Eine rein hypothetische frage aus dem ethik-unterricht.

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Dignon
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Eine rein hypothetische frage aus dem ethik-unterricht.

Beitrag von Dignon »

wir leben in utopia.
ein wissenschaftler hat eine "Erlebnis-maschiene" entwichelt.
heißt: du setzt dich rein, du wählst dir dein programm. (á la: se.x mit verona feldbusch, rockstar werden, dann umschwenken und du wirst du weltherscher und bekämpfst allen hunger auf der welt)
danach wird dein gehirn an die maschiene angeschlossen, du wirst in eine art trance versetzt. und dir werden über elektroimpulse oben ausgewählte erlebnisse vorgespielt. natürlich völlig real.

reinsetzen und das ganze leben drinbleiben?
gar nicht reinsetzen? nur ab und zu?

warte auf stellungname


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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Das erinnert mich irgendwie an die Holosuiten / Holodecks aus Raumschiff Enterprise wo die Crew ab und an zum abschalten und relaxen reinging. Wie gesagt, um mal abzuschalten gewiss spaßig, auf Dauer trägt es bestimmt zum Realiätsverlust, menthalen Störungen und ähnlichen bei sowie bewusstseinserweiternden Drogen.

Da mir zum Reisen oft die Urlaubskasse fehlt würde ich mir die Orte in den Kopf zaubern und dazu meine Freundin. :)
Zuletzt geändert von hafensaenger am Do 14.09.2006 - 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Cauri
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Beitrag von Cauri »

Eine ziemlich interessante Vorstellung, die du hier vorgibst. Es gab mal vor einiger Zeit einen Film, der so ein ähnliches Thema aufgegriffen hat und zwar das Leben zu verlängern, indem man eingefroren wird und in seiner Scheinwelt, die man sich zuvor ausgesucht hat, weiter lebt. In dem Film (dessen Namen ich leider nicht mehr weiß) kam es zu Komplikationen... aber gut, das ist wieder ein anderes Thema ;-) Aber auch damals habe ich mir über dieses Thema Gedanken gemacht.

Ich, für mich, bin zu einem Ergebnis gekommen. Selbst wenn ich es in diesem „scheinbar realen“ Leben nicht wüsste, dass ich mir all das so gewünscht habe, fänd ich es schrecklich öde! Was ich am Leben so liebe ist das Unvorhersehbare... Ich glaube es geht den meisten so... gewisse Dinge scheinen so unvorstellbar... und plötzlich realisieren sich Träume fast wie von selbst, wenn auch anders, als wir zuvor geträumt hatten.
Nein, diese Maschine wäre für mich tabu, einfach weil ich in meinem jetzigen Leben zu sehr verankert bin.

Aber gut, ich habe leicht reden... mir geht es mit meinem Leben SEHR gut (auch wenn nicht alles perfekt ist).
Was ist mit den Menschen, die sehr unzufrieden sind?! Oder noch schlimmer, die vielleicht Hunger leiden müssen oder andere Dinge erleiden müssen.... Wäre es dann eine neue sehr sehr gefährliche Droge? Tun wir nicht ähnliches mit den uns bekannten Drogen... einfach dieses Leben „verlassen“?!

Und eine noch sehr interessante Frage: Wären unzufriedene Menschen in dieser Scheinwelt zufrieden?? Oder würden sie diese Unzufriedenheit mitnehmen, einfach weil sie aus ihnen entsteht??
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Ich würde es auf jeden Fall einmal ausprobieren. :)

Wenn man Wünsche hat, die definitiv nicht ereichbar sind, halte ich sowas für durchaus mal interessant. Aber nicht, um der Realität für alle Zeiten zu entfliehen. Und das "wieder Loslassen" würde wohl auch äusserst schwierig werden.
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Beitrag von darkjoe »

Cauri hat geschrieben: In dem Film (dessen Namen ich leider nicht mehr weiß)

Nein, diese Maschine wäre für mich tabu, einfach weil ich in meinem jetzigen Leben zu sehr verankert bin.

Aber gut, ich habe leicht reden... mir geht es mit meinem Leben SEHR gut (auch wenn nicht alles perfekt ist).
Abre los ojos oder das langweiligere Remake Vanilla Sky vielleicht? Aber das Dein Kleinhirn sich nicht dran erinnert wundert mich nicht...

