Rätsel

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Ludwig
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Rätsel

Beitrag von Ludwig »

Ein kleines Rätsel zum Kniffeln
Achtung, es ist ist nicht so einfach, wie es aussieht ;)


Michael Schumacher fährt eine Rennrunde auf einem beliebigen Kurs -
er bekommt bei Zieldurchfahrt per Funk übermittelt, dass er genau 100 km/h schnell war, und er soll die zweite und gleichzeitig letzte Runde so schnell fahren, dass er für beide Runden auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km/h kommt.

Wie schnell muss er die zweite Runde fahren?


Gruss Ludwig
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theoden
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Beitrag von theoden »

300 km/h?
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Blutpapst
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Beitrag von Blutpapst »

Also das wird net gehen ;)
Schliesslich kann man net mit unendlicher geschwindigkeit fahren :D
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Baerbel
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Beitrag von Baerbel »

300 km/h

100+300=400:2=200
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Joabary
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Beitrag von Joabary »

*maldenwortlautzerpflück* :D

1. Er hatte für Runde 1 die Durchschnittsgeschwindigkeit 100 km/h?

2. Es ist nach der Durchschnittsgeschwindigkeit für beide Runden insgesamt gefragt? Oder sollen beide Runden für sich 200 km/h haben (was ja nicht geht wenn 1. zutrifft :D )?

3. Oder lieg ich völlig daneben? :D
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Blutpapst
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Beitrag von Blutpapst »

Dein 2.Punkt trifft ins schwarze würde ich sagen...wie will man so schnell fahren, dass man die zeit zurückschraubt ? ;)

......Schumi ist zwar schnell, aber SO SCHNELL nun auch wieder nicht :))
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Beitrag von Bleifrei »

Durchschnitt ist Durchschnitt.

Und wenn man beide Runden zusammenzählt, also die Geschwindigkeit von der 1. Runde und der 2. Runde, denn genau dies scheint für mich auf den ersten Augenblick ja gefragt zu sein, dann soll also 200 rauskommen.
Und die Frage lautet eben, wie schnell muß er in der 2. Runden fahren, damit insgesamt für Beide Runden ein Durchschnitt von 200 Km/h herrauskommt.
Obwohl ... die Satzformulierung ist irgendwo auslegefähig.
Das mit den Beiden Runden kann man auch so verstehen, daß jeder Runde einzeln gemeint ist.

Hm... ?(

Und noch eine Frage taucht da auf:
... er bekommt bei Zieldurchfahrt per Funk übermittelt, dass er genau 100 km/h schnell war, ...
War Er insgesamt im Schnitt 100 Km/h schnell oder nur in dem Augenblick 100 Km/h schnell, als Er durch die Zieldurchfahrt fuhr?

Fragen über Fragen.

Und das bei einem Einfachen Satz.

Interessant, finde ich.
Gruß
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Cassie
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Beitrag von Cassie »

Also ich versteh die Angelegenheit so:

Nehmen wir mal an, die Teststrecke ist 10 Kilometer lang und Schumi ist sie im ersten Durchgang in 6 Minuten, also 1/10 Stunde gefahren. Damit hätte er ein Tempo von 100 km/h auf der Strecke geschafft.

Wenn er jetzt ein Durchschnittstempo von 200 km/h schaffen soll, muss er 20 Kilometer in den gleichen 6 Minuten fahren - und wie bitte soll er das schaffen?

Nachtrag: Wir hatten doch schon mal nen Rätselthread - wenn Ebeyon grade so groß am Threadshochholen ist, kann man diesen doch auch reaktivieren?
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

Also - jetzt werde ich immer mehr verwirrt:

Wenn es denn so ist - @Cassie - was ja irgendwo logisch klingt,

"Wie hoch ist dann die Durchschnittsgeschwindigkeit - wenn Michael Schumacher in der ersten Runde im Durchschnitt 100 km/h fährt und in der zweiten Runde im Durchschnitt 300 km/h fährt?"

