen, bevor er daran glauben kann, der möchte erst gar nichts davon wissen und das ist schon in Ordnung so. Ich sage mir immer, dass es für mich keinen Schaden darstellen kann an "Gott" zu glauben, schließlich bin ich ja auch kein Fanatic, der jeden Sonntag in die Kirche rennt drei Mal im Jahr nach Rom pilgert, fastet etc.
Ansonsten halte ich (oder ich versuche es zumindest) so wie Holfinior sagt. Sei lieb - gut es klappt nicht immer - und fleißig - klappt noch seltener :D , aber ich denke mir, dass der Versuch schon mal ein Anfang ist. Ich bin meines Glückes Schmied: Ja sicher, aber es kann schonmal vorkommen, dass man von unerwarteter Stelle ein bissi Hilfe bekommt. Aber lieber nicht darauf verlassen und nicht alles zu ernst nehmen, was in der Kirche gepredigt wird.
Im Übrigen denke ich, dass es heutzutage nur noch sehr wenige Menschen gibt, die an einen Gott glauben, wie es früher einmal der Fall war, sprich der alles lenkt und einem das Schicksal mit in die Wiege legt. Aber das soll nicht heißen, dass das ich mir anmaßen möchte zu sagen, dies sei Mumpitz..... ich weiß es einfach nicht.
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Beitrag von kleine Waldfee »

@waldfee

"Ich glaube, dass man mit diesen Vorstellungen nur versucht, die Eigenverantwortung abzuwälzen auf Andere."

huh? warum das? und ja sicher ist jeder für sich selbst verantwortlich das schließt ja trotzdem nicht aus dass wir kontrolliert & gesteuert werden.
Ich habe Menschen kennengelernt, die absolut gottesfürchtig sind. Nicht selten fällt bei ihnen der Satz "Gott wird es richten" oder "Gott wirds schon lenken".
Dass meine ich mit Eigenverantwortung abgeben, denn man kann sich ja wunderbar bequem denken: "ich muss ja nichts tun, Gott wird es so gewollt haben", obwohl ich der Meinung bin, dass man sein Schicksal absolut selbst in der Hand hat, und sein Leben zumindest in bestimmte Richtungen lenken kann.
Damit meine ich allerdings nur eine bestimmte Tendenz, mit Sicherheit hat man keinen Einfluss auf Fortuna, wobei ich auch noch keinen Menschen getroffen habe, dessen Leben in einer wunderschönen, geraden Linie verlaufen ist.
"Wir sitzen alle nur in Fortunas Rad, und wenn sie es wieder dreht, dann purzeln diejenigen, die ganz oben saßen, natürlich nach ganz unten, und andere treten an die Stelle der vormals Glücklichen"
Eine schöne Vorstellung, finde ich. Niemand hat das Glück in seinem Leben für sich gepachtet, aber Manche halten sich vielleicht etwas länger oben als andere. Wobei das ja wieder deiner Vorstellung von Gelenkt Werden entspricht....ich weiß es nicht genau, ich denke, hier kann nur jeder für sich entscheiden, mit welcher Vorstellung er glücklich wird, was er am besten akzeptieren kann!

Liebe Grüße
kleine Waldfee
Gerade weil wir alle in einem Boot sitzen, sollten wir heilfroh darüber sein, dass nicht alle auf unserer Seite stehen.
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Baerbel
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Beitrag von Baerbel »

"Wir sitzen alle nur in Fortunas Rad, und wenn sie es wieder dreht, dann purzeln diejenigen, die ganz oben saßen, natürlich nach ganz unten, und andere treten an die Stelle der vormals Glücklichen"

@Feechen: Das kommt mir sehr bekannt vor....hast du "Das Lächeln der Fortuna" gelesen? ;)
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Beitrag von kleine Waldfee »

@Feechen: Das kommt mir sehr bekannt vor....hast du "Das Lächeln der Fortuna" gelesen?
Danke Cassie, ich konnte mich nicht mehr erinnern, aus welchem Buch ich es hatte... I) :D
Aber ist doch wirklich hübsch, oder?
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Beitrag von Baerbel »

kleine Waldfee hat geschrieben:Danke Cassie, ich konnte mich nicht mehr erinnern, aus welchem Buch ich es hatte... I) :D
Aber ist doch wirklich hübsch, oder?
8o Das isses, aber ich bin nich Cassie :heul:
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naria
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Beitrag von naria »

das liegt nur an der ähnlichkeit der avatere .... selber schuld, ihr beiden :D


aber nun etwas zum thema: ich weiß nicht mehr wer, aber irgend wer hat gesagt: der sinn des lebens ist es, seinem leben einen sinn zu geben.
nix davon, dass er schon da ist und man ihn nur finden braucht.

