[Ebay] Tipps erbeten

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Xarfax1
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Beitrag von Xarfax1 »

hafensaenger hat geschrieben:Ich denke es ist gerechtfertig wenn man alles im Zusammenhang nachliest und sich sein eigens Bild macht ganz unabängig von uns. :) :D
Wenn du meinst....ich habe dich jedenfalls nicht ungerechtfertigt beleidigt. Aber wenn es für dich so ok ist. :bad:

Was mich noch interessieren würde was du meinst wo du mich so sagenumwogen "entkräftet" hast? lmao

Bitte sag mir doch wo du mir widersprichst. Bitte bemühe dich diesmal beim rezitieren den Text auch vorher zu lesen und zu verstehen.
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Castore
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Beitrag von Castore »

Heyho !

Ich beobachte eure nette Diskussion schon ein Weilchen, und nun als Moderator in diesem Forum mein Einschreiten.

Fakt ist, dass Ebay mittlerweile zu einem enorm großen Anbieter geworden ist, und es dort nicht nur vertrauenswürdige Händler gibt. Wie im wahren Leben nur virtuell, aber wo ist der Unterschied ?
Im Großen und ganzen muss ich euch sagen, dass ihr zwar sehr verschiedener Ansicht seit @ Xarfax & Saeru aber mir jedenfalls eure beiden Meinungen durchaus einleuchten, so unglaublich das auch klingen mag. ;)
Da ihr beide scheinbar sehr aktiv bei Ebay seid oder wart (Xar als Händler Saeru als (ehemaliges) Sicherheitsforummitglied) habt ihr natürlich eure eigenen Meinungen ! Diese sitzen sicher sogar fester als die eines Ebay-Nutzers, der im halben Jahr mal ein, zwei Auktionen abwickelt. ABER, die kann man auch in Worte fassen, die weniger Zündstoff enthalten. Da bitte ich euch drum.

Und wo wir gerade bei Zündstoff sind, so sprech ich dich @hafen jetzt hier (um es zu wiederholen: Als Moderator in diesem Forum !) an, denn wo du Zündstoff riechst kommst du gerne mit Feuer vorbei !
Deine Kommentare heizen die Diskussion nur weiter an und sind -das unterstell ich dir jetzt, weil ich dich lang genug hier im Forum im Auge habe- genau aus diesem Grund hier gepostet !
Sicher nicht von Anfang an, aber es ist schon komisch, dass überall wo ein etwas rauherer Ton herrscht ein gewisser Hafensänger auftaucht.....
Wenn man nichts zu sagen hat: Einfach mal den Mund halten ! Das würde viel Schaden vermeiden.
Bye
Cast :bounce: re

Schlauer Spruch des Jahres 2013:

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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Lieber Xarfax,

ich kann mich nicht erinnern dich beleidigt zu haben und es war nie mein Ziel oder meine Absicht. Wenn du den Eindruck hast tut es mir leid! Ich würde mich gerne weiter zu dem etwas aus dem Ruder gelaufenen Thema äußern und deinen Punkten / Fragen aber anscheinend hat jemand etwas dagegen auf dessen Meinung über mich ich nicht näher eingehen werde. So können wirs höchstens noch per PM / Email klären Xarfax aber nicht mehr heute.

Gruß Hafen :)

@Castore Es hat Seltenheitswert aber ich stimme dir in allem zu. :)
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Xarfax1
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Beitrag von Xarfax1 »

Nun auch ich streue Asche auf mein Haupt. Wäre cool wenn aus dem ganzen Quatsch der letzten Posts die wirklich guten Tipps herausgefiltert werden würden.

Bis denne Xarfax1
Drizzo
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Beitrag von Drizzo »

Ich habe leider ein handfestes Problem und bräuchte einen Rat. Anfang Dezember kaufte ich über Ebay ein Buch, und überwies dann die knapp 60 euro an den Verkäufer. Der sagte auch er hätte das Päckchen gleich abgeschickt, aber bis heute ist noch nichts angekommen. Jetzt will er einen Nachforschungsauftrag bei der Post stellen. Wie geht es da weiter ? Hat jemand Erfahrung ?
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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Im günstigsten Falle taucht nach einiger Zeit deine Ware irgendwann auf. Im ungünstigsten Falle hast du 60€ verloren weil die Ware auf Postwegen verschollen oder nie abgesendet wurde weil der VK nur auf deine Kohle scharf war.

