Der vergessene Tempel ( 3. Quest )
Moderator: Abyhsen
Die Welt kann doch so schön sein! muffelt Yak in sich hinein. Es fehlen nur ein paar Grashälmchen und ich könnte all dies hier ins Reich des Vergessens entfleuchen lassen.... Yaks Magen knurrte sehr. Irgendwie schien dieses Loch eine Gestalt anzunehmen, die die lebensbedrohlichen Ereignisse von eben weit in den Hintergrund treten liesen. Yak lächelte, als sich Eine oder Einer der Zwerge (bei diesen Höhlenbewohnern weiß man das ja nie so genau - es soll da auch schon böse Verwechslungen gegeben haben, hatte man Yak in seiner Jugend erzählt - obwohl der Trällernde unter ihnen wohl doch eindeutig dem männlichen Geschlecht zuzuordnen war, denn seine nachgerade bierbezogene Unbekümmertheit ließ nur diesen Schluß zu) anbot, aus den Überresten der ehemaligen Rotäugigen eine Mahlzeit zu bereiten. So sehr Yak dieses Angebot auch schätzte, so sehr drehte sich der ohnehin leere Magen mehrmals um seine eigene Achse, als er auch nur eine Sekunde einen Gedanken daran verschwendete, Fleisch - welcher Natur auch immer - solle ihm zu verdauen zur Aufgabe gemacht werden. Yak grinste, als er bemerkte, daß es seinem Magen wohl doch nicht so schlecht ging. Denn wie hätte dieser sonst, einen solchen Gedankengang derart verworren denken können. "Nun," wandte er sich an die Zwergin oder den Zwerg (Das sollte ich übrigens auch schleunigst herausfinden, sonst komme ich noch in ungeahnte Schwierigkeiten!) "über Zwiebeln können wir gerne reden. Aber entschuldigt bitte, Ratten mag und kann ich nicht kauen und schon gar nicht wiederkauen. Stellt Euch das vor, Ihr könnt sie vielleicht hinunterschlingen und sie vergessen, aber bei mir tauchen sie mindestens noch dreimal wieder auf. Und zwar ganz oben!". Ein unangenehmer Umstand, der schon in seiner Heimat bei den anderen Minotauren, zu häufigem Unverständnis geführt hatte...
So wie in den meisten Fällen - denn das beherrschte Yak wirklich gut - bot sich allerdings eine Möglichkeit, die Probleme mit einem Wisch in den Hintergrund zu drängen und sie dort bis zum nächsten ruhigen Augenblick auch zu belassen. Denn die Frau, deren Künste offenbahr der genesenden Art waren, wies auf etwas hin, was im allgemeinen Durcheinander kaum Beachtung gefunden hatte. Schriftrollen! und wie Yak weiter in sich hineinbrummelte Ein Armreif! Nix für meine Hufe, aber möglicherweise zu Anderem nütze!. Ein Weg vielleicht. Vielleicht ein neues Rätsel. Vielleicht einen neue Falle, aber wenigstens auch eine Chance, diesem entrückten Gemäuer wenigstens einen Punktgewinn abzutrotzen. "Zeigt es uns!" forderte Yak das fliegende Ding auf.
So wie in den meisten Fällen - denn das beherrschte Yak wirklich gut - bot sich allerdings eine Möglichkeit, die Probleme mit einem Wisch in den Hintergrund zu drängen und sie dort bis zum nächsten ruhigen Augenblick auch zu belassen. Denn die Frau, deren Künste offenbahr der genesenden Art waren, wies auf etwas hin, was im allgemeinen Durcheinander kaum Beachtung gefunden hatte. Schriftrollen! und wie Yak weiter in sich hineinbrummelte Ein Armreif! Nix für meine Hufe, aber möglicherweise zu Anderem nütze!. Ein Weg vielleicht. Vielleicht ein neues Rätsel. Vielleicht einen neue Falle, aber wenigstens auch eine Chance, diesem entrückten Gemäuer wenigstens einen Punktgewinn abzutrotzen. "Zeigt es uns!" forderte Yak das fliegende Ding auf.
PS: Entspannt bleiben!
Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
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- Abyhsen
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Während sich die anderen über Essen und sonstige Köstlichkeiten unterhalten, reagiert Torak mit einem bösen Funkeln in den Augen auf die Frage von Mara nach den Fundstücken. Nach längerer Zeit, in der es aussieht als würde er einen inneren Kampf ausfechten, setzt er sich auf den Boden. Als erstes kramt er das Fäßchen hervor und legt es auf den Boden, danach folgen das Armband und die drei kleinen Pergamentrollen. Kaum mit der Arbeit beendet schnappt er sich mit runzelnder Stirn einen Rattenkadaver. In diesen bohrt er seine Vampirzähne und saugt widerwillig das Blut heraus. Nachdenklich blickt er auf die Rollen und scheint die Runen darauf identifizieren zu wollen.
Torak, der immer mal wieder einen Blick hereinwirft!
- Shadow-of-Iwan
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Angewiedert verzieht Shadow das Gesicht. Nahrung...diese Lebenden haben aber auch nicht die geringste Ahnung von Untoten! Zum Zwerg gerichtet fährt er fort:
In der Tat! Und was das Essen angeht: Ihre Majestät ist untot und benötigt keine Nahrung!
Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen dreht er sich wieder zur Tür zurück um weiterzumeditieren...
Einige Zeit später sitzt der Lich noch immer allein vor der großen, schweren Tür und meditiert, während die anderen weiter hinten im Gang verteilt sind.
Langsam öffnet er seine Augen und mustert das Portal eingehend.
Noch immer meditierend läßt er den Blick langsam über die seltsamen Ornamente gleiten, in der Hoffnung, daß sie etwas verraten und er Informationen über diesen Ort, oder etwas anderes erfahren würde...
In der Tat! Und was das Essen angeht: Ihre Majestät ist untot und benötigt keine Nahrung!
Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen dreht er sich wieder zur Tür zurück um weiterzumeditieren...
Einige Zeit später sitzt der Lich noch immer allein vor der großen, schweren Tür und meditiert, während die anderen weiter hinten im Gang verteilt sind.
Langsam öffnet er seine Augen und mustert das Portal eingehend.
Noch immer meditierend läßt er den Blick langsam über die seltsamen Ornamente gleiten, in der Hoffnung, daß sie etwas verraten und er Informationen über diesen Ort, oder etwas anderes erfahren würde...
Zuletzt geändert von Shadow-of-Iwan am Di 18.05.2004 - 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
Lümmli ärgert sich. Hätte er doch die Truhe geöffnet, gut die Pergamente intressierten ihn nicht besonders nur dachte er besonnen wie angenehm es wäre sie zum Popo putzen verwenden anstatt immer mit blättern, die in dieser wüste natürlich auch spärlich gesäht waren.
Aber der Armreif er war schlicht aber doch Kunstfertig und von einer geübten Hand gefertigt worden, wie gern hätte er ihn Zuli geschenkt.Er musste perfekt an ihrem Arm aussehn.
*prustend schüttelte er den kopf*
Das kann doch nich sein seine Gedanken machen ihm was vor, dieser Tempel machte ihn verrückt oder war es gar nich der Tempel sondern Zuli?
Mal abgesehn von seiner früheren Beziehung die war ja lang vorbei könnte es nicht sein dass er sich neu ... Lümmli wagte gar nicht daran zu denken....
Um seine Unsicherheit zu überspielen fuhr er den Vampir an:
Entweder du ziehst den Armreif an und steckst die Pergamente ein oder du wirfst sie weg aber wir stehn schon wieder viel zu lange rum lasst uns weitergehn.
Er ergriff seine Axt und machte Anzeichen sich in Bewegung zu versetzen, gespannt auf die Reaktion der anderen
Aber der Armreif er war schlicht aber doch Kunstfertig und von einer geübten Hand gefertigt worden, wie gern hätte er ihn Zuli geschenkt.Er musste perfekt an ihrem Arm aussehn.
*prustend schüttelte er den kopf*
Das kann doch nich sein seine Gedanken machen ihm was vor, dieser Tempel machte ihn verrückt oder war es gar nich der Tempel sondern Zuli?
Mal abgesehn von seiner früheren Beziehung die war ja lang vorbei könnte es nicht sein dass er sich neu ... Lümmli wagte gar nicht daran zu denken....
Um seine Unsicherheit zu überspielen fuhr er den Vampir an:
Entweder du ziehst den Armreif an und steckst die Pergamente ein oder du wirfst sie weg aber wir stehn schon wieder viel zu lange rum lasst uns weitergehn.
Er ergriff seine Axt und machte Anzeichen sich in Bewegung zu versetzen, gespannt auf die Reaktion der anderen
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."

Als sie ihre Bitte um etwas magisches Feuer ignoriert und ihren grandiosen Vorschlag für eine Mahlzeit so zurückgewiesen sah, wurde Zuli langsam sauer. Sie versuchte doch nur, so gut wie möglich zu helfen und ihren gemeinsamen Aufenthalt in diesem Gemäuer (über dessen Zweck sie sich bald einmal erkundigen sollte) so erträglich wie möglich zu machen! Mit einem gemurmelten Pah, du kannst wahrscheinlich gar kein Feuer machen, aufgeblasener Frostknochen, drehte sie sich herum und blickte demonstrativ zurück, wo die anderen immernoch herumtrödelten. Nur Lümmli tat als einziger etwas Vernünftiges und wollte anscheinend zu ihr herüber kommen, damit man endlich weiter (und vielleicht bald aus diesem blöden dunklen Tempel raus und etwas zu essen be-) kam. Von den anderen interessierten sich einige auf einmal für den Inhalt der Truhe, die ihnen vorhin solche Unannehmlichkeiten bereitet hatte. Ein merkwürdiges Verhalten, schließlich konnten die Menschen und der Behufte jetzt sowieso nichts sehen! Besonders die Heilerin schien ganz interessiert an diesen komischen Fetzen, die der Polymorphe überflüssigerweise aus der Schatzkiste geangelt hatte, und dieser machte sich auch sogleich daran, sinnlos auf die bekritzelten Seiten zu starren, vermutlich ohne Ergebnis. Dieses Starren auf unlesbare Zeichen war anscheinend eine spezielle Show, die alle Untoten abzogen, wenn sie nicht weiterwussten - denn auch der Zauberer, dessen Aktivitäten sie aus den Augenwinkeln misstrauisch beobachtete, gab sich jetzt ausführlich diesem Zeitvertreib hin. Versuchte er etwa, an den Zeichen rund um die Tür eine Art Bedienungsanleitung abzulesen, in der stand, wie man die Tür öffnen sollte? Zuli war nahe dran, über so viel Einfalt den Kopf zu schütteln. Türen öffnete man mit Hilfe eines einfachen Schließmechanismusses. (Sie ging einfach mal davon aus, dass der Magier vor dem Beginn seiner kritischen Betrachtung der Zeichen versucht hatte, die Tür auf diese konventionelle Weise zu öffnen. Soviel Unverstand, statt den einfachsten Weg zu gehen, irgendwelche magischen Schriftzeichen als primäre Möglichkeit zu betrachten, traute sie nciht mal dem Untoten zu.) Wenn ein solcher Mechanismus nicht vorhanden oder abgeschlossen war, dann ließen sich die meisten Türen auch durch pure physikalische Kraftanwendung bezwingen. Zwar zögerte sie einen Moment, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. Doch dann überwog die Gewissheit, dass nach der Überwindung so vieler magischer und mechanischer Fallen eigentlich nichts Derartiges mehr kommen sollte. Die Erbauer des Tempels waren sicher davon ausgegangen, dass mögliche Eindringlinge, wenn sie nicht schon an der Eingangspforte gescheitert waren, spätestens nach der Giftattacke aus der Truhe hinüber waren oder genug hatten. Außerdem musste Zuli doch nach diesem unseligen Missgeschick mit dem Hebel auch endlich mal Glück haben! Und es zumindest zu versuchen konnte man ihr nicht als schlecht ankreiden, schließlich hatte sie jetzt lange genug untätig herumgestnden und die anderen machen lassen. Noch dazu hatte sie einen Groll in sich, gegen das gelehrtenhafte Verhalten des Zauberers, gegen ihre Situation, den Hunger, und disen ganzen verfluchten Tempel, dem sie jetzt Luft machen musste.
