Argh hat geschrieben:Ich empfinde Menschen die nie zweifeln und mit ihrem Glauben ringen als grauenhafte Monster.
Gott und die Welt
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Hallo zusammen,
Für mich hört sich das so an als ob nur derjenige, der zweifelt oder ringt ein guter "Gläubiger" ist. Tschuldigung, aber das halte ich für ausgemacht Blödsinn. Man kann auch alles kaput "zweifeln" oder diskutieren. Ich war mal in einem Bibelkreis, da war das auch so, die haben alles angezweifelt und wollten es dann ausdiskutieren, dann hab ich mal gefragt, warum das glauben und nicht wissen heißt und dann gabs keine Antwort, vielleicht kannst du mir ja da weiter helfen, mir ist es nämlich ein Rätsel warum man wenn man glaubt so Sachen wie die unbefleckte Empfängnis anzweifeln muß???
Gruß JD
SirCaneghem hat folgendes geschrieben:
Ich persönlich finde es gut, dass Mel Gibson so ein Film gemacht hat, da es aus seiner eigenen Überzeugung stammt. Er sei nämlich durch den Glauben an Gott und an Jesu immer stark gewesen.
Also wenn man aus seinem Glauben nicht eine Stärke für sein Leben zieht, wofür ist er dann gut und nur weil einige verblendet angeblich auch ihre Stärke aus dem Glauben bezogen haben wollen seh ich nicht ein, warum das generäl gefährlich sein soll?! Mir ist auch nicht klar warum jemand der nie an seinem Glauben zweifelt oder um ihn ringen muß gleich ein Monster ist, nicht jeder ist mit Schicksalsschlägen konfrontiert, die ihn an seinem Glauben zweifeln lassen.Argh hat geschrieben:Hitler, Stalin, die Attentäter vom 11.09. etc. haben aus dem Glauben auch ihre Stärke gezogen. - Ich will Gibson nicht mit eben genannten vergleichen, sondern nur aufzeigen in welch gefährliche Richtung solch eine Argumentation führt. Ich empfinde Menschen die nie zweifeln und mit ihrem Glauben ringen als grauenhafte Monster.
Für mich hört sich das so an als ob nur derjenige, der zweifelt oder ringt ein guter "Gläubiger" ist. Tschuldigung, aber das halte ich für ausgemacht Blödsinn. Man kann auch alles kaput "zweifeln" oder diskutieren. Ich war mal in einem Bibelkreis, da war das auch so, die haben alles angezweifelt und wollten es dann ausdiskutieren, dann hab ich mal gefragt, warum das glauben und nicht wissen heißt und dann gabs keine Antwort, vielleicht kannst du mir ja da weiter helfen, mir ist es nämlich ein Rätsel warum man wenn man glaubt so Sachen wie die unbefleckte Empfängnis anzweifeln muß???
SirCaneghem hat folgendes geschrieben:
Was ich nicht verstehe sind diese negati´ve Kritiken an der religion allgemein und an diesem Film. Gibt es vielleicht Leute, die keine Kirchen und Religionsfans sind ?
Na dann mach ich hier jetzt mal den Erz-Katholiken. Erzähl mir doch mal welche Auswüchse du meinst, ganz besonders in Bezug auf die katholische Kirche?? Ich finde es einfach nicht okay, das du mit deiner Aussage "Fans", also Gläubige einer bestimmten Kirche als häufig verblendet und kritiklos hinter "irgenwelchen Leuten" herrennend bezeichnest. Ich glaube das kann sich wenn überhaupt jemand erlauben, der auch in ein und der selben Gemeinde ist, und somit beurteilen kann, ob der sogenannte "Fan" nicht nur intern Kritik übt, nämlich da wo sie hin gehört und nicht öffentlich.Argh hat geschrieben:Ich denke die Kritik richtet sich nicht an Religion oder die im Allgemeinen sondern an deren oft grauenhafte Auswüchse. Mit "Fans" habe ich echte Schwierigkeiten, denn diese sind häufig verblendet und rennen kritiklos irgend welchen Leuten hinterher.
SirCaneghem hat folgendes geschrieben:
Übrigens stehen die letzten Tage Jesu in der Bibel und in vielen überlieferten schriften, also sind es wohl doch keine 95% Vermutungen. aber jeder kann das ja handhaben, wie er möchte.
Ich find das ja wirklich herrlich und auch ein wenig heuchlerisch, denn bei diesem Film wird sich über die mögliche Fiction aufgeregt, aber bei anderen Filmen(z.B. Herr der Ringe) wird sich über die "filmische Freiheit" so gut wie nicht aufgeregt, das nenn ich mal eine herrliche Doppelmoral. Nun wird sicherlich kommen, das es sich doch hier um ein sehrviel ernsteres Thema handelt, ja tut es, aber es bleibt immer noch ein "Unterhaltungsfilm" und nicht ein "Dokumentarfilm".Argh hat geschrieben:Es dreht sich hier um die letzten 12 Stunden und der größte Teil der Texte entstammt den Wahnphantasien zweier hysterischer Frauen (vergl. Post weiter oben)
Das halt ich nun wirklich für ein wenig weit hergeholt, aber wie sacht man hier im Rheinland noch so schön :"jedem tierchen sein pläsierchen" oder "jeder Jeck ist anders"Argh hat geschrieben:Der ware Grund für dieses Machwerk ist in der Einstellung gewisser amerikanischen Fundamentalisten. die in dem Leben Jesu eine Niederlage sehen und Christus nach dem Armageddon als Triumphator herbei sehnen. Nicht umsonst wird der Nahostkonflikt eskaliert und läßt Bush im Irak bomben
Gruß JD
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@ Anke
Hmmmm, Gebot der Nächstenliebe???
Ich habe ein wenig darüber nachgedacht........
Mir scheint, Dieses wird gerne etwas zu wörtlich genommen. Vielen geht es heute nicht gut, oder meinen es wäre so... also warum soll es dann anderen besser gehen?
Hier wird Nächstenliebe in Ihrer wahren Rohheit praktiziert und ich brauche auch nicht weiterzuschreiben wie sich das auf den „Nächsten“ auswirkt. Das hat jeder schon mal am selbst erfahren...
Deshalb ist die Welt, wie sie ist!
Warum also die Welt so gestalten wie sie zu sein hat, man kann sie doch auch so gestalten wie man sie gerne hätte. Nicht umsonst wird der Mensch als „Ebenbild Gottes“ bezeichnet, denn er schafft.... und das ununterbrochen – Bewusst und auch Unbewusst.... meistens leider letzteres.
Als Individuum auf dieser Welt bin ich mir selber mal der Nächste. Ich muss mich annehmen, lieben ehren und auf mich achten. Erst dann nehme ich meinen richtigen Platz in der Gesellschaft ein und auch hier heißt es wieder annehmen, lieben, ehren, achten usw....
Jeder, der meint man kann allgemein gültige Regeln für das zusammenleben aller Individuen dieser Welt aufstellen richtet sich alleine mit diesem Gedanken schon gegen das Gesetz der Natur und auch der Nächstenliebe.
