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Die Legende von Torak dem Vampirlord (written by Jens )

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hafensaenger
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BeitragVerfasst am: Di 01.04.2003 - 20:24    Titel: Die Legende von Torak dem Vampirlord (written by Jens ) Antworten mit Zitat

Teil 1: Toraks Geburt:

Wir schreiben das Jahr 2503 alte Zeitrechnung und befinden uns momentan in Schloss Atredes, wo Fürst Marius Clavius der zweite und eine riesige Herrschaft von Bediensteten sehnsüchtig die Geburt des männlichen Erbfolgers erwarten. Seine Geliebte Eleanor Drannor schrie schon drei Tage und Nächte durch wegen starker Wehen und Schmerzen. Kaum einer im Schloss hatte bis dato geschlafen.

Am wenigsten der Fürst. Er hatte kaum gegessen und getrunken und war kreidebleich du gezeichnet von den vergangenen Tagen. Man könnte meinen für ihn sei die Geburt anstrengender als für seine Frau. Vorallendingen befürchtet er wegen der langen Dauer bisher das schlimmste. Er rechnete damit, dass eventuell Frau und/ oder Kind sterben könnten.

Deswegen war er sehr überlaunig und lief tagelang unruhig im Schloss auf und ab. Seine Diener versuchten ihn zu meiden und ihm keinen weiteren Grund für Wut und Zorn zu liefern. Der Fürst war gnadenlos, wenn er seine gefürchteten Wutausbrüche bekam und schreckte dann vor nichts zurück was schon einige Diener zu spüren bekamen. Im schlimmsten Falle starben sie an den Folgen seiner Wutausbrüche.

Momentan liefen die Diener unruhig wie ein Ameisenhaufen ohne Königin in den Gängen des Schlosses hin und her und tuschelten. Als der Fürst kam verschwanden sie blitzschnell. Endlich ertönte der erlösende Schrei vom Nachwuchs. Der Fürst rannte so schnell wie ihn sein übermüdeter Körper ließ ins Schlafgemach zu seiner Frau.

Dort durchtrennten die zwei Hebammen gerade fachgerecht die Nabelschnur und wuschen den Jungen. Zum ersten mal leuchteten die Augen des Fürsten und ein lächeln umspielte seine Lippen. Er holte eine goldene Kette aus seiner Brusttasche und legte sie dem Kind um den Hals. Auf der Kette stand Darius von Abyhsen. Kurz darauf kam ein Priester und taufte den jungen. Wenig später erhielt der Fürst eine Geburtsurkunde von seinem Sohn.

Er überflog sie schnell , Darius von Abyhsen, 3500 Gramm, 52 cm groß, Blutgruppe 0 positiv, .

Plötzlich sprang er Fürst auf. Er nahm den Sohn hoch und betrachtete ihn von allen Seiten. „Gottverdammt, er hat ja ne andere Blutgruppe als ich der Bengel und er sieht mir gar nicht ähnlich. Meine Leibärzte, aber fix!“ brüllte er. Seine Stirn zog Zornesfalten, die Adern pulsierten deutlich.

Eleanor Drannor wurde kreidebleich in ihrem Bett . Sie musste handeln. Es würde nicht mehr lange dauern und er und die Leibärzte würden hinter die Liebschaft zwischen ihr und dem Hofmagier Maurizio Leone kommen. Die Ärzte , die Hebammen und der Fürst zogen sich zu einem persönlichen Gespräch zurück und ließen Eleanor und das Kind allein.

Sie nutzte die Gunst der Stunde, zog sich schnell an und ihren Sohn und machte sich davon. Inzwischen wussten die Ärzte und Hebammen eindeutig, dass das Kind nicht vom Fürsten stammen konnte. Die Blutgruppen und viele andere Dinge stimmten nicht überein. Der Fürst kochte vor Wut. „Diese Schlampe! Das wird sie mir eigenhändig bezahlen. Bringt mir das Weib und das uneheliche Balg lebend oder Tod und besonders wichtig: Schafft mir diesen notgeilen Hofmagier ran, sodass ich ihn persönlich dafür bestrafen kann“, schrie und grunzte er.