ich interpretiere das für mich so, dass man jeden tag sterben könnte, ohne bereuen zu müssen, dass man sein leben vergeudet hat, sondern in dem bewusstsein, es SINNvoll genutzt zu haben.

damit meine ich jetzte nicht, dass man jeden tag eine gute tat vollbracht, ein afrikanische skind adoptiert, 50 euro für die rettung des regenwldes gespendet oder ein heilmittel für aids gefunden hat, sondern das subjektive gefühl, seine zeit gut genutzt zu haben. sich nicht mit nebensächlichkeiten beschäftigt zu haben, die einen gar nicht interessieren, oder ein leben lang einen beruf ausgeübt zu haben, der einem keinen spaß macht.
sonntags bis mittags geschlafen zu haben anstatt schon frühmorgens durchs haus zu sprinten und kaffee zu kochen, wäsche zu waschen, wohnungen zu streichen, also immer das getan zu haben, wonach einem ist, und nicht das, was man nur als lästige pflicht betrachtet ... überhaupt kann man nicht definieren, was wann für wen sinnvoll ist, das muss jeder aus sich selbst heraus wissen. für den einen macht es eben mehr sinn, aus streichhölzern den eiffelturm nachzubauen, für den nächsten, möglichst viel geld zu verdienen, für den dritten, einen damm zu bauen, einen baum zu pflanzen, ein kind großzuziehen etc.

was ich noch sehr wichtig finde, ist das gefühl. ich finde, dass gefühle einen sehr hohen stellenwert haben, und dass sie zumindest entscheident dazu beitragen, ob man sein leben sinnvoll lebt oder nicht. ich meine damit alle gefühle, positive wie negative, starke wie schwache. solche die man hat, wenn man sein kind zum ersten mal zur schule bringt, und solche, wenn man am grab eines geliebten menschen steht, solche, wenn ein fremder einem den rintergefallenen kugelschreiber aufhebt, und solche, wenn die fernsehbilder von landschaften einen in tränen ausbrechen lassen. das isnd alles dinge, die einen fühlen lassen, dass man lebt. wenn man die sensibilität für solche sachen verliert und abstumpft, alles nur noch rein vernunftsmäßig eintscheidet und nur noch das tut, was man eben gewohnt ist zu tun, dann hat das leben meiner meinung nach seinen sinn verloren.


kann sein dass ich ziemlich viel schwachsinn rede, wahrscheinlich werde ich in 10 bis 20 jahren anders reden, aber das ist im moment das, was mir auf die frage nach dem sinn des lebens einfällt.
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kleine Waldfee
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Beitrag von kleine Waldfee »

8o Nein wie Peinlich :oops: :hammer:

Bitte verzeih mir Babs :beten:

Und es liegt wirklich an euren blonden Frauen.... :D
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Rezeguet
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Beitrag von Rezeguet »

das gehört jetz nicht dahin....

aber das lächelnd er fortuna istn klasse buch


:top:

auch zu empfelhle von der autorin das zweite königreich....


nun zum sinn des lebens

ich schätz mal nur naria versteht:

Der Sinn des Lebens?

Trage immer eine Glühbinre mit dir rum...

rezeguet,hat tarantula gelesen
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."
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anke
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Beitrag von anke »

Ludwig hat geschrieben:nöö, glaub ich nicht.
Genauso die Vorstellung, das Götter uns bei unseren Errungenschaften und Erfindungen geholfen haben. Es macht passiv, weil ja nichts wirklich Schlimmes passieren kann, sondern jemand kommt würde uns zu helfen.
richtig -- ich glaub an sowas auch nich --