Ich habe den Verdacht, dass es tatsächlich mehr auf die Zeit und weniger auf den Weg ankommt.

?(

gelbe Wiesenameise
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Beitrag von Bleifrei »

Cassie hat geschrieben:Also ich versteh die Angelegenheit so:

Nehmen wir mal an, die Teststrecke ist 10 Kilometer lang und Schumi ist sie im ersten Durchgang in 6 Minuten, also 1/10 Stunde gefahren. Damit hätte er ein Tempo von 100 km/h auf der Strecke geschafft.

Wenn er jetzt ein Durchschnittstempo von 200 km/h schaffen soll, muss er 20 Kilometer in den gleichen 6 Minuten fahren - und wie bitte soll er das schaffen?
...
Sie hat recht.
Habe viel hin und her gerechnet ect., nur um festzustellen, das Cassie recht hat.

Wenn Jemand eine Stunde 100 Km/h fährt und eine weitere Stunde 300 Km/h, hat er zwar die Stunde durchschnittlich 200 Km/h gefahren, aber nicht die Gleiche Strecke, in jeder Stunde. Anders ausgedrückt: In der 2. Stunde fährt man dann keine weitere 100 KM, sondern 300 (!!) KM. Das ist der springende Knackpunkt.
Zwar im Schnitt wiederum 200 KM die Stunde.
Aber nicht in der Länge von 200 KM, sondern 400 KM.
Also 200 KM zu viel.

Eine andere Beispielstrecke:
Zb. 200 KM eine Runde:
Da brauchte er für die erste Runde 2 Stunden.
Hat im Schnitt aber nur 100 Km/h gefahren.
Er muß aber jetzt nicht nur gegen die Zeit ankämpfen, sondern auch gegen die Strecke. Er hat nämlich nur noch genausoviel an Strecke zur Verfügung. Aber gegen das letztere kann Er nun mal mit Geschwindigkeit nicht ankämpfen, bzw. verlängern.
Er mag zwar mit 300 Km/h auf den ersten Augenblick dann 200 Km/h geschaft haben, was aber wiederum nicht stimmt, weil Er ja insgesamt länger dann für beide Runden gebraucht hat. Oder Er hätte letztendlich mehr Strecke (Runden) in anspruch genommen.
Je schneller er fährt, desto näher kommt er zwar dem Durchschnitt von 200 Km/h, aber leider kostet Ihn jede Runde trotzdem an Zeit, weshalb Er nie den Durchschnitt von 200 Km/h schaffen kann.


Hier ein paar Rechnungen die das, finde ich, bestätigen:

Nehmen wir mal Die Beispielzahlen von Cassie her und die erste Antwort, 2. Runde mit 300 Km/h.

Also ...
Strecke = 10 KM
1. Runde = 100 Km/h = 10 KM / 100 (Km/h) = 0,1 H = 6 Min.
2. Runde mit 300 Km/h = 10 KM / 300 (Km/h) = 0,033.. = 2 Min.

Für Beide Runden würde er dann insgesamt 8 Minuten brauchen. Also für die 20 KM.
Jetzt müssen wir anders rechnen:
8 Min = 20 KM
1 Min = 20 KM / 8 (Minuten)
60 Min = 20 KM / 8 * 60 (= Stunde)
Km/h = 150 !!


200 Km/h für 20 Km dauert wiederum nur 6 Minuten.


Also ... eine weitere Rechenübung.
Mit 1000 Km/h in der 2. Runde:
Strecke = 10 KM
1. Runde = 100 Km/h = 10 KM / 100 (Km/h) = 0,1 H = 6 Min.
2. Runde mit 1000 Km/h = 10 KM / 1000 (Km/h) = 0,06 = 0,06 Min.

Für Beide Runden würde er dann insgesamt 6,6 Minuten brauchen. Also für die 20 KM.