Minuten später waren die Wachen wider keuchend und schnaufend zurück. „Sire, eure Gattin ist spurlos verschwunden!“ bringen ihm die ratlosen Wachen entgegen . „Unfähige Idioten! Alles muss man selber machen!“ donnert der Fürst und eilt auf die Wachtürme seiner Burg . Von da aus kann er wegen seiner besonderen Wahrnehmungsfähigkeit am Horizont noch Eleanor Drannor und seinen unehelichen Sohn spüren.

„Na warte du Miststück !“ grinst Fürst Marius Clavius und spannt seine Armbrust mit einem Silberpfeil . Der Pfeil zischt lautlos durch die Luft und durchbohrt nur Sekunden später mit ungeheurer Wucht das Herz von Eleanor das daraufhin später blutend an einem Baum klebt. Eleanor kommt nur dazu einen kurzen Schrei auszustoßen, bevor sie zu Staub zerfällt.

Der Fürst sieht es mit Genugtuung und feuert seine Leute an ihm die Asche und das Herz seiner untreuen Ehefrau zu bringen. Die Asche soll in einer Urne über den Kamin kommen. Das Herz will er zum Mittag gut zubereitet genießen um seinen Rachdurst zu stillen. Aber dazu wird es wohl nicht kommen. Viele Minuten später erreichen nämlich die Soldaten den König mit einer Hiobsbotschaft.


Die Asche und das Herz gehören nach näheren Untersuchungen gar nicht Eleanor Drannor sondern einer einfachen Hebamme. Der Fürst wird knallrot. Seine Halsschlagader und einer Ader am Kopf beginnen stark zu pulsieren. Sekunden später zerschlägt er einen Tisch, dann mit seiner Klinge 5 unschuldige Diener und eine Menge Inventar. Immer wieder schreit er wie am Spieß und droht zu Hyperventilieren. Schließlich bricht er kraftlos zusammen und erleidet einen Schwächeanfall. Seine Diener schaffen ihn ins Schlafgemach wo die Ärzte schon auf den Fürsten warten.

Währenddessen treffen sich Eleanor Drannor & Maurizio Leone an einem geheimen Ort. Die Angst steht beiden ins Gesicht geschrieben. „Und dir ist auch ganz sicher niemand gefolgt, Schatz?“ Der Hofmagier sieht sehr besorgt aus und schaut sich immer wieder panikhaft um.

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- Kahlil Gibran-
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hafensaenger
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BeitragVerfasst am: Mo 27.10.2003 - 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Teil 2 : Die Flucht ins Ungewisse

„Nein, Schatz wir sind alleine. Aber die Häscher sind uns gewiss schon auf den Fersen. Der Einfluss des Fürsten erstreckt sich weit über die Wüsten hinaus. Nur in der fernen Steppen in der Wüste werden wir einigermaßen sicher sein. Wir sollten uns einem Nomadenstamm bzw. einer Karawane anschließen!"

Maurizio Leone willigte ein. Große Auswahlmöglichkeiten hatten sie nicht. Das Gedächtnis des Fürsten war präzise wie ein Uhrwerk und er handelte immer eiskalt, spontan und selten unüberlegt. So begaben sich die zwei auf den Marktplatz in Ostghoul gegen Spätmittag. Ihre Kleidung tauschten sie auf den Flohmarkt gegen traditionellen Bauernkleider ein um weniger aufzufallen.