Also ging Zuli langsam ein Stück in die Richtung der Lesefreunde zurück (sie zählte zehn große Schritte ab) und drehte sich dann um. Dann lief sie so schnell sie konnte auf die Tür zu, drehte sich dann seitlich herum und sprang im gleichen Moment ab, flog an dem untoten Ritter der Schriftzeichen vorbei und konzentrierte ihr dreifaches Gewicht (welches trotz ihrer geringen Größe dem einer kräftigen Menschenfrau durchaus entsprechen mochte) gegen die Seite der Tür, auf der sie den Schließmechanismus vermutete.
Also ging Zuli langsam ein Stück in die Richtung der Lesefreunde zurück (sie zählte zehn große Schritte ab) und drehte sich dann um. Dann lief sie so schnell sie konnte auf die Tür zu, drehte sich dann seitlich herum und sprang im gleichen Moment ab, flog an dem untoten Ritter der Schriftzeichen vorbei und konzentrierte ihr dreifaches Gewicht (welches trotz ihrer geringen Größe dem einer kräftigen Menschenfrau durchaus entsprechen mochte) gegen die Seite der Tür, auf der sie den Schließmechanismus vermutete.
Zuletzt geändert von naria am Do 20.05.2004 - 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
- hafensaenger
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Hafen tastete sich immer noch mühsam durch die dunkle Höhle. In seiner Nähe hörte er das quieken von Ratten. Bevor er einen Richtungswechsel einschlagen konnte, knallte er mit dem Kopf an die Wand. “Ich sollte mir dringend eine Fackel besorgen!“knurrte er. Nachdem Hafen die Beule an der Stirn begutachtet hatte, unternahm er noch einen zweiten Versuch die anderen zu finden. Dabei zertrampelte er einen kopflose Ratte, die nun zermanscht unter seinen Sandalen klebte. Nebenbei vernahm er kurze Zeit einen eigenartigen Gesang. Seufzend hob er zuerst seinen rechten Fuß und schabte sich mit einem zufällig gefundenen Stein die Überbleibsel der Ratte von der Sandale, danach den linken.
Als Hafen dem Gesang folgen wollte, war er bereits verstummt. Einerseits ein Segen, andererseits hätte er dadurch die anderen finden können. Wenige Sekunden später vernahm er die Stimme von Lümmli. Aus irgendeinem Grund fuhr er Torak lautstark an. Warum es genau ging verstand Hafen nicht. Er nahm nur Gesprächsfetzen auf. Jedoch war das zunehmen des Lärmpegels ein gutes Zeichen, dass er mit etwas Glück bald auf seine Gefährten stoßen musste.
So folgte Hafen den Geräuschen. Und der wurde nicht enttäuscht. Er musste ganz in der Nähe der Zwergin sein. Diesmal bekam er das ganze Gespräch mit. Sie fluchte über den Lich. Das war auch nicht allzu verwunderlich. Bis auf wenige Ausnahmen erwies er sich als ziemlich faul und launisch. Hafen ging einige Schritte. Den Lich sah er nun ganz schwach aber von den anderen war immer noch keine Spur. Hafens Augen wollte sich einfach nicht an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen. “Hilft ja nichts!“murmelte Hafen leise zu sich selbst und stellte sich neben den Lich. Eventuell würden die anderen auch bald hier vorbeikommen.
Als Hafen dem Gesang folgen wollte, war er bereits verstummt. Einerseits ein Segen, andererseits hätte er dadurch die anderen finden können. Wenige Sekunden später vernahm er die Stimme von Lümmli. Aus irgendeinem Grund fuhr er Torak lautstark an. Warum es genau ging verstand Hafen nicht. Er nahm nur Gesprächsfetzen auf. Jedoch war das zunehmen des Lärmpegels ein gutes Zeichen, dass er mit etwas Glück bald auf seine Gefährten stoßen musste.
So folgte Hafen den Geräuschen. Und der wurde nicht enttäuscht. Er musste ganz in der Nähe der Zwergin sein. Diesmal bekam er das ganze Gespräch mit. Sie fluchte über den Lich. Das war auch nicht allzu verwunderlich. Bis auf wenige Ausnahmen erwies er sich als ziemlich faul und launisch. Hafen ging einige Schritte. Den Lich sah er nun ganz schwach aber von den anderen war immer noch keine Spur. Hafens Augen wollte sich einfach nicht an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen. “Hilft ja nichts!“murmelte Hafen leise zu sich selbst und stellte sich neben den Lich. Eventuell würden die anderen auch bald hier vorbeikommen.
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."
- Kahlil Gibran-
long before we experience them."
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Borlan dachte wehmütig an die Tverne zurück in dem kleinen Dörfchen, in dem er zum letztenmal gearbeitet hatte. Nicht das er es vermissen würde, aber immerhin gab es dort was zum Essen und Trinken.
Die Misthexe hatte ihn nun mal keinen Proviantbeutel und schon gar kein Fässchen Bier oder etwas ähnliches nachgeworfen aber was wollte er schon von einer Misthexe erwarten, die bestimmt nichts anderes zu tun hatte als sinnlose Buchstaben auf Stoff zu kritzeln und irgendwelche schauderhaften Kesselinhalte zu kochen. Nicht das er Ahnung davon hatte, aber das brauchte ein Zwergenhandwerker auch nicht!
Aber in Ermangeln anderen Vorräten sammelte er schon mal die grösseren Stücke der Rattenüberbleibsel ein, vielleicht konnte man ja noch einen schönes Festessen daraus zaub... ähhh kochen!!
In der momentanen Gesellschaft musste er mit solchen Äusserungen vorsichtig sein, nicht das so ein Zauberling die schönen Ratten verdarb.
Seine Großmutter hatte ihm zu Geburtstag solche Stücke immer über dem Schmiedefeuer frittiert und es war absolut lecker. Mal sehen, wenn er richtig gehört hatte, konnte die Zwergin doch auch kochen, das wäre dann ideal.
Mit einer Geschicklichkeit, die man ihm mit der schweren Axt nicht zugetraut hatte, zerlegte er die Ratten mit der Schneide und nahm sie aus, bevor er sie in die übrigen Rattenfelle wickelte. So, jetzt brauchte er nur noch etwas Zeit und ein kleines Feuer, dann konnte es losgehen.
"Nicht so hastig, Freund, wartet doch, bis sie zubereitet sind"
Fassungslos schaut er auf den Schwarzgewandeten, der gierig eine verbleibende Ratte aussaugte. Er hatte wohl schon länger nichts mehr zu trinken bekommen, wer weiß, wie lange Er schon in dieser trostlosen Wüste festsaß.
Weiter aber sagte er nichts, irgendetwas störte ihn an dieser Gestalt, vielleicht die Krallen, mit der Er die Ratten festhielt.
Borlan versucht sich zu erinnern, irgendwie hat dieser doch die Truhe geknackt und ausgeräumt, und zwar ohne den Fallenboden zu berühren, nur weiß er nicht mehr wie. Nur das ihm danach schlecht war, daran erinnert er sich noch lebhaft.
Aber beim Anblick des Armreifs wischt er diese Überlegungen beiseite, dieses ist ein wirklich schönes Stück. Der Schwarze legt es auf die Seite und beschäftigt sich mit den komischen Rollen voller Striche, Zeichen und sinnlosen Krakeleien (mal wieder typisch für einen Hexerling), aber den schönen Reif lässt er liegen.
Der Zwerg fühlt sich durch das Leuchten angezogen, langsam schleicht er sich zwischen den anderen hindurch. Dort grabbscht er nach dem leuchtenden Armschmuck und bewundert ihn mit ebenso leuchten Augen.
Nebenher hört er noch den Knall, mit den die Zwergin gegen die Tür donnert, aber das alles stört ihn nicht mehr, er streicht noch einmal über den Reif und zieht ihn danach über den Arm, um zu sehen, wie er aussieht und ob er ihm auch wirklich passt.
Sollen die anderen sich doch mit ihre Dichtkunst beschäftigen(für Borlan ist schreiben und dichten das gleiche), er hat ein Souvenir, auf das er stolz sein kann.
Vorsichtshalber nimmte er seine Axt wieder auf, um etwaige Ansprüche von anderen gleich in die richtigen Schranken zu weisen.
Die Misthexe hatte ihn nun mal keinen Proviantbeutel und schon gar kein Fässchen Bier oder etwas ähnliches nachgeworfen aber was wollte er schon von einer Misthexe erwarten, die bestimmt nichts anderes zu tun hatte als sinnlose Buchstaben auf Stoff zu kritzeln und irgendwelche schauderhaften Kesselinhalte zu kochen. Nicht das er Ahnung davon hatte, aber das brauchte ein Zwergenhandwerker auch nicht!
Aber in Ermangeln anderen Vorräten sammelte er schon mal die grösseren Stücke der Rattenüberbleibsel ein, vielleicht konnte man ja noch einen schönes Festessen daraus zaub... ähhh kochen!!
In der momentanen Gesellschaft musste er mit solchen Äusserungen vorsichtig sein, nicht das so ein Zauberling die schönen Ratten verdarb.
Seine Großmutter hatte ihm zu Geburtstag solche Stücke immer über dem Schmiedefeuer frittiert und es war absolut lecker. Mal sehen, wenn er richtig gehört hatte, konnte die Zwergin doch auch kochen, das wäre dann ideal.
Mit einer Geschicklichkeit, die man ihm mit der schweren Axt nicht zugetraut hatte, zerlegte er die Ratten mit der Schneide und nahm sie aus, bevor er sie in die übrigen Rattenfelle wickelte. So, jetzt brauchte er nur noch etwas Zeit und ein kleines Feuer, dann konnte es losgehen.
"Nicht so hastig, Freund, wartet doch, bis sie zubereitet sind"
Fassungslos schaut er auf den Schwarzgewandeten, der gierig eine verbleibende Ratte aussaugte. Er hatte wohl schon länger nichts mehr zu trinken bekommen, wer weiß, wie lange Er schon in dieser trostlosen Wüste festsaß.
Weiter aber sagte er nichts, irgendetwas störte ihn an dieser Gestalt, vielleicht die Krallen, mit der Er die Ratten festhielt.
Borlan versucht sich zu erinnern, irgendwie hat dieser doch die Truhe geknackt und ausgeräumt, und zwar ohne den Fallenboden zu berühren, nur weiß er nicht mehr wie. Nur das ihm danach schlecht war, daran erinnert er sich noch lebhaft.
Aber beim Anblick des Armreifs wischt er diese Überlegungen beiseite, dieses ist ein wirklich schönes Stück. Der Schwarze legt es auf die Seite und beschäftigt sich mit den komischen Rollen voller Striche, Zeichen und sinnlosen Krakeleien (mal wieder typisch für einen Hexerling), aber den schönen Reif lässt er liegen.
Der Zwerg fühlt sich durch das Leuchten angezogen, langsam schleicht er sich zwischen den anderen hindurch. Dort grabbscht er nach dem leuchtenden Armschmuck und bewundert ihn mit ebenso leuchten Augen.
Nebenher hört er noch den Knall, mit den die Zwergin gegen die Tür donnert, aber das alles stört ihn nicht mehr, er streicht noch einmal über den Reif und zieht ihn danach über den Arm, um zu sehen, wie er aussieht und ob er ihm auch wirklich passt.
Sollen die anderen sich doch mit ihre Dichtkunst beschäftigen(für Borlan ist schreiben und dichten das gleiche), er hat ein Souvenir, auf das er stolz sein kann.
Vorsichtshalber nimmte er seine Axt wieder auf, um etwaige Ansprüche von anderen gleich in die richtigen Schranken zu weisen.
Für jedes Problem gibt es einen passenden Hammer!