Bei einer Glaubensgemeinschaft (wie die Kirche) erkennt man meist daran, wie offen sie auf andere zugeht, ob es sich hier um praktizierte Nächstenliebe handelt oder etwa doch nicht
Wenn es so was wie einen Glauben im Sinne der Nächstenliebe für alle gibt, dann denke ich sind wir alle (mich eingeschlossen) noch sehr weit entfernt davon.
Wenn nun jeder von uns meint er hätte der Weisheit letzten Schluss entdeckt, dann bringt uns das auch nicht weiter.
Wenn aber jeder von uns seinen kleinen Traum vom Leben träumt, so sehr, dass er daran glaubt ihn auf dieser Welt zu erschaffen, und darüber hinaus diesen Traum noch mit anderen teilen kann, dann wäre das schon ein großer Schritt für uns alle Richtung Gott.
So.... genug OT.... aber es geht ja um Gott und die Welt... oder?
Liebe Grüße
PS..... über Filme will ich hier nichts schreiben... werde ich mir auch nicht alles ansehen.... muss nicht überall mitreden
Hmmmm, Gebot der Nächstenliebe???
Ich habe ein wenig darüber nachgedacht........
Mir scheint, Dieses wird gerne etwas zu wörtlich genommen. Vielen geht es heute nicht gut, oder meinen es wäre so... also warum soll es dann anderen besser gehen?
Hier wird Nächstenliebe in Ihrer wahren Rohheit praktiziert und ich brauche auch nicht weiterzuschreiben wie sich das auf den „Nächsten“ auswirkt. Das hat jeder schon mal am selbst erfahren...
Deshalb ist die Welt, wie sie ist!
Warum also die Welt so gestalten wie sie zu sein hat, man kann sie doch auch so gestalten wie man sie gerne hätte. Nicht umsonst wird der Mensch als „Ebenbild Gottes“ bezeichnet, denn er schafft.... und das ununterbrochen – Bewusst und auch Unbewusst.... meistens leider letzteres.
Als Individuum auf dieser Welt bin ich mir selber mal der Nächste. Ich muss mich annehmen, lieben ehren und auf mich achten. Erst dann nehme ich meinen richtigen Platz in der Gesellschaft ein und auch hier heißt es wieder annehmen, lieben, ehren, achten usw....
Jeder, der meint man kann allgemein gültige Regeln für das zusammenleben aller Individuen dieser Welt aufstellen richtet sich alleine mit diesem Gedanken schon gegen das Gesetz der Natur und auch der Nächstenliebe.
Bei einer Glaubensgemeinschaft (wie die Kirche) erkennt man meist daran, wie offen sie auf andere zugeht, ob es sich hier um praktizierte Nächstenliebe handelt oder etwa doch nicht
Wenn es so was wie einen Glauben im Sinne der Nächstenliebe für alle gibt, dann denke ich sind wir alle (mich eingeschlossen) noch sehr weit entfernt davon.
Wenn nun jeder von uns meint er hätte der Weisheit letzten Schluss entdeckt, dann bringt uns das auch nicht weiter.
Wenn aber jeder von uns seinen kleinen Traum vom Leben träumt, so sehr, dass er daran glaubt ihn auf dieser Welt zu erschaffen, und darüber hinaus diesen Traum noch mit anderen teilen kann, dann wäre das schon ein großer Schritt für uns alle Richtung Gott.
So.... genug OT.... aber es geht ja um Gott und die Welt... oder?
Liebe Grüße
PS..... über Filme will ich hier nichts schreiben... werde ich mir auch nicht alles ansehen.... muss nicht überall mitreden
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@Argh
Du bringst hier zwar einige argumente, jedoch sind die wirklich weit hergeholt.
das Wort "Glauben" ist nämlich sehr vielfältig, so dass man nicht einfach sagen kann, Glaübige menschen seien grauenvolle Monster. Zwar verstehe ich deine Position und kann es auch nachvollziehen, jedoch argumentierst du zu einseitig und allgemein.
. Mit "Fans" meinst du wohl eher blinde Sektenmitglieder, als Menschen, die ein paar mal in der Woche beten und aus ihrer Überzeugung heraus an irgendetwas galuben. 
Du bringst hier zwar einige argumente, jedoch sind die wirklich weit hergeholt.
- Argh
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Hi
@Anke an meiner Monsteraussage halte ich fest, mehr unten in der Antwort auf JD
@SirCaneghem wir sprechen hier von einem ganz konkreten Film mit einem ganz konkreten Regisseur und dessen amerikanischen, fundamentalistischen Umfeld - mit Fans meine ich in diesem Fall die Bewegung in Amerika die dahinter steht, speziell die Anhänger der Lehre John Darbys
, aber ich nehme mal an wir interpretieren hier unterschiedlich. Das Gebot lautet: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!" und ist das oberste und höchste Gebot Jesus hat es vor die 10 Gebote gestell. Es stellt zunächst einmal die Forderung sich selbst zu lieben, d.h. anzunehmen mit allen seinen Schwächen und Fehlern und als zweites die Forderung seine Mitmenschen im Geiste der Liebe anzunehmen - Was gibt es schöneres und wichtigeres?
Jemand, der sich zum Schutz seines Glauben den Mitmenschen und der Wissenschaft verschießt, verschließt sich auch der Liebe und wird damit zum Monster.
Das katholische Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens, besagt doch das Maria als erster Mensch "unbefleckt" also frei von der Erbsünde empfangen worden ist. - Hmm, ich habe kein Problem damit ihr die Unbeflecktheit zuzusprechen, denke ich doch das alle Menschen, spätestens seit dem Opfertod von Christus, frei von der Erbsünde auf die Welt kommen. - Vielleicht meinst du aber auch was anderes, dann siehst Du an meiner Reaktion wie wichtig es ist sich mit der Lehre auseinanderzusetzen.
Grüsse
@Anke an meiner Monsteraussage halte ich fest, mehr unten in der Antwort auf JD
@SirCaneghem wir sprechen hier von einem ganz konkreten Film mit einem ganz konkreten Regisseur und dessen amerikanischen, fundamentalistischen Umfeld - mit Fans meine ich in diesem Fall die Bewegung in Amerika die dahinter steht, speziell die Anhänger der Lehre John Darbys
Das komplette Manuskript kann hier heruntergeladen werden.wdr5 hat geschrieben:John Darbys Lehre ist eine wilde, frei wuchernde Deutung der zutiefst visionären, traumerfüllten und symbolträchtigen biblischen Bücher: der Offenbarung des Johannes im Neuen und des Buchs Daniel im Alten Testament. Sie wurden geschrieben in den Zeiten der römischen Herrschaft über die Juden und liefern eine visionäre Umdeutung dieser Niederlage in einen Sieg: Sie schildern nämlich in allegorischen Bildern, wie das Böse, also die Römer, zwar zuerst die Herrschaft über die Erde erringen, aber dann endgültig und total geschlagen werden, und nun der glorreiche Aufstieg des Guten, der Juden oder der Christen beginnt. Mit diesen Visionen erfanden die Verfasser der apokalyptischen Schriften das verhängnisvolle Geschichtsmodell, das heute wieder so viele fasziniert: eine Geschichte, die einer grandiosen Vollendung zustrebt, ihr Ziel allerdings nur durch Vernichtung alles Bestehenden erreicht. Und zugleich eine Geschichte, in der sich die eigenen Wünsche wunderbarerweise mit göttlichem Ratschluss decken. Und schließlich eine Geschichte, in der wir uns dem Theologen John Darby zufolge natürlich kurz vor dem Finale befinden.