Nun warte ein paar Tage bis eine Woche ob sich was tut. Wenn nicht würde ich allmählich gegen den Verkäufer vorgehen und Ebay infomieren.
Postsitter.de hat geschrieben:Wenn eine Sendung den Empfänger nicht erreicht hat, muss vom Absender ein Nachforschungsauftrag gestellt werden. Das geht aber nur, wenn dieser den Einlieferungsschein vorlegt. Also immer schön die Belege aufbewahren, bis der Empfänger Ihnen den Erhalt bestätigt.

Übrigens, die Post lehnt die Haftung auch ab, wenn der Empfänger das Paket ohne Beschwerde angenommen hat. Es sei denn, der Schaden war von außen nicht erkennbar. Allerdings haben Sie dann das Problem, dies zu beweisen!
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Beitrag von Wolferl »

War das Paket versichert?
Wenn er einen Nachforschungsantrag stellt, gehe ich mal davon aus. Wenn die Post dann das Paket verloren hat, bekommt der Absender den versicherten Wert gutgeschrieben. (Ein Nachforschungsantrag kann 2 Monate dauern). Wenn er dann ein fairer Typ ist, schreibt er Dir den versicherten Wert gut.

Normalerweise tauchen aber die Pakete wenn sie versichert sind wieder auf. Kann halt dauern :)
Time to play the game!
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Viele Grüße
W :motzen: lferl
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Dann sage ich auch mal was dazu, Aber bitte mit Blick auf meine bisherigen Beiträge hier im Thread immer im Hinterkopf haben, dass ich dieser Miesepeter bin, der alles schlecht macht. :D

Ein Päckchen der deutschen Post ist grundsätzlich NICHT versichert. Das ist einer der Unterschiede zum Paket. Dafür ist das Päckchen aber dann eben auch eine der günstigsten Versandarten für bestimmte Gewichtsklassen. Für die Einlieferung bekommt man keinen Beleg (höchstens eine Quittung über das bezahlte Porto, die aber noch nichtmal beweist, dass man für das Geld die gekauften Marken auch tatsächlich auf ein Päckchen geklebt hat). Der Versand sollte in 1-2 Tagen erledigt sein. Manchmal dauert es aber etwas länger (z.B. zu Weihnachten, wo mehr verschickt wird), weshalb man der Post grundsätzlich 10 Tage Zeit geben muss.

Falls eine Sendung nicht ankommt, kann man einen Nachforschungsantrag stellen. Das geht übrigens für jede Art von Sendung, egal ob Postkarte, Brief, Päckchen, Katalogsendung, ...etc. Den Antrag kann aber nur der Absender stellen, da nur er der Vertragspartner der Post ist. Er hat nämlich das Porto bezahlt, während der Empfänger ja nur den Briefkasten bereitstellt.

Abhängig von der Art der Sendung (Versichert (Paket/Einschreiben) oder Unversichert (alles andere)) leistet die Post bei einem tatsächlichen Verlust ggf. Schadensersatz (das ist aber auch recht kompliziert). Bei einem unversicherten Päckchen erfolgt aber grundsätzlich kein Ersatz, hier geht es nur um ein Auffinden oder eben nicht.

Die Erfolgsquote beträgt offiziell 1%, tatsächlich aber wohl noch weniger.

Nach Abgabe des Antrags durch den Absender der Sendung in einer Postfiliale oder -agentur geht es dann wie folgt weiter:

Bei Briefsendungen geht der Antrag an das "Service Center Briefermittlung". Die Leute melden sich nach 2-5 Wochen mit einem ersten Brief beim Antragsteller, bestätigen den Antragseingang, vergeben dem Fall ein Aktenzeichen, und bitten um Geduld. Nach weiteren 4-8 Wochen kommt dann ein weiterer Brief mit dem Bericht, dass der vermisste Brief leider nicht gefunden wurde. :(

Bei Frachtsendungen (Päckchen/Paket) ist die DHL zuständig. Die melden sich schon nach 1-2 Wochen, und bedauern den Verlust der Sendung. Wobei das Schreiben mit einer EDV-Anlage erstellt wurde, und ohne Unterschrift gültig ist. :))