Was meinem Schlag nicht widersteht,
war wohl schlechte Qualitet
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- mara
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Als Borlan den Armreif überstreift, wird es gleißend hell um ihn herum. Der ganze Gang erstrahlt, so dass jeder die Strukturen im verschieden farbigen Marmor und die feinen Deckenornamente erkennen kann. Seine Axt wird dem Zwerg aber plötzlich sehr schwer, so dass er sie auf dem Boden ablegt und mit schmerzverzehrtem Gesicht seine Schulter massiert. Kurz darauf beginnt er, Verse in Altelbisch zu zitieren und will Shadow über die Manaeffizienz der verschiedenen Zaubersprüche aufklären, wiegt dabei sorgfältig Eisstrahl, Blitz und Feuerball gegeneinander ab.
Während die anderen verblüfft und teils auch leise kichernd auf Borlan schauen, grübelt Torak über den Schriftrollen. Die erste enthält einen weiteren Tagebuchausschnitt, welchen er den anderen vorliest:
*********************************************
Spielleiter: Ausnahme diesmal: die dritte Schriftrolle (siehe Anhang) stellt ein Rätsel dar. Ich schließe diesen Thread solange, bis es gelöst ist. Wer auf die Löstung kommt, schickt mir diese als pm! Die ersten 3 pms, die mich erreichen, honoriere ich mit 100, 80 und 50 CPs. Sobald 3 pms bei mir eingegangen sind, öffne ich den Thread wieder und derjenige, der die Lösung zuerst gefunden hat, "darf" sie dann anschließend auch in seinem Beitrag präsentieren. Viel Spaß beim Knobeln!
Während die anderen verblüfft und teils auch leise kichernd auf Borlan schauen, grübelt Torak über den Schriftrollen. Die erste enthält einen weiteren Tagebuchausschnitt, welchen er den anderen vorliest:
Die nächste lässt sich partout nicht öffnen, was auch immer Torak versucht, es geht einfach nicht. Über der dritten grübelt Torak lange, geht dabei alle ihm bekannten Sprachen durch und schüttelt immer wieder den Kopf. Schließlich zeigt er die Schriftrolle den anderen, vielleicht kommen sie ja gemeinsam auf die Lösung...Tag 14 unserer Reise
Ein weiterer Tag findet in diesen verfluchten Räumen sein Ende. Ein weiteres mal durchbricht die Dunkelheit unsere Seelen, während uns nur der pfeifende kalte Wind in diesen verstaubten Gemäuer begleitet. Ich kann nicht mehr, wir können nicht mehr. Aber aufgeben? Jetzt? Bis vor kurzem erschien es uns die einzige Alternative: Erst die Fallen am Eingang bei dem jemand von uns verletzt wurde, dann die verschleierte Herkunft einige meiner Mitstreiter von denen ich bislang nichts weiter weiß als deren Namen, das Misstrauen auf allen Seiten seit dem Verschwinden einiger der Rationen und dann dieser merkwürdige Wächter. Ja, der Wächter...
Wir hätten ihn erschlagen können, wären wir eingespielter gewesen.
Aber das waren wir nicht. Niemand wollte dem anderen vertrauen und so rührte sich niemand, blieb in einer Stasis gefangen, weshalb uns so nur die Flucht nach vorne blieb, in den darauffolgenden Raum, während wir dafür sorgten, dass uns ja niemand folgte, erst recht kein übergroßer Minotaurus. Hier griff aber jeder ein - manchmal ist die Angst eben der beste und ehrlichste Antrieb.
Derweil nahmen meine Kopfschmerzen zu, was ein gutes Anzeichen dafür war und ist, dass irgend etwas hier nicht stimmt. Die Luft in diesem Raum schien still zu stehen, sie wirkte.. tot. Meine Beunruhigung konnte ich jedoch gut verschleiern - in diesen Zeiten ist es gefährlich, viel zu gefährlich als dass ich Missverständnisse auslösen möchte. Es hätte auch gut sein können, dass ich mich irrte. Oder nicht? Ich weiß es nicht. Alles erscheint mir so konfus und die Angst trieb mich fast in den Wahnsinn.
Dennoch nahmen wir uns einen Moment Ruhe, um über die Dinge nachzudenken, die gerade eben geschehen waren.
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Spielleiter: Ausnahme diesmal: die dritte Schriftrolle (siehe Anhang) stellt ein Rätsel dar. Ich schließe diesen Thread solange, bis es gelöst ist. Wer auf die Löstung kommt, schickt mir diese als pm! Die ersten 3 pms, die mich erreichen, honoriere ich mit 100, 80 und 50 CPs. Sobald 3 pms bei mir eingegangen sind, öffne ich den Thread wieder und derjenige, der die Lösung zuerst gefunden hat, "darf" sie dann anschließend auch in seinem Beitrag präsentieren. Viel Spaß beim Knobeln!

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- mara
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Spielleiter: So, drei pm's sind bei mir eingetroffenen. Zwei davon mit der richtigen Lösung, nämlich von Torak und Borlan. Bei Hafensänger fehlte leider eine Zeile. Habe mich daher entschlossen, die Punkte folgendermaßen zu verteilen: Torak 100 CP, Borlan 80 CP, Hafensänger 20 CP. Torak darf damit die Lösung in der nächsten Runde präsentieren. 
normale Postreihenfolge bleibt in der folgenden (Übergangs)Runde erhalten.

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Endlich! Yak konnte den Jubel in seinem Inneren kaum verbergen. Er mußte sich schütteln, um das Kichern zu vermeiden und tat deswegen so, als würde er sein geschundenes Fell auf Vordermann bringen. Endlich hatte es Jemand Anderen erwischt. Endlich einmal stand ein Anderer im Mittelpunkt der allgemeinen Belustigung! Daß es nun Einen der Zwerge Hier bin ich mir seines Geschlechts dann doch sicher, denn soviel Dreist kann nur einem männlichen Hirn entspringen! Das geschieht ihm ganz recht! traf, erfüllte zwar noch nicht das Optimum von Yaks Hoffnungen, denn dafür hatte er schon das fliegende Etwas auserkoren, aber er freute sich an dem unverhofften "Erfolg" doch redlich. Zumal sich Einer oder Eine der Goldgierigen gerade aufmachte, neuen Mißgeschicken eine Steilvorlage zu liefern. In Anbetracht der ungeklärten Geschlechterverhältnisse versuchte Yak, Nützliches mit Nützlichem zu verbinden, als er der in Richtung des Plautzes rief: "Hey, nicht so forsch, Ihr klemmt Euch den Bart ein! Seid, Ihr sicher, daß Eure Neugier... Oder ist es Euer Tatendurst?" Yak unterbrach kurz. Ein Mann, der etwas auf sich hielt, Zwerg hin oder her, mußte hierauf - empört, wie Yak vermutete - antworten... "Haltet einen Moment ein! Denn wenn Ihr Eure Gedanken von der Tür und dem strahlenden Euresgleichen einen Moment lang abwenden könntet, dann würdet Ihr bemerken, daß unserem fliegenden Gefährten auch ein Licht aufgegangen scheint!" Yak mußte unweigerlich grinsen, denn es war ein durchaus erstaunliches Ereignis, daß es gerade ein düsterer Vertreter der Gruppe sein sollte, der im hellen Schein der Erkenntnis stand. Doch nachdem er nun schon die erste Rolle offenbahrte hatte, sah Alles danach aus, als hätte er auch das Geheimnis der Zweiten gelöst...
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Torak rätselt
Lange grübelt Torak mit den anderen über die Sinnhaftigkeit dieser Schriftrollen, als es ihm langsam dämmert. Ahhh, da fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. Er beginnt mit dem übriggebliebenen Rattenblut auf dem Boden die Worte hinzuschreiben, nach einiger Zeit kommt ihm Borlan zaghaft zu Hilfe und als sie fertig waren steht auf Boden: Drei Magier im Streit, der eine will Frieden, der Zweite hat bedenken, der Dritte will den Tod, der Fluch entmachtet alle, die Erlösung liegt im Wort
"Tja, und was nun?" flüstert Torak unbehaglich "Weiß jemand von euch was mit dem Wort gemeint sein kann ?"
"Tja, und was nun?" flüstert Torak unbehaglich "Weiß jemand von euch was mit dem Wort gemeint sein kann ?"
Torak, der immer mal wieder einen Blick hereinwirft!
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Shadow ist sauer.
Was erdreistet sich diese Zwergin eigentlich?
Wenn ich könnte würde ich dir sofort deinen Bart versengen du kleine Nervensäge! Vielleicht sollte ich sie doch zu einem Zombie machen? Dann gibt sie endlich mal Ruhe... denkt sich der Lich.
Hoffentlich kommen wir bald wieder in eine Stadt, in der ich mein Zaubersprucharsenal wieder aufrüsten kann... überlegt er weiter, während er noch immer auf die Zeichen an der Tür starrt...
Plötzlich beginnt einer der Zwerge weiter hinten irgendwelche Unsinn zu labern, doch als Shadow genauer hinhört beginnt er plötzlich zu verstehen, was der Rollmops von sich gibt...interessanter Weise auch noch in Altelbisch, Shadows Muttersprache...
Wie von der Tarantel gestochen springt er auf und stürmt durch den Raum auf den Zwerg zu und stößt die im Weg stehende dabei Zuli dabei unsanft zur Seite, so daß kurz torkelt, bevor sie ihr Gleichgewicht wiederfindet.
Diesen Armreif mußte er sich unbedingt genauer ansehen, den Borlan plötzlich trug. Der Lich wurde von ihm angezogen, wie von einem Magneten...
Was erdreistet sich diese Zwergin eigentlich?
Wenn ich könnte würde ich dir sofort deinen Bart versengen du kleine Nervensäge! Vielleicht sollte ich sie doch zu einem Zombie machen? Dann gibt sie endlich mal Ruhe... denkt sich der Lich.
Hoffentlich kommen wir bald wieder in eine Stadt, in der ich mein Zaubersprucharsenal wieder aufrüsten kann... überlegt er weiter, während er noch immer auf die Zeichen an der Tür starrt...
Plötzlich beginnt einer der Zwerge weiter hinten irgendwelche Unsinn zu labern, doch als Shadow genauer hinhört beginnt er plötzlich zu verstehen, was der Rollmops von sich gibt...interessanter Weise auch noch in Altelbisch, Shadows Muttersprache...
Wie von der Tarantel gestochen springt er auf und stürmt durch den Raum auf den Zwerg zu und stößt die im Weg stehende dabei Zuli dabei unsanft zur Seite, so daß kurz torkelt, bevor sie ihr Gleichgewicht wiederfindet.
Diesen Armreif mußte er sich unbedingt genauer ansehen, den Borlan plötzlich trug. Der Lich wurde von ihm angezogen, wie von einem Magneten...
Lümmli hört es genau
Die Fledermaus flüsterte zwar aber erkonnte sie verstehn vermutlich lag es an seinen in den Minen geschultes Gehör wo es auf jeden Laut ankommt ob ein Stollen zusammenbricht oder nicht.
Er laß die rattenblutschrift noch einmal.
Torak, die Fledermaus hatte ihn aber durch eine sonderbare Betonung aufhorchen, lassen.
Lümmli erinnerte sich an ein Schaustück das er mal gesehen hatte:
Es ging um eine ) köpfige Reisegruppe die auch mal durch ein Tor mussten es aber nicht öffnen konnten. Auch an dieser Tür war ein Rätsel "Sprich Freund und tritt ein" und man musste Freund sagen um durch das Tor zu kommen.
Natürlich hatte sich Lümmli damls köstlich über diesen Schwachsinn amüsiert.Aber jetz ging es ihm nicht mehr aus dem Kopf war das eine Eingebung???Musste man nur vor die Tür treten und "Wort" sagen um hindurchzukommen??? Nun ja auf einen Versuch konnte er es ankommen lassen.