Das 7. und letzte Weltzeitalter steht uns bevor, und das heißt die Apokalypse. Unübersehbare Zeichen, "Plagen" wie Krieg und Terror, kündigen die Ankunft des Antichrist an, der die Macht über die Erde an sich reißen wird. Aber im letzten Kampf zwischen Christ und Antichrist, wird das Gute über die Bösen siegen, Christus wird zum zweiten Mal wiederkehren und das Gottesreich auf Erden errichten. Doch bevor es zu diesem Endkampf kommt, müssen die "Juden" zuerst das ganze von Gott verheißene Land wieder in Besitz genommen haben. Erst dann wird die letzte große Schlacht von Armageddon geschlagen - an jenem biblischen Ort nahe dem heutigen Haifa. Dann aber wird inmitten der Verwüstung der ganzen Erde der zurückgekehrte Christus seine 1000jährige Herrschaft antreten. Die Juden bekehren sich oder sie gehen mit den Feinden unter.
John Darbys düsteres Geraune übersetzen zahllose Trivialromane in Klartext. Schon zur Zeit Ronald Reagans hatte der Autor und Prediger Hal Lindsay, damals Nahostund Israelberater des Präsidenten, ein Armageddon-Machwerk geschaffen, das monatelang auf der Bestseller-Liste stand: eine letzte Schlacht, in der die Armeen aus dem "Reich des Bösen", der Sowjetunion und Chinas, im Kampf um Israel schließlich durch die Atombombe der Amerikaner vernichtet werden. Seitdem häufen sich die religiösen Schinken und ihre Verfilmungen, in Serie oder am Stück. Sie versetzen den willigen Leser regelrecht mitten in den Endkampf dieser Welt. Sie fordern seine klare Entscheidung für Freund oder Feind und erzeugen ein Gefühl ständiger Gefahr und Bedrohung.
Aber mit dem unfassbaren Terroranschlag vom 11.9.2001 hat die Wirklichkeit alle fiktiven Schrecken überholt, und der dumpfe Glaube so vieler, an einem weltgeschichtlichen Unheil teilzunehmen, fühlt sich bestätigt. Die Zeit war gekommen, den Glauben an das Strafgericht der Apokalypse zur Legitimation für Krieg und Sieg auszunutzen. Am 14.9.2001 verkündet Bush in seiner Rede beim nationalen Gebetsgottesdienst in Washington: "Zwar sind erst drei Tage seit diesen Ereignissen vergangen..., aber unsere Verantwortung gegenüber der Geschichte ist bereits klar: diese Angriffe zu erwidern und die Welt vom Bösen zu befreien."
Das schockiert mich wirklichAnke hat geschrieben:Also ich kann mich nun wirklich nicht gläubig nennen, wenn dem aber so wäre würde ich warscheinlich das erste mal das Gebot der Nächstenliebe in Zweifel ziehen.
Wer dern Glauben hat, aber nicht die Liebe, ist nicht mehr als eine klingende Schelle, ein tönend Erz. Die Liebe ist es aber die uns gebietet, daß wir uns gegenüber den Mitmenschen und der Natur gegenüber öffnen, denn ohne Öffnung keine Liebe. Aus Öffnung heraus resultieren leider Zweifel und Leiden, aber auch Erfüllung und Glück. Glaube ist nicht etwas das man einmal haben kann, sondern man muß ihn sich immmer wieder neu erwerben. Für mich ist es wichtig, mich dem wahren Glauben so gut wie möglich zu nähern und daher das zu Wissen, was man positiv wissen kann und das zu glauben was man Glauben muß.jdoge hat geschrieben:SirCaneghem hat folgendes geschrieben:
Ich persönlich finde es gut, dass Mel Gibson so ein Film gemacht hat, da es aus seiner eigenen Überzeugung stammt. Er sei nämlich durch den Glauben an Gott und an Jesu immer stark gewesen.Also wenn man aus seinem Glauben nicht eine Stärke für sein Leben zieht, wofür ist er dann gut und nur weil einige verblendet angeblich auch ihre Stärke aus dem Glauben bezogen haben wollen seh ich nicht ein, warum das generäl gefährlich sein soll?! Mir ist auch nicht klar warum jemand der nie an seinem Glauben zweifelt oder um ihn ringen muß gleich ein Monster ist, nicht jeder ist mit Schicksalsschlägen konfrontiert, die ihn an seinem Glauben zweifeln lassen.Argh hat geschrieben:Hitler, Stalin, die Attentäter vom 11.09. etc. haben aus dem Glauben auch ihre Stärke gezogen. - Ich will Gibson nicht mit eben genannten vergleichen, sondern nur aufzeigen in welch gefährliche Richtung solch eine Argumentation führt. Ich empfinde Menschen die nie zweifeln und mit ihrem Glauben ringen als grauenhafte Monster.
Jemand, der sich zum Schutz seines Glauben den Mitmenschen und der Wissenschaft verschießt, verschließt sich auch der Liebe und wird damit zum Monster.
Du stellst mich, als Protestanten, ja vor echte Herausforderungenjdoge hat geschrieben:Für mich hört sich das so an als ob nur derjenige, der zweifelt oder ringt ein guter "Gläubiger" ist. Tschuldigung, aber das halte ich für ausgemacht Blödsinn. Man kann auch alles kaput "zweifeln" oder diskutieren. Ich war mal in einem Bibelkreis, da war das auch so, die haben alles angezweifelt und wollten es dann ausdiskutieren, dann hab ich mal gefragt, warum das glauben und nicht wissen heißt und dann gabs keine Antwort, vielleicht kannst du mir ja da weiter helfen, mir ist es nämlich ein Rätsel warum man wenn man glaubt so Sachen wie die unbefleckte Empfängnis anzweifeln muß???![]()
Warum soll ich spezielle Auswüchse der katholischen Kirche aufzeigen? - Ich denke solche kennst Du auch, aber die sind hier Offtopic. Im übrigen ist Mel Gibson nicht Anhänger des katholischen Mainstreams, sondern des lateinischen Ritus. Bitte über dehne den Begriff "Fan" nicht mit Fan meine ich genau die allgemeine Bedeutung von Fan, nämlich jemand, der völlig emotionalisiert einem Idol, einer Bewegung nach rennt - sei es Daniel Küblböck oder was auch immer. Im übrigen ist es bei einer öffentlichen Institution, die Macht und Einfluß ausübt nicht mit rein interner Kritik getan.jdoge hat geschrieben:SirCaneghem hat folgendes geschrieben:
Was ich nicht verstehe sind diese negati´ve Kritiken an der religion allgemein und an diesem Film. Gibt es vielleicht Leute, die keine Kirchen und Religionsfans sind?Na dann mach ich hier jetzt mal den Erz-Katholiken. Erzähl mir doch mal welche Auswüchse du meinst, ganz besonders in Bezug auf die katholische Kirche?? Ich finde es einfach nicht okay, das du mit deiner Aussage "Fans", also Gläubige einer bestimmten Kirche als häufig verblendet und kritiklos hinter "irgenwelchen Leuten" herrennend bezeichnest. Ich glaube das kann sich wenn überhaupt jemand erlauben, der auch in ein und der selben Gemeinde ist, und somit beurteilen kann, ob der sogenannte "Fan" nicht nur intern Kritik übt, nämlich da wo sie hin gehört und nicht öffentlich.Argh hat geschrieben:Ich denke die Kritik richtet sich nicht an Religion oder die [edit: Kirche] im Allgemeinen sondern an deren oft grauenhafte Auswüchse. Mit "Fans" habe ich echte Schwierigkeiten, denn diese sind häufig verblendet und rennen kritiklos irgend welchen Leuten hinterher.