6,6 Min = 20 KM
1 Min = 20 KM / 6,6 (Minuten)
60 Min = 20 KM / 6,6 * 60 (= Stunde)
Km/h = 181,8181...


Noch mal, denn so langsam bin ich süchtig nach dem rechnen.
Diesmal mit 10 weiteren Runden jeweils zu 300 Km/h.
Das wären dann 6 Minuten + 2*10 Runden = 26 Minuten und 110 KM.
26 Min = 110 KM
1 Min = 110 KM / 26 (Minuten)
60 Min = 110 KM / 26 * 60 (= Stunde)
Km/h = 253 !!

Also hätte Er mehre Runden zur Verfügung, dann ginge es.
Vermutlich schon ab einer weiteren Runde.
Obwohl, theoretisch schon ab 1 Millimeter mehr und mit unglaublicher (bzw. absolut unrealer) Geschwindigkeit. Wobei dies auch wieder von der wirklichen Strecke abhängen würde.


Und noch eine Rechnung:

Mit 10.000 Km/h in der 2. Runde:
Strecke = 10 KM
1. Runde = 100 Km/h = 10 KM / 100 (Km/h) = 0,1 H = 6 Min.
2. Runde mit 10.000 Km/h = 10 KM / 10.000 (Km/h) = 0,006 = 0,006 Min.

Für Beide Runden würde er dann insgesamt 6,06 Minuten brauchen. Also für die 20 KM.
6,06 Min = 20 KM
1 Min = 20 KM / 6,06 (Minuten)
60 Min = 20 KM / 6,06 * 60 (= Stunde)
Km/h = 198,0198 !!


Schumie kann zwar ohne weiteres eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 Km/h erreichen, nicht aber unter dem Aspekt, wenn die zur Verfügung stehende Strecke nur auf die gleiche Länge begrent ist.
Mit anderem Worten: Bei den Vorgaben ist dies nicht drin.

Tja, Cassie hatte also recht, denke ich. :top: Mein Kompliment.

Ich selbst hatte erst die Theorie angezweifelt, und mußte erst mal hin und her rechnen, bis ich zur meiner Verwunderung auf all die Erklärugnen dafür kam.

Danke auch an Ludwig :top:
Sowas bringt die Gehirnzellen auf Trap und bringt einem wieder neue Erkenntnisse. Oder alte. Oder frischt alte wieder auf. Oder wie auch immer.
Gruß
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Beitrag von Ludwig »

Ich gebs ja zu, die Frage ist nicht so einfach, wie sie aussieht ;)
Es wurde aber darauf hingewiesen ;)


Zur Erläuterung:

Die erste Runde wurde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h gefahren.

Er soll nun die zweite Runde so schnell fahren, das er insgesamt für beide Runden gesamt gerechnet auf die doppelte Durchschnittsgeschwindigkeit = 200 km/h kommt.

Beschleunigung, Abbremsen, Kurven und Gegenwind bleiben unberücksichtigt, auch der Tankinhalt ist genügend vorhanden ;)
Es interessiert nur der rein mathematische Rechenweg.



Kleine Hilfestellung, es darf nicht die zweite Runde separat gerechnet werden und dann der Durchschnitt von Runde1 mit Runde 2 gezogen werden. Das stimmt leider nicht.
für Matheinteressierte, die verlangten Werte sind rechnerisch Faktoren, die man nicht addieren und dann teilen darf


Am Sonntag lös ich auf ;)
Richtige Antworten sind schon da, aber der Lösungsweg bzw Lösungsansatz hätt ich schon gerne :)

Gruss Ludwig
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Bleifrei
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Beitrag von Bleifrei »

Ok. Irgendwas sagt mir das ich einen gewaltigen Denkfehler gemacht habe und mich weiter oben total blamiert habe.
Naja, ist nicht das erste mal das ich mal was durcheinader gebracht habe.
Sowas hat mich immer wieder mal in einem Schuljahr statt eine 1 eine 3 eingebracht.