Behutsam entfernte sich Lümmli von den anderen.Sie würden sich bestimmt genau so köstlich amüsieren wie er damals bei dem Theaterstück und dieser Blamage wollte er entgehn.Klappte es nich isses auch egal und wenn es doch klappte konnte er ja etwas von einem geheimen Mechanismus erzählen der durch Druck auf ein paar Steine ausgelöst wird, was er als Zwergenfachmann natürlich gleich erkannt hatte.
So in Gedanken verloren stand er auch schon vor der verschlossen Tür, er blickte sich nochmal um niemand schien ihn zu beachten, das war gut!
"Wort" hauchte er der Tür entgegen
Die Fledermaus flüsterte zwar aber erkonnte sie verstehn vermutlich lag es an seinen in den Minen geschultes Gehör wo es auf jeden Laut ankommt ob ein Stollen zusammenbricht oder nicht.
Er laß die rattenblutschrift noch einmal.
Torak, die Fledermaus hatte ihn aber durch eine sonderbare Betonung aufhorchen, lassen.
Lümmli erinnerte sich an ein Schaustück das er mal gesehen hatte:
Es ging um eine ) köpfige Reisegruppe die auch mal durch ein Tor mussten es aber nicht öffnen konnten. Auch an dieser Tür war ein Rätsel "Sprich Freund und tritt ein" und man musste Freund sagen um durch das Tor zu kommen.
Natürlich hatte sich Lümmli damls köstlich über diesen Schwachsinn amüsiert.Aber jetz ging es ihm nicht mehr aus dem Kopf war das eine Eingebung???Musste man nur vor die Tür treten und "Wort" sagen um hindurchzukommen??? Nun ja auf einen Versuch konnte er es ankommen lassen.
Behutsam entfernte sich Lümmli von den anderen.Sie würden sich bestimmt genau so köstlich amüsieren wie er damals bei dem Theaterstück und dieser Blamage wollte er entgehn.Klappte es nich isses auch egal und wenn es doch klappte konnte er ja etwas von einem geheimen Mechanismus erzählen der durch Druck auf ein paar Steine ausgelöst wird, was er als Zwergenfachmann natürlich gleich erkannt hatte.
So in Gedanken verloren stand er auch schon vor der verschlossen Tür, er blickte sich nochmal um niemand schien ihn zu beachten, das war gut!
"Wort" hauchte er der Tür entgegen
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."

Zuli rieb sich die schmerzende Schulter. Ihr waghalsiger Angriff auf die Pforte war zwar nicht von Erfolg gekrönt gewesen, aber zumindets hatte er auch keine weiter Katastrophe ausgelöst. Die Tür hatte nicht mal gezittert, als sie dagegengesprungen war. Allerdings schien der Krach den Knochenmann aus seiner Lethargie aufgeweckt oder gar erschreckt zu haben, jedenfalls sprang der plötzlich auf und eilte davon, zurück in Richtung der anderen, und warf sie dabei fast von den Füßen. (Dieser arrogante Kerl, nur weil er doppelt so groß war wie sie, meinte er, sie ignorieren zu können! Dabei war der ZAUBERER nur durch seine magischen Kräfte stark, und ohne die wäre er vielleicht nicht mehr so überheblich! Zuli wünschte ihm einen FLUCH an den Hals, der ihm seine MACHT wegnahm, dann würden sie schon sehen, wer zuletzt lacht!) Ärgerlich rief sie ihm hinterher:
Hey, guck gefälligst nach unten wenn du ... Sie stockte und sah dem Zauberer verwundert nach. Der nahm noch immer keinerlei Notiz von ihr, sondern hastete auf die Gruppe zu, genauer gesagt auf Borlan, der anschienend gerade ein weiter Lied sang (wahrscheinlich ein Trinklied, denn die Dinge, die er von sich gab, klangen ganz wie das Gelalle eines völlig Betrunkenen, oder auch wie das eines Kleinkindes oder eines zahnlosen alten Weibes.) Außerdem hatte er sich an dem Schmuck aus der Truhe bedient, und das schien es auch zu sein, was den Magier so aus der Fassung gebracht hatte. Der Polymorphe hatte mittlerweile seinen Papierfetzen entziffert, und schrieb die Worte auf den Boden. Na toll, konnte er sie nicht laut vorlesen? Zuli reckte den Hals, doch von ihrem jetzigen Standpunkt aus konnte sie in dem Schimmern des frischen Rattenblutes auf dem Boden überhaupt nichts erkennen. Gerade wollte sie sich in Bewegung setzen um sich zu den anderen zu gesellen, da sah sie, dass Lümmli statt dessen in ihre Richtung kam, nachdem er die Worte eingehend betrachtet hatte. Umso besser, konnte er ihr sagen, was auf dem Boden geschrieben stand. Erwartungsvoll sah sie ihm entgegen. Er kam direkt auf sie zu - und ging an ihr vorbei, als bemerkte er sie gar nicht. (Das war der Moment, in dem Zuli einen Augenblick lang ernsthaft darüber nachdachte, ob sie nciht durch irgendeinen Zauberbann des Tempels unsichtbar geworden war, ja, das war die einzige Erklärung für das Verhalten der anderen!) Verdutzt sah sie Lümmli zu, wie er vor der Tür Aufstellung nahm, und dann flüsterte er irgendetwas, das sie nicht verstand, in Richtung der Tür. Zulis Erstaunen kannte keine Grenzen. Wollte er die Pforte etwa überreden sich zu öffnen?? Fast hätte sie laut gelacht, denn das war ja noch weniger aussichtsreich als die Versuche des Knochenmagiers, die Tür durch seinen Blick einzuschüchtern und dazu zu bewegen, sich freiwillig zu öffnen!
Hey, guck gefälligst nach unten wenn du ... Sie stockte und sah dem Zauberer verwundert nach. Der nahm noch immer keinerlei Notiz von ihr, sondern hastete auf die Gruppe zu, genauer gesagt auf Borlan, der anschienend gerade ein weiter Lied sang (wahrscheinlich ein Trinklied, denn die Dinge, die er von sich gab, klangen ganz wie das Gelalle eines völlig Betrunkenen, oder auch wie das eines Kleinkindes oder eines zahnlosen alten Weibes.) Außerdem hatte er sich an dem Schmuck aus der Truhe bedient, und das schien es auch zu sein, was den Magier so aus der Fassung gebracht hatte. Der Polymorphe hatte mittlerweile seinen Papierfetzen entziffert, und schrieb die Worte auf den Boden. Na toll, konnte er sie nicht laut vorlesen? Zuli reckte den Hals, doch von ihrem jetzigen Standpunkt aus konnte sie in dem Schimmern des frischen Rattenblutes auf dem Boden überhaupt nichts erkennen. Gerade wollte sie sich in Bewegung setzen um sich zu den anderen zu gesellen, da sah sie, dass Lümmli statt dessen in ihre Richtung kam, nachdem er die Worte eingehend betrachtet hatte. Umso besser, konnte er ihr sagen, was auf dem Boden geschrieben stand. Erwartungsvoll sah sie ihm entgegen. Er kam direkt auf sie zu - und ging an ihr vorbei, als bemerkte er sie gar nicht. (Das war der Moment, in dem Zuli einen Augenblick lang ernsthaft darüber nachdachte, ob sie nciht durch irgendeinen Zauberbann des Tempels unsichtbar geworden war, ja, das war die einzige Erklärung für das Verhalten der anderen!) Verdutzt sah sie Lümmli zu, wie er vor der Tür Aufstellung nahm, und dann flüsterte er irgendetwas, das sie nicht verstand, in Richtung der Tür. Zulis Erstaunen kannte keine Grenzen. Wollte er die Pforte etwa überreden sich zu öffnen?? Fast hätte sie laut gelacht, denn das war ja noch weniger aussichtsreich als die Versuche des Knochenmagiers, die Tür durch seinen Blick einzuschüchtern und dazu zu bewegen, sich freiwillig zu öffnen!
- hafensaenger
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Diese Zwerge sind ja scheinbar noch genügsamer als eine Ziege, wenn es um Verpflegung geht. Hafen muss spontan an die zermatschten Ratten unter seinen Sandalen denken. Die nun als Grillfleisch genießen? Um Himmels Willen. Es gibt bestimmt noch unzählige andere Methoden krank zu werden oder seinem jämmerlichen Dasein ein Ende zu bereiten. Da zieht es Hafen doch lieber vor erst mal nicht zu speisen.
Torak hatte ja nun keine andere Wahl bei seinem Blutdurst. Blut ist wohl Blut ob Tier oder Mensch. Jedenfalls scheint der Vampir keine Unterschiede zu kennen und zu machen. Als der eine Zwerg sich einen Armreif umstreifte, geschahen seltsame Dinge. Er fängt an Altelbisch zu reden und versucht mit dem Lich zu kommunizieren. Hafen konnte sich ein leichtes schmunzeln nicht verkneifen.
Normalerweise würde ein Zwerg diese Sprache nie freiwillig sprechen. Weder im Suff noch unter Androhung von Wasser und Seife oder anderer Formen der Gewalt. Der Beduine wusste beim besten Willen nicht was er davon halten sollte. Nebenbei versuchte Torak die Schriftrollen zu öffnen und zu enträtseln. Die erste enthielt einen weiteren Tagebuchausschnitt, welchen Torak allen anderen vorlas. Die zweite Schriftrolle konnte er anscheinend nicht öffnen und die dritte Schriftrolle scheint wohl auch nicht so einfach zu Enträtseln zu sein. Nach schier einer Ewigkeit hatte Torak anscheinend das Rätsel gelöst.
Gemeinsam mit dem einen Zwerg schrieb er etwas auf den Boden . Danach fragte die Gruppe was die Zeilen bedeuten könnten. Der Beduine dachte nach und ließ sich Zeile für Zeile durch den Kopf gehen. Unerwartet wurde auf einmal der sonst eher inaktive Lich aktiv. Wie eine Motte vom Licht angezogen wird, so zog der Armreif den Lich an. So marschierte er zielstrebig auf den Ring zu und schubste die Zwergin rücksichtslos zur Seite.
Schließlich hatte Hafen eine Idee was das Ganze bedeuten könnte.“Wir kommen hier nur raus, wenn wir alle zusammenarbeiten. Sonst wird der Fluch uns entmachten oder töten. Das mit der Erlösung verstehe ich noch nicht so ganz. Jedenfalls sollten wir versuchen hier gemeinsam rauszukommen!“sprach Hafen zu der Gruppe. Nebenbei beobachtet Hafen wie Lümmli die Tür ansprach. Er konnte sich nicht vorstellen, dass das etwas bewirken würde, behielt den Zwerg aber im Auge.
Torak hatte ja nun keine andere Wahl bei seinem Blutdurst. Blut ist wohl Blut ob Tier oder Mensch. Jedenfalls scheint der Vampir keine Unterschiede zu kennen und zu machen. Als der eine Zwerg sich einen Armreif umstreifte, geschahen seltsame Dinge. Er fängt an Altelbisch zu reden und versucht mit dem Lich zu kommunizieren. Hafen konnte sich ein leichtes schmunzeln nicht verkneifen.
Normalerweise würde ein Zwerg diese Sprache nie freiwillig sprechen. Weder im Suff noch unter Androhung von Wasser und Seife oder anderer Formen der Gewalt. Der Beduine wusste beim besten Willen nicht was er davon halten sollte. Nebenbei versuchte Torak die Schriftrollen zu öffnen und zu enträtseln. Die erste enthielt einen weiteren Tagebuchausschnitt, welchen Torak allen anderen vorlas. Die zweite Schriftrolle konnte er anscheinend nicht öffnen und die dritte Schriftrolle scheint wohl auch nicht so einfach zu Enträtseln zu sein. Nach schier einer Ewigkeit hatte Torak anscheinend das Rätsel gelöst.
Gemeinsam mit dem einen Zwerg schrieb er etwas auf den Boden . Danach fragte die Gruppe was die Zeilen bedeuten könnten. Der Beduine dachte nach und ließ sich Zeile für Zeile durch den Kopf gehen. Unerwartet wurde auf einmal der sonst eher inaktive Lich aktiv. Wie eine Motte vom Licht angezogen wird, so zog der Armreif den Lich an. So marschierte er zielstrebig auf den Ring zu und schubste die Zwergin rücksichtslos zur Seite.