Dieser Film tritt mit einem dokumentarischen Anspruch an, nicht umsonst wurde das angebliche (vom Vatikan dementierte) Papstzitat gestreut und die Nähe zu diversen Predigern gesucht. Ganz eindeutig will Mel Gibson seine Sicht der Dinge verbreiten und dies mit Zielen.jdoge hat geschrieben:SirCaneghem hat folgendes geschrieben:
Übrigens stehen die letzten Tage Jesu in der Bibel und in vielen überlieferten schriften, also sind es wohl doch keine 95% Vermutungen. aber jeder kann das ja handhaben, wie er möchte.Ich find das ja wirklich herrlich und auch ein wenig heuchlerisch, denn bei diesem Film wird sich über die mögliche Fiction aufgeregt, aber bei anderen Filmen(z.B. Herr der Ringe) wird sich über die "filmische Freiheit" so gut wie nicht aufgeregt, das nenn ich mal eine herrliche Doppelmoral. Nun wird sicherlich kommen, das es sich doch hier um ein sehr viel ernsteres Thema handelt, ja tut es, aber es bleibt immer noch ein "Unterhaltungsfilm" und nicht ein "Dokumentarfilm".Argh hat geschrieben:Es dreht sich hier um die letzten 12 Stunden und der größte Teil der Texte entstammt den Wahnphantasien zweier hysterischer Frauen (vergl. Post weiter oben)
Nicht wenn diese Fundis uns mit in einen Krieg reissenjdoge hat geschrieben:Das halt ich nun wirklich für ein wenig weit hergeholt, aber wie sacht man hier im Rheinland noch so schön :"jedem tierchen sein pläsierchen" oder "jeder Jeck ist anders"Argh hat geschrieben:Der ware Grund für dieses Machwerk ist in der Einstellung gewisser amerikanischen Fundamentalisten. die in dem Leben Jesu eine Niederlage sehen und Christus nach dem Armageddon als Triumphator herbei sehnen. Nicht umsonst wird der Nahostkonflikt eskaliert und läßt Bush im Irak bomben![]()
- Gruß JD
Grüsse
Hallo Argh,
ich könnte jetzt wieder auf jeden einzelnen Absatz deiner Post eingehen, werde ich aber nicht tun, da wir mit unseren Meinungen zu diesem Thema sowieso nicht übereinkommen werden und das sonst unweigerlich zu einem Streit führen wird. Allgemein kann ich nur sagen, daß mir deine Argumentation einfach zu Kopflastig, also aus meiner Erfahrung zu protestantisch ist. Ich halte es da lieber rheinländisch, ruhrgebietlerisch mit dem Herzen, so nach jefühl und ausse Lamäng. Aber nun gut, soll jeder glücklich werden wie er es für richtig hält.--Nur ein Satz dazu noch mit der zweifel und kritik Theorie, bist du meiner Meinung nach schwer auf dem Holzweg, zumindest wenn du einer Amtskirche angehörst, denn die Amtskirchen sind in Punkto Glaubensauslegung keine Demokratie, und die ist in meinen Augen auch nicht nötig. Das kann ich dir wenn du magst auch noch genauer Erklären, wenigstens aus meiner Warte.
Ich bin auch fest davon überzeugt, wenn jeder sich ein wenig mehr daran halten würde, das unserer Gesellschaft erheblich besser gehen würde.
Gruß JD
ich könnte jetzt wieder auf jeden einzelnen Absatz deiner Post eingehen, werde ich aber nicht tun, da wir mit unseren Meinungen zu diesem Thema sowieso nicht übereinkommen werden und das sonst unweigerlich zu einem Streit führen wird. Allgemein kann ich nur sagen, daß mir deine Argumentation einfach zu Kopflastig, also aus meiner Erfahrung zu protestantisch ist. Ich halte es da lieber rheinländisch, ruhrgebietlerisch mit dem Herzen, so nach jefühl und ausse Lamäng. Aber nun gut, soll jeder glücklich werden wie er es für richtig hält.--Nur ein Satz dazu noch mit der zweifel und kritik Theorie, bist du meiner Meinung nach schwer auf dem Holzweg, zumindest wenn du einer Amtskirche angehörst, denn die Amtskirchen sind in Punkto Glaubensauslegung keine Demokratie, und die ist in meinen Augen auch nicht nötig. Das kann ich dir wenn du magst auch noch genauer Erklären, wenigstens aus meiner Warte.
Wenn du das nicht ironisch gemeint hast, solltest du wohl nochmal drüber nachdenken.Bran hat geschrieben:Hmmmm, Gebot der Nächstenliebe???
Ich habe ein wenig darüber nachgedacht........
Mir scheint, Dieses wird gerne etwas zu wörtlich genommen. Vielen geht es heute nicht gut, oder meinen es wäre so... also warum soll es dann anderen besser gehen?
Hier wird Nächstenliebe in Ihrer wahren Rohheit praktiziert und ich brauche auch nicht weiterzuschreiben wie sich das auf den „Nächsten“ auswirkt. Das hat jeder schon mal am selbst erfahren...
Deshalb ist die Welt, wie sie ist!
Doch solche Regeln gibt es, nennt man Menschenrechte und die sind meines Erachtens nicht wieder das Gesetz der Natur. Und auch im zusammen Leben gibt es Regeln die durchaus allgemein gültig sind, oder zumindest sein sollten. Hierfür sind die 10 Gebote und das Gebot der Nächstenliebe keine so schlechten Richtlinien.Bran hat geschrieben:Jeder, der meint man kann allgemein gültige Regeln für das zusammenleben aller Individuen dieser Welt aufstellen richtet sich alleine mit diesem Gedanken schon gegen das Gesetz der Natur und auch der Nächstenliebe.