Manchmal spielt die Post aber auch Chaos. Dann landet z.B. ein Suchantrag für eine Frachtsendung beim Service Center Briefermittlung. Die stellen dann dort nach den bekannten 2-5 Wochen fest, dass sie da garnicht zuständig sind. Also beauftragen sie die DHL nach der Suche, und teilen das Resultat dann selber dem Antragsteller mit. Die Gesamtdauer dafür ergibt sich aus den kombinierten Zeiten der zuletzt genannten Fällen. Es kann also bis zu 15 Wochen dauern, bis das Endergebnis mitgeteilt wird. :bad:

Von der ganzen Suche erfährt der eigentliche Empfänger der Sendung übrigens gar nichts. Die Post kommuniziert nur mit dem Absender/Antragsteller.

--

Beim Kauf von Artikeln bei Privatleuten trägt das Verlustrisiko beim Versand immer der Käufer. Der Verkäufer hat seinen Teil der Sache mit der Einlieferung bei der Post erfüllt. Zumindest muss er das nur behaupten. Der Rest ist für ihn nicht relevant. Da gibt es natürlich ein gewisses Missbrauchspotential, da es zwar möglich aber doch fast aussichtslos ist, im konkreten Fall dagegen vorzugehen.

Merksatz: Beim Kauf von Artikeln bei Privatleuten möglichst immer versichert verschicken lassen (Einschreiben/Paket). Es sei denn, man ist bereit zu akzeptieren, dass der Artikel verloren gehen kann.

Tipp: Warte erstmal die Suche der Post ab, und sprich doch danach mit dem Verkäufer. Evt. ist er so kulant, und beteiligt sich am Schaden, indem er einen Teilbetrag an Dich zurück erstattet.

--

Jetzt habe ich ganz nebenbei schon wieder so eine Betrugsanleitung skizziert. Xarfax1 wird ausrasten, wenn er das liest. ;)
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Xarfax1
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Beitrag von Xarfax1 »

Jetzt habe ich ganz nebenbei schon wieder so eine Betrugsanleitung skizziert. Xarfax1 wird ausrasten, wenn er das liest. ;)
Nein ich finde du hast sehr sachlich die Sachlage erklärt.

Unversichert ist halt für privat an privat die günstigste Form. Wobei bei dem Buch evtl. sogar noch als "Büchersendung" verschickt werden kann...das ist glaub ich sogar nur 1,50 oder so ähnlich...quasi für nen appel und nen ei.

Gewerbliche sind zum Ersatz verpflichtet...egal ob versichert oder unversichert geschickt wurde ...auch dann wenn man das bei einer unversicherten Lieferung ausgeschlossen hat. Jedenfalls ist so zur Zeit die Gesetzeslage. Geklagt wird wohl eher nicht, weil der Betrag einer unversicherten Lieferung meist nicht den Aufwand wert ist.

Am Anfang habe ich bei ebay auch fast nur unversichert verschickt, da ich noch nicht die Masse hatte um einen anderen Anbieter als die Post zu nehmen. 7,90 + 1 Euro Verpackungsaufwand hätten dann doch zuviele Bieter abgeschreckt...also dann für 4,90 Euro unversichert.....

....da kann man schon als gewerblicher Verkäufer ins schwitzen kommen. Jedoch muss ich sagen, das die Post innerhalb von Deutschland (in meiner Erfahrung damals) sehr zuverlässig war. Von meinen Päckchen sind alle angekommen (puh). Aber wie gesagt für einen gewerblichen Verkäufer (anders als beim privaten) sollte unversicherter Versand nicht in Frage kommen.

Von privat an privat sieht das schon wieder anders aus. Der private Verkäufer ist NICHT verpflichtet Ersatz zu leisten. Punkt. Daher kann ich mir hier auch nur deinem TIP anschliessen:

Die 3,- Euro mehr zahlen und den Verkäufer bitten den Artikel versichert zuschicken zu lassen.

Was den o.g. Fall angeht kann ich dir auch keinen guten Tip geben. Evtl das ausprobieren was Saeru vorgeschlagen hat,mit Hinblick auf gegenseitiger guten Bewertung. So wie du das aber geschildert hast sind die 60 Euro futsch.

Aber abwarten..bei unversicherten Päckchen dauert es auch manschmal gute 1,5 Wochen bis das Päckchen wieder beim Versender zurück ist.