Schließlich hatte Hafen eine Idee was das Ganze bedeuten könnte.“Wir kommen hier nur raus, wenn wir alle zusammenarbeiten. Sonst wird der Fluch uns entmachten oder töten. Das mit der Erlösung verstehe ich noch nicht so ganz. Jedenfalls sollten wir versuchen hier gemeinsam rauszukommen!“sprach Hafen zu der Gruppe. Nebenbei beobachtet Hafen wie Lümmli die Tür ansprach. Er konnte sich nicht vorstellen, dass das etwas bewirken würde, behielt den Zwerg aber im Auge.
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."
- Kahlil Gibran-
long before we experience them."
- Kahlil Gibran-
Als Borlan den wunderhübschen Armreif überstreift, passieren plötzlich seltsame Dinge. Licht strahlt auf, der Armreif strahlt auf und taucht alles um ihn in ein unwirklich helles, klares Licht, das aber nicht blendet, sondern Details offenbart, die er vorher nicht beachtet hatte. Die Axt entgleitet ihm aus den Fingern, so schwer hatte er sie gar nicht in Erinnerung.
Torak (woher kennt er plötzlich den Namen? ) sitzt noch immer vor diesen doofen Schriftrollen, die kein Mensch lesen kann. Er wirft ihm nochmal einen schnellen Blick zu, als er erstarrt. Die vermeintlichen Kritzeleien und Klekse lösen sich auf und verwandeln sich in Schrift, Buchstaben und Text. Er liest den Text flüssig und vor Erstaunen laut vor:
"neldë sairon mahta
minya merë sérë
attëa harya maquetë
nelya merë firin
mórë teren ilúvë
lú metya ulca yassë quetë"
(lambë Quenya -Das war Altelbisch)
Borlan schaut sich um, Das gibt es doch nicht, er hatte doch noch nie lesen gelernt? er war sogar stolz darauf, seine kostbare Zeit nicht mit solchen Zaubereienkram zu verschwenden und nun las er sogar altelbisch?
Doch der Vortrag hatte noch andere Folgen, der Lich (woher wusste er das nun schon wieder? ) warf seine dürren Knochen durcheinander, bis er neben ihn stand und ihn anschaute. Hatte er nicht die Ratten eingefroren mit einem billigen Eisstrahl? Wenn ja, musste er noch einiges dazu lernen. Der Zwerg drehte sich mit einer eleganten Bewegung zu ihm um und sprach ihn an:
"Hör, du Schüler der magischen Künste, dein Zauber ist nicht schlecht, doch sollte der Zauber für Eis mehr auf der letzten Silbe betont werden, das zieht die Energie besser aus der Umgebung und man gewinnt Zeit zum zielen. Dafür kann die mittlere Silbe kurz betont werden, um disen Zauber schnell und effektiv zu halten. Ziele mit den Fingerkuppen auf das Ziel, nicht hastig, sondern mit kurzer Bewegung auf das Opfer schleudern.
Verwende Eis gezielt auf die Gelenke des Gegners, um ihn zu verlangsamen, Feuer, um ihn zu verjagen und Blitz, um Schmerzen zu erzeugen. Sieh deinen Gegenüber genau an und verwandle seine Stärken in Schwäche. Dein fellbesetzter Begleiter hält Kälte gut stand, doch schon ein kleiner Feuerball verwandelt ihn ihn in eine helle Fackel. Der Wüstenwanderer an deiner Seite werden dagegen schon bei einer geringen Senkung der Temperatur die Knochen zusammenfrieren, wogegen bei eisengepanzerten Gegnern ein Blitz reicht, um sie schmoren zu lassen und die Metallteile zusammen zu schweißen.
Ich sehe, die grundlegende Zauberschule ist dir geläufig, doch fehlt dir noch die Harmonie mit den Elementen.
Nicht das Beherrschen der Elemente, sondern das Zusammenspiel mit ihnen ist die Vollendung der Elementmagie. Nicht das Bezwingen des Feuers sollte dein Ziel sein, sonndern die Erkenntnis, das Feuer brennen will."
Ich fühle deine Schwäche in dir, du hast Eis gezaubert wider seiner Natur. Die glimmende Fackel jedoch könntest du ohne grosse Energieverlust wieder anzünden.
In diesem Tempel hat die Magie ihre eigenen Gesetze. Er beschützt sich selbst im Gleichklang der Erde, also versucht nicht, ihn zu zerstören, es wird euch nicht gelingen. Nur der Wille der Elemente wird sich der Tempel beugen. Seid gewarnt."
Borlan wendet sich ab, er hatte diese unwissenden Zauberer genug belehrt, er war durstig. Ein Gläschen Wein würden ihm jetzt gut tun.
Er erstarrte wieder. Er und WEIN? Er hatte Zauberer belehrt und darüber sogar seine Axt liegengelassen?
Dieses Amulett war schuld. Er nahm es mit ganzer ihm verbleibender Kraft und zog es ab. Das Leuchten hörte auf und der Zwerg warf es achtlos Torak vor die Füsse.
" Ihr habt mich reingelegt, Zauberling, ihr wusstet, das ich das nehmen würde, aber seid gewarnt, nochmal passiert das nicht mehr. Da habt ihr es wieder zurück! "
Er geht in eine Ecke und schmollt.
Wein... bähhhh.
Torak (woher kennt er plötzlich den Namen? ) sitzt noch immer vor diesen doofen Schriftrollen, die kein Mensch lesen kann. Er wirft ihm nochmal einen schnellen Blick zu, als er erstarrt. Die vermeintlichen Kritzeleien und Klekse lösen sich auf und verwandeln sich in Schrift, Buchstaben und Text. Er liest den Text flüssig und vor Erstaunen laut vor:
"neldë sairon mahta
minya merë sérë
attëa harya maquetë
nelya merë firin
mórë teren ilúvë
lú metya ulca yassë quetë"
(lambë Quenya -Das war Altelbisch)
Borlan schaut sich um, Das gibt es doch nicht, er hatte doch noch nie lesen gelernt? er war sogar stolz darauf, seine kostbare Zeit nicht mit solchen Zaubereienkram zu verschwenden und nun las er sogar altelbisch?
Doch der Vortrag hatte noch andere Folgen, der Lich (woher wusste er das nun schon wieder? ) warf seine dürren Knochen durcheinander, bis er neben ihn stand und ihn anschaute. Hatte er nicht die Ratten eingefroren mit einem billigen Eisstrahl? Wenn ja, musste er noch einiges dazu lernen. Der Zwerg drehte sich mit einer eleganten Bewegung zu ihm um und sprach ihn an:
"Hör, du Schüler der magischen Künste, dein Zauber ist nicht schlecht, doch sollte der Zauber für Eis mehr auf der letzten Silbe betont werden, das zieht die Energie besser aus der Umgebung und man gewinnt Zeit zum zielen. Dafür kann die mittlere Silbe kurz betont werden, um disen Zauber schnell und effektiv zu halten. Ziele mit den Fingerkuppen auf das Ziel, nicht hastig, sondern mit kurzer Bewegung auf das Opfer schleudern.
Verwende Eis gezielt auf die Gelenke des Gegners, um ihn zu verlangsamen, Feuer, um ihn zu verjagen und Blitz, um Schmerzen zu erzeugen. Sieh deinen Gegenüber genau an und verwandle seine Stärken in Schwäche. Dein fellbesetzter Begleiter hält Kälte gut stand, doch schon ein kleiner Feuerball verwandelt ihn ihn in eine helle Fackel. Der Wüstenwanderer an deiner Seite werden dagegen schon bei einer geringen Senkung der Temperatur die Knochen zusammenfrieren, wogegen bei eisengepanzerten Gegnern ein Blitz reicht, um sie schmoren zu lassen und die Metallteile zusammen zu schweißen.
Ich sehe, die grundlegende Zauberschule ist dir geläufig, doch fehlt dir noch die Harmonie mit den Elementen.
Nicht das Beherrschen der Elemente, sondern das Zusammenspiel mit ihnen ist die Vollendung der Elementmagie. Nicht das Bezwingen des Feuers sollte dein Ziel sein, sonndern die Erkenntnis, das Feuer brennen will."
Ich fühle deine Schwäche in dir, du hast Eis gezaubert wider seiner Natur. Die glimmende Fackel jedoch könntest du ohne grosse Energieverlust wieder anzünden.
In diesem Tempel hat die Magie ihre eigenen Gesetze. Er beschützt sich selbst im Gleichklang der Erde, also versucht nicht, ihn zu zerstören, es wird euch nicht gelingen. Nur der Wille der Elemente wird sich der Tempel beugen. Seid gewarnt."
Borlan wendet sich ab, er hatte diese unwissenden Zauberer genug belehrt, er war durstig. Ein Gläschen Wein würden ihm jetzt gut tun.
Er erstarrte wieder. Er und WEIN? Er hatte Zauberer belehrt und darüber sogar seine Axt liegengelassen?
Dieses Amulett war schuld. Er nahm es mit ganzer ihm verbleibender Kraft und zog es ab. Das Leuchten hörte auf und der Zwerg warf es achtlos Torak vor die Füsse.
" Ihr habt mich reingelegt, Zauberling, ihr wusstet, das ich das nehmen würde, aber seid gewarnt, nochmal passiert das nicht mehr. Da habt ihr es wieder zurück! "
Er geht in eine Ecke und schmollt.
Wein... bähhhh.
Für jedes Problem gibt es einen passenden Hammer!
Was meinem Schlag nicht widersteht,
war wohl schlechte Qualitet
Was meinem Schlag nicht widersteht,
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- mara
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Nachdem Borlan den Armreif weggeworfen hat, verlischt das magische Licht, so dass die Menschen augenblicklich "blind" sind und auch die Zwerge sich erst einmal an die Dunkelheit gewöhnen müssen. Shadow gelingt es, den Reif an sich zu nehmen. Das Licht wirkt von ihm ausgehend viel schwächer, doch verspürt der Lich ein deutliches Anwachsen seiner magischen Energien. Funken sprühen aus seinen Augen und seinen Händen und ihm wird schwindlig.
Etwa im selben Moment öffnet sich die schwere, hölzerne Tür am Ende des Gangs mit lautem Knarren. Niemand kann sagen, ob das mit Lümmlis Flüstern, dem Armreif, dem Lösen des Rätsels oder auch gar nichts von diesen Dingen im Zusammenhang steht.
Der große Saal, der sich auf diese Weise aufgetan hat, ist auffällig dunkel. Und doch scheint in regelmäßigen Abständen Licht aus einem Dutzend kreisrunder Öffnungen an der hohen Decke, welche in Abständen von jeweils etwa zwanzig Schritten paarweise in gerader Linie angeordnet sind. Weiß leuchtende Lichtsäulen fallen je zu sechst auf beiden Seiten im schrägen Winkel Richtung Boden und erzeugen so ein aus magischen Strahlen bestehendes Dach. Sie berühren den Grund jedoch nicht endgültig: Ein jedes Leuchten wird auf bestimmte Weise reflektiert und an die nahen Wände geworfen.
Unterhalb dieses magischen Zeltes verläuft ein weißer Marmorboden, der mal hellere, mal dunklere Verzierungen aufweist... Runen ältester Herkunft, wie deren Beschaffenheit den Eindruck zu erwecken scheint. Das Ende dieses Weges führt zu zwei Stufen, die zu einer halbkreisrunden Erhebung des Bodens führen, welche von der linken bis zur gegenüberliegenden Wand reicht und damit ein erhabenes Gefühl ausstrahlt; als wäre die Würde der Erbauer selbst in jedem dieser Steine gefangen.
An jenem Ende dieses Raumes, jenseits der Erhebung, befindet sich ein großes, kreisrundes Schild an der Wand, das selbst keine weiteren Muster besitzt und sehr solide verarbeitet wirkt. Es scheint aus purem Gold zu sein, mit einem handbreiten, platinartigen und doch mattem Rand. Fast erscheint die Oberfläche zu glatt.
