Letzten Sonntag im Kurier hab ich folgendes gelesen:
Die heilige Walburga bekam eine Aufforderung, ihre Radio- und Fernsehgeräte anzumelden.
Die deutsche "Gebühreneinzugszentrale" drohte ihr mit 1000 Euro Geldstrafe, zur Klage ist es allerdings leider nicht gekommen.
Der Pfarrer von St. Walburga, der den Brief an "Frau Walburga St" geöffnet hatte, antwortete im Namen der Schutzpatronin.
Dieser Mann hat Humor, er schrieb an die "Frau Gebühreneinzugszentrale" und machte darauf aufmerksam, dass die Heilige im achten Jahrhundert gelebt hatte.
Walburga verstehe zwar, dass man "in Zeiten knapper Kassen jedem Hinweis nachgehen muss, wo noch was zu holen ist."
Dass man aber dabei nicht einmal vor den Heiligen halt mache, sei doch "ein bisschen traurig."
Walburga lud die Gebühreneinzugszentrale in die Kirche ein, "wir können vielleicht an diesem ruhigen Platz besser darüber sprechen ... "
Nach diesem Brief gab es keine weitere Mahnung.
Ich habe Tränen gelacht
So damit ihr lieben Nachbarn nicht glaubt ich hätte was gegen euch noch eine kleine Anektote aus Wien (sie stammt aus dem selben Artikel) und sogar aus dem Bezirk wo ich wohne
Vom Handelsgericht Wien kommt die traurige Nachricht, wonach in Wien - Penzing der Whip - Verein zur Förderung von Sado/Masochismus Zahlungsunfähig ist.
Nicht einmal ein Konkurs wird mangels Kostendeckung eröffnet.
Wenn nicht einmal die Geld machen können ...