Aber was muss ich dann lesen? Schönes Leben? Verankert? :(
Ich muss weg. *g*

Ein Feind

p.s. hab ich im Forum gepostet? Mist!! Kommt so schnell aber nicht wieder vor, versprochen. ;)
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Beitrag von Cauri »

*OT*

Ach neeee ... mein Feind zeigt sich öffentlich 8o

Wer hätte das gedacht :pfui: *ggg* Schäm dich und ab in die tiefen Weiten des I-nets!!!

*/OT*
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Beitrag von jdoge »

Hallo zusammen,

das kommt mir ziemlich bekannt vor. Ich hatte mal eine diskussion über die Gefahr von Rollenspiel und den daraus eventuell resultierenden Realitätsverlust. Das Problem sich wieder von etwas zu trennen war dort der Hauptgrund für die Annahme der Gefährlichkeit. Ich denke das sowas durchaus zu einer Sucht führen kann und dazu, das die Bewältigung der Realität noch schwieriger wird.

Viele Grüße
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Beitrag von hafensaenger »

Der Anfang davon ist ja schon gemacht (das Internet :D ). Noch kann man sich zwar den Pc nicht ans Hirn tackern (mit irgendeiner Windows Version wirds sicher mal gehen) aber abhängig werden davon geht (sehr bis zu) leicht. ;)
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Ludwig
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Beitrag von Ludwig »

Ich würd ne gewisse Zeit das ausprobieren, aber dann vermutlich bleiben lassen. Der Suchtfaktor ist extrem groß, man könnte sich alles erschaffen und darstellen lassen, warum sich mit der Realowelt abplagen, wenn man Weltherrscher sein kann.

Es ist noch immer eine Scheinwelt, wie man mit Drogen oder auch Internet schaffen kann,man kann auch süchtig danach werden.

Und so eine Maschine gibt es tatsächlich, man nennt sie Fantasie ;)

Ernsthaft: Kurzurlaube zur Entspannung oder Schulung ja, als Lebensersatz nein!

Gruss Ludwig

PS: schau mal unter diesem Gesichtspunkt "Matrix" an: Welche Entscheidung würdest du treffen? Glücklich in der Fantasie oder aufwachen mit allen Konsequenzen?
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Beitrag von Argh »

In so einem Zustand könnte ich ja nichts gestalten und verändern - also langweilig :)
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Beitrag von jdoge »

Hallo zusammen,
Argh hat geschrieben:In so einem Zustand könnte ich ja nichts gestalten und verändern - also langweilig :)
das würd ich so nicht sehen, du mußt dir ja vorher via deiner Phantasie erstmal die "virtuelle" Realität erschaffen und in dieser dann auch aggieren. ;)
Also so langweilig ist das dann wahrscheinlich nicht.

Viele Grüße
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Cauri
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Beitrag von Cauri »

…das würd ich so nicht sehen, du mußt dir ja vorher via deiner Phantasie erstmal die "virtuelle" Realität erschaffen und in dieser dann auch aggieren…
Hm… aber wäre das dann nicht so, als würde man davon ausgehen, dass in unserem jetzigen Leben Gott alles vorgibt?? Also unser Leben ist nur noch ein Abziehbild seiner Pläne…AHHHHHHHHHH, eine Vorstellung bei der mir ganz schlecht wird!!

Nein… ich stehe auf Selbstbestimmung und diese in der Gegenwart! :D

Fantasie… ist etwas wundervolles und man sollte sie lieber in der Gegenwart genießen und ausleben, als sie in einer virtuellen Scheinzukunft zu verpulvern :D

Dazu fällt mir auch etwas sehr Interessantes ein. Schaut euch doch mal Kinder an, die brauchen für all so was keine Maschine u. keinen Computer :D Sie werden Eisenbahnführer, Feuerwehrmann, Held/in, Doktor, Herrscher oder auch Prinzessinnen in ihren Spielen… und das ganz unabhängig vom sozialen Stand oder Umfeld.
Macht doch einfach die Augen zu und geht zu den Orten, die ihr gerne besuchen würdet :) (es gibt da übrigens eine Meditationsform, die nichts anderes tut – hab mal wieder den Namen vergessen *ggg*)

Einen sehr lebendigen Gruß,
Cauri
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Beitrag von Xajorkith »