Viel Glück und Grüße Xarfax1
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Die Büchersendung ist in der Tat die wohl günstigste Versandart. Leider gibt es da Einschränkungen bei der Post (Höchstgewicht 1kg, und Höhe max. 1,5 cm), was viele Bücher ausschliesst. Ach ja, und scheinbar "rächt" sich die Post an manchen Portosparern/Versendern von Büchersendungen, indem diese Sendungen extrem langsam zugestellt werden (2 Wochen sind schon vorgekommen). Und da die Sendungen auch immer offen sein müssen (und ja nicht versichert sind), sollte man da möglichst genau abwägen, wann man diese Versandart benutzt. So ein Buch kann ja recht schnell abhanden kommen... :(
Drizzo
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Beitrag von Drizzo »

Erstmal danke für diese Schilderung auch wenn das für mich recht übel aussieht. Ich werde erstmal abwarten. Vielleicht ist der Verkäufer ja nett, und trägt einen Teil des Schadens. Und ab sofort wird nicht mehr beim Porto gespart. :bounce:
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Shagrath
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Beitrag von Shagrath »

Ich weiss nicht ob ich es lustig finden soll oder eher bedauerlich für die Käufer: http://feedback.ebay.com/ws/eBayISAPI.d ... =-1&de=off

Naja, irgendwie auch selbst Schuld bei den vorangegangenen Bewertungen.
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Da war ein Profi am Werk. Viele hochpreisige aber leider virtuelle Artikel erfolgreich verkauft. Das Ganze kurz vor Weihnachten, wo die Leute eh alle das Schnäppchen suchen. Und Bezahlung mit Western Union. Dass die Leute das immer noch mitmachen. Da hilft dann noch nicht mal das Käuferschutzprogramm von eBay.
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Cassie
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Beitrag von Cassie »

Woran kannst du sehen, dass es sich um virtuelle Artikel handelt? Ich wunder mich nur über die erst positiven und dann negativen Bewertungen. Am Besten finde ich davon eine, die zuerst positiv ist und wo dann der Käufer ein Follow-up geschrieben hat, dass er auch besch*** worden ist... Komisch, wie sowas geht. ?(
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Mit "virtueller Ware" bezeichnet man allgemein Artikel, die ein Verkäufer gar nicht tatsächlich im Besitz hat, und die also nur virtuell in der Artikelbeschreibung existieren. Und dieser Typ dürfte die vielen iPods und Digitalkameras bestimmt nie tatsächlich besessen haben.
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Cassie
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Beitrag von Cassie »

Saeru hat geschrieben:Mit "virtueller Ware" bezeichnet man allgemein Artikel, die ein Verkäufer gar nicht tatsächlich im Besitz hat, und die also nur virtuell in der Artikelbeschreibung existieren.
Also das hab ich mir schon aus dem Wort selber gedacht, aber egal. ;)
Saeru hat geschrieben:Und dieser Typ dürfte die vielen iPods und Digitalkameras bestimmt nie tatsächlich besessen haben.
Da spricht also nur die Wahrscheinlichkeit gegen ihn? Allerdings hast du da sicher Recht. Andererseits - wenn ich mir da die vielen Powerseller auf ebay anschau - die sind doch nicht auch alle virtuell, oder?
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Cloud
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Beitrag von Cloud »

Saeru hat geschrieben:(Höchstgewicht 1kg, und Höhe max. 1,5 cm)
15cm, nicht 1,5cm ;)
Und da die Sendungen auch immer offen sein müssen
Theoretisch ja, praktisch nein.

Ich habe bisher jedenfalls nur positive Erfahrungen mit Büchersendungen gemacht.
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Metal-Granzi
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Beitrag von Metal-Granzi »

Moin, moin!

Würde gerne mal wissen, was ihr von Pay-Pal bei E-Bay haltet. Habe mich gerade dort registriert, aber noch nichts auf dem Konto eingezahlt.
Ist es überhaupt sinnvoll?

Nutzt jemand von euch diese Zahlungsmöglichkeit und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Eine unerfahrene E-Bayerin (iiihhh, was für eine Wortschöpfung :)) ) bittet um Rat.

Gruß Metal-Granzi
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Xarfax1
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Beitrag von Xarfax1 »

Ich antworte mal...auch auf das Risiko hin, das mir die Leute eins auffe Fresse hauen.

Paypal ist praktisch aber unnötig.