Abseits des Weges und etwa in der Mitte des quadratischen Raumes, befinden sich zwei Vertiefungen im Boden: Kreise mit einem Durchmesser von drei, vier Schritten, deren Sinn und Zweck sich niemandem offenbaren will.
Die Wände sind von einem mit hoher Kunstfertigkeit gearbeitetes Mosaikrelief bedeckt, welches Szenen aus der Geschichte des Tempels zeigt: die Arbeiter, die ihn einst bauten, die Zauberkundigen und Gelehrten, die in ihm forschten, den Disput dreier mächtiger Wesen, die Zerstörung einer Pyramide, den Thronsturz eines Vampirs, die Entmachtung eines Lichs, Abenteurer, die sich in Gängen verirren, in Fallen stürzen, sterben oder verwünscht werden.
Die letzten Bilder sehen noch ganz frisch aus: Man sieht eine Gruppe, die den Tempel betritt, zwei Zwerge im Kampf gegen Skelette, eine geöffnete Truhe, einen dunklen Gang, tote Ratten, eine verloschene Fackel, verschiedene Schriftrollen, den Streit um einen Armreif. Das letzte Bild zeigt, wie die Gruppe einen großen Saal betritt...
Die Abenteurer beschleicht ein mulmiges Gefühl, verbunden mit der Frage, von wessen "Erlösung" auf der Schriftrolle eigentlich die Rede war, und ob nur die verfluchten Magier in diesem seltsamen Tempel gefangen waren...
***********************************************
Spielleiter: Schaut Euch um und überlegt, wie Ihr weiter vorgehen wollt. Der Beratungsthread kann bei Bedarf geöffnet werden. Entsprechende Wünsche bitte im Schwarzen Brett posten.
Etwa im selben Moment öffnet sich die schwere, hölzerne Tür am Ende des Gangs mit lautem Knarren. Niemand kann sagen, ob das mit Lümmlis Flüstern, dem Armreif, dem Lösen des Rätsels oder auch gar nichts von diesen Dingen im Zusammenhang steht.
Der große Saal, der sich auf diese Weise aufgetan hat, ist auffällig dunkel. Und doch scheint in regelmäßigen Abständen Licht aus einem Dutzend kreisrunder Öffnungen an der hohen Decke, welche in Abständen von jeweils etwa zwanzig Schritten paarweise in gerader Linie angeordnet sind. Weiß leuchtende Lichtsäulen fallen je zu sechst auf beiden Seiten im schrägen Winkel Richtung Boden und erzeugen so ein aus magischen Strahlen bestehendes Dach. Sie berühren den Grund jedoch nicht endgültig: Ein jedes Leuchten wird auf bestimmte Weise reflektiert und an die nahen Wände geworfen.
Unterhalb dieses magischen Zeltes verläuft ein weißer Marmorboden, der mal hellere, mal dunklere Verzierungen aufweist... Runen ältester Herkunft, wie deren Beschaffenheit den Eindruck zu erwecken scheint. Das Ende dieses Weges führt zu zwei Stufen, die zu einer halbkreisrunden Erhebung des Bodens führen, welche von der linken bis zur gegenüberliegenden Wand reicht und damit ein erhabenes Gefühl ausstrahlt; als wäre die Würde der Erbauer selbst in jedem dieser Steine gefangen.
An jenem Ende dieses Raumes, jenseits der Erhebung, befindet sich ein großes, kreisrundes Schild an der Wand, das selbst keine weiteren Muster besitzt und sehr solide verarbeitet wirkt. Es scheint aus purem Gold zu sein, mit einem handbreiten, platinartigen und doch mattem Rand. Fast erscheint die Oberfläche zu glatt.
Abseits des Weges und etwa in der Mitte des quadratischen Raumes, befinden sich zwei Vertiefungen im Boden: Kreise mit einem Durchmesser von drei, vier Schritten, deren Sinn und Zweck sich niemandem offenbaren will.
Die Wände sind von einem mit hoher Kunstfertigkeit gearbeitetes Mosaikrelief bedeckt, welches Szenen aus der Geschichte des Tempels zeigt: die Arbeiter, die ihn einst bauten, die Zauberkundigen und Gelehrten, die in ihm forschten, den Disput dreier mächtiger Wesen, die Zerstörung einer Pyramide, den Thronsturz eines Vampirs, die Entmachtung eines Lichs, Abenteurer, die sich in Gängen verirren, in Fallen stürzen, sterben oder verwünscht werden.
Die letzten Bilder sehen noch ganz frisch aus: Man sieht eine Gruppe, die den Tempel betritt, zwei Zwerge im Kampf gegen Skelette, eine geöffnete Truhe, einen dunklen Gang, tote Ratten, eine verloschene Fackel, verschiedene Schriftrollen, den Streit um einen Armreif. Das letzte Bild zeigt, wie die Gruppe einen großen Saal betritt...
Die Abenteurer beschleicht ein mulmiges Gefühl, verbunden mit der Frage, von wessen "Erlösung" auf der Schriftrolle eigentlich die Rede war, und ob nur die verfluchten Magier in diesem seltsamen Tempel gefangen waren...
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Spielleiter: Schaut Euch um und überlegt, wie Ihr weiter vorgehen wollt. Der Beratungsthread kann bei Bedarf geöffnet werden. Entsprechende Wünsche bitte im Schwarzen Brett posten.

- Endymion
- Bursche / Magd
- Beiträge: 16
- Registriert: Di 13.01.2004 - 17:50
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>>Du bist ein Traumdeuter. Dich haben wir hierhergeschickt, dich holen wir auch wieder hinaus. Du gehörst nicht hierher, wir aber schon und wir entscheiden, wer mit uns sein darf und wer nicht. <<
Endymion befindet sich zwischen Sein und Nichts. Hinter ihm der Ort, an welchem er sich gerade eben noch befand, mit seinen Kammeraden zusammen. Dort, am anderen Ende, ein merkwürdiges Nichts und einige der bis dato hellsten Strahlen, die er bisher erlebt hatte. Nicht, dass ihm Licht irgendwas ausmachen würde - aber er ist so schrecklich müde. Und was man ihm erzählen möchte mundet dem Guten erst recht nicht.
Man hatte ihn hierhergeolt und nun solle er gehen? Das...
>>... ist nicht gerecht<<, fährt er laut fort, dem Nichts entgegensprechend.
>>Was ist nicht ... "gerecht" ?<<
>>Das alles. Seid mir nicht böse, aber so langsam verstehe ich die Welt nicht mehr. Man reißt mich aus meine Zeit, bringt mich an diesen staubigen Ort - nicht, dass man mich falsch versteht: Ich liebe staubige Orte, manchmal wache ich nachts auf und möchte gleich wieder im staubigen Traum versinken, so sehr - aber es trügt der Schein wenn ihr meinem Antlitz entnommen hättet, dass ich gerne hier wiedererwacht war. Zudem mit Kopfschmerzen, die mir schon vor euren Stimmen deutlich gemacht haben, dass ich nicht hierhergehöre. Das stimmte auch, ich gehörte in ein Bett<<. Der Traumdeuter beschließt, wenn das helle Nichts ihn schon umgibt, sich wenigstens hinzusetzen und zu träumen.
>>Wir haben dich hierhergeholt, weil wir es so wollten. Wir entscheiden, was dem Wort "Gerechtigkeit" eher entspricht, nicht du<<
>>Ach, nicht ich. Da kommt also irgendwer und entscheidet über meinen Kopf. Und mit welchem Recht? Seid ihr Götter?<<
>>... kann man so sagen.<<
>>kann man so sagen, kann man so sagen,<< der Traumdeuter wird langsam wütend... >>Ich will euch jetzt mal was sagen: Ihr könnt mit mir machen was ihr wollt, aber die Tatsache, dass ihr erst vor mir steht und mir diesen ewigen Satz um die Ohren schlägt, beweist, dass ihr entweder mächtig gelangweilt oder machtlos oder beides seid<<
>> Schweig, Sterblicher!<<
>>Das, aber genau das hatte ich gerade vor. Und nun entschuldigt mich bitte, ich habe hier noch eine Verabredung mit dem Schicksal und das zunehmende Schwindeln, welches euch sicher nicht entgangen ist, hat mir einen kleinen Blick in die unmittelbare Zukunft beschert und ratet mal, wer von uns beiden in dieser noch nicht in frage kommt?<<
Ein Donnern durchwandert den Raum...
>>Richtig. Genau. Und nun, ich bin müde und würde gerne gehen. Muss ich dafür irgenetwas unterschreiben oder versprechen, dass ich eurem Gerede zuhöre? Es ist wirklich nicht so, dass ich nicht Lust hätte, aber ich bin so schrecklich erschöpft<<
Das Donnern wird lauter, während aus dem Licht pure Dunkelheit wird, die das Wort "Schwarz" selbst neu definiert, während in der Mitte seines Blickwinkels ein ewig großer, rotierender Vortex entsteht, fast so als befinde er sich inmitten eines riesigen Universums, in Angesicht zu Angesicht mit einem schwarzen Loch. Die Stimmen folgen...
>>Du wirst leiden und du wirst Qualen haben. Was immer dir bisher am Leben zu bleiben wird schwach werden und dann werden wir deiner Existenz ein Ende bereiten, das es sich wünschen wird, jetzt den Ort verlassen zu haben.
Der Traumdeuter, der innerhalb der Dunkelheit einige interessante Konturen ausgemacht und etwas begutachtet, das dort gar nicht sein darf (was aber für einige Gegenstände gilt - mitten im Universum? Sicher war dies alles nur eine Einbildung, in Wirklichkeit ist er in einem Raum... in welchem? Egal - aber dieser scheint interessante Dinge zu beherbergen. Vielleicht die Rumpelkammer der geltungssüchtigen Wesen hier?). Alles andere leugnend ist er ganz mit dem Möbelstück beschäftigt, unterbricht aber seine Gedanken und dreht sich wutentbrannt zurück, mit bläulich glühenden Augen.
>>Jetzt wird es an der Zeit, dass ihr mir zuhört. Ich werde von irgendwas verfolgt, ich bin fernab meiner Heimat und habe schon Untote gesehen, eine Falle erlebt und muss auch noch mit Zwergen reisen. Ich finde, der einzige, der hier das Recht hat, Qualen zu haben, bin ich. Und ich besitze es anscheinend schon lange. Daher bin ich der Meinung, dass es mir reicht. Aber dieses "reichen" bedeutet keineswegs, dass ich gehe - wenn euch meine Präsenz wie wie der anderen auch so sehr stört, dann habe ich mir einen neuen Lebenssinn erstellt<<
Endymion berührt mit einer Hand das rauhe Holz und mit der anderen seinen Stab. Diesen kurz erhebend und anschließend auf den Boden schlagend, spricht er die letzten Worte, bevor er aus dieser Zwischenebene verschwindet:
>>Dieser lautet, hier zu bleiben und euch so lange zur Weißglut zu bringen, bis euch der Spaß an euren Rätseln vergeht. Und nun entschuldigt mich bitte, ich bin jetzt weiterhin beschäftigt, euch dieses Kinderspiel zu vermiesen. Wenn ihr mich sucht....<<
... fast schon ganz aufgelöst....
>>.... ich bin im Tempel und ruiniere euren Tag<<
Zwischen allen Mitstreitern manifestiert sich ein starkes Licht, welches von fast allen mit einem Wegsehen empfangen wird. Viele schützen sich die Augen, andere drehen sich herum, wiederum andere sind geneigt, dem Bild möglichst mit allen Sinnen Respekt zu zollen. Erkennen werden sie alles jedoch erst, wenn auch der letzte Funken dieser begleitenden Strahlen verschwunden ist.
Der Traumdeuter, dessen Stab das Glühen verloren hat, steht nun neben dem Möbelstück...