Ich bin auch fest davon überzeugt, wenn jeder sich ein wenig mehr daran halten würde, das unserer Gesellschaft erheblich besser gehen würde.
Gruß JD
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Meiner Meinung nach soll jeder das Glauben, was er möchte und auch kann. solange er damit keinen ins Verderben stürtzt oder andere Menschen unglücklich macht, soll er doch tun was er will. Ich zum Beispiel bin Protestant, gehe nicht (oft) in die Kirche, glaube aber an Gott und die Bibel, als auch an das Christentum. Auch bete ich manchmal. Es gibt leute, die sehen das ähnlich und andere sehen es gar nicht so, andere wiederum können aich teilweise mit dieser Meinung anfreunden. In diesem Sinne
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... da gibt es aber ein Problem:SirCaneghem hat geschrieben:Meiner Meinung nach soll jeder das Glauben, was er möchte und auch kann. solange er damit keinen ins Verderben stürtzt oder andere Menschen unglücklich macht, soll er doch tun was er will. Ich zum Beispiel bin Protestant, gehe nicht (oft) in die Kirche, glaube aber an Gott und die Bibel, als auch an das Christentum. Auch bete ich manchmal. Es gibt leute, die sehen das ähnlich und andere sehen es gar nicht so, andere wiederum können aich teilweise mit dieser Meinung anfreunden. In diesem Sinne![]()
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Jedem das Seine
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Jeder kann nicht glauben (damit meine ich den religiösen Glauben), was er möchte. Er glaubt erst einmal an das, was im seine Religion seit seiner Geburt beigebracht hat.
Danach ist die Karre festgefahren und es wird schwer, sie wieder freizubekommen.
Erschwerend kommt hinzu, dass jede Glaubensrichtung meint, sie wäre die einzig richtige und jeder müßte ihr angehören. Um das durchzusetzen, geschieht das durch Worte und Taten (gute wie schlechte). So wird Glauben verbreitet.
Es gibt wenige Menschen, die die persönliche Freiheit erlangt haben, glauben zu können was sie möchten.
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Was ich eigentlich damit meinte, dass jeder das Glauben kann, was er will, bezog ich eigentlich auf die Religionsfreiheit und das Recht jedes Einzelnen an das zu glauben was er möchte. Natürlich werden in der Kindheit und in der Erziehung grundlegende bausteine gelegt, aber meiner meinung nach können alle zumindest hier in Europa sich zu neuem öffnen. Ich zum Beispiel interessiere mich auch für Buddismus, Hinduismus, Naturreligionen und den japanischen meditationskünsten(auch wenn letzteres weniger unter eine Religion fälltManni_B hat geschrieben:... da gibt es aber ein Problem:SirCaneghem hat geschrieben:Meiner Meinung nach soll jeder das Glauben, was er möchte und auch kann. solange er damit keinen ins Verderben stürtzt oder andere Menschen unglücklich macht, soll er doch tun was er will. Ich zum Beispiel bin Protestant, gehe nicht (oft) in die Kirche, glaube aber an Gott und die Bibel, als auch an das Christentum. Auch bete ich manchmal. Es gibt leute, die sehen das ähnlich und andere sehen es gar nicht so, andere wiederum können aich teilweise mit dieser Meinung anfreunden. In diesem Sinne![]()
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Jedem das Seine
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Jeder kann nicht glauben (damit meine ich den religiösen Glauben), was er möchte. Er glaubt erst einmal an das, was im seine Religion seit seiner Geburt beigebracht hat.
Danach ist die Karre festgefahren und es wird schwer, sie wieder freizubekommen.
Erschwerend kommt hinzu, dass jede Glaubensrichtung meint, sie wäre die einzig richtige und jeder müßte ihr angehören. Um das durchzusetzen, geschieht das durch Worte und Taten (gute wie schlechte). So wird Glauben verbreitet.
Es gibt wenige Menschen, die die persönliche Freiheit erlangt haben, glauben zu können was sie möchten.
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Offensichtlich wird auch innerhalb der Kirchen heftig über diesen Film gestritten.Manni_B hat geschrieben: Erschwerend kommt hinzu, dass jede Glaubensrichtung meint, sie wäre die einzig richtige und jeder müßte ihr angehören. Um das durchzusetzen, geschieht das durch Worte und Taten (gute wie schlechte). So wird Glauben verbreitet.
http://jesus-online.de/article.php?chan ... 8b98c87867
@Manni:
Zum ersten Punkt: Hier stimme ich Dir zu! Es ist ja auch unmöglich, dass alle Religionen gleichzeitig (!!!) wahr sind. Dazu sind die Aussagen zu unterschiedlich.
Zum zweiten Punkt: Dies trifft meiner Meinung nach höchstens für die missionarischen Religionen zu. Aber nicht alle Religionen legen wert darauf, dass möglichst viele oder gar alle Menschen ihr angehören.
gelbe Wiesenameise
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... zu Punkt 1)gelbe Wiesenameise hat geschrieben:
@Manni:
Zum ersten Punkt: Hier stimme ich Dir zu! Es ist ja auch unmöglich, dass alle Religionen gleichzeitig (!!!) wahr sind. Dazu sind die Aussagen zu unterschiedlich.
Zum zweiten Punkt: Dies trifft meiner Meinung nach höchstens für die missionarischen Religionen zu. Aber nicht alle Religionen legen wert darauf, dass möglichst viele oder gar alle Menschen ihr angehören.
gelbe Wiesenameise
Es ist aber nicht unmöglich, dass alle Religionen gleichzeitig 'unwahr' sind.
... zu Punkt 2)
Die eine Religion missioniert, dort wo sie hinkommt, die andere eliminiert, dort wo sie hingeht.
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Hi

Vollkommen richtig Manni die Wahrheit ist so groß das der Mensch sie nicht erfassen kann und würde er sie erfassen können würden ihm die Worte fehlen sie auszudrücken. Diese Tatsache ist finde ich sehr schön in folgendem Gleichnis dargestellt:Manni_B hat geschrieben:... zu Punkt 1)gelbe Wiesenameise hat geschrieben:Zum ersten Punkt: Hier stimme ich Dir zu! Es ist ja auch unmöglich, dass alle Religionen gleichzeitig (!!!) wahr sind. Dazu sind die Aussagen zu unterschiedlich.
Es ist aber nicht unmöglich, dass alle Religionen gleichzeitig 'unwahr' sind.