Edit:
Ich muß irgendwo dann einen gewaltigen Gedanken-Fehler eingebracht haben.
Danke, das wird eine Schlaflose Nacht für mich.
Gruß
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Blutpapst
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Beitrag von Blutpapst »

Okay dann will ich es mal versuchen zu formulieren :

Sagen wir mal die strecke ist 100 km lang(egal wie lang ;) ).Dann ist schumi seine erste runde in einer stunde gefahren(schliesslich fuhr er 100 kmh).
Er soll aber für beide runden nur eine stunde benötigen (200 kilometer die stunde)
,weil er dann einen schnitt von 200 kmh hat.

Da aber nach der ersten Runde die stunde schon vorbei ist kann das nicht klappen. :)


......hab mir das gerade nochmal durchgelesen und bemerkt, dass ich das nicht wirklich gut erklären kann :)) ....aber so ist es richtig ;)
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theoden
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Beitrag von theoden »

hm, auch mal versuchen wollen :))

Der Durchschnitt ist ja nichts anderes als die Summe der einzelnen Runden geteilt durch die Rundenzahl. Also muß man die Formel umstellen. Da wir Durchschnitt und Rundezahl haben, benötigen wir die Gesamtsumme. Die Formel sollte also Durchschnitt mal Rundenzahl = Gesamtsumme sein.

Bei 200 km/h wäre die Summe 400 km/h. 100 Km/h hatte er in der ersten Runde, bleiben noch 300 übrig => Summe der zweiten Runde.

Oder um es verständlicher auszudrücken, wenn er in der 1. Runde unterdurchschnittlich fährt, muß er in der zweiten Runde überdurchschnittlich fahren, wenn er genannten Gesamtdurchschnitt erreichen möchte.

@Bleifrei Also, wenn ich mich jetzt auch blamiert habe, dann bist du wenigstens nicht allein :))

Viele Grüße

Theoden
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Beitrag von Bleifrei »

theoden hat geschrieben:...
Bei 200 km/h wäre die Summe 400 km/h. 100 Km/h hatte er in der ersten Runde, bleiben noch 300 übrig => Summe der zweiten Runde.
...
Das Problem ist die Strecke.
Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Nur weil er in der 2. Runde 300 fährt, heist es noch lange nicht, daß er im Schnitt mit der 1. Runde dann 200 Km/h fährt.

Er fährt die gleiche Strecke nämlich in der 2. Runde dann mit einem Drittel der Zeit. Hat danach aber die doppelte Strecke insgesamt zurückgelegt.

Oder stimmt es doch?

Aber wieso haut es Mathematisch nicht hin?

1. Runde = 100 Km/h = 100 KM / 100 (Km/h) = 1 H (60 Min).
2. Runde mit 300 Km/h = 100 KM / 300 (Km/h) = 0,33 H (20 Min)

Für Beide Runden würde er dann insgesamt 80 Minuten brauchen. Also für die 200 KM.
80 Min = 200 KM
1 Min = 200 KM / 80 (Minuten)
60 Min = 200 KM / 80 * 60 (= Stunde)
Km/h = 150 !!

Das ist einfach das, was ich nicht verstehe.
Da die Erklärung, daß es nicht hinhauen kann, genug erörtert bzw. erklärt wurde, stimmt dies ja scheinbar nicht.
Also muß es doch gehen.
Aber entweder ist es nicht die 300 Km/h, oder es ist irgendwo ein mathematischer Fehler drin.
Ich tippe derzeit auf letzteres.

Also was wissen wir?
Er fährt 200 Km/h im Schnitt bei 2 Runden und bei 100 % der Strecke.
Davon fährt Er 1 Runde, also 50 % der Strecke mit 100 Km/h.
Was wollen wir wissen?
Wie schnell muß er die restlichen 50 % fahren um einen Schnitt von 200 Km/h zu erhalten.