Ludwig hat geschrieben: PS: schau mal unter diesem Gesichtspunkt "Matrix" an: Welche Entscheidung würdest du treffen? Glücklich in der Fantasie oder aufwachen mit allen Konsequenzen?
Wie es scheint laufen bei dem Threadersteller gerade wieder ein paar Fehler im Programm ab. Oder es sind gewollte Fehler die ins Gehirn gepflanzt worden sind. (Jetzt schon ein Programm innerhalb eines Programms haben wollen.)
Aber ansonsten klappt das ja bei den meisten und es rasselt so das Vorhergesehene herunter. :D
Wir sind doch alle garnicht wirklich. ;)
Und wenn doch dann nur ein winziges Baustein des Gesamten. :D
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Beitrag von Karyptis »

Die Existenz solch einer Maschine wäre an sich schon skeptisch zu betrachten :D

Ich weiß nicht, ob ich sie ausprobieren würde. Ich würde irgendwo an meiner eigenen Existenz zweifeln, denn ich fragte mich, was mir im realen Leben noch für Ziele blieben außer die der Nahrungsmittelbeschaffung. Fraglich wäre es, wer überhaupt noch seinen Pflichten nachginge, gäbe es doch absolut keine andere Motivation als die Nutzung solch eines Werkzeuges als ultimatives Mittel zur Verwirklichung von Träumen - abseits von Faktoren wie Zeit, Risiko, Ehrgeiz und/ oder Glück.

Ich wüsste auch nicht, was das Leben überhaupt noch zu bieten hätte, würde man mir alle Wünsche sofort erfüllen. Ist der Sinn des Lebens mit der Erfüllung eigener Wünsche gekoppelt? Oder sind sie arg mit dem Wohlsein anderer Menschen verbunden, was bedeutet, dass ich mein Glück nur in der Realisierung anderer Leute Wohlergehen sehen würde? Und hätte ich mir die möglichen Antworten selbst gewünscht? Säße ich überhaupt zum Zeitpunkt schon in der Maschine und könnte ich mir das Vergessen wünschen oder, besser noch, hätte ich es nicht schon lange vorher getan?

Die letzte große Herausforderung des Lebens wäre der Tod und diesen Wunsch würde ich womöglich nicht einmal mehr in einer Maschine realisieren wollen.
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Beitrag von Dignon »

und was wäre so falsch daran, sein ganzes leben in so einer maschiene zu verbringen?
hat doch, dem realen leben gegenüber keine nachteile. wie schon erwähnt. die matrix frage... nimmt man die pille oder nicht. eigendlich ist es doch nicht verkert... also ich meine... wenn mir jetzt einer anbieten würde, dass ich mein leben komplett hinter mir lassen kann, und dafür in einer dunklen (aber nun mal realen welt) leben könnte... ich weiß nicht wie ich mich entscheiden würde.
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Beitrag von naria »

Am Ende läuft es doch auf die Frage hinaus, was eigentlich Realität ist.
Und daran haben sich schon Generationen von Philosophen den Kopf dran zerbrochen ... Fakt ist nur, dass unsere persönliche Realität im Gehirn entsteht.
Unsere Sinnesorgane übermitteln uns elektronisch Hinweise auf unsere Umgebung, die dann im Gehirn interpretiert werden. Teile der Realität entstehen aber auch im Gehirn selbst ... zum Beispiel chemisch ausgelöste Halluzinationen, die teilweise extrem abstrusen Vorstellungen die durch psychologische Störungen entstehen, oder auch unsere sämtlichen Emotionen.

Das einzige, was die von Sinneseindrücken geschaffene Welt für uns real macht, ist ihre Generalität, das heißt, wir alle nehmen die selbe Realität wahr. Was für den einen wie ein quadratischer Holztisch aussieht und sich anfühlt, sieht auch für alle anderen so aus und fühlt sich so an. Über diese gemeinsame Wahrnehmung definiert man, was real ist.
Anders sieht es aus bei Dingen, die jeder individuell wahrnimmt: Beispielsweise nimmt ein Mensch, der unter einer Phobie leidet, den jeweiligen Auslöser als absolut reale, lebensbedrohliche Gefahr wahr und verhält sich dementsprechend. Da jedoch die weitaus größte Mehrheit der Menschen diese Wahrnehmung nicht teilt, wird die Bedrohnung von anderen als nicht real eingestuft.