.GrüsseBuddhistisches Zentrum Essen hat geschrieben:Das Gleichnis von den Blinden und dem Elefanten
Einige Mönche kamen aus der Stadt Savatthi zurück und berichteten dem Buddha von den vielen Brahmanen und Asketen der verschiedenen religiösen Gemeinschaften, die dort ihre Lehren verkündeten und darüber in Streit geraten waren. Die einen lehrten die Ewigkeit der Welt, andere die Vergänglichkeit, dritte die Endlichkeit, vierte die Unendlichkeit der Welt, fünfte die Gleichheit von Körper und Seele, sechste deren Ungleichheit, eine siebte Gruppe lehrte, dass ein Vollendeter über den Tod hinaus existiere, eine achte, dass er das nicht tue, und eine neunte, dass er weder existiere noch nicht existiere. Die Mönche waren nun verwirrt und suchten Rat beim Buddha, und der Buddha antwortete mit dem Gleichnis von den Blinden und dem Elefanten:
Ein König befahl, dass sich alle von Geburt an Blinden in seinem Hof versammeln sollten. Er ließ einen Elefanten in ihre Mitte stellen und befahl ihnen, diesen zu betasten und dann zu berichten, was ein Elefant sei. Nun betastete jeder Blinde einen anderen Körperteil des Elefanten und dementsprechend gab jeder eine andere Antwort. Je nachdem, ob einer den Kopf, die Ohren, einen Stoßzahn, den Rüssel, den Körper, einen Fuß, den Rücken, den Schwanz oder die Schwanzquaste betastete, antwortete er, der Elefant sei gleich einem Topf, einem Worfelsieb, einer Pflugschar, einem Pflugsterz, einem Nahrungsspeicher, einem Pfosten, einem Mörser, einem Stößel oder einem Besen, und jeder behauptete, nur er habe recht, alle anderen unrecht. Darüber belustigte sich der König.
Der Buddha erklärte, mit den streitenden Brahmanen und Asketen verhalte es sich genauso. Keiner von ihnen kenne die ganze Wahrheit, sondern nur einen Teil davon, so könnten sie die richtige von der falschen Lehre gar nicht unterscheiden, und ihr Streit sei unsinnig.
-
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Hallo Argh!Argh hat geschrieben: Diese Tatsache ist finde ich sehr schön in folgendem Gleichnis dargestellt:.GrüsseBuddhistisches Zentrum Essen hat geschrieben:Das Gleichnis von den Blinden und dem Elefanten
Einige Mönche kamen aus der Stadt Savatthi zurück und berichteten dem Buddha von den vielen Brahmanen und Asketen der verschiedenen religiösen Gemeinschaften, die dort ihre Lehren verkündeten und darüber in Streit geraten waren. Die einen lehrten die Ewigkeit der Welt, andere die Vergänglichkeit, dritte die Endlichkeit, vierte die Unendlichkeit der Welt, fünfte die Gleichheit von Körper und Seele, sechste deren Ungleichheit, eine siebte Gruppe lehrte, dass ein Vollendeter über den Tod hinaus existiere, eine achte, dass er das nicht tue, und eine neunte, dass er weder existiere noch nicht existiere. Die Mönche waren nun verwirrt und suchten Rat beim Buddha, und der Buddha antwortete mit dem Gleichnis von den Blinden und dem Elefanten:
Ein König befahl, dass sich alle von Geburt an Blinden in seinem Hof versammeln sollten. Er ließ einen Elefanten in ihre Mitte stellen und befahl ihnen, diesen zu betasten und dann zu berichten, was ein Elefant sei. Nun betastete jeder Blinde einen anderen Körperteil des Elefanten und dementsprechend gab jeder eine andere Antwort. Je nachdem, ob einer den Kopf, die Ohren, einen Stoßzahn, den Rüssel, den Körper, einen Fuß, den Rücken, den Schwanz oder die Schwanzquaste betastete, antwortete er, der Elefant sei gleich einem Topf, einem Worfelsieb, einer Pflugschar, einem Pflugsterz, einem Nahrungsspeicher, einem Pfosten, einem Mörser, einem Stößel oder einem Besen, und jeder behauptete, nur er habe recht, alle anderen unrecht. Darüber belustigte sich der König.
Der Buddha erklärte, mit den streitenden Brahmanen und Asketen verhalte es sich genauso. Keiner von ihnen kenne die ganze Wahrheit, sondern nur einen Teil davon, so könnten sie die richtige von der falschen Lehre gar nicht unterscheiden, und ihr Streit sei unsinnig.
Das Gleichnis von den Blinden und dem Elefanten ist wirklich schön!
Ich habe über dieses Gleichnis einige Zeit nachdenken müssen:
Wenn nun der Blinde, der den Rüssel des Elefanten betastet hatte, sich zu dem Blinden setzt, der das Ohr des Elefanten betastet hatte - und den Elefanten erneut betastet -, so wird er das Ohr des Elefanten ebenfalls beschreiben können.
Denn an der Stelle (oder an dem Platz) des Blinden, der das Ohr des Elefanten zuerst betastet hatte, gibt es nämlich gute Gründe: nämlich das Ohr des Elefanten!!!
Und dies ist meiner Meinung der Punkt, an dem dieses Gleichnis "hackt":
Denn wenn ich mich heute als Christ an die Stelle eine Hindu setze, dann können meine Hände zwar ein Ohr ertasten, aber die Beschreibung des Blinden, der zuerst das Ohr betastete ist falsch, sprich: es gibt einfach keine Hinweise auf dessen Beschreibung. Die Beschreibung des Hindu beruht auf keinen Tatsachen.
Wenn sich nun aber der Hindu an meine Stelle setzt, dann können seine Hände den "Rüssel" ertasten und sogar die Beschreibung nachvollziehen, sprich: es gibt unzählige Hinweise (in verschiedener Form: erfüllte Prophezeiungen, ausserbiblische Texte, etc.). Diese Beschreibung beruht auf nachvollziehbaren Tatsachen.
gelbe Wiesenameise
Das würde aber dann heissen, das du die Beschreibung des Hindu erst dann glauben würdest, wenn es schriftliche Belege geben würde. Das von ihm und von dir selbst Erfühlte ist ja schließlich falsch, da nicht schriftlich belegbar.
Andererseits muss der Hindu das glauben, was du sagst, weil es schriftlich irgendwoandest geschrieben steht.
Halte ich für ne zweifelhafte Therorie. Schrift sollte nie über eigene Erfahrung gehen.
Das Gleichnis sollte die verschiedenartigen Sichtweisen verschiedener Standpunkte deutlich machen, für mich tut es das auch sehr gut.
Gruss Ludwig
Andererseits muss der Hindu das glauben, was du sagst, weil es schriftlich irgendwoandest geschrieben steht.
Halte ich für ne zweifelhafte Therorie. Schrift sollte nie über eigene Erfahrung gehen.
Das Gleichnis sollte die verschiedenartigen Sichtweisen verschiedener Standpunkte deutlich machen, für mich tut es das auch sehr gut.
Gruss Ludwig
Dr Wunderfitz macht Jungfern rar.
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gelbe Wiesenameise
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Hallo liebe Leute!
Bezüglich des Filmes "The Passion of the Christ":
Hier ein Artikel über die massive Kritik der Kirchenoberhäupter:
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/6 ... -6417121-k
Es gibt aber auch weitaus besseren Link zu dem Film (der sogar auf der gleichen Internetseite - www.jesus.de. - nachgelesen werden kann):
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/6 ... -6417121-k
Wer den Film hauptsächlich nach dem Gesichtspunkt "Gewalt im Film" bewertet, und gleichzeitig zu verdrängen versucht (auch wenn er ein "Kirchenoberhaupt" ist), dass Jesus Christus eben diese Gewalt auch für meine persönlichen Sünden erlitten hat, der hat offensichtlich gar nichts verstanden.