Für mich kommt derzeit auch nur entweder gar nichts oder 300 in frage. :hammer:

Andersrum die Frage:
Wenn er 50 % mit 100 Km/h fährt,
wie schnell muß Er die Restlichen 50 % fahren, um einen Schnitt von 200 Km/h zu erreichen.
Dabei muß man vermutlich bedenken, daß er die Restliche 50 % ja dementsprechend schneller fährt, was wiederum ... ja, zu was führt? :hammer:
Gruß
Bleifrei
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Beitrag von Bleifrei »

Ich Depp, habe meinen Gedankenfehler/Rechenfehler gefunden.

*rofl*

* Edit: ACHTUNG: Diese Theorie enthält leider Denkfehler bzw. ist verkehrt!

Ich muß die 300 Km/h bzw. die Strecke/Zeit ja hoch rechnen, auf eine ganze Stunde.

* Edit: Stimmt nicht. Das trifft nur zu, wenn man die Km/h in Fällen ausrechnen will, bei der der Fahrer keine ganze Stunde gefahren ist.

20 Min = 100 KM
1 Min = 100 KM / 20 (Minuten)
60 Min = 100 KM / 20 * 60 (= Stunde)
Km/h = 300 !!

Klar habe ich vorher auch gemacht. Aber ich habe sonst immer die Vorherige Strecke und Zeit, bzw. dessen 'Bruchstücke (was dem Km/h indirekt betrifft)', mit rein gepackt. Das hätte ich nicht tun dürfen. Dadurch haben die 100 Km/h und die 300 Km/h sich sozusagen die Strecke und/oder Zeit geteilt. Das war auch der Gedankenfehler ganz weit oben von mir.
Sondern zuerst hätte ich eben die 300 Km/h sozusagen ausrechnen müssen.
Erst dann kann man es vermutlich zusammen zählen:
1 Stunde zu 100 Km/h = 100 KM
1 Stunde zu 300 Km/h = 300 KM
= 400 KM in 2 Stunden.

* Edit: Aus dem Beispiel oben und unten habe ich Schumi rechnerisch betrachtet statt eine weitere, 3 weiter Runden fahren lassen. Dashalb ist es falsch (das Ergebnis und Rechenweg).

120 Min = 400 KM (Denn würde Schumi genau solange weiter fahren, wie zuvor ...)
60 Min = 200 Km/h im Schnitt.
Was wiederum bedeutet, das doch 300 Km/h stimmt.

Allerdings wird dies vermutlich für Ludwig nicht als Formel durchgehen, oder?

Mal sehen ob ich Deine (theoden - und die von paar anderen?) verbessern kann:

* Edit: Bei dem was folgt, ist vermutlich auch ein Fehler drin. Weis nur nicht wo?

(Runden Gesamt * Gewünschter Schnitt - (Gefahrene Runden * Durchnittgeschwindigkeit)) / austehende Runden
(2 * 200 - (1 * 100 (Km/h))) / 1 (2 Runden - 1 Runde) =
(400 - 100) / 1 =
300 / 1 =
300 Km/h.

Hoffe mal, daß dies jetzt richtig ist.

Wobei interessanter weise Schumi in der einen Stunde gar keine 200 KM zurück gelegt hat ?( :hammer:
* Edit: Genau das ist ja der Knackpunkt. Wie konnte ich das nur ignorieren?
* Edit: Was folgt, bezieht sich wieder auf 3 weiter Runden!
Ignorieren?
Oder halt: Es geht ja um den Durchschnitt und nicht darum, ob er in der 1. Stunde wirklich 200 KM gefahren ist.
Er ist die 200 KM gefahren. Aber nicht in Einer Stunde, sondern in 1 Stunde und 20 Min. Davon aber eben 100 mit 100 Km/h in 1 Stunde, und 100 KM mit 300 Km/h in 20 Minuten.
Wäre er 40 Minuten so weiter gefahren, hätte er ja dann 2 x 100 KM mehr geschaft in insgesamt 2 Stunden:
400 KM / 2 = 200 Km/h.