übrigens hat manni zu genau dem thema am wochenende ganz was interessantes erzählt. Also .... wenn ichs doch nur noch wüsste.. ich weiß daß es äußerst interessant war ?( :?
ludwig hat geschrieben:Was tatsächlich ist, weiß keiner von uns, aber ich bevorzuge eine Vorstellung, die mich motiviert.
zum Beispiel, das man sich verbessern kann, wenn man will. Das man vorankommt, wenn man sich bemüht. Das man Gutes zurückbekommt, wenn man Gutes tut.
Ein Grund, in MM immer wieder die Lichtseite zu spielen ;)
jetzt weiß ich warum ich die 7 immer nur auf der licht seite gespielt habe *erleuchtetbin* danke lieblingsluzi :beten:

Nee aber mal Spaßß beiseite.... Was ist der Sinn des Lebens? Eigentlich hat das Leben schon einen Sinn und irgendjemand hier -- glaube Fee -- sagte sehr schön daß Grundsätzlich jeder für sich selber Verantwortlich ist. Ich habe mir abgewöhnt eine höhere Macht für mein Dasein verantwortlich zu machen .. Diese Macht ist genauso wenig Schuld an dem was schief gelaufen ist genauso wie sie nicht dafür verantwortlich dafür ist, daß ich es geschafft habe wieder auf die Füße zu kommen.

Hugh ich habe geschrieben :D

Groetjes :bussi:
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Cassie
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Beitrag von Cassie »

@naria + waldfee
Ähnlichkeit der Avatare??? 8o :heul: :motzen: Das kann ja wohl nicht sein!!! :D
naria hat geschrieben:sonntags bis mittags geschlafen zu haben anstatt schon frühmorgens durchs haus zu sprinten und kaffee zu kochen, wäsche zu waschen, wohnungen zu streichen, also immer das getan zu haben, wonach einem ist, und nicht das, was man nur als lästige pflicht betrachtet ...
Hmmm... da möchte ich doch mal meinen Senf dazu geben. :D Auch wenn ich eher zu den bekennenden Sonntag-bis-Mittag-Schlafenden gehöre ;) es kann für manche Menschen das Leben auch einen Sinn haben, wenn sie Sonntags früh aufstehen und diese ganzen Sachen machen... :) ;) Der Tag ist für sie zwar nicht länger und produktiver, weil sie dann ja auch früh ins Bett gehen, aber wer das möchte soll es doch machen *da tolerant ist* :] :evil6:

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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Mit der Frage nach dem Sinn haben sich die Philospohen schon seit tausenden Jahren beschäftigt und sie nicht lösen können. Warum sollte ein kleiner Mensch wie ich es wissen? Ich weiß ja nicht einmal, ob die Physik oder die Geschichte nicht schon längst meine eigene Meinung durch ein Gegenbeispiel zunichte gemacht hat, ohne dass ich es erfahren habe (man denke nur an die ganzen Verschleierungs-Verschwörungs-Theorien).

Eigentlich kann man nur zwei Dinge feststellen:
1. Jeder formt sich die Antwort auf die Frage nach dem Sinn genau so, dass er am besten damit leben kann und sich nicht verändern muss.
2. Jeder, der sich eingehender mit der Frage und dem menschlichen Sein beschäftigt hat, hat entweder irgendwann einen Schlussstrich gezogen und sich mit sich selbst auf irgendeine Alibi"lösung" geeinigt oder ihm ist, je genauer er die Welt durchschaute und je gründlicher er alle Tabugebiete durchforschte, die Welt um so bescheuerter, sinnloser und kränker vorgekommen.

Ich weiß nicht, ob man sich nicht in eine "schöne neue Welt" zurückziehen lassen sollte und in ihr sein Glück (der Unwissenheit) genießen, oder immer tiefer in den menschlichen Abgründen des Seins forschen sollte, in der steten(, vermutlich vergeblichen) Hoffnung, dass man einen Sinn finden wird?

Tut mir leid, wenn das ganze jetzt ein wenig von Pessimismus durchzogen war. Dafür gibt's jetzt meine beiden Lieblingssmilies: :unschuldig: :)

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Beitrag von Manni_B »

... das Leben hat keinen Sinn außer, sich selbst zu erhalten. Man kann dem (seinem) Leben aber einen Sinn geben.
Und das können nur 'denkende' Lebewesen.
Die 'Anwesenheit' der Menschheit in den Milliarden von Jahren, seit Anbeginn des Lebens, ist wie die Anwesenheit einer Eintagsfliege im letzten Sommer.
Und der einzige Lebenssinn dieser Fliege: Sich zu vermehren und von einem Schwalbe gefressen zu werden.