>>Hallo allerseits<<, auf den großen Tisch klopfend, den er gerade "mitgebracht hat. >>Seht euch mal, was ich euch mitgebracht habe... genau. Richtig erkannt. Ein Stück längeres Holz auf zwei Stützen. Nennt man auch Tisch<<, leise kichernd und anschließend fortfahren >>So und nun bitte ich den ersten, sich an den leeren Tisch zu setzen...
... Essen wartet<<
Schelmisch grinsend zieht sich der Traumdeuter zurück und wohnt dem Schauspiel von der Ferne bei. Anschließend betrachtet er seinen Stab erneut: Die einzige Ebene, auf welcher dieses Stück Holz solche Mächte besitzt, ist die des Traumes. Doch dafür war jener Bereich so unglaublich real - oder war das der Grund...
... wieso sie ihn nicht besiegen konnten?
Endymion verbleibt nachdenklich, aber in stiller Erwartung, was gleich geschehen würde....
Endymion befindet sich zwischen Sein und Nichts. Hinter ihm der Ort, an welchem er sich gerade eben noch befand, mit seinen Kammeraden zusammen. Dort, am anderen Ende, ein merkwürdiges Nichts und einige der bis dato hellsten Strahlen, die er bisher erlebt hatte. Nicht, dass ihm Licht irgendwas ausmachen würde - aber er ist so schrecklich müde. Und was man ihm erzählen möchte mundet dem Guten erst recht nicht.
Man hatte ihn hierhergeolt und nun solle er gehen? Das...
>>... ist nicht gerecht<<, fährt er laut fort, dem Nichts entgegensprechend.
>>Was ist nicht ... "gerecht" ?<<
>>Das alles. Seid mir nicht böse, aber so langsam verstehe ich die Welt nicht mehr. Man reißt mich aus meine Zeit, bringt mich an diesen staubigen Ort - nicht, dass man mich falsch versteht: Ich liebe staubige Orte, manchmal wache ich nachts auf und möchte gleich wieder im staubigen Traum versinken, so sehr - aber es trügt der Schein wenn ihr meinem Antlitz entnommen hättet, dass ich gerne hier wiedererwacht war. Zudem mit Kopfschmerzen, die mir schon vor euren Stimmen deutlich gemacht haben, dass ich nicht hierhergehöre. Das stimmte auch, ich gehörte in ein Bett<<. Der Traumdeuter beschließt, wenn das helle Nichts ihn schon umgibt, sich wenigstens hinzusetzen und zu träumen.
>>Wir haben dich hierhergeholt, weil wir es so wollten. Wir entscheiden, was dem Wort "Gerechtigkeit" eher entspricht, nicht du<<
>>Ach, nicht ich. Da kommt also irgendwer und entscheidet über meinen Kopf. Und mit welchem Recht? Seid ihr Götter?<<
>>... kann man so sagen.<<
>>kann man so sagen, kann man so sagen,<< der Traumdeuter wird langsam wütend... >>Ich will euch jetzt mal was sagen: Ihr könnt mit mir machen was ihr wollt, aber die Tatsache, dass ihr erst vor mir steht und mir diesen ewigen Satz um die Ohren schlägt, beweist, dass ihr entweder mächtig gelangweilt oder machtlos oder beides seid<<
>> Schweig, Sterblicher!<<
>>Das, aber genau das hatte ich gerade vor. Und nun entschuldigt mich bitte, ich habe hier noch eine Verabredung mit dem Schicksal und das zunehmende Schwindeln, welches euch sicher nicht entgangen ist, hat mir einen kleinen Blick in die unmittelbare Zukunft beschert und ratet mal, wer von uns beiden in dieser noch nicht in frage kommt?<<
Ein Donnern durchwandert den Raum...
>>Richtig. Genau. Und nun, ich bin müde und würde gerne gehen. Muss ich dafür irgenetwas unterschreiben oder versprechen, dass ich eurem Gerede zuhöre? Es ist wirklich nicht so, dass ich nicht Lust hätte, aber ich bin so schrecklich erschöpft<<
Das Donnern wird lauter, während aus dem Licht pure Dunkelheit wird, die das Wort "Schwarz" selbst neu definiert, während in der Mitte seines Blickwinkels ein ewig großer, rotierender Vortex entsteht, fast so als befinde er sich inmitten eines riesigen Universums, in Angesicht zu Angesicht mit einem schwarzen Loch. Die Stimmen folgen...
>>Du wirst leiden und du wirst Qualen haben. Was immer dir bisher am Leben zu bleiben wird schwach werden und dann werden wir deiner Existenz ein Ende bereiten, das es sich wünschen wird, jetzt den Ort verlassen zu haben.
Der Traumdeuter, der innerhalb der Dunkelheit einige interessante Konturen ausgemacht und etwas begutachtet, das dort gar nicht sein darf (was aber für einige Gegenstände gilt - mitten im Universum? Sicher war dies alles nur eine Einbildung, in Wirklichkeit ist er in einem Raum... in welchem? Egal - aber dieser scheint interessante Dinge zu beherbergen. Vielleicht die Rumpelkammer der geltungssüchtigen Wesen hier?). Alles andere leugnend ist er ganz mit dem Möbelstück beschäftigt, unterbricht aber seine Gedanken und dreht sich wutentbrannt zurück, mit bläulich glühenden Augen.
>>Jetzt wird es an der Zeit, dass ihr mir zuhört. Ich werde von irgendwas verfolgt, ich bin fernab meiner Heimat und habe schon Untote gesehen, eine Falle erlebt und muss auch noch mit Zwergen reisen. Ich finde, der einzige, der hier das Recht hat, Qualen zu haben, bin ich. Und ich besitze es anscheinend schon lange. Daher bin ich der Meinung, dass es mir reicht. Aber dieses "reichen" bedeutet keineswegs, dass ich gehe - wenn euch meine Präsenz wie wie der anderen auch so sehr stört, dann habe ich mir einen neuen Lebenssinn erstellt<<
Endymion berührt mit einer Hand das rauhe Holz und mit der anderen seinen Stab. Diesen kurz erhebend und anschließend auf den Boden schlagend, spricht er die letzten Worte, bevor er aus dieser Zwischenebene verschwindet:
>>Dieser lautet, hier zu bleiben und euch so lange zur Weißglut zu bringen, bis euch der Spaß an euren Rätseln vergeht. Und nun entschuldigt mich bitte, ich bin jetzt weiterhin beschäftigt, euch dieses Kinderspiel zu vermiesen. Wenn ihr mich sucht....<<
... fast schon ganz aufgelöst....
>>.... ich bin im Tempel und ruiniere euren Tag<<
Zwischen allen Mitstreitern manifestiert sich ein starkes Licht, welches von fast allen mit einem Wegsehen empfangen wird. Viele schützen sich die Augen, andere drehen sich herum, wiederum andere sind geneigt, dem Bild möglichst mit allen Sinnen Respekt zu zollen. Erkennen werden sie alles jedoch erst, wenn auch der letzte Funken dieser begleitenden Strahlen verschwunden ist.
Der Traumdeuter, dessen Stab das Glühen verloren hat, steht nun neben dem Möbelstück...
>>Hallo allerseits<<, auf den großen Tisch klopfend, den er gerade "mitgebracht hat. >>Seht euch mal, was ich euch mitgebracht habe... genau. Richtig erkannt. Ein Stück längeres Holz auf zwei Stützen. Nennt man auch Tisch<<, leise kichernd und anschließend fortfahren >>So und nun bitte ich den ersten, sich an den leeren Tisch zu setzen...
... Essen wartet<<
Schelmisch grinsend zieht sich der Traumdeuter zurück und wohnt dem Schauspiel von der Ferne bei. Anschließend betrachtet er seinen Stab erneut: Die einzige Ebene, auf welcher dieses Stück Holz solche Mächte besitzt, ist die des Traumes. Doch dafür war jener Bereich so unglaublich real - oder war das der Grund...
... wieso sie ihn nicht besiegen konnten?
Endymion verbleibt nachdenklich, aber in stiller Erwartung, was gleich geschehen würde....
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Yak war einigermaßen verblüfft. Nun hatte er sich zwar schon fast daran gewöhnt, daß dieses Gemäuer samt derer, die seine Geheimnisse zu lüften trachteten, immer wieder eine Überraschung parat hatten, aber so langsam(!) wurde es dem Huftier unheimlich. Soeben war die Tür zu einem hell erleuchteten Gang geöffnet worden - wie und auf welche Weise dies geschah, entzog sich vollkommen Yaks Aufmerksamkeit - da blitzte ein gleißendes Licht auf, welches den Blick schier raubte. Funken stoben auseinander und Yak wollte instinktiv den Kopf wegdrehen, um sich vor der hellen Überflutung zu schützen, doch seine Augen stierten im wahrsten Sinne des Wortes (womit Yak seiner Natur durchaus entsprach) auf die grelle Erscheinung. Nachdem sich die Funken gelegt hatten, entdeckte er zu seiner allergrößten Verwunderung ein hölzernes Gebein und als ob dies noch nicht des Guten genug war, zeigte sich auch der vor kurzem Gestorbene. So als wäre es das Normalste der Welt, seine eigene Auferstehung mit einem schelmischen Grinsen zu begleiten, erörterte der Traumdeuter kurz funktionale Aspekte des hölzernen Etwas, um sich dann einige Schritte von der Gruppe zu entfernen. Yak war von den Hufen und - wir überanstrengen diese Passage besser nicht - fiel um. Plautz! Es stiebte kurz und Yak befand sich in Ohnmacht.
Zumindest glaubte er das - oder... jedenfalls, er hätte geglaubt, in Ohnmacht gefallen zu sein, wenn er denn bei Bewußtsein gewesen wäre, was allerdings dem Prinzip der Ohnmacht nicht so wirklich entgegenkommt. Genug dieser definitorischen Eröterungen, denn es kam dann doch etwas anders, als man es von einem Ohnmächtigen erwarten würde:
Kaum, da Yak ungefallen war und kein "Uff" mehr von sich gab, richtete er sich sogleich wieder auf. Und zwar auf zwei Beinen. Und wen das noch nicht verwunderte, der mußte angesichts des starren Blicks und der nun folgenden dröhnenden Worte ein wenig ins Zweifeln geraten. Denn das Huftier schien einer Art Bann verfallen. Das, was von Yak Besitz genommen hatte, schien recht direkter Natur zu sein: "GLOTZT NICHT SO! UND DU, ZWERG, SCHLIEß DEN MUND! ES MUFFELT HIER OHNEHIN!" Der Aufgerichtete hielt kurz inne und begann zu grinsen. Dann donnerte seine Stimme weiter: "IHR WOLLT ALSO TATSÄCHLICH HIER HINEIN?!" Er erwartete keine Antwort, denn sein süffisantes Lächeln sprach dafür, daß die Gruppe in ihrer grenzelosen Naivität in der Tat vorhatte, weiter voranzugehen. "Nun gut." brummelte der Gehörnte etwas leiser weiter "Ihr wollt also hier hinein! Dann vergeßt sofort den Gedanken, den ich auf Euren Gesichtern erkenne. Nein, einfach nur hineinzulaufen wird Euren sicheren Tod bedeuten." Fast hätte man meinen können, die absurde Erscheinung hätte ein Herz für die Abenteuerer, doch dieser Eindruck widerlegte sich sofort, als der Behufte erneut losdonnerte: "IHR SEHT DOCH DIE LICHTSÄULEN! ZWEIFELLOS SEHT IHR SIE: SIE SIND NUN WIRKLICH NICHT ZU ÜBERSEHEN!" Die Stimme wurde noch um Einiges bestimmter. "DU, WÜSTENSOHN, UND DU, WEIB, IHR MÜßT ZUR LINKEN! UND NEHMT DIESEN SCHLAFFEN FELLHAUFEN HIER MIT, DER MIR GERADE SEINEN KÖRPER LEIHT! NEHMT DIE ZWEITE, DIE ÜBERNÄCHSTE UND DEN LETZTEN LICHTKEGEL! JEDER EINEN!" Dann suchten seine Blicke die drei Höhlenbewohner. "UND IHR! IHR SCHARRT EUCH AUF DER RECHTEN. NEHMT IHR DEN ERSTEN, DEN, DER EURER ANZAHL ENTSPRICHT UND DEN VORLETZTEN KEGEL! POSTIERT EUCH DORT!" Die Stimme stoppte. Der Aufgerichtete musterte die Schwarzkittel und begann höhnisch zu lachen. "IHR ABER! IHR BEGEBT EUCH ZU DEN VERTIEFUNGEN IN DER MITTE! ZEIGT KEINE FURCHT! DAS LICHT WIRD REFLEKTIERT WERDEN, KEINE GEFAHR FÜR EURE MODRIGEN KNOCHEN!" Aber auch der Wiedergekehrte schien Teil dieser seltsamen Anweisung zu sein, denn er bekam den Auftrag: "DU ABER SCHLEPPE DICH VOR ZU DEM SCHILD! DAS WIRST DU DOCH HINBEKOMMEN?!" Plötzlich färbten sich die Augen des Gehörnten tiefrot, er taumelte einen Moment und fiel wieder um. Einige Momente lang herrschte betretenes Schweigen...