Zumindest innerhalb von Deutschland. Innerhalb von Deutschland kostet eine Überweisung nix, Paypal auch nix. Paypal ist sehr praktisch weil man seinen ebay Einkauf quasi direkt bezahlen kann, quasi per Knopfdruck, wenn es der Verkäufer anbietet. Der Verkäufer sieht sofort das der Artikel bezahlt wurde, das verkürzt in der Regel den Ablauf, und die Sachen sind schneller da. Bei einer Überweisung ist es quasi nicht möglich, das Geld zurück zu bekommen, wenn man die Ware nicht erhält. Bei Paypal hat man "Käuferschutz", d.h. man bekommt das Geld zurück, wenn der Verkäufer nicht nachweisen kann, das der Käufer die Ware erhalten hat. Hört sich in der Theorie nett an, funktioniert wohl aber eher weniger.

Innerhalb von der EG reicht auch eine Überweisung, die ist dann immernoch kostenlos, wenn man per IBAN bezahlt, was nichts anderes ist als die Kontonummer des Verkäufers umgewandelt in EU-Norm. Paypal kostet da meisten immernoch nix, sondern nur dem Verkäufer. Oft möchte der Verkäufer aber diese Paypal Gebühr haben (ca. 1,50 bei 50 Euro). Auch hier angeblich Käuferschutz.

International gibt es nix besseres als Paypal. Macht die Sache zwar wieder nicht wirklich "sicherer", aber dafür sehr kostengünstig. Überweisungskosten in die USA sind z.b. immens irgendwas von 20 Euro je nach Umrechnungskurs. Paypal kostet da glaub ich 1-2,50 Euro je nach Höhe des Betrages. Also international ist paypal unschlagbar.

Zusätzlich braucht man ja für paypal eine Kreditkarte. Wenn du eine solche extra besorgen mußt, solltest du die Kreditkartengebühren ebenfalls bedenken.

Meine Meinung/Fazit:

Ich finde Paypal sehr praktisch. Schnelle, einfache Abwicklung bei ebay käufen. Sollte man haben wenn man oft über ebay handeln möchte, gerade international.

Zu deiner Frage konkreter:

Auf jeden Fall vorher was bei paypal einzahlen, bevor du was kaufst. Du kannst auch ohne Guthaben durch paypal bezahlen, aber der Betrag wird nachher über deine Kreditkarte abgerechnet (Gebühren)!

Paypal äußerst praktisch:

Man kann auch Zahlungen ohne ebay tätigen. Beispiel: Dein Sohn hält sich 6 Monate in Australien auf = Geld verschicken über paypal.

Gruß Xarfax1 :winken:
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Xarfax1 hat geschrieben:Ich antworte mal...auch auf das Risiko hin, das mir die Leute eins auffe Fresse hauen.
Warum so aggressiv ? Richtige Darstellungen der Sachverhalte werden immer akzeptiert. :D

Die Bewertung von PayPal (PP) kommt immer auf die Perspektive an.

Aus Sicht eines Käufers/einer Käuferin ist PP durchaus brauchbar, vor allem wenn es um Zahlungen ins Ausland geht.
Xarfax1 hat geschrieben:Zusätzlich braucht man ja für paypal eine Kreditkarte. Wenn du eine solche extra besorgen mußt, solltest du die Kreditkartengebühren ebenfalls bedenken.
Kleine Korrektur: Niemand braucht für PP eine Kreditkarte! Eine Anmeldung hier in Deutschland (über www.paypal.de) verlangt nur ein Bankkonto. Wobei man selbst diese Abfrage theoretisch umgehen kann.

Um Zahlungen zu leisten, kann man von seinem normalen Bankkonto eine einfache Überweisung an PP machen (die haben ein Konto bei einer Bank in Frankfurt). Dabei gibt man im Verwendungszweck einen speziellen Code an, und nach 2-3 Tagen wird der Betrag dann dem eigenen PP-Konto gutgeschrieben. Jetzt kann man jederzeit Geld an andere PP-Konten transferieren (z.B. um so eine gewonnene Auktion zu bezahlen).