Währenddessen durchkämmten Marius Clavius Männer die Gegend. Sie drehten dabei sprichwörtlich jeden Grashalm um. Die beiden waren jedes Mal nur einen Herzschlag davon entfernt entdeckt zu werden. Dabei waren die Leute, die in den Diensten vom Fürsten Marius Clavius standen mehr als gründlich. Nicht mal eine Ameise hätte normalerweise ungesehen entkommen können. Man nahm auch einige Verdächtige fest und brachte sie dem Fürsten aber alles ergebnislos. Die Götter schienen es gut mit Torak und seiner Familie zu meinem. Und normalen Umständen wären sie mühelos entdeckt worden aber das Schicksal wollte es anscheinend anders.

Zaghaft und vorsichtig schlichen die beiden über den Marktplatz. Obwohl die Truppen sie argwöhnisch betrachteten, konnten sie sie glücklicherweise nicht erkennen. So verhielten sich die beiden weiterhin unscheinbar und hielten nebenbei Ausschau nach einer Karwane. Ihr Mühen wurden bald belohnt. Eine Karwane die augenscheinlich mit kostbaren Gewürzen und Kräutern beladen war wollte gerade aufbrechen als Maurizio Leone sich ihnen mutig in den Weg stellte. “Oh edle Kaufleute! Haltet kurz ein und lasset mich eine Bitte äußern.“ Die Karwane stoppte. Ihr Anführer musterte ihn naserümpfend von oben bis unten. “Ganz schön mutig von so einem ärmlichen Bauern sich uns in den Weg zu stellen. Was wollt ihr?“

Mit flehendem Blick sahen Eleanor und Maurizio zu dem Anführer auf. "Bitte erlaubt uns und unserem Sohn euch zu begleiten." Der Anführer brach in schallendes Gelächter aus. Wenig später stimmten seine Männer in das Gelächter ein. "Warum sollten wir es gestatten das so ein heruntergekommenes Bauernpack uns begleiten darf?" Maurizio wühlte in seiner Kleidung und ein Ledersack voll mit Goldmünzen kam zum Vorschein. Dieser erweckte natürlich sofort die Neugier des Anführers.

“Wie kommt ein so ärmlicher, nutzloser Bauer wie ihr es seid an so viel Geld? Ihr habt es doch nicht gestohlen, oder?“ fuhr der Anführer Maurizio an und bedachte ihn mit seinen stechenden Blicken. Den beiden war bewusst das es nicht leicht war das Misstrauen des Anführers und seiner Leute zu zerstreuen. Da musste man sich nun spontan eine glaubwürdige Ausrede einfallen lassen. "Das sind unsere Ersparnisse, die wir mühsam über Jahre erwirtschaftet haben. Wir säten und wir ernteten. Das meiste davon verkauften wir. Nur einen nicht erwähnenswerten Teil gaben wir aus. Den Rest sparten wir. Wir lebten immer bescheiden. Dadurch kam dieser beträchtlich Betrag zusammen."

Ein Raunen und Getuschel geht durch die Karawane. Anscheinend ist man geteilter Meinung über die Glaubwürdigkeit der Aussagen der beiden. Inzwischen zählte der Anführer das Gold. Danach beriet er sich noch kurz mit seinen Männer und richtete danach sein Wort an die beiden. “Ihr könnte uns begleiten. Der Betrag wird so gerade unsere Unkosten decken. Ich kenne zwar eure Motive nicht aber macht uns ja keinen Ärger!“
Man gab den beiden ein Kamel zum Reiten. Von selbst kamen sie nicht rauf und selbst als sie oben waren hatte sie Mühe draufzubleiben. Der Anführer und seine Männer lachten schallend laut über die Ungeschicktheit der beiden. Danach ging es im Eiltempo raus aus der Stadt.

Die Karawane hatte eine Menge Zeit verloren und Zeit war im wahrsten Sinne des Wortes Geld in dieser Gegend. Kunden warteten nunmal nicht gerne. Anfangs hatten Eleanor und Maurizio viel zu tun um nicht vom Kamel zufallen, doch nach und nach gewöhnte sie sich an das Tier.








-Wird fortgesetzt nach Absprache mit Torak Wink-

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