Im übrigen hatte der Film zu keiner Zeit den Anspruch, das gesamte Neue Testament bis ins kleinste Detail - und in der gleichen Gewichtung - darzustellen.

gelbe Wiesenameise
Bezüglich des Filmes "The Passion of the Christ":
Hier ein Artikel über die massive Kritik der Kirchenoberhäupter:
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/6 ... -6417121-k
Es gibt aber auch weitaus besseren Link zu dem Film (der sogar auf der gleichen Internetseite - www.jesus.de. - nachgelesen werden kann):
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/6 ... -6417121-k
Wer den Film hauptsächlich nach dem Gesichtspunkt "Gewalt im Film" bewertet, und gleichzeitig zu verdrängen versucht (auch wenn er ein "Kirchenoberhaupt" ist), dass Jesus Christus eben diese Gewalt auch für meine persönlichen Sünden erlitten hat, der hat offensichtlich gar nichts verstanden.
Im übrigen hatte der Film zu keiner Zeit den Anspruch, das gesamte Neue Testament bis ins kleinste Detail - und in der gleichen Gewichtung - darzustellen.
gelbe Wiesenameise
Schopenhauer sagte mal. " Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will."Manni_B hat geschrieben:... da gibt es aber ein Problem:SirCaneghem hat geschrieben:Meiner Meinung nach soll jeder das Glauben, was er möchte und auch kann. solange er damit keinen ins Verderben stürtzt oder andere Menschen unglücklich macht, soll er doch tun was er will. Ich zum Beispiel bin Protestant, gehe nicht (oft) in die Kirche, glaube aber an Gott und die Bibel, als auch an das Christentum. Auch bete ich manchmal. Es gibt leute, die sehen das ähnlich und andere sehen es gar nicht so, andere wiederum können aich teilweise mit dieser Meinung anfreunden. In diesem Sinne![]()
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Jedem das Seine
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Jeder kann nicht glauben (damit meine ich den religiösen Glauben), was er möchte. Er glaubt erst einmal an das, was im seine Religion seit seiner Geburt beigebracht hat.
Danach ist die Karre festgefahren und es wird schwer, sie wieder freizubekommen.
Erschwerend kommt hinzu, dass jede Glaubensrichtung meint, sie wäre die einzig richtige und jeder müßte ihr angehören. Um das durchzusetzen, geschieht das durch Worte und Taten (gute wie schlechte). So wird Glauben verbreitet.
Es gibt wenige Menschen, die die persönliche Freiheit erlangt haben, glauben zu können was sie möchten.
Ich verstehe diesen Satz so, dass der Mensch so durch seine Erfahrungen, seine Erziehung, seine körperlichen Bedürfnisse und seine Instinkte in ein Denkschema "gepresst" wird, dass von freiem Willen eigentlich keine Rede sein kann. Zwar kann man bewußte Entscheidungen treffen, aber diese sind niemals wirklich frei, sondern beeinflußt von den Erfahrungen, die man so im Laufe des Lebens ansammelt.
- SirCaneghem
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@Gobo
Natürlich stimmt das was du sagst, aber ist nicht jeder von den Erfahrungen im leben geprägt bzw. gelenkt, positiv als auch negativ. Man kann doch nur durch die Erfahrungen und eigenen Instinkten an irgendetwas Glauben bzw. Denken. In meinen augen trifft auf diesen Lehrsatz bezogen jeder seine freie Entscheidung, denn würde jeder etwas Glauben ohne etwas zu wissen, ohne etwas erfahren zu haben, würde er ja an nichts glauben oder auch nichts wissen, an was er glauben müsste/könnte. auf der einen seite sind wir zwar durch die Erfahrungen gelenkt, aber dies auf das voherige Thema der Erziehung oder Religionsfreiheit zu beziehen(das war nämlich mit unter das Thema, nicht der direkte Zwang oder Erfahrung) passt in dem Zusammenhang hier nicht.

Natürlich stimmt das was du sagst, aber ist nicht jeder von den Erfahrungen im leben geprägt bzw. gelenkt, positiv als auch negativ. Man kann doch nur durch die Erfahrungen und eigenen Instinkten an irgendetwas Glauben bzw. Denken. In meinen augen trifft auf diesen Lehrsatz bezogen jeder seine freie Entscheidung, denn würde jeder etwas Glauben ohne etwas zu wissen, ohne etwas erfahren zu haben, würde er ja an nichts glauben oder auch nichts wissen, an was er glauben müsste/könnte. auf der einen seite sind wir zwar durch die Erfahrungen gelenkt, aber dies auf das voherige Thema der Erziehung oder Religionsfreiheit zu beziehen(das war nämlich mit unter das Thema, nicht der direkte Zwang oder Erfahrung) passt in dem Zusammenhang hier nicht.
Hey Mädels!
Kannst Du bitte ein paar Beispiele geben?!gelbe Wiesenameise hat geschrieben: Zum zweiten Punkt: Dies trifft meiner Meinung nach höchstens für die missionarischen Religionen zu. Aber nicht alle Religionen legen wert darauf, dass möglichst viele oder gar alle Menschen ihr angehören.
PS: Entspannt bleiben!
Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
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Wodurch wenn nicht durch deine Erfahrungen bist du geprägt? Erfahrung hat viel mit erfahren, also im weitesten Sinn mit lernen, wissen zu tun. Das Erlernte und das Wissen beeinflussen jede unserer Entscheidungen und Überzeugungen, wenn auch zu einem nicht geringen Teil unbewußt.SirCaneghem hat geschrieben:@Gobo
Natürlich stimmt das was du sagst, aber ist nicht jeder von den Erfahrungen im leben geprägt bzw. gelenkt, positiv als auch negativ.