Ausserdem gibt es das sehr gute Lastschriftverfahren. Gleich nach Deiner Anmeldung überweist PP Dir automatisch Geld auf das angegebene Bankkonto. Das sind 2 sehr kleine Geldbeträge (wenige Cent). Jetzt kannst Du die beim nächsten Einloggen in Dein PP-Konto in einem Formular dort angeben, und hast dann ab sofort ein verifiziertes PP-Konto. Dies ist Voraussetzung für das Lastschriftverfahren. Und nun kannst Du Auktionen auch dann sofort per PP bezahlen, wenn Dein PP-Konto nicht genug Geld drauf hat.

Einfach über die Artikelseite unten das Zahlungsformular aufrufen, und PP wählen. Dann bucht PP dem Verkäufer SOFORT das Geld auf dessen PP-Konto, und zieht es wenige Tage später per Lastschrift von Deinem Bankkonto ein.

Da gibt es aber öfters technische Probleme, was viele Kunden ärgert (Lastschrift funktioniert dann einfach nicht). Dann muss man doch wieder "normal" bezahlen (also erst Geld auf das PP-Konto überweisen, und das dann weiterleiten). Ausserdem macht PP das nur bei Beträgen bis zu einer bestimmten Obergrenze mit. Wie hoch die ist, ist geheim. Aber vierstellige Beträge kann man wohl nicht per Lastschrift bezahlen.

Der sogenannte Käuferschutz ist zunächst recht praktisch und verlockend. Bis 500 Euro sind Deine Einkäufe gegen Betrug geschützt. Aber da gibt es trotzdem Tücken. Dazu gebe ich beispielhaft zwei Anmerkungen:

a) Der Verkäufer muss, wenn ein Käufer nach einer Bezahlung eine Beschwerde einreicht, gegenüber PP den erfolgten Versand nachweisen. Wohlgemerkt nur das Abschicken einer Sendung! Es geht nicht darum, ob die auch tatsächlich beim Käufer ankommt. Wenn Dir also jemand ein Paket mit einem Ziegelstein schickt, wo eigentlich ein Handy drin sein sollte, hilft PP erstmal nicht weiter. Denn der Verkäufer kann ja trotzdem einen Beleg vorweisen, dass er eine Sendung an Dich abgeschickt hat. Gleiches Problem gilt bei Sendungen, die auf dem Postweg tatsächlich verloren gehen: PP hält sich da raus. Wenn als der Verkäufer keine Lust hat, mal nachzuforschen (passiert bei Auslandsgeschäften öfters), haste Pech gehabt.

b) Am 20.01.2006 wurden einige PayPal-Richtlinien geändert. So findet sich in der neuen Käuferschutzrichtlinie jetzt der Hinweis, daß es sich nur um eine reine "Kulanzleistung" handelt. Tja, wenn also PP bei einem Betrug keine Lust hat, den Schaden zu regulieren, dann ...

Das Ganze nur mal zum Nachdenken.

Aus Sicht des Verkäufers ist PP eine absolute Katastrophe. Denn JEDE Zahlung, die man erhalten hat, kann ohne Angabe von Gründen wieder zurückgezogen werden. Das passiert dann meistens erst dann, wenn man die bezahlte Ware schon verschickt hat. Tja, und dann kann man zusehen, wie man für die Ware sein Geld doch noch bekommt. Besonders bei Auslandsgeschäften immer besonders reizvoll. :D

Zudem gibt es die Angewohnheit von PP, sehr gerne Konten einzufrieren. Dann wird es für den PP-Kontoinhaber richtig lustig, denn PP fordert sehr viele Identitätsnachweise...

Auch die Kommunikation mit PP ist eine absolute Katastrophe (aber das führt hier zu weit).

Insgesamt haben schon viele Leute mit PP sehr viel Geld verloren, weshalb für Verkäufer der einfache Rat gilt: FINGER WEG VON PAYPAL!

Mein Fazit für Dich als Käuferin: Du kannst PP durchaus nutzen. Behalte aber im Hinterkopf, dass es Risiken gibt, die nicht abgesichert werden können. Solange Du Kleinkram (z.B. die Schuhe von Xarfax1, oder allgemein Sachen unter einer gewissen Wertgrenze (z.B. 100 Euro)) kaufst, ist das akzeptabel. Wenn Du aber hochpreisige Sachen erwirbst, erhöht sich das Risiko drastisch.
Die Tapferen verstecken sich hinter Technologie.
Die Dummen verstecken sich vor ihr.
Die Schlauen aber besitzen Technologie - und verstecken sie.
- Das Buch des Kataklysmus.
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