Als einfacheres Beispiel:
Nehmen wir an Schumi hätte die Strecke beim 1. mal in 45 Minuten geschaft.
Mit 300 Km/h, anstatt 100 Km/h ist er 3 mal so schnell und braucht für die gleiche Strecke nur noch 15 Minuten.
45 + 15 = 60 Minuten.
Strecke ist 200 KM. Schnitt = 200 Km/h.

* Edit:
Ich hatte vergessen daß es zwar dann es eine ganze Stunde wird, aber Er doppelt so große Stecke, und somit mehr als 25 % im Verhältnis der Fehlenden Zeit zurück legt.
Autsch. Nein, der Fehler ist noch schlimmer:
Weil er 100 Km/h fährt, ging ich von 100 KM Strecke aus, aber in 45 Minuten schaft er nur 75 Km und in der 2. Runde genau so viel, also insgesamt 75. Womit wir wieder bei 150 Km/h wären.


Ist verwirrend, ja, aber ich denke das Hauptproblem ist, daß wir (bzw. ich und vermutlich auch andere hier) da Grenzen ziehen, die wir gewohnt sind, aber eigentlich nicht wirklich exestieren.


PS: Es ist doch immer wieder interessant, wie der Verstand sich vertun kann, aber dennoch sich sicher ist, daß alles seine Richtigkeit hat. :hammer:

*Edit: Sorry für die vielen eingefügten Texte.
Aber einerseits will ich es nicht löschen, weil sonst auch viele fragen könnten, was stand dort, oder wo ist es hin, aber andererseit sollten die, die es noch nicht gelesen haben, eben sofort wissen, daß da viele Gedankenfehler drin sind.
Zuletzt geändert von Bleifrei am Fr 25.02.2005 - 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Bleifrei
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Beitrag von Ebeyon »

Hi Cassie
:winken:
Nachtrag: Wir hatten doch schon mal nen Rätselthread - wenn Ebeyon grade so groß am Threadshochholen ist, kann man diesen doch auch reaktivieren?
Danke für den Hinweis... :P
so weit bin ich noch nicht... :D
geb mir Mühe... ;)
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Beitrag von Ebeyon »

also hier erstmal der Beweis an einem Rechenbeispiel, daß die Länge der Strecke, überhaupt keinen Einfluß hat (wenn man von einer endlichen Strecke ausgeht, aber da Schumi die erste Runde ja schon geschafft hat, ist sie wohl definitiv endlich.)

Ich beziehe mich hier auf ein Beispiel von Bleifrei, wo er von einer Strecke von 100 km und einer Geschwindigkeit von 300 km/h für die zweite Runde annimmt. Bleifrei beweist damit, daß Schumi die zweite Runde (bei einer Länge von 100 km ) deutlich schneller als 300 km/h hätte fahren müssen (so kommt er nämlich nur auf Durschnittliche 150km/h Durchschnitt.
1. Runde = 100 Km/h = 100 KM / 100 (Km/h) = 1 H (60 Min).
2. Runde mit 300 Km/h = 100 KM / 300 (Km/h) = 0,33 H (20 Min)

Für Beide Runden würde er dann insgesamt 80 Minuten brauchen. Also für die 200 KM.
80 Min = 200 KM
1 Min = 200 KM / 80 (Minuten)
60 Min = 200 KM / 80 * 60 (= Stunde)
Km/h = 150 !!
Ich gehe jetzt mal von einer Strecke von 1000 km aus. Daraus folgt:

1. Runde mit 100 km/h bedutet 10 Stunden Fahrzeit.
2. Runde mit 300 km/h bedeutet 3,33 Stunden Fahrzeit.

Er hat also in 13,33 Stunden 2000 km zurückgelegt.
Das wäre auch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 150 km/h.