Nun kann man natürlich über die Frage streiten, ob die anderen Menschen, die wir um uns wahrnehmen, real sind oder vielleicht doch nur in unserem Gehirn entstehen, um die eingebildete Realität realer zu gestalten. Ebendso kann man sich fragen, ob nicht auch die Selbstwahrnehmung möglicherweise gar nicht auf der Realität beruht ... Vielleicht sind wir ja nur ein körperloses Bewusstsein, dass sich das All und alles darin als künstliche Realität erschaffen hat? Vielleicht sind wir nur Figuren in einem Buch von Jostein Gaarder, oder wir sitzen in einer Maschine und es läuft gerade ein ganz abgefahrenes virtuelle-Realitäts-Programm in unserem Kopf ab? ;)

Wenn es so wäre, wüssten wir es natürlich nicht.
Denn real ist immer diejenige Realität, in der man sich momentan befindet.

Für die Simpsons zum Beispiel ist die reale Welt zweidimensional, weil ihre Sinne ihnen das sagen. Eine dreidimansionale Welt ist für sie genauso Spinnerei wie für uns die Vorstellung, einfach in ein Loch in der achten oder elften Dimension zu hüpfen um auf Arbeit zu kommen.
Manche Menschen können besonders hohe oder tiefe Tonlagen hören, sie hören dann ein lautes Fietschen oder vibrierendes Brummen, wo für andere Stille herrscht.
Oft kriegen sie dann die Behauptung zu hören, sie würden sich diese Töne einbilden: Da andere sie nicht wahrnehmen, sind sie für sie auch nicht real. Für den, der sie hört, jedoch schon.
Und Töne, die keiner (nicht mal Hunde) wahrnehmen kann, sind diese dann nicht real? (Die berühmte Fragen vom Baum der umfällt und keiner hört es)


Es kann aber auch andersrum gehen: Denn Realität ist subjektiv.
Wahrnehmungen werden auch anhand des Vergleiches mit einem im Gehrin abgespeicherten Bild der Realität interpretiert.
Beispiel: Inmitten einer Menschenmenge explodiert ein Knallfrosch. Das Geräusch wird von der Mehrheit nicht als bedrohlich wahrgenommen.
Manche Leute aber, die beispielsweise einen Krieg oder einen Überfall miterleben mussten, haben eine Realität in ihren Köpfen, in denen ein unvermittelt auftretender lauter Knall Todesgefahr bedeutet. Diese Leute nehmen also eine reale gefahr wahr, und benehmen sich entsprechend.
Umstehende Leute erkennen diese Signale und interpretieren sie als Zeichen von Gefahr. Da nun Realität wie schon gesagt für den Menschen auf ihrer Kollektivität beruht, nehmen diese Leute plötzlich ebenfalls eine reale Gefahrensituation wahr - der Beginn einer Massenpanik.


So, nun habe ich eine Menge geredet :D
Die Beantwortung der Fragen überlasse ich euch I)
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Beitrag von Ludwig »

hi naria :knuddel:

Ne Menge geredet, aber der eigentlichen Frage ausgewichen ;)
Wie würdest du dich denn entscheiden?

Gruss Ludwig
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stellabea
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Beitrag von stellabea »

urlaub machen :D

das wäre was :)) keine langen anfahrtswege und sich doch ansehen, was man möchte :D zb hawaai :)) oder die pyramieden oder oder oder :))

also wenn das so ginge, hätte ích nix dagegen es mal auszuprobieren :D

aber immer darin leben? nein... das mit sicherheit nicht
dafür ist die realität zu spannend :D :))


gruß, stella :winken:
Dignon
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Beitrag von Dignon »

aber du weißt ja, während du in der maschiene bist gar nicht, dass es nicht die realität ist. genauso wie du auch nicht weißt, dass du träumst. das weißt du erst wenn du aufwachst.
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Beitrag von hafensaenger »

Dignon hat geschrieben:aber du weißt ja, während du in der maschiene bist gar nicht, dass es nicht die realität ist. genauso wie du auch nicht weißt, dass du träumst. das weißt du erst wenn du aufwachst.
Ich denke, wenn diese Maschine zu oft von dir (aus Gewohnheit) verwendet wird, wirst du es bald nicht mehr wissen was Schein und Sein ist. Anfangs mag dir das noch bewusst sein, doch irgendwann wirst du es vergessen. ;)
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