Yak räkelte sich. Irgendetwas schien ihn ohnmächtig gemacht zu haben. Zumindest glaubte er das - oder... jedenfalls, er hätte geglaubt, in Ohnmacht gefallen zu sein, wenn... Ach nein, das hatten wir ja schon.
Kurzum: Yak schämte sich sehr ob dieser Blöße. Umso mehr, da er bemerkte, daß alle Blicke gebannt auf ihn gerichtet waren. "Ähm... geht schon wieder. Mir war etwas schwindlig." untertrieb Yak. Die Blicke wollten nicht weichen. "Kümmert Euch nicht darum! Ist schon vorbei." und um abzulenken, versuchte er die Aufmerksamkeit auf den hell erleuchteten Gang zu lenken: "Was, was ist dort?" Keine Antwort. Yak faßte den Entschluß, der überaus peinlichen Situation dadurch zu entweichen, irgendeine Aktion in Gang zu bringen. Er schüttelte sich geruhsam, fixierte die Gebäudeflucht und bemerkte die regelmäßig angeordneten Lichtsäulen, die eine Art gleißendes Zeltdach bildeten und an Wände reflektiert wurden. Ihm kam keine bessere Idee, als in den Gang zu stolpern. Um seine Zielstrebigkeit zu betonen, konzentrierte er sich auf gleichmäßige Schritte und ging ohne Umschweife auf den zweiten der Lichtkegel zur Linken zu, stellte sich darunter und bemühte sich um ein Lächeln. "Seht Ihr, Licht macht gute Laune." Yak war die Absurdität seines Tuns durchaus klar. In Ermangelung bessere Alternativen aber beschloß er, wenigstens dem Schein nach eine gewisse Unbekümmertheit an den Tag zu legen - oder war es Nacht? Für solcherlei grundsätzliche Fragen war jetzt wohl nicht die richtige Zeit. Also fuhr er rasch fort: "Und wißt Ihr, etwas gute Laune könnten wir echt prima vertragen." Dann betrachte er etwas abwesend die unbekannten Zeichen auf dem Boden und hoffte darauf, daß irgendeiner der Anderen deren Schweigen durchbrechen würde...
Zumindest glaubte er das - oder... jedenfalls, er hätte geglaubt, in Ohnmacht gefallen zu sein, wenn er denn bei Bewußtsein gewesen wäre, was allerdings dem Prinzip der Ohnmacht nicht so wirklich entgegenkommt. Genug dieser definitorischen Eröterungen, denn es kam dann doch etwas anders, als man es von einem Ohnmächtigen erwarten würde:
Kaum, da Yak ungefallen war und kein "Uff" mehr von sich gab, richtete er sich sogleich wieder auf. Und zwar auf zwei Beinen. Und wen das noch nicht verwunderte, der mußte angesichts des starren Blicks und der nun folgenden dröhnenden Worte ein wenig ins Zweifeln geraten. Denn das Huftier schien einer Art Bann verfallen. Das, was von Yak Besitz genommen hatte, schien recht direkter Natur zu sein: "GLOTZT NICHT SO! UND DU, ZWERG, SCHLIEß DEN MUND! ES MUFFELT HIER OHNEHIN!" Der Aufgerichtete hielt kurz inne und begann zu grinsen. Dann donnerte seine Stimme weiter: "IHR WOLLT ALSO TATSÄCHLICH HIER HINEIN?!" Er erwartete keine Antwort, denn sein süffisantes Lächeln sprach dafür, daß die Gruppe in ihrer grenzelosen Naivität in der Tat vorhatte, weiter voranzugehen. "Nun gut." brummelte der Gehörnte etwas leiser weiter "Ihr wollt also hier hinein! Dann vergeßt sofort den Gedanken, den ich auf Euren Gesichtern erkenne. Nein, einfach nur hineinzulaufen wird Euren sicheren Tod bedeuten." Fast hätte man meinen können, die absurde Erscheinung hätte ein Herz für die Abenteuerer, doch dieser Eindruck widerlegte sich sofort, als der Behufte erneut losdonnerte: "IHR SEHT DOCH DIE LICHTSÄULEN! ZWEIFELLOS SEHT IHR SIE: SIE SIND NUN WIRKLICH NICHT ZU ÜBERSEHEN!" Die Stimme wurde noch um Einiges bestimmter. "DU, WÜSTENSOHN, UND DU, WEIB, IHR MÜßT ZUR LINKEN! UND NEHMT DIESEN SCHLAFFEN FELLHAUFEN HIER MIT, DER MIR GERADE SEINEN KÖRPER LEIHT! NEHMT DIE ZWEITE, DIE ÜBERNÄCHSTE UND DEN LETZTEN LICHTKEGEL! JEDER EINEN!" Dann suchten seine Blicke die drei Höhlenbewohner. "UND IHR! IHR SCHARRT EUCH AUF DER RECHTEN. NEHMT IHR DEN ERSTEN, DEN, DER EURER ANZAHL ENTSPRICHT UND DEN VORLETZTEN KEGEL! POSTIERT EUCH DORT!" Die Stimme stoppte. Der Aufgerichtete musterte die Schwarzkittel und begann höhnisch zu lachen. "IHR ABER! IHR BEGEBT EUCH ZU DEN VERTIEFUNGEN IN DER MITTE! ZEIGT KEINE FURCHT! DAS LICHT WIRD REFLEKTIERT WERDEN, KEINE GEFAHR FÜR EURE MODRIGEN KNOCHEN!" Aber auch der Wiedergekehrte schien Teil dieser seltsamen Anweisung zu sein, denn er bekam den Auftrag: "DU ABER SCHLEPPE DICH VOR ZU DEM SCHILD! DAS WIRST DU DOCH HINBEKOMMEN?!" Plötzlich färbten sich die Augen des Gehörnten tiefrot, er taumelte einen Moment und fiel wieder um. Einige Momente lang herrschte betretenes Schweigen...
Yak räkelte sich. Irgendetwas schien ihn ohnmächtig gemacht zu haben. Zumindest glaubte er das - oder... jedenfalls, er hätte geglaubt, in Ohnmacht gefallen zu sein, wenn... Ach nein, das hatten wir ja schon.
Kurzum: Yak schämte sich sehr ob dieser Blöße. Umso mehr, da er bemerkte, daß alle Blicke gebannt auf ihn gerichtet waren. "Ähm... geht schon wieder. Mir war etwas schwindlig." untertrieb Yak. Die Blicke wollten nicht weichen. "Kümmert Euch nicht darum! Ist schon vorbei." und um abzulenken, versuchte er die Aufmerksamkeit auf den hell erleuchteten Gang zu lenken: "Was, was ist dort?" Keine Antwort. Yak faßte den Entschluß, der überaus peinlichen Situation dadurch zu entweichen, irgendeine Aktion in Gang zu bringen. Er schüttelte sich geruhsam, fixierte die Gebäudeflucht und bemerkte die regelmäßig angeordneten Lichtsäulen, die eine Art gleißendes Zeltdach bildeten und an Wände reflektiert wurden. Ihm kam keine bessere Idee, als in den Gang zu stolpern. Um seine Zielstrebigkeit zu betonen, konzentrierte er sich auf gleichmäßige Schritte und ging ohne Umschweife auf den zweiten der Lichtkegel zur Linken zu, stellte sich darunter und bemühte sich um ein Lächeln. "Seht Ihr, Licht macht gute Laune." Yak war die Absurdität seines Tuns durchaus klar. In Ermangelung bessere Alternativen aber beschloß er, wenigstens dem Schein nach eine gewisse Unbekümmertheit an den Tag zu legen - oder war es Nacht? Für solcherlei grundsätzliche Fragen war jetzt wohl nicht die richtige Zeit. Also fuhr er rasch fort: "Und wißt Ihr, etwas gute Laune könnten wir echt prima vertragen." Dann betrachte er etwas abwesend die unbekannten Zeichen auf dem Boden und hoffte darauf, daß irgendeiner der Anderen deren Schweigen durchbrechen würde...
PS: Entspannt bleiben!
Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
- Shadow-of-Iwan
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Erstaunt schaute Shadow den scheinbar verrückten Zwerg an. Seine Ausführungen über Magie waren durchaus ernstzunehmen, doch was nützt das Wissen darüber, wenn die Magie noch fehlt?
Kaum hatte sich der kleine Taugenichts des Armreifs entledigt, schnappte sich der Lich dieses interessante Artefakt und streifte es sich ohne weiter nachzudenken über.
Die Magie strömte nur so und pulsierte in seinem gesamtem Körper. Der Anstieg war so enorm, daß sich die überschüssige Magie in Form von Funken entlud und kleine Entladungen wanderten zwischen seinen Fingern entlang und über die Oberfläche seine Körpers. Die plötzliche Rückkehr der solch einer enormen Macht ließ ihn taumeln und die Konturen der Umgebung verschwimmen.
Auf einmal erstrahlte ein seltsame helles LLicht und eine Gestalt tauchte aus dem Nichts auf. Als sich sein Blick wieder normalisiert hatte erkannte der Lich den Seelenstehler, der vorhin so plötzlich verschwunden war.
Na toll, der hat uns ja grade noch gefehlt.... sendete er zu Torak.
Gerade als Shadow sich in den Raum begeben wollte, dessen Eingng nun nicht mehr verschlossen war, um die seltsamen Kreise auf dem Boden näher zu untersuchen, fing dieses sprechende Tier an irgendwelchen hochtrabenden Unsinn zu erzählen. Scheinbar hatte es zuviel Zeit in der Wüstensonne verbracht...
Achselzuckend machte er sich erneut auf den Weg...
Kaum hatte sich der kleine Taugenichts des Armreifs entledigt, schnappte sich der Lich dieses interessante Artefakt und streifte es sich ohne weiter nachzudenken über.
Die Magie strömte nur so und pulsierte in seinem gesamtem Körper. Der Anstieg war so enorm, daß sich die überschüssige Magie in Form von Funken entlud und kleine Entladungen wanderten zwischen seinen Fingern entlang und über die Oberfläche seine Körpers. Die plötzliche Rückkehr der solch einer enormen Macht ließ ihn taumeln und die Konturen der Umgebung verschwimmen.
Auf einmal erstrahlte ein seltsame helles LLicht und eine Gestalt tauchte aus dem Nichts auf. Als sich sein Blick wieder normalisiert hatte erkannte der Lich den Seelenstehler, der vorhin so plötzlich verschwunden war.
Na toll, der hat uns ja grade noch gefehlt.... sendete er zu Torak.
Gerade als Shadow sich in den Raum begeben wollte, dessen Eingng nun nicht mehr verschlossen war, um die seltsamen Kreise auf dem Boden näher zu untersuchen, fing dieses sprechende Tier an irgendwelchen hochtrabenden Unsinn zu erzählen. Scheinbar hatte es zuviel Zeit in der Wüstensonne verbracht...
Achselzuckend machte er sich erneut auf den Weg...