das liegt daran, dass es sich bei dieser schrift um eine bilderschrift handelt (auch, wenn sie im neuen reich zu einer lautschrift umgeformt wurde) und nicht um eine lautschrift, wie wir sie benutzen.Manni hat geschrieben: Hat schon mal jemand von euch versucht Hieroglyphen zu übersetzen?
Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten von Schreibweisen:
1. Von oben nach unten
2. Von rechts nach links
3. Von links nach rechts
4. Inmitten von Grafiken
zu schreiben.
Es gibt keine Vokale (teilweise), keinen Satzanfang, kein Satzende, kein Wortanfang, kein Wortende, keinen Punkt, kein Komma, kein Ausrufezeichen, kein Fragezeichen usw...
So waren sie, die Alten Ägypter.
der unterschied dabei ist, dass man mit einer bilderschrift die gedanken direkt, frei udn eindeutig wiedergeben kann. die eindeutigkeit bewirkt, dass es keine rechtschreiberegeln braucht, um die bedeutung klar zu machen.
bei unserer lautschrift hingegen handelt es sich um eine indirekte widergabe der gedanken. diese werden erst in sprache, und dann wird die sprache in buchstabenfolgen codiert. jedesmal geht ein teil der bedeutung verloren, weil die codierung stark vereinfacht und ungenau ist. deshalb braucht man genaue rechschreiberegeln, an die sich jeder halten sollte, damit man die worte und die bedeutungen darin noch erkennt.
das ist nicht wahr. es gab schon seit dem mittelalter ständig neue regelungen, die schrift zu regeln. und die waren weitaus konsequenter und teifgreifender als die letze.hafen hat geschrieben:... dass sich die deutsche Sprache bis zu dieser umstrittenen Reform über Jahrhunderte selbstständig fort und weiterentwickelt hat. Ich finde diese auch mehr als unglücklich beschlossen und umgesetzt.
ich nenne hier nur luther, die grimm-brüder und duden als allgemein bekannt beispiele.
allerdings hast du recht mit deiner letzten aussage. diese reform hatte gute ansätze, die leider ganz und gar nciht konsequent durchgesetzt wurden