Also egal wie lang die Strecke ist, die Länge hat keinen Einfluß auf die Durchschnittsgeschwindigkeit. Man sollte nur stets bedenken: Runde 1 ist genauso lang wie Runde 2

Ich habe diese beiden Beispiele auch mal mit deutlich höheren Geschwindigkeiten als 300 km/h durchgerechnet.
Mit einer Geschwindigkeit von z.B. 10000 km/h würde Schumi auch nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 199,8 km/h erreichen.
Je höher ich die Geschwindigkeit ansetzte, desto mehr nähere ich mich der 200 als Durchschnitt, ich erreiche sie aber nicht, ich erhalte nur eine Annäherung an 200 wenn ich die Geschwindigkeit bei Runde 2 auf unendliche km/h setze.
Die Aufgabe ist für Schumi also nicht zu lösen.

Die Veränderung der Zeit durch hohe Geschwindigkeiten (egal ob Lichtgeschwindigkeit oder theoretische unendliche Geschwindigkeit) lasse ich hier mal aussen vor. Unter Berücksichtigung der Änderung der Naturgesetze zwischen Zeit und Geschwindigkeit bzw. deren Auswirkung auf sich selbst (äh häh?) könnte es Schumi vielleicht doch ermöglichen, die Forderung zu erfüllen.

Das ist jetzt nur ein Rechenbeispiel und keine Formel, das Ergebnis lautet jedenfalls Schumi kann es nicht schaffen, da sich die Durchschnittsgeschwindigkeit selbst bei einer unendlichen Geschwindigkeit in Runde 2 den geforderten 200km/h nur annähert.
Es ist mir leider nicht gelungen (trotz Mathe-LK vor 10 Jahren *schäm*) das ganze in eine Formel zu packen.


@ Bleifrei
so in etwa ist doch auch deine erste Theorie.
ich kann keinen Fehler in Deinene Überlegungen finden.
Deine weiteren Überlegungen enthielten allerdings Denkfehler
wichtigster Tip: Runde 1 und 2 sind beide gleich lang.
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Beitrag von Ebeyon »

sooo, nachdem ich den Mathematik-Teil meines Gehirns reaktiviert habe *rauch* nun folgender Versuch, das ganze in Formeln zu packen:

Ich arbeite mit zwei unbekannten:
S ist die Länge einer Runde, S ist eine endliche Zahl größer Null
x ist die Geschwindigkeit, die Schumi in der zweiten Runde haben müsste

für die erste Runde gilt nun:
S km / 100 km/h
das km kann man wegkürzen, also bleibt S h / 100

für die zweite Runde gilt:
S km / x km/h
das km kann man wegkürzen, also bleibt S h / x

für die gesammte Strecke fordert der Trainer:
S km / 200 km/h
das km kann man wegkürzen, also bleibt S h / 200

nun gilt folgendes:
(Durchschnitt 1 + Durchschnitt 2) / 2 = Durchschnitt gesammt
bzw Durchschnitt 1 + Durchschnitt 2 = 2* Durchschnitt gesammt

also
S h / 100 + S h / x = 2S h / 200
das h kann man aus allen rauskürzen
also
S/100 + S/x = 2S/ 200
denn hinteren Teil kann man vereinfachen
also
S/100 + S/x = S/100
zieht man auf beiden Seiten S/100 ab, so bleibt:

S/x=0

diese Aussage funktioniert mathematisch nur so, daß wenn x gegen unendlich geht das Ergebnis gegen 0 geht.
Genau wird es nie 0 werden, es ist nur eine Annäherung, Schumi wird diese Aufgabe also (mathematisch) nicht genau lösen können.
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Beitrag von tasker »

Ebeyon hat geschrieben:
S/x=0
Und wenn Du jetzt noch nach x auflöst, Du willst ja wissen, wie groß x ist, dann kommt dabei heraus: x=0
Schöne Grüße

tasker

:winken:
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