Das ist der 'Sinn allen Lebens'.
Der Mensch macht's...
Gruß Manni :)
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Ludwig
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Beitrag von Ludwig »

Manni_B hat geschrieben:... das Leben hat keinen Sinn außer, sich selbst zu erhalten. Man kann dem (seinem) Leben aber einen Sinn geben.
Und das können nur 'denkende' Lebewesen.
---snip---
Fein, die Therorie ist nicht schlecht :)
Jetzt müssen nur noch irgendwelche denkenden Lebewesen auftauchen, dann kann der Sinn des Lebens beginnen :D
Die Rasse Mensch, die alles andere Leben vernichtet, aber alleine nicht überlebensfähig ist, kann es schon mal nicht sein ;)

Gruss Ludwig
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Antihero #9
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Beitrag von Antihero #9 »

wenn der einzige sinn die arterhaltung ist... warum gibt es dann kinos? hochschaubahnen? fußball? ... warum genügt es uns nicht irgendwo still herumzuvegitieren & sich mit essen, sex & schlafen am leben zu erhalten, wie es die tiere auch tun...

... woher kommt unsere motivation sich zu beschäftigen?
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Manni_B
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Beitrag von Manni_B »

... Lesen, Leute... Lesen. ;)
@ Ludwig: Das Vernichten von anderem Leben gehört zur Erhaltung der Art.
Egal, ob durch vorsichtiges Abschneiden eines Kopfsalates, oder durch Eroberung eines Landes, weil es dort mehr Reichtümer gibt, um damit besser sein Überleben zu sichern. Öl... Öl... Öl... usw. ;) ... und ob nun die Menschheit als Art überlebt oder nicht, ist nicht von Wichtigkeit für das Leben.

@ Antihero #9: ... weil wir denken können und andere Arten nicht. Wenn jemand den Sinn seines Lebens darin sieht solche Dinge zu tun, ist das seine Entscheidung.
Die andere Sorte, die du aufgeführt hast, gibt es auch. :D
Der Mensch macht's...
Gruß Manni :)
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Beitrag von Ludwig »

Manni_B hat geschrieben:... Lesen, Leute... Lesen. ;)
@ Ludwig: Das Vernichten von anderem Leben gehört zur Erhaltung der Art.
Egal, ob durch vorsichtiges Abschneiden eines Kopfsalates, oder durch Eroberung eines Landes, weil es dort mehr Reichtümer gibt, um damit besser sein Überleben zu sichern. Öl... Öl... Öl... usw. ;) ... und ob nun die Menschheit als Art überlebt oder nicht, ist nicht von Wichtigkeit für das Leben.

---snip---
@manni
schau genau ;) da war ein Smilie in meinem Text *g
aber ok, mal halbwegs ernsthaft:
Wenn der einzige Sinn des Lebens Arterhaltung ist, warum lassen dann so viele abtreiben oder nehmen die Pille? Sie nehmen sich ja dann sich selbst den Sinn des Lebens.
Zugegeben, es ist einer der stärksten Triebe, sich zu vermehren und die eigene Art zu erhalten, aber nicht der einzigste.

Und ich zweifle immer noch am Menschen als einzig vernunftbegabtes Wesen und als Krone der Schöpfung.
Es ist lediglich das raffinierteste Wesen, das sich deshalb über die andren erhoben hat.

Gruss Ludwig
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Beitrag von Cassie »

Ludwig hat geschrieben:aber ok, mal halbwegs ernsthaft:
Wenn der einzige Sinn des Lebens Arterhaltung ist, warum lassen dann so viele abtreiben oder nehmen die Pille? Sie nehmen sich ja dann sich selbst den Sinn des Lebens.
Zugegeben, es ist einer der stärksten Triebe, sich zu vermehren und die eigene Art zu erhalten, aber nicht der einzigste.
*schauder* 8o Wage gar nicht dran zu denken, wenn das nicht so wäre und (wie von der katholischen Kirche gefordert :hammer2: ) ungehemmte Fortpflanzung auf dem Programm stünde 8) hmmm... wie hoch können wir wohl stapeln auf diesem Planeten? :D :P

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Beitrag von Cr@sh »

Häh, was für'n Sinn ??? I)


.........und wenn wir schon beim Thema sind...


Wozu braucht Gott ein Raumschiff ? -Mr.Spock-


..........sowie.............


Ich habe fertig. -G. Trapp.-
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