Doch, ich finde sogar das passt sehr gut. Man muß sich mal ansehen, wieviele Frauen in der islamischen Welt überzeugt sind von ihrer Rolle als Eigentum des Mannes, wieviele Frauen (zu einem nicht geringen Teil auch christliche Frauen) überzeugt sind, dass es richtig ist, junge Mädchen zu beschneiden, wieviele US- Bürger Amerika immer noch für den Nabel der Welt halten, wieviele Menschen sich immer noch in Rassen- und Religionskonflikten gegenseitig umbringen ..... Die Liste liesse sich jetzt beliebig fortführenSirCaneghem hat geschrieben:Man kann doch nur durch die Erfahrungen und eigenen Instinkten an irgendetwas Glauben bzw. Denken. In meinen augen trifft auf diesen Lehrsatz bezogen jeder seine freie Entscheidung, denn würde jeder etwas Glauben ohne etwas zu wissen, ohne etwas erfahren zu haben, würde er ja an nichts glauben oder auch nichts wissen, an was er glauben müsste/könnte. auf der einen seite sind wir zwar durch die Erfahrungen gelenkt, aber dies auf das voherige Thema der Erziehung oder Religionsfreiheit zu beziehen(das war nämlich mit unter das Thema, nicht der direkte Zwang oder Erfahrung) passt in dem Zusammenhang hier nicht.![]()
Wir hier sind mehrheitlich vom christlich- abendländlichen Weltbild geprägt (Gibt es eigentlich hier am Board auch Leute, die in einer anderen Kultur aufgewachsen sind? Würde mich ehrlich interessieren.). Andere sind eben von anderen Weltbildern geprägt. Wir hier in der westlichen Kultur, und besonders wir Deutschen, sind auch aufgrund gerade der deutschen Geschichte mehrheitlich ein sehr tolerantes Volk. In den meisten Regionen der Erde ist das aber nicht so. Wenn du dich im Iran öffentlich hinstellst und sagst, Allah is scheiße, wirst du dafür wahrscheinlich geköpft (zumindest sehr schwer bestraft
Hier und heute allerdings ist das kein Problem. Wir haben durch Erfahrung und Geschichte gelernt, dass Intolleranz und Radikalismus , totalitäre Ansichten und Abgrenzung falsch sind. Wir können unsere eigene Entscheidung leben- religiöse Lebensweise oder nicht- aber keiner von uns kann bewußt sagen, ich glaube oder ich glaube nicht. Wenn du nicht gläubig bist, wirst du es nicht durch eine Willensentscheidung, genausowenig funktioniert das umgekehrt. Irgendwie kommt mir gerade als Vergleich die menschlische Sexualität in den SInn- entweder man ist hetero- oder homosexuell (bi klammere ich jetzt hier mal bewußt aus, das würde zu kompliziert), oder man ist es eben nicht. Man kann vielleicht eine zeitlang als Schwuler Mann durch eine Willensentscheidugng eine Heterosexuelle Beziehung führen, aber man wird sich trotzdem zu Männern hingezogen fühlen (und in der heterosexuellen Beziehung unglücklich sein) und mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann auch zumindest sexuelle Kontakte zu Männern suchen. Wenn nicht sogar die Heterosexuelle Beziehung trotz aller Gewissensbisse der Partnerin und eventuell vorhandenen Kindern gegenüber, beenden.
Jetzt klar was ich meine?
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Also mal vorweg: Ich werde mir den Film nicht ansehen, weil mich die Thematik nicht die Bohne interessiert.
Das hirnrissigste, wodurch mir der Film überhaupt namentlich bekannt ist, ist, dass er indiziert werden soll, da "die Juden als Kreuziger Christi benannt werden."
Über einen solchen hirnrissigen Spruch, der wieder einmal aus dem jüdischen Rat kommt, könnte ich mich stundenlang aufregen, da dadurch scheinbar mal wieder ausgedrückt wird, dass "Deutschland noch nicht weit genug für sowas ist".
Wie schon in der sau-dummen Debatte ob das Judas-Game, welches auf Kabel1 lief, nun Judas-Game heißen darf, wird "uns Deutschen" mal wieder die Vergangenheit nachgetragen. Schlimmer noch- Dadurch wird auch deutschen Generationen, welche absolut unschuldig (!!!) an dem Holocaust sind unterstellt, sie sehen in diesen Filmen und Sendungen, ja eigendlich allein aus dem Wort "Jude", nationalsozialistisches Gedankengut heraus.
Weder meine Eltern, noch ich (logisch
) lebten zu der Zeit - haben was mit dem Nationalsozialismus zu tun. Ich habe nie die Ideologie der Nazis aufgenommen -wie denn auch ?- und doch meint man meiner Generation, gar meiner Elterngeneration, den Gedanken an Antisemitismus zu unterstellen.
Wo leben wir denn ???? Der Krieg ist seit über einem halben Jahrhundert vorbei. Das soll natürlich nicht heißen die Vergangenheit zu vergessen. Ganz und gar nicht ! Ein Geschichtsbewusstsein ist absolut nötig, doch es ist Geschichte. Wir leben nicht im alten Europa. Unser Deutschland ist ein anderes Deutschland als das unserer Großeltern. Ein Deutschland wo man, oder wenigstens ich, kein Blatt vor den Mund nehme, wenn es um Juden geht. Nicht aus antisemitischen Gründen, sondern weil es für mich Menschen sind, die ich genau so kritisieren darf wie andere Menschen und in einem (fiktiven !!) Film auch mal als "Mörder" betrachten kann, ohne das ich an den Nationalsozialismus denke. Den den Nationalsozialismus gab und gibt es zu meinen Lebzeiten nicht in der Form, wie es vor über einem halben Jahrhundert der Fall war.
Das hirnrissigste, wodurch mir der Film überhaupt namentlich bekannt ist, ist, dass er indiziert werden soll, da "die Juden als Kreuziger Christi benannt werden."
Über einen solchen hirnrissigen Spruch, der wieder einmal aus dem jüdischen Rat kommt, könnte ich mich stundenlang aufregen, da dadurch scheinbar mal wieder ausgedrückt wird, dass "Deutschland noch nicht weit genug für sowas ist".
Wie schon in der sau-dummen Debatte ob das Judas-Game, welches auf Kabel1 lief, nun Judas-Game heißen darf, wird "uns Deutschen" mal wieder die Vergangenheit nachgetragen. Schlimmer noch- Dadurch wird auch deutschen Generationen, welche absolut unschuldig (!!!) an dem Holocaust sind unterstellt, sie sehen in diesen Filmen und Sendungen, ja eigendlich allein aus dem Wort "Jude", nationalsozialistisches Gedankengut heraus.
Weder meine Eltern, noch ich (logisch
Wo leben wir denn ???? Der Krieg ist seit über einem halben Jahrhundert vorbei. Das soll natürlich nicht heißen die Vergangenheit zu vergessen. Ganz und gar nicht ! Ein Geschichtsbewusstsein ist absolut nötig, doch es ist Geschichte. Wir leben nicht im alten Europa. Unser Deutschland ist ein anderes Deutschland als das unserer Großeltern. Ein Deutschland wo man, oder wenigstens ich, kein Blatt vor den Mund nehme, wenn es um Juden geht. Nicht aus antisemitischen Gründen, sondern weil es für mich Menschen sind, die ich genau so kritisieren darf wie andere Menschen und in einem (fiktiven !!) Film auch mal als "Mörder" betrachten kann, ohne das ich an den Nationalsozialismus denke. Den den Nationalsozialismus gab und gibt es zu meinen Lebzeiten nicht in der Form, wie es vor über einem halben Jahrhundert der Fall war.
Bye
Cast
re
Schlauer Spruch des Jahres 2013:
"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)
Cast
Schlauer Spruch des Jahres 2013:
"Ich ging mit dem Gefühl in´s Bett, dass alle Säufer kennen: Ich hatte mich lächerlich gemacht, aber zum Teufel damit." (Henry Chinaski)


